Sammelstrang: Armut und Reichtum

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Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld 2 (HartzIV), Rentenversicherung, Sozialgesetzbuch.

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Boracay
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Boracay » Mi 8. Feb 2017, 23:29

Skull hat geschrieben:(08 Feb 2017, 20:18)

Auch wenn sich die Struktur (vielleicht) nicht grossartig geändert hat,
wie wäre es mal mit aktuellen Zahlen, statt Deiner Grafik von 2003. :D

Deweiteren lohnt sich Leistung. Um mehr Steuern zu zahlen, braucht man ein erst einmal ein höheres Einkommen.
Ich würde lieber 10 Millionen Steuern EkSt zahlen, statt 10.000. Du etwa nicht ?


Die Millionenfrage stellt sich einem unqualifizierten Hartz4 Clan im Ruhrgebiet nicht. Der hat die Wahl zwischen Erwerbsarbeit mit geringem Einkommen (ob nun 10 oder 16€ die Stunde spielt keine Rolle, denn Hartz 4 + Drogenhandel ist immer die lukrativere Variante) und eben Sozialleistungen und er wird sich wenn möglich immer für die Sozialleistungen entscheiden.
Orwellhatterecht
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Orwellhatterecht » Do 9. Feb 2017, 10:07

Boracay hat geschrieben:(08 Feb 2017, 23:29)

Die Millionenfrage stellt sich einem unqualifizierten Hartz4 Clan im Ruhrgebiet nicht. Der hat die Wahl zwischen Erwerbsarbeit mit geringem Einkommen (ob nun 10 oder 16€ die Stunde spielt keine Rolle, denn Hartz 4 + Drogenhandel ist immer die lukrativere Variante) und eben Sozialleistungen und er wird sich wenn möglich immer für die Sozialleistungen entscheiden.




Kannst Du da nähere Angaben machen? Bezüglich Deines angegebenen Nebenverdienstes, klingt zumindest auf den ersten Blick lukrativ, was muss man da machen, was besonders beachten?
Politiker sind wie Tauben, sind sie unten, dann fressen sie einem aus der Hand, sind sie dagegen oben, dann sch...en sie einem auf den Kopf.
Positiv Denkender
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Positiv Denkender » Do 9. Feb 2017, 12:24

Skull hat geschrieben:(08 Feb 2017, 18:42)

Da möchte ich Dir an manchen Stellen widersprechen.

Die von Dir gennante "erste Schicht" wird in Deutschland nicht besonders (!) grosszügig unterstützt.
Sie wird im Rahmen festgelegter Regeln ausreichend unterstützt. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.

Die von Dir genannte "dritte" Schicht würde ich auch nicht soooo überbewerten, wie Du es machst.

Denn die sogennante "zweite" Schicht ist der Hauptverantwortliche für Arbeitsplätze, Wohlstand und Steueraufkommen.
Und zu dieser "zweiten" Schicht wurden ja HIER explizit auch kleine UND mittlere Unternehmer genannt.

- rund 99,6 % aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen sind ... der Mittelstand.
- rund 59,2 % aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten arbeiten ... beim/im Mittelstand.
- rund 82,2 % aller Auszubildenden werden ausgebildet ... vom Mittelstand.

