Tauber und Minijobs und Rente

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Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld 2 (HartzIV), Rentenversicherung, Sozialgesetzbuch.

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Orwellhatterecht
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Orwellhatterecht » Do 27. Jul 2017, 09:54

Positiv Denkender hat geschrieben:(25 Jul 2017, 15:01)

Wie du das auslegst bleibt dir überlassen . Wer Schuld daran hat steht doch gar nicht zur Debatte. Der Staat oder die Regierung jedenfalls nicht .
Den anderen Teil, dass regionale Arbeitsmärkte durch ehemalige Schleckerangestellte nicht sonderlich belastet wurden, lässt du außen vor.
Wenn Firmen pleite gehen bedeutet das halt für den größten Teil der Belegschaft einen Arbeitsplatzverlust .
Wenn Verbraucher bestimmte Geschäfte nicht mehr aufsuchen ,erfolgt daraus meistens, dass der Laden /die Läden geschlossen werden .
Wem wolltest du denn die Schuld für Schlecker Pleite in die Schuhe schieben .Der Regierung ? Insolvenzen gehören nun mal zu täglichen
Ablauf in einem freien Wirtschaftssystem. Schlecker war nur eine von Tausenden . Hast du dir über die Angestellten beim Gemüsehändler
beim Bäcker oder der Kneipe die aufgegeben haben auch so viele Gedanken um deren Angestellte gemacht ? Schlecker hatte für den regionalen
Arbeitsmarkt kaum negative Auswirkungen .Wer seinen Arbeitsplatz verliert hat selten selbst Schuld .Das Risiko dass es so kommen kann
besteht nicht nur für Schlecker Angestellte .




Das mit den Schlecker Frauen war eigentlich lediglich als Beispiel gedacht, es ist stellvertretend für den Wertewandel in unserer Gesellschaft. Hiess es früher mal: "... der Mensch beginnt beim Offizier", so ist das heute übertragbar auf fast alle Mitbürger, deren Ausbildung keine akademische war. Wer eine Lehre in einem Dienst leistenden Beruf einst absolvierte, der muss sich erstens mit so lächerlich wenig Lohn/Gehalt zufrieden geben, dass er davon noch nicht einmal sich selbst geschweige denn seine Familie halbwegs ernähren und kleiden kann, die immer horrender werdenden Mieten tun dabei ein übriges. Da sind solche Sprüche wie vom Tauber über die Minijobs und die Rente natürlich Wasser auf die Mühlen derjenigen,
die ohnehin schon genau darunter zu leiden haben, dass viele Berufsausbildungen heutzutage fast völlig wertlos und somit brotlos geworden sind.

Aber schön, dass Du Dich lückenlos stets dem Gebrabbel jener Neoliberalen anschliesst, die vollmundig und medienwirksam stets überall verbreiten, "... wer seinen Arbeitsplatz verliert hat selbst Schuld". Das lenkt von den bestehenden, wirklichen Gegebenheiten auf wundersame Art und Weise ab,z.B. davon, dass der Mensch mit zunehmendem Alter nicht nur nicht mehr jünger wird, sondern obendrein seine Aussichten und Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt immer eingeschränkter werden und sogar oftmals gegen 0 tendieren, wovon noch immer eine sehr grosse Anzahl, und das mit steigender Tendenz, Langzeitarbeitslose Zeugnis ablegen.
Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen!“
(Friedrich Schiller)
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Positiv Denkender » Do 27. Jul 2017, 10:36

Orwellhatterecht hat geschrieben:(27 Jul 2017, 10:54)

Das mit den Schlecker Frauen war eigentlich lediglich als Beispiel gedacht, es ist stellvertretend für den Wertewandel in unserer Gesellschaft. Hiess es früher mal: "... der Mensch beginnt beim Offizier", so ist das heute übertragbar auf fast alle Mitbürger, deren Ausbildung keine akademische war. Wer eine Lehre in einem Dienst leistenden Beruf einst absolvierte, der muss sich erstens mit so lächerlich wenig Lohn/Gehalt zufrieden geben, dass er davon noch nicht einmal sich selbst geschweige denn seine Familie halbwegs ernähren und kleiden kann, die immer horrender werdenden Mieten tun dabei ein übriges. Da sind solche Sprüche wie vom Tauber über die Minijobs und die Rente natürlich Wasser auf die Mühlen derjenigen,
die ohnehin schon genau darunter zu leiden haben, dass viele Berufsausbildungen heutzutage fast völlig wertlos und somit brotlos geworden sind.

