Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

In diesem Forum werden Themen rund um die sozialen Sicherungsysteme diskutiert.
Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld 2 (HartzIV), Rentenversicherung, Sozialgesetzbuch.

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Merkel_Unser
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Re: Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

Beitragvon Merkel_Unser » Do 13. Jul 2017, 10:10

frems hat geschrieben:(13 Jul 2017, 11:02)

Der größte Raubzug in der Geschichte Europas geht fröhlich weiter.

Auf unsere Jugend wartet das Sieben-Billionen-Problem
Politiker versprechen noch mehr Sozial-Leistungen, treffen aber keine Vorsorge für die Zukunft unserer Gesellschaft. Aus Angst vor den ergrauten Wählern nehmen sie dramatische Folgen für die Nachgeborenen in Kauf.

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... oblem.html


Ich denke das Rentensystem wird in absehbarer Zeit bei einem "Weiter So" kollabieren. Die Wahlgeschenke für Ältere werden uns nämlich auch in den nächsten Jahrzehnten noch begleiten. Als Ausweg gibt es dann nurnoch die Anhebung der Beiträge aufs absurde und/oder das Renteneintrittsalter wird auf 75+ Jahre angehoben. Beides Faktoren, die zukünftig jeden jungen Arbeitnehmer zweimal nachdenken lassen, ob sie wirklich in Deutschland leben und arbeiten wollen, wodurch wir dann den perfekten Teufelskreis haben.
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Re: Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

Beitragvon Realist2014 » Do 13. Jul 2017, 10:23

Merkel_Unser hat geschrieben:(13 Jul 2017, 11:10)

Ich denke das Rentensystem wird in absehbarer Zeit bei einem "Weiter So" kollabieren. Die Wahlgeschenke für Ältere werden uns nämlich auch in den nächsten Jahrzehnten noch begleiten. Als Ausweg gibt es dann nurnoch die Anhebung der Beiträge aufs absurde und/oder das Renteneintrittsalter wird auf 75+ Jahre angehoben..


du kannst diese deine "These" sicher auch mit Fakten belegen?

was verstehst du unter "absehbarer" Zeit?

bestehende Modellrechnungen bis 2050 geben DEINE These jedenfalls NICHT her
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

Beitragvon Merkel_Unser » Do 13. Jul 2017, 11:08

Realist2014 hat geschrieben:(13 Jul 2017, 11:23)

du kannst diese deine "These" sicher auch mit Fakten belegen?

was verstehst du unter "absehbarer" Zeit?

bestehende Modellrechnungen bis 2050 geben DEINE These jedenfalls NICHT her


Wie soll ich die These denn mit Fakten belegen? Ich kann schlecht in die Zukunft orakeln, es ist eben nur Spekulation. Fakt ist, dass nach heutiger Sachlage sowohl das Rentenniveau sinken muss, als auch die Beiträge höher werden müssen, um das System am laufen zu halten. Denkbar wäre dann eben, dass qualifizierte jüngere Menschen sich Alternativen suchen.
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Re: Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

Beitragvon Realist2014 » Do 13. Jul 2017, 11:11

Merkel_Unser hat geschrieben:(13 Jul 2017, 12:08)

Wie soll ich die These denn mit Fakten belegen? Ich kann schlecht in die Zukunft orakeln, es ist eben nur Spekulation. Fakt ist, dass nach heutiger Sachlage sowohl das Rentenniveau sinken muss, als auch die Beiträge höher werden müssen, um das System am laufen zu halten. Denkbar wäre dann eben, dass qualifizierte jüngere Menschen sich Alternativen suchen.


Mit Fakten meine ich DIE Zahlen, die ja heute schon zur Verfügung ( Demographie) stehen und zugehörige Prognosen

Allerdings entnehme ich deinem Text auch- wie bei vielen- eine falsche Interpretation des Begriffs "Rentenniveau"..

steigende Renten und sinkendes Rentenniveau findet zeitgleich statt...
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Re: Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

Beitragvon Merkel_Unser » Do 13. Jul 2017, 11:18

Realist2014 hat geschrieben:(13 Jul 2017, 12:11)

Mit Fakten meine ich DIE Zahlen, die ja heute schon zur Verfügung ( Demographie) stehen und zugehörige Prognosen

Allerdings entnehme ich deinem Text auch- wie bei vielen- eine falsche Interpretation des Begriffs "Rentenniveau"..

steigende Renten und sinkendes Rentenniveau findet zeitgleich statt...


