Wohnungspolitik

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Skull
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Skull » Di 10. Jul 2018, 18:03

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Jul 2018, 18:31)

Du lebst nicht in Deutschland ? Anders kann man deine Interpretation nicht deuten .

Die Mehrheit der Bürger wohnt
in Wohnungen des sozialen Wohnungsbau .

DAS hätte ich jetzt gerne von DIR belegt.

Also über 40.000.000 Menschen sollen also in Deutschland in Wohnungen des sozialen Wohnungsbau leben ?

HER mit diesen Zahlen. :D

mfg
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Quatschki
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Quatschki » Di 10. Jul 2018, 19:27

Skull hat geschrieben:(10 Jul 2018, 19:03)

DAS hätte ich jetzt gerne von DIR belegt.

Also über 40.000.000 Menschen sollen also in Deutschland in Wohnungen des sozialen Wohnungsbau leben ?

HER mit diesen Zahlen. :D

mfg

Würde mich auch interessieren.
Wenn man den gesamten gemeinnützigen, kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsbau nimmt, kommen schon eine Menge Wohnungen zusammen, die zumindest ursprünglich nicht der Erzielung von Renditen, sondern der Bevölkerungsversorgung dienten.
Wobei man streiten kann, wo "sozial" beginnt. Beim Kostendeckungsprinzip, bei der Subventionierung der Erstellung oder bei Subventionierung der laufenden Nutzung.
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Bielefeld09
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Di 10. Jul 2018, 19:56

Es reicht auch irgendwann mal!
Wenn Single keine Wohnung mehr bezahlen können,
wenn Familien keine Wohnung mehr finden,
wenn eigentlich alle keine bezahhlbaren Wohnungen finden,
dann stimmt der Wohnungsmarkt nicht mehr!
Und das war auch schon vor der Flüchtlingskrise so.
Da stimmt was nicht in dem Umgang mit Mietern!
Und so sollten Fragen gestellt werden.
Weil Mieter auch Bürger sind!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Di 10. Jul 2018, 19:59

Bielefeld09 hat geschrieben:(10 Jul 2018, 20:56)

Es reicht auch irgendwann mal!
Wenn Single keine Wohnung mehr bezahlen können,
wenn Familien keine Wohnung mehr finden,
wenn eigentlich alle keine bezahhlbaren Wohnungen finden,
dann stimmt der Wohnungsmarkt nicht mehr!
Und das war auch schon vor der Flüchtlingskrise so.
Da stimmt was nicht in dem Umgang mit Mietern!
Und so sollten Fragen gestellt werden.
Weil Mieter auch Bürger sind!


was genau schlägst du denn vor?

Alle Bauunternehmen sind zu 110% ausgelastet....
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Bielefeld09
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Di 10. Jul 2018, 20:08

Realist2014 hat geschrieben:(10 Jul 2018, 20:59)

was genau schlägst du denn vor?

Alle Bauunternehmen sind zu 110% ausgelastet....

Nöö, nicht ich muss vorschlagen.
Aber Marktradikale wie der Zitierte,
sollten mit ihrer Marktmacht Angebote machen.
Lösungen erarbeitet man doch miteinander,
oder?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Di 10. Jul 2018, 20:14

Bielefeld09 hat geschrieben:(10 Jul 2018, 21:08)

Nöö, nicht ich muss vorschlagen.
Aber Marktradikale wie der Zitierte,
sollten mit ihrer Marktmacht Angebote machen.
Lösungen erarbeitet man doch miteinander,
oder?



welche "Angebote"?

die Kapazitäten sind AUSGELASTET

NIEMAND kann Wohnungen in den speziellen Ballungsräumen herbei zaubern
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Boracay » Di 10. Jul 2018, 20:25

Bielefeld09 hat geschrieben:(10 Jul 2018, 21:08)

Nöö, nicht ich muss vorschlagen.
Aber Marktradikale wie der Zitierte,
sollten mit ihrer Marktmacht Angebote machen.
Lösungen erarbeitet man doch miteinander,
oder?