Aber schön, dass Du Dich lückenlos stets dem Gebrabbel jener Neoliberalen anschliesst, die vollmundig und medienwirksam stets überall verbreiten, "... wer seinen Arbeitsplatz verliert hat selbst Schuld". Das lenkt von den bestehenden, wirklichen Gegebenheiten auf wundersame Art und Weise ab,z.B. davon, dass der Mensch mit zunehmendem Alter nicht nur nicht mehr jünger wird, sondern obendrein seine Aussichten und Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt immer eingeschränkter werden und sogar oftmals gegen 0 tendieren, wovon noch immer eine sehr grosse Anzahl, und das mit steigender Tendenz, Langzeitarbeitslose Zeugnis ablegen.

Habe ich irgendwo behauptet ,wer seinen Arbeitsplatz verliert wäre selbst schuld daran? Ich habe 2X meinen Arbeitsplatz unverschuldet verloren .
Nur dafür war weder der Staat schuld noch die jeweilige Regierung . Für aussterbende Berufe kann man ebenfalls den Staat nicht verantwortlich machen .
Das bestimmt der Markt . Ist für die meisten AN aber kein Problem, denn die Menschen orientieren sich um .Müssen sie auch, denn jeder ist für sich selbst verantwortlich .Der Staat hat da nicht hinein zu fuschen . Die Mär steigenden Mieten ist abgedroschen. Ca 30 % der Einkommen für Mieten war immer üblich Die Ansprüche vieler Leute
sind zu hoch .Der Leerstand wird immer größer . Es wird gebaut weil die Zinsen niedrig sind, allerdings am Markt vorbei. Die deutsche Bevölkerungszahl nimmt ab
trotzdem entstehen immer mehr Wohnungen . Haben die Menschen vorher alle in Zelten gewohnt ? .Wohnungsbau ist Privatsache . Der Staat muss lediglich
Baugrund zur Verfügung stellen .. Wenn es vor allem jüngere Menschen aus reiner Partysucht immer mehr in Großstädte zieht muss man sich nicht wundern,
wenn Anleger davon profitieren wollen . Einfacher geht´s nicht. In der Provinz und bestimmten Stadtteilen stehen massenweise Wohnungen leer .
Leute wie du, die meinen der Staat hat alles zu regeln , sollten sich vergleichsweise anschauen, wie es in Staaten , wo das so gemacht wird aussieht
oder ausgesehen hat . Einheitsbrei nur staatliche ideologische sozialistische Gängelung ist nun mal nicht anzustreben .
Freier Wettbewerb ist der Garant für Wohlstand .
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Orwellhatterecht » Do 27. Jul 2017, 17:13

Positiv Denkender hat geschrieben:(27 Jul 2017, 11:36)

