Geistige Ordnungsvorstellungen...

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Agba2001
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Geistige Ordnungsvorstellungen...

Beitragvon Agba2001 » Sa 3. Dez 2016, 13:48

Abenteuerliche Abschrift aus "Befehl und Chaos: Vergeltung":

Wilde Stiefel der Freimaurer:

"Ordnung und Vernunft sind alles, was uns über die Tiere erhebt - Alles, was zwischen uns und der Zerstörung steht..."

Ist hier jemand der Meinung, dass ein entfesselter Freigeist unweigerlich innerhalb der Inkarnationskreisläufe des Lebens auf diesem Planeten auf ein tierisches Niveau zurückgestuft wird, nur weil er oder sie seiner eigenen Vernunft folgt und der GEMEINgültigen Gesellschaftsordnung entsagt?!

Ordnung oder zwanghaft geordnetes Chaos?!
Zuletzt geändert von Agba2001 am Sa 3. Dez 2016, 15:04, insgesamt 1-mal geändert.
Ich habe in diesem Leben erkannt, dass wer sich in Sarkasmus, Ironie und destruktiver Kritik übt, meist insgeheim beipflichtet... ;)
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Liegestuhl
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Re: Geistige Ordnungsvorstellungen...

Beitragvon Liegestuhl » Sa 3. Dez 2016, 14:19

Agba2001 hat geschrieben:(03 Dec 2016, 13:48)
Ist hier jemand der Meinung, dass ein entfesselter Freigeist unweigerlich innerhalb der Inkarnationskreisläufe des Lebens auf diesem Planeten auf ein tierisches Niveau zurückgestuft wird, nur weil er oder sie seiner eigenen Vernunft folgt und der GEMEINgültigen Gesellschaftsordnung entsagt?!


Ja, ich.
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Re: Geistige Ordnungsvorstellungen...

Beitragvon Agba2001 » Sa 3. Dez 2016, 14:44

Worauf begründest du diese Vermutung?
Ich habe in diesem Leben erkannt, dass wer sich in Sarkasmus, Ironie und destruktiver Kritik übt, meist insgeheim beipflichtet... ;)
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Re: Geistige Ordnungsvorstellungen...

Beitragvon Ger9374 » Sa 3. Dez 2016, 14:47

Nicht nachvollziehbar, sorry:-|
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Geistige Ordnungsvorstellungen...

Beitragvon Agba2001 » Sa 3. Dez 2016, 15:00

Meinst du das "nicht nachvollziehbar" jetzt eher nihilistisch, metaphysikalisch oder als simple Negation, wie sie in der deutschen Sprache als Solche oft interpretiert wird?!
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Re: Geistige Ordnungsvorstellungen...

Beitragvon Ein Terraner » Sa 3. Dez 2016, 15:01

Was für ein Schwachsinn, häuft sich aber erschreckend oft in letzter Zeit.
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Re: Geistige Ordnungsvorstellungen...

Beitragvon Agba2001 » Sa 3. Dez 2016, 15:20

Als nächstes behauptet der Erdnuckel da noch, dass er Gedanken lesen könnte... sacht der einfach mal Schwachsinn...

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Re: Geistige Ordnungsvorstellungen...

Beitragvon BlueMonday » Sa 3. Dez 2016, 15:33

Jedes Tier ist ja schon eine Ordnung, die sich zudem über einen längeren Zeitraum zu erhalten vermag, ganz zu schweigen von sozialen Verbänden, die Tiere spontan bilden. Der Mensch begreift Ordnung als solche, gibt ihr einen Namen gibt und macht somit zum Begriff. Er hat eine Vorstellung von Ordnung. Es können sich aber Ordnungen bilden ohne eine Vorstellung davon vorab zu haben. So haben sich die stabilsten und kräftigsten Ordnungen überhaupt gebildet. Eine solche Ordnung ist bspw. die menschliche Sprache.
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Re: Geistige Ordnungsvorstellungen...

Beitragvon Misterfritz » Sa 3. Dez 2016, 15:51

auch in einem ameisenhaufen herrscht ordnung, auch wenn es auf den ersten blick vielleicht anders aussieht. dennoch haben die ameisen keine vorstellung von ordnung. wozu auch, funzt auch so ;)
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Re: Geistige Ordnungsvorstellungen...