Wie soll das deiner Meinung nach gehen? Du bekommst heute keine Leute mehr her die ein Haus oder eine Wohnung bauen können. Die Auftragsbücher sind ewig lange voll.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon DieBananeGrillt » Di 10. Jul 2018, 20:35

Bielefeld09 hat geschrieben:(10 Jul 2018, 20:56)

Es reicht auch irgendwann mal!
Wenn Single keine Wohnung mehr bezahlen können,
wenn Familien keine Wohnung mehr finden,
wenn eigentlich alle keine bezahhlbaren Wohnungen finden,
dann stimmt der Wohnungsmarkt nicht mehr!
Und das war auch schon vor der Flüchtlingskrise so.
Da stimmt was nicht in dem Umgang mit Mietern!
Und so sollten Fragen gestellt werden.
Weil Mieter auch Bürger sind!



Es gibt auch Wohnungen die nicht mehr bezahlbar sind, weil diese aufwendig oder zeitgemäß renoviert wurden.
Oder Wohnungen die teuer sind, weil sie eben mehr bieten als nur eine Unterkunft.
Es stimmt etwas mit der Mentalität nicht, wer will schon in einer Bruchbude hausen ?
Und da in Deutschland eben alles perfekt und modern sein muß , und billig noch dazu, sind nun Grenzen da, zwischen dem was die Vorstellungen betrifft und das , was man in der Tasche zum ausgeben hat.
Hauptsache billig und bezahlbar, glaube ich nicht, das das in Deutschland der Standard werden
wird.
Gebaut wird dann, aber bestimmt keine Plattenbauten....
Favelas am Stadtrand sind in D unvorstellbar, obwohl auch Einige dort zufrieden leben könnten.
Und günstig dazu !
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Bielefeld09
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Di 10. Jul 2018, 20:43

Boracay hat geschrieben:(10 Jul 2018, 21:25)

Wie soll das deiner Meinung nach gehen? Du bekommst heute keine Leute mehr her die ein Haus oder eine Wohnung bauen können. Die Auftragsbücher sind ewig lange voll.

Das allerdings kann ein Nationalstaat steuern.
Wenn er will!
So soll er das tun!
Wir sind ein Rechtsstaat!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Misterfritz » Di 10. Jul 2018, 20:47

Bielefeld09 hat geschrieben:(10 Jul 2018, 21:43)

Das allerdings kann ein Nationalstaat steuern.
Wenn er will!
So soll er das tun!
Wir sind ein Rechtsstaat!
Was kann der Rechtsstaat steuern? Dass es mehr Bauarbeiter gibt, die Häuser bauen können?
Gut, er könnte Arbeitslose dazu verdonnern, dieses Handwerk zu lernen, aber ob es das bringt?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Boracay » Di 10. Jul 2018, 20:51

Bielefeld09 hat geschrieben:(10 Jul 2018, 21:43)

Das allerdings kann ein Nationalstaat steuern.
Wenn er will!
So soll er das tun!
Wir sind ein Rechtsstaat!


Und wie kann er das Steuern???? In dem er die Bauvorschriften drastisch runter fährt und den ganzen "energetischen" Hirnfurz auf den Müllhaufen der Geschichte befördert? Geht leider nicht, die SPD ist in der Regierung und die Grünen würden sich alle Sackhaare einzel raus reißen...

Wie kann ein Staat sowas steuern?
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Bielefeld09
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Di 10. Jul 2018, 20:59

Misterfritz hat geschrieben:(10 Jul 2018, 21:47)

Was kann der Rechtsstaat steuern? Dass es mehr Bauarbeiter gibt, die Häuser bauen können?
Gut, er könnte Arbeitslose dazu verdonnern, dieses Handwerk zu lernen, aber ob es das bringt?

Nein, all das kann er nicht.
Aber er hätte sich eingestehen können,
das er die Wohnungsbaupolitik eben nicht dem freien Markt überlassen konnte.
Deutsche Bürger sind eben auch Mieter!
Andere Mieter eben auch, keine Wähler, aber auch Bürger.
Ist nun klar geworden, wo das Problem liegt?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Di 10. Jul 2018, 21:01

Bielefeld09 hat geschrieben:(10 Jul 2018, 21:59)

Nein, all das kann er nicht.
Aber er hätte sich eingestehen können,
das er die Wohnungsbaupolitik eben nicht dem freien Markt überlassen konnte.
Deutsche Bürger sind eben auch Mieter!
Andere Mieter eben auch, keine Wähler, aber auch Bürger.
Ist nun klar geworden, wo das Problem liegt?




