Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Moderator: Moderatoren Forum 7

Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 12377
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Beitragvon Dark Angel » So 25. Sep 2016, 19:05

epona hat geschrieben:(25 Sep 2016, 19:12)

Was hast du eigentlich nach dem Bio-Unterricht deiner Schulzeit dazu gelernt? ;)

Nö, auf Aussagen des Herrn Kutscheras verlasse ich mich besser nicht.

Mehr als du auf alle Fälle, im Geegensatz zu dir, interssiereich mich nämlich für neue Erkenntnisse in den Naturwissenschaften, zum einen weil das für meinen Job von Bedeutung war und allgemein, weil es hochinteressant ist.

Ist aber tyypisch für gewisse Zeitgenossen - alles was micht (echter) Wissenschaft zu tun hat, lehnen sie ab, krauchen aber Ideologen und Pseudowissenschaftlern auf den Leim und nehmen alles für bare Münze, was die von sich geben - egal was für Nonsens es ist.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Maskulist
Beiträge: 329
Registriert: Di 15. Sep 2015, 19:04
Benutzertitel: Kein Feminist! Humanist!
Wohnort: Irgendwo in Niedersachsen
Kontaktdaten:

Re: Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Beitragvon Maskulist » So 25. Sep 2016, 19:06

epona hat geschrieben:(25 Sep 2016, 19:56)

:D auch dir empfehle ich den Artikel "Gender-Bashing neuer Volkssport"

Beachte den Punkt "Pflichtübung für Rechtspopulisten"


DA, du solltest dir noch "Forscher entzaubern Steinzeit-Klischees" zu Gemüte führen (selbe Quelle).
Jung, witzig und ergebnisoffen ;)

Leider kenne ich nur den Gender-Sport, Kritiker nicht mit Argumenten, sondern sie persönlich anzugreifen, was übrigens eine sehr beliebte feministische Strategie ist.
Übrigens, danke, dass Du die Nazi-Keule schwingst, auch ein beliebtes Argument, um Kritiker mundtot zu machen - zieht nur bei mir als politisch Links denkenden Menschen nicht!
Gender Mainstreaming ist eine brandgefährliche Manipulationsmethode, die sich wie ein Steppenbrand in der Geisteswelt des Westens in den letzten Jahrzehnten ausgebreitet hat.
Benutzeravatar
epona
Beiträge: 9812
Registriert: Mi 14. Dez 2011, 13:51

Re: Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Beitragvon epona » So 25. Sep 2016, 19:10

Maskulist hat geschrieben:(25 Sep 2016, 20:06)

Leider kenne ich nur den Gender-Sport, Kritiker nicht mit Argumenten, sondern sie persönlich anzugreifen, was übrigens eine sehr beliebte feministische Strategie ist.
Übrigens, danke, dass Du die Nazi-Keule schwingst, auch ein beliebtes Argument, um Kritiker mundtot zu machen - zieht nur bei mir als politisch Links denkenden Menschen nicht!


:D Sauber :D :D :D
Benutzeravatar
epona
Beiträge: 9812
Registriert: Mi 14. Dez 2011, 13:51

Re: Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Beitragvon epona » So 25. Sep 2016, 19:13

Dark Angel hat geschrieben:(25 Sep 2016, 20:05)

Mehr als du auf alle Fälle, im Geegensatz zu dir, interssiereich mich nämlich für neue Erkenntnisse in den Naturwissenschaften, zum einen weil das für meinen Job von Bedeutung war und allgemein, weil es hochinteressant ist.

Ist aber tyypisch für gewisse Zeitgenossen - alles was micht (echter) Wissenschaft zu tun hat, lehnen sie ab, krauchen aber Ideologen und Pseudowissenschaftlern auf den Leim und nehmen alles für bare Münze, was die von sich geben - egal was für Nonsens es ist.