mfg

Kein Widerspruch zur Betrachtung der 2, Schicht , wenn der Verfasser dieser Aufteilung von Schichten es so ausdrücken wollte.
Das würde dann jegliche Kritik an Unternehmer erübrigen . Fakt ist aber auch ohne Großkonzerne würde es unser Wirtschaft nicht so gut gehen .
Fakt ist auch, gerade in Großkonzernen verdienen Menschen überdurchschnittlich ,werden übertarifliche Leistungen gezahlt .Egal ob in der Auto, Chemie ,
Technologie, Schwerindustrie usw. Die Behauptung Großkonzerne beuten ihre Mitarbeiter aus ist einfach falsch .Dort wo Großkonzerne
angesiedelt sind liegt das pro Kopf Einkommen besonders hoch .Wolfsburg (durch VW ) liegt inzwischen an der Spitze beim Pro Kopfeinkommen in Deutschland.
Zur 1.Schicht kann man sich über deine und meine Sicht streiten . Die festgelegten Regeln halte ich für großzügig.
Ich bewerte nichts über sondern sehe es so wie es ist . Ohne die Unterstützung Besserverdiener , Privatunternehmer , Konzerne usw.
wären viele gemeinnützige Organisationen , einschließlich Sport ,Kunst usw. überhaupt nicht in der Lage ihre Aufgaben zu finanzieren . Die von Linken als Reiche verunglimpften
Menschen sind sich ihrer sozialen Verantwortung mehr als bewusst .Ohne deren soziale Arrangement ginge in diesem Land nur wenig .
Ich denke von Menschen, die sich langzeitig auf soziale staatliche Unterstützung eingerichtet haben kann man das nicht unbedingt sagen oder?
Im Ergebnis kann man wohl ohne Abstriche behaupten, dass die kritisierten " Reicheren " weitaus mehr soziale Verantwortung zeigen als Menschen
die lediglich nur jammern und fordern .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Do 9. Feb 2017, 14:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Positiv Denkender » Do 9. Feb 2017, 13:13

Abchecker hat geschrieben:(08 Feb 2017, 21:13)

So ist es die Mitte würde selbst unter der Linken und den Grünen gemolken weil auch die wissen, wenn man einem Großunternehmer zu doof kommt (Lohnerhöhungen plus Spitzensetuersatz) zieht der seine Produktion mal schnell außer Lande, das trifft dann wieder untere Schicht hart, die dort Arbeitet.

Zuerst einmal würden nach Steuererhöhungen und Erhöhung von Löhnen und Gehälter folgerichtig die Preise angehoben .
Preiserhöhungen treffen selten gut Verdiener sondern eher diejenigen die zu den Geringverdienern gezählt werden .
Deutschland ist nun mal ein Hochlohnland trotzdem jammern viele Menschen auf verdammt hohem Niveau .
Richtig lustig wird´s dann wenn einige aufzählen was sie sich angeblich nicht leisten können .Das was sie sich leisten können ,
was sie über die Mehrheit der Menschen in Europa oder der Welt stellt , vergessen sie aufzuzählen .
Nie ging es den Deutschen seit Kriegsende finanziell und materiell besser als heute . Das gilt besonders für die Menschen die m Ostteil dieses
Landes 40 Jahre in kollektiver Armut leben mussten .
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Kibuka » So 26. Feb 2017, 00:57

"Gutverdiener" sind bei unserem Herrn Schulz (SPD), der selbst in Brüssel Hundertausende verdient hat, bereits Arbeitnehmer mit einem Bruttogehalt von über 3.000 € pro Monat.

Damit kann man in Frankfurt oder München gerade so noch die Wohnung bezahlen und 1 Mal pro Jahr einen Billigurlaub machen.

Die Belastung für die Mittelschicht wird von der SPD nicht abgebaut oder gemildert. Im Gegenteil, die SPD will weiter umverteilen. Aber nicht von Reich zu Arm, weil die Reichen sich gut dem deutschen Finanzminister entziehen können, sondern von der noch existierenden Mittelschicht hin zu Arbeitslosen, Geringverdienern, Rentnern und Migranten.

Der deutsche Staat holt sich sein Geld bei denjenigen, die sich am wenigsten gegen die Ausplünderung wehren können. Der Soli, der eigentlich nach Aussagen der SPD schon Ende der 90iger hätte abgeschafft werden sollen, ist mittlerweile auch wie die Sektsteuer zur Ewigkeitssteuer mutiert.

Dem Staat fallen immer neue Dinge ein, für die er fremdes Geld ausgeben kann. Also wird weiter fröhlich abkassiert, um dann vor der Wahl das vorher abkassierte Geld an ausgesuchte Lobbygruppen zu verteilen. In Zeiten des 0-Zinses und sprudelnder Steuereeinnahmen reicht es nicht einmal für die Abschaffung der kalten Progression.

Gute Nacht, wenn die Wirtschaft sich wieder abkühlt!
Have no heroes, look up to no-one, for if you do, the best you'll ever be is second. If you have to ask why, you'll never understand!