Habe ich irgendwo behauptet ,wer seinen Arbeitsplatz verliert wäre selbst schuld daran? Ich habe 2X meinen Arbeitsplatz unverschuldet verloren .
Nur dafür war weder der Staat schuld noch die jeweilige Regierung . Für aussterbende Berufe kann man ebenfalls den Staat nicht verantwortlich machen .
Das bestimmt der Markt . Ist für die meisten AN aber kein Problem, denn die Menschen orientieren sich um .Müssen sie auch, denn jeder ist für sich selbst verantwortlich .Der Staat hat da nicht hinein zu fuschen . Die Mär steigenden Mieten ist abgedroschen. Ca 30 % der Einkommen für Mieten war immer üblich Die Ansprüche vieler Leute
sind zu hoch .Der Leerstand wird immer größer . Es wird gebaut weil die Zinsen niedrig sind, allerdings am Markt vorbei. Die deutsche Bevölkerungszahl nimmt ab
trotzdem entstehen immer mehr Wohnungen . Haben die Menschen vorher alle in Zelten gewohnt ? .Wohnungsbau ist Privatsache . Der Staat muss lediglich
Baugrund zur Verfügung stellen .. Wenn es vor allem jüngere Menschen aus reiner Partysucht immer mehr in Großstädte zieht muss man sich nicht wundern,
wenn Anleger davon profitieren wollen . Einfacher geht´s nicht. In der Provinz und bestimmten Stadtteilen stehen massenweise Wohnungen leer .
Leute wie du, die meinen der Staat hat alles zu regeln , sollten sich vergleichsweise anschauen, wie es in Staaten , wo das so gemacht wird aussieht
oder ausgesehen hat . Einheitsbrei nur staatliche ideologische sozialistische Gängelung ist nun mal nicht anzustreben .
Freier Wettbewerb ist der Garant für Wohlstand .




Den angeblich "freien Wettbewerb" gab es in seiner reinsten Form einst im wilden Westen. Der gefürchtete Revolverheld streckte solange alle anderen nieder, bis er schliesslich seinen Meister fand und selbst nieder gestreckt wurde. Und so ähnlich funktioniert auch der Kapitalismus, am Ende gibt es nur ganz wenige Gewinner, aber ganz, ganz viele Verlierer. Schon heute ist das Mißverhältnis diesbezüglich ganz, ganz weit fort geschritten.
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Positiv Denkender » Do 27. Jul 2017, 18:25

Orwellhatterecht hat geschrieben:(27 Jul 2017, 18:13)

Den angeblich "freien Wettbewerb" gab es in seiner reinsten Form einst im wilden Westen. Der gefürchtete Revolverheld streckte solange alle anderen nieder, bis er schliesslich seinen Meister fand und selbst nieder gestreckt wurde. Und so ähnlich funktioniert auch der Kapitalismus, am Ende gibt es nur ganz wenige Gewinner, aber ganz, ganz viele Verlierer. Schon heute ist das Mißverhältnis diesbezüglich ganz, ganz weit fort geschritten.


Deine Auffassung aber du gehörst zu den wenigen die diese Meinung vertreten :warum kommt denn die SPD mit ihren Versprechen soziale
Ungerechtigkeiten abzuschaffen nicht weiter .Weil die Mehrheit der Menschen das halt anders sehen .
Du darfst ja davon träumen dass die Nachfolger der SED nach den nächsten Bundestagswahlen den Kanzler stellen .Du wirst bis zur ersten
Hochrechnung zittern müssen das die überhaupt in den Bundestag hineinkommen .Gerade heute konnte man wieder lesen dass die Mehrheit aller
Bürger mit der eigenen Situation in diesem Lande sehr zufrieden sind .Bei Rekordausgaben für Sozialausgaben auch Nachvollziehbar .
Nenne mir einen Zeitraum nach dem Kriege wann es den Menschen mehrheitlich besser ging als heute .
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Orwellhatterecht » Do 27. Jul 2017, 18:46

Positiv Denkender hat geschrieben:(27 Jul 2017, 19:25)

Deine Auffassung aber du gehörst zu den wenigen die diese Meinung vertreten :warum kommt denn die SPD mit ihren Versprechen soziale
Ungerechtigkeiten abzuschaffen nicht weiter .Weil die Mehrheit der Menschen das halt anders sehen .
Du darfst ja davon träumen dass die Nachfolger der SED nach den nächsten Bundestagswahlen den Kanzler stellen .Du wirst bis zur ersten
Hochrechnung zittern müssen das die überhaupt in den Bundestag hineinkommen .Gerade heute konnte man wieder lesen dass die Mehrheit aller
Bürger mit der eigenen Situation in diesem Lande sehr zufrieden sind .Bei Rekordausgaben für Sozialausgaben auch Nachvollziehbar .
Nenne mir einen Zeitraum nach dem Kriege wann es den Menschen mehrheitlich besser ging als heute .



