Pronatalismus und Antinatalismus

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Ich bin (eher) für ...

Pronatalismus
17
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Antinatalismus
5
23%
 
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Zahnderschreit
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Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Zahnderschreit » Mi 15. Jul 2015, 14:08

Moin

Ich wollte einfach mal fragen, ob es hier auch andere Personen gibt, die aus "ethischen Gründen" bewusst keine Kinder bekommen möchten. Es geht also nicht darum, aus beruflichen Gründen o.ä. auf Kinder zu verzichten, sondern eher aus diesen Gründen:

Karim Akerma hat geschrieben:POSITIVES ZIEL
Keine Sterbenden mehr. Eine Welt ohne Kriege, Massenmorde und Krankheiten. Nirgendwo Schmerzensschreie. Und niemand, der Hunger oder Durst leidet.

GEBOT
„Handle nicht so, dass eine Person infolge deines Handelns sterben muss.“


Meiner Meinung nach wäre es für ein 'Kind' besser, erst gar nicht geboren zu werden, als später leiden zu müssen (mindestens der Tod ist unausweichlich; aber auch vorher gibt es genug Möglichkeiten, das Leben zu verfluchen).

Seht ihr das auch so? Wenn nicht, warum nicht?
Ein nichtgeborenes Kind würde ja nichts verpassen.



Wikipedia hat geschrieben:Als (Pro)Natalismus (lat. pro „für“ und natalis „geburtlich, Geburt-“) ist eine Philosophie, die die menschliche Reproduktion befürwortet. Das Gegenteil von Pronatalismus ist der Antinatalismus.


Wikipedia hat geschrieben:Antinatalismus ist eine Philosophie, die der menschlichen Reproduktion ablehnend gegenübersteht. Das Wort leitet sich vom lateinischen natalis, „zur Geburt gehörig“, ab. Das Gegenteil von Antinatalismus ist der Pronatalismus.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Provokateur » Mi 15. Jul 2015, 14:13

Auch wenn ich Antinatalismus verstehe, bin ich doch der Meinung, dass das einzige wirkliche wahrnehmbare Ziel allen Lebens die Fortpflanzung ist.

Somit auch meines. Ich möchte nicht der erste in einer Millionen langen Kette von Vorfahren sein, der keine Kinder erzeugt.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

Echte Patrioten wählen NICHT die AfD.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Brainiac » Mi 15. Jul 2015, 20:25

Aktueller Stand: 2:1 für das Aussterben der menschlichen Rasse. :D
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Blockhead » Mi 15. Jul 2015, 20:30

Zahnderschreit » Mi 15. Jul 2015, 15:08 hat geschrieben:Meiner Meinung nach wäre es für ein 'Kind' besser, erst gar nicht geboren zu werden, als später leiden zu müssen (mindestens der Tod ist unausweichlich; aber auch vorher gibt es genug Möglichkeiten, das Leben zu verfluchen).

Du bist wohl stark suizidgefährdet. :(
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon firlefanz11 » Do 16. Jul 2015, 10:22

bin ich doch der Meinung, dass das einzige wirkliche wahrnehmbare Ziel allen Lebens die Fortpflanzung ist.

Ich nicht.
Und ich würde auch keinem Kind diese Welt zumuten wollen.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Sibaliu » Do 16. Jul 2015, 11:25

Ich kann weder für das eine noch das andere sein, natürlich neige ich eher dazu für Pronatalismus zu tippen, das keiner mehr stirbt
aber genau das wäre dann der sofortige Untergang der Menschheit, die Erde kann nicht 500 Billionen Menschen tragen und ernähren.
Der Tod gehört zu uns und nur dadurch das Menschen durch Krankheiten sterben, leider auch durch Kriege, haben wir uns so weit entwickelt und entwickeln wir uns weiter.

Die Zeit ist heute auch nicht so schlimm, weiter Kinder zu bekommen, ich verstehe immer das Gejammer in Deutschland nicht, ich will keine Kinder in diese Welt setzen, so gut wie heute ist die Welt noch nie gewesen.
Keine Hungersnot in Deutschland, jeder hat eine Wohnung, soziale Absicherung alles da.
Gerade heute ist es die beste Zeit eine Familie mit Kindern zu gründen, aber der Egoismus und Individualismus ist heute so stark und dominierend geworden, das man nichts mehr abgibt oder an seine Kinder weitergeben möchte.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Boraiel » Do 16. Jul 2015, 11:36

Provokateur hat geschrieben:Auch wenn ich Antinatalismus verstehe, bin ich doch der Meinung, dass das einzige wirkliche wahrnehmbare Ziel allen Lebens die Fortpflanzung ist.

