Sammelstrang: Armut und Reichtum

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KarlRanseier
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon KarlRanseier » Mi 13. Sep 2017, 22:56

Macht Euch doch einfach mal kundig, wie das kranke Geldsystem etwa funktioniert. Und lasst Euch, BITTE, nicht von den Handlangern der Banker einreden, wir würden "über unsere Verhältnisse" leben. Auch die Griechen leben nicht "über ihre Verhältnisse", lasst Euch das bloß nicht von Blockparteilern oder AfDisten einreden!

Und "Boracay", kannst Du mir erzählen, wieviele Menschen mit 58 Jahren noch einen Job haben? Ich glaube, man hat sich etwas dabei gedacht, darüber keine offizielle Statistik zu veröffentlichen, Menschen in diesem Alter sind per Definition "nicht arbeitslos". Die hat man doch sowieso abgeschrieben, jedenfalls was Arbeit betrifft.
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Marty McFly
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Marty McFly » Mi 13. Sep 2017, 23:09

Boracay hat geschrieben:(13 Sep 2017, 23:54)

Mit jedem nicht ausschüttenden Aktienfonds kannst du dein Geld steuerfrei thesaurieren. Zahlen musst du erst wenn du es verkonsumieren möchtest. Ein Unternehmen Gründen musst du dafür nicht.


Ja, aber über ein Unternehmen kannst du auch handeln bzw. Aktien verkaufen. Die ca. 27,5% Steuern bezahlst du dann nur noch auf 5% ("Schachtelprinzip"), also effektiv 1,5% statt 27,5%.

Boracay hat geschrieben:Und was bringt einem das? Mit Wohnsitz in D bin ich in D steuerpflichtig, seit 100te von CDs geleakt wurden ist doch kein reicher Mensch mehr so blöd seine Kohle in Steueroasen zu parken. Die bringen nur noch Unternehmen was.


Leaks interessieren dich nicht, wenn dir das Amt ja vorab bestätigt hat, dass dein Steuermodell legal ist. Und natürlich stehen Unternehmen im Vordergrund - wer nichts unternehmerisches macht, ist sowieso nicht reich. (Außer manche Frau, die es sich erheiratet hat...)

//edit

KarlRanseier hat geschrieben:(13 Sep 2017, 23:56)

Macht Euch doch einfach mal kundig, wie das kranke Geldsystem etwa funktioniert.


Wieso, deine Kommentare sind so wertend, da wissen wir doch eh nun schon alles. ;)

KarlRanseier hat geschrieben:Und lasst Euch, BITTE, nicht von den Handlangern der Banker einreden, wir würden "über unsere Verhältnisse" leben.


Also wenn ich mich umsehe, haben außer mir fast alle Autos und Häuser, auf Pump. Für mich ist das durchaus ein leben über seinen Verhältnissen, aber als Halbwaise muss ich halt auch nachdenken, ich habe keine Eltern mit Geld die mich raus boxen könnten.

KarlRanseier hat geschrieben:Und "Boracay", kannst Du mir erzählen, wieviele Menschen mit 58 Jahren noch einen Job haben? Ich glaube, man hat sich etwas dabei gedacht, darüber keine offizielle Statistik zu veröffentlichen, Menschen in diesem Alter sind per Definition "nicht arbeitslos". Die hat man doch sowieso abgeschrieben, jedenfalls was Arbeit betrifft.


Mein Opa hat mit über 80 noch Schweißbadsicherungen aus Asien importiert und an eine Werft weiter verkauft. Wer mit 60 die Hände in der Schoß legen will für 30 Jahre, der soll selber sehen wie er das bezahlt. Ich fahre kein Auto Bj. '97 und investiere mein Geld, damit eines tages Frau Wagenknecht kommt und mir erzählt ich müsse das nun der Wirtschaftswunder-Generation geben, weil solche Geldgeschenk-Versprechen Frau Wagenknecht an die Macht gebracht haben.
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon KarlRanseier » Mi 13. Sep 2017, 23:35

Marty McFly hat geschrieben:(14 Sep 2017, 00:09)

Ja, aber über ein Unternehmen kannst du auch handeln bzw. Aktien verkaufen. Die ca. 27,5% Steuern bezahlst du dann nur noch auf 5% ("Schachtelprinzip"), also effektiv 1,5% statt 27,5%.