Vielleicht weil gerade die SPD unter ihrem Kanzler Schröder genau für diese Einführung der sozialen Ungerechtigkeiten verantwortlich zeichnete. Nicht nur Elefanten haben ein gutes Gedächtnis, manchmal auch die Wähler. Und die sind bereit, Politiker nach ihren Taten, nicht dagegen nach ihren wohl klingenden Worten zu beurteilen.
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Positiv Denkender » Do 27. Jul 2017, 18:55

Orwellhatterecht hat geschrieben:(27 Jul 2017, 19:46)

Vielleicht weil gerade die SPD unter ihrem Kanzler Schröder genau für diese Einführung der sozialen Ungerechtigkeiten verantwortlich zeichnete. Nicht nur Elefanten haben ein gutes Gedächtnis, manchmal auch die Wähler. Und die sind bereit, Politiker nach ihren Taten, nicht dagegen nach ihren wohl klingenden Worten zu beurteilen.

Es geht nicht um die SPD sondern um deine Linkspartei . Die muss nun mal, weil sie für deine unbrauchbare Ideologie steht um den Einzug in den Bundestag kämpfen . Es geht darum dass die Union die letzten 3 Landtagswahlen gewonnen hat .Wäre sicher nicht so wenn deine Behauptungen stimmen würden.
Die Mehrheit der Menschen empfinden eben nicht wie du . Übrigens eine Anmaßung von Sozis und Linken zu behaupten allein sie würden für soziale Gerechtigkeit stehen . Auf deren Auslegung von Gerechtigkeit kann man pfeifen .
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Boracay » Do 27. Jul 2017, 19:36

Orwellhatterecht hat geschrieben:(27 Jul 2017, 18:13)

Den angeblich "freien Wettbewerb" gab es in seiner reinsten Form einst im wilden Westen. Der gefürchtete Revolverheld streckte solange alle anderen nieder, bis er schliesslich seinen Meister fand und selbst nieder gestreckt wurde.


Im Gegensatz zum Linksgrünen Kuschlstaat in dem Vergewaltiger und brutale Gewalttäter völlig ohne Konsequenz aus dem Gerichtssaal spazieren können hatte derartiges Verhalten schnell ein Todesurteil zur Folge im wilden Westen.

Und so ähnlich funktioniert auch der Kapitalismus, am Ende gibt es nur ganz wenige Gewinner, aber ganz, ganz viele Verlierer. Schon heute ist das Mißverhältnis diesbezüglich ganz, ganz weit fort geschritten.


Der pöse pöse Kapitalismus hat schnell mal 2 Milliarden Menschen aus bitterster Not und Armut geholt und der Aufstieg der ehemals dritten Welt geht munter weiter.

Oder willlst du betreiten das der dramatische Rückkgang von Hunger und Armut auf der Welt die folge des freien Handels sind?

Heute hungern noch etwa 11%, also jeder 9te.
Relativ zur Weltbevölkerung hungerten also 1990 noch etwa jeder 5te. (20%)
1970 waren es auch etwa 1Mrd. Hungernde, was relativ zur Weltbevölkerung 27%, also mehr als jeder 4te.

Die Armut auf der Welt verschwindet langsam und ihr Linken gönnt das der dritten Welt nicht. Ihr wollt das alle weiter Hungern wie zu besten Sozialismus Zeiten.
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Boracay » Do 27. Jul 2017, 19:37

Orwellhatterecht hat geschrieben:(27 Jul 2017, 19:46)

Vielleicht weil gerade die SPD unter ihrem Kanzler Schröder genau für diese Einführung der sozialen Ungerechtigkeiten verantwortlich zeichnete. Nicht nur Elefanten haben ein gutes Gedächtnis, manchmal auch die Wähler. Und die sind bereit, Politiker nach ihren Taten, nicht dagegen nach ihren wohl klingenden Worten zu beurteilen.


