Armutsfalle private Krankenversicherung

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Moses
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Re: Armutsfalle private Krankenversicherung

Beitragvon Moses » Mi 4. Mär 2015, 19:46

epona » Di 3. Mär 2015, 07:52 hat geschrieben:
Ich habe auch nicht das Gegenteil behauptet.

Ich versuche es mal so:
In deinem Falle gibt es zwei Leistungsträger im Krankheitsfall.
Es ist aus diesem Grunde wesentlich "schwieriger" in eine PKV-bedingte Armutsfalle im Alter zu tappen.
Schaust du bitte Strangtitel.


Ah, jetzt versteh ich was Du gemeint hast, das stimmt und als Pensionär muss ich mich ja eh nur noch zu 30% versichern.
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Dr. Nötigenfalls

Re: Armutsfalle private Krankenversicherung

Beitragvon Dr. Nötigenfalls » Mi 4. Mär 2015, 20:20

Moses » Mi 4. Mär 2015, 19:45 hat geschrieben:
Versuchs mal mit lesen Dr.

Niemand fliegt aus der PKV weil er Kosten verursacht.

extra fett und rot, dass auch du es siehst - nirgends war die Rede von reinkommen


Wie wärs wenn du erstmal selbst lesen lernst ?
Wo hatte ich deine Behauptung bestritten ?
Geh wieder Colour codes spielen.
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Moses
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Re: Armutsfalle private Krankenversicherung

Beitragvon Moses » Mi 4. Mär 2015, 20:21

Dr. Nötigenfalls » Mi 4. Mär 2015, 20:20 hat geschrieben:
Wie wärs wenn du erstmal selbst lesen lernst ?
Wo hatte ich deine Behauptung bestritten ?
Geh wieder Colour codes spielen.


Bist Du jetzt völlig wirr? Wo ging es denn um eine meiner Behauptungen - versuchs mal mit mehr Sauerstoff.
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: Armutsfalle private Krankenversicherung

Beitragvon lunaluna » Sa 21. Mär 2015, 16:43

jorikke » So 1. Mär 2015, 20:10 hat geschrieben:
So ist es.
Ein guter Freund war Vertreter der DKV. Irgendwann vor etwa 40 Jahren habe ich mit hm ein Gespräch in eigener Sache geführt.
( Verh., drei Kinder )
Sein ganz klarer Rat war, verkürzt ausgedrückt, wenn du aus der GKV austrittst, bist du mit dem Klammerbeutel gepudert.


Naja, wenn man es rein finanziell sieht, finde ich den Rat etwas übertrieben. Aber es ehrt ihn als Versicherungsvertreter.

Kommt halt drauf an, ob und wie lange und wie weit die Mutter beruflich zurückfährt. Wenn sie langfristig beitragsfrei mitversichert werden soll, ist die GKV finanziell eine Option.

Wenn sie eigenständig versichert ist, sei es über Elternzeit, sei es über Arbeit, oder sogar selbst über der BBG liegt, ist die private eher die kostengünstigere Alternative. Je nach Tarif natürlich.

Vom Höchstbeitrag in der GKV kriegst du dich und deine 3 Kinder jedenfalls auch privat versichert. Kinder kosten um die 100 eur, du anfangs so rund 200, du bist also mit 500 dabei, und das ist noch leicht unter dem Höchstsatz in der GKV (AG- und AN- Anteil, so 580 dürften es sein).

Und wenn die Kinder aus dem Haus sind, zahlst du dann in der PKV vielleicht 400 und liegst immer noch deutlich unter dem Höchstsatz in der GKV, der dann inzwischen ja auch gestiegen ist.

Und wenn du dann Rentner bist und ausreichend vorgesorgt hast, würdest du in der GKV weiterhin den Höchstsatz oder vielleicht etwas weniger zahlen, der dann vielleicht bei 700 eur liegt, in der PKV aber nur 500 eur.

Oder ist da was falsch dran?

Ich würde trotzdem immer in der GKV bleiben, weil sie dich auch in schlechteren Zeiten nicht hängen lässt. Die in ihr beinhaltete Versicherung gegen Einkommensarmut finde ich sehr, sehr wertvoll. Das Leben verläuft selten ganz geradlinig. Und da würd ich nicht nur auf's Finanzielle gucken, sondern auch auf das Gefühl.

