Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

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Re: Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

Beitragvon Realist2014 » Sa 19. Nov 2016, 19:46

frems hat geschrieben:(19 Nov 2016, 19:27)

Naja, gibt noch andere Länder, die die Familienförderung verschliefen. Ich find's aber auch nicht hilfreich, immer nur zu schauen, was vor Jahrzehnten trotz mahnender Worte ignoriert wurde. Das hilft uns ja jetzt nicht weiter. Selbst wenn man ab 2017 die Geburtenrate in Deutschland verdoppeln würde -- was völlig illusorisch ist --, würde das nichts mehr bringen. Dann wären die ersten Jahrgänge in 25 Jahren produktiv auf dem Arbeitsmarkt, also genau dann, wenn die Problemjahrgänge sich langsam verabschieden.


das stimmt natürlich

allerdings ist ja, auch wenn du das aus irgendwelchen Gründen nicht akzeptieren willst- dieses demographische Problem in der Rentenanpassungsformel berücksichtigt. Genau aus dem Grund würde ja das "Rentenniveau" dann bald sinken ( Nachhaltigkeitsfaktor)

Das unserem lieben Politiker aller Couleur ( FDP nicht) das auf die eine oder andere Art (leider) aushebeln wollen ( bzw. schon haben) - wissen wir ja beide...
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Re: Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

Beitragvon frems » Sa 19. Nov 2016, 19:50

Realist2014 hat geschrieben:(19 Nov 2016, 19:46)

das stimmt natürlich

allerdings ist ja, auch wenn du das aus irgendwelchen Gründen nicht akzeptieren willst- dieses demographische Problem in der Rentenanpassungsformel berücksichtigt. Genau aus dem Grund würde ja das "Rentenniveau" dann bald sinken ( Nachhaltigkeitsfaktor)

Das unserem lieben Politiker aller Couleur ( FDP nicht) das auf die eine oder andere Art (leider) aushebeln wollen ( bzw. schon haben) - wissen wir ja beide...

Wieso sollte ich's nicht akzeptieren? Tu ich, aber die Formel ist recht wertlos geworden, wenn der Rentenapparat alle vier Jahre weiter aufgebläht wird. Nachdem CDU und CSU die nächsten Milliardengeschenke für die Seniorenlobby vorstellten, zieht die SPD nun nach: http://www.shz.de/deutschland-welt/poli ... 93681.html

Wenn selbst Nahles ihre Genossen vor den Kosten warnt, kannst Du Dir denken, in welcher Gefahr unser Land ist.
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Re: Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

Beitragvon Realist2014 » Sa 19. Nov 2016, 19:54

frems hat geschrieben:(19 Nov 2016, 19:50)

Wieso sollte ich's nicht akzeptieren? Tu ich, aber die Formel ist recht wertlos geworden, wenn der Rentenapparat alle vier Jahre weiter aufgebläht wird. Nachdem CDU und CSU die nächsten Milliardengeschenke für die Seniorenlobby vorstellten, zieht die SPD nun nach: http://www.shz.de/deutschland-welt/poli ... 393681.html

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aus der Quelle:

"Wer gearbeitet hat, sollte eine auskömmliche Rente erhalten.»"


bei derartigen BLÖDFUG Sätzen krieg ich echt nen Blutrausch.

was soll das denn konkret heißen?

jeder der schwarz gearbeitet hat- der hat auch " gearbeitet".... :dead:
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Re: Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

Beitragvon frems » Sa 19. Nov 2016, 20:05

Realist2014 hat geschrieben:(19 Nov 2016, 19:54)

aus der Quelle:

"Wer gearbeitet hat, sollte eine auskömmliche Rente erhalten.»"


bei derartigen BLÖDFUG Sätzen krieg ich echt nen Blutrausch.

was soll das denn konkret heißen?

jeder der schwarz gearbeitet hat- der hat auch " gearbeitet".... :dead:

