Wohnungspolitik

In diesem Forum werden Themen rund um die sozialen Sicherungsysteme diskutiert.
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Wähler
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Re: Wohnungspolitik abschaffen

Beitragvon Wähler » Fr 24. Aug 2018, 17:38

Kölner1302 hat geschrieben:(24 Aug 2018, 13:08)
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/mei ... 51723.html
Nach Ansicht eines wirtschaftswisenschaftlichen Beratergremiums der Bundesregierung stören Mietpreisbremse und Sozialwohnungen nur,

Was von dem Beratergremium überhaupt nicht gesehen wird, ist der Zusammenhang zwischen öffentlicher Infrastruktur und Wertsteigerung bei Grundstücken und Immobilien. Die Gering- und Durchschnittsverdiener sollen aus den Innenstädten heraus in die Peripherie des Ballungsraumes ziehen und alle Steuerzahler sollen die benötigte zusätzliche Verkehrsinfrastruktur für die Pendler zahlen, die dann wieder die Grundstücks- und Immobilienpreise entlang der Verkehrsinfrastruktur steigen lässt.
Wahrscheinlich hilft da nur staatliche Unterstützung der Mittelschicht für den Erwerb von Immobilien, besonders in Ballungsräumen. Die Unterschicht ist sicherlich weiterhin auf mehr Wohngeld als Mietzuschuss angewiesen.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Boraiel
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Re: Wohnungspolitik abschaffen

Beitragvon Boraiel » Fr 24. Aug 2018, 18:03

Kölner1302 hat geschrieben:(24 Aug 2018, 13:08)

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/mei ... 51723.html

Nach Ansicht eines wirtschaftswisenschaftlichen Beratergremiums der Bundesregierung stören Mietpreisbremse und Sozialwohnungen nur,

tja nur wen fragt der Lehrer? Wer hätte davon wohl Vorteile, wenn das alles abgeschafft würde?

:eek: :eek: :eek:

Alle Vorschläge sind logisch nachvollziehbar und dürften sich als wirkungsvoll hinsichtlich Wohnraumquanität und -qualität erweisen.
Libertas veritasque.
Lesen und verstehen: http://www.feynmanlectures.caltech.edu/I_01.html
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Kölner1302 » So 9. Sep 2018, 20:10

Nun wieder will die SPD - ebenfalls Regierung - verbieten, die Mieten um mehr als die Inflationsrate zu erhöhen
https://www.wallstreet-online.de/nachri ... reisbremse
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unity in diversity
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon unity in diversity » So 9. Sep 2018, 23:54

Kölner1302 hat geschrieben:(09 Sep 2018, 21:10)

Nun wieder will die SPD - ebenfalls Regierung - verbieten, die Mieten um mehr als die Inflationsrate zu erhöhen
https://www.wallstreet-online.de/nachri ... reisbremse

Wenn irgendwo Wahlkampf ist, gibt sich die SPD sozialdemokratisch und klopft populistische Sprüche.
Zum Beispiel, im München müssen auch Krankenschwestern und Polizisten wohnen können.
Kennt man ja.
Irgendein Oberpopulist hat mal gesagt, es sei ungerecht, auf der Einhaltung von Wahlversprechern zu bestehen.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » Mo 10. Sep 2018, 00:35

32 Jahre her....

DGB muss Wohnungsbaukonzern "Neue Heimat" verkaufen
Die katastrophale Wohnungsnot nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs machte die "Neue Heimat" groß. Das gewerkschaftseigene Wohnungsunternehmen wurde zu einem riesigen Baukonzern. Durch eine riskante Expansion und Betrügereien entstanden aber Milliardenverluste. ...(genau in 8 Tagen).. vor 32 Jahren verkaufte der DGB sein Unternehmen zum symbolischen Preis von einer D-Mark.


"Die Geschäftsführung der Neuen Heimat hat sich schwere misswirtschaftliche Tätigkeiten zuschulden kommen lassen. Sie hat spekuliert, sie hat mit einem hohen Sozialvermögen spekuliert, sie hat durch die Misswirtschaft ohne Not die Neue Heimat in diese Lage gebracht."

Albert Vietor, der Vorstandsvorsitzende, und andere Führungskräfte des Unternehmens hatten sich durch trickreich verschleierte private Beteiligungen an Tochtergesellschaften, die Fernwärme lieferten oder Antennensysteme für die Wohnanlagen installierten, Millionen zugeschanzt.

