12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

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pikant
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12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

Beitragvon pikant » Do 9. Nov 2017, 12:54

der EuGH hat ein recht interessantes Urteil zur Arbeitszeit von Angestellten getroffen

www.tagesschau.de/ausland/eugh-arbeitszeit-101.html

ist dieses Urteil ein Erfolg fuer die Unternehmen, da man nun in Ausnahmefaellen 12 Tage den AN beschaefigen kann oder wird dieses Urtei keinen Einfluss auf das Verhaeltnis AG-AN haben?
Auch scheint mir bei diesen Urteil der Sonntag als Arbeitszeit keine Rolle zu spielen.

Findet die Usergemeinde diese Urteil richtungsweisend und ist es zu begruessen?
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Provokateur
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Re: 12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

Beitragvon Provokateur » Do 9. Nov 2017, 13:38

Naja - dem ganzen muss ja eine 24-Stündige Pause vorausgehen. So viel ändert sich also nicht. Ich glaube nicht, dass sich damit auch in Deutschland viel ändern wird; höchstens in der Gastro.
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pikant
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Re: 12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

Beitragvon pikant » Do 9. Nov 2017, 13:46

Provokateur hat geschrieben:(09 Nov 2017, 13:38)

Naja - dem ganzen muss ja eine 24-Stündige Pause vorausgehen. So viel ändert sich also nicht. Ich glaube nicht, dass sich damit auch in Deutschland viel ändern wird; höchstens in der Gastro.


arbeitnehmerfreundlich finde ich es nicht, wenn man 12 Tage arbeiten muss und dann erst eine Pause von 24 Stunden zugestanden bekommt.
Ob Sonntag oder nicht spielt auch keine Rolle
aber wir haben ja die Gewerkschaften und da mit guten Arbeitszeitvertraegen :)
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unity in diversity
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Re: 12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

Beitragvon unity in diversity » Fr 10. Nov 2017, 00:52

Wenn man die tägliche Arbeitszeit außerdem auf 12 Stunden verlängert, kann man bis zu einem Drittel Personal freisetzen.
Nur die EU-weite Durchsetzung scheint nicht so einfach.
Gewerkschaften, spontane, flächendeckende Krankschreibungen usw…
Aber vielleicht hat man Handlungsreserven für Fälle geschaffen, in denen sich die Normalität des Zusammenlebens ändert.
Zum Beispiel größere militärische Auseinandersetzungen und Belagerungszustand.
Dann gehören Zwangsverpflichtete zur Normalität des Zusammenlebens.
Die Freigesetzten werden für den reibungslosen Ablauf in den Kampfgebieten gebraucht.
Die Kampfgebiete können durch EU-interne Erosionsprozesse entstehen, oder durch einen angenommenen äußeren Feind.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
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Re: 12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

Beitragvon Der Neandertaler » Fr 10. Nov 2017, 10:29

Hallo unity in diversity.
unity in diversity hat geschrieben:Wenn man die tägliche Arbeitszeit außerdem auf 12 Stunden verlängert, kann man bis zu einem Drittel Personal freisetzen.
Wenn? ... Ja wenn! Aber immerhin stehen derartigen Überlegungen immer noch nationale Gesetze, wie Arbeitszeitgesetz, diametral gegenüber. Dieses muß auch die EU anerkennen ... und sie hat es vergangenheitlich auch erkannt.

Das deutsche Arbeitszeitgesetz (ArbZG) besagt - mit Ausnahmen:
    "(1) Arbeitnehmer dürfen an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen von 0 bis 24 Uhr nicht beschäftigt werden.
    (2) In mehrschichtigen Betrieben mit regelmäßiger Tag- und Nachtschicht kann Beginn oder Ende der Sonn- und Feiertagsruhe um bis zu sechs Stunden vor- oder zurückverlegt werden, wenn für die auf den Beginn der Ruhezeit folgenden 24 Stunden der Betrieb ruht."
    (§ 9)
Weiter:
    "Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden."
heißt, daß einerseits der Sonntag Ruhetag ist, und daß die 12-Tage-EU-Regelung nicht unendlich angewandt werden darf.
    ... steht auch in der Begründen der EU-Entscheidung:
      ... eine gewisse Flexibilität ... Diese Auslegung ... sie es erlaubt, ... am Ende eines und am Anfang .... mehrere aufeinanderfolgende Ruhetage zu gewähren.
und auch:
    die Richtlinie nur Mindestnormen ... Die Mitgliedstaaten dürfen also für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer günstigere Rechts- und Verwaltungsvorschriften anwenden oder erlassen oder die Anwendung von für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer günstigeren Tarifverträgen oder Vereinbarungen zwischen den Sozialpartnern fördern oder gestatten.
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Re: 12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