Wahlkampf halt. Damit will man jene ansprechen, die sich einbilden, viel geleistet zu haben. "Na die Rentengeschenke hab ich mir aber jetzt verdient, das sag ich!" Und das funktioniert ja bekanntlich ganz gut. Was meinst Du, wie dann erst der Wahlkampf 2021 und 2025 aussehen wird, wenn fast alle geburtenstarken Jahrgänge endlich aus der Arbeitswelt entfernt wurden?
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Re: Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

Beitragvon Realist2014 » Sa 19. Nov 2016, 20:09

frems hat geschrieben:(19 Nov 2016, 20:05)

Wahlkampf halt. Damit will man jene ansprechen, die sich einbilden, viel geleistet zu haben. "Na die Rentengeschenke hab ich mir aber jetzt verdient, das sag ich!" Und das funktioniert ja bekanntlich ganz gut. Was meinst Du, wie dann erst der Wahlkampf 2021 und 2025 aussehen wird, wenn fast alle geburtenstarken Jahrgänge endlich aus der Arbeitswelt entfernt wurden?



da könnt ich jetzt schon kotzen...

ich habe ja auch Rentenanwartschaften aus ca 20 Jahren AN Zeit.

Somit würde ich ja möglicherweise auch "profitieren" .

Ich finde es aber eine Sauerei, hier einfach die Fakten zu negieren und die Jüngeren so ausquetschen zu wollen... :dead:
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Re: Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

Beitragvon frems » Sa 19. Nov 2016, 20:14

Realist2014 hat geschrieben:(19 Nov 2016, 20:09)

da könnt ich jetzt schon kotzen...

ich habe ja auch Rentenanwartschaften aus ca 20 Jahren AN Zeit.

Somit würde ich ja möglicherweise auch "profitieren" .

Ich finde es aber eine Sauerei, hier einfach die Fakten zu negieren und die Jüngeren so ausquetschen zu wollen... :dead:

Tja, als ich in einem Strang fragte, ob die Alten die Jungen plündern, vielen die gierigen Aasgeier schreiend über mich her. Dabei hab ich nur ganz nüchterne Vorschläge gemacht, z.B. den RV-Satz auf 20% anheben und dort für Jahrzehnte einfrieren, um diese Einnahmen nach dem Äquivalenzprinzip unter die Senioren aufteilen ohne einen Cent vom Steuerzahler beizuschießen. Gibt's mehr Rentner bzw. weniger Beitragszahler, dann kann der einzelne Rentner auch ein paar Euro mal weniger bekommen. Aber das wäre ja "asozial", Deutschland ist doch stark, bis zur nächsten Wahl ist das alles kein Problem, Schwarz-Rot lebe hoch ... :|
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Re: Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

Beitragvon Realist2014 » Sa 19. Nov 2016, 20:24

frems hat geschrieben:(19 Nov 2016, 20:14)

Tja, als ich in einem Strang fragte, ob die Alten die Jungen plündern, vielen die gierigen Aasgeier schreiend über mich her. Dabei hab ich nur ganz nüchterne Vorschläge gemacht, z.B. den RV-Satz auf 20% anheben und dort für Jahrzehnte einfrieren, um diese Einnahmen nach dem Äquivalenzprinzip unter die Senioren aufteilen ohne einen Cent vom Steuerzahler beizuschießen. Gibt's mehr Rentner bzw. weniger Beitragszahler, dann kann der einzelne Rentner auch ein paar Euro mal weniger bekommen. Aber das wäre ja "asozial", Deutschland ist doch stark, bis zur nächsten Wahl ist das alles kein Problem, Schwarz-Rot lebe hoch ... :|



genau das regelt ja (eigentlich) der Nachhaltigkeitsfaktor...
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Re: Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

Beitragvon Misterfritz » Sa 19. Nov 2016, 21:30

frems hat geschrieben:(19 Nov 2016, 20:14)

