"Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

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William
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Re: "Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

Beitragvon William » Sa 9. Apr 2016, 21:02

Habe es ergänzt, weil ich glaube dass es so kommt. ;)
Viele lernen es anders einfach nicht, das ist das Problem.
Nicht weil ich es so will, sondern weil die schiere Masse so tickt.
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Re: "Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

Beitragvon William » Sa 9. Apr 2016, 21:09

Realist2014 hat geschrieben:(09 Apr 2016, 21:57)

Die Linken/ Sozialgerechten würden aber auf die Barrikaden gehen bei deinen Vorstellungen... :D


Apropos Richtung links...

Liberal ist gut für Selbstbewusstsein, Persönlichkeit und Fantasie.

Ich habe nichts gegen liberal, wurde selbst so erzogen.
Allerdings mit deutlich konservativen, zukunftsgerichteten Facetten. Es war eine gute Mischung, bis heute.
Leider passt eine zu liberale Einstellung nicht mehr in diese Zeit, weil sie viel zu links ist.
4 Jahre ordentliche Disziplin und die Leute sind wieder halbwegs auf Kurs, danach die Zügel wieder lockern.
Das alles wäre gar kein Problem, nur leider spielen in der Politik andere Interessen mit, allen voran die der Lobbyisten.
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Re: "Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

Beitragvon Realist2014 » Sa 9. Apr 2016, 21:14

William hat geschrieben:(09 Apr 2016, 22:09)

Apropos Richtung links...

Liberal ist gut für Selbstbewusstsein, Persönlichkeit und Fantasie.

Ich habe nichts gegen liberal, wurde selbst so erzogen.
Allerdings mit deutlich konservativen, zukunftsgerichteten Facetten. Es war eine gute Mischung, bis heute.
Leider passt eine zu liberale Einstellung nicht mehr in diese Zeit, weil sie viel zu links ist.
4 Jahre ordentliche Disziplin und die Leute sind wieder halbwegs auf Kurs, danach die Zügel wieder lockern.
Das alles wäre gar kein Problem, nur leider spielen in der Politik andere Interessen mit, allen voran die der Lobbyisten.


Nur mal interessehalber - zu welcher Altersgeneration gehörst du ( ich bin Mitte 50)?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: "Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

Beitragvon Realist2014 » Sa 9. Apr 2016, 21:15

William hat geschrieben:(09 Apr 2016, 22:02)

Habe es ergänzt, weil ich glaube dass es so kommt. ;)
Viele lernen es anders einfach nicht, das ist das Problem.
Nicht weil ich es so will, sondern weil die schiere Masse so tickt.


es wird aber keinen "Enteignungscrash" geben.

Aber eine schleichende Entwertung der Sparvermögen
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: "Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

Beitragvon Fadamo » Sa 9. Apr 2016, 21:22

AndyO hat geschrieben:(14 Feb 2016, 07:56)

Für Altkanzler Schröder ist Zuwanderung für das deutsche Sozialsystem zwingend nötig. Nur so könne Deutschland sein Niveau als sozial und wirtschaftlich starkes Land halten. Anders könnten auch die Renten nicht finanziert werden.
Altkanzler Gerhard fordert eine "Agenda 2020" für eine moderne Zuwanderungspolitik. "Wenn wir auch in Zukunft ein sozial und wirtschaftlich starkes Land sein wollen, dann brauchen wir Zuwanderung", schrieb der SPD-Politiker in einem Beitrag für die "Welt am Sonntag".
In Deutschland werde die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter stark schrumpfen. "Was wir also brauchen, ist eine Einwanderung in unser Sozialsystem. Denn ohne diese können wir Renten in der Zukunft gar nicht mehr finanzieren."

http://www.focus.de/finanzen/altersvors ... 12319.html


Vielen Dank SPD und Grüne für neue Weisheiten. Was hat die Agenda 2010 und deren Nebenwirkungen dem Deutschen Michel gebracht?

