Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

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Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld 2 (HartzIV), Rentenversicherung, Sozialgesetzbuch.

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Positiv Denkender
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Do 15. Feb 2018, 17:54

Boracay hat geschrieben:(14 Feb 2018, 00:30)

???? Wo habe ich sowas geschrieben????

Ich bin ebenfalls das Meinung dass es Deutschland noch nie so gut ging wie heute (selbst wenn du komplett geistig behindert bist findest du sofort einen Job), Armut und Arbeitslosigkeit sind letztlich importierte Randerscheinungen.

Wir verdanken das der Agenda 2010. Das jahrzehntelange rumlungern wurde dadurch erheblich reduziert und das müssen wir konsequent weiter machen. Vor allem bei Flüchtlingen muss Hartz 4 deutlich reduziert werden damit der Anreiz zur Arbeit da ist.

Sorry dann habe ich dich falsch verstanden .
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Elser
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Elser » Fr 16. Feb 2018, 19:05

Positiv Denkender hat geschrieben:(11 Feb 2018, 17:11)

Frage wie kann man Verantwortungsbewusstsein einfach ausschließen .Wer sagt dir denn zusätzliche finanzielle Zuwendungen
für Kinder werden auch für Kinder verwendet ? Das Kindergeld ist ausreichen . Monat für Monat fast 200 ,-€ reichen wohl aus um dafür
Kleidung zu kaufen bzw. sie dafür zu beköstige. Es werden immer mehr Betreuungsplätze geschaffen .Es fehlt an Personal .
Nur das können auch deine Linken nicht von heute auf morgen aus dem Boden stampfen .
Berufsstätige Alleinerziehende werden bei der Vergabe von Betreuungsplätzen ohnehin bevorzugt .
Immer wieder herzerfrischend wenn Linke suggerieren man müsse nur auf den Knopf drücken alles wäre paletti.
Wer getrennt lebt hat das selbst entschieden . Die Konsequenzen daraus sind bekannt .
Wir leben nicht im Sozialismus wo Kinder in staatliche Institutionen kamen damit man Kinder politisch besser dressieren konnte .
Hier darf auch jeder selbst entscheiden ob man Kinder in eine Betreuungseinrichtung bringt oder nicht .
Wir brauchen mehr als 30000 zusätzliche Betreuer/innen . Die müssen falls man Bereitwillige findet erst einmal ausgebildet werden .
Dauert mindestens 2-3 Jahre .Niemand, außer allwissende Linke, konnte ahnen, dass innerhalb von 2 Jahren für
hunderttausende Flüchtlinge von heute auf morgen zusätzliche Plätze benötigt werden.
Immer wieder erheiternd wenn Sozialisten vorgeben würden sie regieren wäre alles im Grünen Bereich .
Die haben vergessen , dass im Sozialismus Armut staatlich verordnet wurde.


Ich wäre sehr für ein degressives Kindergeld. Der größte Einschnitt ist für eine Familie ist doch das erste Kind. Alles ändert sich und es müssen viele Dinge angeschafft werden. Wenn man es nun so einrichten würde, dass es für ein Kind z.b € 500, für ein 2. € 300 und für jedes weitere kein Kindergeld mehr zahlen würde, würden sich einige Familien nicht so mit der Anzahl ihrer Kinder überforden, nur weil sie mit dem Kndergeld als Einkommensquelle spekulieren.

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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 16. Feb 2018, 23:23

Elser hat geschrieben:(16 Feb 2018, 19:05)

Ich wäre sehr für ein degressives Kindergeld. Der größte Einschnitt ist für eine Familie ist doch das erste Kind. Alles ändert sich und es müssen viele Dinge angeschafft werden. Wenn man es nun so einrichten würde, dass es für ein Kind z.b € 500, für ein 2. € 300 und für jedes weitere kein Kindergeld mehr zahlen würde, würden sich einige Familien nicht so mit der Anzahl ihrer Kinder überforden, nur weil sie mit dem Kndergeld als Einkommensquelle spekulieren.