„Weil das Wohl von einem genauso schwer wiegt, wie das Wohl von vielen.“
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Positiv Denkender » So 26. Feb 2017, 13:01

Kibuka hat geschrieben:(26 Feb 2017, 00:57)

"Gutverdiener" sind bei unserem Herrn Schulz (SPD), der selbst in Brüssel Hundertausende verdient hat, bereits Arbeitnehmer mit einem Bruttogehalt von über 3.000 € pro Monat.

Damit kann man in Frankfurt oder München gerade so noch die Wohnung bezahlen und 1 Mal pro Jahr einen Billigurlaub machen.

Die Belastung für die Mittelschicht wird von der SPD nicht abgebaut oder gemildert. Im Gegenteil, die SPD will weiter umverteilen. Aber nicht von Reich zu Arm, weil die Reichen sich gut dem deutschen Finanzminister entziehen können, sondern von der noch existierenden Mittelschicht hin zu Arbeitslosen, Geringverdienern, Rentnern und Migranten.

Der deutsche Staat holt sich sein Geld bei denjenigen, die sich am wenigsten gegen die Ausplünderung wehren können. Der Soli, der eigentlich nach Aussagen der SPD schon Ende der 90iger hätte abgeschafft werden sollen, ist mittlerweile auch wie die Sektsteuer zur Ewigkeitssteuer mutiert.

Dem Staat fallen immer neue Dinge ein, für die er fremdes Geld ausgeben kann. Also wird weiter fröhlich abkassiert, um dann vor der Wahl das vorher abkassierte Geld an ausgesuchte Lobbygruppen zu verteilen. In Zeiten des 0-Zinses und sprudelnder Steuereeinnahmen reicht es nicht einmal für die Abschaffung der kalten Progression.

Gute Nacht, wenn die Wirtschaft sich wieder abkühlt!

Interessant die Forderung zur Begrenzung der Managergehälter . Da würden die Bundesligavereine reichlich dran zu knabbern haben .
Oder zählen die Millionen Gehälter der BL Kicker nicht ? Schulzes Umfragewerte bewegen sich langsam wieder auf unter 30 % .
Wer unseren Wirtschaftsunternehmen das Rückgrat brechen will wird ein wirtschaftliches Chaos anrichten .
Oder haben sich die paar Mangergehälter im Millionenbereich auf unsere Wirtschaft bzw. auf die Staatsentnahmen negativ ausgewirkt. ?
Eher nicht . Wer Herrn Schulz glaubt und hofft durch die Beschränkung der Managergehälter würde er persönlich profitieren wird bitter
enttäuscht werden . Er wird nicht .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am So 26. Feb 2017, 13:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Teeernte » So 26. Feb 2017, 13:10

Kibuka hat geschrieben:(26 Feb 2017, 00:57)


Gute Nacht, wenn die Wirtschaft sich wieder abkühlt!



Heeee..... wenn die "KOSTEN" - Gehalt sind KOSTEN - geringer werden - wird mehr STEUER eingenommen.

Das wird unter Schulz doch nicht in D "verteilt" ....."Make Germany Great again" ? .....das geht den EU WEG....

Luxemburg LEAKS. Das geht GAAAANZ OBEN weg.... Wer hat das "gedeckt" ? EU Parlamentspräsident Martin Schulz .
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Dieter Winter » So 26. Feb 2017, 13:21

Teeernte hat geschrieben:(26 Feb 2017, 13:10)

Heeee..... wenn die "KOSTEN" - Gehalt sind KOSTEN - geringer werden - wird mehr STEUER eingenommen.



Nicht wirklich. Zwar zahlt der Betrieb mehr Ertragssteuern, der wegrationalisierte AN jedoch keine mehr. Aufgrund des geringeren Konsums fällt auch weniger Umsatz- bzw. Verbrauchssteuer an. Zudem sind Maschinen nicht SV pflichtig, was ggf. auch wieder über den Steuersäckel ausgeglichen werden muss...
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Teeernte » So 26. Feb 2017, 13:51

Dieter Winter hat geschrieben:(26 Feb 2017, 13:21)

Nicht wirklich. Zwar zahlt der Betrieb mehr Ertragssteuern, der wegrationalisierte AN jedoch keine mehr. Aufgrund des geringeren Konsums fällt auch weniger Umsatz- bzw. Verbrauchssteuer an. Zudem sind Maschinen nicht SV pflichtig, was ggf. auch wieder über den Steuersäckel ausgeglichen werden muss...