Ich rede eigentlich nur von Prozentzahlen .. ich sehe da keinerlei falsche Verwendung von Begrifflichkeiten. Klar kann ich eine schöne Modellrechnung aufstellen, in der die Beiträgssätze steigen und das Eintrittsalter auf über 70 steigt... Nur habe ich dann keinerlei Konsequenzen daraus miteinbezogen.
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Re: Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

Beitragvon Realist2014 » Do 13. Jul 2017, 11:20

Merkel_Unser hat geschrieben:(13 Jul 2017, 12:18)

Ich rede eigentlich nur von Prozentzahlen .. ich sehe da keinerlei falsche Verwendung von Begrifflichkeiten. Klar kann ich eine schöne Modellrechnung aufstellen, in der die Beiträgssätze steigen und das Eintrittsalter auf über 70 steigt... Nur habe ich dann keinerlei Konsequenzen daraus miteinbezogen.



eben

erklär mir mal, wenn die REAL-Renten steigen, WO dann da Problem ist? ( auch wenn das "Rentennievau" sinkt...)
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Re: Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

Beitragvon Merkel_Unser » Do 13. Jul 2017, 11:24

Realist2014 hat geschrieben:(13 Jul 2017, 12:20)

eben

erklär mir mal, wenn die REAL-Renten steigen, WO dann da Problem ist? ( auch wenn das "Rentennievau" sinkt...)


WO das problem ist? Vielleicht, dass im Jahre 2040 Menschen ihre Rente 6-10 Jahre "genießen" dürfen, während die heutige Generation im Schnitt 16-20 Jahre Bezüge erhält?
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Re: Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

Beitragvon unity in diversity » Do 13. Jul 2017, 11:37

Realist2014 hat geschrieben:(13 Jul 2017, 12:20)

eben

erklär mir mal, wenn die REAL-Renten steigen, WO dann da Problem ist? ( auch wenn das "Rentennievau" sinkt...)

Das kann Ablenkung sein.
Ich glaube, Gerhard Schröder hat sich damit gerühmt, den umfangreichsten Niedriglohnsektor in Europa geschaffen zu haben.
Das bringt natürlich jedes umlagefinanzierte Sozialsystem an den Rand der Auszehrung.
Oder man ändert die Standards, bzw. setzt auf Privatvorsorge.
Wer sich keine Privatvorsorge leisten kann, muß aufgegeben werden.
In der Fläche können das u.a. strukturschwache Gegenden sein.
Dort fällt aktuell bereits die Ärztedichte.
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
(Aus den Divided States of America)
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Re: Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

Beitragvon Realist2014 » Do 13. Jul 2017, 11:44

Merkel_Unser hat geschrieben:(13 Jul 2017, 12:24)

WO das problem ist? Vielleicht, dass im Jahre 2040 Menschen ihre Rente 6-10 Jahre "genießen" dürfen, während die heutige Generation im Schnitt 16-20 Jahre Bezüge erhält?


so

WIE kommst da auf DIESE Zahlen?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

Beitragvon Realist2014 » Do 13. Jul 2017, 11:46

unity in diversity hat geschrieben:(13 Jul 2017, 12:37)

Das kann Ablenkung sein.
Ich glaube, Gerhard Schröder hat sich damit gerühmt, den umfangreichsten Niedriglohnsektor in Europa geschaffen zu haben.
Das bringt natürlich jedes umlagefinanzierte Sozialsystem an den Rand der Auszehrung.
.


auch wieder falsch

der größte Teil der zusätzlichen Niedriglöhner war vorher ARBEITSLOS...

wir haben jedes Jahr STEIGENDE Beitragseinnahmen bei der RV...
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Re: Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

Beitragvon Merkel_Unser » Do 13. Jul 2017, 11:49

Realist2014 hat geschrieben:(13 Jul 2017, 12:44)

so

WIE kommst da auf DIESE Zahlen?


Gemäß diesem Artikel und Prognose der IW wird das Eintrittsalter im Jahre 2041 bei 73 liegen:
https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... ellen.html

Bei einer (dann) Lebenserwartung von ca. 80 Jahren ergibt das die 6-10 Jahre Bezugsdauer (je nach Geschlecht)

Aktuell liegen wir bei ca. 20 Jahren. Was soll daran also FAIR sein?
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Re: Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

Beitragvon Realist2014 » Do 13. Jul 2017, 15:30

Merkel_Unser hat geschrieben:(13 Jul 2017, 12:49)

Gemäß diesem Artikel und Prognose der IW wird das Eintrittsalter im Jahre 2041 bei 73 liegen:
https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... ellen.html

Bei einer (dann) Lebenserwartung von ca. 80 Jahren ergibt das die 6-10 Jahre Bezugsdauer (je nach Geschlecht)

Aktuell liegen wir bei ca. 20 Jahren. Was soll daran also FAIR sein?


heute haben wir den Beginn der Regelrente mit 65 Jahren und heute haben wir eine durchschnittliche Bezugsdauer von 20 Jahren( schreibst du ja selber)
wenn wir jetzt dass Regelrentenalter auf um 8(!) JAhre auf 73 Jahre erhöhen- wieso soll dann die Bezugsdauer um bis zu 14(!) Jahre SINKEN?

bei gleichzeitig STEIGENDER Lebenserwartung gegenüber heute?

du solltest deine Zahlen nochmal "sortieren"...
Da passt was nicht zusammen


wobei gemäß der heutigen Gesetzeslage die Rente mit 67 ja auch erst im Jahre 2031 erreicht werden wird.
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Re: Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

Beitragvon Merkel_Unser » Do 13. Jul 2017, 15:41

Realist2014 hat geschrieben:(13 Jul 2017, 16:30)

heute haben wir den Beginn der Regelrente mit 65 Jahren und heute haben wir eine durchschnittliche Bezugsdauer von 20 Jahren( schreibst du ja selber)
wenn wir jetzt dass Regelrentenalter auf um 8(!) JAhre auf 73 Jahre erhöhen- wieso soll dann die Bezugsdauer um bis zu 14(!) Jahre SINKEN?

bei gleichzeitig STEIGENDER Lebenserwartung gegenüber heute?

du solltest deine Zahlen nochmal "sortieren"...
Da passt was nicht zusammen


wobei gemäß der heutigen Gesetzeslage die Rente mit 67 ja auch erst im Jahre 2031 erreicht werden wird.


Zugegeben, die Zahlen passen nicht ganz, weil gesetzliches Eintrittsalter und tatsächliches Eintrittsalter im Artikel vermischt werden. Trotzdem haben wir heute (bei einer Lebenserwartung von durchschnittlich 80J) eine Bezugsdauer von 15 Jahren, während im Jahr 2041 diese nur noch bei ca. 8 Jahren liegen wird. Die Lebenserwartung steigt hingegen schon seit Jahren nicht mehr signifikant, das ist alles im Tages bzw. Monatsbereich.

Die heutige junge und die nachfolgende Generation wird in Sachen Rente ABGEZOCKT und das ist FAKT
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Re: Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

Beitragvon Realist2014 » Do 13. Jul 2017, 15:46

Merkel_Unser hat geschrieben:(13 Jul 2017, 16:41)

Zugegeben, die Zahlen passen nicht ganz, weil gesetzliches Eintrittsalter und tatsächliches Eintrittsalter im Artikel vermischt werden. Trotzdem haben wir heute (bei einer Lebenserwartung von durchschnittlich 80J) eine Bezugsdauer von 15 Jahren, während im Jahr 2041 diese nur noch bei ca. 8 Jahren liegen wird. Die Lebenserwartung steigt hingegen schon seit Jahren nicht mehr signifikant, das ist alles im Tages bzw. Monatsbereich.

Die heutige junge und die nachfolgende Generation wird in Sachen Rente ABGEZOCKT und das ist FAKT


vorhin hattest du selber noch 20 Jahre geschrieben- was auch korrekt ist

diese 8 Jahre im Jahre 2041 sind Nonsens

und in welchem "Bericht" steht die angeblich nicht mehr steigende Lebenserwartung? Ich kenne da nur andere Zahlen:

https://de.statista.com/statistik/daten ... eschlecht/
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

Beitragvon Nathan » Di 25. Jul 2017, 22:07

Die Sozialkosten explodieren nicht. Wie die bekannte linksradikale Agro-Partei "CDU" feststellt, sorgt die Zuwanderung für eine deutliche Stabiliserung der Sozialkassen. Das ist mal richtig plöd für die AfD. Der Bumerang "Zuwanderung" kehrt zurück. The Empire strikes back!

Die Zahlen zeigen: Die Zuwanderung in den deutschen Arbeitsmarkt klappt mittlerweile gut", sagte der CDU-Rentenexperte Peter Weiß der Zeitung. Das bringe der Sozialversicherung mehr Einnahmen. "Und das sorgt am Ende sogar für niedrigere Rentenbeiträge und höhere Renten auch für deutsche Versicherte


--> http://www.n-tv.de/wirtschaft/Zuwanderung-stabilisiert-Sozialkassen-article19953578.html
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Re: Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

Beitragvon Pro&Contra » Di 25. Jul 2017, 22:18

Nathan hat geschrieben:(25 Jul 2017, 23:07)

Die Sozialkosten explodieren nicht. Wie die bekannte linksradikale Agro-Partei "CDU" feststellt, sorgt die Zuwanderung für eine deutliche Stabiliserung der Sozialkassen. Das ist mal richtig plöd für die AfD. Der Bumerang "Zuwanderung" kehrt zurück. The Empire strikes back!



--> http://www.n-tv.de/wirtschaft/Zuwanderung-stabilisiert-Sozialkassen-article19953578.html


Die gute Finanzlage der deutschen Sozialversicherung ist einem Zeitungsbericht zufolge neben der positiven Wirtschaftsentwicklung auch einer wachsenden Zahl an Zuwanderern vor allem aus der Europäischen Union zu verdanken.


Das sagt doch schon alles. Alles andere ist purer Populismus. Oder die gute Frau und der gute Mann sind einfach dumm. Eines von beiden.

Es gibt noch eine Möglichkeit. Sie wollen andere für dumm verkaufen. Sind ja immerhin bald Wahlen.
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
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Re: Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

Beitragvon Nathan » Di 25. Jul 2017, 22:28

Pro&Contra hat geschrieben:(25 Jul 2017, 23:18)

Das sagt doch schon alles. Alles andere ist purer Populismus. Oder die gute Frau und der gute Mann sind einfach dumm. Eines von beiden.

Was sagt es denn außer "Uns geht es dank der Zuwanderung aus Europa so gut, dass wir die zusätzliche Belastung dirch Zuwanderung von Menschen außerhalb der EU, deren Integration aufwändiger ist, spielend verkraften können."

Unsere Sozialkosten "explodieren" eben nicht, die Einnahmen steigen in etwa um den gleichen Wert wie die Ausgaben, und Zuwanderung ist insgesamt etwas positives. Das ist so reichlich genau das Gegenteil von dem was die AfD hinauströtet.
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Re: Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

Beitragvon Pro&Contra » Di 25. Jul 2017, 22:37

Stabil bedeutet nicht gut. Stabil kann auch schlecht bedeuten. Wenn ein Komapatient als stabil bezeichnet wird, dann liegt er immer noch im Koma. Und wir sind uns wohl alle einig, dass Koma nicht unbedingt der Optimalzustand ist.

Zusätzlich kommt das hier.
Die Entwicklung für 2016 liegt demnach erst im Herbst vor.


Wann kam die große Flüchtlingswelle? Richtig. Es fing im Herbst 2015 an. Das bedeutet, dass der Grossteil der Kosten im aktuellen Bericht überhaupt nicht mit inbegriffen ist.

Dieser Artikel ist die reinste Propaganda.
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
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Re: Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

Beitragvon Nathan » Di 25. Jul 2017, 22:47

Pro&Contra hat geschrieben:(25 Jul 2017, 23:37)

Dieser Artikel stinkt.

Stabil bedeutet nicht gut. Stabil kann auch schlecht bedeuten. Wenn ein Komapatient als stabil bezeichnet wird, dann liegt er immer noch im Koma. Und wir sind uns wohl alle einig, dass Koma nicht unbedingt der Optimalzustand ist.

Zusätzlich kommt das hier.


Wann kam die große Flüchtlingswelle? Richtig. Es fing im Herbst 2015 an. Das bedeutet, dass der Grossteil der Kosten im aktuellen Bericht überhaupt nicht mit inbegriffen ist.

Dieser Artikel ist die reinste Propaganda.

Natürlich.
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Re: Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

Beitragvon Pro&Contra » Di 25. Jul 2017, 22:55

Was soll es sonst sein?

Erst soll der Leser mit der Vokabel stabil hinters Licht geführt werden.
Dann sind ein Großteil der Kosten, die die Flüchtlinge verursachen, noch gar nicht mit eingerechnet.
Es gibt auch keine Zahlen. Nur leere Versprechungen. Wie viele zahlen wir weniger in die Kassen und wie viel bekommen wir mehr? 1€? 10€? 100€?

Dieser ganze Artikel ist einfach nur schlecht. Das muss doch jeder sehen, der lesen und einigermaßen verstehen kann.
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.

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