Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

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ThorsHamar
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Re: Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

Beitragvon ThorsHamar » Do 21. Dez 2017, 10:49

Teeernte hat geschrieben:(20 Dec 2017, 15:53)

Deshalb auch Theorie genannt.


Nee, genannt hast Du "sehr gute" Theorie. ;) Allein deshalb hatte ich gefragt ....
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Teeernte
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Re: Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

Beitragvon Teeernte » Do 21. Dez 2017, 12:56

ThorsHamar hat geschrieben:(21 Dec 2017, 10:49)

Nee, genannt hast Du "sehr gute" Theorie. ;) Allein deshalb hatte ich gefragt ....


Maltrino hat es Dir schön beschrieben.

Jede Stufe der Entwicklung, Gesellschaftssystem, Religion.... arbeitet mit einem optimalen Satz Mensch.
Beispiel : 10 Gebote.... halten sich schon mehrere 1000 Jahre.... auch davor - bei den Vorgängerreligionen...ob nun als 10 Gebote ? oder 33 ...oder 110 ? ...untersetzt mit "Todsünden".

...um das Zusammenleben in der Masse gut zu organisieren waren diese wichtig - die Einhaltung - bei drakonischen Strafen durchzusetzen.

Das Römische Recht wurde mit dem Christentum "gestürzt" - alle Menschen sind "gleich" (vor Gott).

Dieses wurde im Muslimischen Glauben später den Lebensumständen in der Wüste angeglichen ....noch mehr Verbote....
und zusammengefasst. Erstmals in einer "Geschichte" (Suren) - ist das GESAMTE Recht, (was wir heute selbst in vielen einzelnen Büchern haben) - ZUSAMMENGEFASST. >> BGB, STGB, Strafvollzugsordnung, Handelsrecht, Erbrecht ......

ALLES in einem . Eigentlich ein grosser Fortschritt - mündlich in Gesangesform übermittelt.

Fällt da einer aus der Reihe - toleriert das System - und "repariert" sich selbst.

>> Der Delinquent hat seinen letzten Köttel gesch....

--------------------------------------

Nun kommt das NEUE System - Gott wird gestrichen - an seine Stelle tritt Gottes Schöpfung - der Mensch selbst.
Bis auf den Gottesbezug (ersetzt durch den Mensch selbst) bleiben alle Gebote in Kraft.

Problem nun >> alles hat sich wie eine Gottheit zu benehmen. >> ähnlich wie Mahatma Gandhi - ......

(Es lässt sich schwer umschreiben.)

>>Kommunismus eben.

Dazu gehört - dass sich alle Teilnehmer der Gesellschaftsordnung nun so "Benehmen" .

Eigentum gestrichen. (Gemeischaftseigentum)

Hier fängt das Problem an. >> Das System verliert die Selbstreinigung - und den alt überlieferten "Antrieb" (...die Hatz um das goldene Kalb, ...das Rennen um MEHR ..., BESITZ, Macht, Einfluss...)

Bereits die alten Griechen hatten das erkannt und einen "Wahlautomaten" gebaut.

(Die Versuche Heute auch noch : Doppelspitze, begrenzte Amtszeit, Frauenanteil, Amtsrotation.....)

ALLE Teilnehmer des Systems müssen nach ihren Möglichkeiten mitARBEITEN.

Systemimmanent - leider - die Faulheit des Menschen... und die anderen "Untugenden".

1. die Probleme der Führung... ausnutzen der Macht für persönliche Zwecke, das "baden" in Ruhm, das Zeigen der "Allächtigkeit" , wegbeissen von "Konkurrenz" - .....zur Sicherung der Macht bis hin zu den Nachkommen, Sicherung von BESITZ//Verfügungsmacht,

2. die Probleme des Mitarbeitens - und der Ausschöpfung der Möglichkeiten. Heimliche Vorratsbildung >> Schaffung von Besitz, Besserstellung, Privilegien,


Seit mehreren 1000 Jahren hält sich der "Glauben" daran - dass die "Führung" nur durch Leute besetzt werden kann - die ALLES (Besitz abgegeben) und sogar Ihr Leben für die Sache hingeben würden.....(in Kämpfen gezeigt)

Gotteskämpfer, Kreuzritter, Mao, Spanienkämpfer, ..... (von der GUUUUTEN Sache überzeugt)

Dass jedoch auf einer Seite das Testosteron (bei Affen sind die jungen Männchen das "Löwenfutter" - die Vorhut) die Steuerung übernimmt - ....vor allem Junge Leute sind vom Kommunismus (oder Teilen davon) überzeugt....