Beitragvon Ein Terraner » Sa 3. Dez 2016, 17:12

Ordnungsfanatiker haben meist noch das größte Chaos angerichtet.
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Re: Geistige Ordnungsvorstellungen...

Beitragvon Agba2001 » Sa 3. Dez 2016, 17:23

Schon merkwürdig, wie manche Menschen denken, gerade wenn es um die Analyse der Entwicklungsgeschichte und unserer Sprache geht...
Ich erkläre euch mal einen meiner Gottkomplexe anhand der entstehung manch abstrakter Gedankengänge und deren Entstehung in meinem Kopf, welche sich langsam in mein Bewusstsein geschlichen und zu dem Ein oder Anderen entscheidenden Gedanken meines Lebens geführt haben und somit auch zu meinem Verständnis des Begriffes Schicksal...
Fangen wir einfach mal bei 2 mythischen Gestalten aus der asiatischen Geschichte an.
Daji und Sun Wukong. Warum diese beiden?! Weil asiatische Dämonen- oder Geistervorstellungen gelegentlich Analogien aus dem Tierreich ziehen oder deren Gestalt als Vorbild haben. So steht Daji analog für den mehrschwänzigen Fuchsgeist und diente als Vorbild für den Fuchsgeist, den Naruto in Manga und Anime in sich trägt. Sun Wukong steht analog für die Unbeschwingtheit und Wildheit des Affen und diente als Vorbild für die Dastellung des Son Goku und andere Familienmitglieder seiner Sajajin Sippschaft in der Dragonballreihe.
In Verbindung mit hinduistischen, budhistischen oder schintoistischen Glaubenseinflüssen lernte ich anhand solcher Beispiele den Spiritismus etwas lebens-, bzw. "realitäts"- näher zu betrachten.
Da ich mich schon seit früher Jugend für die menschliche Phantasie und deren Weiterführung, Science Fiction, interressiert hatte und mich damals schon mit dem Thema "Komplexität unseres Seins" konfrontiert habe, fiel mir der Übergang zur Philosophie und Theologie, nachdem ich Interesse und Zugang dazu gefunden hatte, relativ leicht und habe mich autodidaktisch weitergebildet. (Internet machts möglich, auch ohne Einschreibung zum Studium an einer Universität...)
Das Gesammtbild, welches ich dadurch bekam, brachte auch die Frage mit sich, wie Mensch seine inneren und äußeren Konflikte be- und verarbeitet und welche Einflüsse das gesammte kosmische Dasein auf sich selbst aus- und einwirkt.
Erkannt habe ich für mich, analog zu Erkenntnissen über Sinn des Lebens und Tod, Krieg und Frieden, Gut und Böse, Sein und Nichtsein, etc., dass Mensch auf Grund seiner Beschaffenheit immer Teil einer Art "ewigen Konfliktes" ist.
Gewählt habe ich für mich sowohl für Verständnis als auch für meine relative Lebenseinstellung den ewigen Konflikt zwischen Ordnung und Chaos, weil dieser, je nach Bewusstsein, immer logisch nachvollziehbar und relativiierbar ist und in jedem Bezug als neutral bewertbar ist. Denn ohne persönliche individuelle Bewertung und Beurteilung auch keine definitive Erkenntnis. (Glaubenskonflikte glaubhafterweise hin oder her...)
Auf dieses Thema kam ich über ein PC-Spiel namens "Dawn of War", welches im "Warhammer 40000" Geschichtsuniversum angesiedelt ist. Dank Faszination an Fantasy habe ich mich auch etwas eingelesen und sollte Gamesworkshop, wohl oder übel auch etwas danken, denn ihre Darstellung des "Warp" macht Metaphysik und Bewusstseinsentwicklung und den Begriff "Gott" verständlicher, so abstrakt das für Kenner auch klingen mag. Dort findet Mensch genau dieses Thema "Ordnung gegen Chaos" und dessen Entstehung analog zur menschlichen Bewusstseinsentwicklung wieder.