- erhebliche Senkung des Renteniveaus
- herausschieben des Rentenalters in Richtung Methusalem
- Verschärfen der Reglungen zur Berufunfähigkeitsrente ohne Spieglung am Arbeitsmarkt (3h als Parkplatzwächter auf dem fiktiven Parkplatz vor der eigenen Tür lässt einen arbeitsfähig...)
- Erpressung der Arbeitskraft älterer Beschäftigter mit der kalten Enteignung über Hartz IV wenn die persönliche Arbeitskraft nachlässt.

Die Auswahlentscheidung treffen neoliberale Arbeitgeber nach gutdüncken/-bossing. Dank Merkels "Werkstorprinzip" mit weitreichenden Waffen gegen ihre Beschäftigten ausgestattet.
Soweit zur "sozialen" Politik von SPD und Grüne. Das Einsparniveau der Agenda 2010 verpufft gerade in der "Bewirtung" von Flüchtlingen. Für jede lebenslang überwiegend in Hartz IV geschrieben Biografie könnten 4 anständige Renten bezahlt werden! Auf die Idee kommt von euch Linker Bande natürlich keiner!

DIe absehbaren Versager-Biografien sind FRÜHZEITIG heimzuschicken, wenn's aufgrund persönlicher Motivation für mehr als "schubkarrenschieben" nicht reicht! Nicht zu Subventionieren! Ohne wenn und aber!

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobund ... 75852.html

Und hierfür soll der Deutsche Michel mit einer Agenda 2020 bluten? SPD, ihr lieben Blender, ihr konntet einmal damit Täuschen. Jetzt wissen alle, was sich hinter solchen "Reformen" an Assozialität versteckt!

Statt sich um Arbeitszeitverkürzungen mit Lohnausgleich und Alternativbeschäftigung für ältere Arbeitnehmer VOR Hartz IV zu kümmern, entdeckt ihr euer "Herz" für die Millionen von Wirtschaftsflüchtlinge dieser Welt? Schön! Dann weiß man Ja, was sich hinter den Worten unseres Vizekanzlers Gabriel "WIR sind uns einig" im Bezug auf unserer heutige "Regierungselite" versteckt. Ihr seit Raubritter am eigenen Volk! Macht noch nicht mal vor dessen Gesundheit im Alter halt. Ich wähle euch "WIR" nimmer mehr, da könnt ihr euch sicher sein!



Wie wäre denn unsere Rente sicher gewesen,gäbe es keine Flüchtlingswelle ?
Blüm hat doch gesagt,dass unsere Rente sicher wär .
Das mit der sicheren Rente war also doch eine Lüge ?
Politik ist wie eine Hure,die kann man nehmen wie man will
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Re: "Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

Beitragvon Fadamo » Sa 9. Apr 2016, 21:25

Realist2014 hat geschrieben:(09 Apr 2016, 22:15)

es wird aber keinen "Enteignungscrash" geben.

Aber eine schleichende Entwertung der Sparvermögen

Beides ist von der Politik so gewollt und nicht im Interesse des Sparers .
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Re: "Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

Beitragvon William » Sa 9. Apr 2016, 21:30

Realist2014 hat geschrieben:(09 Apr 2016, 22:15)

es wird aber keinen "Enteignungscrash" geben.

Aber eine schleichende Entwertung der Sparvermögen


Das weiß heute noch gar niemand, vermutlich nicht einmal Merkel. Aber die Möglichkeit besteht. Meist kommt es anders als man denkt, Politiker sind in dieser Hinsicht recht einfallsreich. Sie machen selten mehrere Dinge noch erneut. Grundschuld gab es bereits, evtl. kein zweites mal. Deswegen ist es sinnvoll zu diversifizieren.

