Tauber und Minijobs und Rente

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GLÜ2010
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Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon GLÜ2010 » Do 6. Jul 2017, 15:22

Tauber und Minijobs und Rente

Spiegel Online :

CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat mit einem Tweet zu Mini-Jobbern einen Shitstorm ausgelöst. Hintergrund ist eine Diskussion über das gemeinsame Wahlprogramm von CDU und CSU mit dem Versprechen von Vollbeschäftigung bis 2025. "Heißt das jetzt drei Minijobs für mich?" fragte dazu ein Twitter-Nutzer. Tauber antwortete umgehend:

gab.ai/Golo677‏ @Golo677 3. Juli
heißt das jetzt 3 Minijobs für mich?
15 Antworten 26 Retweets 453 Gefällt mir
1.
Peter Tauber‏Verifizierter Account @petertauber
Antwort an @Golo677 @welt
Wenn Sie was ordentliches gelernt haben, dann brauchen Sie keine drei Minijobs.
13:00 - 3. Juli 2017


http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 55830.html


Ja auch den Peter Tauber , den machte keiner sauber .
Eigentlich paßt er aber als CDU-General doch sehr gut in die Galerie seiner (letzten) Vorgänger .

Jetzt steht die ganze Union wieder … eingefärbt da --- . Und das ausgerechnet nachdem Angy und Horstie sich so überzeugend in künstlicher Harmonie gebadet haben .

Ja , Schröders Dauer-Lohnsubventionierung und Lockerungen im Arbeitsrecht wie z.B. bei Leiharbeit haben die Lohndumping-Lawine mit ihren Mini-Jobs , befristeten Arbeitsverträgen unterbezahlter Leiharbeit (zum Lohndumping und nicht zum Abdecken von Auftragsspitzen) usw. losgetreten . Und Angy hat sie wahrhaft hervorragend dank dem Wähler über mehrere Legislaturperioden konserviert , ganz im Sinne Ihrer Konservativen .

Bereits in der 1. Legislaturperiode Ihrer Großen-Koalition kam Ihr Minister und ehemaliger Steigbügelhalter Schröder´s Münte zu der Einsicht , daß diese so losgetretene Lohndumping-Spirale nur durch Mindestlohn zu stoppen sei , scheiterte aber immer wieder an Angy .

Es ist ja nicht nur das dadurch erzeugte Lohn-Dumping-Niveau am unteren Ende der Lohnskala . Auch sind die so betroffenen durch dieses Lohndumping nicht mehr in der Lage Ihre zukünftige Rente abzusichern .


Siehe Studie der Bertelsmann-Stiftung :

Die Studienautoren kommen zu dem Ergebnis, dass das Rentensystem nicht ausreichend darauf vorbereitet ist, dass immer mehr Menschen in flexiblen Arbeitsverhältnissen stehen, zwischenzeitlich immer wieder arbeitlos sind und wenig verdienen. Rund 20 Prozent derer, die heute Ende Vierzig seien, sind demnach bei Renteneintritt von Armut bedroht: also jeder Fünfte, der zwischen 2031 und 2036 in Rente geht.

https://www.rbb-online.de/politik/beitr ... armut.html

Aber in der Union sieht man keinen Handlungsbedarf . Das WDR/AKS – Spahn-Interview vom26.6.17 steht leider schon nicht mehr zur Verfügung .

Die Union sieht laut Spahn und Merkel bis zum Jahr 2030 keinen Handlungsbedarf .
"Gesetzliche Begrenzungen bei Beitragssatz und Rentenniveau gibt es bisher nur bis zum Jahr 2030" . Das genügt Ihnen .



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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Boracay » Do 6. Jul 2017, 16:03

Die richtige Maßnahme wäre eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die durchschnittliche Rentenbezugszeit. Also höher und des jedes Jahr. Die Zahl der Personen die dauerhaft in körperlich anstrengenden Berufen arbeiten ist irrelevant gering in Deutschland.
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon frems » Do 6. Jul 2017, 16:20

Tauber ist schon ein interessanter Chef-Wahlkämpfer. Statt andere Parteien und ihre Positionen zu attackieren, attackiert er potenzielle Wähler.