Typisch für gewisse Zeitgenossen ist, sich krampfhaft gegen neuere Denkansätze zu wehren.
Ist sicher nicht nur eine Frage des Lebensalters. :cool:
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 12377
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Beitragvon Dark Angel » So 25. Sep 2016, 20:07

epona hat geschrieben:(25 Sep 2016, 20:13)

Typisch für gewisse Zeitgenossen ist, sich krampfhaft gegen neuere Denkansätze zu wehren.
Ist sicher nicht nur eine Frage des Lebensalters. :cool:

"Neue Denkansätze" - das behaupten alle Ideologen, das ist nun wirklich nichts Neues.
Und soooo neu ist die Genderideologie nun auch wieder nicht - hat ihre Basis bei Marx, Engels, der Frankfurter Schule, bei Derrida und Foucault - nur mit Wissenschaft hat das alles nichts zu tun, auch nichts mit Geisteswissenschaften. Auch Geisteswissenschaftler kennen keine Dogmen, trennen sich von widerlegten Thesen und Theorien.
Ideologien und Religionen (Theologie) halten an ihren Dogmen fest -auch wenn die zig-mal widerlegt sind und genau das trifft auf Gender zu.
"Einen neuen Menschen formen/erziehen" - hatten wir schon mehrfach in der Geschichte.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
epona
Beiträge: 9812
Registriert: Mi 14. Dez 2011, 13:51

Re: Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Beitragvon epona » Mo 26. Sep 2016, 07:11

Dark Angel hat geschrieben:(25 Sep 2016, 21:07)

"Neue Denkansätze" - das behaupten alle Ideologen, das ist nun wirklich nichts Neues.
Und soooo neu ist die Genderideologie nun auch wieder nicht - hat ihre Basis bei Marx, Engels, der Frankfurter Schule, bei Derrida und Foucault - nur mit Wissenschaft hat das alles nichts zu tun, auch nichts mit Geisteswissenschaften. Auch Geisteswissenschaftler kennen keine Dogmen, trennen sich von widerlegten Thesen und Theorien.
Ideologien und Religionen (Theologie) halten an ihren Dogmen fest -auch wenn die zig-mal widerlegt sind und genau das trifft auf Gender zu.
"Einen neuen Menschen formen/erziehen" - hatten wir schon mehrfach in der Geschichte.


Ideologisch verblendet passt eher auf dich und deine Mitstreiter.


Übrigens, das Colombi-Schlößle in Freiburg kann ich dir nur empfehlen.
Ein kleines Schloß, umgeben von einem wunderschönen Park, mitten in der Stadt.
Eine kleine Oase. (Sorry, etwas Werbung muss sein)
Benutzeravatar
Maskulist
Beiträge: 329
Registriert: Di 15. Sep 2015, 19:04
Benutzertitel: Kein Feminist! Humanist!
Wohnort: Irgendwo in Niedersachsen
Kontaktdaten:

Re: Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Beitragvon Maskulist » Mo 26. Sep 2016, 11:24

epona hat geschrieben:(26 Sep 2016, 08:11)

Ideologisch verblendet passt eher auf dich und deine Mitstreiter.

:p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p
Gender Mainstreaming ist eine brandgefährliche Manipulationsmethode, die sich wie ein Steppenbrand in der Geisteswelt des Westens in den letzten Jahrzehnten ausgebreitet hat.
Benutzeravatar
epona
Beiträge: 9812
Registriert: Mi 14. Dez 2011, 13:51

Re: Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Beitragvon epona » Mo 26. Sep 2016, 11:26

Maskulist hat geschrieben:(26 Sep 2016, 12:24)

:p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p


mehr habe ich von dir nicht erwartet. :D
Benutzeravatar
epona
Beiträge: 9812
Registriert: Mi 14. Dez 2011, 13:51

Re: Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Beitragvon epona » Mo 26. Sep 2016, 11:44

Die größten Gender-Feinde setzen sich offensichtlich aus Maskulisten, den Tiefschwarzen, christl. Fundis und den Anhängern einer nationalsozialistischen Familienideologie sowie AfD-Aktiven u. Anhängern zusammen. Da spielt es keine Rolle ob es gottgegeben oder schicksalsbedingt (biologisch) bedingt ist, dass Frau vorrangig zum Gebären und Kindleinbetreuen auf der Welt ist während Männern alle Wege offen stehen. Sexualität gefälligst hauptsächlich aus Fortpflanzungsgründen praktiziert werden muss.
Die Plätze (Rollen) sind vorgegeben und unverrückbar, haupsache das Weltbild stimmt, "Umvolkung/Islamisierung" wird verhindert. Individuelle weibl. Lebenspläne, Wünsche, Vorstellungen, Fähigkeiten spielen eine untergeordnete Rolle ebenso wie die Bedürfnisse und die Gleichstellung von Minderheiten wie Homo-und Transsexuellen.
In meinen Augen eine sehr bedenkliche Einstellung, die mit einer freiheitl., demokratischen, toleranten Gesellschaft nicht vereinbar ist.
Atheist
Beiträge: 5713
Registriert: Do 7. Mai 2015, 09:53

