Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

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Alpha Centauri
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 2. Mär 2018, 07:45

Rob Schuberth hat geschrieben:(26 Feb 2018, 20:16)

So so, schnell niedermachen, aber kein eigenes Argument liefern.
Wo ist denn Ihr Argument, dass Ihre Anti-These (das es nicht deutsches Geld ist was lockt) belegen würde?

Vermutlich muss ich da lange warten...aber ich habe Zeit.
Dafür nehme ich sie mir, denn das könnte int. werden.



Es da nicht locken weil es so was nicht gibt , es nennt Euro und nicht " deutsches Geld" was soll dass sein? Ach, ja klar die Reichsmark oder wie? So ein dämlicher Begriff, was will bezweckt man damit bezwecken?
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 2. Mär 2018, 07:52

Rob Schuberth hat geschrieben:(24 Feb 2018, 17:02)

Schon Afrika zu befrieden wird nie gelingen.

Und selbst wenn, es wäre nicht ausreichend, um den für eine Welt ohne Grenzen nötigen Weltfrieden zu erreichen.

M. E. wird es auf dieser Erde erst Frieden geben, wenn die Menschheit sich selbst ihrer Lebensgrundlagen entzogen haben wird.

Sie ist dabei ja auf einem "guten" Weg.


Einige "NATIONALSTAATEN" haben an dieser Befriedung ob direkt oder indirekt ja auch kein wirkliches Interesse, und der Weltfrieden war kein Argument was Gasse Pro eine Welt ohne Grenzen angeführt hat, dass hast du falsch verstanden.
Zuletzt geändert von Alpha Centauri am Sa 3. Mär 2018, 08:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 2. Mär 2018, 09:06

Mari hat geschrieben:(23 Feb 2018, 21:32)

Offene Grenzen sind ein Auslaufmodell. Bündnisse werden stattdessen zunehmen.


Was waren denn die geschlossenen Grenzen zuvor? Ein Auslaufmodell?
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 2. Mär 2018, 10:03

Alpha Centauri hat geschrieben:(02 Mar 2018, 07:45)

Es da nicht locken weil es so was nicht gibt , es nennt Euro und nicht " deutsches Geld" was soll dass sein?

"Deutsches Geld" ist das in Deutschland erwirtschaftete Geld.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Ein Terraner » Fr 2. Mär 2018, 10:09

Tom Bombadil hat geschrieben:(02 Mar 2018, 10:03)

"Deutsches Geld" ist das in Deutschland erwirtschaftete Geld.


Ändert sich dann die Nationalität des Geldes wenn man es ins Ausland überweist und mit anderen Geld auf einem Konto vermischt ? :D
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Was ist Artikel 13? https://www.youtube.com/watch?v=1DKk69J5pb4
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon TheManFromDownUnder » Fr 2. Mär 2018, 10:42

Ein Terraner hat geschrieben:(02 Mar 2018, 10:09)

Ändert sich dann die Nationalität des Geldes wenn man es ins Ausland überweist und mit anderen Geld auf einem Konto vermischt ? :D


Geld ist international und macht nur Sinn wenn am es ueberall in der Welt nutzen kann, egal wo es urspruenglich verdient wurde (Betonung auf verdient)
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Ammianus
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Ammianus » Fr 2. Mär 2018, 11:00

Ein Terraner hat geschrieben:(21 Feb 2018, 18:43)

Linien im Staub.


Ein Siebzehnjährige liegt bäuchlings im Staub. Noch atmet er. Aber beide Lungenflügel sind mehrfach durchschossen und auch eine Herzkammer wurde getroffen. Ein wenig kann er noch sehen. Schemenhaft ist da der Zaun vor ihm, das letzte Hindernis. Auch die Ohren liefern noch Signale an das immer weniger mit Blut versorgte Gehirn. Das Knattern eines Zweitakters der sich schnell nähert, und die eiligen Schritte von Füßen in klobigen Stiefeln.
Da sind auch Stimmen. Eine ziemlich hell:
„Vollidiot.“
Und nach einer kürzeren Pause die Stimme ein jugendlicher Bass:
„Sonderurlaub.“
Der Junge im Staub hört das nicht mehr. Das Einzige was sich an ihm noch bewegt ist sein langes schweißverklebtes Haar mit dem der Wind des frühen Sommers spielt.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 3. Mär 2018, 08:13

Tom Bombadil hat geschrieben:(02 Mar 2018, 10:03)

"Deutsches Geld" ist das in Deutschland erwirtschaftete Geld.




Nochmal.es gibt kein deutsche Gels, die Währung heißt Euro und nicht " DEUTSCHES" Geld, dass ist nichts als eine begriffliche Erfindung mit der bestimmte Kreise Stimmung machen
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Ammianus » Sa 3. Mär 2018, 11:04

Alpha Centauri hat geschrieben:(03 Mar 2018, 08:13)

Nochmal.es gibt kein deutsche Gels, die Währung heißt Euro und nicht " DEUTSCHES" Geld, dass ist nichts als eine begriffliche Erfindung mit der bestimmte Kreise Stimmung machen


Das ist deine private Definition. Und das ist auch dein gutes Recht. Andere sehen es anders. Das Geld, welches die britischen Steuerzahler erwirtschaften und in die gemeinsamen EU-Töpfe gezahlt haben und noch zahlen, dass war eben britisches Geld. So einfach und gleiches gilt dann auch für Luxemburg und Zypern. Es beschreibt eine Realität.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 3. Mär 2018, 13:52

Ammianus hat geschrieben:(03 Mar 2018, 11:04)

Das ist deine private Definition. Und das ist auch dein gutes Recht. Andere sehen es anders. Das Geld, welches die britischen Steuerzahler erwirtschaften und in die gemeinsamen EU-Töpfe gezahlt haben und noch zahlen, dass war eben britisches Geld. So einfach und gleiches gilt dann auch für Luxemburg und Zypern. Es beschreibt eine Realität.


Nicht nur private Definition sondern Realität . Oder sag mir Bescheid wenn die Währung auf dem Kontinent von EURO in " Deutsches oder "FRANZÖSISCHES" Geld umbenannt wird seitens Brüssel. :D
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Ein Terraner » Sa 3. Mär 2018, 14:42

Ist es Landesverrat wenn man DEUTSCHES Geld in ausländisches Geld wechselt?
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Was ist Artikel 13? https://www.youtube.com/watch?v=1DKk69J5pb4
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Troh.Klaus » Sa 3. Mär 2018, 14:43

Was genau stört denn so am Ausdruck "deutsches Geld", "britisches Geld", etc. Dass damit niemand hier Geld eine "Nationalität" zuweisen möchte, dürfte doch klar sein.
Was genau ist also tatsächlich der Stein des Anstoßes?
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Ein Terraner » Sa 3. Mär 2018, 14:45

Troh.Klaus hat geschrieben:(03 Mar 2018, 14:43)

Was genau stört denn so am Ausdruck "deutsches Geld", "britisches Geld", etc. Dass damit niemand hier Geld eine "Nationalität" zuweisen möchte, dürfte doch klar sein.
Was genau ist also tatsächlich der Stein des Anstoßes?

Rechtsextremes wording und Stimmungsmache, die Füchtlinge wollen dich nur unser deutsches Geld usw... Bullshit eben.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Ammianus » Sa 3. Mär 2018, 15:22

Ein Terraner hat geschrieben:(03 Mar 2018, 14:42)

Ist es Landesverrat wenn man DEUTSCHES Geld in ausländisches Geld wechselt?


Den Unsinn, den du weiter unten über "rechtsextremistische" was auch immer verzapfst zeigt auch die Wertigkeit deiner Frage hier. Abgesehen davon, dass sie vom rein Sachlichen ablenken soll.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Ein Terraner » Sa 3. Mär 2018, 15:29

Ammianus hat geschrieben:(03 Mar 2018, 15:22)

Den Unsinn, den du weiter unten über "rechtsextremistische" was auch immer verzapfst zeigt auch die Wertigkeit deiner Frage hier. Abgesehen davon, dass sie vom rein Sachlichen ablenken soll.

Nein, es dient einzig der Verarschung.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Ammianus » Sa 3. Mär 2018, 15:35

Ein Terraner hat geschrieben:(03 Mar 2018, 15:29)

Nein, es dient einzig der Verarschung.


Na ja, gut. Der Quatsch den der Gasse da zur Einführung abgesondert hat sagt ja auch schon alles.

Aber im Ernst:

Das eine Welt ohne Grenzen funktionieren könnte zeigt eigentlich der Schengen-Raum. Wenn auch hier zahlreiche Schwierigkeiten bestehen und auch noch neue auftauchen können und werden. Selbst ein Scheitern ist nicht auszuschließen - was nicht zu hoffen wäre.

Aber es zeigt eben auch, dass es an konkrete Voraussetzungen gebunden ist ohne die es nicht funktionieren kann. Allerdings sind derartige Voraussetzungen auch klar benennbar.
Eigentlich hat der Philosoph tatsächlich aus Philosophie Fantasie gemacht.
Oder wie ich ganz am Anfang sagte: Der hat ein Ei auf dem Kopf.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Troh.Klaus » Sa 3. Mär 2018, 15:39

Nun, es geht ja hier um das Ende der Nationalstaaten. Dann kann jeder wie gewünscht und gefordert jederzeit an jeden Fleck des Planeten reisen und sich dort auch wohnlich niederlassen, ohne dass ihn irgendwelche "Linien im Sand" daran hindern könnten.

Ein Ende der Nationalstaaten bedeutet aber auch ein Ende der national-staatlichen Wohlfahrtssysteme. Es ist eben dann auch jeder selbst dafür zuständig, dass er klar kommt und für etwaige Probleme wie Arbeitslosigkeit, Krankheit, Obdachlosigkeit vorsorgt, z.B. durch private Versicherungen.

Solange national-staatliche Wohlfahrtssysteme, letztlich also die Solidargemeinschaft der Bürger eines Nationalstaates, über Steuern und Abgaben in solchen Notlagen helfen, die die betroffenen Menschen nicht in eigener Regie bewältigen können, können die Bürger mit Fug und Recht sagen, dass es "ihr Geld" ist, das da zum Einsatz kommt. Was daran rechtsextremes wording sein soll, erschließt sich mir nicht.

Wenn denn die Nationalstaaten Geschichte sind, werden sich Menschen sicher anderweitig in Solidargemeinschaften organisieren. Dazu gehört dann auch, dass diese Gemeinschaften selbst entscheiden werden, wer dazu gehören darf und wer nicht, und wer von "ihrem" Geld profitieren kann.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 3. Mär 2018, 18:52

Ein Terraner hat geschrieben:(03 Mar 2018, 14:45)

Rechtsextremes wording und Stimmungsmache, die Füchtlinge wollen dich nur unser deutsches Geld usw... Bullshit eben.


:thumbup: . Die Bildung aus der Bild eben.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Dampflok94 » Sa 3. Mär 2018, 19:04

Troh.Klaus hat geschrieben:(03 Mar 2018, 15:39)

Nun, es geht ja hier um das Ende der Nationalstaaten. Dann kann jeder wie gewünscht und gefordert jederzeit an jeden Fleck des Planeten reisen und sich dort auch wohnlich niederlassen, ohne dass ihn irgendwelche "Linien im Sand" daran hindern könnten.

Ein Ende der Nationalstaaten bedeutet aber auch ein Ende der national-staatlichen Wohlfahrtssysteme. Es ist eben dann auch jeder selbst dafür zuständig, dass er klar kommt und für etwaige Probleme wie Arbeitslosigkeit, Krankheit, Obdachlosigkeit vorsorgt, z.B. durch private Versicherungen.

Nun glaube ich auch für einen längeren Zeitraum nicht an ein Ende der Nationalstaaten. Aber wenn es mal kommen sollte, dann würde dies garantiert nicht das Ende staatlicher Strukturen bedeuten. Was sollte denn ansonsten kommen, Anarchie? Denkbar wäre irgendwann ein Weltstaat. Und selbstredend könnte der dann auch über Wohlfahrtssysteme verfügen. Würde er sicherlich auch. Auf welchem Niveau steht aber in den Sternen.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Troh.Klaus » Sa 3. Mär 2018, 19:26

Dann können wir ja wieder zum Anfang des Strangs zurück. Gasses These, das der technologische Fortschritt das Ende der Nationalstaaten bedeuten würde, wird eigentlich von niemandem hier geteilt, offensichtlich auch nicht von Dir ("längerer Zeitraum" - der technologische Fortschritt ist bereits in vollem Gange). Dann kann man diese These des Philosophen getrost ins Reich der Phantasie verweisen, zumindest für "längere Zeit".

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