Tja, als ich in einem Strang fragte, ob die Alten die Jungen plündern, vielen die gierigen Aasgeier schreiend über mich her. Dabei hab ich nur ganz nüchterne Vorschläge gemacht, z.B. den RV-Satz auf 20% anheben und dort für Jahrzehnte einfrieren, um diese Einnahmen nach dem Äquivalenzprinzip unter die Senioren aufteilen ohne einen Cent vom Steuerzahler beizuschießen. Gibt's mehr Rentner bzw. weniger Beitragszahler, dann kann der einzelne Rentner auch ein paar Euro mal weniger bekommen. Aber das wäre ja "asozial", Deutschland ist doch stark, bis zur nächsten Wahl ist das alles kein Problem, Schwarz-Rot lebe hoch ... :|
das dumme bei unserer jetzigen finanzierung ist, dass eben nur ANs und AGs für dieses system zahlen. gibt es zuviele bezieher von renten und zu wenig einzahler, kippt das system. damals, als das erdacht wurde, starben die menschen recht schnell nach renteneintritt.
eine komplett steuerbasierte rente/pension, die meinetwegen bei der höhe auch die lebensarbeitsleistung berücksichten kann, wäre vernünftiger. das problem wäre aber, dass wir vorübergehend horrende kosten hätten, da beide system bedient werden müssten.
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Re: Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

Beitragvon Realist2014 » Sa 19. Nov 2016, 21:37

teddys home hat geschrieben:(19 Nov 2016, 21:30)

das dumme bei unserer jetzigen finanzierung ist, dass eben nur ANs und AGs für dieses system zahlen. gibt es zuviele bezieher von renten und zu wenig einzahler, kippt das system. damals, als das erdacht wurde, starben die menschen recht schnell nach renteneintritt.
eine komplett steuerbasierte rente/pension, die meinetwegen bei der höhe auch die lebensarbeitsleistung berücksichten kann, wäre vernünftiger. das problem wäre aber, dass wir vorübergehend horrende kosten hätten, da beide system bedient werden müssten.



naja

es BEKOMMEN ja auch nur die ehemaligen AN Rente aus diesem System...

jeder zusätzliche Einzahler wird auch ein zusätzlicher Anspruchsteller.

Das "System" ist somit überhaupt kein Problem.

Lediglich der immer währende Versuch- die Folgen der steigenden Lebenserwartung als solche zu akzeptieren in diesem "System"...
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Re: Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

Beitragvon Misterfritz » Sa 19. Nov 2016, 22:01

Realist2014 hat geschrieben:(19 Nov 2016, 21:37)

naja

es BEKOMMEN ja auch nur die ehemaligen AN Rente aus diesem System...

jeder zusätzliche Einzahler wird auch ein zusätzlicher Anspruchsteller.

Das "System" ist somit überhaupt kein Problem.

Lediglich der immer währende Versuch- die Folgen der steigenden Lebenserwartung als solche zu akzeptieren in diesem "System"...
aber vielleicht sollte man das grundsätzlich anders denken.
auch die, die nicht in die RV einzahlen haben was von der arbeit, die getan wird, sei es in strassen, krankenhäusern, entsorgung, etc. wenn man schlicht eine SV-steuer einführen würde, über den man die gesamten rentenansprüche abdeckt und die von allen getragen wird, wäre das m.E. eine gute idee.
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Re: Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

Beitragvon jorikke » Sa 19. Nov 2016, 22:18

frems hat geschrieben:(19 Nov 2016, 19:50)

Wieso sollte ich's nicht akzeptieren? Tu ich, aber die Formel ist recht wertlos geworden, wenn der Rentenapparat alle vier Jahre weiter aufgebläht wird. Nachdem CDU und CSU die nächsten Milliardengeschenke für die Seniorenlobby vorstellten, zieht die SPD nun nach: http://www.shz.de/deutschland-welt/poli ... 93681.html

Wenn selbst Nahles ihre Genossen vor den Kosten warnt, kannst Du Dir denken, in welcher Gefahr unser Land ist.