Elser

Kinder bringen immer Veränderungen mit sich .Das weiß jeder . Die Entscheidung ob man diese Veränderungen auf sich nehmen will
liegt allein bei den Eltern . Wir haben unsere Kinder auch ohne und später mit 40 DM Kindergeld groß bekommen . Oft musste dann
die Familie von einem Einkommen leben .Krippen und Kindergartenplätze waren rar Elterngeld gab es nicht .Eine logische
Erkenntnis wer sich für Kinder entscheidet wird anders leben als ohne Kinder. Heute muss keine Familie mehr Einkommensverluste
hinnehmen ,weil es eben nach dem Elternjahr Krippen und Kitas gibt um wieder in den Beruf zurückkehren zu können .
Es wird hier von Usern oft der Eindruck vermittelt es würde in diesem Lande nichts für Familien und Kinder getan .
Das ist völliger Humbug . Es muss mehr getan werden richtig nur das geht nicht von heute auf morgen . Dazu benötigt man ausgebildete
Erzieher oder auch Lehrer .Die gibt es nicht im ausreichenden Maße . Das liegt nicht nur an der Bezahlung sondern daran dass
einfach zu wenige bereit sind diesen Beruf zu ergreifen . Wer Kinder möchte muss Einschnitte in Kauf nehmen .Das war so und wird auch so bleiben . Heute werden die persönlichen Einschnitte durch staatliche Unterstützung aber auf ein Minimum gemindert .
500 € Kindergeld halte ich für utopisch .Davon müssen Familien nach Abzüge der Fixkosten im Monat leben .Soviel Kosten verursacht kein
Kind der Welt. Es sei denn Eltern möchten am Kind verdienen .
Die Rosinen in den Köpfen sind zu groß .Wenn ich heute in viele Kinderzimmer schaue baut sich dort ein Spielzeug Angebot auf wie
als wäre man in einem kleineren Spielzeugladen. Kinderwagen , nur vom feinsten , Klamotten wie Modepuppen . Dafür kann ich keinen Link liefern ,aber ich sehe täglich Kinder die mit ihren Betreuern durch die Straße ziehen und sich auf Spielplätzen tummeln .
Bei uns wurden Kinderklamotten und Spielzeug in der Familie weitergeben genau wie Kinderwagen und Sportkarre .
Neu gab es nichts selbst die Windeln wurden weitergeben .Zumindest die ersten 6 Jahre als die Ehefrau zu Hause bleiben musste,
musste auf Vieles verzichtet werden .Wir konnten uns weder Fernseher ,noch Reisen noch Restaurantbesuche leisten .
Haben das auch nie vermisst . Nicht der Staat tut zu wenig, sondern viele Menschen setzen zwischenzeitliches Verzicht mit Armut gleich .
Armut ist etwas völlig anderes . Übrigens meine Generation hat Armut noch kennen gelernt .
Übrigens die wichtigste Anschaffung , bevor unser Kind auf die Welt kam ,war eine Nähmaschine .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon jorikke » Sa 17. Feb 2018, 08:08

Elser hat geschrieben:(16 Feb 2018, 18:54)

Es ist sicherlich ein Problem, dass so viele Menschen, die sozial schwach sind, sich Kinder anschaffen. Viele machen das sicherlich wegen der sozialen Leistungen die es für die Kinder gibt. Viele sind aber auch einfach zu dumm, oder zu oberflächlich, um zu verhüten. Hier müsste man ansetzen. Ich wäre dafür, Menschen im Alter zwischen 20 und 30, ohne ansehen der Person, eine Prämie für Sterilisation zu zahlen (vielleicht € 5000.-?). Wer Kinder wirklich liebt und/oder sie sich leisten kann, kann dann ja weiterhin Kinder in die Welt setzen. Viele würden aber sicherlich den schnellen Konsum den Kindern vorziehen. Diese Menschen sollten auch keine Kinder bekommen. Sozusagen eine humane Auslese.

Vielleich sind jetzt einige User, durch diesen Vorschlag, geschockt. Diese möchte ich aber daran erinnern, dass nicht einfach die Kinder, sondern die schlecht aufgezogenen Kinder, das Problem sind. Außerdem würde das Elend dass Armut meist wieder Armut erzeugt (zeugt), gemindert werden. Vielleicht ist ein gewisser Satz an mäßig gebildeten Armen aber auch gewollt. Sozusagen als Drohkulisse für den Mittelstand.

Elser


Dein Vorschlag ist die Basis für weiterführende Ideen.
Euthanasie.
Ich hoffe zu deinen Gunsten, du hast das in einem Zustand geistiger Verwirrung geschrieben.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Misterfritz » Sa 17. Feb 2018, 10:27

Positiv Denkender hat geschrieben:(16 Feb 2018, 23:23) - Bla, blubb -
Armut ist etwas völlig anderes . Übrigens meine Generation hat Armut noch kennen gelernt .
Übrigens die wichtigste Anschaffung , bevor unser Kind auf die Welt kam ,war eine Nähmaschine .