Mit ihren Beteiligungsgesellschaften baute sie nicht nur in Deutschland Trabantenstädte wie die Bremer "Neue Vahr" oder Großkliniken, Hotels, Kongress- und Einkaufszentren, Rathäuser und Schulen. Auch in Frankreich, Italien Venezuela, Mexiko und Brasilien war die "Neue Heimat" aktiv – immer nach dem Motto:
"Wenn Sie wollen, können Sie bei uns eine komplette Stadt bestellen."


https://www.deutschlandfunk.de/vor-30-j ... 71.de.html

....Geld zu haben allein genügt nicht,...... es muß auch in der Schweiz sein. (Da kommt der Staat nicht ran.)
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » Mo 10. Sep 2018, 00:55

Die GBW-Gruppe (32.000 Wohnungen) gehörte zur Bayerischen Landesbank, die wiederum mehrheitlich im Besitz des Freistaats Bayern ist. Im Jahr 2013 verkaufte die Bank die Wohnungsbaugesellschaft an die private Patrizia Immobilien AG. Nach Angaben der Landesregierung war Bayern dazu auf Grund von europarechtlichen Vorgaben durch ein Beihilfeverfahren gezwungen.
...
https://www.merkur.de/politik/hat-soede ... 95881.html

Der Bund verfügte über eines der größten Immobilien-Portfolios Deutschlands. Darin: rund 38.600 Wohnungen.Pro Jahr habe der Bund zuletzt zwischen 1000 und 3000 Wohnungseinheiten auf den Markt gebracht, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) solle sich künftig darauf konzentrieren, vor allem die wichtigen Immobilien wie Ministerien und Bundeswehrliegenschaften zu verwalten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 05430.html
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » Mo 10. Sep 2018, 00:56

unity in diversity hat geschrieben:(10 Sep 2018, 00:54)

Wenn irgendwo Wahlkampf ist, gibt sich die SPD sozialdemokratisch und klopft populistische Sprüche.
Zum Beispiel, im München müssen auch Krankenschwestern und Polizisten wohnen können.
Kennt man ja.
Irgendein Oberpopulist hat mal gesagt, es sei ungerecht, auf der Einhaltung von Wahlversprechern zu bestehen.



Beim Zeitpunkt der Bahnreform 1994 gab es auf dem westdeutschen Gebiet (der Bundesrepublik Deutschland vor 1990) noch 112 000 Eisenbahnerwohnungen. Der damalige verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Deutschen Bun- destag führte im Dezember 1993 im Deutschen Bundestag aus: „Ein ganz wich- tiger Punkt ist [...] die unbedingte Sicherung der Eisenbahnerwohnungen. Im Ge- setz ist nun eindeutig festgestellt, dass der gesamte Wohnungsbestand [...] in der Verantwortung der öffentlichen Hand nach den bisherigen Grundsätzen fortge- führt wird [...]. Das heißt im Klartext: Kein Eisenbahner und seine Familie muss um seine Wohnung bangen“ (Plenarprotokoll 12/196, S. 16962). Sechs Jahre nach der zitierten Rede waren alle Eisenbahnerwohnungen privatisiert. Der größte Teil der Eisenbahnerwohnungen wurde an den derzeit größten privaten Vermieter in Deutschland, die Vonovia S. E., zuvor Deutsche Annington Immo- bilien S. E., verkauft (www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bundesei ... vermoegen- 114-000-wohnungen-verkauft/186872.html).
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon Realist2014 » Do 13. Sep 2018, 15:50

Alter Stubentiger hat geschrieben:(13 Sep 2018, 16:41)

Mal genau hinsehen beim Leerstand. Dann bleibt von den 2 Millionen nicht mehr viel übrig. Der größte Teil ist am Markt nämlich gar nicht verfügbar oder befindet sich an Orten abseits der Zivilisation. Und Rentner brauchen zumindest erreichbare Ärzte. Da fallen schon mal jede Menge ländliche Regionen weg. Und in den Innenstädten stehen viele Schrottimmobilien. Wo Ratten hausen und der Schimmel blüht ist kein Platz für Rentner. Und jede Menge Eigentümer haben wertige Immobilien die sie gar nicht vermieten wollen. Es gibt also so einige Gründe warum deine große Umzugsaktion eine Sache ist die nur auf dem Papier gut aussieht.


Es gibt nun mal für niemanden das "Recht", auch nicht für Rentner mit niedrigen Alterseinkünften, in "bevorzugten Gegenden" zu wohnen, wenn man es sich nicht leisten kann.
Aber auch in Bayern gibt es nach wie vor jede Menge günstige Wohnungen auf dem Land.