Re: Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Beitragvon Atheist » Mo 26. Sep 2016, 12:13

epona hat geschrieben:(26 Sep 2016, 12:44)

Die größten Gender-Feinde setzen sich offensichtlich aus Maskulisten, den Tiefschwarzen, christl. Fundis und den Anhängern einer nationalsozialistischen Familienideologie sowie AfD-Aktiven u. Anhängern zusammen. Da spielt es keine Rolle ob es gottgegeben oder schicksalsbedingt (biologisch) bedingt ist, dass Frau vorrangig zum Gebären und Kindleinbetreuen auf der Welt ist während Männern alle Wege offen stehen. Sexualität gefälligst hauptsächlich aus Fortpflanzungsgründen praktiziert werden muss.
Die Plätze (Rollen) sind vorgegeben und unverrückbar, haupsache das Weltbild stimmt, "Umvolkung/Islamisierung" wird verhindert. Individuelle weibl. Lebenspläne, Wünsche, Vorstellungen, Fähigkeiten spielen eine untergeordnete Rolle ebenso wie die Bedürfnisse und die Gleichstellung von Minderheiten wie Homo-und Transsexuellen.
In meinen Augen eine sehr bedenkliche Einstellung, die mit einer freiheitl., demokratischen, toleranten Gesellschaft nicht vereinbar ist.


Die Sorge vor dem Volkstod und Umvolkung ist in der Tat eine der Schnittstellen zwischen Konservativen, besorgten AfD-Anhängern und Neonazis, wobei ich als Maskulisten nur solche ansehe, die für die Gleichberechtigung und -stellung beider Geschlechter eintreten und nicht schlicht gegen Feministen wettern, weil sie im feministischen Kampf für die Gleichberechtigung und -stellung der Geschlechter den Verlust eigener Bevorteilung fürchten.

Bedenklich dabei ist, dass die antifeministische Gegenseite ihre biologistische Ideologie (siehe Kutschera, der seine Kolleginnen als "Möchtegern-Alphaweibchen", die ihren reproduktiven Aufgaben nicht nachkämen, verspottet) auch mit unfairen Mitteln wie Lügen, Ignoranz etc. verteidigt (siehe die fortwährend vorgebrachte Lüge im Strangverlauf, die Genderwissenschaften hätten keine Forschungsergebnisse vorzuweisen und würden sich nicht inhaltlich mit Kritik auseinandersetzen).
Benutzeravatar
Maskulist
Beiträge: 329
Registriert: Di 15. Sep 2015, 19:04
Benutzertitel: Kein Feminist! Humanist!
Wohnort: Irgendwo in Niedersachsen
Kontaktdaten:

Re: Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Beitragvon Maskulist » Mo 26. Sep 2016, 12:35

epona hat geschrieben:(26 Sep 2016, 12:44)

Die größten Gender-Feinde setzen sich offensichtlich aus Maskulisten, den Tiefschwarzen, christl. Fundis und den Anhängern einer nationalsozialistischen Familienideologie sowie AfD-Aktiven u. Anhängern zusammen. Da spielt es keine Rolle ob es gottgegeben oder schicksalsbedingt (biologisch) bedingt ist, dass Frau vorrangig zum Gebären und Kindleinbetreuen auf der Welt ist während Männern alle Wege offen stehen. Sexualität gefälligst hauptsächlich aus Fortpflanzungsgründen praktiziert werden muss.
Die Plätze (Rollen) sind vorgegeben und unverrückbar, haupsache das Weltbild stimmt, "Umvolkung/Islamisierung" wird verhindert. Individuelle weibl. Lebenspläne, Wünsche, Vorstellungen, Fähigkeiten spielen eine untergeordnete Rolle ebenso wie die Bedürfnisse und die Gleichstellung von Minderheiten wie Homo-und Transsexuellen.
In meinen Augen eine sehr bedenkliche Einstellung, die mit einer freiheitl., demokratischen, toleranten Gesellschaft nicht vereinbar ist.


