Armut ist eine Geisteshaltung!

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JJazzGold
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Re: Armut ist eine Geisteshaltung!

Beitragvon JJazzGold » Di 30. Mai 2017, 06:31

Kritikaster hat geschrieben:(29 May 2017, 18:56)

Das kam mir auch als Erstes in den Sinn.

Ich hörte aber auch schon, das Glück sei "mit den Dummen".
...
:?:
...
Andererseits: Das muss ja kein Widerspruch sein.


Das ist richtig, kommt immer darauf an, was man daraus macht. Nur mal dicke Kartoffeln zu ernten reicht nicht, man muss sie auch erfolgreich vermarkten und den Gewinn erfolgreich investieren. ;)
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Re: Armut ist eine Geisteshaltung!

Beitragvon odiug » Di 30. Mai 2017, 07:07

syna hat geschrieben:(27 May 2017, 22:58)

@immernoch_ratlos: Danke für Deinen langen, ausführlichen Beitrag.

Natürlich ist Verlauf des Lebens nicht determiniert oder gar
berechenbar. "Das Leben bewältigen" bedeutet ja gerade, auf die
ganzen unvorhersehbaren Ereignisse angemessen zu reagieren.

Interessant ist die Statistik, welche Du velinkst, und die besagt,
dass der IQ der Unterschichten - das Maximum der Gaußkurve -
um 9 Punkte unter dem üblichen Maximum liegt. Wie das zu
interpretieren ist, dazu hast Du ja schon viel erörtert.

Eins noch: Ben Carson ist selbst Schwarzer. Und als Schwarzer
im Kabinett von Trump hat er diese Sätze über die "richiige
Geisteshaltung" gesprochen. Es geht hier also nicht um
Rassismus, sondern schlicht um "Armt + Reich" - und wie
man damit umgeht. In den USA und hier bei uns.


Zum letzten Punkt,der Hautfarbe von Ben Carson:
Kennst du den amerikanischen Begriff: "House Negro",geprägt von Malcom X ?
Er beschreibt auf sehr drastische Art, den Unterschied zwischen den schwarzen Bediensteten in den Haushalten der Plantagenbesitzern und den Feldarbeitern und überträgt das auf die heutigen Verhältnisse innerhalb der afrikanisch-amerikanischen Community.
https://en.wikipedia.org/wiki/House_Negro
Malcom X sollte man gelesen haben, will man amerikanischen Rassismus verstehen.
Etwas ähnliches gab es auch in der jüdischen Gemeinde in Deutschland vor den Nazis.
Dort haben sich die assimilierten, meist urbanen,großbürgerlichen Juden auch sehr stark von den als "Städel-Juden" diffamierten jüdischen Einwanderern aus Osteuropa abgegrenzt.
Man kann ein ähnliches Verhalten auch bei den Deutschen mit türkischem Hintergrund beobachten.
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Re: Armut ist eine Geisteshaltung!

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 30. Mai 2017, 07:21

odiug hat geschrieben:(30 May 2017, 07:25)

Ahhhhh ... eine Familie, welche mit einem Niedriglohn auskommen muss, hat einen Kinderfreibetrag ?
Es ist ja schön zu wissen, dass für Kinder von reichen nicht zweimal gezahlt wird, wie es einst Sarrazin forderte ... aber dass jedes Kind vom Staat gleich behandelt werden muss, halte ich, im Gegensatz zum Bundesverfassungsgericht nicht für gerecht.
Ich halte dieses Gießkannenprinzip auch nicht für besonders praktikabel.
Eine aus mangelnden Möglichkeiten gescheiterte Bildungsbiographie ist einfach teuer für die Gesellschaft.
Und rein statistisch,ist das bei sozial Benachteiligten ein wahrscheinlicherer Fall.


Wo liegt dein Problem mit dem Kinderfreibetrag?
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Re: Armut ist eine Geisteshaltung!

Beitragvon odiug » Di 30. Mai 2017, 07:22

JJazzGold hat geschrieben:(30 May 2017, 07:31)

Das ist richtig, kommt immer darauf an, was man daraus macht. Nur mal dicke Kartoffeln zu ernten reicht nicht, man muss sie auch erfolgreich vermarkten und den Gewinn erfolgreich investieren. ;)

Nett ... "Jeder ist seines Glückes Schmied" vergisst aber, dass Menschen an den Verhältnissen auch zerbrechen können.
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Re: Armut ist eine Geisteshaltung!

Beitragvon odiug » Di 30. Mai 2017, 07:25

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(30 May 2017, 08:21)

Wo liegt dein Problem mit dem Kinderfreibetrag?

Mein Problem ist das Gießkannenprinzip einer Sozialleistung, das auch einer Klientel zugute kommt, die diese Sozialleistung nicht benötigen.
Ich bin ganz allgemein gegen Leistungen des Staates nach dem Gießkannenprinzip.
Ich halte sie für eine Verschwendung.
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Re: Armut ist eine Geisteshaltung!

Beitragvon Skull » Di 30. Mai 2017, 07:34

odiug hat geschrieben:(30 May 2017, 08:25)

Mein Problem ist das Gießkannenprinzip einer Sozialleistung, das auch einer Klientel zugute kommt,
die diese Sozialleistung nicht benötigen.
Ich bin ganz allgemein gegen Leistungen des Staates nach dem Gießkannenprinzip.
Ich halte sie für eine Verschwendung.

Ist der Kinderfreibetrag/alternativ Kindergeld eine reine Sozialleistung ...
oder eine Vorgabe des Verfassungsgerichtes zur steuerlichen Freistellung eines Minimums
eines JEDEN (jeder Familie/Kinder) ?

mfg
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Re: Armut ist eine Geisteshaltung!

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 30. Mai 2017, 07:40

odiug hat geschrieben:(30 May 2017, 08:25)

Mein Problem ist das Gießkannenprinzip einer Sozialleistung, das auch einer Klientel zugute kommt, die diese Sozialleistung nicht benötigen.
Ich bin ganz allgemein gegen Leistungen des Staates nach dem Gießkannenprinzip.
Ich halte sie für eine Verschwendung.


Der Kinderfreibetrag ist keine Sozialleistung. Er stellt lediglich das Existenzminimum des Kindes von der Steuer frei.
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Re: Armut ist eine Geisteshaltung!

Beitragvon odiug » Di 30. Mai 2017, 07:42

Skull hat geschrieben:(30 May 2017, 08:34)

Ist der Kinderfreibetrag/alternativ Kindergeld eine reine Sozialleistung ...
oder eine Vorgabe des Verfassungsgerichtes zur steuerlichen Freistellung eines Minimums
eines JEDEN (jeder Familie/Kinder) ?

mfg

Ja ja ... Das BVG hat seine Entscheidung schon gut begründet und hat damit nicht nur Recht gesprochen,sondern auch selbst recht.
Stimmt schon.
Dennoch habe ich ein Problem mit dem Gießkannensystem.
Es st nicht sonderlich effizient.
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Re: Armut ist eine Geisteshaltung!

Beitragvon Skull » Di 30. Mai 2017, 07:44

odiug hat geschrieben:(30 May 2017, 08:42)

Ja ja ... Das BVG hat seine Entscheidung schon gut begründet u
nd hat damit nicht nur Recht gesprochen,sondern auch selbst recht.

Stimmt schon.
Dennoch habe ich ein Problem mit dem Gießkannensystem.
Es st nicht sonderlich effizient.

Du kannst gerne das Wort Giesskanne ständig wiederholen...

Das Existenzminimum gilt aber für JEDEN.

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Re: Armut ist eine Geisteshaltung!

Beitragvon JJazzGold » Di 30. Mai 2017, 07:45

odiug hat geschrieben:(30 May 2017, 08:22)

Nett ... "Jeder ist seines Glückes Schmied" vergisst aber, dass Menschen an den Verhältnissen auch zerbrechen können.


Wirtschaften kann man lernen und für die Gescheiterten gibt es die zweite Chance, sowie ein vorläufiges soziales Auffangnetz.
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Re: Armut ist eine Geisteshaltung!

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 30. Mai 2017, 07:46

odiug hat geschrieben:(30 May 2017, 08:42)

Ja ja ... Das BVG hat seine Entscheidung schon gut begründet und hat damit nicht nur Recht gesprochen,sondern auch selbst recht.
Stimmt schon.
Dennoch habe ich ein Problem mit dem Gießkannensystem.
Es st nicht sonderlich effizient.


Das hat nichts mit dem Gießkannenprinzip zu tun. Logischerweise zahlt eine Ehepaar ohne Kind bei gleichem Haushaltseinkommen mehr Steuern als ein Ehepaar mit einem Kind und mit zwei Kindern weniger als mit einem Kind.

Nennt sich Leistungsfähigkeitsprinzip.
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Re: Armut ist eine Geisteshaltung!

Beitragvon odiug » Di 30. Mai 2017, 07:49

Skull hat geschrieben:(30 May 2017, 08:44)

Du kannst gerne das Wort Giesskanne ständig wiederholen...

Das Existenzminimum gilt aber für JEDEN.

mfg

Machst du dir Sorgen um das Existenzminimum der Kinder der Reichen ?
Ich finde es ja interessant, dass hier ein Gerechtigkeitsanspruch eingefordert wird, den man sonst gerne hinterfragt.
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Re: Armut ist eine Geisteshaltung!

Beitragvon odiug » Di 30. Mai 2017, 07:52

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(30 May 2017, 08:46)

Das hat nichts mit dem Gießkannenprinzip zu tun. Logischerweise zahlt eine Ehepaar ohne Kind bei gleichem Haushaltseinkommen mehr Steuern als ein Ehepaar mit einem Kind und mit zwei Kindern weniger als mit einem Kind.

Nennt sich Leistungsfähigkeitsprinzip.

Du kannst das nennen wie du willst ... eine Gießkanne ist eine Gießkanne, ist eine Gießkanne und sie funktioniert immer gleich.
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Re: Armut ist eine Geisteshaltung!

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 30. Mai 2017, 07:53

odiug hat geschrieben:(30 May 2017, 08:49)

Machst du dir Sorgen um das Existenzminimum der Kinder der Reichen ?
Ich finde es ja interessant, dass hier ein Gerechtigkeitsanspruch eingefordert wird, den man sonst gerne hinterfragt.


Natürlich entspricht es der Steuergerechtigkeit, dass ein Ehepaar ohne Kind mit sagen wir mal 200.000 € Jahreseinkommen mehr Steuern zahlt als eben ein Ehepaar mit Kind und gleichem Einkommen.
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Re: Armut ist eine Geisteshaltung!

Beitragvon odiug » Di 30. Mai 2017, 07:55

JJazzGold hat geschrieben:(30 May 2017, 08:45)


Wirtschaften kann man lernen und für die Gescheiterten gibt es die zweite Chance, sowie ein vorläufiges soziales Auffangnetz.

Und dennoch gibt es Menschen,die an den Verhältnissen zerbrechen.
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Re: Armut ist eine Geisteshaltung!

Beitragvon Skull » Di 30. Mai 2017, 07:58

odiug hat geschrieben:(30 May 2017, 08:49)

Machst du dir Sorgen um das Existenzminimum der Kinder der Reichen ?
Ich finde es ja interessant, dass hier ein Gerechtigkeitsanspruch eingefordert wird, den man sonst gerne hinterfragt.

Ich kann mich nur 3x schwarzer Kater anschliessen.

Steuergerechtigkeit ist zweiseitig. Ich finde die Progression durchaus gerecht,
das höhere Einkommen auch prozentuell mehr Steuern zahlen.
DANN muss man das aber auch im umgekehrten Fall gelten lassen.
Bei Entlastungen.

Alles andere wäre NICHT gerecht.

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Re: Armut ist eine Geisteshaltung!

Beitragvon JJazzGold » Di 30. Mai 2017, 08:00

odiug hat geschrieben:(30 May 2017, 08:55)

Und dennoch gibt es Menschen,die an den Verhältnissen zerbrechen.


Ja, die gab es, die gibt es und es wird sie auch immer geben, nur lässt sich daraus keine Norm schnitzen.
Wie willst Du diese Menschen, zusätzlich vom bereits existierenden, breitflächigen Hilfsangebot, zusätzlich unterstützen?
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Re: Armut ist eine Geisteshaltung!

Beitragvon odiug » Di 30. Mai 2017, 08:00

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(30 May 2017, 08:53)

Natürlich entspricht es der Steuergerechtigkeit, dass ein Ehepaar ohne Kind mit sagen wir mal 200.000 € Jahreseinkommen mehr Steuern zahlt als eben ein Ehepaar mit Kind und gleichem Einkommen.

Ja ... eh ... aber ist es auch gerecht, dass eine alleinerziehende Mutter,oder Vater, gibt es auch, mit einem Einkommen von 30.000 Euro oder weniger, genauso viel Geld vom Staat für ihr Kind bekommen, wie ein Ehepaar mit 200.000 Euro ?
Egal ob über einen Steuerfreibetrag oder direkte Zuwendungen wie Kindergeld.
Und ja ... im Sinne eines neutralen Staates ist das gerecht ... aber macht das Sinn '?
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Re: Armut ist eine Geisteshaltung!

Beitragvon pikant » Di 30. Mai 2017, 08:04

odiug hat geschrieben:(30 May 2017, 09:00)

Ja ... eh ... aber ist es auch gerecht, dass eine alleinerziehende Mutter,oder Vater, gibt es auch, mit einem Einkommen von 30.000 Euro oder weniger, genauso viel Geld vom Staat für ihr Kind bekommen, wie ein Ehepaar mit 200.000 Euro ?
Egal ob über einen Steuerfreibetrag oder direkte Zuwendungen wie Kindergeld.
Und ja ... im Sinne eines neutralen Staates ist das gerecht ... aber macht das Sinn '?


ich finde das nicht gerecht, auch wenn die Rechtssrpechung eine andere ist!
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Re: Armut ist eine Geisteshaltung!

Beitragvon relativ » Di 30. Mai 2017, 08:08

Skull hat geschrieben:(30 May 2017, 08:58)

Ich kann mich nur 3x schwarzer Kater anschliessen.

Steuergerechtigkeit ist zweiseitig. Ich finde die Progression durchaus gerecht,
das höhere Einkommen auch prozentuell mehr Steuern zahlen.
DANN muss man das aber auch im umgekehrten Fall gelten lassen.
Bei Entlastungen.

Alles andere wäre NICHT gerecht.

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Stimmt wenn man es nur so betrachtet, aber dann vergisst man völlig, daß die Erfolgreichen und Reichen, am Meisten von diesem System profitieren können. Also das System ansich behält für diese Bürgergruppe schon den "gerechten" Lohn bereit.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.

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