Auf der anderen Seite - (wenn "Besitz" nicht durch Vererbung passiert) - muss man erstmal lange "Arbeiten"/Schaffen/ - ehe man in den GENUSS von Besitz (Macht, Ansehen, Ruhm, ....) kommt - und ihn geniesst/um den Genuss auch wahrzunehmen.

(Wer "hat", der gibt nicht gern....oder eben NUR "Almosen")

Mit Geiz, Habgier, Neid.....Besserstellung.... ist eben der Kommunismus nicht aufzubauen.

Dazu ist eine neue "Sorte" Mensch nötig. >> Die "alte" Besitzende" ....geniessende .... Sorte = kontraproduktiv.

Auch hier gibt es leider Beispiele die Lage zu ändern :

- die roten Khmer (Direkte Tötung)
- Nordkorea (Militarisierung der Gesellschaft)
- Stalinismus (Aushungern, Gulag)

Bin mal gespannt - wie unsere NEU - Kommunisten den "Übergang ins Licht" schaffen.

Deshalb - Theorie ....wie jede "Künftige" optimale Gesellschaftsordnung - immer Versucht - nie erreicht.

(Wie auch der "Gottesstaat" eine Theorie bleibt - oft versucht .....das Optimum nie erreicht...)

WARUM NICHT ? - DIE TEILNEHMER (Volk) ist NIEEEEE so gut wie die theoretische von fast allen propagierte guuuute Gesellschaftsordung ... das schwächste Glied - das Individuum.. das Hauptbauteil der Gesellschaft.

Eine Gesellschaftsordnung die sich aus der Schwäche ALLER Teilnehmer ergibt - ist - Kapitalismus.
Mit GENUSS des Besitzes, ...Ruhm, Macht... Die Schwäche der Teilnehmer - seine grösste KRAFT !

(Praxis eben. .....nur schwer vermittelbar - als GUUUTE OPTIMALE Gesellschaftsordung)

Nun bist Du dran - mit "DER" Optimalen GUUUUUTEN Gesellschaftsordnung. (und bitte lass die Gebote /Menschenrechte - weiter gelten)

Meckern kann jeder....bessermachen !!
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

Beitragvon ThorsHamar » Do 21. Dez 2017, 13:07

Teeernte hat geschrieben:(21 Dec 2017, 12:56)

Maltrino hat es Dir schön beschrieben.

Jede Stufe der Entwicklung, Gesellschaftssystem, Religion.... arbeitet mit einem optimalen Satz Mensch.
Beispiel : 10 Gebote.... halten sich schon mehrere 1000 Jahre.... auch davor - bei den Vorgängerreligionen...ob nun als 10 Gebote ? oder 33 ...oder 110 ? ...untersetzt mit "Todsünden".

...um das Zusammenleben in der Masse gut zu organisieren waren diese wichtig - die Einhaltung - bei drakonischen Strafen durchzusetzen.

Das Römische Recht wurde mit dem Christentum "gestürzt" - alle Menschen sind "gleich" (vor Gott).

Dieses wurde im Muslimischen Glauben später den Lebensumständen in der Wüste angeglichen ....noch mehr Verbote....
und zusammengefasst. Erstmals in einer "Geschichte" (Suren) - ist das GESAMTE Recht, (was wir heute selbst in vielen einzelnen Büchern haben) - ZUSAMMENGEFASST. >> BGB, STGB, Strafvollzugsordnung, Handelsrecht, Erbrecht ......

ALLES in einem . Eigentlich ein grosser Fortschritt - mündlich in Gesangesform übermittelt.

Fällt da einer aus der Reihe - toleriert das System - und "repariert" sich selbst.

>> Der Delinquent hat seinen letzten Köttel gesch....