In den vorangegangenen 2-3 Jahren zum heutigen Tage habe ich mich vom Desktop PC-Benutzer zum Ipad-User entwickelt. Dementsprechend hat sich auch die Spielauswahl etwas verändert. Bei Gameloft ging das Thema Ordnung und Chaos in den "Order and Chaos" Spielen nämlich weiter mit Deutung des Problems der Befehlsgewalt gegen das Chaos. (Englisch "order" kann für Ordnung und deren gewaltsame Auskopplung "Befehl" stehen...)
Wer jetzt einen Zusammenhang vermisst, sollte sich evtl. einfach mal fragen:
"In diesem Rechtskonfliktechaos der Justiz, wo sich alle Kläger gegenseitig beklagen und sich gegenseitig einem Teil der Freiheit berauben, weil sie sich im Recht fühlen, geht da echt alles in Ordnung oder versuchen sie sich gegenseitig nur etwas zu befehlen, was in diesem Chaos unter geht?! Wo findet Mensch da wirklich Gerechtigkeit?"
Philosophisch betrachtet haben wir da den ewigen Konflikt, den Begriff Gerechtigkeit, die dafür Sorge zu tragen hat, dass wirklich alles vergolten werden sollte. Ob Kharma und Dharma jetzt für den Begriff "Vergeltung" stehen, lassen wir mal beiseite...
Gameloft lieferte einen Titel namens "Helden von Befehl und Chaos" (Hoc), ein sogenanntes Multiplayer-onlin-battle-arena(Moba) game. In diesem Spiel übernimmt der Spieler einen Charachter und schickt diesen auf einer Spiegelseitengleichen Karte in die Schlacht gegen ein anderes Team. Balancing wird in solchen Spielen groß geschrieben und wer die sprichwörtliche Waage halten möchte, sollte sich evtl. so Einiges des oben beschriebenen bewusst machen, wenn er solche Spiele spielt.
Nun zu dem sehr weit oben angesprochenen Bezug zum Schicksal und meinen abstrakten Gedankengängen und Gottkomplexen analog zur "Realität". (Wer Tron und die Matrixreihe kennt, versteht schneller...)
In Hoc gibt es einen Charachter, der sich "Goldfell" hat nennen lassen, ein Fuchs auf 2 Beinen, der hätte, vom Charachterdesign her, Walt Disney als Artwork zu seinem Trickfilm "Robin Hood" dienen können, davon abgesehen, dass er auch als Barde tätig ist...
Der Einleitungssatz zu seiner Charachterbeschreibung fängt mit den Worten an "Geboren als Bastard,...".
Ich habe hier in Koblenz vor einigen Jahren einen Menschen kennen gelernt, der sich mir mit dem Spitznamen "Bastard" vorgestellt hat. Auf die Frage hin, ob er das ernst meinen würde, gab er ein "Ja". Seine damalige Freundin, die daneben stand, eine Sophia (namensbedeutung "Weisheit"), bestätigte das ebenfalls. Vom Typ her ist dieser "Bastard" ein mehr oder minder erfolgreicher Musiker mit Skaterambitionen mit einem sehr ähnlichen melankolischen Silberblick, wie die zeichnerische Dastellung des oben genannten Goldfells in Hoc. Eine seiner Stammkneipen nennt sich "Fox", deren Leitmotto auch noch "was würde der Fuchs wohl sagen..." leserlich an einer der Wände in diesem Etablisement neben dem DJ-Pult steht. Eigentlich mochte (mag auch heute noch bis zu einem gewissen Grad) ich diesen Mann, aber dieser "Bastard" hat es doch tatsächlich soweit geschafft, dass ich ihm nur noch den Gerichtsvollzieher auf den Hals hetzen müsste, um das Urteil im Namen des Volkes wegen Körperverletzung durchzusetzen. Was auch immer der Kerl mir einbläuen wollte, in diesem Ursachenmoment hat er sich nicht mehr wie das, im eigentlichen Wortbedeutenden Sinne "uneheliche Kind" verhalten, sondern wirklich im Sinne eines fluchbehafteten "Bastards"...
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Re: Geistige Ordnungsvorstellungen...

