BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

In diesem Forum werden Themen rund um die sozialen Sicherungsysteme diskutiert.
Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld 2 (HartzIV), Rentenversicherung, Sozialgesetzbuch.

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Occham
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Occham » Mo 20. Nov 2017, 11:54

Skull hat geschrieben:(20 Nov 2017, 09:01)

Es ist wäre nicht nur teuer, sondern auch noch extrem ungerecht.

Es soll durchaus unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten geben.
Es ist auch nicht jeder maximal qualifizierbar.

Was in Konsequenz bedeutet, das diejenigen, die intellektuell (oder aus anderen Gründen) nicht in der Lage sind,
sich (umfassend) weiter zu bilden oder zu qualifiizieren, noch mehr sich selbst überlassen bleiben.
...oder benachteiligt werden.

Also diejenigen, die schon heute in Niedriglohnjobs arbeiten, überhaupt keinen Job finden
oder von der Gesellschaft unterstützt werden (müssen) von DEINER Vorstellung eines BGE,
noch weiter "ausgeschlossen" und ausgegrenzt werden.

Tolle Idee. :?: :(

mfg

Es darf doch jeder unterschiedliche Fähigkeiten haben, aber ich fände es produktiver, wenn es jemand gäbe, der die unterschiedlichen Fähigkeiten menschengerecht feststellt und auf unterschiedliche Weise fördern kann. So gäbe es mehr als nur einen Pool, so wie es ja auch sein soll, da manche Arbeiten Jahrelange Qualifizierung benötigen und eine Reise beginnt mit dem nächsten Schritt, nicht mit dem übernächsten und wenn es da nun jemand gäbe, der mir sagen kann, das ein Manager zu sein für mich ca. 10 Jahre benötigt, das fände ich sehr menschengerecht. Oder wollen wir Menschen in Positionen für diese sie auf Anhieb nicht geeignet sind? Sag du es mir :)
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Skull » Mo 20. Nov 2017, 13:54

Occham hat geschrieben:(20 Nov 2017, 11:54)

Oder wollen wir Menschen in Positionen für diese sie auf Anhieb nicht geeignet sind? Sag du es mir :)

Solche Fragen stellen sich nicht. Und eine Beantwortung genauso wenig.

mfg
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Occham » Mo 20. Nov 2017, 14:42

Skull hat geschrieben:(20 Nov 2017, 13:54)

Solche Fragen stellen sich nicht. Und eine Beantwortung genauso wenig.

mfg

Für Menschen die im Sozialsystem landen (beispielsweise die Psychiatrie), weil sie keinen langsamen aufeinander aufbauenden nach-und-nach-einstieg hatten, stellt sich diese Frage schon und das ist auch schon die Antwort, der langsame aufeinander aufbauende nach-und-nach-einstieg, aber da weiß ich wohl besser bescheid.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Skull » Mo 20. Nov 2017, 15:08

Occham hat geschrieben:(20 Nov 2017, 14:42)

...aber da weiß ich wohl besser bescheid.

Mag sein. Weder ich kann Dich da beurteilen. Noch umgekehrt.

Halte ich aber im Kontext des Threadthemas für zu vernachlässigen.

mfg
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Occham » Mo 20. Nov 2017, 16:21

Skull hat geschrieben:(20 Nov 2017, 15:08)

Mag sein. Weder ich kann Dich da beurteilen. Noch umgekehrt.

Halte ich aber im Kontext des Threadthemas für zu vernachlässigen.

mfg

Wenn man ein zurück zum Thema findet, waren Exkursionen sehr hilfreich. Bei unterschiedlichen Ansichten kann das (gemeinsame) zurück etwas länger dauern, eventuell verrennt man sich in Exkursionen, aber viel diskutieren wolltest du nicht :| insofern werden wir uns auch nicht verrennen.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Teeernte » Mo 20. Nov 2017, 16:35

Occham hat geschrieben:(20 Nov 2017, 11:54)

Es darf doch jeder unterschiedliche Fähigkeiten haben, aber ich fände es produktiver, wenn es jemand gäbe, der die unterschiedlichen Fähigkeiten menschengerecht feststellt und auf unterschiedliche Weise fördern kann. So gäbe es mehr als nur einen Pool, so wie es ja auch sein soll, da manche Arbeiten Jahrelange Qualifizierung benötigen und eine Reise beginnt mit dem nächsten Schritt, nicht mit dem übernächsten und wenn es da nun jemand gäbe, der mir sagen kann, das ein Manager zu sein für mich ca. 10 Jahre benötigt, das fände ich sehr menschengerecht. Oder wollen wir Menschen in Positionen für diese sie auf Anhieb nicht geeignet sind? Sag du es mir :)


Dafür gibt es Schule und Lehre/Studium - jeder darf selbst FÜHLEN - was ihm passt.