Somit auch meines. Ich möchte nicht der erste in einer Millionen langen Kette von Vorfahren sein, der keine Kinder erzeugt.

Diese Ansicht teile ich wie
firlefanz11 hat geschrieben:Ich nicht.
überhaupt nicht, allerdings teile ich auch nicht firlefanz weitere Ansicht
firlefanz11 hat geschrieben:Und ich würde auch keinem Kind diese Welt zumuten wollen.
. Das Leben hier auf der Erde ist ein Geschenk, Kinder zu bekommen ist entsprechend keine Zumutung für diese Kinder, sondern die Weitergabe eines großen Geschenkes.
Vielen Dank an alle, die wählen waren und weise entschieden haben.
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Beitragvon Zahnderschreit » Fr 17. Jul 2015, 11:50

Sibaliu » Do 16. Jul 2015, 12:25 hat geschrieben:natürlich neige ich eher dazu für Pronatalismus zu tippen, das keiner mehr stirbt

Das wäre aber eher Antinatalismus. Denn wenn man ein Kind bekommt (Pronatalismus), wird dieses Kind irgendwann später ja auch wieder sterben.

Sibaliu » Do 16. Jul 2015, 12:25 hat geschrieben:Gerade heute ist es die beste Zeit eine Familie mit Kindern zu gründen, aber der Egoismus und Individualismus ist heute so stark und dominierend geworden, das man nichts mehr abgibt oder an seine Kinder weitergeben möchte.

Meiner Meinung nach ist gerade der Egoismus ein Argument für Kind statt gegen Kinder. Denn im Sinne des Antinatalismus nimmt man ja gerade Rücksicht auf die Kinder, die man bewusst nicht bekommt, um ihnen das Leben zu ersparen.
Eventuell passt deine Bemerkung eher hier hin?

Boraiel » Do 16. Jul 2015, 12:36 hat geschrieben:Das Leben hier auf der Erde ist ein Geschenk, Kinder zu bekommen ist entsprechend keine Zumutung für diese Kinder, sondern die Weitergabe eines großen Geschenkes.

Wenn du das Leben als Geschenk ansiehst, ist das natürlich schön.
Aber bei dem weitergegebenen Geschenk sollte doch das Kind entscheiden, ob es das auch so sieht. Nur kann man das leider nicht vorher fragen.
Ich sehe das Leben zumindest nicht als Geschenk und hätte nichts verpasst, wenn ich gar nicht erst geboren worden wäre.
Und das (zumindest den letzten Halbsatz) kann wohl auch keiner ernsthaft anders sehen.

Brainiac » Mi 15. Jul 2015, 21:25 hat geschrieben:Aktueller Stand: 2:1 für das Aussterben der menschlichen Rasse. :D

Momentan 3:3. Aber sollten die beiden anderen Stimmen ernst gemeint sein, bin ich schon 'positiv' überrascht.
Den Smiley kann ich nicht so richtig deuten.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon BlueMonday » Fr 17. Jul 2015, 12:37

Zumindest sollte man wissen, wenn man einem Menschen das Leben "schenkt", dass das eigentliche "Geschenk" dann erst noch erbracht werden muss, sprich, dafür zu sorgen, dass es diesem neuen Wesen gut geht, es sich wohl fühlt, dass das Lebensglück das Lebensleid deutlich überwiegt. Das ist eine u.U. Jahrzehnte dauernde Schuld. Und ich sehe durchaus ein erhebliches Risiko des Misslingens. In diesem Bewusstsein sollte man zeugen - oder es eben lassen.
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Re:

Beitragvon Brainiac » Fr 17. Jul 2015, 12:37

Brainiac » Mi 15. Jul 2015, 21:25 hat geschrieben:Aktueller Stand: 2:1 für das Aussterben der menschlichen Rasse. :D
Zahnderschreit » Fr 17. Jul 2015, 12:50 hat geschrieben:Momentan 3:3. Aber sollten die beiden anderen Stimmen ernst gemeint sein, bin ich schon 'positiv' überrascht.
Den Smiley kann ich nicht so richtig deuten.