--------------------------------------

Nun kommt das NEUE System - Gott wird gestrichen - an seine Stelle tritt Gottes Schöpfung - der Mensch selbst.
Bis auf den Gottesbezug (ersetzt durch den Mensch selbst) bleiben alle Gebote in Kraft.

Problem nun >> alles hat sich wie eine Gottheit zu benehmen. >> ähnlich wie Mahatma Gandhi - ......

(Es lässt sich schwer umschreiben.)

>>Kommunismus eben.

Dazu gehört - dass sich alle Teilnehmer der Gesellschaftsordnung nun so "Benehmen" .

Eigentum gestrichen. (Gemeischaftseigentum)

Hier fängt das Problem an. >> Das System verliert die Selbstreinigung - und den alt überlieferten "Antrieb" (...die Hatz um das goldene Kalb, ...das Rennen um MEHR ..., BESITZ, Macht, Einfluss...)

Bereits die alten Griechen hatten das erkannt und einen "Wahlautomaten" gebaut.

(Die Versuche Heute auch noch : Doppelspitze, begrenzte Amtszeit, Frauenanteil, Amtsrotation.....)

ALLE Teilnehmer des Systems müssen nach ihren Möglichkeiten mitARBEITEN.

Systemimmanent - leider - die Faulheit des Menschen... und die anderen "Untugenden".

1. die Probleme der Führung... ausnutzen der Macht für persönliche Zwecke, das "baden" in Ruhm, das Zeigen der "Allächtigkeit" , wegbeissen von "Konkurrenz" - .....zur Sicherung der Macht bis hin zu den Nachkommen, Sicherung von BESITZ//Verfügungsmacht,

2. die Probleme des Mitarbeitens - und der Ausschöpfung der Möglichkeiten. Heimliche Vorratsbildung >> Schaffung von Besitz, Besserstellung, Privilegien,


Seit mehreren 1000 Jahren hält sich der "Glauben" daran - dass die "Führung" nur durch Leute besetzt werden kann - die ALLES (Besitz abgegeben) und sogar Ihr Leben für die Sache hingeben würden.....(in Kämpfen gezeigt)

Gotteskämpfer, Kreuzritter, Mao, Spanienkämpfer, ..... (von der GUUUUTEN Sache überzeugt)

Dass jedoch auf einer Seite das Testosteron (bei Affen sind die jungen Männchen das "Löwenfutter" - die Vorhut) die Steuerung übernimmt - ....vor allem Junge Leute sind vom Kommunismus (oder Teilen davon) überzeugt....

Auf der anderen Seite - (wenn "Besitz" nicht durch Vererbung passiert) - muss man erstmal lange "Arbeiten"/Schaffen/ - ehe man in den GENUSS von Besitz (Macht, Ansehen, Ruhm, ....) kommt - und ihn geniesst/um den Genuss auch wahrzunehmen.

(Wer "hat", der gibt nicht gern....oder eben NUR "Almosen")

Mit Geiz, Habgier, Neid.....Besserstellung.... ist eben der Kommunismus nicht aufzubauen.

Dazu ist eine neue "Sorte" Mensch nötig. >> Die "alte" Besitzende" ....geniessende .... Sorte = kontraproduktiv.

Auch hier gibt es leider Beispiele die Lage zu ändern :

- die roten Khmer (Direkte Tötung)
- Nordkorea (Militarisierung der Gesellschaft)
- Stalinismus (Aushungern, Gulag)

Bin mal gespannt - wie unsere NEU - Kommunisten den "Übergang ins Licht" schaffen.

Deshalb - Theorie ....wie jede "Künftige" optimale Gesellschaftsordnung - immer Versucht - nie erreicht.

(Wie auch der "Gottesstaat" eine Theorie bleibt - oft versucht .....das Optimum nie erreicht...)

WARUM NICHT ? - DIE TEILNEHMER (Volk) ist NIEEEEE so gut wie die theoretische von fast allen propagierte guuuute Gesellschaftsordung ... das schwächste Glied - das Individuum.. das Hauptbauteil der Gesellschaft.