Die schleichende Entwertung kommt, das ist offensichtlich und bereits jetzt Realität aufgrund der übermäßigen Gelddruckerei.
Dahin gehend hat Merkel auch nicht gelogen. "Die Spareinlagen sind sicher." hat sie gesagt. Stimmt. Von Entwertung hat sie nichts erwähnt, denn nominal passt noch alles. :D

Bei Nullzins packe ich dennoch bis auf einen kleinen Teil alles verfügbare Geld in Sachwerte mit akzeptabler Rendite, schließlich arbeite ich nicht jahrelang umsonst nur um Griechenland und andere Fail-Staaten zu retten.
Fakt ist aber auch: würden dies außer mir und einigen Tausend anderen nahezu alle tun, wären morgen die Banken geschlossen und die Automaten leer.

Historisch gesehen kommen nun mit die drei bis vier schwächsten Monate für Gold. 1000 € pro Unze wären gut, so könnte man günstig nachkaufen.
Mit etwas Gold unterm Kopfkissen schläft es sich einfach schöner. ;)
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Re: "Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

Beitragvon William » Sa 9. Apr 2016, 21:36

Fadamo hat geschrieben:(09 Apr 2016, 22:22)

Wie wäre denn unsere Rente sicher gewesen,gäbe es keine Flüchtlingswelle ?
Blüm hat doch gesagt,dass unsere Rente sicher wär .
Das mit der sicheren Rente war also doch eine Lüge ?


Hättest vor 25 Jahren 8...10 kg Gold gekauft, wäre deine Rente garantiert sicher. :thumbup:
25 Jahre Opel Astra anstatt Audi S4 fahren und die Ersparnis hätte sich ohne weitere Einschränkung mehr als ausgezahlt.
Da wäre sogar eine dicke E-Klasse im Rentenalter drin. Ob man sie braucht sei dahingestellt...
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Re: "Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

Beitragvon Der Neandertaler » So 10. Apr 2016, 08:49

Hallo William.
William hat geschrieben:Hättest vor 25 Jahren 8...10 kg Gold gekauft, wäre deine Rente garantiert sicher. :thumbup:
Hier muß ich nochmal einhaken! Du hast es falsch verstanden: Deine Rente ist sicher!
    (böse Zungen könnten nun sagen: "War mir klar, daß dies Versteck keiner findet.")
Nein, aber im Ernst: sicher ist Deine Rente schon, die Frage ist nur: Wieviel Du bekommst?
Sprich:
    Da der Staat für eine Rente garantiert, garantiert er diese Zahlung, aber nirgends steht: Wie hoch der Betrag ist, den Du ausgezahlt bekommst.
Im SGB 6 steht, daß Versicherte Anspruch auf Regelaltersrente haben, wenn sie die Regelaltersgrenze erreicht (zur Zeit 65+X Jahre) und die allgemeine Wartezeit (von zur Zeit 45 Beitragsjahren) erfüllt haben. (§35)
Für "besonders langjährig Versicherte" gilt darüberhinaus, daß Versicherte Anspruch auf Altersrente haben, wenn sie schon mit dem 63. Lebensjahr die Wartezeit von 45 Jahren erfüllt haben. (§ 38)
"Ich teile Ihre Meinung nicht, ich werde aber bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen, daß Sie Ihre Meinung frei äußern können." (Voltaire)
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Re: "Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

Beitragvon Realist2014 » So 10. Apr 2016, 08:59

Der Neandertaler hat geschrieben:(10 Apr 2016, 09:49)

Hallo William.Hier muß ich nochmal einhaken! Du hast es falsch verstanden: Deine Rente ist sicher!
    (böse Zungen könnten nun sagen: "War mir klar, daß dies Versteck keiner findet.")
Nein, aber im Ernst: sicher ist Deine Rente schon, die Frage ist nur: Wieviel Du bekommst?
Sprich:
    Da der Staat für eine Rente garantiert, garantiert er diese Zahlung, aber nirgends steht: Wie hoch der Betrag ist, den Du ausgezahlt bekommst.
Im SGB 6 steht, daß Versicherte Anspruch auf Regelaltersrente haben, wenn sie die Regelaltersgrenze erreicht (zur Zeit 65+X Jahre) und die allgemeine Wartezeit (von zur Zeit 45 Beitragsjahren) erfüllt haben. (§35)
Für "besonders langjährig Versicherte" gilt darüberhinaus, daß Versicherte Anspruch auf Altersrente haben, wenn sie schon mit dem 63. Lebensjahr die Wartezeit von 45 Jahren erfüllt haben. (§ 38)



