Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Bleibtreu » So 11. Jun 2017, 12:49

PeterK hat geschrieben:(11 Jun 2017, 12:54)

Meiner Ansicht nach ist übrigens der Sprengstoffgürtel das deutlich problematischere Kleidungsstück.

Auch wenn du das mit deiner Aussage offensichtlich zu suggerieren versuchst - es ging NICHT darum, welche Kleidungsstuecke die problematischsten sind. :)
Im Uebrigen wuerde ich einen Sprengstoffguertel auch nicht als ein Kleidungsstueck bezeichnen. Wie kommst du nur auf so eine krude Idee?
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Dark Angel » So 11. Jun 2017, 13:12

think twice hat geschrieben:(11 Jun 2017, 13:36)

Ich finde eher ihre Definition von negativer Religionsfreiheit zum Lachen. :D

So - findes du?
Ich finde die Definition von negativer Religionsfreiheit = Freiheit von Religion NICHT zu Lachen. Freiheit von Religion = KEINER Religionsgemeinschaft angehören/NICHT glauben, trifft auf ALLE Atheisten und Agnostiker zu.
Du findest es also zum Lachen, dass es Atheisten und Agnostiker gibt?
Sorry - aber selten etwas dämlicheres gelesen.
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Dark Angel » So 11. Jun 2017, 13:14

Selina hat geschrieben:(11 Jun 2017, 13:29)

Es ist ja auch wirklich zum Lachen, dass diese ganze aufgeblähte Endlos-Entrüstung dann in dem einen Satz kulminiert, dass man "nicht überall mit religiösen Symbolen konfrontiert werden" will. Meine Güte, welche Tragik. Mir kommen die Tränen :D

Nennt sich: NEUTRALITÄTSGEBOT DES STAATES - in staatlichen Einrichtungen und staatsnahen Einrichtungen haben religiöse Symbole nichts zu suchen und das gilt für ALLE religiösen Symbole!
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon gödelchen » So 11. Jun 2017, 13:29

think twice hat geschrieben:(11 Jun 2017, 13:21)

Das kommt in meine best-of-Kiste für heute. ;)


Du, das ist da schon drin. In der best of Kiste der FDGO der BRD. Eine der wesentlichen Errungenschaften diese negative Religionsfreiheit, die sich aus dem Grundgedanken unseres GG ergibt. Aber deine schwache Aufstellung ergibt sich ja aus dem Ungefähren im leben und leben lassen. Musst immer daran denken, es gibt kein richtiges Leben im falschen.
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon JJazzGold » So 11. Jun 2017, 13:29

think twice hat geschrieben:(11 Jun 2017, 13:10)

Ich kann seine radikal liberale (=extreme) Einstellung auch akzeptieren, da er niemanden damit benachteiligt oder diskriminiert.
Und was du für dich einfordert, solltest du auch Anderen zugestehen: von dir möchte auch niemand ein gesellschaftliches Modell übergestülpt bekommen.


“Mein Modell“ muss in Deutschland niemand übergestülpt bekommen, das es bereits vorhanden ist, nennt sich sozialliberal.
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon JJazzGold » So 11. Jun 2017, 13:33

PeterK hat geschrieben:(11 Jun 2017, 12:54)

Meiner Ansicht nach ist übrigens der Sprengstoffgürtel das deutlich problematischere Kleidungsstück.


Vordergründig sicherlich.
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon think twice » So 11. Jun 2017, 13:34

Dark Angel hat geschrieben:(11 Jun 2017, 14:12)

So - findes du?
Ich finde die Definition von negativer Religionsfreiheit = Freiheit von Religion NICHT zu Lachen. Freiheit von Religion = KEINER Religionsgemeinschaft angehören/NICHT glauben, trifft auf ALLE Atheisten und Agnostiker zu.
Du findest es also zum Lachen, dass es Atheisten und Agnostiker gibt?
Sorry - aber selten etwas dämlicheres gelesen.

