Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

In diesem Forum werden Themen rund um die sozialen Sicherungsysteme diskutiert.
Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld 2 (HartzIV), Rentenversicherung, Sozialgesetzbuch.

Moderator: Moderatoren Forum 1

Benutzeravatar
Skull
Vorstand
Beiträge: 18796
Registriert: Do 12. Apr 2012, 21:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » So 10. Dez 2017, 22:15

Boracay hat geschrieben:(10 Dec 2017, 20:08)

Ja, wohnen in München ist saubillig im internationalen Vergleich.

Die Mieten sind viel zu niedrig und Vermieter zahlen meist drauf.


ICH sehe das trotzdem anders. :)

Davon noch abgesehen, was DU als ... viel zu niedrig...bezeichnest.
Und den internationalen Vergleich interessiert die von mir angesprochenen Betroffenen...eher gar nicht.

Hat sie auch nicht zu interessieren.

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
Boracay
Beiträge: 3976
Registriert: So 30. Dez 2012, 23:26

Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Boracay » So 10. Dez 2017, 23:49

Skull hat geschrieben:(10 Dec 2017, 22:15)

ICH sehe das trotzdem anders. :)

Davon noch abgesehen, was DU als ... viel zu niedrig...bezeichnest.
Und den internationalen Vergleich interessiert die von mir angesprochenen Betroffenen...eher gar nicht.

Hat sie auch nicht zu interessieren.

mfg


Du bestreitest dass sich beim Kauf einer Immobilie das Vermieten heute in attraktiven Lagen nicht lohnt? Überall in Süddeutschland fährt man mit Mieten zigfach besser als mit Kaufen....

Jetzt kann man natürlich lamentieren "oje, die arme Unterschicht, kann sich das Wohnen in MUC nicht mehr leisten" die Realität sieht aber anders aus. Die Opfer sind die Idioten die so blöde waren sich eine Wohnung zu kaufen.
Benutzeravatar
Skull
Vorstand
Beiträge: 18796
Registriert: Do 12. Apr 2012, 21:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » So 10. Dez 2017, 23:59

Boracay hat geschrieben:(10 Dec 2017, 23:49)

Du bestreitest dass sich beim Kauf einer Immobilie das Vermieten heute in attraktiven Lagen nicht lohnt?

Was soll ich mit so einer Suggestivfrage ?

Die geht komplett an meinen Hinweisen vorbei. Und ebenfalls am Threadthema.


Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
Boracay
Beiträge: 3976
Registriert: So 30. Dez 2012, 23:26

Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Boracay » Mo 11. Dez 2017, 00:18

Skull hat geschrieben:(10 Dec 2017, 23:59)
Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung


Die Ursachen hierfür sind bekannt und schnell erklärt. Zuwanderung + stark gestiegene Studentenzahlen.

Dann braucht man eigentlich nichts mehr zu diskutieren, oder?
Wähler
Beiträge: 4047
Registriert: Di 25. Dez 2012, 13:04
Wohnort: Bayern

Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » Mo 11. Dez 2017, 07:39

Wähler hat geschrieben:(10 Dec 2017, 08:11)
Diese Betrachtungsweise berücksichtigt nicht, dass die Bevölkerung einer Millionenstadt sich nicht statisch verhält. Oder sollen die neu gegründeten Familien von Zuzüglern bei den alteingesessenen Senioren mit in deren oft überproportionierte Wohnungen ziehen?
http://www.bayerische-staatszeitung.de/ ... erber.html
Bayerische Staatszeitung 19. Mai 2017 München und andere Städte tun sich immer schwerer, Stellen im öffentlichen Dienst zu besetzen – die Mieten sind zu hoch
Die Singles können bei den Senioren zur Untermiete einziehen, für junge Familien braucht es aber vermehrt Neubauwohnungen und Mietpreise gemäß dem "München Modell".

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Dec 2017, 15:14)
Im Vergleich zum durchschnittlichen Pro Kopf Einkommen sind Mieten und Lebenshaltungskosten egal wo gleich .30 % des Familieneinkommens gingen schon immer für Mieten drauf . Bleibt anzufügen für den Abtrag einer eigenen Immobilie sind es oft bis zu 50 % .

Diese Behauptung ist völlig undifferenziert:
http://www.bayerische-staatszeitung.de/ ... h-ist.html
Bayerische Staatszeitung 10. Oktober 2017 Jeder Siebte ist von Armut bedroht: AWO Bayern und der DGB Bayern sezieren den Sozialbericht der bayerischen Staatsregierung
Dabei zeige sich, dass gerade Geringverdiener unter einer deutlich höheren anteiligen Kostenbelastung beim Wohnraum leiden. „So betrug die Einkommensbelastung für das Wohnen bei Geringverdienern mit einem Nettoeinkommen unter 1000 Euro pro Monat 48 Prozent des Nettoeinkommens, das heißt 60 Prozent mehr als im Landesdurchschnitt“, rechnete der AWO-Chef vor.
Im Vergleich mit Einkommensbeziehern zwischen 2500 bis 3000 Euro netto pro Monat (Wohnkostenbelastung bei 21 Prozent) mussten laut Beyer Geringverdiener mehr als den doppelten Anteil ihres Einkommens für ihren Wohnraum aufwenden, im Vergleich zur Einkommensgruppe ab 3000 Euro (16 Prozent) mehr als das Dreifache.