Schröder hat im Gegensatz zu vielen Politikern vor ihm erkannt das Sozialleistungen nur zu einem führen: Armut. Je mehr Sozialleistungen desto schlimmer sind Armut und Kriminalität.

https://www.welt.de/debatte/article6305 ... Armut.html
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Odin1506 » Do 27. Jul 2017, 20:55

Boracay hat geschrieben:(27 Jul 2017, 20:37)

Schröder hat im Gegensatz zu vielen Politikern vor ihm erkannt das Sozialleistungen nur zu einem führen: Armut. Je mehr Sozialleistungen desto schlimmer sind Armut und Kriminalität.

https://www.welt.de/debatte/article6305 ... Armut.html


Was soll dieser neoliberale Blödsinn denn? Wenn keine oder nur unterbezahlte Arbeit da ist und dann noch die Sozialleistung gekürzt wird, wird Armut gefördert.
Das ist genauso als wenn man einem Einbeinigen seine Protese nimmt und dann behauptet er kann gehen.
Ich bin keine Signatur, ich putze hier nur!!! :p
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Boracay » Fr 28. Jul 2017, 05:48

Odin1506 hat geschrieben:(27 Jul 2017, 21:55)

Was soll dieser neoliberale Blödsinn denn? Wenn keine oder nur unterbezahlte Arbeit da ist und dann noch die Sozialleistung gekürzt wird, wird Armut gefördert.
Das ist genauso als wenn man einem Einbeinigen seine Protese nimmt und dann behauptet er kann gehen.


Nein, die Arbeitslosigkeit kommt überhaupt erst von den Sozialleistungen. Je höher diese sind desto geringer ist die Bereitschaft Arbeit anzunehmen. So entstehen Generationen von Menschen die von Sozialleistungen leben und nebenbei kriminell sind.
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 28. Jul 2017, 13:39

Odin1506 hat geschrieben:(27 Jul 2017, 21:55)

Was soll dieser neoliberale Blödsinn denn? Wenn keine oder nur unterbezahlte Arbeit da ist und dann noch die Sozialleistung gekürzt wird, wird Armut gefördert.
Das ist genauso als wenn man einem Einbeinigen seine Protese nimmt und dann behauptet er kann gehen.

Lustig wenn Kommunisten anderen Neoliberalismus unterstellen .
Selbst wenn es so wäre Neoliberalismus wäre immer noch das kleinere Übel . Nochmals auch wenn Sozialisten und Kommunisten es nicht begreifen.
Unser Land steht besser da als jedes sozialistische System je erreichen könnte .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Fr 28. Jul 2017, 17:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Odin1506 » Fr 28. Jul 2017, 16:14

Boracay hat geschrieben:(28 Jul 2017, 06:48)

Nein, die Arbeitslosigkeit kommt überhaupt erst von den Sozialleistungen. Je höher diese sind desto geringer ist die Bereitschaft Arbeit anzunehmen. So entstehen Generationen von Menschen die von Sozialleistungen leben und nebenbei kriminell sind.


Und wie willst du denn die Arbeitslosen in Lohn und Brot bringen?
Ok man sie alle nach Bayern schicken, weil es dort angeblich soviele gutbezahlte Arbeitsplätze gibt, von denen man eine Familie ernähren kann.
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Orwellhatterecht » Fr 28. Jul 2017, 18:55

Odin1506 hat geschrieben:(28 Jul 2017, 17:14)

Und wie willst du denn die Arbeitslosen in Lohn und Brot bringen?
Ok man sie alle nach Bayern schicken, weil es dort angeblich soviele gutbezahlte Arbeitsplätze gibt, von denen man eine Familie ernähren kann.