Beitragvon Ger9374 » Mi 7. Dez 2016, 02:31

Was geht hier ab :-D
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
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Re: Geistige Ordnungsvorstellungen...

Beitragvon Provokateur » Mi 7. Dez 2016, 08:28

Chaos und Unordnung werden allzu oft verwechselt.

Chaos ist die höchste Form der Ordnung, denn es ist die Summe aller Möglichkeiten.
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Re: Geistige Ordnungsvorstellungen...

Beitragvon Agba2001 » Mi 7. Dez 2016, 10:16

Chaos is so geshen auch das Gegenstück zu einem bestehenden System und entsteht merkwürdigerweise "zwangsläufig", wenn das System in der Lage ist, sich selbst zu hinterfragen...
Ich habe in diesem Leben erkannt, dass wer sich in Sarkasmus, Ironie und destruktiver Kritik übt, meist insgeheim beipflichtet... ;)
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Re: Geistige Ordnungsvorstellungen...

Beitragvon Provokateur » Mi 7. Dez 2016, 10:21

Agba2001 hat geschrieben:(07 Dec 2016, 10:16)

Chaos is so geshen auch das Gegenstück zu einem bestehenden System und entsteht merkwürdigerweise "zwangsläufig", wenn das System in der Lage ist, sich selbst zu hinterfragen...


Kann es nicht sein. Chaos enthält alle Systeme. Ein System kann ja auch nur autopoietisch oder dysfunktional sein - das eine besteht fort, das andere formt sich um zu einem anderen System.
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Re: Geistige Ordnungsvorstellungen...

Beitragvon Welfenprinz » Mi 7. Dez 2016, 10:25

Von der Seite hab ich Koblenz noch nicht kennen gelernt
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Geistige Ordnungsvorstellungen...

Beitragvon Agba2001 » Mi 7. Dez 2016, 10:50

Auszug aus dem Regelwerk der Zunft der lahnsteiner Rollenspieler zu "Mages", einem Auszug aus der "World of Darknes"...

1 Kampagnenhintergrund
1.1 Die Welt der Dunkelheit
Die normale Drohne auf der Strasse geht morgens um acht zur Arbeit, kommt um 17:30 erschöpft nach Hause, verbringt zehn Minuten mit der Frau, fünf Minuten mit den Kin- dern (die danach zum Egoshooter-Zocken in ihre Zimmer verschwinden) und schläft dann über der Tagesschau zu den sanften Klängen von Börsencrashs, Währungskrisen und Kriegen-die-keine-sind ein.
Der normale Mensch auf der Strassen denkt, das sei alles. Der normale Mensch ndet sich mit diesem normalen, langweiligem, stabilen, unbefriedigendem Leben ab.
Der normale Mensch irrt.
Hinter den Fassaden dieser öden Banalität gibt es immer noch wundersame Dinge und Geschehnisse. Nicht alles davon ist gut oder schön - aber wundersam ist es dennoch. äonenalte Vampire beein ussen über Mittelsmänner, die ihrerseits Mittelsmänner be- ein ussen, subtil wie geschickt die Politik von Ländern und Konzernen. Wechselbälger versuchen verzweifelt, einen letzten Rest an Phantasie und Glauben aufrecht zu erhalten. Werwölfe kämpfen abseits der Städte einen ungesehenen Krieg gegen die Verpester der Mutter Erde.
Und es gibt die wundersamsten von allen: Die Wahren Magier.
Magier sind eine sehr kleine Gruppe von Menschen (optimistische Schätzungen gehen von etwa einem Magus pro zehn Millionen Menschen aus - das wären ca. 74 Magier in Europa), die mit verschiedensten, obskuren Methoden die Realität - den Konsens - ihrem Willen beugen. Diese Methoden sind für jeden Magus unterschiedlich und reichen von tra- ditionellen Zaubersprüchen über meditativen Kampfsport bis hin zu selbstgeschriebenen Computerprogrammen, die mit deskriptiver Mathematik die Realität selbst hacken.
1.2 Magie
Magie in der Welt der Dunkelheit basiert auf einem humanozentrischen Weltbild: Die Realität passt sich der Vorstellung der Menschen an. Ein Magier ist jemand, der diese Wahrheit erkannt hat und sie in soweit versteht, dass er in der Lage ist, mithilfe von Werkzeugen und Methoden - den sogenannten Foki - seine Vorstellung kurzfristig zur bedeutensten zu machen, d.h. die Realität nach seinen Wünschen umzugestalten.
Die Macht eines Magiers, also der Grad, in dem diese Änderung der Realität erfolgen kann, hängt gröÿtenteils von zwei Dingen ab:
• seinem Arete - dem mystischen Äquivalent von Muskelmasse und
• seinem Grad der Meisterschaft der 9 Sphären, der ihm erlaubt, diese Kraft auch zielführend einzusetzen.

