Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

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Skull
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Re: Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

Beitragvon Skull » So 5. Feb 2017, 16:28

Ammianus hat geschrieben:(05 Feb 2017, 15:58)

Wir hatten (2015) einen deutlichen Exportüberschuss gegenüber Italien, Griechenland und Spanien. In diesen Ländern ist die Arbeitslosenquote höher, in Spanien ist besonders die Jugendarbeitslosigkeit erschreckend hoch (ca. 40%). Ob dabei Zusammenhänge bestehen weiß ich nicht.


Warum sollte es einen Zusammenhang mit Jugendarbeitslosigkeit im eigenen Land
und Handelsbilanzdefiziten gegenüber dem Land Deutschland geben ?

Hast Du mal geschaut, wie die Leistungsbilanz zwischen Griechenland und Deutschland
in den letzten drei Jahren war ? Wie sich die Einnahmen aus dem Tourismus
und die Dienstleistungsbilanz zwischen diesen Ländern aktuell darstellen ?

Ähnliches zu Spanien und Italien...

EXPORT/IMPORT ... Handel ist ja noch lange nicht alles. Noch weniger für die Jugend...deren Perspektive und Ausbildung.

Und noch noch weniger zwischen zwei Ländern alleine zueinander...

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Ger9374
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Re: Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

Beitragvon Ger9374 » So 5. Feb 2017, 16:33

Es gibt keinen bewiesenen Zusammenhang zwischen Handelsbilanzüberschüssen Deutschlands und Arbeitslosigkeit in den betreffenden Nationen. AUSSERDEM handeln Betroffene Nationen doch nicht nur mit Deutschland!

Unser Land ist schon immer ( auch vor WK1 und
WK2 ) ein starker Exporteur gewesen, aber diesen
zusammen geschusterten Vergleich von unseren
Exportüberschüssen und Arbeitslosigkeit woanders , den fantasiert nur unsere um Argumente bemühte Verteidigung der Armen
zu Recht.Bedienen wir die Märkte dort nicht tun es andere. Und da kennt die Konkurrenz keine Diskussionen.:-):-)
Zuletzt geändert von Ger9374 am So 5. Feb 2017, 16:41, insgesamt 1-mal geändert.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Adam Smith
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Re: Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

Beitragvon Adam Smith » So 5. Feb 2017, 16:40

Ammianus hat geschrieben:(05 Feb 2017, 15:58)

Wir hatten (2015) einen deutlichen Exportüberschuss gegenüber Italien, Griechenland und Spanien. In diesen Ländern ist die Arbeitslosenquote höher, in Spanien ist besonders die Jugendarbeitslosigkeit erschreckend hoch (ca. 40%). Ob dabei Zusammenhänge bestehen weiß ich nicht.

Dann vergleiche mal den Exportüberschuss Deutschland Österreich mit Deutschland Griechenland. Der dürfte mehr als 10 mal so gross sein. Überprüfe das mal.
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Re: Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

Beitragvon Orwellhatterecht » So 5. Feb 2017, 20:31

Positiv Denkender hat geschrieben:(05 Feb 2017, 11:59)

Ohrwell kreiselt mal wieder. Würden unsere Exporte sinken würde das erhöhte Arbeitslosigkeit für Deutschland bedeuten .
Das wäre natürlich Wasser auf die Mühlen der Linken .Zu deiner Beruhigung auch die importierenden Staaten profitieren von unseren Exporten .
Diese Länder wären nicht in der Lage unsere exportierten Produkte herzustellen .
Niemand verbietet den Afrikanischen Staaten sich selbst den Märkten zu stellen .Wenn du glaubst die Lohnkosten dort liegen unter den deutschen Lohnkosten irrst du wie immer . In Deutschland werden weder Handys noch Smartphones oder ähnliches hergestellt ,weil diese Produkte auf Grund der zu hohen Lohnkosten
nicht zu verkaufen wären . Unsere Exportierten Produkten werden nicht gekauft weil sie billiger sind sondern weil sie besser sind .
Bleibt anzumerken dass in Unternehmen mit hohem Exportanteil Spitzengehälter gezahlt werden ..


Einfach mal lesen, lesen bildet bekanntlich!

https://www.3sat.de/page/?source=/boers ... index.html
Zuletzt geändert von Orwellhatterecht am So 5. Feb 2017, 20:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

Beitragvon Orwellhatterecht » So 5. Feb 2017, 20:32

Ger9374 hat geschrieben:(05 Feb 2017, 16:33)

Es gibt keinen bewiesenen Zusammenhang zwischen Handelsbilanzüberschüssen Deutschlands und Arbeitslosigkeit in den betreffenden Nationen. AUSSERDEM handeln Betroffene Nationen doch nicht nur mit Deutschland!