1932 betrug die Zahl der Arbeitslosen in der damaligen Weimarer Republik über 6 Millionen, damals gab es kaum Unterstützung des Staates und der Gesellschaft, die Auswirkungen sind uns alle bekannt, sie bedürfen also keiner Wiederholung, auch wenn neoliberale, ewig Gestrige derart idiotische Forderungen stellen.
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Boracay » Fr 28. Jul 2017, 20:25

Odin1506 hat geschrieben:(28 Jul 2017, 17:14)

Und wie willst du denn die Arbeitslosen in Lohn und Brot bringen?


Heute noch arbeitslos zu sein geht nur mit Absicht bzw. sind ja die wenigsten Arbeitslosen wirklich ohne Arbeit. Entweder wird schwarz gearbeitet oder (schlimmer) einem Job im kriminellen Millieu nachgegangen.

Wirklich arbeitslose die nichts finden gibt es kaum. Jeder McDonnalds sucht händrigend Leute.....

Ok man sie alle nach Bayern schicken, weil es dort angeblich soviele gutbezahlte Arbeitsplätze gibt, von denen man eine Familie ernähren kann.


Würde echt mal wissen was für zugerauchte Spinner auf die Idee kommen das man mit einem Geringverdiener Einkommen eine Familie ernähren können müsse. Das geht in keinem Land der Welt. Mit 2 hingegen ist es kein Problem.
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Boracay » Fr 28. Jul 2017, 20:34

Orwellhatterecht hat geschrieben:(28 Jul 2017, 19:55)

1932 betrug die Zahl der Arbeitslosen in der damaligen Weimarer Republik über 6 Millionen, damals gab es kaum Unterstützung des Staates und der Gesellschaft, die Auswirkungen sind uns alle bekannt, sie bedürfen also keiner Wiederholung, auch wenn neoliberale, ewig Gestrige derart idiotische Forderungen stellen.


Raus gekommen sind damals 33% für die NSDAP, schau dir mal an wie viele heute die Linkspartei wählen würden trotz üpigster Sozailleistungen.

Wählt Italien auch jedes Jahr die NSDAP obwohl es keine Sozialleistungen gibt? Oder Dänemark in dem auf 0 sanktioniert wird. Oder kommt auch in Spanien die NSDAP an die Macht? Oder in den USA wo nach 5 Jahre nix mehr bezahlt wird (was die Armut drastisch verringert hat).

Bedingungslos Geld her zu schenken führt zu schlimmer Armut. Das haben selbst Linke Länder wie Schweden erkannt, die dortigen ALG Leistungen würden die Linken hier zum heulen bringen.
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Odin1506 » Fr 28. Jul 2017, 23:38

Boracay hat geschrieben:(28 Jul 2017, 21:25)

Heute noch arbeitslos zu sein geht nur mit Absicht bzw. sind ja die wenigsten Arbeitslosen wirklich ohne Arbeit. Entweder wird schwarz gearbeitet oder (schlimmer) einem Job im kriminellen Millieu nachgegangen.

Wirklich arbeitslose die nichts finden gibt es kaum. Jeder McDonnalds sucht händrigend Leute.....



Würde echt mal wissen was für zugerauchte Spinner auf die Idee kommen das man mit einem Geringverdiener Einkommen eine Familie ernähren können müsse. Das geht in keinem Land der Welt. Mit 2 hingegen ist es kein Problem.


Also forderst du dass die Geringverdiener 16 Stunden am Tag arbeiten sollen um ihre Familie ernähren zu können?
Hmm das sagt viel über deinen Charakter aus.
Und heutzutage gibt es Arbeitslose, die nicht mit Absicht ohne Arbeit sind. Und die sollen Schwarzarbeit leisten oder Kriminell werden?
Was hast du nur für Vorstellungen?
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Odin1506 » Fr 28. Jul 2017, 23:45

Boracay hat geschrieben:(28 Jul 2017, 21:34)

Raus gekommen sind damals 33% für die NSDAP, schau dir mal an wie viele heute die Linkspartei wählen würden trotz üpigster Sozailleistungen.