WO denn ?

erklär mal

hätte "die Politik" vor 5 Jahren eine Glaskugel haben müssen?

oder was?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Boracay » Di 10. Jul 2018, 21:04

Bielefeld09 hat geschrieben:(10 Jul 2018, 21:59)

Nein, all das kann er nicht.
Aber er hätte sich eingestehen können,
das er die Wohnungsbaupolitik eben nicht dem freien Markt überlassen konnte.
Deutsche Bürger sind eben auch Mieter!
Andere Mieter eben auch, keine Wähler, aber auch Bürger.
Ist nun klar geworden, wo das Problem liegt?


Als Käufer machst du heute eine wesentlich schlechteren Schnitt als ein Mieter. Wenn du dir heute eine Immobilie zum Vermieten kaufst dann kannst du nur auf Wertsteigerungen hoffen, dann mit Vermieten zahlst du drauf. Bei der Bauqualität sind die Preise in Deutschland eigentlich viel zu niedrig im internationalen Vergleich. Schau dir mal an wie man so in UK lebst, das ist wie in der dritten Welt.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Di 10. Jul 2018, 21:06

Boracay hat geschrieben:(10 Jul 2018, 21:51)

Und wie kann er das Steuern???? In dem er die Bauvorschriften drastisch runter fährt und den ganzen "energetischen" Hirnfurz auf den Müllhaufen der Geschichte befördert? Geht leider nicht, die SPD ist in der Regierung und die Grünen würden sich alle Sackhaare einzel raus reißen...

Wie kann ein Staat sowas steuern?

Nun lass man gut sein.
Die Grünen sind doch nicht in der Bundesregierung.
Mach doch endlich andere Vorschläge für Bürger.
Das wäre doch mal eine Diskussion in der Wohnungspolitik.
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Di 10. Jul 2018, 21:07

Bielefeld09 hat geschrieben:(10 Jul 2018, 22:06)

Nun lass man gut sein.
Die Grünen sind doch nicht in der Bundesregierung.
Mach doch endlich andere Vorschläge für Bürger.
Das wäre doch mal eine Diskussion in der Wohnungspolitik.


für welche Bürger?

diejenigen, welche WohnEIGENTUM haben wollen?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Misterfritz » Di 10. Jul 2018, 21:09

Bielefeld09 hat geschrieben:(10 Jul 2018, 22:06)

Nun lass man gut sein.
Die Grünen sind doch nicht in der Bundesregierung.
Mach doch endlich andere Vorschläge für Bürger.
Das wäre doch mal eine Diskussion in der Wohnungspolitik.
DU bist doch dauernd am Fordern, also selbst Vorschläge machen!
Ansonsten ist das Ganze nicht besser, als aus Protest AfD wählen, Rummaulen aber selber keine besseren Ideen haben.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Di 10. Jul 2018, 21:13

Realist2014 hat geschrieben:(10 Jul 2018, 22:01)



WO denn ?

erklär mal

hätte "die Politik" vor 5 Jahren eine Glaskugel haben müssen?

oder was?

Nun aber gut!
Als ich vor 37 Jahren den sozialen Wohnungsbau im Landtag NRW kritisiert habe,
bin ich ignoriert worden.
Wie soll ich deine Frage nun beantworten?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Senexx » Di 10. Jul 2018, 21:17

Bielefeld09 hat geschrieben:(10 Jul 2018, 21:59)

Nein, all das kann er nicht.
Aber er hätte sich eingestehen können,
das er die Wohnungsbaupolitik eben nicht dem freien Markt überlassen konnte.

Dass er den Wohnungsbau eben nicht dem freien Markt überlässt, sondern baubegrenzend eingreift, genau das ist das Problem.
Hinweis aus gegebenen Anlass: Ich verwende niemals "copy paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Di 10. Jul 2018, 21:20

Misterfritz hat geschrieben:(10 Jul 2018, 22:09)

DU bist doch dauernd am Fordern, also selbst Vorschläge machen!
Ansonsten ist das Ganze nicht besser, als aus Protest AfD wählen, Rummaulen aber selber keine besseren Ideen haben.

Unterstelle mir der zitierte User nichts,
was ich hier nicht behauptet habe.
Ich will lösungsorientierte Diskussionen.
Beteilige dich doch daran!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p

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