Nach unten abgesichert hat die Renten, wenn ich mich recht erinnere, Olaf Scholz als Bundesminister für Soziales (?).
Nach seiner Korrektur, kann die Rente nach der Rentenformel dann nicht angepasst werden, wenn sie ein Minus bewirken würde.
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Re: Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

Beitragvon Realist2014 » So 20. Nov 2016, 12:05

teddys home hat geschrieben:(19 Nov 2016, 22:01)

aber vielleicht sollte man das grundsätzlich anders denken.
auch die, die nicht in die RV einzahlen haben was von der arbeit, die getan wird, sei es in strassen, krankenhäusern, entsorgung, etc. wenn man schlicht eine SV-steuer einführen würde, über den man die gesamten rentenansprüche abdeckt und die von allen getragen wird, wäre das m.E. eine gute idee.



nein- das wäre KEINE "gute Idee"

das wäre noch mehr Umverteilung.

Wie haben seit 1958 das Äquivalenzprinzip in der RV. Das ist transparent, fair und gerecht.

irgendwie müssen diejenigen, die eine höheres "Bruttoeinkommen "haben, ja am Ende nach allen Abzügen noch MEHR haben als diejenigen, die ein geringeres Bruttoeinkommen haben

Und die Rente ist ja im Endeffekt eine verspätet "Gehaltsauszahlung"
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Re: Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

Beitragvon Positiv Denkender » So 20. Nov 2016, 12:53

teddys home hat geschrieben:(19 Nov 2016, 21:30)

das dumme bei unserer jetzigen finanzierung ist, dass eben nur ANs und AGs für dieses system zahlen. gibt es zuviele bezieher von renten und zu wenig einzahler, kippt das system. damals, als das erdacht wurde, starben die menschen recht schnell nach renteneintritt.
eine komplett steuerbasierte rente/pension, die meinetwegen bei der höhe auch die lebensarbeitsleistung berücksichten kann, wäre vernünftiger. das problem wäre aber, dass wir vorübergehend horrende kosten hätten, da beide system bedient werden müssten.

Und genau das wäre nicht finanzierbar .Anwartschaften auf Pensionen kann man nicht einfach streichen .
Letztendlich müsste der Staat den AG Anteil zahlen und zwar aus Steuergeldern .Das wäre das Prinzip linke Tasche rechte Tasche.
Auf jeden Fall müssten die Bruttoeinkommen der Beamten auf vergleichbares Niveau in der freien Wirtschaft angehoben werden .
Das wäre ebenfalls nicht finanzierbar.
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Re: Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

Beitragvon Orwellhatterecht » Mo 21. Nov 2016, 15:19

Realist2014 hat geschrieben:(19 Nov 2016, 21:37)

naja

es BEKOMMEN ja auch nur die ehemaligen AN Rente aus diesem System...

jeder zusätzliche Einzahler wird auch ein zusätzlicher Anspruchsteller.

Das "System" ist somit überhaupt kein Problem.

Lediglich der immer währende Versuch- die Folgen der steigenden Lebenserwartung als solche zu akzeptieren in diesem "System"...




Komisch, mit der steigenden Lebenserwartung haben die Pensionäre überhaupt kein Problem, da hilft der Steuerzahler und gut is.
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Re: Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

Beitragvon Realist2014 » Mo 21. Nov 2016, 16:02

Orwellhatterecht hat geschrieben:(21 Nov 2016, 15:19)

Komisch, mit der steigenden Lebenserwartung haben die Pensionäre überhaupt kein Problem, da hilft der Steuerzahler und gut is.



auch da gab es ja Anpassungen...

ob diese ausreichend sind- ist eine andere Sache.
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Re: Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

Beitragvon Orwellhatterecht » Mo 21. Nov 2016, 16:13

Realist2014 hat geschrieben:(21 Nov 2016, 16:02)

auch da gab es ja Anpassungen...

ob diese ausreichend sind- ist eine andere Sache.