OK, wieder mal ein wenig Nachhilfe im Verfassungsrecht für dich: die Religionsfreiheit, positiv wie negativ, ist im Grundgesetz verankert. Das Grundgesetz regelt die Beziehungen von Staat zu Bürgern. Negative Religionsfreiheit bedeutet, dass der Staat seinen Bürgern keine bestimmte Religion oder Weltanschauung aufzwingen darf. Nicht mehr und nicht weniger.
Es hat ueberhaupt nichts damit zu tun, ob du als Atheistin in der Oeffentlichkeit nicht mit religiösen Symbolen konfrontiert werden möchtest.
Wie kann es sein, dass Europa seine Werte verteidigt, in dem es andere Menschen von seinen Werten ausschließt?
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon think twice » So 11. Jun 2017, 13:35

gödelchen hat geschrieben:(11 Jun 2017, 14:29)

Du, das ist da schon drin. In der best of Kiste der FDGO der BRD. Eine der wesentlichen Errungenschaften diese negative Religionsfreiheit, die sich aus dem Grundgedanken unseres GG ergibt. Aber deine schwache Aufstellung ergibt sich ja aus dem Ungefähren im leben und leben lassen. Musst immer daran denken, es gibt kein richtiges Leben im falschen.

Siehe mein Beitrag an Dark Angel.
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon think twice » So 11. Jun 2017, 13:37

JJazzGold hat geschrieben:(11 Jun 2017, 14:29)


“Mein Modell“ muss in Deutschland niemand übergestülpt bekommen, das es bereits vorhanden ist, nennt sich sozialliberal.

Was FDP-Anhaenger so als sozialliberal verstehen.... Die Abschaffung des Mindestlöhne z.B.;)
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon JJazzGold » So 11. Jun 2017, 13:44

think twice hat geschrieben:(11 Jun 2017, 14:37)

Was FDP-Anhaenger so als sozialliberal verstehen.... Die Abschaffung des Mindestlöhne z.B.;)


Dass Sie sich unter sozialliberal nichts vorstellen können ist verständlich, da Bildungsangebot für Sie unter “neoliberaler Zwang“ rangiert und Sie den unbedingten Zugang zum Bildungsangebot zudem für Flüchtlinge mit der Ansage “Luxusproblem“ ablehnen. Damit stehen Sie der AfD sehr nah. Sie merken es nur nicht.
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon think twice » So 11. Jun 2017, 14:01

JJazzGold hat geschrieben:(11 Jun 2017, 14:44)

Dass Sie sich unter sozialliberal nichts vorstellen können ist verständlich, da Bildungsangebot für Sie unter “neoliberaler Zwang“ rangiert und Sie den unbedingten Zugang zum Bildungsangebot zudem für Flüchtlinge mit der Ansage “Luxusproblem“ ablehnen. Damit stehen Sie der AfD sehr nah. Sie merken es nur nicht.

Du selbst hast mir geraten, das FDP-Wahlprogramm zu lesen. Dort seht schwarz auf weiss, dass die FDP den Mindestlohn ablehnt. Was daran sozialliberal ist, weisst du natürlich auch nicht und quakst stattdessen von Bildungsangeboten.
Die FDP will bildungszwang. Und wer sich verweigert oder nicht kann, gehört zu der zu vernachlässigenden und unwichtigen Minderheit.
Die FDP befindet sich damit in guter Gemeinschaft mit der AfD. Sie haben nur unterschiedliche Feindbilder.
Wie kann es sein, dass Europa seine Werte verteidigt, in dem es andere Menschen von seinen Werten ausschließt?
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon gödelchen » So 11. Jun 2017, 14:15

think twice hat geschrieben:(11 Jun 2017, 14:34)

OK, wieder mal ein wenig Nachhilfe im Verfassungsrecht für dich: die Religionsfreiheit, positiv wie negativ, ist im Grundgesetz verankert. Das Grundgesetz regelt die Beziehungen von Staat zu Bürgern. Negative Religionsfreiheit bedeutet, dass der Staat seinen Bürgern keine bestimmte Religion oder Weltanschauung aufzwingen darf. Nicht mehr und nicht weniger.
Es hat ueberhaupt nichts damit zu tun, ob du als Atheistin in der Oeffentlichkeit nicht mit religiösen Symbolen konfrontiert werden möchtest.


ouiiiiiih mal ein Betrag, in dem mehr richtig als falsch ist. Nur fehlt was :-). negative Religionsfreiheit bedeutet auch, dass ich mich ganz ungezwungen und unbehelligt gegen religiöse Symbole aussprechen kann, soweit ich dem § 166 StGB nicht anheim falle.
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Dark Angel » So 11. Jun 2017, 14:18

think twice hat geschrieben:(11 Jun 2017, 14:34)

OK, wieder mal ein wenig Nachhilfe im Verfassungsrecht für dich: die Religionsfreiheit, positiv wie negativ, ist im Grundgesetz verankert. Das Grundgesetz regelt die Beziehungen von Staat zu Bürgern. Negative Religionsfreiheit bedeutet, dass der Staat seinen Bürgern keine bestimmte Religion oder Weltanschauung aufzwingen darf. Nicht mehr und nicht weniger.
Es hat ueberhaupt nichts damit zu tun, ob du als Atheistin in der Oeffentlichkeit nicht mit religiösen Symbolen konfrontiert werden möchtest.