Da geben Angela Merkel und Horst Seehofer bei der Vorstellung des gemeinsamen CDU/CSU-Wahlprogramms die mitfühlenden Konservativen, die Steuern senken, Familien entlasten und alle in Lohn und Brot bringen wollen. Deutschland geht es prächtig, und bald geht es uns noch prächtiger, lautet ihr Versprechen.

Doch nur Stunden später zerstört der Wahlkampfleiter die schöne Inszenierung und zeigt Millionen Wählern den Stinkefinger: Wer sich mit schlecht bezahlten Aushilfsjobs durchschlägt, ist selbst schuld. Von der Union, so klingt die Botschaft, darf so jemand für seine Situation kein Verständnis erwarten, geschweige denn Hilfe. Stattdessen gibt's eine Belehrung: [...]

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 55873.html
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Realist2014 » Fr 7. Jul 2017, 11:52

GLÜ2010 hat geschrieben:(06 Jul 2017, 16:22)


Siehe Studie der Bertelsmann-Stiftung :

Die Studienautoren kommen zu dem Ergebnis, dass das Rentensystem nicht ausreichend darauf vorbereitet ist, dass immer mehr Menschen in flexiblen Arbeitsverhältnissen stehen, zwischenzeitlich immer wieder arbeitlos sind und wenig verdienen. Rund 20 Prozent derer, die heute Ende Vierzig seien, sind demnach bei Renteneintritt von Armut bedroht: also jeder Fünfte, der zwischen 2031 und 2036 in Rente geht.

https://www.rbb-online.de/politik/beitr ... armut.html

Aber in der Union sieht man keinen Handlungsbedarf . Das WDR/AKS – Spahn-Interview vom26.6.17 steht leider schon nicht mehr zur Verfügung .

Die Union sieht laut Spahn und Merkel bis zum Jahr 2030 keinen Handlungsbedarf .
"Gesetzliche Begrenzungen bei Beitragssatz und Rentenniveau gibt es bisher nur bis zum Jahr 2030" . Das genügt Ihnen .



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der "Handlungsbedarf" wird schon seit 20 Jahren proklamiert

ZUSÄTZLICHE Vorsorge...

das machen ja auch viele

daher ist die "Studie" für die Tonne
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Positiv Denkender » So 9. Jul 2017, 15:58

Boracay hat geschrieben:(06 Jul 2017, 17:03)

Die richtige Maßnahme wäre eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die durchschnittliche Rentenbezugszeit. Also höher und des jedes Jahr. Die Zahl der Personen die dauerhaft in körperlich anstrengenden Berufen arbeiten ist irrelevant gering in Deutschland.


Eine richtige Maßnahmen wäre die Senkung der Bemessungsgrenzen oder eine drastische Erhöhung der Höchstrente .
Die Diffr. zwischen dem letzten Einkommen und Rentenhöhe ist bei jemanden , der lange Jahre bis zur Bemessungsgrenze Beiträge gezahlt hat ,
weitaus höher als bei Durchschnittsverdienern oder Geringverdienern . Viele wären froh zumindest 30 oder 35 % ihres Letzten Einkommens als Rente
zu bekommen . Bemessungsgrenzen senken gilt sowohl für die RV als auch für die KV .
Mit den ersparten Beiträgen könnte man weitaus sinnvoller private Vorsorge betreiben .
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Pro&Contra » So 9. Jul 2017, 16:04

Den Umgang mit Twitter sollte Tauber noch lernen.
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Positiv Denkender » So 9. Jul 2017, 16:10

Pro&Contra hat geschrieben:(09 Jul 2017, 17:04)

Den Umgang mit Twitter sollte Tauber noch lernen.

So wichtig ist das auch nicht . Tauber ist nur einer von 80 Millionen der in der Sache Recht hat, als Politiker unglücklich formuliert hat .
Wichtig dass alle anderen keine Fehler machen .
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Pro&Contra » So 9. Jul 2017, 16:16

Positiv Denkender hat geschrieben:(09 Jul 2017, 17:10)

So wichtig ist das auch nicht . Tauber ist nur einer von 80 Millionen der in der Sache Recht hat, als Politiker unglücklich formuliert hat .
Wichtig dass alle anderen keine Fehler machen .