Der Soziale Wohnungsbau sollte sich, wie beim München Modell, auf junge Familien mit Kindern konzentrieren. Wenn die Stadt München weiterhin Wohnungsbaugenossenschaften mit günstigeren Grundstücken hilft, bleiben die Sozialkosten auch in einem kostengünstigen Rahmen, da Wohnungsbaugenossenschaften keine nennenswerten Renditen erwirtschaften brauchen und deutlich billiger bauen.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
Benutzeravatar
Skull
Vorstand
Beiträge: 18796
Registriert: Do 12. Apr 2012, 21:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » Mo 11. Dez 2017, 09:02

Boracay hat geschrieben:(11 Dec 2017, 00:18)

Die Ursachen hierfür sind bekannt und schnell erklärt. Zuwanderung + stark gestiegene Studentenzahlen.

Dann braucht man eigentlich nichts mehr zu diskutieren, oder?

Wenn man es sich einfach macht, kann man einfache Thesen verfolgen.

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
Benutzeravatar
Julian
Beiträge: 7442
Registriert: Di 5. Jan 2016, 00:38

Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Julian » Mo 11. Dez 2017, 10:15

Skull hat geschrieben:(11 Dec 2017, 09:02)

Wenn man es sich einfach macht, kann man einfache Thesen verfolgen.

mfg


Man kann natürlich auch Fakten ignorieren, es sich in seinem Wolkenkuckucksheim einrichten, und andere beschuldigen, es sich einfach zu machen.

Es ist ein beunruhigender Trend: Seit Jahren steigt tendenziell der Anteil der Kinder, die mit deutlich weniger Geld auskommen müssen als die meisten ihrer Altersgenossen. Diese Entwicklung hat sich laut den jüngsten Daten aus dem Mikrozensus fortgesetzt.

Im Jahr 2015 lebten demnach im Schnitt 2,55 Millionen Mädchen und Jungen in Deutschland in Familien mit so wenig Geld, dass sie als arm oder armutsgefährdet gelten. Das entspricht einem Anteil von 19,7 Prozent aller Minderjähriger - im Jahr zuvor waren es noch 19,0 Prozent und damit 77.000 Kinder weniger.

Doch wer sind die neu hinzugekommenen armen Kinder? Eine Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung kommt zu einem interessanten Ergebnis: Demnach lässt sich der gesamte Anstieg der relativen Kinderarmut in den vergangenen Jahren mit der Zuwanderung von Flüchtlingen erklären, die ab 2012 deutlich anstieg, im Jahr 2015 einen Höhepunkt erreichte und seitdem stark rückläufig ist. Grundlage der Auswertung sind die aktuellsten verfügbaren Daten aus dem Mikrozensus 2015.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 43229.html

Selbstverständlich hat die Armut auch andere Ursachen, so etwa die Einführung von Hartz IV, die zunehmende Flexibilisierung von Arbeitsverhältnissen, die Ausweitung eines Niedriglohnsektors, Fehlanreize des deutschen Sozialstaates, oder auch die Unfähigkeit des deutschen Bildungssystems, Kinder aus bildungsfernen Schichten aufzufangen.

Die Zuwanderung aber war ein ganz wesentlicher Faktor im Anstieg der relativen Armut der letzten Jahre, und zwar zunächst direkt, indem die ankommenden, weitgehend ungebildeten, und mehrheitlich arbeitslosen Flüchtlinge natürlich als arm gelten, aber sicher auch indirekt, indem das Geld, das nun für Flüchtlinge ausgegeben wird, für andere Gruppen der Bevölkerung nicht mehr zur Verfügung steht.
Benutzeravatar
3x schwarzer Kater
Vorstand
Beiträge: 15965
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:25
Benutzertitel: Do legst di nieda
Wohnort: Lower Bavaria

Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 11. Dez 2017, 12:03

odiug hat geschrieben:(09 Dec 2017, 11:52)

Es gibt kein "Migrantenproblem" in den Schulen.
Es gibt ein Lehrer- Lehrplan- und Ausstattungsproblem in den Schulen mit hohen Migrantenanteil.


