Pronatalismus und Antinatalismus

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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Brainiac » Fr 17. Jul 2015, 21:18

ThorsHamar » Fr 17. Jul 2015, 22:08 hat geschrieben:
Gerne: Ich habe Kinder und Enkel.

Ok. Das ist doch mal ne Antwort, die aus sich selbst heraus Bestand hat. :thumbup:
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Jul 2015, 21:23

Brainiac » vor 2 Minuten hat geschrieben:Ok. Das ist doch mal ne Antwort, die aus sich selbst heraus Bestand hat. :thumbup:


Nicht wahr? ;)
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Brainiac » Fr 17. Jul 2015, 21:23

Aktueller Stand: 8:3 für die Menschheit, die nach dem zwischenzeitlichem Rückstand gerade noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen ist. :D
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Re: Re:

Beitragvon Zahnderschreit » Sa 18. Jul 2015, 12:02

Brainiac » Fr 17. Jul 2015, 16:47 hat geschrieben:Warum sollte nicht das Kind die Chance bekommen, glücklich zu sein?
...
Risiko - und Chance, das fehlt in deiner Rechnung.

Bleibt ein völlig unnötiges Risiko bestehen.


14 Prozent waren mit ihm unzufrieden.

Jeder siebte also. Spricht das jetzt fürs Kinderbekommen?
Aber auch wenn es nur 1,4 Prozent wären: Auch diese könnte man (theoretisch zumindest) leicht auf 0 % reduzieren.

Boraiel » Fr 17. Jul 2015, 20:00 hat geschrieben:Der Mensch ist im Leben konfrontiert mit Unsicherheit, Ungewissheit und Fraglichkeit. Davon kann er sich niemals befreien.

Richtig.
Wenn man sich dessen bewusst ist, hat es schon fast leicht-sadistische Züge, ein Kind zu bekommen.

Boraiel » Fr 17. Jul 2015, 20:00 hat geschrieben:Ich denke zudem, dass in jeder erdenklichen Situation im Leben das Glück das Leid überwiegt.

Das ist eine sehr persönliche Einschätzung, die man nicht verallgemeinern sollte.

ThorsHamar » Fr 17. Jul 2015, 20:57 hat geschrieben:Bei solchen Eltern mit so einer Delle in der Bimmel hätte das "Kind" tatsächlich gewaltigen Dusel, wenn es ein verworfener Gedanke bliebe ....
Und zum Glück weiss dieses "Kind" ja nix davon ...

Keine Sorge, ich bin mir meiner Sache sicher. Warum ich (deswegen) eine 'Delle in der Bimmel' habe, darfst du trotzdem gerne näher ausführen.
Die Aussage "Ich habe Kinder und Enkel" ist für mich keine Begründung.

Brainiac » Fr 17. Jul 2015, 22:23 hat geschrieben:Aktueller Stand: 8:3 für die Menschheit, die nach dem zwischenzeitlichem Rückstand gerade noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen ist. :D

Ja, dass es hier nicht 0:100 ausgeht, damit habe ich schon gerechnet. ;)
Ein Blick in die eigene Umwelt lässt einen ja schon erahnen, dass die meisten Menschen Kinder bekommen (möchten).
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Re: Re:

Beitragvon ThorsHamar » Sa 18. Jul 2015, 12:32

Zahnderschreit » vor 5 Minuten hat geschrieben:
.... Keine Sorge, ich bin mir meiner Sache sicher. Warum ich (deswegen) eine 'Delle in der Bimmel' habe, darfst du trotzdem gerne näher ausführen.
Die Aussage "Ich habe Kinder und Enkel" ist für mich keine Begründung. ...


