Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Realist2014 » Do 3. Nov 2016, 11:29

Nele28 hat geschrieben:(03 Nov 2016, 11:11)

Ja, ja, mal wieder die üblichen Unterstellungen. Du unterstellest mir, ich kenne das Parteiprogramm der Linken so gut, dass ich Passagen davon abschreibe. Da muss ich dich als Parteilose enttäuschen. Der Wahl-o-mat hat es an den Tag gebracht.
Erstaunlich viele CDU-Wähler müßten demnach Linke oder Grüne wählen und umgekehrt. Aber das ist ja mal wieder typisch für dich. Alles, was dir nicht in den Kram paßt, wird links verortet.

Übrigens war von einer festen Rentenhöhe überhaupt nicht die Rede, sondern nur von Ober- Untergrenzen. Lesen will gelernt sein. Aber darum geht es bei dir ja nicht.
Du willst ja nur deine eng- uns starrsinnigen ewig gestrigen Parolen mit marktradikalen Kapitalismus und Wachstum ohne Ende loswerden. Ist wohl deinem betagten Alter geschuldet.


"Deine Vorschläge" decken sich nun einmal zu 100% mit den Vorschlägen der Linkspartei..

und eine "Untergrenze" ist nun mal eine Mindestrente...

und eine "Obergrenze" eine Enteignung der erworbenen Rentenanwartschaften oberhalb der "Obergrenze"

daher wird es beides NICHT geben in Deutschland


und was das seit 1958 gültige Äquivalenzprinzip in unserem Rentensystem nun mit "marktradikalem Kapitalismus" zu tun haben soll- das weißt wohl auch nur du alleine...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon DieBananeGrillt » Fr 18. Nov 2016, 01:05

Realist2014 hat geschrieben:(03 Nov 2016, 11:29)

"Deine Vorschläge" decken sich nun einmal zu 100% mit den Vorschlägen der Linkspartei..

und eine "Untergrenze" ist nun mal eine Mindestrente...

und eine "Obergrenze" eine Enteignung der erworbenen Rentenanwartschaften oberhalb der "Obergrenze"

daher wird es beides NICHT geben in Deutschland


und was das seit 1958 gültige Äquivalenzprinzip in unserem Rentensystem nun mit "marktradikalem Kapitalismus" zu tun haben soll- das weißt wohl auch nur du alleine...



Es gibt Visionen im Land, die sich an die realistische Zukunft richten.
Oder was passiert bei der Arbeit 4.0 , wenn Roboter im Einsatz sind, die Arbeiter hauptsächlich ersetzt haben werden ?
Wer soll dann in die Rentenkasse einzahlen ?
Man kann doch nicht so realitätsfremd sein die Zukunft nicht wahrhaben zu wollen.
Es werden noch vielmehr althergebrachte Wertvorstellungen den Abgrund hinunterrutschen um eine sinnvolle Zukunft zu gestalten.
Da kann sich auch ein Trump in den USA die Zähne daran ausbeißen.
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Realist2014 » Sa 19. Nov 2016, 14:16

DieBananeGrillt hat geschrieben:(18 Nov 2016, 01:05)

Es gibt Visionen im Land, die sich an die realistische Zukunft richten.
Oder was passiert bei der Arbeit 4.0 , wenn Roboter im Einsatz sind, die Arbeiter hauptsächlich ersetzt haben werden ?
Wer soll dann in die Rentenkasse einzahlen ?
Man kann doch nicht so realitätsfremd sein die Zukunft nicht wahrhaben zu wollen.
Es werden noch vielmehr althergebrachte Wertvorstellungen den Abgrund hinunterrutschen um eine sinnvolle Zukunft zu gestalten.
Da kann sich auch ein Trump in den USA die Zähne daran ausbeißen.


die selben Fragen wurden schon bei der Automatisierung vor 50 Jahren gestellt...

Fakt ist, HEUTE haben wir so VIELE Arbeitsplätze wie noch nie

und daher muss man HEUTE diesbezüglich NICHTS machen

und auch morgen wird es deswegen KEINE Abkehr vom Äquivalenzprinzip geben.
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Anderus » Do 24. Nov 2016, 03:03

Da habe ich ja nochmal einen schönen Text zu gefunden.

http://news.naanoo.com/news/muetter-bek ... ose-frauen

Da kann man Sachen lesen:

Danach erhalten kinderlose Frauen derzeit durchschnittlich 684 Euro netto Altersrente.

oder:

Bei Müttern mit einem Kind sinkt die ausgezahlte Rente auf 671 Euro, bei zwei auf 618 Euro. Das sind 66 Euro weniger als bei kinderlosen Frauen.


Mütter mit drei Kindern bekommen im Durchschnitt 583 Euro netto. Bei vier Kindern liegt die Rente noch bei 582 Euro, also 102 Euro niedriger als die von Frauen ohne Kinder.


Schönes neues Deutschland. Das nennt man ja dann, offensichtlich Sozialstaat? Der Haken bei der Sache, ist nämlich, das diese Frauen, wenn sie allein sind, alle gleich bekommen, nämlich die Grundsicherung. Eine Private Vorsorge würde lediglich dazu führen, das die Frauen weniger vom Staat bekämen.
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Anderus » Do 24. Nov 2016, 14:11

Na, da überschlagen sich aber die Ereignisse. Schaut mal hier?

http://news.naanoo.com/news/bericht-nah ... trente-vor

Ihre Altersbezüge sollen auf ein Niveau zehn Prozent über der Grundsicherung (derzeit rund 800 Euro im Monat) angehoben werden.


Na, da wollen wir ja mal rechnen? das hieße ja dann, das jeder 880€ ausgezahlt bekommt, der alleine lebt. Das heißt, er bekäme Brutto, eine Rente von ca. 990€. Hört sich erstmal gut an. Heißt aber, das er bis auf das Notwendigste, alles verkaufen muss, und vom Minimum leben muss, wenn es denn reicht. Ich persönlich, würde mich dafür bedanken. Allerdings, ist eine solche Lösung, immer noch besser, als das was ich im Vorpost eingestellt habe. Es lässt hoffen.

Denn anders als bisher vorgesehen solle es die Aufstockung auch für diejenigen geben, die keine zusätzliche private oder betriebliche Altersvorsorge betrieben haben.


Das ist dummes Zeug. Genau die, haben bisher die Aufstockung bekommen. Denjenigen, die Vorsorge betrieben haben, hat man dies, bei der Aufstockung wieder abgezogen.

Eine Ausnahmeregelung gibt es aber für Einkünfte aus betrieblicher oder privater Altersvorsorge, für die eine Freibetragsregelung gelten soll. Damit will Nahles sicherstellen, dass sich zusätzliche Altersvorsorge für Geringverdiener in jedem Fall auszahlt.


Hört, hört? Welch eine Einsicht? Ob die AFD, für Deutschland, doch schon mehr erreicht hat, als man zugeben will? Damit würde sich ja der ganze Thread hier erübrigen. Dann würde es sich ja doch lohnen, Vorsorge zu treffen, wenn man denn kann? Vielleicht mit vermögenswirksamen Leistungen?
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Realist2014 » Do 24. Nov 2016, 14:13

Anderus hat geschrieben:(24 Nov 2016, 03:03)

Da habe ich ja nochmal einen schönen Text zu gefunden.

http://news.naanoo.com/news/muetter-bek ... ose-frauen

Da kann man Sachen lesen:


oder:





Schönes neues Deutschland. Das nennt man ja dann, offensichtlich Sozialstaat? Der Haken bei der Sache, ist nämlich, das diese Frauen, wenn sie allein sind, alle gleich bekommen, nämlich die Grundsicherung. Eine Private Vorsorge würde lediglich dazu führen, das die Frauen weniger vom Staat bekämen.




das nennt man dann die typisch falsche Interpretation von Statistiken...

Rente ist nicht das gleiche wie Einkommen

und der Großteil dieser "Mütter" lebt auf noch mit dem VATER in einem Haushalt. Wo der VATER ganz andere ( höhere ) Einkünfte hat...
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Realist2014 » Do 24. Nov 2016, 14:16

Anderus hat geschrieben:(24 Nov 2016, 14:11)

Na, da überschlagen sich aber die Ereignisse. Schaut mal hier?

http://news.naanoo.com/news/bericht-nah ... trente-vor

Na, da wollen wir ja mal rechnen? das hieße ja dann, das jeder 880€ ausgezahlt bekommt, der alleine lebt. Das heißt, er bekäme Brutto, eine Rente von ca. 990€. Hört sich erstmal gut an. Heißt aber, das er bis auf das Notwendigste, alles verkaufen muss, und vom Minimum leben muss, wenn es denn reicht. Ich persönlich, würde mich dafür bedanken. Allerdings, ist eine solche Lösung, immer noch besser, als das was ich im Vorpost eingestellt habe. Es lässt hoffen.

Das ist dummes Zeug. Genau die, haben bisher die Aufstockung bekommen. Denjenigen, die Vorsorge betrieben haben, hat man dies, bei der Aufstockung wieder abgezogen.

Hört, hört? Welch eine Einsicht? Ob die AFD, für Deutschland, doch schon mehr erreicht hat, als man zugeben will? Damit würde sich ja der ganze Thread hier erübrigen. Dann würde es sich ja doch lohnen, Vorsorge zu treffen, wenn man denn kann? Vielleicht mit vermögenswirksamen Leistungen?



das wesentliche:

"oraussetzung für die neue Leistung ist, dass man 35 Jahre lang beschäftigt war, wobei Zeiten der Kindererziehung oder Pflege ebenfalls zählen. Auch bis zu fünf Jahre Arbeitslosigkeit sowie fünf Jahre Bezug von Erwerbsminderungsrente will Nahles anrechnen. Ab dem Jahr 2023 müssen dann laut Konzept mindestens 40 Beitragsjahre vorgewiesen werden, um anspruchsberechtigt zu sein. Wer allerdings über seinen Partner oder andere Einkünfte finanziell bereits ausreichend abgesichert ist, soll die neue Mindestrente nicht erhalten. Deshalb sieht Nahles` Konzept eine einmalige Bedürftigkeitsprüfung vor. Diese erfolgt bei Renteneintritt. Eine Ausnahmeregelung gibt es aber für Einkünfte aus betrieblicher oder privater Altersvorsorge, für die eine Freibetragsregelung gelten soll"

bei den 5 Jahren Arbeitslosigkeit darf es sich aber NUR um ALG I halten....

sonst spielt die CSU nicht mit...
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Anderus » Do 24. Nov 2016, 14:21

Realist2014 hat geschrieben:(24 Nov 2016, 14:13)

und der Großteil dieser "Mütter" lebt auf noch mit dem VATER in einem Haushalt. Wo der VATER ganz andere ( höhere ) Einkünfte hat...


Na, das ist ja mächtig interessant. Wenn also Frauen so "doof" sind, und mit ihrem Partner zusammen bleiben, darf der Staat diesen Frauen das Geld verweigern, das Frauen bekommen, die so "intelligent" sind und waren, sich vom Partner zu trennen? Sollte man jetzt allen Frauen raten, sich von ihrem Partner zu trennen, und sich 2 Wohnungen zu suchen, die Tür an Tür liegen?
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Realist2014 » Do 24. Nov 2016, 14:47

Anderus hat geschrieben:(24 Nov 2016, 14:21)

Na, das ist ja mächtig interessant. Wenn also Frauen so "doof" sind, und mit ihrem Partner zusammen bleiben, darf der Staat diesen Frauen das Geld verweigern, das Frauen bekommen, die so "intelligent" sind und waren, sich vom Partner zu trennen? Sollte man jetzt allen Frauen raten, sich von ihrem Partner zu trennen, und sich 2 Wohnungen zu suchen, die Tür an Tür liegen?


wieder nicht verstanden?

wer soll wem was verweigern?

Es ging im den Punkt, das VIELE der heutigen Frauen mit geringen Renten ( speziell im Westen) - ja in EINEM Haushalt mit ihrem Mann leben, der eine viel höhere Rente bekommt

Allerdings ist deine Beschreibung in Bezug auf die "Grundsicherung im Alter" ja korrekt. Auch da greift wieder der Begriff "Bedarfsgemeinschaft" - genau wie bei ALG II....
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Realist2014 » Do 24. Nov 2016, 14:51

DieBananeGrillt hat geschrieben:(18 Nov 2016, 01:05)

Es gibt Visionen im Land, die sich an die realistische Zukunft richten.
Oder was passiert bei der Arbeit 4.0 , wenn Roboter im Einsatz sind, die Arbeiter hauptsächlich ersetzt haben werden ?
Wer soll dann in die Rentenkasse einzahlen
?
Man kann doch nicht so realitätsfremd sein die Zukunft nicht wahrhaben zu wollen.
Es werden noch vielmehr althergebrachte Wertvorstellungen den Abgrund hinunterrutschen um eine sinnvolle Zukunft zu gestalten.
Da kann sich auch ein Trump in den USA die Zähne daran ausbeißen.


das "Einzahlen"- um vorhandene Rentenansprüche zu "bedienen"- erfolgt dann natürlich mit Steuermitteln

ändert natürlich NICHTS am Äquivalenzprinzip...

somit gibt es natürlich auch keine "Einheitsrente"

Und diese zusätzlichen Mittel für Steuern in den Unternehmen, welche Roboter Steuermittel würden ja dadurch frei werden, weil eben für "Roboter" keine Rentenbeiträge bezahlt werden...

böld nur, wenn die Roboter dann nicht in D stehen....
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Occham » Sa 10. Dez 2016, 12:17

DieBananeGrillt hat geschrieben:(18 Nov 2016, 01:05)

Es gibt Visionen im Land, die sich an die realistische Zukunft richten.
Oder was passiert bei der Arbeit 4.0 , wenn Roboter im Einsatz sind, die Arbeiter hauptsächlich ersetzt haben werden ?
Wer soll dann in die Rentenkasse einzahlen ?
Man kann doch nicht so realitätsfremd sein die Zukunft nicht wahrhaben zu wollen.
Es werden noch vielmehr althergebrachte Wertvorstellungen den Abgrund hinunterrutschen um eine sinnvolle Zukunft zu gestalten.
Da kann sich auch ein Trump in den USA die Zähne daran ausbeißen.

Ich bin, wie in einem anderen Faden schon ausgesprochen dafür, die Leute in der Arbeit 4.0 mit sinnvollen Maßnahmen zu beschäftigen, wie eben zum Beispiel die Leute in eine Art "Schule" zu schicken, wo sie für ihren Wissensstand oder Fertigkeitenstand durch eine neue Bewertung 4.0 vergütet werden. Wenig Wissen/Fertigkeiten nach 4.0 bedeutet wenig Vergütung, viel Wissen/Fertigkeiten nach Arbeit 4.0 bedeutet viel Vergütung. Wenn man damit die Industrie 4.0 noch ausschmückt, macht man sich Fachkompetenzen am laufenden Band, weil natürlich jeder viel Geld durch diese Form von Wettbewerb ergattern will und da es immer Verlierer gibt, auch wenn der Wissenstand überdurchschnittlich hoch wäre, gäbe es auch immer Leute die die Schmutzarbeit (was immer das auch sein soll) erledigen müssen und da keiner Schmutzarbeit erledigen will, heizt man damit den Drang, sich mehr Wissen als die Kameraden anzueignen. Der Wettbewerb wäre immer noch ein Wettbewerb, ABER mit sinnvolleren Inhalten, als gegenwärtig mit Ellenbogen. Vielleicht wäre das die Zündschnur zur Industrie 4.0? Ich jedenfalls find den Gedanken utopisch.

:D
Große Dinge haben kleine Ursachen.
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Ger9374 » Mo 12. Dez 2016, 01:33

Das muss erst in die Köpfe der Menschen ,
bisher hieß es ja immer die Rente ist sicher.
Der Staat sollte selbst ein Zusatzprodukt auflegen.
Förderung + günstiger Verwaltungskosten.
Denn noch steuerfrei.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Anderus » Mo 26. Dez 2016, 06:38

auf n-tv

38 Jahre lang 2330 Euro brutto?
..verdienten...aber 19,5 Millionen Beschäftigte weniger als 2330 Euro. Damit bekämen 52 Prozent im Alter eine Rente unter dem durchschnittlichen Alters-Grundsicherungsbedarf von 795 Euro.


Na, da wollen wir doch mal sehen, wie diese Arbeiter für ihre Rente selber vorsorgen können? Könnte mir vorstellen, das einige AFD wählen. Die wollen ihnen nämlich ca. 1.200 Euro an Rente geben.
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon unity in diversity » Mo 26. Dez 2016, 07:10

Anderus hat geschrieben:(26 Dec 2016, 06:38)

auf n-tv

38 Jahre lang 2330 Euro brutto?


Na, da wollen wir doch mal sehen, wie diese Arbeiter für ihre Rente selber vorsorgen können? Könnte mir vorstellen, das einige AFD wählen. Die wollen ihnen nämlich ca. 1.200 Euro an Rente geben.

Quelle?
Oder mal wieder auf Dummenfang?
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Anderus » Mo 26. Dez 2016, 07:27

unity in diversity hat geschrieben:(26 Dec 2016, 07:10)

Quelle?
Oder mal wieder auf Dummenfang?


Teilzitat aus
naanoo.com/news/afd will steuerreform nach dem modell von paul kirchhof

Hampel nannte „60 Prozent“ des vorherigen Arbeitseinkommens „eine Zielmarke“.


Bei 60%, läge damit die Mindestrente bei 1200 Euro, wenn sie vorher bei 800 Euro (ca. 40%) Anspruch lag.

Glaube kaum, das die AFD etwas dagegen hat, wenn sie von Dummen gewählt wird? Genauso, wie sie wohl nichts dagegen hat, wenn intelligente Wähler sie wählen, die ihr Wahlprogramm verstanden haben.
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon frems » Mo 26. Dez 2016, 07:33

Letzten Satz des Blogs schön weggelassen :p
Labskaus!

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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Anderus » Mo 26. Dez 2016, 07:45

frems hat geschrieben:(26 Dec 2016, 07:33)

Letzten Satz des Blogs schön weggelassen :p


Die AFD bevorzugt das Schweizer Modell. Dort sind die Anteile der 60%, klar umrissen. Außerdem, können die Arbeiter in der Schweiz, weil sie mehr verdienen, auch für ihre Rente vorsorgen, was die meisten deutschen Arbeiter eben nicht mehr können.
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon frems » Mo 26. Dez 2016, 07:51

Anderus hat geschrieben:(26 Dec 2016, 07:45)

Die AFD bevorzugt das Schweizer Modell. Dort sind die Anteile der 60%, klar umrissen. Außerdem, können die Arbeiter in der Schweiz, weil sie mehr verdienen, auch für ihre Rente vorsorgen, was die meisten deutschen Arbeiter eben nicht mehr können.

Du packst mal betriebliche und private Vorsorge mit ins Niveau und mal nicht. Immer "AfD" brüllen, ist doch keine Vorsorge.
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon Anderus » Mo 26. Dez 2016, 08:08

frems hat geschrieben:(26 Dec 2016, 07:51)

Du packst mal betriebliche und private Vorsorge mit ins Niveau und mal nicht. Immer "AfD" brüllen, ist doch keine Vorsorge.


Muss ich Dir Recht geben, (das mit der AFD). Ist aber immer wieder erstaunlich, zu was für einem Verhalten, die SPD und die CDU, nach Wahlen kommen, wenn die AFD (teilweise stärker als die CDU) zweistellig gewonnen (gesiegt) hat. Warum sollte die SPD und die CDU, nicht lernfähig, in Sachen Rente, werden, wenn sie zusammen nur noch 40% bekommen haben, und die AFD 20%?

Arbeiter und Rentner, bilden in Deutschland eine Gruppe von 50 bis 60 Millionen. Bei denen geht, aufgeschreckt durch einige Diskussionen im TV, schon die blanke Panik, bezüglich der Rente, durch die Reihen (Schau Dir mal die Diskussion bei Frau Illner an?). Ich fürchte, 20% für AFD, werden im September 2017, glatt zweistellig überboten, wenn CDU und SPD, so weiter machen wie bisher?
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Re: Arbeiter sollen für ihre Rente selber vorsorgen

Beitragvon frems » Mo 26. Dez 2016, 08:12

Anderus hat geschrieben:(26 Dec 2016, 08:08)

Muss ich Dir Recht geben, (das mit der AFD). Ist aber immer wieder erstaunlich, zu was für einem Verhalten, die SPD und die CDU, nach Wahlen kommen, wenn die AFD (teilweise stärker als die CDU) zweistellig gewonnen (gesiegt) hat. Warum sollte die SPD und die CDU, nicht lernfähig, in Sachen Rente, werden, wenn sie zusammen nur noch 40% bekommen haben, und die AFD 20%?

Arbeiter und Rentner, bilden in Deutschland eine Gruppe von 50 bis 60 Millionen. Bei denen geht, aufgeschreckt durch einige Diskussionen im TV, schon die blanke Panik, bezüglich der Rente, durch die Reihen (Schau Dir mal die Diskussion bei Frau Illner an?). Ich fürchte, 20% für AFD, werden im September 2017, glatt zweistellig überboten, wenn CDU und SPD, so weiter machen wie bisher?

Im Bundestag sitzen ausschließlich Rentnerparteien, die nichts außer neuen Sozialgeschenken im Kopf haben. Ständig dreht sich jeder Wahlkampf darum. Warum das so ist, sagtest du ja schon: es sind sehr viele Wähler. Wofür braucht man noch mehr Seniorenvereine? Die Erhöhung der RV-Beiträge auf 25% bringen Arbeitern nichts
Labskaus!

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