... und es gibt vor allem ein Elternproblem.
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 23816
Registriert: Di 17. Jul 2012, 09:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon relativ » Mo 11. Dez 2017, 12:44

Julian hat geschrieben:(11 Dec 2017, 10:15)

Man kann natürlich auch Fakten ignorieren, es sich in seinem Wolkenkuckucksheim einrichten, und andere beschuldigen, es sich einfach zu machen.


http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 43229.html

Selbstverständlich hat die Armut auch andere Ursachen, so etwa die Einführung von Hartz IV, die zunehmende Flexibilisierung von Arbeitsverhältnissen, die Ausweitung eines Niedriglohnsektors, Fehlanreize des deutschen Sozialstaates, oder auch die Unfähigkeit des deutschen Bildungssystems, Kinder aus bildungsfernen Schichten aufzufangen.
Wieso bleibst du dann nicht bei diesen Hauptgründen? Die Zunahme der Armut durch/wegen Migration ist vernachlassend gering. Die Ursachen sind entscheidend.
Die Zuwanderung aber war ein ganz wesentlicher Faktor im Anstieg der relativen Armut der letzten Jahre, und zwar zunächst direkt, indem die ankommenden, weitgehend ungebildeten, und mehrheitlich arbeitslosen Flüchtlinge natürlich als arm gelten, aber sicher auch indirekt, indem das Geld, das nun für Flüchtlinge ausgegeben wird, für andere Gruppen der Bevölkerung nicht mehr zur Verfügung steht.
Ach ist das so? Weisst du denn welche Daten ausgewertet wurden?
Ich mein, es ist wohl kaum anzunehmen, daß sie die Flüchtlinge die noch nicht arbeiten können bzw. dürfen, dazugezählt haben. Wenn ja ist die Zunahme ja einfach zu erklären, aber es würde die Seriösität so einer Studie natürlich arg beschädigen.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 23816
Registriert: Di 17. Jul 2012, 09:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon relativ » Mo 11. Dez 2017, 12:51

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(11 Dec 2017, 12:03)

... und es gibt vor allem ein Elternproblem.

Ja gibt es , ist aber auch klar, das nicht muttersprachliche Eltern ,ihren Kindern bildungstechnisch weniger Unterstützung (gerade was Sprache angeht) bieten können, als meist muttersprachlich deutsche Eltern.
Daher ist es für unser Bildungssystem ja so wichtig, daß diese "vernachlässigten" Kinder und diese sind ja meist klar zu erkennen, vom Staat mehr Aufmerksamkeit bekommen.
Damit eine Chanve besteht, daß eben diese Kinder, ihre möglichen Kinder, später besser erziehen und supporten können.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Benutzeravatar
3x schwarzer Kater
Vorstand
Beiträge: 15965
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:25
Benutzertitel: Do legst di nieda
Wohnort: Lower Bavaria

Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 11. Dez 2017, 13:22

relativ hat geschrieben:(11 Dec 2017, 12:51)

Ja gibt es , ist aber auch klar, das nicht muttersprachliche Eltern ,ihren Kindern bildungstechnisch weniger Unterstützung (gerade was Sprache angeht) bieten können, als meist muttersprachlich deutsche Eltern.


Ich denke ehrlich gesagt nicht, dass das das Problem ist. Auch Nichtmuttersprachler können, sofern sie es wollen, ihr Kind fördern.
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 33818
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 11. Dez 2017, 13:25

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(11 Dec 2017, 13:22)

Auch Nichtmuttersprachler können, sofern sie es wollen, ihr Kind fördern.

Sie tun es aber oft nicht, besonders dann nicht, wenn sie selber wenig Bildung genossen haben, das betrifft ja mitnichten nur Migranten, sondern auch den sog. Sozialadel. In Deutschland führt imho kein Weg mehr an der Ganztagsschule vorbei, damit die Kinder zu Hause nicht verblöden.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
3x schwarzer Kater
Vorstand
Beiträge: 15965
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:25
Benutzertitel: Do legst di nieda
Wohnort: Lower Bavaria

Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 11. Dez 2017, 13:28

Tom Bombadil hat geschrieben:(11 Dec 2017, 13:25)

Sie tun es aber oft nicht, besonders dann nicht, wenn sie selber wenig Bildung genossen haben, das betrifft ja mitnichten nur Migranten, sondern auch den sog. Sozialadel.


eben ... deswegen schrieb ich ja auch, dass das größtenteils ein Elternproblem ist.
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
Benutzeravatar
Skull
Vorstand
Beiträge: 18796
Registriert: Do 12. Apr 2012, 21:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » Mo 11. Dez 2017, 14:06

Julian hat geschrieben:(11 Dec 2017, 10:15)

Man kann natürlich auch Fakten ignorieren,
es sich in seinem Wolkenkuckucksheim einrichten,
und andere beschuldigen, es sich einfach zu machen.