1
im Gegensatz zu den total einfach erklärbaren Eisbällen, die ja jeder beherrschen sollte! Oder, anders ausgedrückt: Eins auf die Finger

selbst dem verschrobensten Ätheriten ("Geister? Pah! Ich unternehme Reisen in andere Tesseraktlinien!") immer noch ein Begri . Die Einteilung ist wie folgt:
* Entropie beinhaltet die Manipulation von Zufall und Zerfall, 

* Gedanken erlaubt es dem Anwender, Gedanken und Gefühle zu lesen und zu pro- 
jizieren, 

* Geister behandelt die Kommunikation mit Geistern und das Betreten der Geister- reiche, 

* Kern ist die Lehre der Quintessenz und beschäftigt sich u.A. mit der Erscha ung magischer Gegenstände, 

* Korrespondenz vereint die Manipulation des Raums - von Teleportation bis hin zur Reichweitenverlängerung anderer Magie 

* Kräfte beschäftigt sich mit den mystischen Kräften - Feuer, Eis, Gravitation, usw., 

* Leben bietet Heilung, Tod, Schmerzen, Veränderung von Lebenwesen, 

* Materie beschreibt die Mittel zur Veränderung und der Erscha ung neuer Mate- rialien und 

* Zeit erö net dem Magus die Manipulation von Zeit - von der Vision bis hin zur Zeitreise. 
Die Sphären vereinen noch mehr Bereiche; genaueres kann man im entsprechenden Ka- pitel nden. 

* 1.3  Die Geisterreiche 

* 1.4  Die Traditionen 

Die Traditionen sind eine Gemeinschaft von Magiern, die sich der Erleuchtung der Mensch- heit zur Magie verschrieben haben.
Das wäre bei weitem einfacher, wenn sie sich untereinander einig wären.
Die Traditionen, so wie wir sie heute kennen, sind im Mittelalter entstanden, nachdem sich eine Gruppe von Magiern nicht der Förderung der Magie, sondern dem Schutz der Menschen vor der Magie verschrieben hatte. Diese Gruppe nannte sich der Orden der Vernunft. Natürlich existierten einige der Traditionen wie z.B. der Orden des Hermes auch schon früher in ähnlicher Version. Aber dieser Zusammenschluss und die intertra- ditionelle Kooperation sind recht neue Entwicklungen.
Im Laufe der Jahre gab es einige Entwicklungen; so verschwanden zwei der Gründertra- ditionen spurlos und wurden in den letzten 150 Jahren durch Überläufer aus dem Orden der Vernuft ersetzt, den Söhnen des Äther und den Virtuellen Adepten.
In jüngerer Zeit kam es immer mehr zu Auseinandersetzungen zwischen der Technokra- tie (die ihrerseits aus dem Orden der Vernunft entstanden ist) und den Traditionen; der Schattenkrieg, den diese beiden Fraktionen führten, forderte massive Verluste auf bei- den Seiten, insbesondere bei den magisch begabten Mitglieder. Die Technokratie setzt allerdings stark auf normale Menschen als Hilfstruppen, die mit seltsamen Geräten aus- gestattet magische E ekte nachä en können, und konnte daher diese Verluste besser verkraften. Dann allerdings kam es zum Avatarsturm.
Zeitgleich mit einer Naturkatastrophe in Bangladesch, bei den es ca. 40.000 Tote gab, verheerte ein seelenzerfetzender Sturm die Geisterreiche und riss alle ungeschützten Ma- gier über einem gewissen Machtniveau in Fetzen. Der Kontakt zu den besser geschüzzten Geisterreichen - die immer die Hochburgen der Traditionen waren - riss komplett ab, was zu einem Totalverlust der traditionalen Kommandokette führte. Die Nachwehen des Avatarsturms verstärkten den Todesgürtel (die Trennmauer zwischen dieser Realität und den Geisterreichen) von einem Hindernis zu einer echten, grausamen Gefahr, die an der Seele eines jeden nagt, der versucht, ihn zu überwinden.
Und das schlimmste: Die Technokratie, die sich nie sehr mit der Erkundung der Geister- reiche beschäftigt hat, überstand diesen Sturm fast unbeschadet.
Nachdem die Traditionen dermassen geschwächt waren, stellte die Technokratie aus bis- her unbekannten Gründen die aggresive Suche nach den Traditionsmagiern ein; aber ein Magier, der sich zu unvorsichtigt zeigt, neigt dazu, von heute auf morgen nicht mehr au ndbar zu sein.
Die Liste der Traditionen und ihre jeweilige Primärsphäre sind:
* Die Bruderschaft Akashas sind ein östlicher Möchskult, der Erleuchtung durch As- kese und Kampfkunst zu erlangen sucht. Sphäre: Gedanken. 