Leaks interessieren dich nicht, wenn dir das Amt ja vorab bestätigt hat, dass dein Steuermodell legal ist. Und natürlich stehen Unternehmen im Vordergrund - wer nichts unternehmerisches macht, ist sowieso nicht reich. (Außer manche Frau, die es sich erheiratet hat...)

//edit



Wieso, deine Kommentare sind so wertend, da wissen wir doch eh nun schon alles. ;)



Also wenn ich mich umsehe, haben außer mir fast alle Autos und Häuser, auf Pump. Für mich ist das durchaus ein leben über seinen Verhältnissen, aber als Halbwaise muss ich halt auch nachdenken, ich habe keine Eltern mit Geld die mich raus boxen könnten.



Mein Opa hat mit über 80 noch Schweißbadsicherungen aus Asien importiert und an eine Werft weiter verkauft. Wer mit 60 die Hände in der Schoß legen will für 30 Jahre, der soll selber sehen wie er das bezahlt. Ich fahre kein Auto Bj. '97 und investiere mein Geld, damit eines tages Frau Wagenknecht kommt und mir erzählt ich müsse das nun der Wirtschaftswunder-Generation geben, weil solche Geldgeschenk-Versprechen Frau Wagenknecht an die Macht gebracht haben.



Mir erging es noch schlimmer als es Dir bei einer Machtergreifung durch Wagenknecht gehen würde. Ich zahlte bereits mehrere Jahre Rentenbeiträge, und dann kam der GerHartz, steckte mir die Zunge heraus und sagte, dass ich dafür zwar im Alter keine angemessene Rente mehr erwarten könne, es mir aber freistehe, bei den bei der SPD so beliebten privaten Versicherungen vorzusorgen! Bei Arbeitnehmern geht das ganz schnell, warum sollte es nicht möglich sein, den Geldsäcken auch mal eben so etwas wegzunehmen? Ich will es Dir sagen. Natürlich wäre das möglich, aber es wird nicht passieren, denn es ist ein Irrglaube, dass Politiker wirklich Macht hätten.

Herr Seehofer sagte einst, dass Diejenigen, die die Macht haben, sich keiner Wahl stellen müssen, während die Gewählten keine Macht haben. So ist es, und eigentlich weiß es Jeder.

Deine Ängste sind unbegründet, denn:
1. Niemand will mit den Linken regieren, weil die sich noch nicht so im Besitz der Konzerne befinden wie die Blockparteien, pol. korrekt sagt man also, Die Linken seien "extremistisch" oder so...

2. Die Wahrscheinlichkeit, dass Die Linke bei der kommenden Bundestagswahl die absolute Mehrheit bekommt, dürfte deutlich unter 0,1% liegen.

3. Selbst wenn Wagenknecht Kanzlerin wird, ist sie trotzdem in diesem System gefangen und wird es nicht wagen, den Besitzenden etwas wegzunehmen. Braucht der Staat Geld, holt er es sich grundsätzlich von den Leistungsträgern, indem er Arbeit sehr hoch besteuert, Besitz hingegen kaum. Er kann gar nicht anders.
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Marty McFly » Mi 13. Sep 2017, 23:54

KarlRanseier hat geschrieben:(14 Sep 2017, 00:35)

und sagte, dass ich dafür zwar im Alter keine angemessene Rente mehr erwarten könne, es mir aber freistehe, bei den bei der SPD so beliebten privaten Versicherungen vorzusorgen!


Das Problem ist weniger die private Natur der Versicherung, sondern sich von Sozis in diesem Thema beraten zu lassen. ;)

KarlRanseier hat geschrieben:Bei Arbeitnehmern geht das ganz schnell, warum sollte es nicht möglich sein, den Geldsäcken auch mal eben so etwas wegzunehmen? Ich will es Dir sagen. Natürlich wäre das möglich, aber es wird nicht passieren, denn es ist ein Irrglaube, dass Politiker wirklich Macht hätten.