Beitragvon frems » Fr 10. Nov 2017, 10:37

pikant hat geschrieben:(09 Nov 2017, 13:46)

arbeitnehmerfreundlich finde ich es nicht, wenn man 12 Tage arbeiten muss und dann erst eine Pause von 24 Stunden zugestanden bekommt.
Ob Sonntag oder nicht spielt auch keine Rolle
aber wir haben ja die Gewerkschaften und da mit guten Arbeitszeitvertraegen :)

Zwölf Tage sind ja der theoretische Maximalwert, der sich nicht wiederholen kann. Das Gesetz sagt, man müsse einen Tag pro Woche frei haben. Wenn in einer Woche ein Montag der "freie Tag" ist und in der darauffolgenden Woche ein Sonntag, wären es zwölf Arbeitstage. Danach könnten es aber maximal sechs weitere Arbeitstage sein. Da ist die Überschrift etwas unglücklich bzw. tendenziös.
Labskaus!

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Re: 12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

Beitragvon Liegestuhl » Fr 10. Nov 2017, 13:05

Spätestens nach 3 Tagen arbeiten, fällt es mir schwer, die Augen offen zu halten. Dann muss ich mindestens 2-3 Stunden schlafen.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: 12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Fr 10. Nov 2017, 13:20

pikant hat geschrieben:(09 Nov 2017, 12:54)

der EuGH hat ein recht interessantes Urteil zur Arbeitszeit von Angestellten getroffen

http://www.tagesschau.de/ausland/eugh-a ... t-101.html

ist dieses Urteil ein Erfolg fuer die Unternehmen, da man nun in Ausnahmefaellen 12 Tage den AN beschaefigen kann oder wird dieses Urtei keinen Einfluss auf das Verhaeltnis AG-AN haben?
Auch scheint mir bei diesen Urteil der Sonntag als Arbeitszeit keine Rolle zu spielen.

Findet die Usergemeinde diese Urteil richtungsweisend und ist es zu begruessen?

Ist doch in der Pflege nicht selten so.
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Re: 12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

Beitragvon unity in diversity » Fr 10. Nov 2017, 14:49

Liegestuhl hat geschrieben:(10 Nov 2017, 13:05)

Spätestens nach 3 Tagen arbeiten, fällt es mir schwer, die Augen offen zu halten. Dann muss ich mindestens 2-3 Stunden schlafen.

In Mitteleuropa arbeitet man an 5 Tagen für 8 Stunden und hat dann 2 Tage frei.
Oder gehört dieser Arbeitsstil zur Konkursmasse, die aus besseren Zeiten erinnert wird?
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Re: 12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

Beitragvon jorikke » Fr 10. Nov 2017, 17:42

Mal als Laie gefragt..
Kann es nicht einfach sein das lediglich vom EuGH ein Landesgesetz bestätigt wird? ( Portugal)
Es ging doch nicht um die Arbeitszeit sondern um das Überstundengeld, das der Kläger einfordern wollte.
Die in Deutschland geltenden Arbeitszeitregeln werden doch davon gar nicht tangiert.
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Re: 12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

Beitragvon unity in diversity » Sa 11. Nov 2017, 07:35

jorikke hat geschrieben:(10 Nov 2017, 17:42)

Mal als Laie gefragt..
Kann es nicht einfach sein das lediglich vom EuGH ein Landesgesetz bestätigt wird? ( Portugal)
Es ging doch nicht um die Arbeitszeit sondern um das Überstundengeld, das der Kläger einfordern wollte.
Die in Deutschland geltenden Arbeitszeitregeln werden doch davon gar nicht tangiert.