* Die Euthanatos sind ein Todeskult, ursprünglich aus Indien, die selten und gezielt töten, um Personen zu beseitigen, die der Welt weit mehr schaden als nützen. Sphäre: Entropie 

* Der Kult der Exstase ist die moderne Weiterentwicklung der klassischen Seher. Exstatiker wirken ihre Magie durch das Durchbrechen von Schranken - sei es mittels körperlichem Training, Drogen oder Meditation, Hauptsache, es kommt eine neue Erfahrung hinzu. Sphäre: Zeit 

* Der Himmlische Chor glaubt, dass alle Kraft von dem Einen kommt - theistische, aber nicht theokratische oder fundamentalistische Magier. Sphäre: Kern 

* Der Orden des Hermes sind die klassischen mitteleuropäischen Magier, mit Hut, Stab und Zauberspruch. Sphäre: Kräfte 

* Die Söhne des Äther sind die klassischen Jules-Verne-basierten Wissenschaftler mit Strahlenkanonen und Zeppelinen. Sphäre: Materie 

* Die Traumsänger sind Schamanen aller Coleur - angefangen bei den Stammesscha- manen in Afrika über die Voudoun der Karibik bis zu Shinto-Meistern in Japan. Sphäre: Geister • Die Verbena sind die Hexen des Mittelalter, der Natur verbunden - mit all den guten wie schlechten Seiten. Sphäre: Leben 

* Die virtuellen Adepten sind mystische Hacker, von Neo aus Matrix bis hin Joshua aus WarGames. Sphäre: Korrespondenz 
Natürlich sind diese Zusammenfassungen geradezu lächerlich simpel; mehr zu den Tra- ditionen ndet man in Kap. X. 
1.5 Die Anderen 
1.5.1 Die Technokratie 
Die Technokratie begann mit einem hehren Ziel: Eine Art der Magie zu entwickeln, die sicher und verlässlich war und jedem - auch Nicht-Magiern - zur Verfügung steht. Aber der Weg zur Hölle ist gep astert mit guten Absichten.
Heute, nach ihrem ßiegïm Erleuchtungskrieg, konzentriert sich die Technokratie auf die Beherrschung der Welt und indirekte Kriegsführung; je weniger Menschen an die Mög- lichkeit der Magie glauben, desto schwächer und schwieriger wird sie. Währenddessen lebt die "Hyperwissenschaft", die Magie der Technokraten, auf, da aufgrund der Schwierig- keit, komplexe Maschinen zu verstehen, Menschen einer hinreichend komplexen Maschine jede Fähigkeit zusprechen. 
Die Technokratie glaubt, dass eine glückliches Leben für die Menschheit nur unter ihrer totalitären Kontrolle existieren kann; jegliche Art von übernatürlichen Wesen muss aus- gelöscht werden, und das einzige geltende Paradigma muss das der Technokratie sein. Die meisten anderen Informationen sind leider nach dem Avatarsturm verloren gegangen. 

1.5.2 Die Marodeure
Über Marodeure ist nicht viel bekannt - es scheinen Magier zu sein, die ihr Paradox auf andere abwälzen, und zu ungeheuren Taten befähigt sind; diese Taten sind aber stärker noch als sonst von ihrem Paradigma beein usst. Wandelnde Genius Loci (ja, das ist ein Oxymoron), deren nicht erkennbare Ziele ihren E ekt auf die Welt einschränkt.
1.5.3 Die Nephandi
Über die Nephandi ist noch weniger bekannt als über die Marodeure. Nur, dass sie das Böse in Person verkörpern sollen.
1.5.4 Die gänzlich anderen ,
Further Data is not available here.
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Re: Geistige Ordnungsvorstellungen...

Beitragvon Ger9374 » Mo 12. Dez 2016, 03:48

Der Geist ist frei, also ist die geistige Ordnung ein selbst auferlegter Käfig für deine eigenen Entfaltungsmöglichkeiten. So einfach ist das;-);-)
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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