Ach du meinst mir Nachhilfe bezüglich negativer Religionsfreiheit geben zu müssen?
Na dann schau mer mal, was negative Religionsfreiheit wirklich bedeutet:
Die Religionsfreiheit umfasst neben dieser positiven Religionsfreiheit aber auch die negative Religionsfreiheit, verstanden als das Jedermann zustehende Recht,
nicht an einen Gott zu glauben (Atheismus und Agnostizismus) oder
keiner (oder keiner bestimmten) Religion angehören zu müssen.


Hierzu gehört auch das Recht,
die Freiheit, die persönlichen religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen nicht zu offenbaren, sowie
das Recht, staatlich vorgesehene Handlungsformen – wie etwa eine Eidesleistung – in einer religiös neutralen Form abzulegen (negative Religionsfreiheit) oder eben gerade eine solche religiöse Beteurungsformel – „so wahr mir Gott helfe“ – hinzuzufügen (positive Religionsfreiheit).


Deckt sich ganz eindeutig mit dem, was ICH zu negativer Religionsfreiheit geschrieben habe und NICHT, was du darunter zu verstehen wünscht.
Negative Religionsfreiheit bedeutet eben NICHT, "dass der Staat seinen Bürgern keine bestimmte Religion oder Weltanschauung aufzwingen darf", der Staat hat in Glaubens- und Religionsfragen Neutralität zu wahren.
Wieder mal ein klassisches Eigentor!
Deine Unkenntnis bezüglich Grund- und Menschenrechte und deren Bedeutung ist wirklich erschreckend!
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon JJazzGold » So 11. Jun 2017, 14:19

think twice hat geschrieben:(11 Jun 2017, 15:01)

Du selbst hast mir geraten, das FDP-Wahlprogramm zu lesen. Dort seht schwarz auf weiss, dass die FDP den Mindestlohn ablehnt. Was daran sozialliberal ist, weisst du natürlich auch nicht und quakst stattdessen von Bildungsangeboten.
Die FDP will bildungszwang. Und wer sich verweigert oder nicht kann, gehört zu der zu vernachlässigenden und unwichtigen Minderheit.
Die FDP befindet sich damit in guter Gemeinschaft mit der AfD. Sie haben nur unterschiedliche Feindbilder.



Sozialliberal ist die erste, sowie zweite Chance und ein erhöhter Anreiz und Zugang zum Bidungsangebot, einschließlich Unterstützung bei der Annahme des Angebots, statt der monatlichen Ausschüttung von Mindestlohnvalium. Was Bildungsverweigerer, sowohl was die eigene Bildung, als auch die anderer Menschen betrifft, zwangsläufig in die Hysterie des angeblich “neoliberalen Bildungszwangs“ versetzt.
Der Neid gebiert auch hier seltsame Blüten, so seltsam, dass Sie selbst Flüchtlingen den sofortigen, unbedingten Zugang zum Bildungsangebot verweigern wollen.

Reduziertes bis verweigertes Bildungsangebot, die AfD läßt grüßen.

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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon think twice » So 11. Jun 2017, 14:36

Dark Angel hat geschrieben:(11 Jun 2017, 15:18)

Ach du meinst mir Nachhilfe bezüglich negativer Religionsfreiheit geben zu müssen?
Na dann schau mer mal, was negative Religionsfreiheit wirklich bedeutet:
Die Religionsfreiheit umfasst neben dieser positiven Religionsfreiheit aber auch die negative Religionsfreiheit, verstanden als das Jedermann zustehende Recht,
nicht an einen Gott zu glauben (Atheismus und Agnostizismus) oder
keiner (oder keiner bestimmten) Religion angehören zu müssen.


Hierzu gehört auch das Recht,
die Freiheit, die persönlichen religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen nicht zu offenbaren, sowie
das Recht, staatlich vorgesehene Handlungsformen – wie etwa eine Eidesleistung – in einer religiös neutralen Form abzulegen (negative Religionsfreiheit) oder eben gerade eine solche religiöse Beteurungsformel – „so wahr mir Gott helfe“ – hinzuzufügen (positive Religionsfreiheit).