Das EuGH-Urteil hat Mustercharakter. Jedes Streßunternehmen kann die Angleichung der eigenen Arbeitsverhältnisse verlangen.
Auf Landesebene, Bundesebene und bis zum EuGH.
Richtig und flächendeckend durchgezogen, werden bis zu einem Drittel der MA entbehrlich.
Was macht man mit denen?
Die liegen dem Rest der arbeitenden Bevölkerung auf der Tasche.
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Re: 12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

Beitragvon Kritikaster » Sa 11. Nov 2017, 07:54

unity in diversity hat geschrieben:(11 Nov 2017, 07:35)

Das EuGH-Urteil hat Mustercharakter. Jedes Streßunternehmen kann die Angleichung der eigenen Arbeitsverhältnisse verlangen.
Auf Landesebene, Bundesebene und bis zum EuGH.
Richtig und flächendeckend durchgezogen, werden bis zu einem Drittel der MA entbehrlich.
Was macht man mit denen?
Die liegen dem Rest der arbeitenden Bevölkerung auf der Tasche.

Deine Darstellung eines geradezu als "Sklavenhaltergesellschaft" zu betrachtenden Gemeinwesens geht doch vollkommen an betrieblichen Realitäten vorbei.

Kein halbwegs vernünftiger AG in diesem Land hat ein Interesse daran, eine solche Mitarbeiter"verbrennung" durchzuführen, wie sie das von Dir skizzierte Horrorszenario mit sich brächte. Dazu sind bei immer komplexer werdenden Arbeitsabläufen die damit verbundenen steigenden Ansprüche an entsprechende Ausbildungen der MA mit viel zu kostspieligen und langfristigen Vorbereitungen verbunden.
Der am höchsten entwickelte Sinn ist der Unsinn. (Peter E. Schumacher)
Wo der Sinn aufhört, beginnt der Wahnsinn. (Erhard Horst Bellermann)
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Re: 12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

Beitragvon think twice » Sa 11. Nov 2017, 08:34

Kritikaster hat geschrieben:(11 Nov 2017, 07:54)

Deine Darstellung eines geradezu als "Sklavenhaltergesellschaft" zu betrachtenden Gemeinwesens geht doch vollkommen an betrieblichen Realitäten vorbei.

Kein halbwegs vernünftiger AG in diesem Land hat ein Interesse daran, eine solche Mitarbeiter"verbrennung" durchzuführen, wie sie das von Dir skizzierte Horrorszenario mit sich brächte. Dazu sind bei immer komplexer werdenden Arbeitsabläufen die damit verbundenen steigenden Ansprüche an entsprechende Ausbildungen der MA mit viel zu kostspieligen und langfristigen Vorbereitungen verbunden.

Du hast ziemlich romantische Vorstellungen von der Arbeitswelt...
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Re: 12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

Beitragvon unity in diversity » Sa 11. Nov 2017, 08:35

Kritikaster hat geschrieben:(11 Nov 2017, 07:54)

Deine Darstellung eines geradezu als "Sklavenhaltergesellschaft" zu betrachtenden Gemeinwesens geht doch vollkommen an betrieblichen Realitäten vorbei.

Kein halbwegs vernünftiger AG in diesem Land hat ein Interesse daran, eine solche Mitarbeiter"verbrennung" durchzuführen, wie sie das von Dir skizzierte Horrorszenario mit sich brächte. Dazu sind bei immer komplexer werdenden Arbeitsabläufen die damit verbundenen steigenden Ansprüche an entsprechende Ausbildungen der MA mit viel zu kostspieligen und langfristigen Vorbereitungen verbunden.

Man muß abwarten, wie wirksam die Bremsen sind, die der Neandertaler beschrieben hat.
Die Versuchung könnte groß sein, in minderqualifizierten Geschäftsfeldern den einen oder anderen Test durchzuführen.
Wenn man von einem portugiesischen Mitarbeiter Leidensfähigkeit zur Stärkung seines Standortes erwarten darf, kann man das bestimmt EU-weit verallgemeinern.
Natürlich geht so etwas nicht in hochtechnologisierten Firmen.
Sonst laufen die Montagsautos an allen Arbeitstagen vom Band.
Oder Polizei und Feuerwehr haben plötzlich keine Ortskenntnisse...
Man braucht in jedem Falle gut funktionierende Gewerkschaften, um den Klassenkampf von oben sinnvoll abzuleiten und zu kanalisieren.
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Re: 12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

Beitragvon Kritikaster » Sa 11. Nov 2017, 08:51

think twice hat geschrieben:(11 Nov 2017, 08:34)

Du hast ziemlich romantische Vorstellungen von der Arbeitswelt...

