Wohnungspolitik

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Realist2014
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Di 19. Sep 2017, 21:37

Bielefeld09 hat geschrieben:(19 Sep 2017, 22:27)

Die bezahlen das alles über Bafög
oder weil die Wahrheit eine andere ist?
Aber ich will das gar nicht wissen!
Es gibt eben keine Wonhnungsangebote!


yoh

die Studenten in München wohnen alle im Englischen Garten... :rolleyes:

was ist denn nun mit DEINEN Vorschlägen?

Bis jetzt habe ich noch keine gelesen
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Bielefeld09
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Di 19. Sep 2017, 21:51

Realist2014 hat geschrieben:(19 Sep 2017, 22:37)

yoh

die Studenten in München wohnen alle im Englischen Garten... :rolleyes:

was ist denn nun mit DEINEN Vorschlägen?

Bis jetzt habe ich noch keine gelesen

Das wirst du auch nicht von mir hören!
Suche dir einen anderen Schuldesel aus.
Wie einfach ist das?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 20. Sep 2017, 20:36

Bielefeld09 hat geschrieben:(19 Sep 2017, 19:35)

Als Student ist das Einkommen wie kompatibel mit der Miete?
Als Polizeibeamter ist das Einkommen am Berufsanfang wie kompatibel mit derzeitigen Mietpreisen?
Und das sind nur Leistungsträger, deren Erwerbstätigkeit durch Mietpreise infrage gestellt werden.
Von Familien, deren Väter arbeiten, schreibt hier doch keiner.
Und du denkst, der Markt regelt das schon?
Du bist vielleicht nicht so realitätsnah?

Mit einer realistischen Selbsteinschätzung wie man mit seinem Einkommen auskommen kann geht das alles. Ich finde es immer wieder
belustigend wenn in Talkshows oder wie zuletzt in der Wahlarena Menschen auf höchsten Niveau jammern trotz guter Familieneinkommen
müsste man den Gürtel enger schnallen .Wer meint das Leben sei eine einzige Party , in allen Schulferien , an jeder Brückentag muss man verreisen ,
der wird nie mit seinem Einkommen auskommen .Die Rosinen im Kopf vieler Leute sind zu groß . Prioritäten setzen scheint aus der Mode gekommen zu sein .
Man muss sich nur umschauen egal ob wie am Wochenende im Zoo H (25,-€ ) Kinder 15 , in Freizeitparks oder einfach nur in heimischen Ausflugszielen.
Von den Urlaubsorten an der Deutschen Ostsee und Nordseeküste gibt es zwischen Mai und September nur wenige freie Quartiere .
Die Flughäfen in den Ferien quellen über .Gejammert wird trotzdem . Sicher darf jeder mehr Gehalt verlangen ,nur dann steigen auch Preise .
Preiserhöhungen treffen dann wieder diejenigen die von Lohnerhöhungen weniger profitieren .Höhere Renten bedeuten höhere Beträge .
Das mögen einige für richtig halten nur dadurch verbessert sich die Einkommenssituation nicht , die Netto Einkommen sinken dadurch
Wenn in Österreich die Renten höher sind sollte man nicht vergessen dass dort die Beiträge in die RV wesentlich höher sind .
Da denke ich es nützt jedem mehr, wenn er die eingesparten Beiträge in die RV lieber selbst verwaltet .
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Boracay » Mi 20. Sep 2017, 23:14

Bielefeld09 hat geschrieben:(19 Sep 2017, 20:11)
Sorry, aber such doch mal eine Wohnunterkunft für deine Tochter!


Ich kenne mindestens 20 Leute die in MUC studieren und die leben komischerweise alle noch.

Und was sind Polizeiwohnheime?


Wohnheime für Polizisten die in Großstädten arbeiten und bei längerer Freizeit aufs Land fahren.

Was ist denn mit anderen Berufsanfängern?


Die müssen sich eben was suchen das sie sich leisten können. WG, weiter bei den Eltern, pendeln. Das war schon immer so.

