Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

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Alpha Centauri
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Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Alpha Centauri » Di 20. Feb 2018, 18:39

Ich habe vor kurzem eine interessantes Pro und Contra Streit Gespräche in einem Philosophie Magazin gelesen mit der Frage inwieweit das politische Konstrukt Nationalstaaten überhaupt noch zukunftsfähig ist, wie moralisch fragwürdig,ethnisch willkürlich und einer global vernetzten digitalen High Tech Welt geradezu widersprüchlich der klassische "Nationalstaat" eigentlich ist.

Andreas Gasse hält dem Nationalstaat aufgrund des technischen Fortschritts ohnehin.für ein Auslaufmodell, er plädiert für offene Grenzen

Zum einem meint er ,der Nationalstaat offenbart in seiner Ausgestaltung moralisch höchst fragwürdige Widersprüche. z.b.der unterschiedliche Umgang mit der individuellen Bewegungsfreiheit der Menschen, die seiner Ansicht nach nicht logisch zu rechtfertigen ist. Gasse: Jemand der von Paris nach Nizza oder von Berlin nach Stuttgart geht oder umzieht muss nicht unmittelbar irgendwelche Flucht bzw.Umzugsgründe nennen,international dagegen wird der Menschen dagegen seiner Bewegungsfreiheit beraubt ohne dass man diese willkürlich Unterscheidung begründen könnte, das Recht auf individuelle Bewegungsfreiheit wird hier nämlich unrechtmäßig verletzt,so Gasse.

Zudem sagt Gasse existiert schlicht kein Grundrecht darauf Menschen am überschreiten künstlich und willkürlich gezogener und von Menschen erdachter Grenzen zu hindern ( erst recht nicht mit Waffengewalt, dann ist es ein vollzogenes Unrecht),Gasse weiter: AUS DER EXISTENZ VON STAATENGEBILDEN UND DERER WILLKÜRLICHER UMGRENZUNG FOLGT NICHT DASS EBEN DIESE GEBILDE EIN NATÜRLICHES RECHT HABEN, MENSCHEN ( ZU MAL MIT UNMENSCHLICHEN METHODEN) AN DER ÜBERQUERUNG DIESER UMGRENZUNG ZU HINDERN, VIEL MEHR NEHMEN SICH DIESE STAATENGEBILDE DIESE RECHT WAS KEINES IST EINFACH HERAUS..

Gasse plädiert zudem das die " VEREINTEN NATIONEN endlich mal beginnen sollten ihren Namen den sie tragen.ernst zunehmen im 21,Jahrhundert

Was meint ihr im Forum, Nationalstaaten ein politisches Auslaufmodell?????
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Bielefeld09
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Bielefeld09 » Di 20. Feb 2018, 19:04

Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Tom Bombadil
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 20. Feb 2018, 19:25

Super Idee, aber nur, wenn dann die Steuern wegfallen :cool:
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Adam Smith
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Adam Smith » Di 20. Feb 2018, 19:31

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Ger9374
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Ger9374 » Di 20. Feb 2018, 19:39

Nationalstaaten geben in einer immer globaleren welt Ankerpunkte. Sowie auch Religionen in einer scheinbar sinnentleerten Welt.Der Mensch braucht
Fixpunkte, optisch, geistig .
Wenn ich als ansatz Deutschland als fixpunkt einem Europa unterordne bedarf es schon etwas fantasie dies geistig zu verankern.Nehme ich Europa weg und sehe mich global fehlt mir der ankerpunkt. Was ist global, wie sieht global aus.
Ein Psychologisches problem.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 20. Feb 2018, 19:40

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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Excellero » Di 20. Feb 2018, 20:42

Das ist Bockmist. Eine Staatenlose Welt, setzt vorraus daß man überall im groben die selbe Lebensqualität hat. Das geht villeicht bei Star Trek wo man Energie aus AM-Fusion gewinnt und aus dieser Energie jedes beliebige Gut herbeizaubern kann....
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Bielefeld09 » Di 20. Feb 2018, 20:43

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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Bielefeld09 » Di 20. Feb 2018, 20:46

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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 20. Feb 2018, 20:48

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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Bielefeld09 » Di 20. Feb 2018, 20:56

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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Excellero » Di 20. Feb 2018, 21:04

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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Bielefeld09 » Di 20. Feb 2018, 21:21

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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 20. Feb 2018, 21:23

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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Skeptiker » Di 20. Feb 2018, 21:28

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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Bielefeld09 » Di 20. Feb 2018, 21:44

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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Ammianus » Mi 21. Feb 2018, 00:34

Beim besten Willen aber der Andreas Gasse hat ein Ei auf dem Kopf. Was mir auffällt ist auch wieder dieser anklagende Ton. Wie kann man es nur wagen seine willkürlich gezogenen Grenzen auch noch zu sichern gegen Leute die da einfach so reinwollen was ja auch ihr Recht ist. Und was Recht ist, legt natürlich Gasse fest.
Wer jetzt nicht automatisch Gasses Meinung ist wird damit schon im Voraus zum Bösen gestempelt.
Dabei sehen wir, dass offenen Grenzen unter relativ Gleichen auch funktionieren. Man nehme da eben nur die EU - trotz mancher Probleme. Oder die USA und Kanada. Jedenfalls schätze ich mal, dass weder US-Amerikaner noch Kanadier normalerweise Probleme haben diese Grenze zu überschreiten. Anders sieht es dann aus, wenn man in den Süden kommt. Da will der Trump dann am liebsten eine Mauer errichten.
Und dann sollen natürlich auch die Vereinten Nationen ihren Namen endlich mal ernst nehmen. Wir leben schließlich im 21. Jahrhundert. Vielleicht sollte Gasse mal von seinen philosophischen Traumhöhen in die Realität herabsteigen. Da gibt es die populistischen Halbpotentaten wie Putin und Erdogan. Da gibt es den Kim der mit Atomraketen jongliert und seinem Volk eines der beschissensten Leben bietet, das man sich nur vorstellen kann. Große Teile der islamischen Welt bestehen aus mehr oder weniger Failed States mit jahrelangen ergebnislosen Bürgerkriegen. Und noch wissen wir nicht, ob es in Teilen der 3. Welt nicht unter Umständen zum kompletten Zusammenbruch kommt auch vielleicht in Folge des Klimawandels. Das muss nicht sein, kann aber mit allen Folgen. Willkommen Herr Gasse im 21. Jahrhundert.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Excellero » Mi 21. Feb 2018, 00:42

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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon unity in diversity » Mi 21. Feb 2018, 03:16

Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Ger9374 » Mi 21. Feb 2018, 06:37

Wir brauchen Konstrukte wie die E.U. Aus Interessen Zusammenschluss wächst Politischer und Gesellschaftlicher Konsens , der die Nationalstaaten in einen grenzenlos gewachsenes Territorium überführt. Nach aussen muss dieser Raum aber weiterhin abgegrenzt sein.
Innerer Grenzabbau heißt nicht Aussengrenzen abzuschaffen.
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!

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