OMG!
Gender Mainstreaming ist eine brandgefährliche Manipulationsmethode, die sich wie ein Steppenbrand in der Geisteswelt des Westens in den letzten Jahrzehnten ausgebreitet hat.
Benutzeravatar
epona
Beiträge: 9812
Registriert: Mi 14. Dez 2011, 13:51

Re: Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Beitragvon epona » Mo 26. Sep 2016, 12:52

Maskulist hat geschrieben:(26 Sep 2016, 13:35)

OMG!


und wieder keine Argumente :cool:
Benutzeravatar
schokoschendrezki
Beiträge: 9409
Registriert: Mi 15. Sep 2010, 15:17
Benutzertitel: wurzelloser Kosmopolit
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 26. Sep 2016, 13:14

Dark Angel hat geschrieben:(25 Sep 2016, 11:32)

Genau diese Reaktion(en) habe ich erwartet - keine inhaltliche Auseinandersetzung mit Kutscheras Aussagen, über die man im Detail durchaus diskutieren/streiten kann, sondern mit Kutschera selbst. Typisch für Gender"forscher" und Genderbefürworter - die Person (der Kritiker) wird für unglaubwürdig erklärt und schon muss man sich mit der Kritik nicht mehr inhaltlich auseinander setzten.

Ich hatte einen inhaltlichen Aspekt genannt: Kutscheras Abneigung gegen den Begriff "Dialektik" sehe ich als ziemlich eindeutige Parallele zu der Abneigung der (sogenannten) "Deutschen Physik" gegen die sich gerade zu der Zeit (30er) etablierende Vorstellung vom Welle-Teilchen-Dualismus in der Quantenphysik. In beiden Fällen lautet die verständnislose Frage von Scientisten: Was denn nun? Dieses Bild von den irgendwie "harten" Wissenschaften läuft zumindest im Falle der modernen Physik einfach auf eine simple Verständnisschranke hinaus. Während "Dualismus" zunächst einfach das Vorhandensein, die Existenz zweier unterschiedlicher oder sogar gegensätzlicher Aspekte beschreibt, läuft Dialektik (im Sinne Hegels) auf die erkenntnistheoretische Aneignung solcher Widersprüche und Dualismen und damit in gewisser Hinsicht auf ihre Aufhebung hinaus. Wer behauptet, etwas kann entweder nur das eine oder nur das andere sein und "Dialektik" sei eine Art Taschenspielertrick um scheinbar das Gegenteil zu beweisen, versperrt sich mutwillig selbst nicht nur gesicherte Erkenntnisse der letzten hundert Jahre Physik sondern den Einblick in den innersten Wesenskern unserer realen Welt.

Und was für Quantenwelt gilt, gilt für mich eben auch für die dialektische Sicht auf die eben nicht einfach bipolare Geschlechterwelt.
Zuletzt geändert von schokoschendrezki am Mo 26. Sep 2016, 13:16, insgesamt 1-mal geändert.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
Benutzeravatar
Maskulist
Beiträge: 329
Registriert: Di 15. Sep 2015, 19:04
Benutzertitel: Kein Feminist! Humanist!
Wohnort: Irgendwo in Niedersachsen
Kontaktdaten:

Re: Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Beitragvon Maskulist » Mo 26. Sep 2016, 13:16

epona hat geschrieben:(26 Sep 2016, 13:52)

und wieder keine Argumente :cool:


Ich passe mich lediglich deinem Niveau an, obwohl ich ernste Probleme damit habe, soweit herunter zu kommen. Es tut mir Leid es sagen zu müssen, aber Du bist so verblendet, dass es schon einer Gehirnwäsche gleichkommt. Nicht umsonst werden die Strukturen und Auswirkungen von GS auch mit Scientology verglichen.

Aber auch Du hat noch eine Chance:
https://www.youtube.com/watch?v=OuJ87X9YX3c

"The Red Pill" - Dokumentarfilm
Zeit und Ort: Montag, der 14. November 2016 um 20 Uhr im CineMotion-Kino in Berlin-Hohenschönhausen. Der Film wird mit englischem Originalton gezeigt.

Aus der Inhaltsangabe:

Jaye hatte von der Männerrechtsbewegung bisher nur als einer frauenfeindlichen "Hate-Group" gehört, welche die Uhr der Frauenrechte zurückdrehen wolle. Doch als sie ein Jahr damit verbringt, die Protagonisten und Anhänger dieser Bewegung zu filmen, erfährt sie von den verschiedenen Formen, in denen Männer benachteiligt sind und diskriminiert werden. "The Red Pill" ist eine Herausforderung an das Publikum, den Schleier zu lüften, soziale Normen zu hinterfragen und sich einem alternativen Blickwinkel auf die Gleichheit der Geschlechter, auf Macht und Privilegien zu öffnen.