Maschinen brauchen keine Rente - die Reparatur geht nicht aus dem Staatssäckel....und die Verschrottung bringt Geld.

30% AN werden in der Zukunft noch benötigt. Hoch bezahlt - hochintegrative Konsumgüter gekauft ... (Dinge die ein Billiglohnland nicht Produzieren kann - und nicht verbrauchen will - vom Preis her)

Die Schere wird weiter auseinander gehen !!
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Dieter Winter » So 26. Feb 2017, 13:55

Teeernte hat geschrieben:(26 Feb 2017, 13:51)

Maschinen brauchen keine Rente - die Reparatur geht nicht aus dem Staatssäckel....und die Verschrottung bringt Geld.

30% AN werden in der Zukunft noch benötigt. Hoch bezahlt - hochintegrative Konsumgüter gekauft ... (Dinge die ein Billiglohnland nicht Produzieren kann - und nicht verbrauchen will - vom Preis her)

Die Schere wird weiter auseinander gehen !!


Die Frage für wen dann produziert wird, stellt sich dann aber schon. Die Arbeiter in Bangladesh können vielleicht NIKE und adidas Klamotten herstellen, aber sie können den Tand nicht kaufen. Bei Robotern wird es noch problematischer....

Dass Maschinen keine Rente brauchen ist schon klar, aber sie bezahlen auch keine RV Beiträge ein. Da es sich um ein Umlagesystem handelt ist hier ein doppelter Schaden zu vermelden.
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Teeernte » So 26. Feb 2017, 14:13

Dieter Winter hat geschrieben:(26 Feb 2017, 13:55)

Die Frage für wen dann produziert wird, stellt sich dann aber schon. Die Arbeiter in Bangladesh können vielleicht NIKE und adidas Klamotten herstellen, aber sie können den Tand nicht kaufen. Bei Robotern wird es noch problematischer....

Dass Maschinen keine Rente brauchen ist schon klar, aber sie bezahlen auch keine RV Beiträge ein. Da es sich um ein Umlagesystem handelt ist hier ein doppelter Schaden zu vermelden.


Weniger gaaanz feine Sachen. Die UUUUUUUMWELT.... weniger Verbrauch... :D :D :D

DER REST wird von wenigen AUTOMATEN nahrungstechnisch - abgefüllt//abgedrückt. NAtürlich auf Steuerkosten .

UMLAGE ? So wie VOR - der Staat legt um .....und die wenigen Einzahler sind in den A .... gekniffen - so wie jetzt auch.
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Kibuka » So 26. Feb 2017, 17:23

Positiv Denkender hat geschrieben:(26 Feb 2017, 13:01)

Interessant die Forderung zur Begrenzung der Managergehälter . Da würden die Bundesligavereine reichlich dran zu knabbern haben .
Oder zählen die Millionen Gehälter der BL Kicker nicht ? Schulzes Umfragewerte bewegen sich langsam wieder auf unter 30 % .
Wer unseren Wirtschaftsunternehmen das Rückgrat brechen will wird ein wirtschaftliches Chaos anrichten .
Oder haben sich die paar Mangergehälter im Millionenbereich auf unsere Wirtschaft bzw. auf die Staatsentnahmen negativ ausgewirkt. ?
Eher nicht . Wer Herrn Schulz glaubt und hofft durch die Beschränkung der Managergehälter würde er persönlich profitieren wird bitter
enttäuscht werden . Er wird nicht .


Das ganze Gequake zum Thema Managergehälter ist nur ein klassisches Ablenkungsmanöver der SPD, um den Sozialneid zu schüren und Wähler anzulocken. Kein Arbeiter im Ruhrgebiet hat etwas davon, wenn bei VW ein Manager 8 statt 10 Millionen € verdient.

Von der Frage der Umsetzbarkeit einmal ganz zu schweigen. Vor den Wahlen ist es typisch für die etablierten Parteien den Wählern alles Mögliche vorzugaukeln.

Die SPD sitzt seit Jahren in der Regierung, passiert ist nichts im Sinne der normalen Arbeitnehmer. Man darf davon ausgehen, dass die SPD genau so weiter machen wird. Allen Nebelkerzen von Schulz zum Trotz.