Ich will auch nicht in einem Land leben, in dem Politiker soviel Macht über Leute haben, die sie (die Politiker) gar nicht brauchen, dass sie die enteignen könnten.

Meine Meinung zu Politikern kann man daher ableiten, dass wir eine Arbeitsministerin haben, die noch nie selber im Markt gearbeitet hat. Ein Unding, aber in Deutschland geht das wohl.

KarlRanseier hat geschrieben:Herr Seehofer sagte einst, dass Diejenigen, die die Macht haben, sich keiner Wahl stellen müssen, während die Gewählten keine Macht haben. So ist es, und eigentlich weiß es Jeder.


Willst du mehr macht für Seehofer? Den Mann, der ein beklopptes Maut-System will, bei dem nicht einmal der Staat etwas verdient, sondern alle nur Nachteile haben?

Nein danke, da sind mir Unternehmer lieber. Die verbrechen so etwas nicht.


KarlRanseier hat geschrieben:1. Niemand will mit den Linken regieren, weil die sich noch nicht so im Besitz der Konzerne befinden wie die Blockparteien, pol. korrekt sagt man also, Die Linken seien "extremistisch" oder so...


Den Leuten unfinanzierbare Geldgeschenke versprechen um an die Macht gewählt zu werden finde ich nicht nobel oder gut. Primitiver als das geht es eigentlich kaum.
Man könnte auch eine Männerpartei gründen, die Bordelle gratis machen will, dann hätte man es knapp noch getoppt.

KarlRanseier hat geschrieben:2. Die Wahrscheinlichkeit, dass Die Linke bei der kommenden Bundestagswahl die absolute Mehrheit bekommt, dürfte deutlich unter 0,1% liegen.


Ich investiere nicht bis zur nächsten Wahl sondern für Jahrzehnte. Und wer weiß, was passiert, wenn Maschinen immer mehr Jobs übernehmen?

KarlRanseier hat geschrieben:Braucht der Staat Geld, holt er es sich grundsätzlich von den Leistungsträgern, indem er Arbeit sehr hoch besteuert, Besitz hingegen kaum. Er kann gar nicht anders.


Ja, kann er nicht. Weil keine totalitären Linken regieren, Gott sei Dank.
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Skull » Do 14. Sep 2017, 07:25

KarlRanseier hat geschrieben:(13 Sep 2017, 23:56)

Macht Euch doch einfach mal kundig, wie das kranke Geldsystem etwa funktioniert.

Ich weiß durchaus, wie das Geldsystem funktioniert. :)

Substanzielles von DIR konnte dazu ich hier noch nicht lesen.

Versuche Dich doch dort mal:

viewtopic.php?p=3755800#p3755800

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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Realist2014 » Do 14. Sep 2017, 07:55

KarlRanseier hat geschrieben:(14 Sep 2017, 00:35)

M . Ich zahlte bereits mehrere Jahre Rentenbeiträge, und dann kam der GerHartz, steckte mir die Zunge heraus und sagte, dass ich dafür zwar im Alter keine angemessene Rente mehr erwarten könne, s.



mach dich doch endlich mal kundig, wie unser Rentensystem funktioniert.

Deine Rentenbeiträge hatten im Jahre 2005 einen zugrunde liegenden Rentenwert von 26,13 €

Heute beträgt dieser Rentenwert 31,03 Euro


das ist eine Steigerung von fast 19% in diesem Zeitraum und entspricht in etwa dem Kaufkraftverlust
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Realist2014 » Do 14. Sep 2017, 08:06

KarlRanseier hat geschrieben:(13 Sep 2017, 23:17)

Falsch. Fakt ist, dass die wirklich Reichen allein von ihren Zinsen besser leben als Normalverdiener von ihrer Arbeit. Dieses System ist absolut krank.
Würden die reichsten 10% innerhalb von 10 Jahren die Hälfte ihres Barvermögens abgeben, wäre Deutschland schuldenfrei. Und dieses Geld sind allein nur die Zinsen, die ihnen dieses perverse Schmarotzersystem hinterher wirft. Zinsen fallen aber nicht vom Himmel, sie müssen von Anderen erwirtschaftet werden. Nicht gewusst? :?: :?: :?:

Die Zinsen und das Bankensystem sind übrigens auch die Ursache für die Staatsverschuldungen. Kein Flächenstaat ist nicht hoffnungslos verschuldet, oder? Oder meinst Du, Politiker wären fast so unfähig wie Bankster und könnten nicht mit Geld umgehen?