Eine Gesellschaftsordnung die sich aus der Schwäche ALLER Teilnehmer ergibt - ist - Kapitalismus.
Mit GENUSS des Besitzes, ...Ruhm, Macht... Die Schwäche der Teilnehmer - seine grösste KRAFT !

(Praxis eben. .....nur schwer vermittelbar - als GUUUTE OPTIMALE Gesellschaftsordung)

Nun bist Du dran - mit "DER" Optimalen GUUUUUTEN Gesellschaftsordnung. (und bitte lass die Gebote /Menschenrechte - weiter gelten)

Meckern kann jeder....bessermachen !!


Ich bin kein Kommunist und kein Religiot.
Deshalb sind deren Theorien für mich lediglich ihre eigenen Wunschträume, welche sie mit mehr oder weniger Gewalt gegen die jeweils Anderen durchsetzen.
Die Theorien sind nicht "sehr gut", sondern lediglich Ideen für die eigenen Fans und als Maxime für alle Anderen praktisch widerlegt.
Es sind Theorien, welche durch ihren alleinigen Wahrheitsanspruch Opfer generieren ...
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Re: Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

Beitragvon Teeernte » Do 21. Dez 2017, 13:21

ThorsHamar hat geschrieben:(21 Dec 2017, 13:07)

Ich bin kein Kommunist und kein Religiot.
Deshalb sind deren Theorien für mich lediglich ihre eigenen Wunschträume, welche sie mit mehr oder weniger Gewalt gegen die jeweils Anderen durchsetzen.
Die Theorien sind nicht "sehr gut", sondern lediglich Ideen für die eigenen Fans und als Maxime für alle Anderen praktisch widerlegt.
Es sind Theorien, welche durch ihren alleinigen Wahrheitsanspruch Opfer generieren ...


Nun komm - lass uns DEINE optimale Gesellschaftsordnung wissen.

Gewalt gegen Andersdenkende - praktiziert JEDES System. Erklär uns DEINES.....ganz ohne Gewalt gegen Andersdenkende.

>> Steuern. >> Bekommst Du nur mit "Strafen" (drohen = Gewalt) eingetrieben.

Gegen Gotteskrieger (Andersdenkende) kommst Du auch nur mit GEWALT bei.

Also - ....Demokratie IST Unrecht - gegenüber anders Denkenden. Mit GEWALT durchgesetzt.

(Zwar das geringste Unrecht - für die meisten....aber eben für den Rest nicht.)
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Re: Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

Beitragvon ThorsHamar » Do 21. Dez 2017, 13:35

Teeernte hat geschrieben:(21 Dec 2017, 13:21)

Nun komm - lass uns DEINE optimale Gesellschaftsordnung wissen.

Gewalt gegen Andersdenkende - praktiziert JEDES System. Erklär uns DEINES.....ganz ohne Gewalt gegen Andersdenkende.

>> Steuern. >> Bekommst Du nur mit "Strafen" (drohen = Gewalt) eingetrieben.

Gegen Gotteskrieger (Andersdenkende) kommst Du auch nur mit GEWALT bei.

Also -


Was hat das jetzt mit dem Thema hier zu tun??
Richtig, nichts ...
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Re: Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

Beitragvon Teeernte » Do 21. Dez 2017, 14:05

ThorsHamar hat geschrieben:(21 Dec 2017, 13:35)

Was hat das jetzt mit dem Thema hier zu tun??
Richtig, nichts ...


Wissenschaftlich - :D :D :D

Die Auflösung des Integrals aller Individuen = Gesellschaftsordnung (Mathematisch gesehen.)

Unrecht passiert NUR - wenn das Individuum vom Recht Kenntnis hat.

In einer "gottgegebenen" Erbmonarchie - mit einem gnädigen Kaiser - spart man auch einen Haufen Verwaltung/Gesetzgebung.

.....und - es gibt da kein Unrecht.... (Wenn der Kaiser nicht gegen seine eigenen Gesetze verstösst)

Nur mal als Denkanstoss.

Man (Wissenschaft) stellt Theorien auf - die in der Praxis geprüft werden.

Kommunismus ist eine davon.

...Mehrfach in der Praxis gescheitert ->> Die Ursache lag/liegt hier an der Art der Umsetzung und an der Schwäche der Teilnehmer.
(Was ich Dir das wissenschaftlich damit begründen will...)