Die Wirtschaftspolitik der Großen Koalition existiert de facto nicht. Diese Regierung ruht sich auf dem schwachen Euro und der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie aus und verteilt ansonsten nur Schecks auf Kosten des Steuerzahlers und bedient diverse Lobbygruppen.
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Dieter Winter » So 26. Feb 2017, 17:32

Teeernte hat geschrieben:(26 Feb 2017, 14:13)

Weniger gaaanz feine Sachen. Die UUUUUUUMWELT.... weniger Verbrauch... :D :D :D

DER REST wird von wenigen AUTOMATEN nahrungstechnisch - abgefüllt//abgedrückt. NAtürlich auf Steuerkosten .

UMLAGE ? So wie VOR - der Staat legt um .....und die wenigen Einzahler sind in den A .... gekniffen - so wie jetzt auch.


Also Monopoly.

Ich könnte mir vorstellen, dass es da Ärger gibt.
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Positiv Denkender » So 26. Feb 2017, 20:10

Kibuka hat geschrieben:(26 Feb 2017, 17:23)

Das ganze Gequake zum Thema Managergehälter ist nur ein klassisches Ablenkungsmanöver der SPD, um den Sozialneid zu schüren und Wähler anzulocken. Kein Arbeiter im Ruhrgebiet hat etwas davon, wenn bei VW ein Manager 8 statt 10 Millionen € verdient.

Von der Frage der Umsetzbarkeit einmal ganz zu schweigen. Vor den Wahlen ist es typisch für die etablierten Parteien den Wählern alles Mögliche vorzugaukeln.

Die SPD sitzt seit Jahren in der Regierung, passiert ist nichts im Sinne der normalen Arbeitnehmer. Man darf davon ausgehen, dass die SPD genau so weiter machen wird. Allen Nebelkerzen von Schulz zum Trotz.

Die Wirtschaftspolitik der Großen Koalition existiert de facto nicht. Diese Regierung ruht sich auf dem schwachen Euro und der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie aus und verteilt ansonsten nur Schecks auf Kosten des Steuerzahlers und bedient diverse Lobbygruppen.

Es fängt schon an zu bröckeln bei den Umfragen . Die Agenda 2010 hat dazu geführt ,das die Arbeitslosenzahlen so niedrig sind wie fast nirgendwo in der EU .
Ältere AN haben eh schon 2 Jahre die Möglichkeit ALG 1 zu beziehen .Nur solange arbeitslos zu bleiben nützt niemanden weil dann fast unweigerlich
Hartz IV folgt .OB 1 Jahr früher oder später macht den Kohl auch nicht fett. Augenwischerei mehr nicht .
Bleibt die Tatsache das Fachkräfte über 50 selten arbeitslos werden weil die wie Stecknadel im Heuhaufen gesucht werden .Die entlässt niemand .
Die Zeit dass mit dem ALG 1 die Frühverrentung zu Lasten der Sozialkassen eingeleitet wurde sollte man nicht wieder zurückwünschen.
Nicht zu vergessen dass durch die Agenda die Beträge für die ALV halbiert wurden. Davon haben AN mehr .
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Odin1506 » So 26. Feb 2017, 23:04

Positiv Denkender hat geschrieben:(26 Feb 2017, 20:10)

Es fängt schon an zu bröckeln bei den Umfragen . Die Agenda 2010 hat dazu geführt ,das die Arbeitslosenzahlen so niedrig sind wie fast nirgendwo in der EU .
Ältere AN haben eh schon 2 Jahre die Möglichkeit ALG 1 zu beziehen .Nur solange arbeitslos zu bleiben nützt niemanden weil dann fast unweigerlich
Hartz IV folgt .OB 1 Jahr früher oder später macht den Kohl auch nicht fett. Augenwischerei mehr nicht .
Bleibt die Tatsache das Fachkräfte über 50 selten arbeitslos werden weil die wie Stecknadel im Heuhaufen gesucht werden .Die entlässt niemand .
Die Zeit dass mit dem ALG 1 die Frühverrentung zu Lasten der Sozialkassen eingeleitet wurde sollte man nicht wieder zurückwünschen.
Nicht zu vergessen dass durch die Agenda die Beträge für die ALV halbiert wurden. Davon haben AN mehr .