Richtig, sie wurden kurz nach der Jahrtausendwende von ehemals 75 auf 72 % gesenkt, weitere Anpassungen sind nicht geplant, ein Wert von dem Rentner schon immer geträumt haben und insbesondere heute und in Zukunft nur noch träumen können.
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Re: Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

Beitragvon Realist2014 » Mo 21. Nov 2016, 16:23

Orwellhatterecht hat geschrieben:(21 Nov 2016, 16:13)

Richtig, sie wurden kurz nach der Jahrtausendwende von ehemals 75 auf 72 % gesenkt, weitere Anpassungen sind nicht geplant, ein Wert von dem Rentner schon immer geträumt haben und insbesondere heute und in Zukunft nur noch träumen können.



bleibt aber dennoch ein eigenes Thema..( Beamte...)

und hat nun einmal nichts mit dem Rentensystem für Arbeitnehmer zu tun...
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Re: Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

Beitragvon Orwellhatterecht » Mo 21. Nov 2016, 17:34

Realist2014 hat geschrieben:(21 Nov 2016, 16:23)

bleibt aber dennoch ein eigenes Thema..( Beamte...)

und hat nun einmal nichts mit dem Rentensystem für Arbeitnehmer zu tun...




Nicht so ganz richtig, die Mütterrente für Beamtinnen wird offenbar aus den Beiträgen der gesetzlich Rentenversicherten bezahlt, Damit haben die Systeme sehr wohl miteinander zu tun, abgesehen davon, dass ich es eine ziemliche Unverschämtheit finde, dass Menschen, die nichts aber auch gar nichts in diese gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, daraus Ansprüche erwachsen. Der "Trick" dabei, vor dem 27. Lebensjahr wird niemand Beamter, zuvor besteht oftmals eine Verpflichtung, als Angestellte RV versichert zu sein.
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Re: Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

Beitragvon Alana4 » Mo 21. Nov 2016, 18:02

Orwellhatterecht hat geschrieben:(21 Nov 2016, 17:34)

..... Menschen, die nichts aber auch gar nichts in diese gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, daraus Ansprüche erwachsen. ........, zuvor besteht oftmals eine Verpflichtung, als Angestellte RV versichert zu sein.


Ja wat denn nu? "nichts aber auch gar nichts" oder vor der Verbeamtung "eine Verpflichtung, als Angestellte RV versichert zu sein" ??
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: Die fetten Jahre für Rentner sind zurück

Beitragvon Boracay » Mo 21. Nov 2016, 18:10

Orwellhatterecht hat geschrieben:(21 Nov 2016, 17:34)
Nicht so ganz richtig, die Mütterrente für Beamtinnen wird offenbar aus den Beiträgen der gesetzlich Rentenversicherten bezahlt


Auch die Mütterrenten der berufständisch versichterten werden aus der gesetzlichen RV bezahlt.

Spielt eigentlich ja keine Rolle, denn es halt sich um eine Leistung ohne dass dafür Beiträge gezahlt werden. Der Staat bezuschusst massiv die Rentenkasse (viel viel höher als das was die Mütterrente kostet), die berufsständischen Versorgungen bekommen davon aber nix.

Damit haben die Systeme sehr wohl miteinander zu tun, abgesehen davon, dass ich es eine ziemliche Unverschämtheit finde, dass Menschen, die nichts aber auch gar nichts in diese gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, daraus Ansprüche erwachsen.


Keiner der Empfängerinnen der Mütterrente zahlt hierfür Beiträge, ganz egal wie die Altersversorgung ausschaut. Es handelt sich um ein Geschenk, das auch entsprechend mit einem Bundeszuschuss bezahlt werden muss.

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