ich frage mich immer, was eigentlich daran so schwer zu verstehen ist, das bei steigenden Rentenbezugszeiten die monatlichen Renten ( relativ) sinken müssen...

Basismathematik

im Detail bei der Formel zur Rentenanpassung schauen...
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Re: "Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

Beitragvon Realist2014 » So 10. Apr 2016, 09:02

William hat geschrieben:(09 Apr 2016, 22:30)

D
Bei Nullzins packe ich dennoch bis auf einen kleinen Teil alles verfügbare Geld in Sachwerte mit akzeptabler Rendite, schließlich arbeite ich nicht jahrelang umsonst nur um Griechenland und andere Fail-Staaten zu retten.
Fakt ist aber auch: würden dies außer mir und einigen Tausend anderen nahezu alle tun, wären morgen die Banken geschlossen und die Automaten leer.



das ist auch wieder kein "Fakt"

da hast du eine falsche Vorstellung von Spareinlagen und Geldscheinen und Geldmenge
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Re: "Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

Beitragvon Der Neandertaler » So 10. Apr 2016, 09:06

Hallo Realist2014.
Realist2014 hat geschrieben:ich frage mich immer, was eigentlich daran so schwer zu verstehen ist, das bei steigenden Rentenbezugszeiten die monatlichen Renten ( relativ) sinken müssen...

Basismathematik

im Detail bei der Formel zur Rentenanpassung schauen...
Dies kommt dabei heraus, wenn man etwas zu schnell liest ... oder nicht richtig zuhört. Weil man eventuell etwas bestimmtes hören oder lesen will, aber nicht in der Lage ... oder willens ist, auch zwischen den Zeilen, respektive: den Buchstaben zu lesen.
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Re: "Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

Beitragvon Realist2014 » So 10. Apr 2016, 09:12

Der Neandertaler hat geschrieben:(10 Apr 2016, 10:06)

Hallo Realist2014.Dies kommt dabei heraus, wenn man etwas zu schnell liest ... oder nicht richtig zuhört. Weil man eventuell etwas bestimmtes hören oder lesen will, aber nicht in der Lage ... oder willens ist, auch zwischen den Zeilen, respektive: den Buchstaben zu lesen.



das war ja nicht auf dich persönlich gemünzt

nur ist es albern, immer über die Rente zu lamentieren, ohne sich die tatsächlichen Fakten und Mechanismen anzuschauen
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Re: "Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

Beitragvon William » So 10. Apr 2016, 10:36

Der Neandertaler hat geschrieben:(10 Apr 2016, 09:49)

Hallo William.Hier muß ich nochmal einhaken! Du hast es falsch verstanden: Deine Rente ist sicher!
    (böse Zungen könnten nun sagen: "War mir klar, daß dies Versteck keiner findet.")
Nein, aber im Ernst: sicher ist Deine Rente schon, die Frage ist nur: Wieviel Du bekommst?
Sprich:
    Da der Staat für eine Rente garantiert, garantiert er diese Zahlung, aber nirgends steht: Wie hoch der Betrag ist, den Du ausgezahlt bekommst.
Im SGB 6 steht, daß Versicherte Anspruch auf Regelaltersrente haben, wenn sie die Regelaltersgrenze erreicht (zur Zeit 65+X Jahre) und die allgemeine Wartezeit (von zur Zeit 45 Beitragsjahren) erfüllt haben. (§35)
Für "besonders langjährig Versicherte" gilt darüberhinaus, daß Versicherte Anspruch auf Altersrente haben, wenn sie schon mit dem 63. Lebensjahr die Wartezeit von 45 Jahren erfüllt haben. (§ 38)


