Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

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Realist2014
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Realist2014 » Mi 2. Nov 2016, 10:42

relativ hat geschrieben:(02 Nov 2016, 10:36)

Du hast es immer noch nicht kapiert, oder?
Es geht nicht ums untersagen, sondern zu erkennen was falsch bzw. nicht gut läuft und die Gefahren dahinter zu erkennen.
Erst wenn man die Gefahren erkennt und weiss wohin sie führen, kann man sich um eine pragmatische und auch objektive Lösung bemühen, bzw. finden. Fehlt die Einsicht ist der ganze Versuch schon zum scheitern verurteilt, denn dann gehen die subjektive Schuldzuweisungen und die vermehrte Abschottung/Spaltung einfach weiter.
Mein erster Vorschlag wäre erstmal neben einer anderen Bildungspolitik, eine Politik, die den Spaltungskräfte erst mal die Fahrt nehmen kann. Dazu muss die Akzeptanz der Bevölkerungsschichten untereinander erstmal wieder hergestellt werden, denn die sinkt mom. merklich, ist aber entscheident für einen gesellschaftlichen Frieden.
Am Besten wären da natürlich die Selbstreinigungskräfte per Einsicht, nur dies wäre ja eine noch utopischere Annahme, also geht es nicht ohne politischer Willenskundgebung.
Wie man z.B. nur in Deutschland sowas gestalten kann, ohne das z.B. die Wohlhabenden sich abwenden, oder ungerecht behandelt fühlen, ist schwer zu bestimmen, weil natürlich alles was jemanden genommen werden soll, auch wenn es der Gemeinschaft nutzt und er auch nachher noch genug davon hat, erstmal von den Meisten als ein persönlicher Verlust wahrgenommen wird. Von daher schwebt mir eher ein kollektiver Verzicht (jeder nach seiner Finanzkraft) vor und diese freiwerdenden Mittel komplett in die Zukunft zu stecken, d.h. Kinder, Bildung, Infrastruktur.
Die Rente sollte m.M. zu einer staatlichen Grundrente umgestaltet werden, in der jeder Bürger einzahlt und für mehr Rente selber vorsorgen kann.


kollektiver Verzicht nach der Finanzkraft bedeutet dann ja wohl "Sondersteuer"...

also Steuererhöhungen...

und eine "Grundrente" , was seine Abkehr von der leistungsorientierten Äquivalenzrente ( bezahlte Beiträge) bedeuten würde- wirst du nicht erleben.Auch , weil das in keinster Weise mehrheitsfähig ist.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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relativ
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon relativ » Mi 2. Nov 2016, 10:51

Realist2014 hat geschrieben:(02 Nov 2016, 10:42)

kollektiver Verzicht nach der Finanzkraft bedeutet dann ja wohl "Sondersteuer"...
also Steuererhöhungen...
Was denn sonst, meinst du das Geld fällt vom Himmel? Die gefühlte und tatsächliche Ungerechtigkeit ist ja Systembedingt, also können es auch nur diejenigen ändern die im diesem System leben.


und eine "Grundrente" , was seine Abkehr von der leistungsorientierten Äquivalenzrente ( bezahlte Beiträge) bedeuten würde- wirst du nicht erleben.Auch , weil das in keinster Weise mehrheitsfähig ist.

Na dann muss man eben so argumentieren, daß sie Mehrheitsfähig werden kann. Dein "in Stein gemeißelt" ist einfach nur eine immer wiederkehrende subjektive platte Parole, die du hier permanet in eine Diskussion einwirfst.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Realist2014 » Mi 2. Nov 2016, 13:29

relativ hat geschrieben:(02 Nov 2016, 10:51)



Na dann muss man eben so argumentieren, daß sie Mehrheitsfähig werden kann. Dein "in Stein gemeißelt" ist einfach nur eine immer wiederkehrende subjektive platte Parole, die du hier permanet in eine Diskussion einwirfst.



wird sie aber NICHT

diskutier das einfach mal mit den Betroffenen...

das Äquivalenzprinzip ist klar in der Mehrheit
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Realist2014 » Mi 2. Nov 2016, 13:30

relativ hat geschrieben:(02 Nov 2016, 10:51)