Natürlich ist das wichtig. Wer nicht in der Lage ist die Wirkung seiner Worte abzuschätzen, der ist in der Politik fehl am Platz.

Aber hat auch sein Gutes. Jetzt weiss man zumindest wofür Tauber steht.
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Ebiker » So 9. Jul 2017, 16:17

Realist2014 hat geschrieben:(07 Jul 2017, 12:52)

der "Handlungsbedarf" wird schon seit 20 Jahren proklamiert

ZUSÄTZLICHE Vorsorge...

das machen ja auch viele

daher ist die "Studie" für die Tonne


zusätzliche Vorsorge ist für einen Minijobber oder Mindestlöhner für die Tonne. Die landen eh in der Grundsicherung.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Realist2014 » So 9. Jul 2017, 16:27

Ebiker hat geschrieben:(09 Jul 2017, 17:17)

zusätzliche Vorsorge ist für einen Minijobber oder Mindestlöhner für die Tonne. Die landen eh in der Grundsicherung.


ja- und?

Für DIE ist sie ja da- die Grundsicherung

nur ist das eine MINDERHEIT
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Realist2014 » So 9. Jul 2017, 16:30

Positiv Denkender hat geschrieben:(09 Jul 2017, 16:58)

Eine richtige Maßnahmen wäre die Senkung der Bemessungsgrenzen oder eine drastische Erhöhung der Höchstrente .
Die Diffr. zwischen dem letzten Einkommen und Rentenhöhe ist bei jemanden , der lange Jahre bis zur Bemessungsgrenze Beiträge gezahlt hat ,
weitaus höher als bei Durchschnittsverdienern oder Geringverdienern .


dieser Bezug ist natürlich SINNFREI

weil es natürlich immer Relationen in "Prozent" sind....

wer 45 Jahre Höchstbeiträge bezahlt hat, der bekommt genau die doppelte Rente von jemandem, der immer genau den "Durchschnitt" ( = Hälfte BBG) an Beiträgen bezahlt hat
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Realist2014 » So 9. Jul 2017, 16:31

Pro&Contra hat geschrieben:(09 Jul 2017, 17:16)

Natürlich ist das wichtig. Wer nicht in der Lage ist die Wirkung seiner Worte abzuschätzen, der ist in der Politik fehl am Platz.

Aber hat auch sein Gutes. Jetzt weiss man zumindest wofür Tauber steht.



für Bildung

was ist daran "schlecht"?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Pro&Contra » So 9. Jul 2017, 16:33

Realist2014 hat geschrieben:(09 Jul 2017, 17:31)

für Bildung

was ist daran "schlecht"?


Nein. Bildung habe ich nicht gemeint.
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Positiv Denkender » So 9. Jul 2017, 16:50

Pro&Contra hat geschrieben:(09 Jul 2017, 17:16)

Natürlich ist das wichtig. Wer nicht in der Lage ist die Wirkung seiner Worte abzuschätzen, der ist in der Politik fehl am Platz.

Aber hat auch sein Gutes. Jetzt weiss man zumindest wofür Tauber steht.


Demnach dürfte es keine Politiker mehr geben . Wofür seine Partei steht ist mir klar .Deshalb gewinnt sie Wahlen .während die
Linke im bevölkerungsreichsten Land der BRD wie eine Seifenblase zerplatzt ist . Ich finde es ja toll das alle, die ständig einzelne
Politiker kritisieren ,fehlerlos sind . Tauber hat sich nicht glücklich ausgedrückt ,in der Sache lag er richtig .
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Realist2014 » So 9. Jul 2017, 16:53

Pro&Contra hat geschrieben:(09 Jul 2017, 17:33)

Nein. Bildung habe ich nicht gemeint.



dann schreib doch einfach, was DU nun GLAUBST, wofür Tauber steht...

seine Aussage ist inhaltlich ja völlig korrekt und der Realität entsprechend

außerdem gibt es niemanden mit 3 "Minijobs"
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Pro&Contra » So 9. Jul 2017, 16:54

Positiv Denkender hat geschrieben:(09 Jul 2017, 17:50)

Demnach dürfte es keine Politiker mehr geben . Wofür seine Partei steht ist mir klar .Deshalb gewinnt sie Wahlen .während die
Linke im bevölkerungsreichsten Land der BRD wie eine Seifenblase zerplatzt ist . Ich finde es ja toll das alle, die ständig einzelne
Politiker kritisieren ,fehlerlos sind . Tauber hat sich nicht glücklich ausgedrückt ,in der Sache lag er richtig .


Nicht mal in der Sache lag er richtig. Es gibt genügend, die eine Ausbildung haben und nebenher trotzdem noch einen Minijob haben. Aber die haben wohl nichts Ordentliches gelernt. :D

Realist2014 hat geschrieben:(09 Jul 2017, 17:53)

dann schreib doch einfach, was DU nun GLAUBST, wofür Tauber steht...

seine Aussage ist inhaltlich ja völlig korrekt und der Realität entsprechend

außerdem gibt es niemanden mit 3 "Minijobs"


Gewöhn dir erst mal deine groß geschriebenen Wörter ab, dann können wir weiter reden. Wir verstehen deine Texte auch so. Wir sind nicht so begriffsstutzig wie du denkst.
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon frems » So 9. Jul 2017, 17:13

Realist2014 hat geschrieben:(09 Jul 2017, 17:53)
seine Aussage ist inhaltlich ja völlig korrekt und der Realität entsprechend

Eher nicht. Eine ordentliche Ausbildung bringt oftmals nichts, wenn der Beruf nach 20 Jahren verschwunden ist. Da hätte er mal lieber fürs ALG Q und regelmäßige Weiterbildungen ("lebenslanges Lernen") plädieren sollen. Frage auch, ob er seine eigene Ausbildung als "ordentlich" bezeichnet. Alle Geisteswissenschaftler kann man ja schlecht zu CDU-Generalsekretären machen, oder? Schade aber, dass jemand in der Position nicht weiß, dass man auch mit mehreren Minijobs nicht über 450 Euro verdienen und somit sein Leben bestreiten kann, da die Grenze auch für mehrere Tätigkeiten zusammen gilt und nicht für jede einzeln.
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Realist2014 » So 9. Jul 2017, 17:29

frems hat geschrieben:(09 Jul 2017, 18:13)

Eher nicht. Eine ordentliche Ausbildung bringt oftmals nichts, wenn der Beruf nach 20 Jahren verschwunden ist. Da hätte er mal lieber fürs ALG Q und regelmäßige Weiterbildungen ("lebenslanges Lernen") plädieren sollen. Frage auch, ob er seine eigene Ausbildung als "ordentlich" bezeichnet. Alle Geisteswissenschaftler kann man ja schlecht zu CDU-Generalsekretären machen, oder? Schade aber, dass jemand in der Position nicht weiß, dass man auch mit mehreren Minijobs nicht über 450 Euro verdienen und somit sein Leben bestreiten kann, da die Grenze auch für mehrere Tätigkeiten zusammen gilt und nicht für jede einzeln.


naja

im Jahre 2017 sollte klar sein, dass dieses "45 Jahre den selben Beruf" Schnee von gestern ist

ist bei uns beiden doch auch nicht anders

Grundkompetenzen durch die Ausbildung/Studium - und dann kontinuierlich diese erweitern- bis zum Ende des Erwerbslebens
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Realist2014 » So 9. Jul 2017, 17:30

Pro&Contra hat geschrieben:(09 Jul 2017, 17:54)

N



Gewöhn dir erst mal deine groß geschriebenen Wörter ab, dann können wir weiter reden. Wir verstehen deine Texte auch so. Wir sind nicht so begriffsstutzig wie du denkst.





wird auch von Moderatoren verwendet

und seit wann sprichst DU für irgendeine "Gruppe"?

von wegen "wir"??????
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Re: Tauber und Minijobs und Rente

Beitragvon Realist2014 » So 9. Jul 2017, 17:31

Pro&Contra hat geschrieben:(09 Jul 2017, 17:54)

Nicht mal in der Sache lag er richtig. Es gibt genügend, die eine Ausbildung haben und nebenher trotzdem noch einen Minijob haben. Aber die haben wohl nichts Ordentliches gelernt. :D



t.



es ging um angeblich 3(!) Minijobs

das gibt es NICHT
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