Wohnungspolitik

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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Skull » Do 21. Sep 2017, 22:15

Bielefeld09 hat geschrieben:(21 Sep 2017, 22:58)

Mietrendite sind Gewinne für Investoren.
Das ist doch so, oder?

mhmmmmm...

Wenn "Mama und Papa" ihre Wohnung vermieten, schauen sie nicht nach "Rendite".
Sie schauen lediglich danach, von den Mieteinnahmen ihr Leben zu verbessern.
Oder/und ihre Rente zu erhöhen.
Klassische Rent(ner)iere. :)

mfg
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Praia61 » Do 21. Sep 2017, 22:28

Senexx hat geschrieben:(19 Sep 2017, 17:57)

Berliner Landgericht hält Mietpreisbremse für verfassungswidrig

http://www.focus.de/immobilien/mieten/b ... 13175.html

Spielt Berlin inzwischen Karlsruhe ?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Praia61 » Do 21. Sep 2017, 22:36

Zur Höhe der Mieten :.
Na und ?
Lasst die Mieten steigen.
Wer bei den nächsten Tarifverhandlungen nicht auf die Straße geht, um mehr zu erreichen, hat es nicht anders verdient.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Do 21. Sep 2017, 22:42

Skull hat geschrieben:(21 Sep 2017, 23:15)

mhmmmmm...

Wenn "Mama und Papa" ihre Wohnung vermieten, schauen sie nicht nach "Rendite".
Sie schauen lediglich danach, von den Mieteinnahmen ihr Leben zu verbessern.
Oder/und ihre Rente zu erhöhen.
Klassische Rent(ner)iere. :)

mfg

Gerne sei Mama und Papa dieser Gewinn durch Vermietung zugestanden.
Aber das nennt sich nun mal Rendite.
Und das ist auch nichts schlimmes.
Das Problem am Baumarkt ist nur,
das sich die Inmobilien inerhalb von dreißig Jahren amotierisieren sollen.
Das klappt aber auch nicht.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 22. Sep 2017, 22:20

Bielefeld09 hat geschrieben:(21 Sep 2017, 20:33)

Schonn witzig, wie du versuchst den Thread zu schreddern.
Es geht hier nämlich nicht um Rentenbeiträge.
Es geht hier auch überhaupt nicht um Jammern auf hohem Niveau.
Es geht darum, das man Menschen mit einem Einkommen von 1000,oo Euro
auch finanzierbaren Wohnraum zu Verfügung stellt.
Und das ist derzeit nicht der Fall.
Ich nenne das Marktversagen!
Und nun?

Und nun ?wohnen alle diese Menschen in Zelten ? In meinem Wohnort kann man das nicht feststellen .Wer ein zu geringes Einkommen hat
bekommt Mietzuschüsse . Doch, es geht ums Jammern auf hohem Niveau .Ich kenne genügend Menschen die nicht mehr als 1000,-€
Einkommen haben .Nur die haben alle eine Wohnung . Wäre es anders müssten ja alle Hartz IV Bezieher oder Menschen mit ähnlichen
Einkommen unter Brücken wohnen . Übrigens als junger Mensch musste ich bei einem Nettoeinkommen von 240,-DM für ein möbliertes
12 qm großes Zimmer auch schon 70, DM + 25 DM Nebenkosten bezahlen . Ging alles solange man sein Leben nach dem eigenen Einkommen ausrichtet
und nicht nach dem Einkommen anderer . Der Staat kann Baugrund zur Verfügung stellen ,was er ja auch reichlich macht .Gebaut wird mehr als genug .
Die Zahl der Menschen sinkt .Prognosen zeigen auf, dass die die Zahl der Bundesbürger bis 2050 um mehr als 10 Millionen sinkt . Die Immobilienblase platzt
spätestens dann . Der Markt funktioniert bestens . Sonst wäre es keine Markt sondern Dirigismus .
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 22. Sep 2017, 23:01

Realist2014 hat geschrieben:(21 Sep 2017, 20:57)

da gibt es in den Großstädten nur sehr kleine Wohnungen in den "unbeliebten" Gegenden

was sonst?


Auch das stimmt nicht . Zigtausende in den 60er -80 er Jahre gebauten Wohnungen sind sozial geförderte Wohnungen .
Nur die Mieter haben sich verändert . Damals waren zigtausend Familien froh solche Wohnungen bekommen zu haben .
(Damals herrschte wirklich Wohnungsnot . Inzwischen sind die Erstbewohner oder deren Nachfolger ausgezogen, heute wohnen dort
Menschen aus 100 verschiedenen Staaten .Ganz sicher gehören die Wenigsten davon zu den Gut oder Besserverdienenden .

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