Was denn sonst, meinst du das Geld fällt vom Himmel? Die gefühlte und tatsächliche Ungerechtigkeit ist ja Systembedingt, also können es auch nur diejenigen ändern die im diesem System leben.



t.



was genau ist denn im Rentensystem "ungerecht"?

ist ganz im Gegegenteil absolut gerecht.
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relativ
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon relativ » Mi 2. Nov 2016, 13:55

Realist2014 hat geschrieben:(02 Nov 2016, 13:29)

wird sie aber NICHT

diskutier das einfach mal mit den Betroffenen...

das Äquivalenzprinzip ist klar in der Mehrheit

Alles klar Pipi weiss bescheid. :x
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relativ
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon relativ » Mi 2. Nov 2016, 13:55

Realist2014 hat geschrieben:(02 Nov 2016, 13:30)

was genau ist denn im Rentensystem "ungerecht"?

ist ganz im Gegegenteil absolut gerecht.

Ok, Auswechselbank.
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Realist2014 » Mi 2. Nov 2016, 14:03

relativ hat geschrieben:(02 Nov 2016, 13:55)

Alles klar Pipi weiss bescheid. :x


mach einfach

frag einfach Arbeitnehmer oder Rentner, ob sie "dafür" wären, das jemand, der WENIGER Beiträge entrichtet hat als sie selber, die GLEICHE Rente bekommen soll...
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Realist2014 » Mi 2. Nov 2016, 14:04

relativ hat geschrieben:(02 Nov 2016, 13:55)

Ok, Auswechselbank.


ach so, ja

das transparente Äquivalenzprinzip ist ja "ungerecht"...

allerdings nur bei den sozialgerechten Gleichmachern...
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon relativ » Mi 2. Nov 2016, 14:17

Realist2014 hat geschrieben:(02 Nov 2016, 14:04)

ach so, ja

das transparente Äquivalenzprinzip ist ja "ungerecht"...

allerdings nur bei den sozialgerechten Gleichmachern...

Ne deshalb nicht....

Edit fürn Realist:...sitzt du wieder mal auf der Auswechselbank.
Zuletzt geändert von relativ am Mi 2. Nov 2016, 14:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Realist2014 » Mi 2. Nov 2016, 14:22

relativ hat geschrieben:(02 Nov 2016, 14:17)

Ne deshalb nicht.



sondern?

eine "Grundrente für alle" wird es nicht geben.

das wäre gegenüber den Beitragszahlern ja total ungerecht

also ist es wohl das "Problem" in der Unterscheidung/Abgrenzung zur Grundsicherung im Alter.
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Orwellhatterecht » Mi 2. Nov 2016, 19:07

Realist2014 hat geschrieben:(01 Nov 2016, 16:43)

das zusätzlich vorgesorgt werden muss, ist keine "Idee" von irgendjemandem- sondern eine sich aus der Demographie ergebende Notwendigkeit.

Und seit 25 Jahren bekannt.



Nein, meines Wissens stammen diese Ideen von den Herren Otto Graf Lambsdorff und Hans Tietmeyer, heute Botschafter der INSM. Herrn Raffelhüschen, bestbezahlter Versicherungsvertreter Deutschlands.
Noch etwas zur Demografie, 1939 betrug die Gesamtbevölkerung Deutschlands 43,0 Millionen, 1950 waren es 50,8 Millionen, 2003 waren es 82,5 Millionen und 2050 werden es aller Voraussicht nach 75,0 Millionen sein.
Und das ist seit mindestens 2003 bekannt, denn da hat diese Zahlen das statistische Bundesamt, Wiesbaden "Koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung". herausgegeben.
Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen!“
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Orwellhatterecht » Mi 2. Nov 2016, 19:27

Hamilton hat geschrieben:(02 Nov 2016, 06:10)

Es ist doch längst klar, dass man privat Vorsorgen muss. Um für die Bürger mehr finanziellen Spielraum dafür zu schaffen, sollte es Steuersenkungen geben. Außerdem sollte man statt auf das umlagefinanzierte Rentensystem mehr auf kapitalgedeckte Produkte setzen.




Du meinst, weil das im USA mit den Pensionsfonds schon so hervorragend geklappt hat und etliche von ihnen 2007/2008 pleite gegangen sind, die alten Menschen wurden so um ihre Alterssicherung gebracht und müssen nun schuften bis zum Tag ihrer Erlösung des irdischen Daseins. Oder liegt Dir mehr an den Lebensversicherungen, die dank der Zinspolitik der EZB nunmehr seit Jahren nicht mehr in der Lage sind, das dort angelegte Geld in bescheidenem Ausmass zu vermehren (üppig war die Rendite dieser "Anlageform" bekanntlich noch nie, heute allerdings ist sie noch weniger als miserabel. Das umlagefinanzierte Rentensystem dagegen kennt diese hausgemachten Krisen des Kapitalismus nicht, wir sollten daher alles daran setzen, es zu erhalten, anstatt uns von den Sirenen Gesängen eines Herrn Raffelhüschen, der obendrein noch kräftigst als Versicherungslobbyist daran verdient, wenn er die gesetzl. RV madig macht, einfangen zu lassen.
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon jorikke » Mi 2. Nov 2016, 19:57

Orwellhatterecht hat geschrieben:(02 Nov 2016, 19:07)

Nein, meines Wissens stammen diese Ideen von den Herren Otto Graf Lambsdorff und Hans Tietmeyer, heute Botschafter der INSM. Herrn Raffelhüschen, bestbezahlter Versicherungsvertreter Deutschlands.
Noch etwas zur Demografie, 1939 betrug die Gesamtbevölkerung Deutschlands 43,0 Millionen, 1950 waren es 50,8 Millionen, 2003 waren es 82,5 Millionen und 2050 werden es aller Voraussicht nach 75,0 Millionen sein.
Und das ist seit mindestens 2003 bekannt, denn da hat diese Zahlen das statistische Bundesamt, Wiesbaden "Koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung". herausgegeben.


1939 = 43 Millionen Einwohner?
Hast du nur die Frauen gezählt?
...und 1950 nur in Westdeutschland gezählt?
2003 sind es dann wieder alle.
Großartig, damit willst du was beweisen?
Egal, es wird falsch sein.
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Orwellhatterecht » Mi 2. Nov 2016, 20:03

jorikke hat geschrieben:(02 Nov 2016, 19:57)

1939 = 43 Millionen Einwohner?
Hast du nur die Frauen gezählt?
...und 1950 nur in Westdeutschland gezählt?
2003 sind es dann wieder alle.
Großartig, damit willst du was beweisen?
Egal, es wird falsch sein.



Korrektur, Ja, Du hast recht, die Zahlen von 1939 und 1950 bezogen sich offenbar lediglich auf das Bundesgebiet, "Statista" zeigt sowohl für 1939 als auch für 1950 jeweils 69,3 Millionen EW für Gesamt Deutschland. Den Fehler mit dem Bundesgebiet bitte ich daher zu entschuldigen, 1939 gab es noch keine Trennung, trotzdem wurden in der Quelle für 1939 nur die EW bezogen auf das spätere Bundesgebiet dargestellt, 1950 dto.
Zuletzt geändert von Orwellhatterecht am Mi 2. Nov 2016, 20:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon jorikke » Mi 2. Nov 2016, 20:06

Orwellhatterecht hat geschrieben:(02 Nov 2016, 20:03)

Ich habe mich dabei auf eine Veröffentlichung des statistischen Bundesamtes, "Koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung", Wiesbaden, 2003 bezogen.


Versuch doch einfach mal selber mitzudenken.
Bei solch krausen Zahlen kräuseln sich doch schon beim Lesen die Zehennägel.
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Orwellhatterecht » Mi 2. Nov 2016, 20:21

jorikke hat geschrieben:(02 Nov 2016, 20:06)

Versuch doch einfach mal selber mitzudenken.
Bei solch krausen Zahlen kräuseln sich doch schon beim Lesen die Zehennägel.



Ich habe inzwischen meinen Irrtum bemerkt und korrigiert und bitte das zu entschuldigen, habe nochmals unter "Statista" nachgesehen, dort befinden sich die Zahlen für Gesamt-Deutschland, in besagter Statistik bezogen sich lediglich die Zahlen 2003 und die auf 2050 hoch gerechnete Zahl auf Gesamt Deutschland, .
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Realist2014 » Do 3. Nov 2016, 08:42

Orwellhatterecht hat geschrieben:(02 Nov 2016, 19:07)

Nein, meines Wissens stammen diese Ideen von den Herren Otto Graf Lambsdorff und Hans Tietmeyer, heute Botschafter der INSM. Herrn Raffelhüschen, bestbezahlter Versicherungsvertreter Deutschlands.
.




die Notwendigkeit der zusätzlichen Vorsorge ergibt sich schlicht und einfach aus der Demographie( längere Lebenszeit , dadurch längere Rentenbezugszeiten- dadurch die Notwendigkeit der Absenkung des (relativen) Monatsrentenniveaus)

oder schwebt DIR ein Beitragssatz zur RV von 30% vor- um deine Rentenvorstellungen umzusetzen?

das wäre ungerecht zwischen den Generationen
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Nele28 » Do 3. Nov 2016, 10:40

Realist2014 hat geschrieben:(03 Nov 2016, 08:42)



die Notwendigkeit der zusätzlichen Vorsorge ergibt sich schlicht und einfach aus der Demographie( längere Lebenszeit , dadurch längere Rentenbezugszeiten- dadurch die Notwendigkeit der Absenkung des (relativen) Monatsrentenniveaus)

oder schwebt DIR ein Beitragssatz zur RV von 30% vor- um deine Rentenvorstellungen umzusetzen?

das wäre ungerecht zwischen den Generationen


Gerecht und solidarisch ist, wenn jeder, also Selbständige und Beamte sowieso in die Rente einzahlen müssen.
Desweiteren muss die Beitragsbemessungsgrenze fallen.
Die Rentenhöhe ist sowohl nach unten und oben zu deckeln.
Nach oben würde bedeuten - mal so ne angenommene Zahl- bei max. 3.500 Euro Rente ist Schluss. Dazwischen wird die Rentenhöhe variert.
Das würde bei denen, die sich mehr ausrechnen, ein Aufschrei geben, weil sie mehr Rentenbeiträge einzahlen, als sie rausbekommen.
Macht nichts! Sollen sie jammern. Die haben ja die Möglichkeit, private Vorsorge zu betreiben. Diese Art der Vorsorge ist ja sooooo sicher, was immer wieder behauptet wird.
Gerecht und solidarisch und gesetzlich gesichert muss die Rente sein. Nichts ist in Stein gemeiselt. Das sollten sich die marktradikalen Kapitalisten und Wachstumsfetischisten alter Prägung mal hinter die Ohren schreiben, die meinen, es müsse alles so weitergehen wie bisher: Nach uns die Sintflut.
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Realist2014 » Do 3. Nov 2016, 10:43

Nele28 hat geschrieben:(03 Nov 2016, 10:40)

Gerecht und solidarisch ist, wenn jeder, also Selbständige und Beamte sowieso in die Rente einzahlen müssen.
Desweiteren muss die Beitragsbemessungsgrenze fallen.
Die Rentenhöhe ist sowohl nach unten und oben zu deckeln.
.


schön vom Parteiprogramm der Linkspartei abgeschrieben

NICHTS davon wird kommen

schon gar keine Gleichmacherei in Form von "Mindestrente ohne Mindestleistung"

für die "Geringleister" gibt es ja die Grundsicherung im Alter.
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Nele28 » Do 3. Nov 2016, 11:11

Ja, ja, mal wieder die üblichen Unterstellungen. Du unterstellest mir, ich kenne das Parteiprogramm der Linken so gut, dass ich Passagen davon abschreibe. Da muss ich dich als Parteilose enttäuschen. Der Wahl-o-mat hat es an den Tag gebracht.
Erstaunlich viele CDU-Wähler müßten demnach Linke oder Grüne wählen und umgekehrt. Aber das ist ja mal wieder typisch für dich. Alles, was dir nicht in den Kram paßt, wird links verortet.

Übrigens war von einer festen Rentenhöhe überhaupt nicht die Rede, sondern nur von Ober- Untergrenzen. Lesen will gelernt sein. Aber darum geht es bei dir ja nicht.
Du willst ja nur deine eng- uns starrsinnigen ewig gestrigen Parolen mit marktradikalen Kapitalismus und Wachstum ohne Ende loswerden. Ist wohl deinem betagten Alter geschuldet.

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