Aber wie ich Dich einschätze, bist Du nicht bereit, die rote Pille zu nehmen.
Gender Mainstreaming ist eine brandgefährliche Manipulationsmethode, die sich wie ein Steppenbrand in der Geisteswelt des Westens in den letzten Jahrzehnten ausgebreitet hat.
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 12377
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Beitragvon Dark Angel » Mo 26. Sep 2016, 14:12

epona hat geschrieben:(26 Sep 2016, 12:44)

Die größten Gender-Feinde setzen sich offensichtlich aus Maskulisten, den Tiefschwarzen, christl. Fundis und den Anhängern einer nationalsozialistischen Familienideologie sowie AfD-Aktiven u. Anhängern zusammen. Da spielt es keine Rolle ob es gottgegeben oder schicksalsbedingt (biologisch) bedingt ist, dass Frau vorrangig zum Gebären und Kindleinbetreuen auf der Welt ist während Männern alle Wege offen stehen. Sexualität gefälligst hauptsächlich aus Fortpflanzungsgründen praktiziert werden muss.
Die Plätze (Rollen) sind vorgegeben und unverrückbar, haupsache das Weltbild stimmt, "Umvolkung/Islamisierung" wird verhindert. Individuelle weibl. Lebenspläne, Wünsche, Vorstellungen, Fähigkeiten spielen eine untergeordnete Rolle ebenso wie die Bedürfnisse und die Gleichstellung von Minderheiten wie Homo-und Transsexuellen.
In meinen Augen eine sehr bedenkliche Einstellung, die mit einer freiheitl., demokratischen, toleranten Gesellschaft nicht vereinbar ist.

Eigenartig - DU bist diejenige, die nicht müde wird, Akzeptanz zu fordern (obwohl Akzeptanz immer auf Freiwilligkeit beruht, aber selbst bist du nicht bereit, die Lebens- und Familienvorstellungen anderer auch nur zu tolerieren. Jeder, der auch nur ansatzweise der Meinung ist, dass es so etwas wie (biologisch bedingten) Mutter-/Brutpflegeinstikt auch bei Menschen gibt, der eben zu der Einstellung der meisten Frauen führt, dass sie vorübergehend der Pflege des Babys/Kindes den Vorrang vor dem Beruf/der Erwerbstätigkeit geben, wird von die in die rechte - wenn nicht sogar rechtsextreme Ecke geschoben.
Auf die Idee, dass diese Frauen ihre Aufgaben NICHT vorrangig im Gebären sehen und auch Sexualität (Erotik) NICHT vorrangig auf Fortpflanzung reduzieren, kommst du gar nicht erst.
Du kommst auch nicht auf die Idee, dass Kritik - auch massive Kritik an Gender - nichts mit Feindschaft zu tun hat. Grautöne gibt s in deinem Schwarz-Weiß-Weltbild nicht.
Du gehst nach der Methode vor - wer nicht für Gender ist, ist gegen Gender und wer gegen Gender ist, ist der Feind von Gender.
Ob und welcher Unsinn im Zusammenhang mit Gender von sich gegeben wird, hinterfragst du nicht - alle, jeder der Gender kritisiert ist rechts und wer rechts ist, gehört bekämpft - mit allen Mitteln.
Stell dir mal vor: Auch Frauen, die eine Zeitlang/vorübergehend ihrem Baby/Kleinkind den Vorrang vor dem Beruf geben, stehen alle Wege offen - nicht nur Männern.
DAS nennt sich nämlich Gleichberechtigung! Und Gleichberechtigung ist eben NICHT das gleiche wie Gleichstellung. Es kann nämlich nichts gleich gestellt werden, was nicht gleich ist. Ungleichheit zu erkennen und sie sogar zu akzeptieren, hat nichts mit Diskriminierung zu tun. DAS ist der naturalistische Fehlschluss, den "Genderisten" immer wieder begehen!
Du erkennst nicht, dass Gendermainstream - der ohne jede parlamentarische/demokratische Legitimation seit 1999 in Deuschland durchgesetzt wird, nicht mit einer demokratischen Gesellschaft vereinbar ist, weil er de facto das Diktat/die Diktatur einer Minderheit darstellt, um die Durchsetzung der Ideologie dieser Minderheit.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Atheist
Beiträge: 5713
Registriert: Do 7. Mai 2015, 09:53