Selbstverständlich hat die Armut auch andere Ursachen,

so etwa die Einführung von Hartz IV, die zunehmende Flexibilisierung von Arbeitsverhältnissen, die Ausweitung eines Niedriglohnsektors, Fehlanreize des deutschen Sozialstaates, oder auch die Unfähigkeit des deutschen Bildungssystems, Kinder aus bildungsfernen Schichten aufzufangen.

Erster Satz...ein Vorwurf.

Der zweite Satz dagegen eine vollumfängliche Bestätigung meiner Gedanken. :D
Da gäbe es sogar noch deutlich MEHR Gründe.

VIele Grüsse somit ans Wolkenkuckucksheim und deren eindimensionalen Sichtweisen.
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 23816
Registriert: Di 17. Jul 2012, 09:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon relativ » Mo 11. Dez 2017, 14:29

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(11 Dec 2017, 13:22)

Ich denke ehrlich gesagt nicht, dass das das Problem ist. Auch Nichtmuttersprachler können, sofern sie es wollen, ihr Kind fördern.

Die Frage ist doch eher, ob sie dies bildungstechnisch in gleicher Qualität schaffen können und da gibt es ja offensichtlich mehr Defizite. Die mich persönlich ja nicht wundern.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Benutzeravatar
3x schwarzer Kater
Vorstand
Beiträge: 15965
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:25
Benutzertitel: Do legst di nieda
Wohnort: Lower Bavaria

Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 11. Dez 2017, 14:37

relativ hat geschrieben:(11 Dec 2017, 14:29)

Die Frage ist doch eher, ob sie dies bildungstechnisch in gleicher Qualität schaffen können und da gibt es ja offensichtlich mehr Defizite. Die mich persönlich ja nicht wundern.


meine Lebensgefährtin macht JAS (Jugendsozialarbeit an Schulen). Als Sozialpädagogin an einer Mittelschule, in einem Mittelzentrum in Bayern. An der Schule gibt es wohl einen Anteil von etwa 50% an Migranten. Das grundsätzliche Problem unterscheidet sich allerdings nicht ... und das liegt bei den Eltern.
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 23816
Registriert: Di 17. Jul 2012, 09:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon relativ » Mo 11. Dez 2017, 14:53

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(11 Dec 2017, 14:37)

meine Lebensgefährtin macht JAS (Jugendsozialarbeit an Schulen). Als Sozialpädagogin an einer Mittelschule, in einem Mittelzentrum in Bayern. An der Schule gibt es wohl einen Anteil von etwa 50% an Migranten. Das grundsätzliche Problem unterscheidet sich allerdings nicht ... und das liegt bei den Eltern.

Ich habe die Feststellung ja nicht negiert , nur hinzugefügt, daß die Meisten wohl das Beste für ihr Kind wollen, aber Bildungstechnisch wenig bis nix zur Förderung des Kindes beisteuern können und meinen evtl. die Schule wäre die einzige Bildungsquelle für Kinder.
Entweder sind sie bildungstechnisch selber limitiert und/oder haben im Bezug auf die deutsche Sprache keine guten Vorraussetzungen.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Benutzeravatar
3x schwarzer Kater
Vorstand
Beiträge: 15965
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:25
Benutzertitel: Do legst di nieda
Wohnort: Lower Bavaria

Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 11. Dez 2017, 14:57

relativ hat geschrieben:(11 Dec 2017, 14:53)
daß die Meisten wohl das Beste für ihr Kind wollen,


Inwiefern? Wo legst du da die Messlatte an?
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 23816
Registriert: Di 17. Jul 2012, 09:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon relativ » Mo 11. Dez 2017, 15:18

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(11 Dec 2017, 14:57)

Inwiefern? Wo legst du da die Messlatte an?

Ich brauch keine Messlatte, ich gehe als Vater mal Grundsätzlich davon aus, daß Eltern das Beste für ihr KInd wollen.
Wo es Unterschiede gibt ist, was Eltern selber dazu Beitragen wollen, können, bzw. es auch tun. Da gibt es meiner Beobachtung mehr Unterschiede als ich die in meiner Kindheit feststellen konnte. Dies liegt zu einem an der veränderten Arbeiteswelt und Familienwelt, aber auch daran, daß es nicht mehr so viele Großfamilien gibt, wie zu meiner Schulzeit.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 13929
Registriert: Do 11. Sep 2014, 17:55

Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Teeernte » Mo 11. Dez 2017, 15:56

relativ hat geschrieben:(11 Dec 2017, 15:18)

Ich brauch keine Messlatte, ich gehe als Vater mal Grundsätzlich davon aus, daß Eltern das Beste für ihr KInd wollen.


Nie wider arbeiten und die Sonne ladet das Konto auf....
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D

Zurück zu „10. Sozialpolitik“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast