Arbeitslosigkeit sinkt, Sozialausgaben steigen

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frems
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Re: Arbeitslosigkeit sinkt, Sozialausgaben steigen

Beitragvon frems » Sa 3. Dez 2016, 20:27

Positiv Denkender hat geschrieben:(02 Dec 2016, 15:27)

Ich denke eher, du persönlich hast ein Problem .Mit "Problem Generation" kannst du nur dich persönlich gemeint haben .
Zum Glück gehörst du zu den wenigen Ausnahmen . Sonst hätte dieses Land tatsächlich ein Problem .

Wie soll man ein Individuum als "Generation" meinen? Das widerspricht sich schon im Begriff. Aber klar, wenn sich der Mob sofort angesprochen fühlt ohne angesprochen worden zu sein, kann das im Eifer des Gefechts schon mal übersehen werden.

Das Rentenniveau sinkt, die Beitragssätze steigen. Geht das so weiter, muss wer heute 30 ist, sich auf massive Einschnitte gefasst machen. Nun will die Große Koalition noch vor der Bundestagswahl eine Reform der Altersbezüge anschieben. Welche Erwartungen hat die junge Generation daran? Darüber spricht Wolfang Gründinger von der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen mit Sabina Matthay.

https://www.inforadio.de/programm/schem ... 70165.html

„Die Politik sollte nicht versuchen, das Thema Rente für Wahlkampfgeschenke und Stimmenkauf zu missbrauchen“, mahnt auch der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher. Der Ökonom kritisiert Nahles’ Reformvorschlag scharf: „Wenn es nach diesem Gesamtkonzept geht, gibt die Bundesregierung Geld aus, das sie nicht hat, und nimmt es von Menschen, die meist noch nicht wählen können.“ Vor allem die Haltelinien beim Rentenniveau und Beitragssatz seien verantwortungslos und gingen zulasten der jungen Menschen in Deutschland, moniert der DIW-Chef.

https://www.welt.de/print/die_welt/poli ... ungen.html
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Re: Arbeitslosigkeit sinkt, Sozialausgaben steigen

Beitragvon Positiv Denkender » So 4. Dez 2016, 13:28

frems hat geschrieben:(03 Dec 2016, 20:27)

Wie soll man ein Individuum als "Generation" meinen? Das widerspricht sich schon im Begriff. Aber klar, wenn sich der Mob sofort angesprochen fühlt ohne angesprochen worden zu sein, kann das im Eifer des Gefechts schon mal übersehen werden.


https://www.inforadio.de/programm/schem ... 70165.html


https://www.welt.de/print/die_welt/poli ... ungen.html

Wie schon erwähnt ,du solltest dir einen anderen aussuchen um deinen Hass an ältere Menschen auszulassen .
Ich bestreite nicht dass wir die bestversorgteste Rentnergeneration aller Zeiten haben. Das du ältere Menschen als Mob bezeichnest,
kommt bei deinem Hass gegen Ältere nicht überraschend . Der Rest deiner Anmerkungen in diesem Satz beruht auf deine Auslegung, das mag an deiner
Auffassung -und Leseschwäche liegen. Die Hinweise auf Autoren oder links kannst du dir ersparen .Es gibt zu jeder Ausführung auch Gegenmeinungen .Anscheinend hast du keine eigene Meinung ,deshalb beziehst du dich halt auf Meinungen anderer und versuchst zu suggerieren ,allein diese von dir bevorzugte Meinung wäre richtig .Ist sie aber nicht. Bei Menschen die sich ständig hinter anderen verstecken ,keine eigne Meinung haben, kommen solche Hinweise nicht überraschend .Wer zum Mob in dieser Gesellschaft gehört lasse ich mal offen . Ich denke eher Typen die ältere Menschen
als Ballast bezeichnen .
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Re: Arbeitslosigkeit sinkt, Sozialausgaben steigen

Beitragvon frems » So 4. Dez 2016, 22:22

Positiv Denkender hat geschrieben:(04 Dec 2016, 13:28)
Die Hinweise auf Autoren oder links kannst du dir ersparen . Es gibt zu jeder Ausführung auch Gegenmeinungen .Anscheinend hast du keine eigene Meinung ,deshalb beziehst du dich halt auf Meinungen anderer und versuchst zu suggerieren ,allein diese von dir bevorzugte Meinung wäre richtig .

Nö. Ich stelle gerne Aussagen zur Diskussion und unterstütze meine Meinungen mit Fakten. Bei Dir sind das ja immer nur Behauptungen und geäußerte Wünsche ohne Grundlage. Du kannst auch gerne der "Meinung" sein, die Erde sei eine Scheibe. Da werde ich Dir auch widersprechen und mich auf seriöse Erkenntnisse der Wissenschaft stützen. Das ist der Unterschied, der aber nichts mit dem Alter zu tun hat (hoff ich).
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Re: Arbeitslosigkeit sinkt, Sozialausgaben steigen

Beitragvon Positiv Denkender » So 4. Dez 2016, 23:58

frems hat geschrieben:(04 Dec 2016, 22:22)

Nö. Ich stelle gerne Aussagen zur Diskussion und unterstütze meine Meinungen mit Fakten. Bei Dir sind das ja immer nur Behauptungen und geäußerte Wünsche ohne Grundlage. Du kannst auch gerne der "Meinung" sein, die Erde sei eine Scheibe. Da werde ich Dir auch widersprechen und mich auf seriöse Erkenntnisse der Wissenschaft stützen. Das ist der Unterschied, der aber nichts mit dem Alter zu tun hat (hoff ich).

Mt Fakten die du dafür hältst ? Du wirfst einen Link in den Ring und meinst das wäre die einhellige Meinung der Wissenschaft . Wäre das so einfach
gäbe es ja nur diese eine Meinung .So argumentierst du ständig, egal um welches Thema es sich handelt .Nur meistens liegst du mit deinen Aussagen schief .
Siehe Dieselverbot in deutschen Städten ,10000 Tote durch Abgase von Dieselfahrzeugen , ältere erfahrene Autofahrer würden die schwersten Unfälle verursachen usw.usw. So wissenschaftlich fundiert können deine Erkenntnisse nicht sein. Fakten bietet das tägliche Leben. Meine Wünsche werden dabei wenig berücksichtigt .Das erwarte ich auch nicht ,denn der Staat kann nun mal nicht alle persönlichen Wünsche erfüllen .Entscheidend ist das es dem Land und den hier lebenden Menschen
gut geht der Einzelne spielt dabei keine Rolle .Sicher ist deine Verachtung gegenüber älteren Mitbürgern auch wissenschaftlich belegt oder ?
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Re: Arbeitslosigkeit sinkt, Sozialausgaben steigen

Beitragvon frems » Mo 5. Dez 2016, 00:10

Positiv Denkender hat geschrieben:(04 Dec 2016, 23:58)

Mt Fakten die du dafür hältst ? Du wirfst einen Link in den Ring und meinst das wäre die einhellige Meinung der Wissenschaft . Wäre das so einfach
gäbe es ja nur diese eine Meinung .So argumentierst du ständig, egal um welches Thema es sich handelt .Nur meistens liegst du mit deinen Aussagen schief .
Siehe Dieselverbot in deutschen Städten ,10000 Tote durch Abgase von Dieselfahrzeugen , ältere erfahrene Autofahrer würden die schwersten Unfälle verursachen usw.usw.

Nee, ältere Fahrer sowie Fahranfänger verursachen überdurchschnittlich oft Unfälle. Das gibt die Statistik her. Dass Dir die Zahlen von Polizei, Versicherungen etc. nicht gefallen, ist ja nicht meine Schuld. Selbiges für medizinische Untersuchungen und Studien, die darauf aufmerksam machen, wie viele Menschen vorzeitig durch Feinstaub sterben und ein großer Emittent hiervon sind Dieselfahrzeuge. Das ist keine "Meinung", das sind schlicht Fakten.

So wissenschaftlich fundiert können deine Erkenntnisse nicht sein. Fakten bietet das tägliche Leben. Meine Wünsche werden dabei wenig berücksichtigt .Das erwarte ich auch nicht ,denn der Staat kann nun mal nicht alle persönlichen Wünsche erfüllen .Entscheidend ist das es dem Land und den hier lebenden Menschen
gut geht der Einzelne spielt dabei keine Rolle .Sicher ist deine Verachtung gegenüber älteren Mitbürgern auch wissenschaftlich belegt oder ?

Ob Du persönlich jemanden kennst, der Unfälle verursacht oder durch Feinstaub vorzeitig ablebt, ist wirklich unerheblich. Ich habe als junger Mann auch nie einen Unfall mit meinem Auto verursacht. Soll ich deshalb bestreiten, dass Fahranfänger statistisch häufiger verunglücken als erfahrene, gesunde Fahrer? Das wäre sehr dumm und so ein Niveau überlasse ich anderen. Das kannst Du nun gerne wieder "Verachtung" nennen, wenn es Dich noch glücklich macht, genau wie Du nicht damit klarkommst, dass ein Sozialstaat durch eine zunehmende Überalterung eben stärker finanziell belastet wird, obwohl's Dir jeder Ökonom bestätigt. Aber die kann man sich ja "sparen" und stattdessen das Gegenteil behaupten.
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Re: Arbeitslosigkeit sinkt, Sozialausgaben steigen

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Dez 2016, 08:01

frems hat geschrieben:(05 Dec 2016, 00:10)

Nee, ältere Fahrer sowie Fahranfänger verursachen überdurchschnittlich oft Unfälle. Das gibt die Statistik her. Dass Dir die Zahlen von Polizei, Versicherungen etc. nicht gefallen, ist ja nicht meine Schuld.

, genau wie Du nicht damit klarkommst, dass ein Sozialstaat durch eine zunehmende Überalterung eben stärker finanziell belastet wird, obwohl's Dir jeder Ökonom bestätigt. Aber die kann man sich ja "sparen" und stattdessen das Gegenteil behaupten.


Teil 1 ist korrekt- da gibt es ja auch entsprechende Riskikozuschläge in den Versicherungstarifen für unter 21jährige und über 70jährige.

Die zweite These ist zu undiffenrenziert.

Die stärkere Belastung kommt durch die älteren "ökonomisch schwachen"....

die ökonomisch starken ZAHLEN ja auch dementsprechend für den "Sozialstaat" (HOHE Steuern, Beiträge GKV/PKV Pflege)
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Arbeitslosigkeit sinkt, Sozialausgaben steigen

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 5. Dez 2016, 09:53

frems hat geschrieben:(05 Dec 2016, 00:10)

Nee, ältere Fahrer sowie Fahranfänger verursachen überdurchschnittlich oft Unfälle. Das gibt die Statistik her. Dass Dir die Zahlen von Polizei, Versicherungen etc. nicht gefallen, ist ja nicht meine Schuld. Selbiges für medizinische Untersuchungen und Studien, die darauf aufmerksam machen, wie viele Menschen vorzeitig durch Feinstaub sterben und ein großer Emittent hiervon sind Dieselfahrzeuge. Das ist keine "Meinung", das sind schlicht Fakten.


Ob Du persönlich jemanden kennst, der Unfälle verursacht oder durch Feinstaub vorzeitig ablebt, ist wirklich unerheblich. Ich habe als junger Mann auch nie einen Unfall mit meinem Auto verursacht. Soll ich deshalb bestreiten, dass Fahranfänger statistisch häufiger verunglücken als erfahrene, gesunde Fahrer? Das wäre sehr dumm und so ein Niveau überlasse ich anderen. Das kannst Du nun gerne wieder "Verachtung" nennen, wenn es Dich noch glücklich macht, genau wie Du nicht damit klarkommst, dass ein Sozialstaat durch eine zunehmende Überalterung eben stärker finanziell belastet wird, obwohl's Dir jeder Ökonom bestätigt. Aber die kann man sich ja "sparen" und stattdessen das Gegenteil behaupten.


Wieso komme ich damit nicht klar ,dass unser Sozialstaat durch eine immer älter werdende Bevölkerung stärker finanziell belastet wird? Ich habe das nie
bestritten . Im Gegenteil . Anscheinend hast du einen Lehrgang im Verdrehen von Tatsachen absolviert .
Bisher hast du ständig behauptet ältere Autofahrer
verursachen am häufigsten schwere Unfälle. Auf einmal die 360 Grad Wende, dass hauptsächlich Fahranfänger und jüngere Fahrer die schwersten Unfälle verursachen .
Deine Versuche sich ständig zu wenden nehmen groteske Formen an . Autofahren hat nichts mit dem Alter zu tun sondern mit Verantwortung und viel Erfahrung . Wer viel und regelmäßig Auto gefahren ist wird auch im Rentenalter keine Probleme bekommen . Hauptsächliche Gründe für Unfälle ist absichtliches Ignorieren von Verkehrsvorschriften . Und gerade hier sind jüngere Fahrer bis zum Mittelalter führend. Bei Fahrradfahrern ist de Zahl der Ignoranten noch höher. Radfahrer über 80 werden seltener . Gehört aber weniger in diesen Strang.
Thema ist unser Sozialstaat . Der wird durch eine immer älter werdende Gesellschaft natürlich stärker belastet . Es geht lediglich darum wie der Staat
dieses Problem löst .Bisher klappt das recht gut . Durch die hohe Zahl der Migranten wird der Sozialstaat teurer. Wer diese Tatsache ignoriert
sollte Gegenbeweise liefern . Wer ja zu immer mehr Flüchtlingen sagt ,sollte auch zugeben, dass dies nicht kostenlos für den Sozialstaat zu machen ist .
Diese Kostensteigerung, der zum Glück immer älter werdenden Bevölkerung anzulasten ist schon dreist . Ab welchem Alter sollten denn deiner Meinung nach die Menschen in diesem Lande in die Kiste springen, damit Menschen wie du , die Dank dieser Rentnergeneration in einem hohen Wohlstand aufwachsen durften
weiter in Saus und Braus leben dürfen ? Entbehrungen ,Hunger , Frieren haben Leute wie du doch nie kennengelernt .Wer sich wie du ins gemachte Bett legen
konnte sollte etwas Dampf aus dem Kessel nehmen .Deinen Eltern oder Großeltern darfst du täglich vorhalten, sie kosten diesem Staat zu viel .
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Re: Arbeitslosigkeit sinkt, Sozialausgaben steigen

Beitragvon Hamilton » Sa 24. Dez 2016, 20:31

Realist2014 hat geschrieben:(05 Dec 2016, 08:01)



die ökonomisch starken ZAHLEN ja auch dementsprechend für den "Sozialstaat" (HOHE Steuern, Beiträge GKV/PKV Pflege)


Und das nicht zu knapp. Wenn man mal bedenkt, welchen Beitrag das einkommensstärkste Zehntel zum gesamten Steueraufkommen beiträgt, dann sollte man mal überlegen ob es wirklich nachhaltig ist, ständig nach höheren Steuern für die Gutverdiener zu rufen.
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Re: Arbeitslosigkeit sinkt, Sozialausgaben steigen

Beitragvon frems » Do 19. Apr 2018, 15:01

Die CDU langt mal wieder ordentlich zu. Aber schön, dass sich Spahn mal zu einem Thema äußert, das ihn als Minister betrifft:

Um die steigende Zahl von Pflegebedürftigen zu finanzieren, sei die Erhöhung nötig. Da müsse man "kein Riesen-Mathematiker sein", so der Minister.

In der vergangenen Legislaturperiode wurde der Beitrag im Zuge der Pflegestärkungsgesetze zweimal angehoben von 2,05 Prozent vom Brutto auf 2,35 und zuletzt auf 2,55 Prozent (2,8 Prozent für Kinderlose).

Spahns Vorgänger Hermann Gröhe (CDU) ging danach davon aus, dass die Beiträge bis 2022 stabil bleiben, um die Beitragszahler vor zu hohen finanziellen Belastungen zu schützen.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... c589f.html
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