Ich bin da "mittendrin statt nur dabei". ;)
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Re: 12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

Beitragvon Kritikaster » Sa 11. Nov 2017, 09:35

unity in diversity hat geschrieben:(11 Nov 2017, 08:35)

Man muß abwarten, wie wirksam die Bremsen sind, die der Neandertaler beschrieben hat.
Die Versuchung könnte groß sein, in minderqualifizierten Geschäftsfeldern den einen oder anderen Test durchzuführen.
Wenn man von einem portugiesischen Mitarbeiter Leidensfähigkeit zur Stärkung seines Standortes erwarten darf, kann man das bestimmt EU-weit verallgemeinern.
Natürlich geht so etwas nicht in hochtechnologisierten Firmen.
Sonst laufen die Montagsautos an allen Arbeitstagen vom Band.
Oder Polizei und Feuerwehr haben plötzlich keine Ortskenntnisse...
Man braucht in jedem Falle gut funktionierende Gewerkschaften, um den Klassenkampf von oben sinnvoll abzuleiten und zu kanalisieren.

Ich stimme Dir durchaus zu, dass die Versuchung, das auszutesten, vorhanden ist. Das wären dann aber Geschäftsfelder, deren AG ich nicht zu den "halbwegs vernünftigen" zählen würde.

Darüber hinaus halte ich die angesprochenen "Bremsen" für stark genug, und ich betrachte auch gut funktionierende Gewerkschaften als ein ganz wichtiges Element in unserer Gesellschaft.
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Re: 12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

Beitragvon Julian » Sa 11. Nov 2017, 09:59

Ich arbeite regelmäßig bis zu 14 Tage am Stück. Wusste gar nicht, dass das ein Problem darstellen soll. In Gesundheitswesen ist das Alltag und nichts besonderes.
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Projekt Julian II: 14 Aug 2018 -
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Re: 12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

Beitragvon unity in diversity » Sa 11. Nov 2017, 11:00

Julian hat geschrieben:(11 Nov 2017, 09:59)

Ich arbeite regelmäßig bis zu 14 Tage am Stück. Wusste gar nicht, dass das ein Problem darstellen soll. In Gesundheitswesen ist das Alltag und nichts besonderes.

Damit leistest du einen wirksamen Beitrag zu deinem sozialverträglichen Frühableben.
Steht im Duden unter B, wie Brauchfragen für Masochisten.
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Re: 12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

Beitragvon Julian » Sa 11. Nov 2017, 12:37

unity in diversity hat geschrieben:(11 Nov 2017, 11:00)

Damit leistest du einen wirksamen Beitrag zu deinem sozialverträglichen Frühableben.
Steht im Duden unter B, wie Brauchfragen für Masochisten.


Wenn ich und viele andere im Gesundheitswesen das nicht machten, würden dafür viele andere sozialverträglich früh ableben, weil dann Schichten unterbesetzt wären. Ich kann nichts dafür, dass wir im Gesundheitssystem teilweise Bedingungen haben, die man in einem hochentwickelten, angeblich wohlhabenden Industrieland nicht erwarten würde.
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Projekt Julian II: 14 Aug 2018 -
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Re: 12 Tage arbeiten am Stueck ist rechtens - EuGH

Beitragvon unity in diversity » Sa 11. Nov 2017, 13:00

Julian hat geschrieben:(11 Nov 2017, 12:37)

Wenn ich und viele andere im Gesundheitswesen das nicht machten, würden dafür viele andere sozialverträglich früh ableben, weil dann Schichten unterbesetzt wären. Ich kann nichts dafür, dass wir im Gesundheitssystem teilweise Bedingungen haben, die man in einem hochentwickelten, angeblich wohlhabenden Industrieland nicht erwarten würde.

Was sagt deine Gewerkschaft dazu?
Oder teilst du den libertären Standpunkt, wonach Löhne und Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln sind?
Nach dem Motto, wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht?
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