Wohnungspolitik

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Positiv Denkender
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 6. Jul 2018, 13:07

Bielefeld09 hat geschrieben:(05 Jul 2018, 18:06)

Wenn das so ist,
dann wird es Zeit das eine Behörde steuernd eingreift
und zwischen Bedarf und Leerstand vermittelt.
Das scheint eine gute Lösung zu sein!

Die Behörde hat damit nichts zu tun . Allein der Markt regelt durch Angebote und nachfrage den Preis .
Wer unbedingt in hochmoderne Wohnungen ziehen will muss halt dafür blechen . Wer nicht will
muss sich Wohnungen dort suchen wo die Mieten geringer sind . Leerstand ermöglicht dort geringere Mieten
genau wie z, B durch Gewoba Vermietungen . Sozialer Wohnungsbau bedeutet halt keine freistehenden Villen mit
Swimming Pool, sondern Wohnblöcke mit mehreren Etagen oder ganz vielen .
Einige davon hat man bei uns mangels Belegung schon wieder abgerissen .
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Teeernte
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » Fr 6. Jul 2018, 15:34

Bielefeld09 hat geschrieben:(05 Jul 2018, 18:06)

Wenn das so ist,
dann wird es Zeit das eine Behörde steuernd eingreift
und zwischen Bedarf und Leerstand vermittelt.
Das scheint eine gute Lösung zu sein!


Du wolltest das doch nicht...

Dass Das Sozialamt nur noch Wohnungen zahlt - die nicht im (teuren) Ballungsraum leer stehen...

Dann bekommt auch die Krankenschwester noch eine preiswerte Wohnung....

Solange Teuerer Wohnraum an Stellen durch den Staat alimentiert werden - die dringend für die arbeitende Bevölkerung benötigt werden.... gehen die PREISE hoch.... und der Wohnraum wird knapp..
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Misterfritz » Fr 6. Jul 2018, 20:13

Positiv Denkender hat geschrieben:(06 Jul 2018, 14:07)

Die Behörde hat damit nichts zu tun . Allein der Markt regelt durch Angebote und nachfrage den Preis .
Wer unbedingt in hochmoderne Wohnungen ziehen will muss halt dafür blechen . Wer nicht will
muss sich Wohnungen dort suchen wo die Mieten geringer sind . Leerstand ermöglicht dort geringere Mieten
genau wie z, B durch Gewoba Vermietungen . Sozialer Wohnungsbau bedeutet halt keine freistehenden Villen mit
Swimming Pool, sondern Wohnblöcke mit mehreren Etagen oder ganz vielen .
Einige davon hat man bei uns mangels Belegung schon wieder abgerissen .
Das Problem ist doch, dass der Leerstand nicht dort ist, wo Arbeitsplätze sind. Man kann schlecht in die Ostdeutsche Pampa ziehen, wenn man in einer westdeutschen Stadt einen Job hat.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Quatschki » Fr 6. Jul 2018, 20:34

Misterfritz hat geschrieben:(06 Jul 2018, 21:13)

Das Problem ist doch, dass der Leerstand nicht dort ist, wo Arbeitsplätze sind. Man kann schlecht in die Ostdeutsche Pampa ziehen, wenn man in einer westdeutschen Stadt einen Job hat.

Und die Unternehmen gehen nicht in die Pampa, weil sie fürchten, dort niemanden für ihre Jobs zu finden oder hinlocken zu können.
Früher haben Regierungen versucht, das durch Standortpolitik zu steuern.
So sind viele Provinzstädte erst zu nennenswerten Wirtschaftsstandorten geworden und Deutschland ist deshalb im internationalen Vergleich nicht so metropolenlastig wie andere Staaten.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 6. Jul 2018, 22:36

Misterfritz hat geschrieben:(06 Jul 2018, 21:13)

Das Problem ist doch, dass der Leerstand nicht dort ist, wo Arbeitsplätze sind. Man kann schlecht in die Ostdeutsche Pampa ziehen, wenn man in einer westdeutschen Stadt einen Job hat.

Wäre das so wäre die Arbeitslosigkeit in den Großstädten niedriger als in der Provinz .Das Gegenteil ist der Fall.
Nehme ich einmal meinen Wohnort beträgt dort die Arbeitslosigkeit ca 10 % im Speckgürtel liegt sie unter 5 % .
Die Masse der Arbeitsplätze gibt auch in den Städten nicht in der Innenstadt sondern in der Großindustrie am Rande der Stadt .
Amazon z.B . hat Logistikcentren in Winsen / Luhe nicht in HH . Ein neues Zentrum entsteht in Achim vor den Toren Bremens . Menschen die bei Airbus in Finkenwerder arbeiten
kommen aus den Kreisen Harburg oder Stade dort schneller hin als von Altona oder Eimsbüttel .
Diejenigen die in unserer Stadt bei Daimler arbeiten kommen aus den Kreisen Verden ,OHZ oder Diepholz schneller an ihrem Arbeitsplatz
als aus dem Süden oder Westen der Stadt. Letztendlich sollte man Flüchtlinge dort einquartieren wo Wohnraum zur Verfügung steht
nicht dort wo wer knapper ist .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am So 8. Jul 2018, 11:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Misterfritz » Sa 7. Jul 2018, 07:39

Positiv Denkender hat geschrieben:(06 Jul 2018, 23:36)

Wäre das so wäre die Arbeitslosigkeit in den Großstädten niedriger als in der Provinz .Das Gegenteil ist der Fall.
Nehme ich einmal meinen Wohnort beträgt dort die Arbeitslosigkeit ca 10 % im Speckgürtel liegt sie unter 5 % .
Die Masse der Arbeitsplätze gibt auch in den Städten nicht in der Innenstadt sondern in der Großindustrie am Rande der Stadt .
Amazon z.B . hat Logistikcentren in Winsen / Luhe nicht in HH . Ein neues Zentrum entsteht in Achim vor den Toren Bremens . Menschen die bei Airbus in Finkenwerder arbeiten
kommen aus den Kreisen Harburg oder Stade dort schneller hin als von Altona oder Eimsbüttel .
An die n unserer Stadt bei Daimler arbeiten kommen aus den Kreisen Verden ,OHZ oder Diepholz schneller an ihrem Arbeitsplatz
als aus dem Süden oder Westen der Stadt. Letztendlich sollte man Flüchtlinge dort einquartieren wo Wohnraum zur Verfügung steht
nicht dort wo wer knapper ist .
Und dort, also die ganzen Standorte, die Du gerade aufgezählt hast, gibt es nennenswerten Leerstand an Wohnraum?
Oder gibt es den nicht eher in Ostdeutschland, weil dort, mangels Arbeitsplätzen, niemand mehr wohnen will?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Sa 7. Jul 2018, 10:05

Misterfritz hat geschrieben:(06 Jul 2018, 21:13)

Das Problem ist doch, dass der Leerstand nicht dort ist, wo Arbeitsplätze sind. Man kann schlecht in die Ostdeutsche Pampa ziehen, wenn man in einer westdeutschen Stadt einen Job hat.



es können aber auch nicht alle "Ossis" in den Westen ziehen...
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Julian » Sa 7. Jul 2018, 10:20

Misterfritz hat geschrieben:(07 Jul 2018, 08:39)

Und dort, also die ganzen Standorte, die Du gerade aufgezählt hast, gibt es nennenswerten Leerstand an Wohnraum?
Oder gibt es den nicht eher in Ostdeutschland, weil dort, mangels Arbeitsplätzen, niemand mehr wohnen will?


Von Zeit zu Zeit sollte man überprüfen, ob seine Vorurteile noch zutreffen: Die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland ist inzwischen niedriger als in vielen Teilen Westdeutschlands, vor allem, wenn man die südlichen Bundesländer ausnimmt.

So hat Nordrhein-Westfalen eine Arbeitslosenquote von 6,7%, und damit eine höhere Quote als Thüringen (5,2%) oder Sachsen (5,8%), aber auch als Ostdeutschland insgesamt (6,6%).

Quelle:
https://de.statista.com/statistik/daten ... slaendern/

Ganz zu schweigen davon, dass Städte wie Dresden, Leipzig oder Erfurt in vielerlei Hinsicht attraktiver sind als Städte wie Duisburg, Dortmund, Bochum oder Gelsenkirchen. Aber vielleicht waren viele, die ihre Vorurteile pflegen, einfach noch nie in Sachsen oder Thüringen.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon frems » Sa 7. Jul 2018, 16:19

Julian hat geschrieben:(07 Jul 2018, 11:20)

Von Zeit zu Zeit sollte man überprüfen, ob seine Vorurteile noch zutreffen: Die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland ist inzwischen niedriger als in vielen Teilen Westdeutschlands, vor allem, wenn man die südlichen Bundesländer ausnimmt.

So hat Nordrhein-Westfalen eine Arbeitslosenquote von 6,7%, und damit eine höhere Quote als Thüringen (5,2%) oder Sachsen (5,8%), aber auch als Ostdeutschland insgesamt (6,6%).

Quelle:
https://de.statista.com/statistik/daten ... slaendern/

Ganz zu schweigen davon, dass Städte wie Dresden, Leipzig oder Erfurt in vielerlei Hinsicht attraktiver sind als Städte wie Duisburg, Dortmund, Bochum oder Gelsenkirchen. Aber vielleicht waren viele, die ihre Vorurteile pflegen, einfach noch nie in Sachsen oder Thüringen.

Oder andere waren noch nie in NRW, wo Düsseldorf viermal so viel Gewerbesteuer einnimmt wie die sächsische Landeshauptstadt Dresden, dessen Freistaat nicht einmal 50% seiner Ausgaben durch eigene Einnahmen decken kann. Nützt ja nichts, wenn die Arbeitslosenquote nur sinkt, weil es null Perspektive gibt und daher die Migration die Statistik drückt. Sei doch froh, dass Du dort nicht leben musst, sondern ein gemachtes Nest hast, aus dem man hinauspöbeln kann.

Positiv Denkender hat geschrieben:Wäre das so wäre die Arbeitslosigkeit in den Großstädten niedriger als in der Provinz .Das Gegenteil ist der Fall.

Du ignorierst Agglomerationseffekte. Ein Vorort einer prosperierenden Metropole mit all ihrer Infrastruktur (Fernbahnhof, Flughafen, Seehafen, Kultur- und Kunsteinrichtungen, Universitäten, U- und S-Bahnnetz, ...) ist für Arbeitgeber und -nehmer etwas anderes als ein verschlafenes Nest ohne gute Anbindung in der Peripherie. Dabei hat sich schon Christaller mit dem System zentraler Orte und ihrer Wechselbeziehungen zum Umland regionalökonomisch beschäftigt... Das Steuerkonzept Monheims zur Ansiedlung von Unternehmen würde nicht funktionieren, wenn die Stadt nicht mit S-Bahnanbindung (je <30 Minuten Fahrzeit) zwischen Düsseldorf und Köln läge, sondern im Bayrischen Wald, in der Sächsischen Schweiz oder auf Rügen.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon frems » Sa 7. Jul 2018, 16:27

Bielefeld09 hat geschrieben:(05 Jul 2018, 19:46)

Lass es.
Die Anzahl der Wohnungslosen hat zugenommen.
Auch in der Mittelschicht.
Der Markt regelt eben nichts!

Zeig doch mal die vielen Fälle aus der Mittelschicht, wo jemand dauerhaft wohnungslos wurde, weil er sich in Deutschland keine einzige Wohnung mehr leisten konnte.
Labskaus!

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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Positiv Denkender » So 8. Jul 2018, 11:44

Realist2014 hat geschrieben:(07 Jul 2018, 11:05)

es können aber auch nicht alle "Ossis" in den Westen ziehen...

Leerstand gib es in den Randgebieten auch in den Stadtteilen die noch zum Stadtgebiet gehören .Natürlich handelt es sich dort
oft um Bauten die in den Sechzigern und Siebzigern gebaut wurden . Einige dieser Wohnquartiere wurden inzwischen wieder abgerissen . Hinzu kommen viele Altbauten die aus Vorkriegsbeständen die inzwischen modernisiert wurden .
In der Stadtmitte ist Wohnungsbau , besonders kein sozialer Wohnungsbau, aus Platzgründen und hoher Grundstückspreise
nicht möglich . Das Problem liegt darin, dass man in den Nachkriegszeiten (50 -70 )er Jahre entstandenen Wohnviertel
ab ca den 90er Jahren einseitig mit Migranten belegt hat und dadurch den dort ansässigen Mittelstand (Arbeiter und Angestellte )
durch Fehlbelegungszahlungen vertrieben hat Wer es sich halt noch einigermaßen leisten kann zieht dort nicht hin
geschweige denn er würde dort noch ET erwerben .Wohngebiete wo deutsche Sprache als Minderheitssprache gilt sind halt
wenig beliebt .Fast alle Flüchtlingsunterkünfte sind inzwischen geschlossen weil man diese Flüchtlinge in Wohnungen
untergebracht hat .Das ist doch wohl ein Zeichen das genügend Wohnungen vorhanden sind und waren .
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon DieBananeGrillt » Mo 9. Jul 2018, 18:50

Positiv Denkender hat geschrieben:(06 Jul 2018, 14:07)

Die Behörde hat damit nichts zu tun . Allein der Markt regelt durch Angebote und nachfrage den Preis .
Wer unbedingt in hochmoderne Wohnungen ziehen will muss halt dafür blechen . Wer nicht will
muss sich Wohnungen dort suchen wo die Mieten geringer sind . Leerstand ermöglicht dort geringere Mieten
genau wie z, B durch Gewoba Vermietungen . Sozialer Wohnungsbau bedeutet halt keine freistehenden Villen mit
Swimming Pool, sondern Wohnblöcke mit mehreren Etagen oder ganz vielen .
Einige davon hat man bei uns mangels Belegung schon wieder abgerissen .



In welchen Monopol Händen befindet sich denn der Markt ?
Wenn Hedge - Fonds die Preise diktieren nur um Profit herauszuschlagen, nichts mehr investieren in den Verfall von Mietwohnungen, so kann man nicht von hochmodernen Wohnungen sprechen, sondern von Wohnungen die früher nur halb soviel Miete gekostet haben, wo noch die Stadt oder Kommunen der Eigentümer war.
Sozialer Wohnungsbau bedeutet auch diese Wohnungen in deren Händen zu behalten und nicht neu bauen mit Subventionen und anschließend an Kapitalgesellschaften ins Ausland zu verschleudern.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Mo 9. Jul 2018, 19:10

DieBananeGrillt hat geschrieben:(09 Jul 2018, 19:50)

In welchen Monopol Händen befindet sich denn der Markt ?
Wenn Hedge - Fonds die Preise diktieren nur um Profit herauszuschlagen, nichts mehr investieren in den Verfall von Mietwohnungen, so kann man nicht von hochmodernen Wohnungen sprechen, sondern von Wohnungen die früher nur halb soviel Miete gekostet haben, wo noch die Stadt oder Kommunen der Eigentümer war.
Sozialer Wohnungsbau bedeutet auch diese Wohnungen in deren Händen zu behalten und nicht neu bauen mit Subventionen und anschließend an Kapitalgesellschaften ins Ausland zu verschleudern.



welche Hedgefonds die angeblich in Wohn-Immobilien investieren kannst du denn nennen?

nur so 3 Stück...
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon DieBananeGrillt » Mo 9. Jul 2018, 19:54

3 Stück reicht schon, aber die sind so mächtig mit einem Kapital von mehreren Billionen ausgestattet, das es schon unheimlich wird.
Den Namen zu nennen lasse ich lieber, hat mir schon einmal die komplette Sperrung von Internetseiten eingebracht. Fängt aber mit Schwarz an....
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Mo 9. Jul 2018, 20:25

DieBananeGrillt hat geschrieben:(09 Jul 2018, 20:54)

3 Stück reicht schon, aber die sind so mächtig mit einem Kapital von mehreren Billionen ausgestattet, das es schon unheimlich wird.
Den Namen zu nennen lasse ich lieber, hat mir schon einmal die komplette Sperrung von Internetseiten eingebracht. Fängt aber mit Schwarz an....


das ist leider UNSINN

Blackrock kauft keine Wohnimmobilien in D

Es gibt aber Wohnimmobilienfonds.

Nur sind das keine "Hedgefonds"
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon DieBananeGrillt » Mo 9. Jul 2018, 20:53

Realist2014 hat geschrieben:(09 Jul 2018, 21:25)

das ist leider UNSINN

Blackrock kauft keine Wohnimmobilien in D

Es gibt aber Wohnimmobilienfonds.

Nur sind das keine "Hedgefonds"



Das haben die auch nicht nötig.
Die kaufen gleich Anteile an den Wohnimmobiliengesellschaften und machen ihren Einfluss geltend.
Das Internet sagt aber etwas anderes, auch in der seriösen Presse, was die so machen und wie verstrickt die Fäden laufen zu anderen Gesellschaften hin.
Als wenn da jemand den Durchblick hat....

Tatsache ist, viele Wohnungen befinden sich nicht mehr in öffentlicher Hand und unterliegen dem Kapitalmarkt und deren Profitorientierung.
Da wird mehr ausgeschlachtet als investiert zum Gemeinwohl.
Und das soll gut sein, für wen ?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Mo 9. Jul 2018, 21:16

DieBananeGrillt hat geschrieben:(09 Jul 2018, 21:53)

Das haben die auch nicht nötig.
Die kaufen gleich Anteile an den Wohnimmobiliengesellschaften und machen ihren Einfluss geltend.
Das Internet sagt aber etwas anderes, auch in der seriösen Presse, was die so machen und wie verstrickt die Fäden laufen zu anderen Gesellschaften hin.
Als wenn da jemand den Durchblick hat....

Tatsache ist, viele Wohnungen befinden sich nicht mehr in öffentlicher Hand und unterliegen dem Kapitalmarkt und deren Profitorientierung.
Da wird mehr ausgeschlachtet als investiert zum Gemeinwohl.
Und das soll gut sein, für wen ?


für diejenigen wie mich, die dort für die eigene Altersvorsorge investieren.

was passiert, wenn kein "Profit" gemacht wird, konnte man an den SUPER-Wohnungen in der DDR sehen.

Privateigentum sorgt für Substanzerhalt und Wertsteigerung
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Weltregierung » Mo 9. Jul 2018, 22:40

Realist2014 hat geschrieben:(09 Jul 2018, 22:16)
was passiert, wenn kein "Profit" gemacht wird, konnte man an den SUPER-Wohnungen in der DDR sehen.


Du meinst Wohnungen wie diese? https://www.berliner-kurier.de/berlin/k ... k-25537938

Realist2014 hat geschrieben:(09 Jul 2018, 22:16)
Privateigentum sorgt für Substanzerhalt und Wertsteigerung


Wenn das so wäre, dürfte es Zustände wie sie in dem Artikel beschrieben werden garnicht geben.

Beim selben Vermieter darf man sich auch jeden Winter über nicht funktionierende Heizungen freuen. Muss man es wohl mit Sarrazin halten, und einen extra Pullover anziehen. Von Mietern bei den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften hört man solche Klagen eher selten. Schon seltsam.
kein gott, kein staat, kein vaterland,
keine gesetze und auch kein flaschenpfand
https://www.youtube.com/watch?v=J6SJoGeqBFo
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Di 10. Jul 2018, 12:22

Weltregierung hat geschrieben:(09 Jul 2018, 23:40)

Du meinst Wohnungen wie diese? https://www.berliner-kurier.de/berlin/k ... k-25537938



Wenn das so wäre, dürfte es Zustände wie sie in dem Artikel beschrieben werden garnicht geben.

Beim selben Vermieter darf man sich auch jeden Winter über nicht funktionierende Heizungen freuen. Muss man es wohl mit Sarrazin halten, und einen extra Pullover anziehen. Von Mietern bei den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften hört man solche Klagen eher selten. Schon seltsam.



na, dass ist ja mal eine sinnvolle Argumentation "gegen" etwas, wenn man die extremen Ausnahmen als "signifikante objektive Nachweise" anführt...
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Positiv Denkender » Di 10. Jul 2018, 17:31

DieBananeGrillt hat geschrieben:(09 Jul 2018, 19:50)

In welchen Monopol Händen befindet sich denn der Markt ?
Wenn Hedge - Fonds die Preise diktieren nur um Profit herauszuschlagen, nichts mehr investieren in den Verfall von Mietwohnungen, so kann man nicht von hochmodernen Wohnungen sprechen, sondern von Wohnungen die früher nur halb soviel Miete gekostet haben, wo noch die Stadt oder Kommunen der Eigentümer war.
Sozialer Wohnungsbau bedeutet auch diese Wohnungen in deren Händen zu behalten und nicht neu bauen mit Subventionen und anschließend an Kapitalgesellschaften ins Ausland zu verschleudern.

Du lebst nicht in Deutschland ? Anders kann man deine Interpretation nicht deuten . Die Mehrheit der Bürger wohnt
in Wohnungen des sozialen Wohnungsbau .Allein die Gewoba vermietet mehr als 40000 Wohnungen in unserer Stadt .
Eine Lüge ist das dort die Mieten unbezahlbar wären . Für viele dieser Wohnungen sind WBS Bescheinigungen Voraussetzung .
Teurer sind natürlich Neubauten mit hohem Komfort . Trotzdem sind die schneller verkauft oder vermietet als man denken kann .
Hier wird gebaut auf Deubel komm raus ohne dass die Bevölkerungszahl der Stadt höhere Zuwachsraten hätte .
Bedeutet Bezieher der Neubauten hinterlassen anderswo leere Wohnungen . Würde man die Flüchtlinge und Migranten
der letzten Jahre herausnehmen würde wäre die Einwohnerzahl rückgängig. Wahr allein ist die Ansprüche der Mieter
sind exorbitant gestiegen . In den ersten 40 Nachkriegsjahren beanspruchte eine Person ca 23 qm heute 50 .
Das kostet und wer das wünscht muss halt zahlen . Der enorme Wohlstand in unserer Gesellschaft führt dazu ,dass es gezahlt wird.

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