Das ist logisch ..... :p Übrigens ist an meiner Begründung das "HABE" das Wichtige!!!!!!!
Da Du keine Kinder hast, ist es Dir, wie gesagt, logischerweise gar nicht möglich, überhaupt nur ansatzweise zu begreifen oder gar zu fühlen, warum "Ich habe Kinder und Enkel" DIE Begründung allgemein sein kann, für mich persönlich zweifelsfrei IST! :cool:

Zur Begründung der Delle in der Bimmel:
Ich habe hierauf geantwortet, Zitat:" .. Meiner Meinung nach wäre es für ein 'Kind' besser, erst gar nicht geboren zu werden, als später leiden zu müssen (mindestens der Tod ist unausweichlich; aber auch vorher gibt es genug Möglichkeiten, das Leben zu verfluchen). ..." Zitat Ende

Wer endlich auch erkennt, dass Leben eine immer und zwangsläufig tödlich ausgehende Geschichte ist und meint, dass Leben bis zum Ende aus Leid besteht und daraus nun schlussfolgert, Leben zu beenden ( was Deine Idee ja in der Endkonsequenz bedeutet), hat für mich eine Delle in der Bimmel.
Ich kann es auch psychopathische Ambitionen nennen, wenn Dir das besser gefällt ....
Zuletzt geändert von ThorsHamar am Sa 18. Jul 2015, 12:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Zahnderschreit » Sa 18. Jul 2015, 12:39

"Leben zu beenden" klingt ein wenig nach aktiven Handeln. Ich befürworte nicht das Töten von Menschen, sondern nur das Nichterzeugen von neuen Menschen.
Leben würde es außerdem auch ohne Menschen noch geben. Tiere können ja (vermutlich) nicht vorausschauend über ihr Handeln und ihre Fortpflanzung nachdenken wie Menschen.

Wenn du diese Einstellung "Delle in der Bimmel" oder auch psychopathisch nennst, ok. Verstehen tu ich es nicht.

Meine Eltern haben übrigens auch Kinder. Trotzdem ist deswegen nicht alles super.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon ThorsHamar » Sa 18. Jul 2015, 13:00

Zahnderschreit » vor 13 Minuten hat geschrieben:"Leben zu beenden" klingt ein wenig nach aktiven Handeln. Ich befürworte nicht das Töten von Menschen, sondern nur das Nichterzeugen von neuen Menschen.
Leben würde es außerdem auch ohne Menschen noch geben. Tiere können ja (vermutlich) nicht vorausschauend über ihr Handeln und ihre Fortpflanzung nachdenken wie Menschen.

Wenn du diese Einstellung "Delle in der Bimmel" oder auch psychopathisch nennst, ok. Verstehen tu ich es nicht.

Meine Eltern haben übrigens auch Kinder. Trotzdem ist deswegen nicht alles super.


Ich habe den grössten Teil meines Lebens hinter mir und es war nicht alles super. Aber ich finde, es hat sich gelohnt ....
Das hat mich aber auch nicht so überrascht, weil ich klasse Eltern hatte, die mir eine Menge mitgegeben haben, weil sie mich wollten!

Ich habe Jahrzehnte überall auf der Welt gearbeitet, unendliches Leid gesehen und gerochen, selbst erfahren, wie auch unendliches Glück, wunderbare Momente, für die allein sich Leben gelohnt hätte!!
Ich freue mich heute, dass meine Kinder tolle Menschen geworden sind, immerhin habe ich ein wenig Anteil daran, und ich bin glücklich, zu erleben, wie es ist, der Lieblingsopa zu sein ....
Wie gesagt, wenn Du das nicht kennst oder kennenlernen willst, kein Problem. Am Ende wartet so wie auch so der Tod .... :cool:
Es ist aber schön, zu wissen, dass es weitergeht .... ach was, wem erzähle ich das denn .... :p
Ist auch wirklich nicht böse gemeint.
Zuletzt geändert von ThorsHamar am Sa 18. Jul 2015, 13:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Re:

Beitragvon Brainiac » Sa 18. Jul 2015, 13:33

Brainiac » Fr 17. Jul 2015, 16:47 hat geschrieben:Warum sollte nicht das Kind die Chance bekommen, glücklich zu sein?
...
Risiko - und Chance, das fehlt in deiner Rechnung.