Re: Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Beitragvon Atheist » Mo 26. Sep 2016, 14:47

Dark Angel hat geschrieben:(26 Sep 2016, 15:12)

Eigenartig - DU bist diejenige, die nicht müde wird, Akzeptanz zu fordern (obwohl Akzeptanz immer auf Freiwilligkeit beruht, aber selbst bist du nicht bereit, die Lebens- und Familienvorstellungen anderer auch nur zu tolerieren. Jeder, der auch nur ansatzweise der Meinung ist, dass es so etwas wie (biologisch bedingten) Mutter-/Brutpflegeinstikt auch bei Menschen gibt, der eben zu der Einstellung der meisten Frauen führt, dass sie vorübergehend der Pflege des Babys/Kindes den Vorrang vor dem Beruf/der Erwerbstätigkeit geben, wird von die in die rechte - wenn nicht sogar rechtsextreme Ecke geschoben.


Was sind dann Mütter, die gleich nach der Geburt die Arbeit wieder aufnehmen und die Kinderpflege einer Hausangestellten oder ihrem Partner/ihrer Partnerin überlassen? Sind sie krank, weil sie entgegen dem angeblichen "Brutpflegeinstinkt" handeln? Sind sie krank, weil sie entgegen besagtem Instinkt ihre Kinder nicht stillen? Oder sind sie "Möchtegern-Alphaweibchen", die ihren "reproduktiven Aufgaben" nur halbherzig nachkommen?

Auf die Idee, dass diese Frauen ihre Aufgaben NICHT vorrangig im Gebären sehen und auch Sexualität (Erotik) NICHT vorrangig auf Fortpflanzung reduzieren, kommst du gar nicht erst.


Gegen solche als "natürliche Instinkte" dargestellten Verhaltensvorgaben wenden sich die Genderwissenschaften, ganz gleich, ob die Gegenseite ihre Verhaltensvorgaben als "nicht dem naturalistischen Fehlschluss unterliegend" verklärt oder nicht. Ob eine Frau "ihre Brut pflegt" oder nicht, hat ihr kein Biologe mit der Behauptung des "Brutpflegeinstinktes" vorzuschreiben, denn das ist allein ihre Entscheidung bzw. die gemeinsame Entscheidung der Partner.

Offensichtlich merken Biologen und Biologie-Interessierte noch nicht einmal, was sie für ein Menschenbild vermitteln, wenn sie in Bezug auf Menschen Worte wie "Brutpflege" und "Alphaweibchen" sowie "reproduktive Aufgaben" verwenden - so als ob Menschen keinen freien Willen hätten, sondern Zuchttiere wären. Es hat schon seinen Grund, weshalb Sozialwissenschaften keine Evolutionsbiologie sind, die einfach nur Hirschkäfer oder andere Tiere oder Pflanzen betrachtet und daraus Rückschlüsse auf die menschliche Kultur (==> "reproduktive Aufgaben" auch für "Möchtegern-Alphaweibchen"!) und das geistige Vermögen von Menschen zieht.
Benutzeravatar
epona
Beiträge: 9812
Registriert: Mi 14. Dez 2011, 13:51

Re: Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Beitragvon epona » Mo 26. Sep 2016, 15:31

Dark Angel hat geschrieben:(26 Sep 2016, 15:12)

DAS nennt sich nämlich Gleichberechtigung! Und Gleichberechtigung ist eben NICHT das gleiche wie Gleichstellung. Es kann nämlich nichts gleich gestellt werden, was nicht gleich ist. Ungleichheit zu erkennen und sie sogar zu akzeptieren, hat nichts mit Diskriminierung zu tun. DAS ist der naturalistische Fehlschluss, den "Genderisten" immer wieder begehen!
Du erkennst nicht, dass Gendermainstream - der ohne jede parlamentarische/demokratische Legitimation seit 1999 in Deuschland durchgesetzt wird, nicht mit einer demokratischen Gesellschaft vereinbar ist, weil er de facto das Diktat/die Diktatur einer Minderheit darstellt, um die Durchsetzung der Ideologie dieser Minderheit.