Haben wir denn vielleicht auch Bäckerwohnheime?


Nö aber Münchner Model.

Im übrigens werden die Backwaren alle im Umland produziert.

Aber der soziale Wohnungsmarkt ist gestorben.


Das ist kein bedauernswerter Tod, sondern ein Gewinn für alle. Damit wird die Gettoisierung beendet.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Boracay » Mi 20. Sep 2017, 23:18

Positiv Denkender hat geschrieben:(20 Sep 2017, 21:36)
Wenn in Österreich die Renten höher sind sollte man nicht vergessen dass dort die Beiträge in die RV wesentlich höher sind .
Da denke ich es nützt jedem mehr, wenn er die eingesparten Beiträge in die RV lieber selbst verwaltet .


Österreichs Rentensystem ist von vor bis hinten kaputt.

Zunächst müssen die Menschen 22% mehr Einzahlen als in Deutschland. Bekommen tun die aber erst nach 15 Jahren Einzahlung etwas und nicht nach 5 wie in Deutschland (das zieht in D den Schnitt natürlich runter). Zudem müsste man in D den Schnitt inklusive der berufsständischen Versorgung berechnen. Zudem muss der Staat in Österreich riesige Summen hinzu schießen um das System am Leben zu halten.

Kein Vorbild sondern ein Problem das Österreich bereits seine Top Bonität gekostet hat.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Positiv Denkender » Do 21. Sep 2017, 11:22

Bielefeld09 hat geschrieben:(19 Sep 2017, 22:27)

Die bezahlen das alles über Bafög
oder weil die Wahrheit eine andere ist?
Aber ich will das gar nicht wissen!
Es gibt eben keine Wonhnungsangebote!

Die gibt es reichlich . Haben die Menschen die jetzt angeblich keine Wohnungen bekommen vorher in Höhlen gewohnt ?
Wenn nicht werden doch die vorherigen Wohnungen frei. Das Problem sind nicht zu wenig Wohnungen sondern der Drang sich in Großstädten
nieder zulassen . Immerhin kommen nach Auffassung einiger User, dort zehntausende Menschen durch PKW Diesel Abgase in Städten ums Leben .
Gebaut wird auf Teufel kommt raus obwohl die Bevölkerungszahlen ständig sinken . Es dauert nicht lange da platzt die Immobilienblase .
Es wird am Bedarf vorbeigebaut . Es sei denn man plant demnächst dass auch Kinder unter 18 eigene Wohnungen bekommen sollen ,natürlich
nicht unter 60 qm . All den Kritikern des Wohnungsbaus bleibt es doch überlassen Sozial Wohnungen zu bauen um die angebliche Wohnungsnot zu mindern .
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Do 21. Sep 2017, 19:17

Boracay hat geschrieben:(21 Sep 2017, 00:14)

Ich kenne mindestens 20 Leute die in MUC studieren und die leben komischerweise alle noch.



Wohnheime für Polizisten die in Großstädten arbeiten und bei längerer Freizeit aufs Land fahren.



Die müssen sich eben was suchen das sie sich leisten können. WG, weiter bei den Eltern, pendeln. Das war schon immer so.



Nö aber Münchner Model.

Im übrigens werden die Backwaren alle im Umland produziert.



Das ist kein bedauernswerter Tod, sondern ein Gewinn für alle. Damit wird die Gettoisierung beendet.