Zahnderschreit » Sa 18. Jul 2015, 13:02 hat geschrieben:Bleibt ein völlig unnötiges Risiko bestehen.

Also für mich sind Chancen und Risiken gleichgewichtig. 1:0 + 0:1 = 1:1.

Für dich nicht, für dich zählt das Risiko mehr, keine Chance kann es aufwiegen.

Wir haben anscheinend inkompatible Denkansätze. :s
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Sibaliu » Sa 18. Jul 2015, 21:53

Excellero » Fr 17. Jul 2015, 21:56 hat geschrieben:Sein wir doch mal ehrlich... wenn jeder Mensch durch kommen würde, dann hätten die meisten Menschen in ein paar Jahrzehnten nix mehr zu fressen.


Naja die Nahrungsindustrie findet schon irgendwelche chemischen künstlichen Ernährungsprodukte auch kann der letzte Urwald
gerodet werden um Felder anzulegen.
Der Mensch ist wie ein Heuschreckenschwarm frisst sich durch die Welt bis alles zerstört ist und geht dann zugrunde weil nichts mehr da ist. Dafür braucht es keine Kriege.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Zahnderschreit » Di 28. Jul 2015, 17:45

Blockhead » Mi 15. Jul 2015, 21:30 hat geschrieben:Du bist wohl stark suizidgefährdet. :(

Es geht hier nicht um die Frage, ob das Leben lebenswert ist, sondern darum, ob es wert ist, neues Leben beginnen zu lassen.
Und da ist meine Antwort klar 'nein'.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Duriel » Mi 29. Jul 2015, 21:03

Ich kann nicht nachvollziehen, dass man gegen die Beendigung allen menschlichen (und menschenverursachten) Leids sein kann. Die wenigen Glücksmomente gleichen das millionenfache Leid doch nie aus. Allein wie viele Menschen täglich sterben, vergewaltigt, erkranken, hungern, an Krankheiten leiden, misshandelt, ermordet werden ...

Habe gerade ein Referat über Antinatalismus gehalten. Wer Ineresse hat:
http://www.directupload.net/file/d/4063 ... eo_pdf.htm

Kritik ist immer erwünscht.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Zahnderschreit » Fr 11. Dez 2015, 12:52

Zahnderschreit hat geschrieben:Zum Beispiel, um ihm das Leben zu ersparen. Wenn jemand ein Kind bekommt, nimmt er doch auch den zwingend folgenden Tod des Kindes in Kauf. Da stellt komischerweise kaum einer die Frage "Wie kann man nur?"
Boraiel » Fr 11. Dez 2015, 13:39 hat geschrieben:Aus Liebe. Weil das Leben auch in Anbetracht des Todes wert ist, gelebt zu werden. ;)

Aber die Frage, die man sich stellen sollte, ist nicht unbedingt, ob das Leben es wert ist, gelebt zu werden (Wenn man schon mal da ist, kann man ja auch bleiben.), sondern, ob das Leben die Erzeugung neuen Lebens wert ist.

In welcher Form verpasst ein ungeborenes Kind irgendetwas?
Natürlich in gar keiner Form.

So wie du "aus Liebe" Kinder bekommst/bekamst/bekommen möchtest, so entscheide ich mich aus dem gleichen Grund gegen Kinder.
Wenn dir das Wort 'Liebe' in diesem Fall nicht gefällt, ersetze es durch 'Rücksichtnahme' o.ä.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon USA TOMORROW » Fr 25. Dez 2015, 02:15

Zahnderschreit » 15. Jul 2015, 14:08 hat geschrieben:Meiner Meinung nach wäre es für ein 'Kind' besser, erst gar nicht geboren zu werden, als später leiden zu müssen

Dann dürfte es wohl kaum eine bessere Zeit geben, ein Kind zu bekommen, als diese. :)
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Billie Holiday » Fr 25. Dez 2015, 09:54

Bei dem einen oder anderen ist es ein sicheres Zeichen von Intelligenz, auf eigene Kinder zu verzichten.

Wer sich selbst eingesteht, dass er andere Prioritäten hat, dass er für Kinder nicht verzichten will auf Einkommen, Freizeit und sorgloses Leben, ist gut beraten, erstmal auf Nachwuchs zu verzichten.

Wer Kinder liebt, sein Leben gern mit Kindern teilen würde, aber auf sie verzichtet um die Welt zu retten, hat in meinen Augen einen Sprung in der Schüssel.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 25. Dez 2015, 10:29

Mit "Antinatalismus" als bewusst gewählter Option in den Weltteilen, in denen die Geburtenraten ohnehin kontinuierlich sinken, ist man ein bissel auf verlorenem Posten ...
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon YTX » Fr 25. Dez 2015, 10:32

Zahnderschreit » Mi 15. Jul 2015, 15:08 hat geschrieben:Meiner Meinung nach wäre es für ein 'Kind' besser, erst gar nicht geboren zu werden, als später leiden zu müssen ...

Wärst du wirklich dieser Meinung, dann würde es diesen Thread nicht geben, weil du längst Selbstmord begangen hättest.
Russisch: Putin
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Zahnderschreit » Mo 28. Dez 2015, 12:59

YTX » Fr 25. Dez 2015, 11:32 hat geschrieben:Wärst du wirklich dieser Meinung, dann würde es diesen Thread nicht geben, weil du längst Selbstmord begangen hättest.

Ja, diese Bemerkung darf bei diesem Thema natürlich nicht fehlen. Mir fehlt allerdings noch eine Begründung für deine Schlussfolgerung.

schokoschendrezki » Fr 25. Dez 2015, 11:29 hat geschrieben:Mit "Antinatalismus" als bewusst gewählter Option in den Weltteilen, in denen die Geburtenraten ohnehin kontinuierlich sinken, ist man ein bissel auf verlorenem Posten ...

Wieso ist man damit auf verlorenem Posten?
Abgesehen davon kann es mir egal sein, wenn andere sich fortpflanzen.

Billie Holiday » Fr 25. Dez 2015, 10:54 hat geschrieben:Wer Kinder liebt, sein Leben gern mit Kindern teilen würde, aber auf sie verzichtet um die Welt zu retten, hat in meinen Augen einen Sprung in der Schüssel.

Die ganze Welt möchte ich nicht retten, das wäre wohl ein zu großes Ziel.
Aber zumindest kann ich mein Nicht-Kind retten. ;-)
Zuletzt geändert von Zahnderschreit am Mo 28. Dez 2015, 13:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 28. Dez 2015, 20:57

schokoschendrezki » Fr 25. Dez 2015, 11:29 hat geschrieben:Mit "Antinatalismus" als bewusst gewählter Option in den Weltteilen, in denen die Geburtenraten ohnehin kontinuierlich sinken, ist man ein bissel auf verlorenem Posten ...

Zahnderschreit » Mo 28. Dez 2015, 13:59 hat geschrieben:Wieso ist man damit auf verlorenem Posten?

Na weil man dem, was ohnehin der breite Mainstream aus pragmatischen Gründen tut, nur einen hochtrabenden Namen und den Geruch einer Überzeugung verleiht.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Occham » Mi 30. Dez 2015, 06:57

Ich bezweifle stark das der Mensch aufhören wird es nicht wie wild zu "machen" und 'würde' ein Land damit aufhören, würde sich ein anderes Land dazu verpflichtet fühlen, 'das' auszugleichen...
Große Dinge haben kleine Ursachen.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon YTX » Mi 30. Dez 2015, 07:26

Ich habe Pro/Anti-nationalismus gelesen und für Anti gestimmt.
Daher bitte gedanklich von "Anti" eine stimme Stimme abziehen.
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Englisch: To poo in a tin
Deutsch: In eine Blechbüchse scheißen :D

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