Den Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung habe ich dir bereits in einem anderen Thread ausführlich erklärt.
Diese Unterscheidung führt eben nicht zu dem Schluß "Ungleichheit zu akzeptieren".
Gleichstellung bedeutet gleiche Rechte, Voraussetzungen und Lebensgrundlagen auch für Minderheiten. U.a. dadurch zeichnen sich freiheitl. demokratische Staaten aus.

"Ohne parlamentarische/demokratische Legitimation" ist purer Blödsinn.
Hier ein Überblick über die Gesetzgebung:
http://www.genderkompetenz.info/gendermainstreaming/grundlagen/rechtsgrundlagen/

Übrigens wurde der Grundstein bereits anläßlich der 3. Weltfrauenkonferenz in Nairobi gelegt.

Zu Brutpflege und Tralala hat Atheist bereits alles gesagt.
Benutzeravatar
epona
Beiträge: 9812
Registriert: Mi 14. Dez 2011, 13:51

Re: Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Beitragvon epona » Mo 26. Sep 2016, 15:56

Maskulist hat geschrieben:(26 Sep 2016, 14:16)

Ich passe mich lediglich deinem Niveau an, obwohl ich ernste Probleme damit habe, soweit herunter zu kommen. Es tut mir Leid es sagen zu müssen, aber Du bist so verblendet, dass es schon einer Gehirnwäsche gleichkommt. Nicht umsonst werden die Strukturen und Auswirkungen von GS auch mit Scientology verglichen.

Aber auch Du hat noch eine Chance:
https://www.youtube.com/watch?v=OuJ87X9YX3c

"The Red Pill" - Dokumentarfilm
Zeit und Ort: Montag, der 14. November 2016 um 20 Uhr im CineMotion-Kino in Berlin-Hohenschönhausen. Der Film wird mit englischem Originalton gezeigt.

Aus der Inhaltsangabe:

Jaye hatte von der Männerrechtsbewegung bisher nur als einer frauenfeindlichen "Hate-Group" gehört, welche die Uhr der Frauenrechte zurückdrehen wolle. Doch als sie ein Jahr damit verbringt, die Protagonisten und Anhänger dieser Bewegung zu filmen, erfährt sie von den verschiedenen Formen, in denen Männer benachteiligt sind und diskriminiert werden. "The Red Pill" ist eine Herausforderung an das Publikum, den Schleier zu lüften, soziale Normen zu hinterfragen und sich einem alternativen Blickwinkel auf die Gleichheit der Geschlechter, auf Macht und Privilegien zu öffnen.


Aber wie ich Dich einschätze, bist Du nicht bereit, die rote Pille zu nehmen.


Oje, dir wurde doch bereits klar gesagt, das ist ein Diskussionsforum, kein dumme-Jungs-youtube-Filmchen-Zeigeplatz.

Wenn du dich nicht mitteilen kannst, dich stattdessen Youtube und Pöbelein bedienst, hast du halt keine Chance.

Bist du noch lernfähig? :dead:

Du darfst natürlich auch weinen und dich in deiner Maskulistengruppe trösten lassen. ;)
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 12377
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Beitragvon Dark Angel » Mo 26. Sep 2016, 16:35

epona hat geschrieben:(26 Sep 2016, 16:31)

Den Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung habe ich dir bereits in einem anderen Thread ausführlich erklärt.

Du hast gaar nichts erklärt!
Gleichberechtigung und Gleichstellung schließen sich gegenseitig aus. Gleichberechtigung = gleiche Rechte/gleiche Chancen für JEDES Individuum ==> ergebnisoffen
Gleichstellung von Gruppen==> Ziel ist Ergebnisgleicheitund das wiederum bedeutet Bevorzugung von Angehörigen der einen Gruppe und daraus folgernd Benachteiligung von Angehörigen anderer Gruppen.

Oft widersprechen politische Bestrebungen zur Gleichstellung und Bestrebungen zur Gleichberechtigung einander. Die Gleichberechtigung richtet das Augenmerk auf die Gerechtigkeit jedem einzelnen Menschen gegenüber ohne Ansehen seiner „Gruppenzugehörigkeit“. Die Gleichstellung hingegen strebt die Gleichheit von Gruppen an, indem sie Einzelne aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit ungleich behandelt. (Wikipedia)
Gleichheit hat nichts mit gleiches Rechten zu tun, sondern mit gleich machen

epona hat geschrieben:(26 Sep 2016, 16:31)
]Diese Unterscheidung führt eben nicht zu dem Schluß "Ungleichheit zu akzeptieren".

Doch - genau dazu führt es. Männer und Frauen unterscheiden sich nunmal - anatomisch, genetisch UND psychisch/psychologisch. Und diesen Unterschied musst du akzeptieren, den kannst du NICHT wegdiskutieren - ob dir das nun passt oder nicht. Den Unterschied kannst du auch nicht "weg erziehen" funktioniert nicht. Der Unterschied ist biologisch - und NICHT anerzogen - vorgegeben, das Gednder"forscher"/Genderbefürworter leugnen so viel sie wollen.

epona hat geschrieben:(26 Sep 2016, 16:31)]Gleichstellung bedeutet gleiche Rechte, Voraussetzungen und Lebensgrundlagen auch für Minderheiten. U.a. dadurch zeichnen sich freiheitl. demokratische Staaten aus.

Gleichstellung bedeutet eben NICHT gleiche Rechte! Gleichberechtigung bedeutet gleiche Rechte.

epona hat geschrieben:(26 Sep 2016, 16:31)"Ohne parlamentarische/demokratische Legitimation" ist purer Blödsinn.

Nein ist KEIN "purer Blödsinn"!
Die Einführung von Gendermainstream erfolgte NICHT nach Diskussion und Beschlussfassung im Bundestag, sondern durch Entscheidung der Regierung Schröder 1999.
Ohne Diskussion und Beschlussfassung des Bundestages gibt es KEINE parlamentarische Legitimation.


Tja - wer lesen (und verstehen kann) ist klar im Vorteil. Aus deinem Link geht doch eindeutig hervor, dass KEINE demokratischeund/oder parlamentarische Legitimation für die Durchsetzung von Gendermainstream vorliegt, sondern die Regierung(en) zur Durchsetzung verpflichtet werden.

epona hat geschrieben:(26 Sep 2016, 16:31)Übrigens wurde der Grundstein bereits anläßlich der 3. Weltfrauenkonferenz in Nairobi gelegt.

Ja und? Die Frauenkonferenz kann so viele Beschlüsse fassen, wie sie will, dennoch hat sie KEINE demokratische Legitimation. So lange die Beschlüsse nicht in breitem Rahmen, zumindest aber im Parlament diskutiert werden, handelt es sich um Zwang, um ein Diktat.

epona hat geschrieben:(26 Sep 2016, 16:31)Zu Brutpflege und Tralala hat Atheist bereits alles gesagt.

Ja sicher, der schreibt viel wenn der Tag lang ist. In Rabulistik ist er Meister.
Ändert aber nichts an der Tatsache, dass auch der Mensch (biologisch) zum Tierreich gehört UND seine evolutionär erworbenen Instinkte nicht einfach ablegen kann.
Dabei spielt es absolut keine Rolle, ob ihm oder dir der Fachbegriff (und es ist sehr wohl ein Fachbegriff für das Fürsorgeverhalten ddem Nachwuchs gegenüber) nun gefällt oder nicht. Tatsache IST, die Mehrheit (schätzungsweise 95%) der Frauen hat diesen Instinkt und lebt ihn auch.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
epona
Beiträge: 9812
Registriert: Mi 14. Dez 2011, 13:51

Re: Gender Studies Wissenschaft oder Ideologie?

Beitragvon epona » Mo 26. Sep 2016, 16:42

Dark Angel hat geschrieben:(26 Sep 2016, 17:35)

Du hast gaar nichts erklärt!
Gleichberechtigung und Gleichstellung schließen sich gegenseitig aus. Gleichberechtigung = gleiche Rechte/gleiche Chancen für JEDES Individuum ==> ergebnisoffen
Gleichstellung von Gruppen==> Ziel ist Ergebnisgleicheitund das wiederum bedeutet Bevorzugung von Angehörigen der einen Gruppe und daraus folgernd Benachteiligung von Angehörigen anderer Gruppen.



Doch, habe ich dir bereits erklärt.

s. zb. Gleichberechtigung GG ---------> Staat - Bürger
u.a. Gleichstellungsgesetz ------------------> Bürger/Privatrecht/Arbeitsrecht

ist doch nicht so schwierig. :rolleyes:

Zurück zu „70. Philosophie“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast