Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

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Aldemarin
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Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Aldemarin » So 14. Mai 2017, 19:58

Warum ist man in Deutschland bei der Rentenpolitik so "ewig gestrig" und ignoriert, daß immer mehr Arbeiten von Maschinen durchgeführt wurden und ist so gegen Grundrenten?
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Bielefeld09
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Bielefeld09 » So 14. Mai 2017, 20:46

Aldemarin hat geschrieben:(14 May 2017, 20:58)

Warum ist man in Deutschland bei der Rentenpolitik so "ewig gestrig" und ignoriert, daß immer mehr Arbeiten von Maschinen durchgeführt wurden und ist so gegen Grundrenten?

Na ja, weil die Renten eben beitragsfinanziert sind.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Realist2014
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » So 14. Mai 2017, 21:27

Aldemarin hat geschrieben:(14 May 2017, 20:58)

Warum ist man in Deutschland bei der Rentenpolitik so "ewig gestrig" und ignoriert, daß immer mehr Arbeiten von Maschinen durchgeführt wurden und ist so gegen Grundrenten?



Warum stellst du hier eine These auf- die den tatsächlichen Fakten widerspricht?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Aldemarin » Mi 31. Mai 2017, 18:01

Warum kann man nicht verlangen, daß von maschinenerwirtschafteten Gewinnen Anteile in die Rentenkasse fließen? Warum keine freie Wahl des Rentenversicherungsträgers in der EU?
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Realist2014
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mi 31. Mai 2017, 18:21

Aldemarin hat geschrieben:(31 May 2017, 19:01)

Warum kann man nicht verlangen, daß von maschinenerwirtschafteten Gewinnen Anteile in die Rentenkasse fließen? ?


was sind denn genau diese "maschinenerwirtschafteten Gewinne"?

wie willst du diese denn ermitteln?

auch Computer sind "Maschinen"...

deine "Vorstellungen" sind aus dem letzten Jahrtausend

übrigens stimmt deine These sowieso nicht- da die Anzahl der Arbeitsplätze ja gestiegen ist..
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Gruwe
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Gruwe » Mi 31. Mai 2017, 19:37

Aldemarin hat geschrieben:(31 May 2017, 19:01)

Warum kann man nicht verlangen, daß von maschinenerwirtschafteten Gewinnen Anteile in die Rentenkasse fließen? Warum keine freie Wahl des Rentenversicherungsträgers in der EU?


Wenn man schon in dieser Hinsicht umverteilen will, dann bitte in Form von höheren Löhnen für die arbeitende Bevölkerung. Dann kann wenigstens jeder selbst entscheiden, ob er das Geld heute - also zum erwirtschafteten Zeitpunkt - ausgibt, oder in Form einer höheren Rente anspart! Ich weiss nicht, warum immer diese komische Form der Bevormundung aufgegriffen wird?

Prinzipiell habe ich hiet allerdings die gleichen Verständnis"probleme" wie Realist! Also bitte erstmal genau erläutern, was überhaupt gemeint ist und wieso man am aktuellen Status in diese Richtung Änderungen vornehmen sollte!
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prime-pippo
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon prime-pippo » Mi 31. Mai 2017, 19:52

Gruwe hat geschrieben:(31 May 2017, 20:37)
Dann kann wenigstens jeder selbst entscheiden, ob er das Geld heute - also zum erwirtschafteten Zeitpunkt - ausgibt, oder in Form einer höheren Rente anspart!


Die Frage der Rente hängt nicht am Geld.

Wenn zukünftig weniger Junge mehr Alte versorgen müssen, hängt die Frage, ob dies gelingt, rein an der Produktivität der dann arbeitenden Bevölkerung. Wenn diese ausreichend produktiv ist, kann eine entsprechende nominale Rente auch aus der Staatskasse gezahlt werden.
Wenn das nicht der Fall ist, dann nützen auch alle angesparten imaginären Geldhaufen der Rentner nichts.
"Banks do not, as too many textbooks still suggest, take deposits of existing money from savers and lend it out to borrowers: they create credit and money ex nihilo – extending a loan to the borrower and simultaneously crediting the borrower’s money account."
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Gruwe
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Gruwe » Mi 31. Mai 2017, 20:02

prime-pippo hat geschrieben:(31 May 2017, 20:52)

Die Frage der Rente hängt nicht am Geld.

Wenn zukünftig weniger Junge mehr Alte versorgen müssen, hängt die Frage, ob dies gelingt, rein an der Produktivität der dann arbeitenden Bevölkerung. Wenn diese ausreichend produktiv ist, kann eine entsprechende nominale Rente auch aus der Staatskasse gezahlt werden.
Wenn das nicht der Fall ist, dann nützen auch alle angesparten imaginären Geldhaufen der Rentner nichts.


Sicher!

Allerdings sollte jeder selbst entscheiden dürfen, ob er heute ausgibt oder auf eine ausreichend produktive zukünftige Bevölkerung "wettet"!

Generell ist hier allerdings noch garnicht klar, was der Threadersteller überhaupt will! Schließlich werden Unternehmensgewinne bereits besteuert.
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Orwellhatterecht » Fr 2. Jun 2017, 21:01

Realist2014 hat geschrieben:(31 May 2017, 19:21)

was sind denn genau diese "maschinenerwirtschafteten Gewinne"?

wie willst du diese denn ermitteln?

auch Computer sind "Maschinen"...

deine "Vorstellungen" sind aus dem letzten Jahrtausend

übrigens stimmt deine These sowieso nicht- da die Anzahl der Arbeitsplätze ja gestiegen ist..




Der "ewig Gestrige" bist in diesem Falle wieder mal Du !

http://www.rundschau-online.de/wirtscha ... r-25734092


Ausserdem übersiehst Du (gnädigst oder willst Du ganz bewußt irreführen?!), die massenhafte Vermehrung der Billig- und Billigstlohnjobs, immer mehr Menschen haben zwar einen "Arbeitsplatz", immer weniger allerdings können noch davon leben.
Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen!“
(Friedrich Schiller)
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Ammianus
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Ammianus » Fr 2. Jun 2017, 21:20

Moment, bei 40 Stunden und Mindestlohn ist es nicht üppig und über Fette Katzen, die darauf ihr Unternehmensmodell aufbauen kann man auch diskutieren. Aber leben kann man davon, wenn auch nicht allzu üppig.
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Skull » Fr 2. Jun 2017, 21:20

Orwellhatterecht hat geschrieben:(02 Jun 2017, 22:01)

Der "ewig Gestrige" bist in diesem Falle wieder mal Du !

http://www.rundschau-online.de/wirtscha ... r-25734092

Na, mal wieder ein klassisches Posting von Dir ? :D

Toller Artikel, wo Du wieder eine passende Überschrift gefunden hast.



Und inhaltlich ? In Deinem Artikel wird von einigen LINKEN Politikern gesprochen. :p

Die Alarmglocken schrillen, weil die Parlamentarierin auch eine Steuer auf Roboter ins Gespräch bringt.
In ihrem Bericht heißt es ...


Also EINE linke Parlamentarierin ? Als Zahl .... 1.
Und was ist mit den anderen Tausenden von Parlamentariern ?
Finden DIE solche Ideen auch toll ?

Desweiteren steht dort im Artikel:

Die Praxis in Deutschland legt allerdings andere Rückschlüsse nahe:
Wo Roboter in der Industrieproduktion zum Einsatz kommen, entstehen besonders viele neue Jobs.

[...]

Die führenden Roboternationen in Asien, Japan, Südkorea und Singapur,
zeichnen sich ebenfalls durch Vollbeschäftigung und ein insgesamt hohes Lohnniveau aus.

Es gibt also durchaus Hinweise, dass Roboter keine Arbeitsplätze vernichten.

Im Gegenteil.




Ich bedanke mich somit für Deine wegweisende Argumentation. :)

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Sa 3. Jun 2017, 08:27

Orwellhatterecht hat geschrieben:(02 Jun 2017, 22:01)




Ausserdem übersiehst Du (gnädigst oder willst Du ganz bewußt irreführen?!), die massenhafte Vermehrung der Billig- und Billigstlohnjobs, immer mehr Menschen haben zwar einen "Arbeitsplatz", immer weniger allerdings können noch davon leben.



auch diese deine Aussage ist FALSCH

das "nicht davon leben können" ist ausschließlich dem eigenen "Anspruchsdenken" geschuldet

in den von DIR ja so hoch gelobten 70ern gab es etwas- speziell auch in der damaligen ökonomischen Unterschicht was es HEUTE nicht mehr gibt in der heutigen Unterschicht:

BESCHEIDENHEIT

heute meinen auch die ökonomischen Geringleister und ALG II Empfänger ein "Recht" auf ein Lebensniveau der Mittelschicht zu haben

Haben sie aber NICHT


leben kann man Problemlos auch mit einem Vollzeitjob auf Mindestlohn ( das entspricht der früheren "Schicht" der "Hilfsarbeiter")
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Sa 3. Jun 2017, 08:36

prime-pippo hat geschrieben:(31 May 2017, 20:52)

Die Frage der Rente hängt nicht am Geld.

Wenn zukünftig weniger Junge mehr Alte versorgen müssen, hängt die Frage, ob dies gelingt, rein an der Produktivität der dann arbeitenden Bevölkerung. Wenn diese ausreichend produktiv ist, kann eine entsprechende nominale Rente auch aus der Staatskasse gezahlt werden.
Wenn das nicht der Fall ist, dann nützen auch alle angesparten imaginären Geldhaufen der Rentner nichts.



Blödsinn

in deiner Welt gibt es wieder mal kein REALvermögen

von der Wertschöpfung der Zukunft muss zwar die Rente aus dem UMLAGESYSTEM erwirtschaftet werden ( wie auch die Pensionen)

natürlich aber NICHT da,s was an VERMÖGEN schon da ist( egal ob Aktien, Immobilien oder sonstiges Vermögen) - das ist auch NICHT von "Rentenkürzungen" in der Zukunft betroffen
Dazu zählen auch die "Geldhaufen".


das mit dem REALvermögen kommt in deiner "Saldenmachanik" immer nicht vor... :rolleyes:
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon prime-pippo » Sa 3. Jun 2017, 09:16

Realist2014 hat geschrieben:(03 Jun 2017, 09:36)

Blödsinn

in deiner Welt gibt es wieder mal kein REALvermögen

von der Wertschöpfung der Zukunft muss zwar die Rente aus dem UMLAGESYSTEM erwirtschaftet werden ( wie auch die Pensionen)

natürlich aber NICHT da,s was an VERMÖGEN schon da ist( egal ob Aktien, Immobilien oder sonstiges Vermögen) - das ist auch NICHT von "Rentenkürzungen" in der Zukunft betroffen
Dazu zählen auch die "Geldhaufen".


das mit dem REALvermögen kommt in deiner "Saldenmachanik" immer nicht vor... :rolleyes:


Die Alten werden immer nur konsumieren können, was die Jungen produzieren. Immer.....

Wenn die Jungen genug produzieren können, um die Altern mitzuversorgen, dann kann der Staat im Zweifel immer die finanziellen Mittel zur Verfügung stellen, damit die Alten einen Teil der Produktion kaufen können.

Das ist keine rocket science.
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Sa 3. Jun 2017, 09:22

prime-pippo hat geschrieben:(03 Jun 2017, 10:16)

Die Alten werden immer nur konsumieren können, was die Jungen produzieren. Immer.....

Wenn die Jungen genug produzieren können, um die Altern mitzuversorgen, dann kann der Staat im Zweifel immer die finanziellen Mittel zur Verfügung stellen, damit die Alten einen Teil der Produktion kaufen können.

Das ist keine rocket science.


die Alten in D werden das konsumieren - was globale produziert wird...

völlig losgelöst von dem- was in D produziert wird

Die Rentner MIT Vermögen werden im Alter auf jeden Fall ein SCHÖNES Leben haben - auch wenn die "Wirtschaft" nicht mehr so gut laufen sollte..

im Gegensatz zu den Rentner OHNE Vermögen

das ist tatsächlich kein rocket science
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon prime-pippo » Sa 3. Jun 2017, 09:35

Realist2014 hat geschrieben:(03 Jun 2017, 10:22)

die Alten in D werden das konsumieren - was globale produziert wird...

völlig losgelöst von dem- was in D produziert wird

Die Rentner MIT Vermögen werden im Alter auf jeden Fall ein SCHÖNES Leben haben - auch wenn die "Wirtschaft" nicht mehr so gut laufen sollte..

im Gegensatz zu den Rentner OHNE Vermögen

das ist tatsächlich kein rocket science


Und ausreichende Produktionskapazitäten angenommen, kann der Staat immer eine ausreichende Rente finanzieren, sofern der politische Wille dazu vorhanden ist. Es gibt keinen Engpass in der Altersversorgung.......und auch private Vorsorge ist nicht notwendig, oder irgendwie einer staatlichen Versorgung der Alten überlegen.
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Sa 3. Jun 2017, 09:48

prime-pippo hat geschrieben:(03 Jun 2017, 10:35)

Und ausreichende Produktionskapazitäten angenommen, kann der Staat immer eine ausreichende Rente finanzieren, sofern der politische Wille dazu vorhanden ist..


auch wenn DU das nicht sehen magst

es sind "dem Staat" nun einmal Grenzen gesetzt- was er "umverteilt"

gut, im Primo-Pippo Universum druckt man halt das ganze Geld einfach

da können sich Bluemonday oder Skull die Finger wund schreiben

von deine realitätsfernen "Visionen" wirst du nicht ablassen

daher sind derartige "Diskussionen" mit dir auch sinnfrei
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon prime-pippo » Sa 3. Jun 2017, 09:59

Realist2014 hat geschrieben:(03 Jun 2017, 10:48)

auch wenn DU das nicht sehen magst

es sind "dem Staat" nun einmal Grenzen gesetzt- was er "umverteilt"

gut, im Primo-Pippo Universum druckt man halt das ganze Geld einfach

da können sich Bluemonday oder Skull die Finger wund schreiben

von deine realitätsfernen "Visionen" wirst du nicht ablassen

daher sind derartige "Diskussionen" mit dir auch sinnfrei


Ich habe auf bluemonday und Skull meines Wissens immer geantwortet.

Schau, es macht einfach KEINEN UNTERSCHIED, wie die nominelle Nachfrage zustande kommt, die auf ein Produktionspotential trifft. Ob Menschen heute sparen, oder ihre Rente zukünftig durch staatliche Defizitfinanzierung bekommen, kommt auf das gleiche heraus, es gibt keinen relevanten Unterschied.

Wo soll dieser Unterschied denn liegen? Es gibt ihn nicht!
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Sa 3. Jun 2017, 13:59

Aldemarin hat geschrieben:(14 May 2017, 20:58)

Warum ist man in Deutschland bei der Rentenpolitik so "ewig gestrig" und ignoriert, daß immer mehr Arbeiten von Maschinen durchgeführt wurden und ist so gegen Grundrenten?

In der Regierung sitzen fast nur Leute, die zwischen 1950 und 1969 geboren sind. Das erklärt doch alles.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Sa 3. Jun 2017, 20:04

prime-pippo hat geschrieben:(03 Jun 2017, 10:59)



Schau, es macht einfach KEINEN UNTERSCHIED, wie die nominelle Nachfrage zustande kommt, die auf ein Produktionspotential trifft. Ob Menschen heute sparen, oder ihre Rente zukünftig durch staatliche Defizitfinanzierung bekommen, kommt auf das gleiche heraus, es gibt keinen relevanten Unterschied.

Wo soll dieser Unterschied denn liegen? Es gibt ihn nicht!



in der REALEN Welt gibt e den Unterschied..

im Primo-Pippo-der-Staat-kann-sich-unendlich-verschulden-Universum nicht

das hatte ich ja schon geschrieben

übrigens gibt es natürlich auch in DEINER Welt einen Unterschied

auf Individual-Ebene


Und in der Realität wird es auch in Zukunft in D keine "Defizitfinanzierte" Rente geben

daher werden die OHNE eigene Vorsorge ( und geringem Gehältern ) dann eben in der Grundsicherung landen

wobei diese - sowieso Steuerfinanziert ist...
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