Ich mach es mal wissenschaftlich für Dich : Man stellt eine Theorie auf - (Wissenschaft) - und lässt diese "Prüfen".
Wissenschaftler "untermauern" diese Theorie mit Praxis (Messwerte, Rechnungen, ...) möglicherweise weiteren nachvollziehbaren Theorien.

>> Oder - beweisen die Unrichtigkeit.

Beispiel : Parallelen treffen sich im Unendlichen. (Warst Du schon mal da ?) - Euklids Parallelenaxiom ...2000 Jahre alt.

Im frühen 19. Jahrhundert war ihr etwa der ungarische Mathematiker Farkas Bolyai erlegen, und als sein Sohn János auch damit anfing, flehte er ihn an: "Um Gottes Willen, lass es! Hüte Dich davor wie vor der Fleischeslust, denn es stielt Dir all Deine Zeit und bringt Dich um Gesundheit, Seelenfrieden und Lebensglück."


Die Erkenntnis, dass Geometrie nicht euklidisch sein muss, war ein ungeheurer Schritt. Er war schmerzlich für Verfechter einer "anschaulichen Evidenz", aber er ermöglichte zum Beispiel Albert Einstein, seine Allgemeine Relativitätstheorie zu entwickeln, in der er Gravitationsfelder als geometrische Strukturen eines nichteuklidischen Raumes beschreibt.


Willst Du also ERKENNTNIS >> Dann stelle Theorien auf - und verfechte/verwerfe diese.....

ODER...>>

Um Gottes Willen, lass es!
:D :D :D
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Re: Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

Beitragvon Teeernte » Do 21. Dez 2017, 14:24

Noch ein "Nachschlag" >>

Falsifizierung.....Falsifikation, auch Falsifizierung (von lat. falisificare „als falsch erkennen“)

(Wissenschaft)

Annahme >> Kommunismus = falsch ("Unrecht" in der Verteilung abschaffen)

Ist "Unrecht" in der Verteilung >> GERECHT >> = Richtig.. .

.....Wissenschaftlich.

Falls Du folgen kannst.
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Re: Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

Beitragvon Progressiver » Do 21. Dez 2017, 21:06

Eine politische Haltung kann sich wissenschaftlich begründen lassen. Das funktioniert. Es gibt aber auch das Gegenmodell der Trumps und Co. Diese meinen, es gehe auch ohne. Auch sie haben mit ihrer Stimmungsmache Erfolg, indem sie die dummen Leute aufscheuchen. Dann hat man aber gleich Zustände wie im Mittelalter, als es Hexenprozesse, Scheiterhaufen und "Gottesurteile" gab.

Wenn eine politische Haltung sich als seriös bezeichnen will, dann sollte vor allem folgender Maßstab angelegt werden:

"Jeder Mensch hat das Recht auf eine eigene politische Meinung. Aber niemand hat das Recht auf eigene Fakten."

Alles andere wäre übelste Demagogie und Verschwörungstheorie.
"Skepsis ist der erste Schritt auf dem Weg zur Philosophie." (Denis Diderot)
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Re: Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

Beitragvon Maltrino » Do 21. Dez 2017, 21:18

Progressiver hat geschrieben:(21 Dec 2017, 21:06)

Eine politische Haltung kann sich wissenschaftlich begründen lassen. Das funktioniert. Es gibt aber auch das Gegenmodell der Trumps und Co. Diese meinen, es gehe auch ohne. Auch sie haben mit ihrer Stimmungsmache Erfolg, indem sie die dummen Leute aufscheuchen. Dann hat man aber gleich Zustände wie im Mittelalter, als es Hexenprozesse, Scheiterhaufen und "Gottesurteile" gab.

Wenn eine politische Haltung sich als seriös bezeichnen will, dann sollte vor allem folgender Maßstab angelegt werden:

"Jeder Mensch hat das Recht auf eine eigene politische Meinung. Aber niemand hat das Recht auf eigene Fakten."

Alles andere wäre übelste Demagogie und Verschwörungstheorie.