Schon interessant.
Für jedes Problem eine Antwort,
nur keine Lösungen.
Aber immerhin, sieht gut aus.
Nun aber mal zu den Fakten.
Ca. 60% der 20 bis 25 jährigen Mitbürger leben noch bei ihren Eltern.
Und das nicht nur, weil Hotel Mama so schön ist,
sondern auch, weil Wohnraum für diese Altersgruppe zu teuer ist
und bezahlbarer Wohnraum zu knapp ist.
Bei Familien mit Kindern sieht das Problem anders aus.
Zwar gibt es Wohnraum, aber es werden kinderlose Mieter bevorzugt.
Und nun erlaube ich mir die Frage,
warum der ungezügelte Markt Wohnraum generiert,
der am Bedarf für Teile der Bevölkerung fehlgeleitet ist?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Do 21. Sep 2017, 19:18

Bielefeld09 hat geschrieben:(21 Sep 2017, 20:17)

Schon interessant.
Für jedes Problem eine Antwort,
nur keine Lösungen.
Aber immerhin, sieht gut aus.
Nun aber mal zu den Fakten.
Ca. 60% der 20 bis 25 jährigen Mitbürger leben noch bei ihren Eltern.
Und das nicht nur, weil Hotel Mama so schön ist,
sondern auch, weil Wohnraum für diese Altersgruppe zu teuer ist
und bezahlbarer Wohnraum zu knapp ist.
Bei Familien mit Kindern sieht das Problem anders aus.
Zwar gibt es Wohnraum, aber es werden kinderlose Mieter bevorzugt.
Und nun erlaube ich mir die Frage,
warum der ungezügelte Markt Wohnraum generiert,
der am Bedarf für Teile der Bevölkerung fehlgeleitet ist?


außer Jammern wieder keinerlei konstruktive Vorschläge...
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Bielefeld09
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Do 21. Sep 2017, 19:33

Positiv Denkender hat geschrieben:(20 Sep 2017, 21:36)

Mit einer realistischen Selbsteinschätzung wie man mit seinem Einkommen auskommen kann geht das alles. Ich finde es immer wieder
belustigend wenn in Talkshows oder wie zuletzt in der Wahlarena Menschen auf höchsten Niveau jammern trotz guter Familieneinkommen
müsste man den Gürtel enger schnallen .Wer meint das Leben sei eine einzige Party , in allen Schulferien , an jeder Brückentag muss man verreisen ,
der wird nie mit seinem Einkommen auskommen .Die Rosinen im Kopf vieler Leute sind zu groß . Prioritäten setzen scheint aus der Mode gekommen zu sein .
Man muss sich nur umschauen egal ob wie am Wochenende im Zoo H (25,-€ ) Kinder 15 , in Freizeitparks oder einfach nur in heimischen Ausflugszielen.
Von den Urlaubsorten an der Deutschen Ostsee und Nordseeküste gibt es zwischen Mai und September nur wenige freie Quartiere .
Die Flughäfen in den Ferien quellen über .Gejammert wird trotzdem . Sicher darf jeder mehr Gehalt verlangen ,nur dann steigen auch Preise .
Preiserhöhungen treffen dann wieder diejenigen die von Lohnerhöhungen weniger profitieren .Höhere Renten bedeuten höhere Beträge .
Das mögen einige für richtig halten nur dadurch verbessert sich die Einkommenssituation nicht , die Netto Einkommen sinken dadurch
Wenn in Österreich die Renten höher sind sollte man nicht vergessen dass dort die Beiträge in die RV wesentlich höher sind .
Da denke ich es nützt jedem mehr, wenn er die eingesparten Beiträge in die RV lieber selbst verwaltet .

Schonn witzig, wie du versuchst den Thread zu schreddern.
Es geht hier nämlich nicht um Rentenbeiträge.
Es geht hier auch überhaupt nicht um Jammern auf hohem Niveau.
Es geht darum, das man Menschen mit einem Einkommen von 1000,oo Euro
auch finanzierbaren Wohnraum zu Verfügung stellt.
Und das ist derzeit nicht der Fall.
Ich nenne das Marktversagen!
Und nun?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon jorikke » Do 21. Sep 2017, 19:50

Bielefeld09 hat geschrieben:(21 Sep 2017, 20:33)

Schonn witzig, wie du versuchst den Thread zu schreddern.
Es geht hier nämlich nicht um Rentenbeiträge.
Es geht hier auch überhaupt nicht um Jammern auf hohem Niveau.
Es geht darum, das man Menschen mit einem Einkommen von 1000,oo Euro
auch finanzierbaren Wohnraum zu Verfügung stellt.
Und das ist derzeit nicht der Fall.
Ich nenne das Marktversagen!
Und nun?


"Man" soll Menschen preiswerten Wohnraum zur Verfügung stellen?
Wer ist "man"?
In dem Fall kann es ja nur der Steuerzahler sein, dessen Abgaben deiner Meinung nach, mehr als bisher, dazu verwendet werden sollen preiswerten Wohnraum für Geringverdiener zu erstellen.
Kann man so sehen.
Es ist aber auch legitim, zu fordern, das Geringverdiener sich an denen ein Beispiel nehmen, die für ihre eigenen Belange gerade stehen.
Also den Arsch etwas mehr bewegen, statt von anderen Almosen einzufordern.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Do 21. Sep 2017, 19:57

Bielefeld09 hat geschrieben:(21 Sep 2017, 20:33)

S
Es geht darum, das man Menschen mit einem Einkommen von 1000,oo Euro
auch finanzierbaren Wohnraum zu Verfügung stellt.
?


da gibt es in den Großstädten nur sehr kleine Wohnungen in den "unbeliebten" Gegenden

was sonst?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Do 21. Sep 2017, 19:59

Bielefeld09 hat geschrieben:(21 Sep 2017, 20:33)


Ich nenne das Marktversagen!
Und nun?



der Markt sorgt für ökonomische Situationen

bei den heutigen Vorgaben bei Neubauten sind diese für die "ökonomische Einkommens-Unterschicht" zur Miete so weit weg wie der Mond
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Do 21. Sep 2017, 20:38

Realist2014 hat geschrieben:(21 Sep 2017, 20:18)

außer Jammern wieder keinerlei konstruktive Vorschläge...

Wem unterstellt man hier jammern?
Von dem zitierten User kam doch mal wieder wenig produktives.
Aber vielleicht mal so:
Privatwirtschaftlich
1.Ein freier Markt der Wohnungswirtschaft hat den Markt zu bedienen.
Dazu zählt auch der Bedarf an Wohnraum für Einkommensschwache und Familien in Ballungszentren.
2.Akutes Marktversagen führt eben zu Eingriffen des Staates.
3.Nennt sich soziale Marktwirtschaft.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Staatlich/kommunal:
1. Feststellung des Bestandes und des Bedarfes.
2. Zeitnahe zur Verfügung Stellung von menschenwürdigen, bezahlbaren Wohnraum
3. Bevorzugung bei Baulandververgabe an Baugenossenschaften und soziale Bauherren
4. Förderung des sozialen Wohnungsbaus in kleinen Wohneinheiten
5. Förderung des sozialen Wohnungsbaus in größeren Einheiten bei gleichzeitiger sozialer Prävention.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Sozial:
1.Wonhnungstausch unter Mietern ermöglichen.
2.Wohngemeinschaften fördern
3.Wohngemeinschaften zwischen alt und jung vermitteln
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Persönlich
Die Ansprüche am eigenem Einkommen orientieren.
Die erste Wohnung muss nicht die beste sein.
Kompromisse sind oft auch mal Vorteile.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Do 21. Sep 2017, 20:43

Bielefeld09 hat geschrieben:(21 Sep 2017, 21:38)

Wem unterstellt man hier jammern?
Von dem zitierten User kam doch mal wieder wenig produktives.
Aber vielleicht mal so:
Privatwirtschaftlich
1.Ein freier Markt der Wohnungswirtschaft hat den Markt zu bedienen.
Dazu zählt auch der Bedarf an Wohnraum für Einkommensschwache und Familien in Ballungszentren.
2.Akutes Marktversagen führt eben zu Eingriffen des Staates.
3.Nennt sich soziale Marktwirtschaft.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Staatlich/kommunal:
1. Feststellung des Bestandes und des Bedarfes.
2. Zeitnahe zur Verfügung Stellung von menschenwürdigen, bezahlbaren Wohnraum
3. Bevorzugung bei Baulandververgabe an Baugenossenschaften und soziale Bauherren
4. Förderung des sozialen Wohnungsbaus in kleinen Wohneinheiten
5. Förderung des sozialen Wohnungsbaus in größeren Einheiten bei gleichzeitiger sozialer Prävention.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Sozial:
1.Wonhnungstausch unter Mietern ermöglichen.
2.Wohngemeinschaften fördern
3.Wohngemeinschaften zwischen alt und jung vermitteln
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Persönlich
Die Ansprüche am eigenem Einkommen orientieren.
Die erste Wohnung muss nicht die beste sein.
Kompromisse sind oft auch mal Vorteile.


also geht deine Forderung gehen die Kommunen und den Staat...

bin ich ja bei dir
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Do 21. Sep 2017, 21:08

Realist2014 hat geschrieben:(21 Sep 2017, 21:43)

also geht deine Forderung gehen die Kommunen und den Staat...

bin ich ja bei dir

Nein, mich ärgert das Marktversagen.
Warum nimmt sich der Markt dieses Problem nicht an?
Sind die Beteiligten alle zu boniert?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Do 21. Sep 2017, 21:14

Bielefeld09 hat geschrieben:(21 Sep 2017, 22:08)

Nein, mich ärgert das Marktversagen.
Warum nimmt sich der Markt dieses Problem nicht an?
Sind die Beteiligten alle zu boniert?


WER ist der "Markt"?

WER soll sich das "was" annehmen?

Wer in Immobilien zur Vermietung investiert- der will RENDITE erzielen

was sonst?

wir haben MARKTWIRTSCHAFT

keine "Sozialwirtschaft"

und soziale Marktwirtschaft bedeutet NICHT, mit dem Ziel VERLUSTE zu machen , zu investieren
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Do 21. Sep 2017, 21:35

Realist2014 hat geschrieben:(21 Sep 2017, 22:14)

WER ist der "Markt"?

WER soll sich das "was" annehmen?

Wer in Immobilien zur Vermietung investiert- der will RENDITE erzielen

was sonst?

wir haben MARKTWIRTSCHAFT

keine "Sozialwirtschaft"

und soziale Marktwirtschaft bedeutet NICHT, mit dem Ziel VERLUSTE zu machen , zu investieren

Ich möchte hier nicht über Wirtschaftordnungen diskutieren,
mich ärgert nur,
das ein brennendes Problem für viele Menschen nicht erkannt wird.
Aber du behauptest,
mit einkommensschwachen Menschen sei keine Rendite zu erzielen?
In der Wohnungswirtschaft?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Do 21. Sep 2017, 21:37

Bielefeld09 hat geschrieben:(21 Sep 2017, 22:35)

I
Aber du behauptest,
mit einkommensschwachen Menschen sei keine Rendite zu erzielen?
In der Wohnungswirtschaft?


das ist keine "Behauptung" - sondern einfache Mathematik

das Zauberwort heißt Mietrendite

und das bedeutet bei steigenden Kaufpreisen/Baupreisen eben eine höhere Miete

deswegen brauchen wir für die "Einkommensschwachen" eben Sozialwohnungen
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Do 21. Sep 2017, 21:58

Realist2014 hat geschrieben:(21 Sep 2017, 22:37)

das ist keine "Behauptung" - sondern einfache Mathematik

das Zauberwort heißt Mietrendite

und das bedeutet bei steigenden Kaufpreisen/Baupreisen eben eine höhere Miete

deswegen brauchen wir für die "Einkommensschwachen" eben Sozialwohnungen

Mietrendite sind Gewinne für Investoren.
Das ist doch so, oder?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Do 21. Sep 2017, 22:15

Bielefeld09 hat geschrieben:(21 Sep 2017, 22:58)

Mietrendite sind Gewinne für Investoren.
Das ist doch so, oder?


Rendite ist die Voraussetzung für JEDE Investition

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