Das es in D "Orte abseits der Zivilisation" gibt, wäre mir nun neu... :|
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 13. Sep 2018, 15:53

Realist2014 hat geschrieben:(13 Sep 2018, 16:50)

Es gibt nun mal für niemanden das "Recht", auch nicht für Rentner mit niedrigen Alterseinkünften, in "bevorzugten Gegenden" zu wohnen, wenn man es sich nicht leisten kann.
Aber auch in Bayern gibt es nach wie vor jede Menge günstige Wohnungen auf dem Land.

Das es in D "Orte abseits der Zivilisation" gibt, wäre mir nun neu... :|


Es gibt Dinge die wirst du niemals verstehen. Aber die Betroffenen wissen schon dass ich Recht habe.
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...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon Realist2014 » Do 13. Sep 2018, 15:56

Alter Stubentiger hat geschrieben:(13 Sep 2018, 16:53)

Es gibt Dinge die wirst du niemals verstehen. Aber die Betroffenen wissen schon dass ich Recht habe.



Ich verstehe die Realität. Und da hilft nun einmal kein "Wünsch dir was". Besser man bereitet die Betroffenen darauf vor, als wenn es ein "böses Erwachen" gibt.
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon jorikke » Do 13. Sep 2018, 16:47

Alter Stubentiger hat geschrieben:(13 Sep 2018, 16:53)

Es gibt Dinge die wirst du niemals verstehen. Aber die Betroffenen wissen schon dass ich Recht habe.


Du tust den "Betroffenen" keinen Gefallen, indem du ihr Jammertal als "gottgegeben" hinstellst.
Sie werden sich bestärkt fühlen und ihren Arsch erst recht nicht bewegen.
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 13. Sep 2018, 16:55

Realist2014 hat geschrieben:(13 Sep 2018, 16:56)

Ich verstehe die Realität. Und da hilft nun einmal kein "Wünsch dir was". Besser man bereitet die Betroffenen darauf vor, als wenn es ein "böses Erwachen" gibt.

Du lehnst es ab die Realität zu erkennen.
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 13. Sep 2018, 16:58

jorikke hat geschrieben:(13 Sep 2018, 17:47)

Du tust den "Betroffenen" keinen Gefallen, indem du ihr Jammertal als "gottgegeben" hinstellst.
Sie werden sich bestärkt fühlen und ihren Arsch erst recht nicht bewegen.

Die Probleme sind ganz sicher nicht von den Rentnern verursacht. Da mußt du dich an Leute wie Söder wenden die bezahlbaren Wohnraum im großen Stil an "Investoren" gehen lassen. Das nur mal als Beispiel. Die Rentner sind nur die Opfer des großen Immobilienkasinos dass derzeit in Deutschland betrieben wird.
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon jorikke » Do 13. Sep 2018, 17:15

Alter Stubentiger hat geschrieben:(13 Sep 2018, 17:58)

Die Probleme sind ganz sicher nicht von den Rentnern verursacht. Da mußt du dich an Leute wie Söder wenden die bezahlbaren Wohnraum im großen Stil an "Investoren" gehen lassen. Das nur mal als Beispiel. Die Rentner sind nur die Opfer des großen Immobilienkasinos dass derzeit in Deutschland betrieben wird.


Sei so gut.
Wer Wohnraum erstellt will eine angemessene Rendite erwirtschaften.
Die Zielgruppe sind keinesfalls die Rentner.
Aus dem Thema sind die "großen Immobilienkasinos" schlicht raus.
Das es zu wenig bezahlbaren Wohnraum für Rentner gibt, mag wohl sein. Überproportional zu anderen Geringverdienern wohl kaum.
Das Thema aber wäre dann vom Staat zu korrigieren, unter Einsatz von Steuermitteln.
Natürlich kann man sich bei einem bestimmten Klientel beliebt machen, stellt man für jedwedes Problem finstere Mächte - hier Immobilienkasinos - an den Pranger.
… es ist schlicht blöde.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Skull » Do 13. Sep 2018, 17:18

Guten Abend,

statt in die Ablage...habe ich einige Beiträge HIERIN verschoben.
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Do 13. Sep 2018, 17:19

Alter Stubentiger hat geschrieben:(13 Sep 2018, 17:58)

Die Probleme sind ganz sicher nicht von den Rentnern verursacht. Da mußt du dich an Leute wie Söder wenden die bezahlbaren Wohnraum im großen Stil an "Investoren" gehen lassen. Das nur mal als Beispiel. Die Rentner sind nur die Opfer des großen Immobilienkasinos dass derzeit in Deutschland betrieben wird.



es gibt kein derartiges "Immobiliencasino"

Es gibt aber seit ca 6 Jahren einen extremen Zuzug in bestimmte Ballungsräume ( München, Hamburg, Frankfurt usw.) .
In den meisten Gebieten von D gibt es auch keinerlei "Wohnungsmangel" .

WEN möchtest du nun für diese Verhaltensänderung verantwortlich machen?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Wähler » Do 13. Sep 2018, 17:45

Unsere Wohnungsbaugenossenschaft baut kaum noch in München, weil die Grundstücke unerschwinglich geworden sind. Die SPD sollte sich stärker für die Beschränkung von Grundstückspreissteigerungen einsetzen, zumindestens bei der Umwandlung von dem restlichen Ackerland in München in Baugrund. Sonst baut keiner mehr neue Sozial- oder Dienst- oder Werkswohnungen.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon frems » Fr 14. Sep 2018, 07:27

Wähler hat geschrieben:(13 Sep 2018, 18:45)

Unsere Wohnungsbaugenossenschaft baut kaum noch in München, weil die Grundstücke unerschwinglich geworden sind. Die SPD sollte sich stärker für die Beschränkung von Grundstückspreissteigerungen einsetzen, zumindestens bei der Umwandlung von dem restlichen Ackerland in München in Baugrund. Sonst baut keiner mehr neue Sozial- oder Dienst- oder Werkswohnungen.

Sozialwohnungen baut ja kein Unternehmen -- auch keine Genossenschaft -- aus Nächstenliebe, sondern weil man gefördert wird. Da zahlt die öffentliche Hand x Euro für y Jahre und so lange ist der Vermieter verpflichtet, entsprechend niedrige Mieten anzubieten. Somit wird spekuliert, dass die günstige Miete plus die einmalige Förderung über den Zeitraum in etwa den Einnahmen entsprechend, die eine freie Wohnung ohne Förderweg erzielen würde. Wenn die Projektentwickler über hohe Grundstückspreise klagen, geht es ja nur darum, den Profit zu erhöhen. Dadurch entsteht keine zusätzliche Sozialwohnung und angesichts der geringen Leerstandsquote in Städten wie München kann man wohl schlecht davon reden, dass sich niemand Mieten bzw. Eigentumswohnungen/-häuser dort aufgrund höher Grundstückskosten leisten könne. Wenn Mieten "unbezahlbar" wären, könnte bzw. würde dort niemand zur Miete wohnen. So einfach ist das.
Labskaus!

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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon frems » Fr 14. Sep 2018, 07:33

Realist2014 hat geschrieben:(13 Sep 2018, 16:50)

Es gibt nun mal für niemanden das "Recht", auch nicht für Rentner mit niedrigen Alterseinkünften, in "bevorzugten Gegenden" zu wohnen, wenn man es sich nicht leisten kann.
Aber auch in Bayern gibt es nach wie vor jede Menge günstige Wohnungen auf dem Land.

Das es in D "Orte abseits der Zivilisation" gibt, wäre mir nun neu... :|

Sobald die Einwohnerdichte pro Quadratkilometer nur noch dreistellig ist, kann von Zivilisation wirklich nicht mehr die Rede sein. Und das ist noch großzügig gesagt. Und die Rentner hatten dank damals günstiger demographischer Lage genug Zeit, um Eigentum anzuhäufen. Ich vermiete selbst u.a. an ein Rentnerpärchen und schaue, wie ich da möglichst viel raushole, um meinen kleinen Beitrag zur Umfairteilung zu leisten. Bald ist wieder eine Erhöhung möglich. Die Vorankündigung könnte kurz vor Weihnachten rausgehen. :?
Labskaus!

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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Skull » Fr 14. Sep 2018, 07:40

frems hat geschrieben:(14 Sep 2018, 08:33)

Ich vermiete selbst u.a. an ein Rentnerpärchen und schaue, wie ich da möglichst viel raushole,
um meinen kleinen Beitrag zur Umfairteilung zu leisten.
Bald ist wieder eine Erhöhung möglich.
Die Vorankündigung könnte kurz vor Weihnachten rausgehen. :?

Da kannst Du dann stolz drauf sein.

Nur was hat Dein fragwürdiges Verhalten mit dem tatsächlichen Threadthema zu tun ?

Ausser ... zu provozieren ?

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke

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