Unser Land ist schon immer ( auch vor WK1 und
WK2 ) ein starker Exporteur gewesen, aber diesen
zusammen geschusterten Vergleich von unseren
Exportüberschüssen und Arbeitslosigkeit woanders , den fantasiert nur unsere um Argumente bemühte Verteidigung der Armen
zu Recht.Bedienen wir die Märkte dort nicht tun es andere. Und da kennt die Konkurrenz keine Diskussionen.:-):-)



Einfach mal lesen, lesen bildet bekanntlich !

https://www.3sat.de/page/?source=/boers ... index.html
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Re: Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

Beitragvon Positiv Denkender » Di 7. Feb 2017, 15:05

Orwellhatterecht hat geschrieben:(05 Feb 2017, 20:32)

Einfach mal lesen, lesen bildet bekanntlich !

https://www.3sat.de/page/?source=/boers ... index.html

Solltest du beherzigen . Deine Hetze gegen Deutschland ist doch schon krankhaft . Dem Verfasser dieses Links
kann ich nur ein müdes Lächeln entgegensetzen .Ohne Deutsche Importe wäre das Elend dort noch weitaus schlimmer .
Die meisten Regierungen dort sind korrupt . Was kann Deutschland dafür ?
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Re: Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

Beitragvon Orwellhatterecht » Mi 8. Feb 2017, 20:15

Positiv Denkender hat geschrieben:(07 Feb 2017, 15:05)

Solltest du beherzigen . Deine Hetze gegen Deutschland ist doch schon krankhaft . Dem Verfasser dieses Links
kann ich nur ein müdes Lächeln entgegensetzen .Ohne Deutsche Importe wäre das Elend dort noch weitaus schlimmer .
Die meisten Regierungen dort sind korrupt . Was kann Deutschland dafür ?




Das müde Lächeln möchte ich mal an Dich zurück geben, wer so Fakten resistent ist wie Du, mit dem erübrigt sich jegliche Diskussion!
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Re: Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

Beitragvon Skull » Mi 8. Feb 2017, 20:21

Orwellhatterecht hat geschrieben:(08 Feb 2017, 20:15)

Das müde Lächeln möchte ich mal an Dich zurück geben,
wer so Fakten resistent ist wie Du, mit dem erübrigt sich jegliche Diskussion!

Apropos Faktenresistenz.

Könntest Du nochmal Stellung nehmen zu Deiner Afrika-Antwort und meiner Antwort hierauf ? :D

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Re: Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 8. Feb 2017, 20:53

Orwellhatterecht hat geschrieben:(08 Feb 2017, 20:15)

Das müde Lächeln möchte ich mal an Dich zurück geben, wer so Fakten resistent ist wie Du, mit dem erübrigt sich jegliche Diskussion!

Ohrwell du solltest nicht immer von dir auf andere schließen . Fakt ist der Staat unterstützt Menschen finanziell und materiell um hier
im Lande ein Leben, wenn auch in mäßigen Wohlstand ,führen zu können .Diesen Menschen mehr Geld zuzustecken wird dazu führen ,dass diese
Leute weniger arm sind ,allenfalls dass sie noch gleichgültiger werden . Gegenüber allen die arbeiten ,eventuell sogar 2 Jobs ausüben wäre das
ungerecht . 6 Millionen gegenüber 80 Millionen ? Bedeutet das die 6 Millionen haben alles richtig gemacht die übrigen 74 Millionen alles falsch .
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Re: Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

Beitragvon Orwellhatterecht » Do 9. Feb 2017, 10:04

Positiv Denkender hat geschrieben:(08 Feb 2017, 20:53)

Ohrwell du solltest nicht immer von dir auf andere schließen . Fakt ist der Staat unterstützt Menschen finanziell und materiell um hier
im Lande ein Leben, wenn auch in mäßigen Wohlstand ,führen zu können .Diesen Menschen mehr Geld zuzustecken wird dazu führen ,dass diese
Leute weniger arm sind ,allenfalls dass sie noch gleichgültiger werden . Gegenüber allen die arbeiten ,eventuell sogar 2 Jobs ausüben wäre das
ungerecht . 6 Millionen gegenüber 80 Millionen ? Bedeutet das die 6 Millionen haben alles richtig gemacht die übrigen 74 Millionen alles falsch .



Vielleicht solltest Du Dein Rechenschema mal ändern, rechne einfach mal 10 gegenüber 79,990 Millionen. Demnach haben alle ausser den 10 alles falsch gemacht. Viellleicht fehlte den meisten auch nur der Skrupel und die Ellenbogen waren nicht so stark ausgeprägt.

http://www.mmnews.de/index.php/wirtscha ... -deutschen
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Re: Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

Beitragvon Europa2050 » Do 9. Feb 2017, 10:53

Orwellhatterecht hat geschrieben:(09 Feb 2017, 10:04)

Vielleicht solltest Du Dein Rechenschema mal ändern, rechne einfach mal 10 gegenüber 79,990 Millionen. Demnach haben alle ausser den 10 alles falsch gemacht. Viellleicht fehlte den meisten auch nur der Skrupel und die Ellenbogen waren nicht so stark ausgeprägt.

http://www.mmnews.de/index.php/wirtscha ... -deutschen


Das ist ja der Irrtum - wenn Du etwas verteilen willst, nimmst Du es nicht den 10 - wenn du da die Schrauben anziehst, sind das Geld und die Leute schneller weg als Du schauen kannst.

Das nimmst Du dem Großteil der von @PD genannten 74 Millionen. Die kassieren Lohn in Deutschland, vermieten oder haben Firmen in Deutschland, Konsumieren in Deutschland - schlichtweg, können den steigenden Belastungen kaum ausweichen.
Denkt an 1914, denkt an 1933 ...
... und macht verdammt nochmal nicht die gleichen Fehler ... :mad2:

Mist, hab ich einige Leute doch tatsächlich überfordert. :s
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Re: Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 9. Feb 2017, 11:30

Ammianus hat geschrieben:(05 Feb 2017, 15:58)

Wir hatten (2015) einen deutlichen Exportüberschuss gegenüber Italien, Griechenland und Spanien. In diesen Ländern ist die Arbeitslosenquote höher, in Spanien ist besonders die Jugendarbeitslosigkeit erschreckend hoch (ca. 40%). Ob dabei Zusammenhänge bestehen weiß ich nicht.


Viele Dinge korrelieren. Belegen kann man so nichts. Warum importiert Griechenland? Deutschlands Exporte sind meistens alles andere als billig. Da müßte man mal einsteigen und sich fragen warum die Griechen den teuren Preis in Kauf nehmen. Da stellt sich dann die Frage warum die Griechen denn keine nationalen Kapazitäten haben. Vielleicht haben die Griechen einfach was falsch gemacht bei Wirtschaftsförderung, Bürokratie oder Forschung in neue Technologien. Warum kann man selber nicht so teure Ware wie die Deutschen produzieren und erfolgreich vermarkten! Das ist die Frage.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Adam Smith
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Re: Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

Beitragvon Adam Smith » Do 9. Feb 2017, 11:42

Alter Stubentiger hat geschrieben:(09 Feb 2017, 11:30)

Viele Dinge korrelieren. Belegen kann man so nichts. Warum importiert Griechenland? Deutschlands Exporte sind meistens alles andere als billig. Da müßte man mal einsteigen und sich fragen warum die Griechen den teuren Preis in Kauf nehmen. Da stellt sich dann die Frage warum die Griechen denn keine nationalen Kapazitäten haben. Vielleicht haben die Griechen einfach was falsch gemacht bei Wirtschaftsförderung, Bürokratie oder Forschung in neue Technologien. Warum kann man selber nicht so teure Ware wie die Deutschen produzieren und erfolgreich vermarkten! Das ist die Frage.

Es könnte auch sein, dass Griechenland zu wenig importiert. Luxemburg importiert ja mehr aus Deutschland als Griechenland. Österreich jetzt auch vermutlich 10 mal so viel. Oder sogar noch mehr. Und diesen Ländern geht es besser.
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Re: Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

Beitragvon Positiv Denkender » Do 9. Feb 2017, 12:49

Orwellhatterecht hat geschrieben:(09 Feb 2017, 10:04)

Vielleicht solltest Du Dein Rechenschema mal ändern, rechne einfach mal 10 gegenüber 79,990 Millionen. Demnach haben alle ausser den 10 alles falsch gemacht. Viellleicht fehlte den meisten auch nur der Skrupel und die Ellenbogen waren nicht so stark ausgeprägt.

http://www.mmnews.de/index.php/wirtscha ... -deutschen

Warum sollte ich dein Rechenexempel übernehmen ? Nur weil du behauptest alle die sich in dieser Gesellschaft nicht vom Staat aushalten lassen
hätten sich mit Ellenbogen durchgesetzt ?
In einem Zeitungsartikel über angeblicher Armutsgefährdung wird von Kritikern die Systematik der Statistik zur Ermittlung von Armutsgefährdung bemängelt
Bei steigenden Löhnen und Gehälter würden Menschen mit gleichbleiben Einkommen zu den Armutsgefährdeten gezählt .
Würde im Umkehrschluss bedeuten wenn Löhne und Gehälter konstant blieben würde die Zahl der Armutsgefährdeten sinken .
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Re: Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

Beitragvon Ger9374 » Do 9. Feb 2017, 18:46

Wirklich ich mag diesen Begriff Armut für heutige
Verhältnisse nicht. Arm bedeutet Hunger, obdachlos, Krankenversicherung auch nicht.
Ich weiss viele müssen noch zu den Tafeln gehen,
das tut auch keiner aus Bock. Aber warum reicht
das Geld von Kommunen,Staat nicht.Wo ist der Fehler? Die Warenkörbe werden doch auch angepasst.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 10. Feb 2017, 17:58

Ger9374 hat geschrieben:(09 Feb 2017, 18:46)

Wirklich ich mag diesen Begriff Armut für heutige
Verhältnisse nicht. Arm bedeutet Hunger, obdachlos, Krankenversicherung auch nicht.
Ich weiss viele müssen noch zu den Tafeln gehen,
das tut auch keiner aus Bock. Aber warum reicht
das Geld von Kommunen,Staat nicht.Wo ist der Fehler? Die Warenkörbe werden doch auch angepasst.

Was sollte der Staat den anpassen ? Noch höhere Leistungen ? Das Geld reicht ,der Sozialhaushalt ist überzogen . Tafeln sind
privat gesponserte soziale Einrichtungen . Ein weiterer Beweis dafür , dass Unternehmen , Unternehmer und deren Führungskräfte sich ihrer sozialen Verantwortung
voll bewusst sind . Menschen die dort kaufen können preisgünstig LM einkaufen, damit sie etwas mehr Geld
für andere Dinge überhaben .Davon träumen die meisten wirklich in Armut lebenden Menschen dieser Welt.
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Re: Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

Beitragvon Boracay » Fr 10. Feb 2017, 21:28

Ger9374 hat geschrieben:(09 Feb 2017, 18:46)
Ich weiss viele müssen noch zu den Tafeln gehen,
das tut auch keiner aus Bock.


Müssen tut das niemand, es bietet lediglich die Möglichkeit mehr Geld für andere Dinge auszugeben als für Lebensmittel. Der Hartz4 Satz für Lebensmittel reicht eigentlich dicke, aber so wird einfach ein wenig Geld frei.
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Re: Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

Beitragvon Orwellhatterecht » Mo 13. Feb 2017, 13:05

Boracay hat geschrieben:(10 Feb 2017, 21:28)

Müssen tut das niemand, es bietet lediglich die Möglichkeit mehr Geld für andere Dinge auszugeben als für Lebensmittel. Der Hartz4 Satz für Lebensmittel reicht eigentlich dicke, aber so wird einfach ein wenig Geld frei.



Du "lebst" also von HartzIV und aus Dir spricht die Erfahrung?!
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Re: Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

Beitragvon Skull » Mo 13. Feb 2017, 13:08

Orwellhatterecht hat geschrieben:(13 Feb 2017, 13:05)

Du "lebst" also von HartzIV und aus Dir spricht die Erfahrung?!

Darf und muss man Dir jetzt die gleiche Frage stellen ?

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Re: Ein Wirtschaftswissenschaftler äußert sich zu aktuellen Themen

Beitragvon Dampflok94 » Di 14. Feb 2017, 08:16

Boracay hat geschrieben:(10 Feb 2017, 21:28)

Müssen tut das niemand, es bietet lediglich die Möglichkeit mehr Geld für andere Dinge auszugeben als für Lebensmittel. Der Hartz4 Satz für Lebensmittel reicht eigentlich dicke, aber so wird einfach ein wenig Geld frei.

Das ist doch Quark. Kann man sich schön hindrehen. Warum gehen die Leute zur Kleiderkammer? Natürlich um das Geld für anderes auszugeben. Z. B. für Lebensmittel. Da dreht man sich im Kreis. Die müßten ja nicht zur Kleiderkammer, das Geld wäre ja da. Gut, dann müßten sie zur Tafel, aber dann kommt wieder jemand der meint, die wollten ja nur das Geld für was anderes ausgeben. Z. B. für Klamotten. Upps.

Gestern lief ein Bericht im Deutschlandfunk über Menschen, denen der Strom abgedreht wird. Viele HartzIV-Empfänger darunter. Glaubst die tun das, weil es so schön ist im Dunklen zu sitzen, gerade im Winter? Oder vielleicht doch, weil das Geld nicht reicht. Und manch einer sich noch immer schämt dann zur Tafel zu gehen. Aber die sind bestimmt selber schuld. Bei dem Vermögen, welches sie jeden Monat bekommen. :mad:
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!

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