Es ist ganz einfach: 2...4 Generationen bringen Zug um Zug so viel Geld auf die Seite um 10 kg Gold zu kaufen. Sie müssen sich dabei, halbwegs vernünftige Jobs vorausgesetzt, noch nicht einmal zu Tode sparen. Dieses Gold wird sofern irgend möglich nie angerührt und kann so über weitere zig Generationen steuerfrei weitervererbt werden. Steigt es im Rahmen einer kapitalen Krise oder gar Kriegszeiten rapide im Wert, wird ein Teil davon in günstige Werte investiert. 1...3 Grundstücke mit Häusern lässt sich damit locker kaufen. Ohne größere Spekulation lässt sich damit die Rente von mehreren Generationen sichern, unabhängig davon was auch immer der Staat macht.

Meine gesetzliche Rente reicht für Kost und Logie von mir und meiner Frau, viel mehr nicht. Einen PKW oder Urlaub könnte ich damit nicht mehr finanzieren, dafür ist sie schlicht zu gering. Wer über 30...40 Jahre (besser noch mehr) vernünftig vorsorgt, hat im Alter nichts zu befürchten.
Ein heute 20-Jähriger bringt so viel Weitsicht im Regelfall noch nicht auf, er hat in dem Alter schlicht andere Dinge im Kopf, daher ist es wichtig dass die Eltern ihren Hirnschmalz nutzen und einen ordentlichen Grundstock legen welcher mehr als ausreichend für sie selbst und min. die nachfolgende Generation ist.
Spätestens mit 30 muss der Nachwuchs geimpft sein und wissen wie der Hase zu laufen hat, ansonsten ist der Zug nahezu abgefahren. Er wird somit vermutlich im Alter eher von der Substanz leben, sprich Kapital vernichten anstatt es zu mehren.
Ca. 20% (inflationsbereinigter) Zugewinn pro Generation ist ein akzeptables Ziel und ohne größere Einschränkungen durchaus machbar, dafür muss man nicht Buffett heißen.
Wer sich auf den Staat verlässt, der ist im Zweifelsfall verlassen. Bringt man sein ganzes Leben damit zu stets neue Kredite zu bedienen, ohne damit bleibende Werte zu schaffen, steht man im Alter garantiert mit leeren Händen da. In meinen Augen ist dies vergeudete Lebenszeit, ein sinnloser Verbrauch von nicht nachwachsenden Ressourcen und die Bank einziger Nutzniesser jener Generation - auf Kosten des Planeten Erde.
Hirnlos das eigene Grab geschaufelt, ohne Mehrwert, und überhaupt nicht zukunftsträchtig.
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Re: "Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

Beitragvon Realist2014 » So 10. Apr 2016, 11:16

William hat geschrieben:(10 Apr 2016, 11:36)

Es ist ganz einfach: 2...4 Generationen bringen Zug um Zug so viel Geld auf die Seite um 10 kg Gold zu kaufen. Sie müssen sich dabei, halbwegs vernünftige Jobs vorausgesetzt, noch nicht einmal zu Tode sparen. Dieses Gold wird sofern irgend möglich nie angerührt und kann so über weitere zig Generationen steuerfrei weitervererbt werden. Steigt es im Rahmen einer kapitalen Krise oder gar Kriegszeiten rapide im Wert, wird ein Teil davon in günstige Werte investiert. 1...3 Grundstücke mit Häusern lässt sich damit locker kaufen. Ohne größere Spekulation lässt sich damit die Rente von mehreren Generationen sichern, unabhängig davon was auch immer der Staat macht.