Mir fehlt jetzt aber das Gegenmodell und entsprechende Beispiele. Welche Politiker sind denn das "Gegenmodell" von Trump, können ihre Politik also erfolgreich wissenschaftlich begründen? Beispiele? Welche Themen wurden wissenschaftlich begründet? Abwrackprämie? Rentengarantie? Autobahnmaut?
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

Beitragvon Progressiver » Do 21. Dez 2017, 21:33

Meiner Ansicht nach ist es schon ein Vorteil, wenn sich alle Parteien auf die gleichen Fakten berufen. Beispielfrage: "Inwieweit gibt es eine gesellschaftliche Spaltung in Arm und Reich?" Und darüber kann man dann natürlich immer noch streiten, welche Interpretation oder darauf folgende Maßnahme denn die richtige sein soll. Die Wissenschaft und ihre Untersuchungen können dabei helfen, wenn sie ebenfalls seriös arbeiten. Was die Rentengarantie etc. betrifft: Diese sind vor allem politische Fragen. Grenzen davon sind im Idealfall eine gute ethische Basis sowie die Frage, wer wieviel Rente bekommen will. Die Lösung liegt darin, dass man einfach als hoffentlich mündiger Bürger in einem politischen Prozess die richtigen Parteien wählt.
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Re: Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 22. Dez 2017, 00:39

Teeernte hat geschrieben:(21 Dec 2017, 14:24)

Noch ein "Nachschlag" >>

Falsifizierung.....Falsifikation, auch Falsifizierung (von lat. falisificare „als falsch erkennen“)

(Wissenschaft)

Annahme >> Kommunismus = falsch ("Unrecht" in der Verteilung abschaffen)

Ist "Unrecht" in der Verteilung >> GERECHT >> = Richtig.. .

.....Wissenschaftlich.

Falls Du folgen kannst.


Natürlich kann ich folgen. Das Thema hier heisst "Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?" .
Meine Antwort: Ja, jede politische Haltung lässt sich wissenschaftlich begründen und jede politische Haltung lässt sich ebenso wissenschaftlich begründet ablehnen.
Es sei denn, es gäbe eine politische Haltung, welche auf Mathematik, Physik und Chemie aufgebaut wäre. Da wäre die Wissenschaft relativ objektiv und unpolitisch in der Analyse und Bewertung.
Ansonsten sind alle wissenschaftlichen Begründungen für politische Haltungen selbst politisch und somit Werkzeug für Ideologien und Religionen.
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Re: Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

Beitragvon Liegestuhl » Fr 22. Dez 2017, 08:27

Ist "Gerechtigkeit" überhaupt eine wissenschaftliche Kategorie?
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

Beitragvon Maltrino » Sa 23. Dez 2017, 01:35

Liegestuhl hat geschrieben:(22 Dec 2017, 08:27)

Ist "Gerechtigkeit" überhaupt eine wissenschaftliche Kategorie?


Gerechtigkeit (mal ganz abgesehen davon, dass es unterschiedliche Ansichten gibt was "gerecht" ist) ist meines Verständnis nach ein ZIEL.
Und bevor ich hier viel schreibe: Ich habe noch keinen Weg gefunden ein Ziel wissenschaftlich zu begründen. Man kann höchstens mit wissenschaftlicher Genauigkeit herausfinden wie man ein Ziel möglichst effizient erreicht, aber mehr auch nicht. Ihr könnt jetzt gerne versuchen Beispiele zu finden wo ihr ein persönliches oder politisches Ziel wissenschaftliche begründet. Ich kann euch jetzt schon sagen, es wird nicht klappen.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 23. Dez 2017, 01:56

Maltrino hat geschrieben:(23 Dec 2017, 01:35)

Gerechtigkeit (mal ganz abgesehen davon, dass es unterschiedliche Ansichten gibt was "gerecht" ist) ist meines Verständnis nach ein ZIEL.
Und bevor ich hier viel schreibe: Ich habe noch keinen Weg gefunden ein Ziel wissenschaftlich zu begründen. Man kann höchstens mit wissenschaftlicher Genauigkeit herausfinden wie man ein Ziel möglichst effizient erreicht, aber mehr auch nicht. Ihr könnt jetzt gerne versuchen Beispiele zu finden wo ihr ein persönliches oder politisches Ziel wissenschaftliche begründet. Ich kann euch jetzt schon sagen, es wird nicht klappen.

Tja, das Ziel ist auch nicht das Thema,
vielmehr ist es der Weg,
den wir tagtäglich beschreiben.
Aber mal ehrlich!
Wer macht das anders?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 23. Dez 2017, 13:09

Oder ist Gerechtigkeit nicht viel mehr stets eine subjektive Sichtweise und Ansicht von Person zu Person gänzlich verschieden?

Was für den Einen gerecht ,empfindet ein Anderer schon wieder als zutiefst ungerecht.
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Re: Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 23. Dez 2017, 13:17

Progressiver hat geschrieben:(21 Dec 2017, 21:06)

Eine politische Haltung kann sich wissenschaftlich begründen lassen. Das funktioniert. Es gibt aber auch das Gegenmodell der Trumps und Co. Diese meinen, es gehe auch ohne. Auch sie haben mit ihrer Stimmungsmache Erfolg, indem sie die dummen Leute aufscheuchen. Dann hat man aber gleich Zustände wie im Mittelalter, als es Hexenprozesse, Scheiterhaufen und "Gottesurteile" gab.

Wenn eine politische Haltung sich als seriös bezeichnen will, dann sollte vor allem folgender Maßstab angelegt werden:

"Jeder Mensch hat das Recht auf eine eigene politische Meinung. Aber niemand hat das Recht auf eigene Fakten."

Alles andere wäre übelste Demagogie und Verschwörungstheorie.


Absolut gut beschrieben. Das ist aber genaue die Masche von Trump,Putin, AFD, Pegida, Franc National und Co. Im Grunde aber auch jeder Regierung egal ob diktatorisch oder demokratisch und dass ist das Fatale,
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Re: Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 23. Dez 2017, 13:26

Maltrino hat geschrieben:(21 Dec 2017, 21:18)

Mir fehlt jetzt aber das Gegenmodell und entsprechende Beispiele. Welche Politiker sind denn das "Gegenmodell" von Trump, können ihre Politik also erfolgreich wissenschaftlich begründen? Beispiele? Welche Themen wurden wissenschaftlich begründet? Abwrackprämie? Rentengarantie? Autobahnmaut?



Na wenn du schon so fragst welche politische Entscheidung oder moralisches Werturteil lässt sich schon fundiert wissenschaftlich begründen?

Die Bevorzugung und Überhöhung von Familie und Ehe? Die finanzielle Privilegierung der Beamtenschaft? Mindestlohn??? Mütterrente???
Hartz Reformen?? Mietpreisbremse???
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Re: Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

Beitragvon Maltrino » Sa 23. Dez 2017, 17:43

Bielefeld09 hat geschrieben:(23 Dec 2017, 01:56)

Tja, das Ziel ist auch nicht das Thema,
vielmehr ist es der Weg,
den wir tagtäglich beschreiben.
Aber mal ehrlich!
Wer macht das anders?


Darauf kann ich kaum was antworten, aber ich versuche es mal indem ich auf folgendes eingehe:


Alpha Centauri hat geschrieben:(23 Dec 2017, 13:26)

Na wenn du schon so fragst welche politische Entscheidung oder moralisches Werturteil lässt sich schon fundiert wissenschaftlich begründen?

Die Bevorzugung und Überhöhung von Familie und Ehe? Die finanzielle Privilegierung der Beamtenschaft? Mindestlohn??? Mütterrente???
Hartz Reformen?? Mietpreisbremse???



Oder ist es so, das diese politischen Haltungen "Ziele" sind, die sich nicht wissenschaftlich begründen lassen? Die einen sind der Meinung viele Kinder kriegen ist ein Ziel. Die anderen sind der Meinung "Abtreiben für Deutschland" ist ein tolles Ziel. Kann eines dieser Ziele, die die einzelnen Menschen anstreben, wirklich wissenschaftlich begründet werden? Nein, wohl kaum. Auch wenn es einige versuchen.