Den Meßschieber ........Hilfsarbeiter - Nächster - Doktor Med. - Nächster .....? (Sprechender Hut | Harry-Potter-Lexikon gibt es leider nicht wirklich)

Ob ein Mensch in einer Position "passt" - ist die nächste Frage .....

Zu 99% - ja. Von Aussen betrachtet - leider gibt es da zuviele Blickwinkel und zu kurze Betrachtungszeiten. Jeder ist da selbst - dass Messinstrument -
NUR , ob man "genommen" wird - in einem ABHÄNGIGEN Arbeitsverhältnis - ist die 2. Frage.

Selbständig - ....dann gibt es die Frage NICHT.

Also Passt ...Passt nicht - ist eine Frage der Auswahl in einem POOL unterschiedlicher Menschen.

Den Job bekommt DER - der ihn am besten UND am preiswertesten macht. ....ohne Grundeinkommen.


...und mit Grundeinkommen - wird man noch weiter runter gehen.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 20. Nov 2017, 17:23

Bielefeld09 hat geschrieben:(24 Oct 2017, 21:06)

Ich teile in vielen Bereichen deine Einschätzung.
Leistung soll sich lohnen und im Wertschöpfungsprozeß in allen Teilen einer Nation wiederfinden.
Das findet so aber in der Wahrnehmung vieler Mitbürger so nicht statt.
Teile der Wahlberechtigten erleben sich als abgehängt und ungerecht behandelt.
Und das zu Recht.
Hartz 4 wird heute noch leistungsunabhängig ausgezahlt.
Da wird der 22 jährige Arbeitslose Haushaltsvorstand ohne Berufstätigkeit
genauso behandelt, wie der 56 jährige nach vierzigjähriger Berufstätigkeit.
Und genau das ist die Art von Ungerechtigkeit,
die sich in den Wahlen an den Rändern niederschlägt.
Und das BGE ist eben kein Mittel,
um Ungerechtigkeit zu beheben.
Noch weniger Hartz 4.
Aber vor diesem Trümmerhaufen stehen wir nun einmal!

Arbeitslosengeld war auch nicht besser . Wer 40 Jahre Vollzeit gearbeitet bekommt 2 Jahre ALG 1 . In der Zeit
sollte es für Fachkräfte möglich sein einen neuen Job zubekommen .Auch wenn es sich nicht um einen gleich gut bezahlten Job handelt .
Die wenigen Jahre macht sich ein etwa niedrigeres Gehalt kaum noch bemerkbar ,zumal man mit 56 in der Regel noch Kinder groß ziehen muss .
Hinzu kommt bei langjährigen Beschäftigten eine Abfindung mit der man die Zeit bis zur Rente bestens überbrücken kann ,meistens
bleibt noch einiges für Kreuzfahrten ,für
ein neues Auto , oder einen Baukostenzuschuss für die Nachkommen übrig .
Persönlich braucht man nicht mehr viel . In dem Alter hat man eigentlich alles .Hin und wieder fallen noch Ergänzungen an das wars.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Occham » Di 21. Nov 2017, 10:28

Teeernte hat geschrieben:(20 Nov 2017, 16:35)

Dafür gibt es Schule und Lehre/Studium - jeder darf selbst FÜHLEN - was ihm passt.



Schule ist gut, die Lehrer können mit ihren langen Betrachtungszeiten einen gut den Weg weisen, machen die ja indirekt eh, in Form von Benotung. Ich würde mir das mehr auf direkte Weise wünschen, aber das ist ein anderes Thema und meine Vorstellung hab ich eh schon breit getreten.

Teeernte hat geschrieben:(20 Nov 2017, 16:35)

Ob ein Mensch in einer Position "passt" - ist die nächste Frage .....
-

Ob ein Mensch in eine Position passt, ist eine längere Frage. Es fängt klein an und baut über mehrere Stadien darauf auf, bis man am Ende reif für die Position ist und dieser Weg muss geführt werden. Du denkst das ist zu teuer, wenn man in eine Einrichtung kommt, weil man nie klein angefangen hat, ist das auch sehr teuer..............