Die Agenda 2010 hat dazu geführt das es mehr Aufstocker gibt als vor der Agenda 2010 und das dem Niedriglohnsektor Tür und Tor geöffnet worden ist.
Die SPD und die Grünen haben dieses System eingeführt und CDU/CSU und FDP haben dieses System verschlimmert.
Die Augenwischerei dabei ist das es den Menschen (angeblich) besser gehen soll.
Arbeitslose Ü50 bekommen keinen Job mehr, auch wenn sie sich anstrengen einen zu finden.
Die Frühverrentung geht auch nicht zu Lasten der Sozialkassen sondern zu Lasten der Rentenversicherung.
Ja die ALV ist halbiert worden, dafür sind die AN in Zeitarbeitsfirmen verdoppelt worden, ob diese AN mehr davon haben bezweifle ich.
Ich bin keine Signatur, ich putze hier nur!!! :p
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Dampflok94 » Mo 27. Feb 2017, 09:21

Positiv Denkender hat geschrieben:(26 Feb 2017, 20:10)

Es fängt schon an zu bröckeln bei den Umfragen . Die Agenda 2010 hat dazu geführt ,das die Arbeitslosenzahlen so niedrig sind wie fast nirgendwo in der EU .

Ob die Agenda 2010 dafür verantwortlich ist, sei mal dahin gestellt. Aber selbst wenn: Heißt das alle Regelungen sind für die nächsten Jahrtausende sakrosant? Verbesserungen sind nicht erlaubt? Das kann es ja wohl nicht sein.

Und natürlich bröckeln die Umfragen. Hat jemand geglaubt, das geht immer so weiter, bis die SPD vor der absoluten Mehrheit steht? :D
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Positiv Denkender » Di 28. Feb 2017, 16:17

Odin1506 hat geschrieben:(26 Feb 2017, 23:04)

Die Agenda 2010 hat dazu geführt das es mehr Aufstocker gibt als vor der Agenda 2010 und das dem Niedriglohnsektor Tür und Tor geöffnet worden ist.
Die SPD und die Grünen haben dieses System eingeführt und CDU/CSU und FDP haben dieses System verschlimmert.
Die Augenwischerei dabei ist das es den Menschen (angeblich) besser gehen soll.
Arbeitslose Ü50 bekommen keinen Job mehr, auch wenn sie sich anstrengen einen zu finden.
Die Frühverrentung geht auch nicht zu Lasten der Sozialkassen sondern zu Lasten der Rentenversicherung.
Ja die ALV ist halbiert worden, dafür sind die AN in Zeitarbeitsfirmen verdoppelt worden, ob diese AN mehr davon haben bezweifle ich.

Deine Ansichten sollen dir erhalten bleiben. Ziemlich lächerlich deine Spitzfindigkeiten . Den Menschen geht es besser auch wenn du diese Tatsache
ohne jeden Beweis bestreitest . Niedriglohnsektor ist lange out Mindestlohn 8,84 . Aufstocker kosten dem Staat weniger als Sozialhilfeempfänger .
Solltest du irgendwann die Gelegenheit haben ,lasse dir mal den Unterschied zwischen Minderheiten und überwiegender Mehrheit erklären .
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Positiv Denkender » Di 28. Feb 2017, 16:43

Dampflok94 hat geschrieben:(27 Feb 2017, 09:21)

Ob die Agenda 2010 dafür verantwortlich ist, sei mal dahin gestellt. Aber selbst wenn: Heißt das alle Regelungen sind für die nächsten Jahrtausende sakrosant? Verbesserungen sind nicht erlaubt? Das kann es ja wohl nicht sein.

Und natürlich bröckeln die Umfragen. Hat jemand geglaubt, das geht immer so weiter, bis die SPD vor der absoluten Mehrheit steht? :D

Verbesserungen ja ,nur der längere Bezug von ALG 1 ist kein Verbesserung eher ein Rückfall .Wenn müsste man die Beiträge zur ALV wieder
verdoppeln ,nützt aber niemanden weil das Geld ein für alle mal futsch ist . Über 55 jährige bekommen eh länger ALG 1 nur ,damit ändert sich
das Problem für die Betroffenen nicht . Wer sich auf dieser Zeit ausruht, fällt danach trotzdem in Hartz IV . Ziel muss es sein so schnell wie möglich
wieder ins Berufsleben zurückzufinden . Je länger davon je schwerer wird´s dann kommt Hartz IV ein Jahr später .
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Orwellhatterecht » Di 28. Feb 2017, 16:49

Positiv Denkender hat geschrieben:(26 Feb 2017, 20:10)

Es fängt schon an zu bröckeln bei den Umfragen . Die Agenda 2010 hat dazu geführt ,das die Arbeitslosenzahlen so niedrig sind wie fast nirgendwo in der EU .
Ältere AN haben eh schon 2 Jahre die Möglichkeit ALG 1 zu beziehen .Nur solange arbeitslos zu bleiben nützt niemanden weil dann fast unweigerlich
Hartz IV folgt .OB 1 Jahr früher oder später macht den Kohl auch nicht fett. Augenwischerei mehr nicht .
Bleibt die Tatsache das Fachkräfte über 50 selten arbeitslos werden weil die wie Stecknadel im Heuhaufen gesucht werden .Die entlässt niemand .
Die Zeit dass mit dem ALG 1 die Frühverrentung zu Lasten der Sozialkassen eingeleitet wurde sollte man nicht wieder zurückwünschen.
Nicht zu vergessen dass durch die Agenda die Beträge für die ALV halbiert wurden. Davon haben AN mehr .




Das wird immer gern behauptet, Fakt ist aber, die damals anziehende Weltkonjunktur hat die Arbeitslosigkeit drastisch reduziert, die Agenda2010 allerdings hat Niedrigstlöhner und jede Menge Bittsteller geschaffen, eben Armut per Gesetz.
Und vor allen Dingen hat die Agenda2010 bewirkt, dass sich kein Arbeitnehmer jemals wieder einigermassen sicher an seinem Arbeitsplatz fühlen kann, es hat das Duckmäusertum wieder erstehen lassen, getreu dem Motto:"... wes Brot ich ess..."
Politiker sind wie Tauben, sind sie unten, dann fressen sie einem aus der Hand, sind sie dagegen oben, dann sch...en sie einem auf den Kopf.
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Boracay » Di 28. Feb 2017, 16:57

Positiv Denkender hat geschrieben:(28 Feb 2017, 16:43)

Verbesserungen ja ,nur der längere Bezug von ALG 1 ist kein Verbesserung eher ein Rückfall .Wenn müsste man die Beiträge zur ALV wieder
verdoppeln ,nützt aber niemanden weil das Geld ein für alle mal futsch ist . Über 55 jährige bekommen eh länger ALG 1 nur ,damit ändert sich
das Problem für die Betroffenen nicht .


Im Gegenteil - eine z.B. 3 jährige Bezugsdauer führte nur dazu dass Leute eben 3 Jahre früher in Rente gehen. Auf Kosten der Beitragszahler.

Ein Mitarbeiter kam letztes Jahr in mein Büro und sagte dass er kündigt. Nur noch ein paar Jahre bis zur Rente. Er bezieht jetzt noch 2 Jahre ALG 1 und geht dann direkt mit leichten Abscshlägen in Rente.

Wie saubehindert kann ein Sozialstaat sein sowas zu finanzieren???? Eine absoluter Wahnsinn was Schulz hier fordert!!

Das wird immer gern behauptet, Fakt ist aber, die damals anziehende Weltkonjunktur hat die Arbeitslosigkeit drastisch reduziert, die Agenda2010 allerdings hat Niedrigstlöhner und jede Menge Bittsteller geschaffen, eben Armut per Gesetz.


Das ist Blödsinn und nicht belegbar.

Und vor allen Dingen hat die Agenda2010 bewirkt, dass sich kein Arbeitnehmer jemals wieder einigermassen sicher an seinem Arbeitsplatz fühlen kann


Interessant. Dieser schwachsinnige Kündigungsschutz in Deutschland wurde doch gar nicht angetastet....?
Schau mal nach Dänemark oder CH wo Kündigungsschutz nicht existiert und du jeden einfach so entlassen kannst. Geht es den Leute da furchtbar schlecht?

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