Meine gesetzliche Rente reicht für Kost und Logie von mir und meiner Frau, viel mehr nicht. Einen PKW oder Urlaub könnte ich damit nicht mehr finanzieren, dafür ist sie schlicht zu gering. Wer über 30...40 Jahre (besser noch mehr) vernünftig vorsorgt, hat im Alter nichts zu befürchten.
Ein heute 20-Jähriger bringt so viel Weitsicht im Regelfall noch nicht auf, er hat in dem Alter schlicht andere Dinge im Kopf, daher ist es wichtig dass die Eltern ihren Hirnschmalz nutzen und einen ordentlichen Grundstock legen welcher mehr als ausreichend für sie selbst und min. die nachfolgende Generation ist.
Spätestens mit 30 muss der Nachwuchs geimpft sein und wissen wie der Hase zu laufen hat, ansonsten ist der Zug nahezu abgefahren. Er wird somit vermutlich im Alter eher von der Substanz leben, sprich Kapital vernichten anstatt es zu mehren.
Ca. 20% (inflationsbereinigter) Zugewinn pro Generation ist ein akzeptables Ziel und ohne größere Einschränkungen durchaus machbar, dafür muss man nicht Buffett heißen.
Wer sich auf den Staat verlässt, der ist im Zweifelsfall verlassen. Bringt man sein ganzes Leben damit zu stets neue Kredite zu bedienen, ohne damit bleibende Werte zu schaffen, steht man im Alter garantiert mit leeren Händen da. In meinen Augen ist dies vergeudete Lebenszeit, ein sinnloser Verbrauch von nicht nachwachsenden Ressourcen und die Bank einziger Nutzniesser jener Generation - auf Kosten des Planeten Erde.
Hirnlos das eigene Grab geschaufelt, ohne Mehrwert, und überhaupt nicht zukunftsträchtig.



Dir ist schon klar, das es auch in der Vergangenheit in "ganz schlimmen Zeiten" dann für Gold auch nichts gab- weil man auch Gold nicht essen kann?
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Re: "Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

Beitragvon Der Neandertaler » So 10. Apr 2016, 11:31

Hallo Realist2014.
Realist2014 hat geschrieben:das war ja nicht auf dich persönlich gemünzt

nur ist es albern, immer über die Rente zu lamentieren, ohne sich die tatsächlichen Fakten und Mechanismen anzuschauen
Ich hatte mir schon eingebildet, es verstanden zu haben, daher habe ih dies auch nicht auf mich bezogen - keine Sorge.Ich bin weitgehend mit Dir einer Meinung, wenn es "immer über die Rente zu lamentieren" geht.
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Re: "Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

Beitragvon Excellero » So 10. Apr 2016, 11:38

Zuwanderung in die Sozialsysteme ist doch einer der wesentlichen Gründe für die Schieflage der Rente. Und jetzt soll es Zuwanderung richten? Schröder will hier Feuer mit Benzin löschen...
Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen, muß man eigenen haben.
-Immanuel Kant
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Re: "Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

Beitragvon Der Neandertaler » So 10. Apr 2016, 11:51

Wer schenkt William den mal ein Lexikon ... respektive einen Kurs:
    "wie deute ich Sätze richtig und verarbeite sie kognitiv dementsprechend?"
William:
Deine Wahrnehmung, wonach Deine Rente nicht ausreicht (liegt vielleicht am Geld?), mag subjektiv und real richtig sein, dies war aber nicht der Grund, warum ich Dir geantwortet habe. Du hast die Sicherheit der Rente in Zweifel gezogen, ich habe Dir geantwortet, daß der Staat Dir zwar eine Rente garantiert, aber nicht deren Höhe.

Und nun kommst Du mit der persönlichen Schieflage, ... so schlimm diese auch sein mag. Nochmal: es war und ist nicht Gegenstand des Diskurses - jedenfalls nicht nach meiner Wahrnehmung!

im Klartext: die Rente(nzahlung) ist sicher - aber nicht deren Höhe!
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Re: "Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

Beitragvon Realist2014 » So 10. Apr 2016, 11:56

Excellero hat geschrieben:(10 Apr 2016, 12:38)

Zuwanderung in die Sozialsysteme ist doch einer der wesentlichen Gründe für die Schieflage der Rente.




das sind zwei paar Schuhe..

Rente bekommt nur- wer BEITRÄGE bezahlt hat...
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Re: "Agenda 2020" für Zuwanderungspolitik sonst ist die Rente nicht mehr sicher

Beitragvon Der Neandertaler » So 10. Apr 2016, 13:02

Hallo Excellero.
Excellero hat geschrieben:(10 Apr 2016, 12:38)

Zuwanderung in die Sozialsysteme ist doch einer der wesentlichen Gründe für die Schieflage der Rente. Und jetzt soll es Zuwanderung richten? Schröder will hier Feuer mit Benzin löschen...
Vorab: wen oder was meinst Du mit "Schroeder"?
Wir haben da die ehemalige Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Kristina Schröder - wir haben des Weiteren einen Ole Schröder - CDU-Bundestagsabgeordneter Kreis Pinneberg. Oder meintest Du etwa den ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder?
Was aber hat dieser mit der (jetzigen) Zuwanderung zu tun?

Darüber hinaus:
hast Du schonmal was von der Rentenformel gehört?
    ... wonach jeder Arbeitnehmer Anteile des Lohns an die gesetzliche Rentenversicherung abgeben muß, er aber für die Berechnung des Rentenanspruchs ... seines Rentenanspruchs Endgeltpunkte erwirbt?
Es ist nämlich etwas komplizierter, als Du oder so mancher Schreihals es assoziiert.
Rentenformel:
    Monatliche Rente = Entgeltpunkte x Zugangsfaktor x aktueller Rentenwert x Rentenartfaktor
Die Entgeltpunkte werden aufgrund von Einkommen und Durchschnittsverdienst aller Versicherten errechnet. Entspricht also Dein Verdienst dem Durchschnittseinkommen, bekommst Du einen (1) Endgeltpunkte - ist Dein Gehalt höher oder niederiger, als das Durchschnittseinkommen, so erhälst Du entsprechend mehr oder weniger Entgeltpunkte.

Der Zugangsfaktor und der Rentenartfaktor entsprechen jeweils Deiner individuellen Situation(en) - wer früher in Rente geht, muß Abschläge in Kauf nehmen. Wenn Du später als die Regelaltersgrenze in Rente gehst - also: länger arbeitest, erhälst Du im Umkehrschluß Zuschläge auf Deine monatliche Rente. Altersrenten, Erziehungsrenten und Renten wegen voller Erwerbsminderung haben den Rentenartfaktor-Wert 1 - teilweise Erwerbsminderung entspricht dem Wert 0,5 - bei Witwenrenten beträgt der Faktor 0,55 oder 0,6 - Vollwaisenrenten erhalten einen Wert von 0,2 und Halbwaisenrenten einen Wert von 0,1.
Einzig der aktuelle Rentenwert wird durch Politik beeinflußt - weil er von Zeit zu Zeit angepaßt und beschloßen werden muß. Er wird aber anhand der Rentenanpassungsformel ermittelt und richtet sich weitgehend nach der Lohnentwicklung der beitragspflichtigen Löhne und Gehälter des vorvergangenen Jahres. In der Rentenanpassungsformel sind zudem noch verschiedene Faktoren berücksichtigt: der Riesterfaktor und der Nachhaltigkeitsfaktor sowie die Schutzklausel. Zur Zeit beträgt der Wert eines Entgeltpunktes 28,61 € in Westdeutschland und 26,39 € in Ostdeutschland.

Du siehst:
Deine "Zuwanderung in die Sozialsysteme" hat also wenig Auswirkungen auf Deine Rente!
    ... schon gar nicht ist dies "einer der wesentlichen Gründe für die Schieflage der Rente."
Ich empfehle Dir dazu mal entsprechende Fachliteratur ... oder laß es Dir von jemandem erklären, der etwas davon versteht.
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