Du willst doch wohl nicht, dass die Menschen heutzutage so leben müssen, wie in der Nachkriegszeit?

Und der Tipp mit der Nähmaschine ist sowas was von realitätsfern, ich kann es fast nicht glauben. Alleine Stoff ist heute um längen teurer, als ein Kleidungsstück vom Discounter. Ausserdem, ich befürchte, ohne wirkliche Nähkenntnisse wirst Du mit einer Nähmaschine nix hinbekommen :D
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Ger9374 » Sa 17. Feb 2018, 11:31

jorikke hat geschrieben:(17 Feb 2018, 08:08)

Dein Vorschlag ist die Basis für weiterführende Ideen.
Euthanasie.
Ich hoffe zu deinen Gunsten, du hast das in einem Zustand geistiger Verwirrung geschrieben.


Das etwas unorthodoxe ansinnen , etwas genauer
genauer hinterfragt ist zu radikal.
Sinn ist zu erkennen, methodik aber nicht gesellschaftlich vermittelbar.
Geld als anreiz zur sterilisation kann auch negativstes im Menschen fördern.
Zielgruppe blieben arme , hartz 4 bezieher.
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 17. Feb 2018, 12:06

Misterfritz hat geschrieben:(17 Feb 2018, 10:27)

Du willst doch wohl nicht, dass die Menschen heutzutage so leben müssen, wie in der Nachkriegszeit?

Und der Tipp mit der Nähmaschine ist sowas was von realitätsfern, ich kann es fast nicht glauben. Alleine Stoff ist heute um längen teurer, als ein Kleidungsstück vom Discounter. Ausserdem, ich befürchte, ohne wirkliche Nähkenntnisse wirst Du mit einer Nähmaschine nix hinbekommen :D

Zumindest gibst du zu das Klamotten heute preiswerter sind als je zuvor . Bemerkst du deinen Widerspruch ?
Niemand fordert ein Leben wie in der Nachkriegszeit .Davon sind wir auch so weit entfernt wie die Erde zur Sonne .
Warum dass Gejammer ? Nie lebten die Menschen in diesem Land in einem höherem Wohlstand als heute . Wer daran zweifelt soll einen Zeitraum angeben wo das so war . Der finanzielle Aufwand im Verhältnis zum Einkommen für LM beträgt knapp die Hälfte wie in den ersten
30 Nachkriegsjahren .Ebenso ist der finanzielle Aufwand für Kleidung und Gebrauchsgüter im Vergleich zum Durschnitteinkommen weitaus geringer als im vorigen Jahrhundert . Der Anteil für Wohnkosten ist ca gleichgeblieben ,obwohl die Wohnungen heute weitaus moderner
und üppiger ausgestattet sind .
Den Wohlstand aus 40 Jahren DDR werden wir natürlich nie erreichen .
Schade eigentlich dass die Widervereinigung nicht in die andere Richtung verlaufen ist oder ? Dann ginge es zumindest allen gleich schlecht .
Das nennen Sozialsten und Kommunisten dann soziale Gerechtigkeit . Es ist immer wieder erstaunlich wie ideologisch verbohrte Linke
ständig versuchen dieses Land in Schutt und Asche zu reden .Mich wundert nur warum diese Linken sich hier noch aufhalten obwohl es
ihnen doch in ihren ehemaligen sozialistischen Bruderstaaten der Himmel auf Erden beschert wird. Warum nur zieht es mehr Menschen
aus Ost und Südosteuropa nach Deutschland statt Deutsche nach Süd Ost Europa . Trotzdem darfst du weiter jammern
Damit kann man sein Leben Sinn einhauchen .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Misterfritz » Sa 17. Feb 2018, 16:09

Positiv Denkender hat geschrieben:(17 Feb 2018, 12:06)Bemerkst du deinen Widerspruch ?
Es gibt keinen Widerspruch, da ich sowas zuvor gar nicht behauptet hatte.
Worauf ich hinaus wollte, war, dass Du Deine Erfahrungen damals nicht zum Maßstab für heute nehmen kannst.
Beispiel: Ihr hattet keinen Fernseher (wir auch nicht). Heute gehört ein TV-Gerät zu den Grundbedürfnissen - sogar die Rundfunkgebühren werden Hartz-4-lern erlassen.
Und ja, Kleidung ist heute billig zu haben. Sie eignet sich aber bestimmt nicht zur Weitergabe an jüngere Geschwister, da sie das kaum erleben wird. Die Qualität diese Sachen ist halt schlecht, was bei dem Preis aber auch nicht anders zu erwarten ist.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 17. Feb 2018, 16:51

Misterfritz hat geschrieben:(17 Feb 2018, 16:09)

Es gibt keinen Widerspruch, da ich sowas zuvor gar nicht behauptet hatte.
Worauf ich hinaus wollte, war, dass Du Deine Erfahrungen damals nicht zum Maßstab für heute nehmen kannst.
Beispiel: Ihr hattet keinen Fernseher (wir auch nicht). Heute gehört ein TV-Gerät zu den Grundbedürfnissen - sogar die Rundfunkgebühren werden Hartz-4-lern erlassen.
Und ja, Kleidung ist heute billig zu haben. Sie eignet sich aber bestimmt nicht zur Weitergabe an jüngere Geschwister, da sie das kaum erleben wird. Die Qualität diese Sachen ist halt schlecht, was bei dem Preis aber auch nicht anders zu erwarten ist.

Welchen Maßstab ich nehme überlasse mal mir .Auch heute ist niemand arm der keinen Fernseher ,Handy ,oder PC besitzt .
Ich kenne genügend Menschen die man eher zum gehobenen Mittelstand zählen kann die weder einen Fernseher noch ein Smartphone
oder Handy besitzen .Bevor meine Kinder angeblich hungern müssen verzichte ich auf solche Geräte .
Nicht nur die Rundfunkgebühren werden erlassen sondern es gibt Wohngeld ,Kitagebühren fallen nicht an , Vereinsbeiträge werden vom Staat übernommen .Da Kleidung so preiswert ist, muss man die heute auch nicht mehr weitergeben . Nur es gibt auch Menschen
die auch bei Kleidung für Kinder auf Qualität achten .Solche Kleidungsstücke lassen sich bestens weitergeben .
Second Hand Läden und e Bay bieten beste Möglichkeiten . Man muss nur wollen ,sich Mühe geben und nicht glauben die
gebratenen Tauben fliegen vom (Staatshimmel ) Im Leben wird nichts geschenkt .Das ist auch gut so .Das war nie anders und ist in keinem
vergleichbaren Land Europas anders .
Es gibt genügend Hartz IV Bezieher die mit ihrer Situation klar kommen . Hartz IV bedeutet, der Staat schafft für alle diese
Menschen die finanzielle Voraussetzung um die Grundbedürfnisse zu decken .Organisieren muss jeder sein Leben , egal wie hoch das Einkommen ist selbst .Wofür Menschen ihr Geld ausgeben liegt auch bei jedem selbst .Nur nicht ständig nach dem Staat schreien .
Das deutsche Sozialsystem gilt weltweit als vorbildlich .
Mehr finanzielle Unterstützung führt nicht zu mehr Selbstverantwortung ,sondern schürt Gleichgültigkeit.
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Di 20. Feb 2018, 16:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Boracay » Sa 17. Feb 2018, 23:01

Positiv Denkender hat geschrieben:(17 Feb 2018, 16:51)
Das deutsche Sozialsystem gilt weltweit als vorbildlich .


Vorbildlich geeignet um so richtig abzuzocken. Aus allen Herren Ländern werden potentielle Hartzer angezogen.

In kaum einem Land der Welt gibt es kaufkraftbereinigt so viel in den Hintern geblasen (inklusive erster Klasse medizinischer Versorgung) wie in Deutschland. Und das über Jahrzehnte und auch für alle Migranten.

Schauen wir doch mal ins Traumland der [Mod: editiert] Schweden. Da liegt die Sozialhilfe deutlich unter Hartz 4.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » So 18. Feb 2018, 11:25

Boracay hat geschrieben:(17 Feb 2018, 23:01)

Vorbildlich geeignet um so richtig abzuzocken. Aus allen Herren Ländern werden potentielle Hartzer angezogen.

In kaum einem Land der Welt gibt es kaufkraftbereinigt so viel in den Hintern geblasen (inklusive erster Klasse medizinischer Versorgung) wie in Deutschland. Und das über Jahrzehnte und auch für alle Migranten.

Schauen wir doch mal ins Traumland der [Mod: editiert] Schweden. Da liegt die Sozialhilfe deutlich unter Hartz 4.



Schweden hat langsam Probleme:

"Danach haben 48 Prozent der Immigranten im berufsfähigen Alter keine Arbeit. Selbst nach 15 Jahren in Schweden erreicht ihre Beschäftigungsquote nur 60 Prozent. Schweden hat bei der Arbeitsmarktteilnahme zwischen Einheimischen und Nichteinheimischen den größten Abstand in Europa.

42 Prozent der Langzeitarbeitslosen sind Immigranten. 58 Prozent der Sozialhilfeleistungen gehen an Immigranten. 45 Prozent der Kinder mit den schlechtesten Schulleistungen sind Immigranten. Sie verdienen im Durchschnitt 40 Prozent weniger als Einheimische. Seit den 80er-Jahren hat Schweden den höchsten Anstieg an Ungleichheit unter allen OECD-Staaten."


https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... Preis.html
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Alana4 » So 18. Feb 2018, 11:39

Positiv Denkender hat geschrieben:Wir haben unsere Kinder auch ohne und später mit 40 DM Kindergeld groß bekommen ......


Aber bitte nicht immer vergessen: den guten alten Kinderfreibetrag gab es selbstverständlich auch! KG war on top.
Heute ist das KG gar nicht so viel mehr als "damals", wird es doch mit dem KFB verrechnet.
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » So 18. Feb 2018, 11:52

Alana4 hat geschrieben:(18 Feb 2018, 11:39)

Aber bitte nicht immer vergessen: den guten alten Kinderfreibetrag gab es selbstverständlich auch! KG war on top.
Heute ist das KG gar nicht so viel mehr als "damals", wird es doch mit dem KFB verrechnet.

Den gibt es heute auch noch . Nur die Rosinen im Kopf waren nicht so groß wie heute . Wir haben gelernt nur das zu kaufen
was wir bezahlen konnten .Nicht alles was angeboten wurde konnten wir uns leisten . Das scheinen heute einige anders zu deuten .
Die meinen alles was es gibt müssten sie auch haben . Irrtum .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Alana4 » So 18. Feb 2018, 12:29

Positiv Denkender hat geschrieben:(18 Feb 2018, 11:52)

Den gibt es heute auch noch .

richtig, habe ich nicht vergessen. Aber es gibt nicht beides- es wird verrechnet. Und wer einigermaßen verdient, erhält nicht einmal einen Betrag KG on top, sondern NUR den KFB.

]Nur die Rosinen im Kopf waren nicht so groß wie heute . Wir haben gelernt nur das zu kaufen
was wir bezahlen konnten .Nicht alles was angeboten wurde konnten wir uns leisten . Das scheinen heute einige anders zu deuten .
Die meinen alles was es gibt müssten sie auch haben . Irrtum .

Auch "früher" war das auf den Wunschlisten der Menschen, was das Umfeld so bot. Wenn es üblich wurde, dass "jeder" einen Kassetten-Recorder im Kinmderzimmner hatte, war das eben NORMAL, und auch für den kleinen Mann. Das mal nur als Beispiel.
Jeder Mensch, auch jeder Jugendliche orientiert sich an seinem unmittelbaren Umfeld. Wir leben nicht kurz nach dem Krieg, oder "früher", sondern hier und heute. Du hast natürlich insofern recht: man MUSS keineswegs immer alles haben, was andere haben. Und wenn die häusliche Kasse nicht mehr hergibt, muss auch mal auf etwas verzichtet werden- für viele ist das selbstverständlich. (Insbesondere für Leute/Familien, die immer alles selbst bezahlen müssen). Wenn aber das Verzichten-müssen immer mehr die vergleichsweise alltäglichen, orts- und zeitangemessenen Normalitäten betrifft, dann stimmt am System etwas nicht, das schürt Unzufriedenheit- und zwar berechtigt. Ich gehe weiter: wenn in einem Land wie D. Kinder Armutsrisiko oder sogar Arnmutsgarant sind, dann läuft gewaltig etwas schief. Und damit meine ich nicht Paare, die in ohnehin prekären Verhältnissen nun ein Kind nach dem anderen bekomme. Es trifft mehr und sehr viel härter Leute, die aus guten, zumindest einigermaßen normalen Einkommensverhältnissen heraus das Abenteuer "Kind(er)" wagen und sich wiederfinden in wirklich schwierigen Situationen- Es ist sehr sehr sehr teuer in D., Kinder angemessen aufwachsen zu lassen. Teuer für die Eltern!
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Elser » So 18. Feb 2018, 13:30

jorikke hat geschrieben:(17 Feb 2018, 08:08)

Dein Vorschlag ist die Basis für weiterführende Ideen.
Euthanasie.
Ich hoffe zu deinen Gunsten, du hast das in einem Zustand geistiger Verwirrung geschrieben.


NEIN ist er NICHT ! NEIN habe ich NICHT ! Du aber liest nicht richtig, oder verstehst was du verstehen willst ! Ich mache mich NICHT dafür stark, die Sterilisationen zu erzwingen!!! Ich bitte darum das gefälligst zu beachten!

Natürlich muss die Sache freiwillig bleiben. Eine solche Entscheidung ist dann allemal freier als so manche Schwangerschaft, die dann zu einer elenden Kinheit führt. Genau das, und die Folgen daraus, könnte man damit den Kindern und der Gesellschaft ersparen.

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Zuletzt geändert von Elser am So 18. Feb 2018, 13:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Elser » So 18. Feb 2018, 13:33

Ger9374 hat geschrieben:(17 Feb 2018, 11:31)

Das etwas unorthodoxe ansinnen , etwas genauer
genauer hinterfragt ist zu radikal.
Sinn ist zu erkennen, methodik aber nicht gesellschaftlich vermittelbar.
Geld als anreiz zur sterilisation kann auch negativstes im Menschen fördern.
Zielgruppe blieben arme , hartz 4 bezieher.



Bitte erläutere das "Negative im Menschen" das eine freiwillige Sterilisation fördern kann.

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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Elser » So 18. Feb 2018, 13:59

Positiv Denkender hat geschrieben:(16 Feb 2018, 23:23)

Kinder bringen immer Veränderungen mit sich .Das weiß jeder . Die Entscheidung ob man diese Veränderungen auf sich nehmen will
liegt allein bei den Eltern . Wir haben unsere Kinder auch ohne und später mit 40 DM Kindergeld groß bekommen . Oft musste dann
die Familie von einem Einkommen leben .Krippen und Kindergartenplätze waren rar Elterngeld gab es nicht .Eine logische
Erkenntnis wer sich für Kinder entscheidet wird anders leben als ohne Kinder. Heute muss keine Familie mehr Einkommensverluste
hinnehmen ,weil es eben nach dem Elternjahr Krippen und Kitas gibt um wieder in den Beruf zurückkehren zu können .
Es wird hier von Usern oft der Eindruck vermittelt es würde in diesem Lande nichts für Familien und Kinder getan .
Das ist völliger Humbug . Es muss mehr getan werden richtig nur das geht nicht von heute auf morgen . Dazu benötigt man ausgebildete
Erzieher oder auch Lehrer .Die gibt es nicht im ausreichenden Maße . Das liegt nicht nur an der Bezahlung sondern daran dass
einfach zu wenige bereit sind diesen Beruf zu ergreifen . Wer Kinder möchte muss Einschnitte in Kauf nehmen .Das war so und wird auch so bleiben . Heute werden die persönlichen Einschnitte durch staatliche Unterstützung aber auf ein Minimum gemindert .
500 € Kindergeld halte ich für utopisch .Davon müssen Familien nach Abzüge der Fixkosten im Monat leben .Soviel Kosten verursacht kein
Kind der Welt. Es sei denn Eltern möchten am Kind verdienen .
Die Rosinen in den Köpfen sind zu groß .Wenn ich heute in viele Kinderzimmer schaue baut sich dort ein Spielzeug Angebot auf wie
als wäre man in einem kleineren Spielzeugladen. Kinderwagen , nur vom feinsten , Klamotten wie Modepuppen . Dafür kann ich keinen Link liefern ,aber ich sehe täglich Kinder die mit ihren Betreuern durch die Straße ziehen und sich auf Spielplätzen tummeln .
Bei uns wurden Kinderklamotten und Spielzeug in der Familie weitergeben genau wie Kinderwagen und Sportkarre .
Neu gab es nichts selbst die Windeln wurden weitergeben .Zumindest die ersten 6 Jahre als die Ehefrau zu Hause bleiben musste,
musste auf Vieles verzichtet werden .Wir konnten uns weder Fernseher ,noch Reisen noch Restaurantbesuche leisten .
Haben das auch nie vermisst . Nicht der Staat tut zu wenig, sondern viele Menschen setzen zwischenzeitliches Verzicht mit Armut gleich .
Armut ist etwas völlig anderes . Übrigens meine Generation hat Armut noch kennen gelernt .
Übrigens die wichtigste Anschaffung , bevor unser Kind auf die Welt kam ,war eine Nähmaschine .