Hartz Reformen auch ein gutes Thema. Wissenschaftlich begründet? Es ist ja zum Beispiel so (hatte ich das schon erwähnt?), dass ich eine Studie kenne, die von einem damaligen Jobcenter-Leiter in Auftrag gegeben wurde (bzw. im Auftrag der Kommunalpolitik oder so), die besagt, dass die Sanktionen für junge Arbeitslose dafür sorgen, dass weniger junge Arbeitslose Arbeit finden als vorher. Man hat also offenbar mit wissenschaftlicher Genauigkeit herausgefunden, dass die Sanktionen dafür sorgen, dass mehr Leute Arbeitslos bleiben und insgesamt mehr Sozialleistungen gezahlt werden müssen. Die Abschaffung von Sanktionen ließe sich also "wissenschaftlich" begründen, zumindest dann wenn das Ziel wirklich "Mehr Leute in Arbeit" ist. Aber vielleicht ist das Ziel ja ein anderes? Vielleicht geht es ja doch nur um einen Gerechtigkeitsbegriff der da heißt "Wer zu spät zu einem Jobcentertermin kommt, der gehört bestraft, und da zahlen wir gern auch für". Aber das lässt sich natürlich schwer wissenschaftlich begründen warum dieses Ziel, dieses Gerechtigkeitsempfinden nun sinnvoll ist.

Ach keine Ahnung, ja, hast auf jeden Fall Recht Mindestlohn lässt sich nicht wissenschaftlich begründen. Genausowenig lässt es sich wissenschaftlich begründen, dass alle Armen ihr letztes Hemd den Reichen geben sollen.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

Beitragvon Watchful_Eye » Sa 23. Dez 2017, 18:04

Maltrino hat geschrieben:(23 Dec 2017, 17:43)
[...]
Ach keine Ahnung, ja, hast auf jeden Fall Recht Mindestlohn lässt sich nicht wissenschaftlich begründen. Genausowenig lässt es sich wissenschaftlich begründen, dass alle Armen ihr letztes Hemd den Reichen geben sollen.

Ich würde sagen, dass das davon abhängt, wie weit oder eng man den Begriff "Wissenschaft" fasst. In Bezug auf den Mindestlohn gab es ja durchaus wissenschaftliche Debatten - wirtschaftspolitischer Art. Eine Frage war beispielsweise: Wird die Arbeitslosigkeit durch den Mindestlohn steigen und um wieviel? Das ist eine Frage, die wirtschaftspolitisch beantwortet werden muss.

Sogar die Frage, "was eine gerechte Gesellschaft ausmacht", kann theoretisch in allerletzter Konsequenz als eine wissenschaftliche Frage gesehen werden - und zwar als eine geisteswissenschaftliche aus dem Bereich der Sozialwissenschaften oder der Philosophie. Oder man kann diese Frage, ein demokratisches Ideal naheliegend, im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie an die Bürger des Landes weiterreichen und die Politik nach den Ergebnissen ausrichten. :)

Auch unsere Bedürfnisse, auf dessen Basis wiederum Politik gemacht wird, können auf wissenschaftlicher Ebene diskutiert werden, man denke z.B. an die berühmte Bedürftnispyramide von Maslow https://www.gkmotivates.com/maslowsche- ... spyramide/
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Re: Lässt sich eine politische Haltung wissenschaftlich begründen?

Beitragvon Dampflok94 » Sa 23. Dez 2017, 18:05

Progressiver hat geschrieben:(21 Dec 2017, 21:06)

Eine politische Haltung kann sich wissenschaftlich begründen lassen. Das funktioniert.

Das sehe ich nicht. Man kann Thesen/Behauptungen wissenschaftlich begründen. Und dann individuell aus diesen Thesen eine Haltung entwickeln. Aber die Haltung ist nicht zwangsläufig Ausfluß der These. Man kann sich völlig einig über Fakten sein und daraus völlig unterschiedliche Meinungen generieren.

Des Weiteren gibt es natürlich politische Haltungen, die sich nicht aus Fakten ergeben. sondern einen ethischen Hintergrund haben. Ich lehne zum Beispiel (wie wohl die meisten hier) Sklavenhaltertum ab. Ein wissenschaftliche Begründung dafür gibt es nicht. Es ist eine rein moralische Haltung.
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