Nennt sich auch schwarzer Humor. Ich schrieb erst den Satz, der aus dem Abstimmungsergebnis folgte (zumindest wenn man einen "Würden-alle-danach-handeln-Ansatz" unterstellt), und dann dachte ich, ist ja krass. Hat nicht allzu viel zu bedeuten.


Zahnderschreit » Fr 17. Jul 2015, 12:50 hat geschrieben:Meiner Meinung nach ist gerade der Egoismus ein Argument für Kind statt gegen Kinder. Denn im Sinne des Antinatalismus nimmt man ja gerade Rücksicht auf die Kinder, die man bewusst nicht bekommt, um ihnen das Leben zu ersparen.
[...]
Wenn du das Leben als Geschenk ansiehst, ist das natürlich schön.
Aber bei dem weitergegebenen Geschenk sollte doch das Kind entscheiden, ob es das auch so sieht. Nur kann man das leider nicht vorher fragen.

Gegenfrage: Woher willst du wissen, dass dem Kind das Leben nicht gefallen würde?


Zahnderschreit » Fr 17. Jul 2015, 12:50 hat geschrieben:Ich sehe das Leben zumindest nicht als Geschenk und hätte nichts verpasst, wenn ich gar nicht erst geboren worden wäre.

Und das (zumindest den letzten Halbsatz) kann wohl auch keiner ernsthaft anders sehen.

Tja, das ist klar - jemand den es nie gab, kann auch nichts verpasst haben. Aber vielleicht hätten andere was verpasst - dich.

Das führt jetzt zu so einer "Sinn-des-Lebens"-Diskussion. Da muss jeder seine eigene emotionale Antwort drauf finden, rationales Denken führt hier zu nichts. Meine Antwort darauf, für mich, steht in meiner Signatur.
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Re: Re:

Beitragvon Zahnderschreit » Fr 17. Jul 2015, 13:48

Brainiac » Fr 17. Jul 2015, 13:37 hat geschrieben:Gegenfrage: Woher willst du wissen, dass dem Kind das Leben nicht gefallen würde?


Das kann man natürlich auch nicht wissen. Aber so wie ich es sehe, gibt es zwei Möglichkeiten:
a) Das Kind wird geboren und ist entweder (überwiegend) glücklich oder (überwiegend) unglücklich --> Risiko
b) Das Kind wird nicht geboren --> Kein Risiko
Wieso also ein völlig unnötiges Risiko eingehen, wenn es auch die garantiert leidensfreie Variante gibt?

Mit fällt kein Grund ein, der aus Sicht des möglichen Kindes für eine Fortpflanzung spricht.
Dass man aus egoistischen Gründen ein Kind ("Bespaßung", Altersvorsorge o.ä.) bekommt, oder auch aus egoistischen Gründen keins (keine Lust) bekommt, ist etwas anderes.
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Re: Re:

Beitragvon Brainiac » Fr 17. Jul 2015, 15:47

Zahnderschreit » Fr 17. Jul 2015, 14:48 hat geschrieben:a) Das Kind wird geboren und ist entweder (überwiegend) glücklich oder (überwiegend) unglücklich --> Risiko
b) Das Kind wird nicht geboren --> Kein Risiko

Risiko - und Chance, das fehlt in deiner Rechnung. No risk, no fun. Entschuldige diesen blöden Spruch. ;)

Insgesamt sieht es mit den Chancen nicht so schlecht aus:

Im Auftrag der EU-Kommission befragte das Institut für Meinungsforschung Infratest, München, 2009 mehr als 1500 Personen ab 15 Jahren über die Zufriedenheit mit ihrem Leben:
„Sind Sie insgesamt gesehen mit dem Leben, das Sie führen sehr zufrieden, ziemlich zufrieden, nicht sehr zufrieden oder überhaupt nicht zufrieden?“
Dabei kam zuverlässig heraus, dass:
2 Prozent „überhaupt nicht zufrieden“,
12 Prozent „nicht sehr zufrieden“,
63 Prozent „ziemlich zufrieden“,
22 Prozent „sehr zufrieden“ mit ihrem Leben waren und
1 Prozent „Weiß nicht./Keine Angaben.“
85 Prozent waren 2009 mit ihrem Leben „ziemlich zufrieden“ oder „sehr zufrieden“, und 14 Prozent waren mit ihm unzufrieden.
http://www.gluecksforschung.de/So_gluecklich_sind_die_Deutschen.htm

Wobei es auch überraschende Ergebnisse gibt: Das Glück kennt einen Namen - Osthessen

Warum sollte nicht das Kind die Chance bekommen, glücklich zu sein?
(Und nein, ich bin kein radikaler Abtreibungsgegner...)
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Boraiel » Fr 17. Jul 2015, 19:00

BlueMonday » Fr 17. Jul 2015, 13:37 hat geschrieben:Zumindest sollte man wissen, wenn man einem Menschen das Leben "schenkt", dass das eigentliche "Geschenk" dann erst noch erbracht werden muss, sprich, dafür zu sorgen, dass es diesem neuen Wesen gut geht, es sich wohl fühlt, dass das Lebensglück das Lebensleid deutlich überwiegt. Das ist eine u.U. Jahrzehnte dauernde Schuld. Und ich sehe durchaus ein erhebliches Risiko des Misslingens. In diesem Bewusstsein sollte man zeugen - oder es eben lassen.

Der Mensch ist im Leben konfrontiert mit Unsicherheit, Ungewissheit und Fraglichkeit. Davon kann er sich niemals befreien, deshalb werden auch Kinder in eine unsichere und fragile Welt geboren. In so einer Situation kann deshalb, solltest du das beste gemäß deines Wissens und deiner Möglichkeiten getan haben, von Schuld keine Rede sein, selbst, wenn das Kind stirbt. Ich denke zudem, dass in jeder erdenklichen Situation im Leben das Glück das Leid überwiegt. Sofern du nichts Böses tust, hast du nichts zu verlieren, kannst aber alles gewinnen.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Jul 2015, 19:57

Zahnderschreit » 15.07.2015 14:08 hat geschrieben:
... Meiner Meinung nach wäre es für ein 'Kind' besser, erst gar nicht geboren zu werden, als später leiden zu müssen (mindestens der Tod ist unausweichlich; aber auch vorher gibt es genug Möglichkeiten, das Leben zu verfluchen). ...


Bei solchen Eltern mit so einer Delle in der Bimmel hätte das "Kind" tatsächlich gewaltigen Dusel, wenn es ein verworfener Gedanke bliebe ....
Und zum Glück weiss dieses "Kind" ja nix davon ...
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Brainiac » Fr 17. Jul 2015, 20:35

ThorsHamar » Fr 17. Jul 2015, 20:57 hat geschrieben:
Bei solchen Eltern mit so einer Delle in der Bimmel hätte das "Kind" tatsächlich gewaltigen Dusel, wenn es ein verworfener Gedanke bliebe ....
Und zum Glück weiss dieses "Kind" ja nix davon ...

Es gibt "dieses Kind" ja nicht.
Also kein Problem, oder?
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Jul 2015, 20:47

Brainiac » vor 8 Minuten hat geschrieben:Es gibt "dieses Kind" ja nicht.
Also kein Problem, oder?


Für den Gedanken "Nicht - Kind" nicht, aber für die Nicht - Eltern schon ...
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Excellero » Fr 17. Jul 2015, 20:56

Sein wir doch mal ehrlich... wenn jeder Mensch durch kommen würde, dann hätten die meisten Menschen in ein paar Jahrzehnten nix mehr zu fressen.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Jul 2015, 20:58

Excellero » vor weniger als einer Minute hat geschrieben:Sein wir doch mal ehrlich... wenn jeder Mensch durch kommen würde, dann hätten die meisten Menschen in ein paar Jahrzehnten nix mehr zu fressen.


Das stimmt so nicht. Es gibt mehr als tausendfach genug zu fressen auf der Welt ....
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Brainiac » Fr 17. Jul 2015, 21:05

ThorsHamar » Fr 17. Jul 2015, 21:47 hat geschrieben:
Für den Gedanken "Nicht - Kind" nicht, aber für die Nicht - Eltern schon ...

Ich habe das Gefühl, dass du dich deutlicher ausdrücken könntest, wenn du wolltest. :)

Nun, hier will jemand keine Kinder, weil er das Leben für nicht lebenswert hält. Gegenargument?
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Jul 2015, 21:08

Brainiac » vor 2 Minuten hat geschrieben:Ich habe das Gefühl, dass du dich deutlicher ausdrücken könntest, wenn du wolltest. :)

Nun, hier will jemand keine Kinder, weil er das Leben für nicht lebenswert hält. Gegenargument?


Gerne: Ich habe Kinder und Enkel.
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