Und wenn du dann ein Leben als ständiger Nettodraufzahler hinter dich gebracht hast, weil du nie arm und nie ernsthaft krank wurdest, kannst du sagen "Mensch, kann ich mich glücklich schätzen", statt auf deine Beitragslast zu schimpfen.
Zuletzt geändert von lunaluna am Sa 21. Mär 2015, 17:24, insgesamt 17-mal geändert.
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Re: Armutsfalle private Krankenversicherung

Beitragvon jorikke » Sa 21. Mär 2015, 20:48

lunaluna » Sa 21. Mär 2015, 16:43 hat geschrieben:
Naja, wenn man es rein finanziell sieht, finde ich den Rat etwas übertrieben. Aber es ehrt ihn als Versicherungsvertreter.

Kommt halt drauf an, ob und wie lange und wie weit die Mutter beruflich zurückfährt. Wenn sie langfristig beitragsfrei mitversichert werden soll, ist die GKV finanziell eine Option.

Wenn sie eigenständig versichert ist, sei es über Elternzeit, sei es über Arbeit, oder sogar selbst über der BBG liegt, ist die private eher die kostengünstigere Alternative. Je nach Tarif natürlich.

Vom Höchstbeitrag in der GKV kriegst du dich und deine 3 Kinder jedenfalls auch privat versichert. Kinder kosten um die 100 eur, du anfangs so rund 200, du bist also mit 500 dabei, und das ist noch leicht unter dem Höchstsatz in der GKV (AG- und AN- Anteil, so 580 dürften es sein).

Und wenn die Kinder aus dem Haus sind, zahlst du dann in der PKV vielleicht 400 und liegst immer noch deutlich unter dem Höchstsatz in der GKV, der dann inzwischen ja auch gestiegen ist.

Und wenn du dann Rentner bist und ausreichend vorgesorgt hast, würdest du in der GKV weiterhin den Höchstsatz oder vielleicht etwas weniger zahlen, der dann vielleicht bei 700 eur liegt, in der PKV aber nur 500 eur.

Oder ist da was falsch dran?

Ich würde trotzdem immer in der GKV bleiben, weil sie dich auch in schlechteren Zeiten nicht hängen lässt. Die in ihr beinhaltete Versicherung gegen Einkommensarmut finde ich sehr, sehr wertvoll. Das Leben verläuft selten ganz geradlinig. Und da würd ich nicht nur auf's Finanzielle gucken, sondern auch auf das Gefühl.

Und wenn du dann ein Leben als ständiger Nettodraufzahler hinter dich gebracht hast, weil du nie arm und nie ernsthaft krank wurdest, kannst du sagen "Mensch, kann ich mich glücklich schätzen", statt auf deine Beitragslast zu schimpfen.


Über den letzten Satz mußte ich schmunzeln. Ich hatte tatsächlich den Dusel so gut wie nie krank gewesen zu sein.
Einmal, Anfang der 60.Jahre, habe ich mir bei Arbeiten in der Galvanik einen Ausschlag geholt, Drei Wochen Krankenhaus und dann sechs Wochen Kur in Davos, das war´s .
Einmal in 45 Jahren noch den Fuß verstaucht. Drei Tage Innendienst.
Ich zahle als Rentner immer noch den Höchstsatz. Wie früher nur 50%. Was damals der Arbeitgeberanteil war, wird heute von ?? übernommen. Deshalb stimmt deine Rechnung mit den 700.- nicht. Der scheint mir ohnehin etwas zu hoch gegriffen zu sein.
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Re: Armutsfalle private Krankenversicherung

Beitragvon Starfix » So 22. Mär 2015, 08:27

Dr. Nötigenfalls » So 1. Mär 2015, 15:07 hat geschrieben:Knapp neun Millionen Selbständige, Beamte und gutverdienende Arbeitnehmer in Deutschland genießen die bevorzugte Behandlung als Privatpatienten. Oft steigen sie mit überschaubaren oder Super-Spar-Tarifen bei den Privaten ein. Doch eine "billige" Versicherung kann schnell teuer werden,...

http://www.hr.gl-systemhaus.de/mp4/ARDm ... bl_ard.mp4

Das war ja immer schon meine Rede.
Würden ausnahmslos ALLE in die Gesetzliche Einzahlen wäre die Budgetierung ganz schnell vom Tisch !!
und die privaten (Rosinenpicker) Anbieter wären auch weg vom Fenster.



