BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

In diesem Forum werden Themen rund um die sozialen Sicherungsysteme diskutiert.
Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld 2 (HartzIV), Rentenversicherung, Sozialgesetzbuch.

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immernoch_ratlos
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 3. Jan 2018, 14:26

Meine ehemaligen Kollegen die Herren und (nicht ganz) neuerdings auch die Damen "Elektroinstallateure" oder seit dem 1. August 2004 nunmehr, die Berufsbezeichnung "Elektroniker/in (Handwerk) für Energie- und Gebäudetechnik", verdienen nicht sooo schlecht wie man hieraus : Elektroinstallateur Gehalt bundesweit entnehmen kann. :rolleyes:

Überhaupt, da sitzen alle hiesigen Teilnehmer direkt vor einer schier unerschöpflichen Informationsquelle und diskutieren im "Nebel" herum. Sollte ich so jemandem einen Job geben der u.a. schnelle Auffassungsgabe verlangt, der sich bei dem Umfang heutiger Technologie ständig selbst auf dem neusten Stand seiner Branche bzw. seinem Umfeld halten MUSS ? Wohl eher nicht. Ein leichtes das schnell mal herauszufinden - direkt im Büro - vor meinen "Augen" mit dem dortigen PC oder er / sie nützt "schnell mal" sein Smartphone.

Seit ich mich im WEB herumtreibe, wundere ich mich immer mehr über das deutliche Unvermögen von vielen die sich eben nicht schnell und sachgerecht informieren zu können. Dabei gibt es nichts, was man nicht über eine funktionierende Internetverbindung herausfinden könnte :dead:

Nun ist in diesem Beispiel längst nicht alles ausgeschöpft, was unter dem Sammelbegriff "Elektro" an Berufen in der "Energietechnik" oder "Informations- und Kommunikationstechnik" oder "Mechatronik und Automatisierungstechnik" zu finden ist. Wer Bedarf in seiner näheren Umgebung hat, kann sich ja mal "Berufe Aktuell 2017 - 18" (Arbeitsagentur) PDF-Download (startet automatisch) herunterladen. Auf 553 Seiten werden da alle Ausbildungsberufe, die Ausbildungsdauer, die Ausbildungsvergütung (1. Jahr € 580 bis € 680 € / 2. Jahr 630 bis € 730 / 3. Jahr € 680 bis € 850 / 4. Jahr € 730 bis € 930 (für Elektroniker/in (Handwerk) für Energie- und Gebäudetechnik) auch eine kurze Beschreibung der beruflichen Umfelds gibt es da :
Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik planen und installieren elektrotechnische Anlagen, etwa Anlagen der elektrischen Energieversorgung in Gebäuden. Sie montieren z.B. Sicherungen und Anschlüsse für Waschmaschinen, Herde, Gebäudeleiteinrichtungen und Datennetze. Für Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen nehmen sie Steuerungs- und Regelungseinrichtungen in Betrieb. Hierfür erstellen sie Steuerungsprogramme, definieren Parameter, messen elektrische Größen und testen die Systeme. Sie installieren Empfangs- und Breitbandkommunikationsanlagen sowie Fernmeldenetze. Bei Wartungsarbeiten prüfen sie die elektrischen Sicherheitseinrichtungen, ermitteln Störungsursachen und beseitigen Fehler.

Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik finden Beschäftigung :

  • in Betrieben des Elektrotechnikerhandwerks
    .
  • bei Firmen der Immobilienwirtschaft (z.B. im Facility-Management oder bei Hausmeisterdiensten)
Wer damit klarkommt muss selbstverständlich nicht daran hängenbleiben. Diese Ausbildung nehmen auf zu : 19% Hauptschüler, 60% haben einen Realschulabschluss und 20% verfügen über Hochschulreife. Was unter "Sonstige" 1% fällt, das darf jeder selbst herausfinden.

Zu "meiner Zeit" veraltete technologisches Fachwissen so innerhalb von 2 ... 3 Jahren. Diese Berufe sind also nichts für Schlafmützen, die man ständig zur Arbeit tragen muss. Bin sicher, das gilt auch für all die anderen Berufe, die heute ein Jugendlicher zur Auswahl hat. Was den Ort angeht wo das stattfinden soll, auch da ist eben Flexibilität angesagt. Warum nicht auch mal ein paar Jahre im Ausland arbeiten.... :thumbup:

Gerade lese ich im WIKI "Elektroinstallateur" :
Lohn als ElektroinstallateurIn der Schweiz verdient man als ausgebildeter Elektroinstallateur oder als ausgebildete Elektroinstallateurin mindestens 4475 Franken im Monat. Der Mindestlohn ist im Gesamtarbeitsvertrag geregelt und steigt mit der Berufserfahrung jährlich um ca. 100 Franken. Aktuell verdient jeder Elektroinstallateur mit 5 oder mehr Jahren Berufserfahrung mindestens 5000 Franken (13 Monatslöhne).
Dort sprechen die sogar Deutsch, wenn auch nicht ganz akzentfrei.... :p
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Realist2014 » Mi 3. Jan 2018, 15:35

Alpha Centauri hat geschrieben:(03 Jan 2018, 12:06)

Daher auch meine These dass das Diktat des Ökonomischen ( Profit - Verlust Kalkül, dogmatisches Effizienzdenken und so weiter) schon längst ( auch in der Sozialpolitik, Justiz, usw.) das Grundgesetz und die humanen Grundwerte längst untergraben hat. Mit der Unantastbarkeit der Würde ( und zwar bedinungslos) ist es nicht weit her.


da wird nichts "untergraben"

Lies dich einfach mal durch die diversen Urteile des Verfassungsgerichts.

Das Existenzminimum ist mehr als ausreichend für eine "menschenwürdiges Leben". Das hat auch ein Mönch im Kloster.

Nur gibt es - logischerweise- keinen Anspruch auf ein BGE. Nicht mal im Ansatz.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Skull » Do 4. Jan 2018, 09:21

Guten Morgen,
ich habe einige Beiträge in den HartzIV-Thread verschoben.

Ich bitte ein weiteres mal ... HIER ... das Threadthema im Auge zu behalten.
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon jack000 » Do 4. Jan 2018, 19:44

Beispiel Finnland:
Wie läuft's in Finnland?
560 Euro monatlich fürs Nichtstun
Von Diana Dittmer

Finnland überweist 2000 Arbeitslosen seit einem Jahr ohne Auflagen Geld aufs Konto. Spornt das die Menschen an, zu arbeiten? Oder macht es sie fauler?

https://www.n-tv.de/wirtschaft/560-Euro ... 13681.html
Generell kann man auch in Finnland nicht von 560€/Monat leben. Aber der Ansatz ist ja, das man steuerfrei und sozialabgabenfrei lebt (Also auch keine Krankversicherung mehr zahlen muss) und so der Trend zum "brutto = Netto" lebt und wer mehr Rente oder Arbeitslosengeld haben möchte, das dann eben selbst finanziert.
=> Den einen den kompletten Lebensunterhalt zu finanzieren und den anderen die arbeiten nichts zu geben halte ich für den falschen Ansatz!
Deutschland 2017: "Bevor ich loslege, würde ich gerne noch wissen, ob es für Sie in Ordnung ist, dass ich als weibliche Person hier sitze und auch Ihre Dolmetscherin weiblich ist."
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Dampflok94 » Fr 5. Jan 2018, 09:42

jack000 hat geschrieben:(04 Jan 2018, 19:44)
=> Den einen den kompletten Lebensunterhalt zu finanzieren und den anderen die arbeiten nichts zu geben halte ich für den falschen Ansatz!

Und das ist der Grund, warum das BGE allen gezahlt werden soll. Denn immer wieder kommt ja die Frage, warum denn auch der Chefarzt mit nicht gerade kärglichem Salär dieses bekommt. Genau deswegen.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 5. Jan 2018, 12:45

Dampflok94 hat geschrieben:(05 Jan 2018, 09:42)

Und das ist der Grund, warum das BGE allen gezahlt werden soll. Denn immer wieder kommt ja die Frage, warum denn auch der Chefarzt mit nicht gerade kärglichem Salär dieses bekommt. Genau deswegen.



Richtig,gezahlt an alle und finanziert von allen. Zumal ein Grundproblem bei.der Grundeinkommens Debatte der Begriff" Arbeit" . Die meisten sind es ja gewohnt das Wort "Arbeit "mit Erwerbsarbeit begrifflich gleich zu setzten
was schon mal Grundfalsch.ist ( sie eine Form.der Arbeit nicht die Arbeit) . Arbeite sollte für die Menschen auch Glück und Sinnstiftung bedeuten und nicht nur nackter Gelderwerb sein und Arbeit sollte weniger Existenzberechtigung als vielmehr Existenzergänzung sein
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Realist2014 » Fr 5. Jan 2018, 15:40

Alpha Centauri hat geschrieben:(05 Jan 2018, 12:45)

. Zumal ein Grundproblem bei.der Grundeinkommens Debatte der Begriff" Arbeit" . Die meisten sind es ja gewohnt das Wort "Arbeit "mit Erwerbsarbeit begrifflich gleich zu setzten
was schon mal Grundfalsch.ist ( sie eine Form.der Arbeit nicht die Arbeit) .





auch falsch

Arbeit = Kraft x Weg

Physik 8. Klasse.


Der Grundkonsens in unserer Gesellschaft ist aber der, das jeder arbeitsfähige Erwachsene für seinen Lebensunterhalt SELBER sorgen muss- also EIGENES Einkommen erzielt.

WIE er das macht- ist egal, solange es nicht gesetzwidrig ist.

Und diejenigen, die nicht SELBER in der Lage dazu sind, denen wird eben " von der Gesellschaft" eine "Einkommensoption" zugewiesen ...

Als Stellvertreter der Gesellschaft fungiert in D eben das zuständige Jobcenter.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Realist2014 » Fr 5. Jan 2018, 15:41

Alpha Centauri hat geschrieben:(05 Jan 2018, 12:45)

Richtig,gezahlt an alle und finanziert von allen. Z n



wer NUR BGE bezieht- ohne zusätzliches EIGENES Einkommen- der "finanziert" gar nichts

daher wird es das nicht geben
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon unity in diversity » Fr 5. Jan 2018, 16:01

Dampflok94 hat geschrieben:(05 Jan 2018, 09:42)

Und das ist der Grund, warum das BGE allen gezahlt werden soll. Denn immer wieder kommt ja die Frage, warum denn auch der Chefarzt mit nicht gerade kärglichem Salär dieses bekommt. Genau deswegen.

Der Chefarzt wird die Masse seiner Bezüge in Form von Steuern abdrücken müssen, damit auch das Mittelmaß auf seine Kosten leben kann.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Realist2014 » Fr 5. Jan 2018, 17:33

unity in diversity hat geschrieben:(05 Jan 2018, 16:01)

Der Chefarzt wird die Masse seiner Bezüge in Form von Steuern abdrücken müssen, damit auch das Mittelmaß auf seine Kosten leben kann.



es ist schon "lustig", wie beim Thema BGE immer wieder versucht wird, mit dem Satz "es bekommt jeder" sozusagen Volksverdummung zu betreiben

Denn dieser Satz suggeriert ja, das es "bedingungslos" und somit auch ohne Anrechnung als "netto-Einkommen" zu betrachten wäre.

Nur ist das ja nicht der Fall. Dann wäre es ja nicht fianzierbar

Die "Dummen" beim BGE sind die mit hoher ökonomischer Leistungskraft = Einkommen. Die haben NULL davon

Die Profiteure wären diejenigen mit geringen Kompetenzen in "billigen" Wohnsituationen ....
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Dampflok94 » Fr 5. Jan 2018, 17:41

unity in diversity hat geschrieben:(05 Jan 2018, 16:01)
Der Chefarzt wird die Masse seiner Bezüge in Form von Steuern abdrücken müssen, damit auch das Mittelmaß auf seine Kosten leben kann.

Schön, daß Du schon weißt, wie das ganze finanziert werden soll. :cool:
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon unity in diversity » Fr 5. Jan 2018, 18:01

Dampflok94 hat geschrieben:(05 Jan 2018, 17:41)

Schön, daß Du schon weißt, wie das ganze finanziert werden soll. :cool:

Wer 2 Schottenröcke hat, gebe dem einen, der nur einen hat.
Damit der auch 2 hat.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Dampflok94 » Fr 5. Jan 2018, 18:05

unity in diversity hat geschrieben:(05 Jan 2018, 18:01)

Wer 2 Schottenröcke hat, gebe dem einen, der nur einen hat.
Damit der auch 2 hat.

Ich weiß nicht, ob das so geschickt ist. Führt zum Ping-Pong. ;)
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon unity in diversity » Fr 5. Jan 2018, 18:22

Dampflok94 hat geschrieben:(05 Jan 2018, 18:05)

Ich weiß nicht, ob das so geschickt ist. Führt zum Ping-Pong. ;)

Stimmt, weil dann alle immer ärmer werden und es keinen Anreiz mehr gibt, die gesellschaftliche Produktivität voran zu bringen.
Also, für alle.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Schatzhauser » Fr 5. Jan 2018, 18:26

Die Diskussion geht doch in eine Verarschung der Bürger hinein - und ich halte Sie für eine provokante Fake Aktion unter dem trojanischem Pferd den Sozialstaat komplett zu vernichten. Es wäre gut wenn Berufsausbildung, Schule und Studium unbürokratisch gefördert wird und gute Bildung nicht vom Einkommen der Eltern abhänig ist. Ich sehe nicht ein warum jemand der studiert oder ne Ausbildung macht und sich anstrengen muss, das gleiche Geld erhält wie jemand der nur zu Hause sitzt und sich sein Becks Pilz nach dem anderen rein zieht. Sieht man ja an der Flüchtlingskrise wie teilweise die die neu hinzugekommen sind, teilweise finanziell mehr bevorzugt werden - wie jene die schon länger hier sind. Ich finde es ist ein Armutszeugnis wenn unsere Politiker alles kaputt sparen und wir in Schule , Verwaltung und Gesundheit, Sicherheit und so weiter einen Personalnotstand haben. Anstatt über diese Themen ernsthaft zu diskutieren - wird hier eine Haschisch Faul ist Geil Propandna gemacht - einfach nur abstoßend ist das.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Dampflok94 » Fr 5. Jan 2018, 18:31

unity in diversity hat geschrieben:(05 Jan 2018, 18:22)

Stimmt, weil dann alle immer ärmer werden und es keinen Anreiz mehr gibt, die gesellschaftliche Produktivität voran zu bringen.
Also, für alle.

Dein Menschenbild ist ziemlich negativ. Da habe ich ein völlig anderes. Denn selbstredend gibt es diesen Anreiz. Der ist dann in geringerem Maße pekuniär, (er ist es aber immer noch), aber Geld ist nicht alles im Leben. Wenn man natürlich letztere Ansicht nicht teilt, dann wird man meine Meinung nicht teilen können. Wer glaubt imLeben zählen nur drei Dinge: Geld, Geld und noch mehr Geld, der kann das nicht nachvollziehen. Aber ich glaube, das gilt nur für wenige Menschen.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Realist2014 » Fr 5. Jan 2018, 18:34

Dampflok94 hat geschrieben:(05 Jan 2018, 17:41)

Schön, daß Du schon weißt, wie das ganze finanziert werden soll. :cool:


yoh

noch mehr Umverteilung...

dafür gibt es aber keine politische Mehrheit :cool:
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon unity in diversity » Fr 5. Jan 2018, 18:35

Dampflok94 hat geschrieben:(05 Jan 2018, 18:31)

Dein Menschenbild ist ziemlich negativ. Da habe ich ein völlig anderes. Denn selbstredend gibt es diesen Anreiz. Der ist dann in geringerem Maße pekuniär, (er ist es aber immer noch), aber Geld ist nicht alles im Leben. Wenn man natürlich letztere Ansicht nicht teilt, dann wird man meine Meinung nicht teilen können. Wer glaubt imLeben zählen nur drei Dinge: Geld, Geld und noch mehr Geld, der kann das nicht nachvollziehen. Aber ich glaube, das gilt nur für wenige Menschen.

Ich kann ohne Geld leben, aber nicht ohne eine arbeitsteilige Gesellschaft
Was ich nicht kann, müssen andere anbieten und was andere nicht können, kann ich anbieten.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Realist2014 » Fr 5. Jan 2018, 18:35

Dampflok94 hat geschrieben:(05 Jan 2018, 18:31)

Dein Menschenbild ist ziemlich negativ. Da habe ich ein völlig anderes. Denn selbstredend gibt es diesen Anreiz. Der ist dann in geringerem Maße pekuniär, (er ist es aber immer noch), aber Geld ist nicht alles im Leben. Wenn man natürlich letztere Ansicht nicht teilt, dann wird man meine Meinung nicht teilen können. Wer glaubt imLeben zählen nur drei Dinge: Geld, Geld und noch mehr Geld, der kann das nicht nachvollziehen. Aber ich glaube, das gilt nur für wenige Menschen.


Geld ist nur das neutrale Tauschmittel...

nur kann man es halt gegen alles tauschen, was man tatsächlich möchte... ( Freundschaft, Liebe etc. sind natürlich ausgenommen)
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon zollagent » Fr 5. Jan 2018, 19:10

Dampflok94 hat geschrieben:(05 Jan 2018, 09:42)

Und das ist der Grund, warum das BGE allen gezahlt werden soll. Denn immer wieder kommt ja die Frage, warum denn auch der Chefarzt mit nicht gerade kärglichem Salär dieses bekommt. Genau deswegen.

Das Problem ist weniger, daß es jeder bekommen soll, sondern, wie es finanziert werden würde. Die "Künstler", die sich um die dazu notwendigen Abgaben drücken würden, hätten mit bemerkenswerter Kreativität Hochkonjunktur. National könnte es meiner Ansicht nach nicht funktionieren. EU-weit, vielleicht, aber auch da habe ich schwere Bedenken.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)

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