Teeernte hat geschrieben:(20 Nov 2017, 16:35)

Zu 99% - ja. Von Aussen betrachtet - leider gibt es da zuviele Blickwinkel und zu kurze Betrachtungszeiten. Jeder ist da selbst - dass Messinstrument - ,

Da gibts auch viel negative Fälle, die dann ohnehin von aussen diagnostiziert werden und ohnehin dann eine Arbeitstherapie bekommen. Wer jetzt noch sagt meine Idee wäre teuer... das ist genauso teuer.

Teeernte hat geschrieben:(20 Nov 2017, 16:35)

Selbständig - ....dann gibt es die Frage NICHT.
.

Es kann nicht jeder selbstständig sein

Teeernte hat geschrieben:(20 Nov 2017, 16:35)

Den Job bekommt DER - der ihn am besten UND am preiswertesten macht. ....ohne Grundeinkommen.


...und mit Grundeinkommen - wird man noch weiter runter gehen.

Gibt es nicht den Mindestlohn?
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Teeernte » Di 21. Nov 2017, 18:42

Occham hat geschrieben:(21 Nov 2017, 10:28)

Gibt es nicht den Mindestlohn?




1. Strategie zur Umgehung des Mindestlohngesetzes: Unbezahlte Überstunden
2. Strategie zur Umgehung des Mindestlohngesetzes: Freie Mitarbeit und sog. Scheinselbständige
3. Strategie zur Umgehung des Mindestlohngesetzes: Werkvertrag abschließen / Arbeitnehmer ausleihen4. Strategie zur Umgehung des Mindestlohngesetzes: Verzichtserklärung des Arbeitnehmers
5. Strategie zur Umgehung des Mindestlohngesetzes: Die Beschäftigung von Praktikanten
6. Strategie zur Umgehung des Mindestlohngesetzes: Die Herabsenkung der Arbeitszeit
7. Strategie zur Umgehung des Mindestlohngesetzes: Vom Minijob zur Arbeit in der Gleitzone
8. Strategie zur Umgehung des Mindestlohngesetzes: Geringere Vergütung für Zeiten des sog. Bereitschaftsdienstes - Letzte Aktualisierung: 01.09.2017
(...b) Speziell: Die Taxibranche bb) Umgehung des Mindestlohngesetzes 2015 durch großzügige Pausenregelungen in der Taxibranche)
9. Strategie zur Umgehung des Mindestlohngesetzes: Leistungsabhängige Vergütung / sog. Stücklohn
10. Strategie zur Umgehung des Mindestlohngesetzes: Kündigung bzw. Änderungskündigung

12. Strategie zur Umgehung des Mindestlohngesetzes: Arbeitnehmer werden zu Mitgesellschaftern gemacht

https://www.etl-rechtsanwaelte.de/stich ... hngesetzes


....und alle 2 Jahre den Geschäftsführer wechseln .....Sitz in der Ukraine bevorzugt..

Ohmannnnnn....
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Skull » Di 21. Nov 2017, 19:36

Guten Abend,

eine letzte Warnung an den User Teeernte.
Die Spamgrenze wurden in den letzten Wochen wieder...erreicht.

Das Thema ist hier BGE.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 24. Nov 2017, 16:55

Precht sieht am BGE dank Digitalisierung kein Vorbeikommen, es braucht eine notwendige Entkopplung der sozialen Sicherungssysteme vom Faktor Arbeit.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Realist2014 » Sa 25. Nov 2017, 11:42

Alpha Centauri hat geschrieben:(24 Nov 2017, 16:55)

Precht sieht am BGE dank Digitalisierung kein Vorbeikommen, es braucht eine notwendige Entkopplung der sozialen Sicherungssysteme vom Faktor Arbeit.


völlig wurscht, was der glaubt in seiner Glaskugel zu sehen

so lange es Jobs gibt , wird die Entkoppelung nicht statt finden

ganz besonders bei den gering bezahlten "Scheiss-Jobs"....
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Dampflok94 » Sa 25. Nov 2017, 20:06

Realist2014 hat geschrieben:(25 Nov 2017, 11:42)

völlig wurscht, was der glaubt in seiner Glaskugel zu sehen

so lange es Jobs gibt , wird die Entkoppelung nicht statt finden

Bei letzterem bist Du es ja wohl,der glaubt etwas in seiner Glaskugel zu sehen. Und das ist im Übrigen genauso Wurst wie die Glaskugel von Herrn Precht. ;)
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Alpha Centauri » So 26. Nov 2017, 23:12

Dampflok94 hat geschrieben:(25 Nov 2017, 20:06)

Bei letzterem bist Du es ja wohl,der glaubt etwas in seiner Glaskugel zu sehen. Und das ist im Übrigen genauso Wurst wie die Glaskugel von Herrn Precht. ;)



:thumbup: Dem ist nichts hinzuzufügen.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Realist2014 » Mo 27. Nov 2017, 10:13

Dampflok94 hat geschrieben:(25 Nov 2017, 20:06)

Bei letzterem bist Du es ja wohl,der glaubt etwas in seiner Glaskugel zu sehen. Und das ist im Übrigen genauso Wurst wie die Glaskugel von Herrn Precht. ;)


ich betrachte nur die Realität...

da braucht es keine Glaskugel um festzustellen, dass ein "BGE" dort nicht vorkommt..

Weder bei den Jamaika Sondierungen

Noch bei andern Verhandlungen der zukünftigen Regierungsparteien...

somit bleibt es so wie es ist und wie ich es beschrieben habe...
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon franktoast » Mo 27. Nov 2017, 12:56

Dampflok94 hat geschrieben:(25 Nov 2017, 20:06)

Bei letzterem bist Du es ja wohl,der glaubt etwas in seiner Glaskugel zu sehen. Und das ist im Übrigen genauso Wurst wie die Glaskugel von Herrn Precht. ;)


Es geht ja eher darum: Wenn man nicht in die Zukunft sehen kann und nicht weiß, ob die Probleme auftreten, sollte man schon etwas gegen das Problem unternehmen?
Die Antwort ist relativ simpel: Kommt drauf an. Wie groß ist das Problem? Wie viel Aufwand kostet ein präventives Vorgehen?
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Dampflok94 » Mo 27. Nov 2017, 13:13

Realist2014 hat geschrieben:(27 Nov 2017, 10:13)

ich betrachte nur die Realität...

da braucht es keine Glaskugel um festzustellen, dass ein "BGE" dort nicht vorkommt..

Weder bei den Jamaika Sondierungen

Noch bei andern Verhandlungen der zukünftigen Regierungsparteien...

somit bleibt es so wie es ist und wie ich es beschrieben habe...

Wenn Du nur die nächsten paar Tage meinst, dann sag das doch gleich. Precht hat da fraglos einen etwas weiteren zeitlichen Horizont. :cool:
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Alpha Centauri » Di 28. Nov 2017, 09:44

Dampflok94 hat geschrieben:(27 Nov 2017, 13:13)

Wenn Du nur die nächsten paar Tage meinst, dann sag das doch gleich. Precht hat da fraglos einen etwas weiteren zeitlichen Horizont. :cool:


Herr Precht ist auch im Gegensatz dazu ,mental nicht für seine " Tellerrandmentalität" bekannt,der so viele hier frönen.

Im Zweifel gilt das 1. Gesetzder menschlichen Logik dass da lautet: Precht hat recht. :D
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Realist2014 » Di 28. Nov 2017, 14:01

Dampflok94 hat geschrieben:(27 Nov 2017, 13:13)

Wenn Du nur die nächsten paar Tage meinst, dann sag das doch gleich. Precht hat da fraglos einen etwas weiteren zeitlichen Horizont. :cool:


es ist völlig egal, welchen zeitlichen Horizont da verwendet

es gibt für das BGE keinerlei politischen Kräfte in den Parteien

und auch keinerlei "Druck von den Wählern"

außer bei der speziellen Gruppe..
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Occham » Di 28. Nov 2017, 16:08

Alpha Centauri hat geschrieben:(24 Nov 2017, 16:55)

Precht sieht am BGE dank Digitalisierung kein Vorbeikommen, es braucht eine notwendige Entkopplung der sozialen Sicherungssysteme vom Faktor Arbeit.

Entkoppelung vom Faktor Arbeit bewirkt, das die Menschen nach und nach immer mehr arbeitsunfähig werden. Ich würde die Menschen in ein vielseitiges duales Schulsystem schicken, wo man für seinen Qualifizierungsstand entlohnt wird, aber von meiner Vorstellung wollte ja niemand etwas wissen. Zu teuer meine Idee... obwohl Menschen die nicht arbeiten können genauso teuer werden können...

Naja, dann drehen wir uns eben im Kreis
Große Dinge haben kleine Ursachen.

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