Danke für Deine Betrachtungen und die dargebrachten Erfahrungen. Mein Vorschlag, mit den degressiven Kindergeld, soll aber doch gerade die Bereicherung durch Kinder verhindern. Zusammen mit einer günstigeren Steuerklasse, werden so vielleicht viele Paare überhaupt erst in die Lage versetzt, sich Kinder, in Würde, leisten Können. Die Degression führt dann dazu, dass sie sich nicht mehr Kinder anschaffen, als sie sinnvollerweise aufwachsen lassen können. Also sich gerade nicht die eigene elende Existenz, durch einen haufen Kinder, "ervögeln". €500 für das erste Kind, könnte zusammen mit der dann günstigeren Steuerklasse, evtl. dafür sorgen, dass ein Kind die ersten 3 Jahre in der Obhut eines Elternteils zu Hause, heranwachsen kann. Oder meinst auch Du, dass das Abgeben von Kleinstkinder in eine Kinderkrippe sindvoll ist? Ich nicht !

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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » So 18. Feb 2018, 14:08

Elser hat geschrieben:(18 Feb 2018, 13:59)

Zusammen mit einer günstigeren Steuerklasse,

Elser



was soll das sein?

es gibt keine "Steuerklassen" in der Einkommenssteuer...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » So 18. Feb 2018, 16:07

Elser hat geschrieben:(18 Feb 2018, 13:59)

Danke für Deine Betrachtungen und die dargebrachten Erfahrungen. Mein Vorschlag, mit den degressiven Kindergeld, soll aber doch gerade die Bereicherung durch Kinder verhindern. Zusammen mit einer günstigeren Steuerklasse, werden so vielleicht viele Paare überhaupt erst in die Lage versetzt, sich Kinder, in Würde, leisten Können. Die Degression führt dann dazu, dass sie sich nicht mehr Kinder anschaffen, als sie sinnvollerweise aufwachsen lassen können. Also sich gerade nicht die eigene elende Existenz, durch einen haufen Kinder, "ervögeln". €500 für das erste Kind, könnte zusammen mit der dann günstigeren Steuerklasse, evtl. dafür sorgen, dass ein Kind die ersten 3 Jahre in der Obhut eines Elternteils zu Hause, heranwachsen kann. Oder meinst auch Du, dass das Abgeben von Kleinstkinder in eine Kinderkrippe sindvoll ist? Ich nicht !

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Letzteres halte ich persönlich nicht für sinnvoll ,nur ich werde die Entwicklung die Kinder mit einem Jahr in Krippen zu bringen nicht aufhalten .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am So 18. Feb 2018, 17:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon jorikke » So 18. Feb 2018, 16:44

Elser hat geschrieben:(18 Feb 2018, 13:30)

NEIN ist er NICHT ! NEIN habe ich NICHT ! Du aber liest nicht richtig, oder verstehst was du verstehen willst ! Ich mache mich NICHT dafür stark, die Sterilisationen zu erzwingen!!! Ich bitte darum das gefälligst zu beachten!

Natürlich muss die Sache freiwillig bleiben. Eine solche Entscheidung ist dann allemal freier als so manche Schwangerschaft, die dann zu einer elenden Kinheit führt. Genau das, und die Folgen daraus, könnte man damit den Kindern und der Gesellschaft ersparen.

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Wie freiwillig ist es denn, wenn man dringend Geld braucht und es sich über den Weg einer Sterilisation beschaffen kann?
Werden solch erste Schritte in die Inhumanität erst einmal gesellschaftsfähig, ziehen sie fast zwangsläufig Weitere und Schlimmere nach sich.
Du weißt das doch ganz genau, gerade von dir hätte ich einen solchen, völlig abwegigen Vorschlag nicht erwartet.
Ich habe schon verstanden was du mit deinem Vorschlag bewirken willst. Ich bin sicher du hast das nicht zu Ende gedacht.

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