In solchen Sache ist Privat immer Scheiße.
Wir brauchen eine Staatliche Krankenversicherung in der jeder Bedienungslos Mitglied ist, so das auch jeder Obdachlose davon profitieren kann.
Ich leide unter Legasthenie und mache deshalb viele orthographische Fehler.
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Re: Armutsfalle private Krankenversicherung

Beitragvon epona » So 22. Mär 2015, 08:55

lunaluna » Sa 21. Mär 2015, 17:43 hat geschrieben:
Oder ist da was falsch dran?



Jaein ;)

Abgesehen davon, dass deine Prämienschätzung der PKV Beiträge ausgesprochen optimistisch ist, gibt es wenige Personen die PKV versichert sind und 3 Kinder alleine aufziehen.

Tarife mit derart niedrigen Prämien wie von dir genannt gibt es, beinhalten aber immer einen sehr hohen Eigenbehalt den man natürlich berücksichtigen muss.
Ebenfalls berücksichtigen sollte man die Beitragssprünge innerhalb der Tarifsysteme zb. vom
Kindertarif zum Jugendlichen und Erwachsenentarif.
Allein dadurch verteuern sich PKV Prämien zum Teil massiv.

Berücksichtigen sollte man auch, dass von den ca. 9 Mill. PKV-Versicherten 47 Prozent zu dem beihilfeberechtigten Personenkreis (Beamte AN ÖD) gehören.
Immer bezogen auf Voll-KV.
Von den verbleibenen 63% gehören nur 35,5% zu dem von dir angesprochen Personenkreis.
Der Rest setzt sich aus dem Kreis der Selbständigen und Freiberufler zusammen.

Aber nehmen wir wieder dein Beispiel und ändern es lediglich in ELTERNPAAR mit drei Kindern.
Denk mal über die Unterschiede GKV vs. PKV während der Elternzeit bzw. Reduzierung/Wegfall von Verdienst über mehrere Jahre wegen Kinderbetreuung nach.

Das "Familienrisiko" ist ein Hauptgrund dafür, dass gut verdienende Leute über JAEG nicht zur PKV wechseln.

Zu deiner Prognose der Beitragslangzeitentwicklung bedenke bitte, auch die PKV ist eine Solidaritätsgemeinschaft. Die Basis ist aber viel geringer als die der GKV.
Auch die PKV kann trotz gesetzl. Altervorsorgemaßnahme und tariflicher Altersrückstellungen langfristig nur durch "junges Blut" Beiträge niedrig halten.
Und daran mangelt es.
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Re: Armutsfalle private Krankenversicherung

Beitragvon lunaluna » So 22. Mär 2015, 09:24

jorikke » Sa 21. Mär 2015, 20:48 hat geschrieben:
Über den letzten Satz mußte ich schmunzeln. Ich hatte tatsächlich den Dusel so gut wie nie krank gewesen zu sein.
Einmal, Anfang der 60.Jahre, habe ich mir bei Arbeiten in der Galvanik einen Ausschlag geholt, Drei Wochen Krankenhaus und dann sechs Wochen Kur in Davos, das war´s .
Einmal in 45 Jahren noch den Fuß verstaucht. Drei Tage Innendienst.
Ich zahle als Rentner immer noch den Höchstsatz. Wie früher nur 50%. Was damals der Arbeitgeberanteil war, wird heute von ?? übernommen. Deshalb stimmt deine Rechnung mit den 700.- nicht. Der scheint mir ohnehin etwas zu hoch gegriffen zu sein.


Wegen deinem letzten Satz: Ich bin von einem heute zB 30jährigen ausgegangen. Bis der 65 ist, ist der Höchstsatz in der GKV ja gestiegen. Die 700 eur sind aber zugegeben aus der Hüfte geschossen.
Freut mich, dass dein Leben so glatt verlaufen ist!
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Re: Armutsfalle private Krankenversicherung

Beitragvon lunaluna » So 22. Mär 2015, 09:56

epona » So 22. Mär 2015, 08:55 hat geschrieben:
Jaein ;)

Abgesehen davon, dass deine Prämienschätzung der PKV Beiträge ausgesprochen optimistisch ist,


Eben war von einem Anstieg von 200 auf 400 eur die Rede, der schon als exorbitant angesehen wurde. Das hab ich als Grundlage genommen. Aber du hast recht, ich hab viel zu optimistisch geschätzt, aber für beide Systeme.

Meine Schätzung, dass der GKV-Beitrag im Alter ( in 35 Jahren) 700 eur betrage, war viel zu niedrig.

Wenn man von Gehaltssteigerungen und entsprechender Anpassung der BBG von jährlich 3 Prozent ausgeht, kommt man auf einen Höchstbeitrag in 35 Jahren in der GKV iHv rd 1.300 eur. Wenn es beim heutigen Beitragssatz bleibt.

Entsprechend kann dann auch der PKV-Tarif steigen.

Insofern war meine Rechnung tatsächlich völliger Quatsch in den absoluten Zahlen. Sorry.

Man kann aber sagen: wenn der PKV-Beitrag nicht mehr steigt als die Löhne und Gehälter, also zB jährlich um 3 Prozent, bleibt er im Anstieg tendenziell parallel zum GKV-Höchstbeitrag.

D.h. wenn er anfangs erheblich niedriger war als der Höchstbeitrag in der GKV und dann immer um 3 Prozent im Jahr steigt, bleibt er erheblich niedriger.

Nur wenn er mehr steigt, als Löhne und Gehälter, nähert er sich dem GKV-Höchstbeitrag, so wie ich es angenommen habe.

gibt es wenige Personen die PKV versichert sind und 3 Kinder alleine aufziehen.


Ich bin davon ausgegangen, dass die Mutter eigenständig zB in der GKV versichert ist. Wenn dann der Mann mehr verdient und privat versichert sein will, können die Kinder ja nicht bei der Frau mitversichert werden, sondern sie müssen auch privat versichert werden.

Tarife mit derart niedrigen Prämien wie von dir genannt gibt es, beinhalten aber immer einen sehr hohen Eigenbehalt den man natürlich berücksichtigen muss.


Es gibt ja Einstiegstarife mit 100 eur. Ein Selbstbehalt ist selbstverständlich. Die 200 eur hab ich aus dem Thread hier. Nimm 300 eur, ändert am Grundsatz auch nichts.

100 eur Kindertarif ist ein ganz normaler bzw. guter Tarif, was ich zufällig weiss.

Ebenfalls berücksichtigen sollte man die Beitragssprünge innerhalb der Tarifsysteme zb. vom
Kindertarif zum Jugendlichen und Erwachsenentarif.
Allein dadurch verteuern sich PKV Prämien zum Teil massiv.


Wie gesagt, hab völlig falsch geschätzt, ich gebe es zu. Muss in beiden Systemen langfristig viel mehr sein.

Zu diesen Sachen weiss ich nichts. Nenn mir Zahlen.

Berücksichtigen sollte man auch, dass von den ca. 9 Mill. PKV-Versicherten 47 Prozent zu dem beihilfeberechtigten Personenkreis (Beamte AN ÖD) gehören.
Immer bezogen auf Voll-KV.
Von den verbleibenen 63% gehören nur 35,5% zu dem von dir angesprochen Personenkreis.
Der Rest setzt sich aus dem Kreis der Selbständigen und Freiberufler zusammen.


Und was bedeutet das für die Rechnung? Ich bin halt von einem AN über der BBG ausgegangen und habe die Frage gestellt, ob sich für ihn der Wechsel finanziell lohnt, wenn er 3 Kinder hat.

Ist doch schön, dass sich so viele für die GKV entscheiden.

Aber nehmen wir wieder dein Beispiel und ändern es lediglich in ELTERNPAAR mit drei Kindern.
Denk mal über die Unterschiede GKV vs. PKV während der Elternzeit bzw. Reduzierung/Wegfall von Verdienst über mehrere Jahre wegen Kinderbetreuung nach.


Ich hab ausdrücklich gesagt, dass wenn eine längerfristige beitragsfreie Mitversicherung der Ehefrau angestrebt ist, die GKV ggfs eine günstigere Option bietet.

Wenn aber die Mutter zB 3 Jahre Elternzeit macht und danach halbtags wieder einsteigt, muss sie nie beim Mann mitversichert werden. Sie ist also ohnehin in der GKV, egal wie der Mann sich versichert. Ausser sie ist über der JAEG, dann ist es nochmal ne ganz andere Nr.

Das "Familienrisiko" ist ein Hauptgrund dafür, dass gut verdienende Leute über JAEG nicht zur PKV wechseln.


Das mag sein. Und das wird immer so propagiert. Dagegen habe ich argumentiert.

Zu deiner Prognose der Beitragslangzeitentwicklung bedenke bitte, auch die PKV ist eine Solidaritätsgemeinschaft. Die Basis ist aber viel geringer als die der GKV.
Auch die PKV kann trotz gesetzl. Altervorsorgemaßnahme und tariflicher Altersrückstellungen langfristig nur durch "junges Blut" Beiträge niedrig halten.
Und daran mangelt es.


Naja, das Altersrisiko sollte in den Tarifen schon einkalkuliert sein. Es werden ja auch Altersrückstellungen gebildet. Aber kann schon sein, dass die PKVen da systematisch zu niedrig kalkulieren, um Kunden anzulocken. Darf aber eigentlich nicht sein, seit es die Altersrückstellungen gibt.

Im Übrigen finde ich es eine Schweinerei, dass junge, gesunde, gutverdienende Singles per Rosinenpickerei abgeworben werden, und dann so Jammerthreads wie hier aufgemacht werden, wenn sie nicht mehr jung, gesund, Single oder gutverdienend sind.

Und ich wollte einfach mal klarstellen, dass weder Familien noch Rentner zwingend Nettotransferempfänger in der GKV sind. Es gibt viele gute Gründe für die GKV. Aber ich sehe sie eher in der Versicherung gegen Einkommensarmut bzw. gegen ein Leben, das nicht immer auf der Sonnenseite verläuft, als darin, dass lebenslange Gutverdiener durch Kinder oder als Rentner einen finanziellen Vorteil ergattern.
Zuletzt geändert von lunaluna am So 22. Mär 2015, 11:42, insgesamt 18-mal geändert.
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Re: Armutsfalle private Krankenversicherung

Beitragvon jorikke » So 22. Mär 2015, 09:58

lunaluna » So 22. Mär 2015, 09:24 hat geschrieben:
Wegen deinem letzten Satz: Ich bin von einem heute zB 30jährigen ausgegangen. Bis der 65 ist, ist der Höchstsatz in der GKV ja gestiegen. Die 700 eur sind aber zugegeben aus der Hüfte geschossen.
Freut mich, dass dein Leben so glatt verlaufen ist!


Irgendwo (hier Gesundheit) muss man ja auch mal Dusel haben.
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Re: Armutsfalle private Krankenversicherung

Beitragvon lunaluna » So 22. Mär 2015, 10:18

jorikke » So 22. Mär 2015, 09:58 hat geschrieben:
Irgendwo (hier Gesundheit) muss man ja auch mal Dusel haben.


Ich hoffe, du hattest auch sonst genügend Dusel!
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Re: Armutsfalle private Krankenversicherung

Beitragvon epona » So 22. Mär 2015, 14:28

lunaluna » So 22. Mär 2015, 10:56 hat geschrieben:
Eben war von einem Anstieg von 200 auf 400 eur die Rede, der schon als exorbitant angesehen wurde. Das hab ich als Grundlage genommen. Aber du hast recht, ich hab viel zu optimistisch geschätzt, aber für beide Systeme.

Meine Schätzung, dass der GKV-Beitrag im Alter ( in 35 Jahren) 700 eur betrage, war viel zu niedrig.

Wenn man von Gehaltssteigerungen und entsprechender Anpassung der BBG von jährlich 3 Prozent ausgeht, kommt man auf einen Höchstbeitrag in 35 Jahren in der GKV iHv rd 1.300 eur. Wenn es beim heutigen Beitragssatz bleibt.

Entsprechend kann dann auch der PKV-Tarif steigen.

Insofern war meine Rechnung tatsächlich völliger Quatsch in den absoluten Zahlen. Sorry.

Man kann aber sagen: wenn der PKV-Beitrag nicht mehr steigt als die Löhne und Gehälter, also zB jährlich um 3 Prozent, bleibt er im Anstieg tendenziell parallel zum GKV-Höchstbeitrag.

D.h. wenn er anfangs erheblich niedriger war als der Höchstbeitrag in der GKV und dann immer um 3 Prozent im Jahr steigt, bleibt er erheblich niedriger.

Nur wenn er mehr steigt, als Löhne und Gehälter, nähert er sich dem GKV-Höchstbeitrag, so wie ich es angenommen habe.



Ich bin davon ausgegangen, dass die Mutter eigenständig zB in der GKV versichert ist. Wenn dann der Mann mehr verdient und privat versichert sein will, können die Kinder ja nicht bei der Frau mitversichert werden, sondern sie müssen auch privat versichert werden.



Es gibt ja Einstiegstarife mit 100 eur. Ein Selbstbehalt ist selbstverständlich. Die 200 eur hab ich aus dem Thread hier. Nimm 300 eur, ändert am Grundsatz auch nichts.

100 eur Kindertarif ist ein ganz normaler bzw. guter Tarif, was ich zufällig weiss.



Wie gesagt, hab völlig falsch geschätzt, ich gebe es zu. Muss in beiden Systemen langfristig viel mehr sein.

Zu diesen Sachen weiss ich nichts. Nenn mir Zahlen.



Und was bedeutet das für die Rechnung? Ich bin halt von einem AN über der BBG ausgegangen und habe die Frage gestellt, ob sich für ihn der Wechsel finanziell lohnt, wenn er 3 Kinder hat.

Ist doch schön, dass sich so viele für die GKV entscheiden.



Ich hab ausdrücklich gesagt, dass wenn eine längerfristige beitragsfreie Mitversicherung der Ehefrau angestrebt ist, die GKV ggfs eine günstigere Option bietet.

Wenn aber die Mutter zB 3 Jahre Elternzeit macht und danach halbtags wieder einsteigt, muss sie nie beim Mann mitversichert werden. Sie ist also ohnehin in der GKV, egal wie der Mann sich versichert. Ausser sie ist über der JAEG, dann ist es nochmal ne ganz andere Nr.



Das mag sein. Und das wird immer so propagiert. Dagegen habe ich argumentiert.



Naja, das Altersrisiko sollte in den Tarifen schon einkalkuliert sein. Es werden ja auch Altersrückstellungen gebildet. Aber kann schon sein, dass die PKVen da systematisch zu niedrig kalkulieren, um Kunden anzulocken. Darf aber eigentlich nicht sein, seit es die Altersrückstellungen gibt.

Im Übrigen finde ich es eine Schweinerei, dass junge, gesunde, gutverdienende Singles per Rosinenpickerei abgeworben werden, und dann so Jammerthreads wie hier aufgemacht werden, wenn sie nicht mehr jung, gesund, Single oder gutverdienend sind.

Und ich wollte einfach mal klarstellen, dass weder Familien noch Rentner zwingend Nettotransferempfänger in der GKV sind. Es gibt viele gute Gründe für die GKV. Aber ich sehe sie eher in der Versicherung gegen Einkommensarmut bzw. gegen ein Leben, das nicht immer auf der Sonnenseite verläuft, als darin, dass lebenslange Gutverdiener durch Kinder oder als Rentner einen finanziellen Vorteil ergattern.


Nur ganz kurz noch dazu:

Wenn in deiner Berechnung ein Partner (Elternteil der 3 Kinder) GKV versichert ist, dann hast du dessen Beitrag und den ggf. vorhandenen Beitrag für eine KV Zusatzvers. unterschlagen.

Dass sich die PKV junge, gesunde Menschen aussucht ist m.E. legitim.
Ansonsten könnte dieses System nicht aufrecht erhalten werden.

Die in den Tarifen "eingestrickten" Altersrückstellungen und der gesetzl. vorgeschrieben Altersvorsorgezuschlag kann nur bei ausreichender Verzinsung der Anlage und nur in einem jungen Mitgliederverband ausreichend Ausgleich schaffen.
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Re: Armutsfalle private Krankenversicherung

Beitragvon Flat » So 22. Mär 2015, 14:33

Moin,

bei Beamten gibt es eine Besonderheit. Sie müssen sich ja nur zu 50 % (ggf. sogar nur zu 30 % versichern).

Gehen sie aber in die GKV, was durchaus möglich ist, müssen sie nciht nur den Arbeitnehmeranteil sondern auch den Arbeitgeberanteil zahlen. Sie zahlen also in der GKV das Doppelte wie normale Arbeitnehmer.

Der Staat zahlt nämlich unter Hinweis auf die Beihilfe nicht den Arbeitgeberanteil für Beamte. Die Beihilfe greift aber nicht bei GKV-Versicherten.

Insofern werden sich die meisten Beamten schlicht die GKV nicht leisten können.

Tschüss

Flat
Zuletzt geändert von Flat am So 22. Mär 2015, 14:33, insgesamt 1-mal geändert.
_______
wer Rechtsradikales sagt und tut, ist rechtsradikal. Das hat nichts mit Nazikeule zu tun.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/inte ... 62231.html
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Re: Armutsfalle private Krankenversicherung

Beitragvon lunaluna » So 22. Mär 2015, 18:47

epona » So 22. Mär 2015, 14:28 hat geschrieben:
Nur ganz kurz noch dazu:

Wenn in deiner Berechnung ein Partner (Elternteil der 3 Kinder) GKV versichert ist, dann hast du dessen Beitrag und den ggf. vorhandenen Beitrag für eine KV Zusatzvers. unterschlagen.


Wieso unterschlagen? Ich bin davon ausgegangen, dass er pflichtversichert ist, man an dem Beitrag also eh nix ändern kann.

Wenn er auch über der JAEG liegt, spricht finanziell natürlich noch mehr für die PKV.

Dass sich die PKV junge, gesunde Menschen aussucht ist m.E. legitim.
Ansonsten könnte dieses System nicht aufrecht erhalten werden.


Ich hab mich eher über das Gejammer beschwert, wenn die PKV dann plötzlich nicht mehr passt. Wer einmal drin ist, soll halt auch drin bleiben.

Die GKV passt sich halt der Lebenslage flexibel an. Um den Preis, dass man einen höheren Preis zahlt, wenn man der Flexibilität im Rückblick gar nicht bedurft hätte. Wie das bei jeder Versicherung so ist.

Die in den Tarifen "eingestrickten" Altersrückstellungen und der gesetzl. vorgeschrieben Altersvorsorgezuschlag kann nur bei ausreichender Verzinsung der Anlage und nur in einem jungen Mitgliederverband ausreichend Ausgleich schaffen.


Wieso jung? Wenn das Lebenskrankheitsrisiko von Anfang an richtig kalkuliert wurde und die Verzinsung der Altersrückstellungen richtig veranschlagt wurde, brauchst du doch im Prinzip keine jungen, weil genug angespartes Geld da sein müsste, um ein altes Kollektiv zu versorgen. Oder wird da nicht korrekt kalkuliert?

Die PKV mag momentan ein Zinsproblem haben, dafür hat sie aber auch im Grundsatz kein demografisches Problem. Hebt sich also auf ;)

Ich frag mich eh schon lange, ob nicht ein Zusammenhang zwischen dem momentanen Zins bzw. der Finanzkrise und der Demografie besteht, Stichwort Mackenroth-These.
Zuletzt geändert von lunaluna am So 22. Mär 2015, 18:53, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Armutsfalle private Krankenversicherung

Beitragvon lunaluna » Mo 23. Mär 2015, 17:41

@epona

Und was willst du jetzt damit sagen?

Ausser dass du Versicherungsmaklerin bist und mich persönlich angreifst (was in diesem Forum ja anscheinend zum guten Ton gehört) hab ich den Sinn deiner Aussage nicht geblickt.

Du musst ja deinem Kunden vorrechnen, womit er sich günstiger steht. Wieso man da einen Beitrag aufführen soll, der in beiden Fällen gleich bleibt, weil er nicht beeinflussbar ist, erschliesst sich mir nicht. Hat meine Tochter vor ein paar Jahren in der Schule gelernt: wenn man auf beiden Seiten einer Ungleichung x hinzuaddiert, bleibt es bei der Ungleichung.

Wenn du valide Zahlen hast, freue ich mich, wenn du sie mit uns teilst.

Nicht an dich: Mich würde mal ein Versicherungsmathematiker interessieren, der erklären kann, wie die PKV kalkuliert, dass es zu den häufig bemängelten exorbitanten Prämiensteigerungen kommen kann. Jemand da?

@epona: Wieso braucht die PKV gerade junge, gesunde Versicherte, wenn doch der einzelne Beitrag versicherungsmathematisch korrekt kalkuliert ist? Stell hier bitte nicht irgendwelche Standard-Behauptungen auf, ohne sie zu begründen.
Zuletzt geändert von lunaluna am Mo 23. Mär 2015, 18:42, insgesamt 11-mal geändert.
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Re: Armutsfalle private Krankenversicherung

Beitragvon Moses » Mo 23. Mär 2015, 17:46

Flat » So 22. Mär 2015, 14:33 hat geschrieben:Moin,

bei Beamten gibt es eine Besonderheit. Sie müssen sich ja nur zu 50 % (ggf. sogar nur zu 30 % versichern).

Gehen sie aber in die GKV, was durchaus möglich ist, müssen sie nciht nur den Arbeitnehmeranteil sondern auch den Arbeitgeberanteil zahlen. Sie zahlen also in der GKV das Doppelte wie normale Arbeitnehmer.

Der Staat zahlt nämlich unter Hinweis auf die Beihilfe nicht den Arbeitgeberanteil für Beamte. Die Beihilfe greift aber nicht bei GKV-Versicherten.

Insofern werden sich die meisten Beamten schlicht die GKV nicht leisten können.

Tschüss

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Das ist so nicht richtig, wenn Du Dich als beamter bei einer GKV freiwillig versicherst, versicherst Du auch nur den Teil, den die beihilfe nicht abdeckt - also 30 oder 50% je nach dem
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Re: Armutsfalle private Krankenversicherung

Beitragvon Alana4 » Mo 23. Mär 2015, 18:19

Moses » Mo 23. Mär 2015, 17:46 hat geschrieben:
Das ist so nicht richtig, wenn Du Dich als beamter bei einer GKV freiwillig versicherst, versicherst Du auch nur den Teil, den die beihilfe nicht abdeckt - also 30 oder 50% je nach dem


Und das ist komplett falsch!
Keine der gesetzl. Kassen bietet eine beihilfefähige Krankenversicherung an. Da kann sich NIEMAND, auch kein beihilfeberechtigter Beamter zu 50% versichern lassen.

Der Arbeitgeber des Beamten übernimmt NICHT die 50% der Beiträge der notwendigen Voll-Versicherung in der GKV.
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: Armutsfalle private Krankenversicherung

Beitragvon Moses » Mo 23. Mär 2015, 18:21

Alana4 » Mo 23. Mär 2015, 18:19 hat geschrieben:
Und das ist komplett falsch!
Keine der gesetzl. Kassen bietet eine beihilfefähige Krankenversicherung an. Da kann sich NIEMAND, auch kein beihilfeberechtigter Beamter zu 50% versichern lassen.

Der Arbeitgeber des Beamten übernimmt NICHT die 50% der Beiträge der notwendigen Voll-Versicherung in der GKV.

Ein Beamter hat keinen Arbeitgeber, Die Beihilfe erstattet 50% der Krankenkosten und ich kenne viele Beamte die freiwillig in der GKV sind
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: Armutsfalle private Krankenversicherung

Beitragvon Alana4 » Mo 23. Mär 2015, 20:00

Moses » Mo 23. Mär 2015, 18:21 hat geschrieben:Ein Beamter hat keinen Arbeitgeber, Die Beihilfe erstattet 50% der Krankenkosten und ich kenne viele Beamte die freiwillig in der GKV sind

Vergiss die Beihilfe- die beteiligt sich nicht an den monatlich fälligen Beiträgen. Nicht einen müden Cent.
Und keine gesetzliche Kasse bietet 50%-Versicherung an. Keine! Die versichern zu 100% und wollen dafür auch 100% Beitrag jeden Monat. Der DIENSTHERR der Beamten übernimmt bei keinem Beamten 50% der Beiträge.

Wenn Beamte in der GKV sind, dann in aller Regel, weil sie Frau und (mehrere) Kinder haben. Denn dann wird sich das rechnen.
Der Beamte zahlt dann zwar die 100% Beiträge komplett allein, hat aber Frau und Kinder mitversichert. In der PKV müssen Frau und Kinder selbst versichern werden. Muss jeder Beamte sich halt ausrechnen, wie er besser fährt.
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: Armutsfalle private Krankenversicherung

Beitragvon lunaluna » Mo 23. Mär 2015, 20:22

So kenn ich das auch.

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