Wählt Italien auch jedes Jahr die NSDAP obwohl es keine Sozialleistungen gibt? Oder Dänemark in dem auf 0 sanktioniert wird. Oder kommt auch in Spanien die NSDAP an die Macht? Oder in den USA wo nach 5 Jahre nix mehr bezahlt wird (was die Armut drastisch verringert hat).

Bedingungslos Geld her zu schenken führt zu schlimmer Armut. Das haben selbst Linke Länder wie Schweden erkannt, die dortigen ALG Leistungen würden die Linken hier zum heulen bringen.


:s Seid wann ist die NSDAP italienisch, dänisch, spanisch oder amerikanisch?
Und ausserdem ist die Armut in den USA gestiegen, wenn du es nicht glaubst, dann schau hier:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-05/a ... rsparnisse
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Orwellhatterecht » Sa 29. Jul 2017, 09:14

Odin1506 hat geschrieben:(29 Jul 2017, 00:38)

Also forderst du dass die Geringverdiener 16 Stunden am Tag arbeiten sollen um ihre Familie ernähren zu können?
Hmm das sagt viel über deinen Charakter aus.
Und heutzutage gibt es Arbeitslose, die nicht mit Absicht ohne Arbeit sind. Und die sollen Schwarzarbeit leisten oder Kriminell werden?
Was hast du nur für Vorstellungen?



Manche sind halt nicht von dieser Welt, sie trauern noch immer dem Zeitalter der Gutsherren, mit ihren Knechten und Mägden nach. Aber die gar nicht gute alte Zeit ist vorbei und kommt nun mal nicht wieder, und das ist gut so.
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Orwellhatterecht » Mo 31. Jul 2017, 12:03

Positiv Denkender hat geschrieben:(27 Jul 2017, 19:55)

Es geht nicht um die SPD sondern um deine Linkspartei . Die muss nun mal, weil sie für deine unbrauchbare Ideologie steht um den Einzug in den Bundestag kämpfen . Es geht darum dass die Union die letzten 3 Landtagswahlen gewonnen hat .Wäre sicher nicht so wenn deine Behauptungen stimmen würden.
Die Mehrheit der Menschen empfinden eben nicht wie du . Übrigens eine Anmaßung von Sozis und Linken zu behaupten allein sie würden für soziale Gerechtigkeit stehen . Auf deren Auslegung von Gerechtigkeit kann man pfeifen .




"Meine" Linkspartei vertritt nichts anderes als die frühere SPD eines Willy Brandt und eines Kurt Schuhmacher. Beides Persönlichkeiten, von denen die heutige SPD Führung offenbar Lichtjahre entfernt ist, besonders deutlich wurde das in der Schröder Ära, nicht von ungefähr nannte man ihn auch den "Genossen der Bosse...". Er tat alles, um diesem Klischee auch zu entsprechen! .
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(Friedrich Schiller)
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon pikant » Mo 31. Jul 2017, 12:11

Orwellhatterecht hat geschrieben:(31 Jul 2017, 13:03)

"Meine" Linkspartei vertritt nichts anderes als die frühere SPD eines Willy Brandt und eines Kurt Schuhmacher. Beides Persönlichkeiten, von denen die heutige SPD Führung offenbar Lichtjahre entfernt ist, besonders deutlich wurde das in der Schröder Ära, nicht von ungefähr nannte man ihn auch den "Genossen der Bosse...". Er tat alles, um diesem Klischee auch zu entsprechen! .


diese schwache SPD ist aber immer noch mehr als doppelt so stark als die Linkspartei.
jetzt kann man sich trefflich streiten warum die Linkspartei so schwach und Willy Brandt mit seiner SPD so stark war, obwohl beide ja nichts anderes vertreten :)

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