Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

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unity in diversity
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon unity in diversity » Mo 4. Jun 2018, 03:22

Alpha Centauri hat geschrieben:(03 Jun 2018, 12:28)

Auch für sen Philosophen Precht sind Nationalstaaten ein Auslaufmodell immer mehr gescheiterte Staaten oder Staaten die innerlich total gespalten sind ( USA EU Staaten) hat man ja heute schon uns es werden in Zukunft mehr..Der unbegrenzte technologische Fortschritt braucht sie begrenzten und altmodischen Nationalstaaten nicht sie werden hinwegfegt.

In failed States steht eventuell noch vorhandene Infrastruktur auf Stützen, Wirtschaft findet nur noch rudimentär statt, also rein informell, ohne statistische Erfassung, außerhalb jeder staatlichen Förderungsmöglichkeit und Kontrolle von Umwelt- und Sozialstandards. Wenn failed States künftig aneinander grenzen, gibt es dazwischen tatsächlich keine Grenzen mehr. Eine riesige Fläche mit chaotischen Verhältnissen, ohne logistischen Anschluß an die noch vorhandene Weltwirtschaft. Alle Produktions- und und Distributionsketten sind unterbrochen und aus eigener Kraft nicht wiederherstellbar.
Keine Voraussetzungen für technologischen Fortschritt, Wohlstand und noch weniger für dein BGE.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Alpha Centauri » Mo 4. Jun 2018, 14:00

[Mod] Bezug auf entfernten Beitrag gedlöscht H2O

Ja sicher für alle egal ob dieser Staat sich USA, Japan Deutschland,. Angola oder Swasiland nennt . Nationalstaaten sind für den technischen Fortschritt hinderlich und da dieser Fortschritt sich nicht aufhalten lässt werden Nationalstaaten verschwinden. Schon heute sind die meisten Staaten der Welt gescheitert oder innerlich gespalten ( Bürgerkriege, soziale Unruhen, politische Instabilität, gesellschaftliche Spaltung usw.)
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon ThorsHamar » Mo 4. Jun 2018, 14:16

Alpha Centauri hat geschrieben:(04 Jun 2018, 15:00)

Ja sicher für alle egal ob dieser Staat sich USA, Japan Deutschland,. Angola oder Swasiland nennt . Nationalstaaten sind für den technischen Fortschritt hinderlich und da dieser Fortschritt sich nicht aufhalten lässt werden Nationalstaaten verschwinden. Schon heute sind die meisten Staaten der Welt gescheitert oder innerlich gespalten ( Bürgerkriege, soziale Unruhen, politische Instabilität, gesellschaftliche Spaltung usw.)


Die meisten Staaten der Welt sind gar keine Nationalsstaaten, sondern wurden von Kolonialmächten am grünen Tisch erfunden.
Staaten sind auch notwendig, um so profane Dinge wie Gas-Wasser-Scheisse zu organisieren und dort, wo es heute noch Stämme und Clans gibt, scheissen die Menschen eben auf die Strasse, nicht nur bildlich ....
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Alpha Centauri » Mo 4. Jun 2018, 22:28

Ja zum ersten gebe ich dir recht, die meisten Staaten heute kranken ja gerade daran.dass sie nur künstliche Gebilde am Reißbrett gezogen durch Kolonialmächte sind, zum Zweiten warum soll es zur Versorgung und Organisation von Wasser Gas usw. eines Nationalstaates brauchen?
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Uffzach » Mo 4. Jun 2018, 22:31

Alpha Centauri hat geschrieben:(20 Feb 2018, 18:39)
Was meint ihr im Forum, Nationalstaaten ein politisches Auslaufmodell?????


Ganz im Gegenteil. Die Nationalstaaten sind im Kommen, weil supranationale Organisationen ihre Impotenz bewiesen haben und kontinuierlich beweisen. :cool:
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon ThorsHamar » Mo 4. Jun 2018, 23:39

Alpha Centauri hat geschrieben:(04 Jun 2018, 23:28)

Ja zum ersten gebe ich dir recht, die meisten Staaten heute kranken ja gerade daran.dass sie nur künstliche Gebilde am Reißbrett gezogen durch Kolonialmächte sind, zum Zweiten warum soll es zur Versorgung und Organisation von Wasser Gas usw. eines Nationalstaates brauchen?


...weil die Organisation sozialer Notwendigkeiten wie z.B. Müllabfuhr oder Gesundheitswesen konzertierte Aktion, z.B. Planung und Finanzierung, erfordert, welche über die Möglichkeiten kleiner, autarker Kommunen hinausgeht ...
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 4. Jun 2018, 23:44

ThorsHamar hat geschrieben:(05 Jun 2018, 00:39)

...weil die Organisation sozialer Notwendigkeiten wie z.B. Müllabfuhr oder Gesundheitswesen konzertierte Aktion, z.B. Planung und Finanzierung, erfordert, welche über die Möglichkeiten kleiner, autarker Kommunen hinausgeht ...