Die Probleme und deren Ursachen sind bekannt. Aber die Profiteure sitzen letztlich an den Hebeln der Macht, deshalb wird es sich nicht ändern.


Wo kommt eigentlich dieser offensichtlich nicht auszurottende UNSINN her , die "Reichen" würden von ZINSEN leben?

das Vermögen der "Reichen" besteht aus den Unternehmen bzw. Anteilen davon, die ihnen gehören ( plus Immobilien)

Somit bekommen sie keine "Zinsen" als Einkünfte daraus, sondern entweder Dividenden/Ausschüttungen bei Kapitalgesellschaften, oder es sind bei Personengesellschaften Einkünfte aus selbständiger, gewerblicher Tätigkeit, welche der Einkommenssteuer unterliegen. Oder eben Mieteinkünfte.

das "Barvermögen" besitzen ca 30 Mio Bürger in D.

Übrigens, die angeführte Staatsverschuldung besteht aus Anleihen, die wiederum auf der anderen Seite VERMÖGEN bei den Besitzer dieser Anleihen darstellen. Zum größten Teil sind diese das Vermögen von Lebensversicherungen etc.
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Boracay » Do 14. Sep 2017, 08:13

Marty McFly hat geschrieben:(14 Sep 2017, 00:09)
Ja, aber über ein Unternehmen kannst du auch handeln bzw. Aktien verkaufen. Die ca. 27,5% Steuern bezahlst du dann nur noch auf 5% ("Schachtelprinzip"), also effektiv 1,5% statt 27,5%.


Für das Schachtelprivileg musst du doch mindestens 10% der Unternehmensanteilen halten? Dann eignet sich das nicht um mit Aktien zu traden, selbst wenn du sehr sehr reich bist....
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Realist2014 » Do 14. Sep 2017, 08:30

KarlRanseier hat geschrieben:(13 Sep 2017, 23:56)


Und "Boracay", kannst Du mir erzählen, wieviele Menschen mit 58 Jahren noch einen Job haben? .



Erwerbstätigenquote bei 58jährigen liegt bei über 85%
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Praia61 » Do 14. Sep 2017, 08:36

Boracay hat geschrieben:(13 Sep 2017, 22:55)

Und wie kann man sich diesen Steuern entziehen? Ich kenne einige sehr sehr gut verdienende Leute, darunter auch verwandte mit Millioneneinkommen, denen wird die Hälfte weg genommen.

Stiftungen, Spenden, Investieren.....
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 14. Sep 2017, 08:46

Praia61 hat geschrieben:(14 Sep 2017, 09:36)

Stiftungen, Spenden, Investieren.....


Nun im Falle von (gemeinützigen Stiftungen) oder Spenden kommt der Steuervorteil ja der Stiftung oder dem Spendenempfänger zu Gute und nicht dem Stifter oder Spende. Der hat ja prinzipiell weniger Geld, wenn er stiftet/spendet als wenn er es nicht tun würde (trotz höherer Steuerlast)
Wie man mit Investieren Steuern sparen kann erschließt sich mir auch nicht.
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon Praia61 » Do 14. Sep 2017, 09:01

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(14 Sep 2017, 09:46)

Nun im Falle von (gemeinützigen Stiftungen) oder Spenden kommt der Steuervorteil ja der Stiftung oder dem Spendenempfänger zu Gute und nicht dem Stifter oder Spende. Der hat ja prinzipiell weniger Geld, wenn er stiftet/spendet als wenn er es nicht tun würde (trotz höherer Steuerlast)
Wie man mit Investieren Steuern sparen kann erschließt sich mir auch nicht.

Verstehen lernen.
Wenn ich 10 000 Euro Steuern bezahlen müsste und stattdessen 200 000 Euro Spende (fiktive Zahlen), dann mach ich ein Minusgeschäft.
Dennoch ist es in dem Fall richtig, dass ich Steuern "gespart" habe.
Wenn man in seinem Betrieb investiert, dann senkt dies die Steuern.
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon pikant » Do 14. Sep 2017, 09:16

Praia61 hat geschrieben:(14 Sep 2017, 10:01)


Wenn man in seinem Betrieb investiert, dann senkt dies die Steuern.


Investitionen haben mit Steuersparen nur sehr indirekt zu tun.
Dafuer muss noch an ganz anderen Stellschrauben gefeilt werden und vor allem bei Unternehmen mit Verlusten haben Investitionen diesen Effekt der Steuersenkung null.

Wenn ich zB. massiv investiere und dadurch weniger Personal notwendig wird, koennen die Investitionen zu mehr Gewinn und dann auch zu einer hoeheren Steuerbelastung fuehren.
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Re: Reiche zahlen?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 14. Sep 2017, 09:33

Praia61 hat geschrieben:(14 Sep 2017, 10:01)


Wenn man in seinem Betrieb investiert, dann senkt dies die Steuern.


inwiefern?
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Praia61 » Do 14. Sep 2017, 09:34

Frag deinen Steuerberater.
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 14. Sep 2017, 09:38

Praia61 hat geschrieben:(14 Sep 2017, 10:34)

Frag deinen Steuerberater.


War klar, dass die Antwort kommt. Die kommt immer wenn jemand keine Ahnung hat. Den brauch ich allerdings für so triviale Zusammenhänge nicht. Da kenn ich mich selber gut genug aus.
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon pikant » Do 14. Sep 2017, 09:40

Praia61 hat geschrieben:(14 Sep 2017, 10:34)

Frag deinen Steuerberater.


da braucht man keinen Steuerberater, sondern nur wirtschafltlichen Sachverstand um zu wissen, dass so eine Aussage in dieser Pauschalitaet nicht zutreffend ist.

Ich habe es Ihnen nur mal ein 2 Beispielen erlauetert, dass Investitionen zu keiner Verringerung der Steuern fuehren muessen.

Wenn man aber solche Meinungen hier liest, weiss man, was in unserem Schulsystem besser werden muss.
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Praia61 » Do 14. Sep 2017, 12:19

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(14 Sep 2017, 10:38)

War klar, dass die Antwort kommt. Die kommt immer wenn jemand keine Ahnung hat. Den brauch ich allerdings für so triviale Zusammenhänge nicht. Da kenn ich mich selber gut genug aus.

Du fragst mich etwas dessen Antwort du kennst ?
Was ist das hier ?
Du eingebildete Lehrer ich Schüler ?
Schmink dir das mal schnell wieder ab.

Ach ja, wer hier ernsthaft bestreitet, dass Investitionen seine Steuern nicht veringern, sollte ganz still sein.
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Realist2014 » Do 14. Sep 2017, 12:30

Praia61 hat geschrieben:(14 Sep 2017, 13:19)

Du fragst mich etwas dessen Antwort du kennst ?
Was ist das hier ?
Du eingebildete Lehrer ich Schüler ?
Schmink dir das mal schnell wieder ab.

Ach ja, wer hier ernsthaft bestreitet, dass Investitionen seine Steuern nicht veringern, sollte ganz still sein.


Die korrekte Formulierung lautet:

Es gibt, bis auf wenige Ausnahmen, keine Möglichkeit, die zu bezahlenden Steuern zu senken, ohne EIGENES Geld in mindestens doppelter Höhe zu investieren ( meistens wesentlich mehr)


Somit ist ist der "Saldo" in diesem "Betrachtungsfenster" immer negativ

Nur in Fällen , wo Aufwand, der keine Ausgabe ist, berücksichtigt werden kann, ist es eine tatsächliche Steuersenkung ( im Moment/Jahr) )
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Praia61 » Do 14. Sep 2017, 12:41

Es ging darum , dass man Steuern senken kann.
Es ging nicht um die Methoden.
Fakt ist, man verringert dem Fiskus seine Steuereinnahmen .
Dies gilt auch, wenn ich dafür wesentlich mehr Spenden,oder investieren muss wie ich an Steuern spare.

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