Deckt sich ganz eindeutig mit dem, was ICH zu negativer Religionsfreiheit geschrieben habe und NICHT, was du darunter zu verstehen wünscht.
Negative Religionsfreiheit bedeutet eben NICHT, "dass der Staat seinen Bürgern keine bestimmte Religion oder Weltanschauung aufzwingen darf", der Staat hat in Glaubens- und Religionsfragen Neutralität zu wahren.
Wieder mal ein klassisches Eigentor!
Deine Unkenntnis bezüglich Grund- und Menschenrechte und deren Bedeutung ist wirklich erschreckend!

Kannst du mir mal sagen, was Religionsfreiheit des Einzelnen mit Neutralität des Staates zu tun hat? Nichts!

Und ich muss es mal loswerden: wenn ich schon euren Schreibstil sehe, kriege ich die Wut. Sowas herrisches, unsympathisches habe ich selten erlebt. Dazu die Penetranz, andere für blöd zu erklären und zu beleidigen, das ist wirklich ekelhaft.
Wenn ich mich mit euch im realen Leben beschäftigen müsste, hätte ich wohl schon die Nerven verloren und euch eine gescheuert. Boah....
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon think twice » So 11. Jun 2017, 14:39

gödelchen hat geschrieben:(11 Jun 2017, 15:15)

ouiiiiiih mal ein Betrag, in dem mehr richtig als falsch ist. Nur fehlt was :-). negative Religionsfreiheit bedeutet auch, dass ich mich ganz ungezwungen und unbehelligt gegen religiöse Symbole aussprechen kann, soweit ich dem § 166 StGB nicht anheim falle.

Ich denke, das fällt eher unter den Artikel der Meinungsfreiheit.
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon JJazzGold » So 11. Jun 2017, 14:54

think twice hat geschrieben:(11 Jun 2017, 15:36)

Kannst du mir mal sagen, was Religionsfreiheit des Einzelnen mit Neutralität des Staates zu tun hat? Nichts!

Und ich muss es mal loswerden: wenn ich schon euren Schreibstil sehe, kriege ich die Wut. Sowas herrisches, unsympathisches habe ich selten erlebt. Dazu die Penetranz, andere für blöd zu erklären und zu beleidigen, das ist wirklich ekelhaft.
Wenn ich mich mit euch im realen Leben beschäftigen müsste, hätte ich wohl schon die Nerven verloren und euch eine gescheuert. Boah....


Hätte ich mich mit Ihnen im wahren Leben beschäftigen müssen, wären Sie gebildet.
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Keoma » So 11. Jun 2017, 15:02

JJazzGold hat geschrieben:(11 Jun 2017, 15:54)

Hätte ich mich mit Ihnen im wahren Leben beschäftigen müssen, wären Sie gebildet.

Aua.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Bleibtreu » So 11. Jun 2017, 15:04

JJazzGold hat geschrieben:(11 Jun 2017, 15:54)

Hätte ich mich mit Ihnen im wahren Leben beschäftigen müssen, wären Sie gebildet.

Ich kann mich kaum noch halten vor lachen! :D

Ist doch ne schoene SelbstBeschreibung ihrer Beitraege, die mehrheitlich die Ablage bevoelkern:
herrisch, unsympathisch... Penetranz, andere für blöd erklären und beleidigen das ist wirklich ekelhaft. wie wir sie eben kennen und schaetzen - und dann noch der "Hauch" von Gewalttaetigkeit - kriege ich die Wut.... Wenn ich mich mit euch im realen Leben beschäftigen müsste, hätte ich wohl schon die Nerven verloren und euch eine gescheuert. Boah.... :cool:
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Re: Zusammengehörigkeit, Identität, Nationalgefühl

Beitragvon Selina » So 11. Jun 2017, 15:11

think twice hat geschrieben:(11 Jun 2017, 15:36)

Kannst du mir mal sagen, was Religionsfreiheit des Einzelnen mit Neutralität des Staates zu tun hat? Nichts!

Und ich muss es mal loswerden: wenn ich schon euren Schreibstil sehe, kriege ich die Wut. Sowas herrisches, unsympathisches habe ich selten erlebt. Dazu die Penetranz, andere für blöd zu erklären und zu beleidigen, das ist wirklich ekelhaft.


Stimmt. Ich stelle mir immer diese Leute in der Flüchtlingsarbeit vor. Die würden mit ihrem erhobenen Zeigefinger vor den Flüchtlingen rumfuchteln, dass es denen ganz schwindelig werden würde. Aber mach dir nichts draus. Du hast im kleinen Finger mehr Anstand, Toleranz und Durchblick als die Herzblätter alle zusammen.
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz

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