Echt? Also unser Landkreis hat da so eine Firma an der Hand, mehr als macht mal kommt da vom Kreis nicht.
Licht und Dunkel

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Was ist Artikel 13? https://www.youtube.com/watch?v=1DKk69J5pb4
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon ThorsHamar » Mo 4. Jun 2018, 23:50

Ein Terraner hat geschrieben:(05 Jun 2018, 00:44)

Echt? Also unser Landkreis hat da so eine Firma an der Hand, mehr als macht mal kommt da vom Kreis nicht.


Ich wusste doch, dass ich das erklären muss .... :dead:
Wenn ich mich nicht irre, bekommt Deine "so eine Firma" von irgendwo her einen Auftrag und Kohle, damit "so eine Firma" ihre Arbeit erledigen kann.
Oder arbeitet bei euch "so eine Firma" etwa einfach so vor sich hin und kostenlos?
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 4. Jun 2018, 23:54

ThorsHamar hat geschrieben:(05 Jun 2018, 00:50)

Ich wusste doch, dass ich das erklären muss .... :dead:
Wenn ich mich nicht irre, bekommt Deine "so eine Firma" von irgendwo her einen Auftrag und Kohle, damit "so eine Firma" ihre Arbeit erledigen kann.
Oder arbeitet bei euch "so eine Firma" etwa einfach so vor sich hin und kostenlos?

Nein, das zahl schön brav ich mit der Nebenkosten Abrechnung. Aber nett vom Kreis das er die Bestellung aufgibt. :)

P.S. Wie ist es denn mit dem Strom? Es macht schon Sinn wenn der Staat sich um Dinge kümmert, z.b. Wasser usw... Aber wenn das Zeug erstmal privatisiert ist brauch ich diesen Verwaltungsaparat als Sekretärin auch nicht mehr.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon unity in diversity » Di 5. Jun 2018, 02:59

Alpha Centauri hat geschrieben:(04 Jun 2018, 15:00)

Ja sicher für alle egal ob dieser Staat sich USA, Japan Deutschland,. Angola oder Swasiland nennt . Nationalstaaten sind für den technischen Fortschritt hinderlich und da dieser Fortschritt sich nicht aufhalten lässt werden Nationalstaaten verschwinden. Schon heute sind die meisten Staaten der Welt gescheitert oder innerlich gespalten ( Bürgerkriege, soziale Unruhen, politische Instabilität, gesellschaftliche Spaltung usw.)

Ist das ein Dogma von Precht?
Uffzach hat geschrieben:(04 Jun 2018, 23:31)

Ganz im Gegenteil. Die Nationalstaaten sind im Kommen, weil supranationale Organisationen ihre Impotenz bewiesen haben und kontinuierlich beweisen. :cool:

Vielleicht will Alpha Centauri die supranationalen Organisationen genau so loswerden, wie den Staat.
Dann muß er die Zusammenarbeit der Dorfgemeinschaften von unten nach oben koordinieren, sonst treten die um "so eine Firma" in Konkurrenz zueinander. Auszutragen auf der Waldwiese, unter dem Adlerfelsen, zwischen den Dörfern, wie ganz früher.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon ThorsHamar » Di 5. Jun 2018, 10:56

Ein Terraner hat geschrieben:(05 Jun 2018, 00:54)

Nein, das zahl schön brav ich mit der Nebenkosten Abrechnung. Aber nett vom Kreis das er die Bestellung aufgibt. :)

P.S. Wie ist es denn mit dem Strom? Es macht schon Sinn wenn der Staat sich um Dinge kümmert, z.b. Wasser usw... Aber wenn das Zeug erstmal privatisiert ist brauch ich diesen Verwaltungsaparat als Sekretärin auch nicht mehr.


OK, nochmal und noch ein wenig allgemeiner .... Vielleicht denkst Du doch bitte mal wohlwollend etwas mit.
Privatisierung von gesellschaftlich relevanten Punkten ist nur dann möglich, wenn ein Staat Richtlinien vorgibt, also Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft. Dazu gehören z.B. auch territoriale Fragen ...
Ohne Staat ist eine (relativ) vernünftige Konfiguration von z.B. Gas-Wasser-Scheisse-Leitungen unmöglich ...
Stromtrassen aus Kraftwerken übers Land gezogen, gehöre ebenfalls zu dieser Problematik.
Und das sind jetzt nur ein paar technische Fragen, die gesellschaftlich relevant sind.
Wo ein Staat diese Voraussetzungen nicht erfüllt, kacken Leute im Dunkel, das Bisschen, was sie essen konnten, auf die Strasse ....

Die Aufgaben eines Rechtsstaates durch Legislative, Judikative und Exekutive zu bestimmen und zu sichern, will ich nur mal am Rande erwähnen ...
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Ein Terraner » Di 5. Jun 2018, 11:05

ThorsHamar hat geschrieben:(05 Jun 2018, 11:56)

Die Aufgaben eines Rechtsstaates durch Legislative, Judikative und Exekutive zu bestimmen und zu sichern, will ich nur mal am Rande erwähnen ...


Eben und wenn der seine Rechte und Pflichten an andere übergibt macht es sich nun mal überflüssig.
Licht und Dunkel

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Was ist Artikel 13? https://www.youtube.com/watch?v=1DKk69J5pb4
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon ThorsHamar » Di 5. Jun 2018, 11:08

Ein Terraner hat geschrieben:(05 Jun 2018, 12:05)

Eben und wenn der seine Rechte und Pflichten an andere übergibt macht es sich nun mal überflüssig.


Wenn ein Rechtsstaat "seine Rechte und Pflichten an andere übergibt", macht er sich nicht überflüssig, sondern er hört auf zu existieren.
Das ist ein gewaltiger Unterschied!
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon unity in diversity » Di 5. Jun 2018, 19:30

ThorsHamar hat geschrieben:(05 Jun 2018, 12:08)

Wenn ein Rechtsstaat "seine Rechte und Pflichten an andere übergibt", macht er sich nicht überflüssig, sondern er hört auf zu existieren.
Das ist ein gewaltiger Unterschied!

In diesem Falle, müßte man die Kassenkampf-Theologie von Max/Engels aus der Versenkung holen.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon ThorsHamar » Mi 6. Jun 2018, 00:26

unity in diversity hat geschrieben:(05 Jun 2018, 20:30)

In diesem Falle, müßte man die Kassenkampf-Theologie von Max/Engels aus der Versenkung holen.


...eher wohl Bakunin oder Kropotkin, meine ich.
Aber ich glaube nicht, dass nach dem Rechtsstaat in unserem Beispiel Anarchismus kommt, sondern Anarchie ...
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Zunder » Mi 6. Jun 2018, 16:38

Nach der Demokratie kommt Faschismus.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon gallerie » Mi 6. Jun 2018, 17:16

Troh.Klaus hat geschrieben:(03 Jun 2018, 18:09)

Für wen bauen die Philosophen denn heute die Brücken zu den empirischen Wissenschaften? Und was liegt am Ausgangspunkt der Brücke?
Die Wissenschaften fordern Beweise, ja, dass also gleichartige Szenarien nachprüfbar und wiederholbar zu gleichen Ergebnissen führen. Die Philosophie fordert - im Gegensatz dazu - was? Zumindest keine Beweise, sondern eher Glauben?

...die Philosophie hat die Demokratie im alten Griechenland erfunden. Ganz ohne empirischen Wissen! Denn diese gab es zu der Zeit noch nicht.
Die Philosophie hat ganze Gesellschaften geformt, theologisch im Mittelalter und später in der Aufklärung.
Das empirische Wissen ist aus der Philosophie hervorgegangen.
Alle empirischen Wissenschaften sind Kompetenzinseln im Meer der Inkompetenz, und die Philosophie versteht sich diese Kompetenzinseln mit einander zu vernetzen.
Chemie mit Biologie, Ökonomie mit Ökologie usw.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon unity in diversity » Do 7. Jun 2018, 13:26

gallerie hat geschrieben:(06 Jun 2018, 18:16)

...die Philosophie hat die Demokratie im alten Griechenland erfunden. Ganz ohne empirischen Wissen! Denn diese gab es zu der Zeit noch nicht.
Die Philosophie hat ganze Gesellschaften geformt, theologisch im Mittelalter und später in der Aufklärung.
Das empirische Wissen ist aus der Philosophie hervorgegangen.
Alle empirischen Wissenschaften sind Kompetenzinseln im Meer der Inkompetenz, und die Philosophie versteht sich diese Kompetenzinseln mit einander zu vernetzen.
Chemie mit Biologie, Ökonomie mit Ökologie usw.

Es zeichnet sich eine neue Welt ab.
Innerhalb der neuen Mauern, entwickelt sich alles weiter und außerhalb, leben die Jäger und Sammler.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Teeernte » Do 7. Jun 2018, 13:42

ThorsHamar hat geschrieben:(06 Jun 2018, 01:26)

...eher wohl Bakunin oder Kropotkin, meine ich.
Aber ich glaube nicht, dass nach dem Rechtsstaat in unserem Beispiel Anarchismus kommt, sondern Anarchie ...



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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Ein Terraner » Do 7. Jun 2018, 13:45

Teeernte hat geschrieben:(07 Jun 2018, 14:42)

Smith & Wesson....ohne Staat - sind Die das Recht. http://www.smith-wesson.com


Das sind Die auch mit Staat. :)
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