Simulation des Multiversum

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Re: Simulation des Multiversum

Beitragvon Sri Aurobindo » Sa 20. Jul 2013, 22:39

Achim T. » Sa 20. Jul 2013, 23:34 hat geschrieben:
Die Unmöglichkeit das Unversum zu verlassen rührt daher, dass es sich um ein Universum handelt.

Ausserhalb des Universums kann nichts anderes Existieren, sonst wäre es nicht das Universum - bzw. diese häte so angepasst zu werden, dass das was sich ausserhalb befindet in den Begriff Universum integriert wird.

Universum bedeutet "die Gesamtheit", bzw. "Alles" einee "Nochmal alles aber anders" kann es nicht geben.

Von daher ist der Begriff Multiversum Quatsch - soll aber nicht bedeuten, dass da noch etwas ist, von dem wir keine Ahnung haben.

Das Universum begann mit dem Urknall - inzwischen wird von der theoretischen Physik daran gezweifelt, dass es nur einen Urknall gibt.

Deshalb wird es sinnvoll von einem Multiversum zu sprechen
http://de.wikipedia.org/wiki/Multiversu ... um_Urknall
Theorien zum Urknall[Bearbeiten]
Die Bildung des Universums aus einer „Blase“ eines Multiversums wurde von Andrei Dmitrijewitsch Linde erdacht und passt gut in die weithin akzeptierte Theorie der Inflation im Frühstadium des Universums. Sie wird auch von Alexander Vilenkin vertreten.

Die Theorie eines Multiversums zielt auf eine Erklärung für die genaue Feinabstimmung der Naturkonstanten ab. Jedes einzelne Universum hat beliebige Werte für seine jeweiligen Naturkonstanten (z. B. Feinstrukturkonstante, Gravitationskonstante). In den meisten Universen ist wegen der ungünstigen Werte kein Leben möglich, in anderen jedoch schon. Das beobachtbare Universum gehört zu der Teilmenge von Universen, in denen intelligentes Leben möglich ist, sonst könnten wir diesen vermeintlichen Zufall nicht beobachten. Der letztgenannte Gedankengang ist als anthropisches Prinzip bekannt.
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Achim T.
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Re: Simulation des Multiversum

Beitragvon Achim T. » Sa 20. Jul 2013, 23:01

Matthias Pochmann » Sa 20. Jul 2013, 22:39 hat geschrieben:Das Universum begann mit dem Urknall - inzwischen wird von der theoretischen Physik daran gezweifelt, dass es nur einen Urknall gibt.

Deshalb wird es sinnvoll von einem Multiversum zu sprechen
http://de.wikipedia.org/wiki/Multiversu ... um_Urknall


Unabhängig davon wie das Universum tatsächlich begann und was es auch ausserhalb unserer greifbaren Welt gibt, der Begriff Universum lässt nichts außerhalb zu, er umfasst und integriert Alles.

Ein "Multiversum" ist durch die Bedeutung des Begriffs "Universum" nicht möglich. Es handelt sich bei allem was existiert um bekannte oder unbekannte Aspekte des Universums aber nicht um etwas ausserhalb des Universums.

Was Du meinst ist vermutlich unser Weltbild.?
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Re: Simulation des Multiversum

Beitragvon firlefanz11 » Mo 22. Jul 2013, 13:30

"Jeder physikalische Prozeß lässt sich wahrscheinlich durch einen Algorithmus beschreiben, der sich dann in einen Rechenprozeß umsetzen lässt. Demnach könnte jeder natürliche, physikalische Prozess mit einem Computer simuliert werden, einschließlich des Lebens und der Intelligenz. Im Grunde würde dies bedeuten, dass das gesamte Universum simuliert werden kann.

Mit Hilfe von Algorithmen werden immer präzisere Modelle der physikalischen Phänomene simuliert. Sollte sich am Ende herausstellen, dass unsere Welt nichts anderes als eine gigantische Simulation ist? Ist das Universum eine universelle Turingmaschine oder ein gigantischer zellulärer Automat, die mit Hilfe ihrer Programme die Muster der Erscheinungswelt erzeugen? Lässt sich also für das "Problem" Kosmos ein Algorithmus finden, der alle Erscheinungsformen und Gesetzmäßigkeiten des Universums erklärt? Hat der diskrete Charakter der Informationsbits, die die Grundlage der Informatik bilden, etwas mit dem diskreten Charakter des Planckschen Wirkungsquantums, nach dem die Natur doch "Sprünge" macht, zu tun? Glättet unser Bewusstsein den digitalen bzw. diskreten Charakter der Welt?

Nach John Wheeler sind physikalische Phänomene irgendwie durch die Fragen, die wir nach ihnen stellen, definiert. Dies wäre in einem gewissen Sinne ein partizipatorisches Universum. Das Grundlegende der Realität wäre demnach vielleicht nicht das Quant, das trotz seiner Unbestimmtheit ein physikalisches Phänomen ist, sondern die Antwort auf eine Ja-Nein-Frage: das Bit, die grundlegende Informationseinheit. Wheeler nannte seine Idee mit einem Wortspiel "the it from bit". Wheeler schuf damit die Vision einer Welt, die sich aus reiner Logik und Mathematik ableitet. Die moderne Physik könnte in dieses "its from bits" - Programm eingebettet sein.

Als der Mathematiker David Hilbert im Jahre 1900 auf einem Kongress in Paris die ungelösten Probleme seines Fachgebiets präsentierte, formulierte er auch das "Entscheidungsproblem": Hilbert forderte nicht weniger als ein allgemeines algorithmisches Verfahren für die Lösung mathematischer Fragen - oder besser gesagt für die Antwort auf die Frage, ob ein solches Verfahren im Prinzip überhaupt funktioniert.

1936 fand Alan M. Turing die Antwort auf Hilberts Entscheidungsproblem: es ist unlösbar. Diese negative Antwort erforderte allerdings einen Begriff des allgemeinsten denkbaren "Verfahrens". Turings Idee war es, den Begriff mit Hilfe einer idealen Maschine zu erfassen.

Das Problem ging weit über jede spezielle Formulierung der Mathematik in Gestalt axiomatischer Systeme hinaus. Die Frage war: Gibt es allgemeines mechanisches Verfahren, das im Prinzip alle Probleme der Mathematik eines nach dem anderen zu lösen vermag?

Um den Begriff des mechanischen Verfahrens in mathematischer Form zu fassen, versuchte sich Turing vorzustellen, wie der Begriff einer "Maschine" formalisiert werden könnte, indem man ihre Funktionsweise in elementare Ausdrücke zerlegt. Eine solche "Maschine" konnte das menschliche Gehirn sein, aber auch eine Gruppe menschlicher Mathematiker beim Bearbeiten eines Problems oder eine künstliche Maschinenintelligenz.

Turing ging von der Vorstellung aus, dass ein Verfahren algorithmisch sein muss, also mechanisch ausführbar. Er zeigte dann, wie man den Rechenvorgang in eine Folge kleinster und einfachster Schritte zerlegen kann und so ein detailliertes Modell für Berechnungsverfahren erhält. Das sich ergebende logische Gedankenmodell wird als "Turingmaschine" bezeichnet.

Abstrakt gesehen sind Turingmaschinen formale Modelle von Algorithmen. Der konkrete Aufbau dieser Maschine ist nicht von Bedeutung, sie verkörpert eine Methode mathematischen Denkens. Kein Berechnungsverfahren kann "algorithmisch" genannt werden, das nicht von einer Turingmaschine ausführbar ist. Eine Turingmaschine kann in einem genügend großen endlichen Zeitraum jede Berechnung durchführen, die ein noch so weit entwickelter moderner Digitalrechner bewältigt. Jeder Computer ist ein Abglanz jener Universalmaschine, den Alan Turing 1936 in dem Artikel "Über berechenbare Zahlen" beschrieb. Turing entwickelte darin die Idee einer "Universalmaschine", gewissermaßen das Urbild aller möglichen Rechenmaschinen.

Turings Maschine hatte einen Papierstreifen, dazu einen Mechanismus, der den Streifen jeweils eine Stelle in beiden Richtungen transportierte, einen Druckknopf, um Zeichen auf den Streifen zu drucken, und einen Abtaster, der Zeichen ablesen konnte. Diese Maschine konnte Aufgaben ausführen, etwa bestimmte Zeichenmuster erkennen und das Muster in einer "Verhaltenstabelle" nachschlagen, um festzustellen, was als nächstes zu tun war. Sie bearbeitete ihre Aufgaben mit rein mechanischen, algorithmischen Verfahren.

Letztlich arbeitet jeder Computer nach diesem Prinzip; Turing setzte einerseits die Grenzen, was berechenbar ist, zeigte andererseits aber, dass es möglich war, eine Maschine zu bauen, die jede beliebige Berechnung durchführen konnte.

Turings Ideen stehen in engem Zusammenhang mit der Simulation von Wirklichkeiten; schließlich können Realitäten durch eine Folge von Bitketten aus 0- und 1- Zuständen dargestellt werden. Turings Universalmaschine könnte ein ganzes virtuelles Universum produzieren und wäre somit ein Weltsimulator bzw. Realitätsgenerator."
Zuletzt geändert von firlefanz11 am Mo 22. Jul 2013, 13:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Simulation des Multiversum

Beitragvon Sri Aurobindo » Di 23. Jul 2013, 08:30

firlefanz11 » Mo 22. Jul 2013, 14:30 hat geschrieben:"Jeder physikalische Prozeß lässt sich wahrscheinlich durch einen Algorithmus beschreiben, der sich dann in einen Rechenprozeß umsetzen lässt. Demnach könnte jeder natürliche, physikalische Prozess mit einem Computer simuliert werden, einschließlich des Lebens und der Intelligenz. Im Grunde würde dies bedeuten, dass das gesamte Universum simuliert werden kann.

Mit Hilfe von Algorithmen werden immer präzisere Modelle der physikalischen Phänomene simuliert. Sollte sich am Ende herausstellen, dass unsere Welt nichts anderes als eine gigantische Simulation ist? Ist das Universum eine universelle Turingmaschine oder ein gigantischer zellulärer Automat, die mit Hilfe ihrer Programme die Muster der Erscheinungswelt erzeugen? Lässt sich also für das "Problem" Kosmos ein Algorithmus finden, der alle Erscheinungsformen und Gesetzmäßigkeiten des Universums erklärt? Hat der diskrete Charakter der Informationsbits, die die Grundlage der Informatik bilden, etwas mit dem diskreten Charakter des Planckschen Wirkungsquantums, nach dem die Natur doch "Sprünge" macht, zu tun? Glättet unser Bewusstsein den digitalen bzw. diskreten Charakter der Welt?

Nach John Wheeler sind physikalische Phänomene irgendwie durch die Fragen, die wir nach ihnen stellen, definiert. Dies wäre in einem gewissen Sinne ein partizipatorisches Universum. Das Grundlegende der Realität wäre demnach vielleicht nicht das Quant, das trotz seiner Unbestimmtheit ein physikalisches Phänomen ist, sondern die Antwort auf eine Ja-Nein-Frage: das Bit, die grundlegende Informationseinheit. Wheeler nannte seine Idee mit einem Wortspiel "the it from bit". Wheeler schuf damit die Vision einer Welt, die sich aus reiner Logik und Mathematik ableitet. Die moderne Physik könnte in dieses "its from bits" - Programm eingebettet sein.

Als der Mathematiker David Hilbert im Jahre 1900 auf einem Kongress in Paris die ungelösten Probleme seines Fachgebiets präsentierte, formulierte er auch das "Entscheidungsproblem": Hilbert forderte nicht weniger als ein allgemeines algorithmisches Verfahren für die Lösung mathematischer Fragen - oder besser gesagt für die Antwort auf die Frage, ob ein solches Verfahren im Prinzip überhaupt funktioniert.

1936 fand Alan M. Turing die Antwort auf Hilberts Entscheidungsproblem: es ist unlösbar. Diese negative Antwort erforderte allerdings einen Begriff des allgemeinsten denkbaren "Verfahrens". Turings Idee war es, den Begriff mit Hilfe einer idealen Maschine zu erfassen.

Das Problem ging weit über jede spezielle Formulierung der Mathematik in Gestalt axiomatischer Systeme hinaus. Die Frage war: Gibt es allgemeines mechanisches Verfahren, das im Prinzip alle Probleme der Mathematik eines nach dem anderen zu lösen vermag?

Um den Begriff des mechanischen Verfahrens in mathematischer Form zu fassen, versuchte sich Turing vorzustellen, wie der Begriff einer "Maschine" formalisiert werden könnte, indem man ihre Funktionsweise in elementare Ausdrücke zerlegt. Eine solche "Maschine" konnte das menschliche Gehirn sein, aber auch eine Gruppe menschlicher Mathematiker beim Bearbeiten eines Problems oder eine künstliche Maschinenintelligenz.

Turing ging von der Vorstellung aus, dass ein Verfahren algorithmisch sein muss, also mechanisch ausführbar. Er zeigte dann, wie man den Rechenvorgang in eine Folge kleinster und einfachster Schritte zerlegen kann und so ein detailliertes Modell für Berechnungsverfahren erhält. Das sich ergebende logische Gedankenmodell wird als "Turingmaschine" bezeichnet.

Abstrakt gesehen sind Turingmaschinen formale Modelle von Algorithmen. Der konkrete Aufbau dieser Maschine ist nicht von Bedeutung, sie verkörpert eine Methode mathematischen Denkens. Kein Berechnungsverfahren kann "algorithmisch" genannt werden, das nicht von einer Turingmaschine ausführbar ist. Eine Turingmaschine kann in einem genügend großen endlichen Zeitraum jede Berechnung durchführen, die ein noch so weit entwickelter moderner Digitalrechner bewältigt. Jeder Computer ist ein Abglanz jener Universalmaschine, den Alan Turing 1936 in dem Artikel "Über berechenbare Zahlen" beschrieb. Turing entwickelte darin die Idee einer "Universalmaschine", gewissermaßen das Urbild aller möglichen Rechenmaschinen.

Turings Maschine hatte einen Papierstreifen, dazu einen Mechanismus, der den Streifen jeweils eine Stelle in beiden Richtungen transportierte, einen Druckknopf, um Zeichen auf den Streifen zu drucken, und einen Abtaster, der Zeichen ablesen konnte. Diese Maschine konnte Aufgaben ausführen, etwa bestimmte Zeichenmuster erkennen und das Muster in einer "Verhaltenstabelle" nachschlagen, um festzustellen, was als nächstes zu tun war. Sie bearbeitete ihre Aufgaben mit rein mechanischen, algorithmischen Verfahren.

Letztlich arbeitet jeder Computer nach diesem Prinzip; Turing setzte einerseits die Grenzen, was berechenbar ist, zeigte andererseits aber, dass es möglich war, eine Maschine zu bauen, die jede beliebige Berechnung durchführen konnte.

Turings Ideen stehen in engem Zusammenhang mit der Simulation von Wirklichkeiten; schließlich können Realitäten durch eine Folge von Bitketten aus 0- und 1- Zuständen dargestellt werden. Turings Universalmaschine könnte ein ganzes virtuelles Universum produzieren und wäre somit ein Weltsimulator bzw. Realitätsgenerator."

Zunächst vielen Dank für diesen sehr informativen Beitrag

Wenn also ein Universum simuliert werden kann - mit Leben, Bewusstsein und dem Vermögen dieses Bewusstseins die Welt inklusive der Turing-Maschine zu verstehen, wie können wir ausschließen, dass nicht bereits diese Welt lediglich eine Simulation ist?

Und wären die intelligenten Schöpfer dieser Simulation - also damit auch unsere Schöpfer - nicht so etwas wie Götter?
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Re: Simulation des Multiversum

Beitragvon Sri Aurobindo » Di 23. Jul 2013, 08:30

firlefanz11 » Mo 22. Jul 2013, 14:30 hat geschrieben:"Jeder physikalische Prozeß lässt sich wahrscheinlich durch einen Algorithmus beschreiben, der sich dann in einen Rechenprozeß umsetzen lässt. Demnach könnte jeder natürliche, physikalische Prozess mit einem Computer simuliert werden, einschließlich des Lebens und der Intelligenz. Im Grunde würde dies bedeuten, dass das gesamte Universum simuliert werden kann.

Mit Hilfe von Algorithmen werden immer präzisere Modelle der physikalischen Phänomene simuliert. Sollte sich am Ende herausstellen, dass unsere Welt nichts anderes als eine gigantische Simulation ist? Ist das Universum eine universelle Turingmaschine oder ein gigantischer zellulärer Automat, die mit Hilfe ihrer Programme die Muster der Erscheinungswelt erzeugen? Lässt sich also für das "Problem" Kosmos ein Algorithmus finden, der alle Erscheinungsformen und Gesetzmäßigkeiten des Universums erklärt? Hat der diskrete Charakter der Informationsbits, die die Grundlage der Informatik bilden, etwas mit dem diskreten Charakter des Planckschen Wirkungsquantums, nach dem die Natur doch "Sprünge" macht, zu tun? Glättet unser Bewusstsein den digitalen bzw. diskreten Charakter der Welt?

Nach John Wheeler sind physikalische Phänomene irgendwie durch die Fragen, die wir nach ihnen stellen, definiert. Dies wäre in einem gewissen Sinne ein partizipatorisches Universum. Das Grundlegende der Realität wäre demnach vielleicht nicht das Quant, das trotz seiner Unbestimmtheit ein physikalisches Phänomen ist, sondern die Antwort auf eine Ja-Nein-Frage: das Bit, die grundlegende Informationseinheit. Wheeler nannte seine Idee mit einem Wortspiel "the it from bit". Wheeler schuf damit die Vision einer Welt, die sich aus reiner Logik und Mathematik ableitet. Die moderne Physik könnte in dieses "its from bits" - Programm eingebettet sein.

Als der Mathematiker David Hilbert im Jahre 1900 auf einem Kongress in Paris die ungelösten Probleme seines Fachgebiets präsentierte, formulierte er auch das "Entscheidungsproblem": Hilbert forderte nicht weniger als ein allgemeines algorithmisches Verfahren für die Lösung mathematischer Fragen - oder besser gesagt für die Antwort auf die Frage, ob ein solches Verfahren im Prinzip überhaupt funktioniert.

1936 fand Alan M. Turing die Antwort auf Hilberts Entscheidungsproblem: es ist unlösbar. Diese negative Antwort erforderte allerdings einen Begriff des allgemeinsten denkbaren "Verfahrens". Turings Idee war es, den Begriff mit Hilfe einer idealen Maschine zu erfassen.

Das Problem ging weit über jede spezielle Formulierung der Mathematik in Gestalt axiomatischer Systeme hinaus. Die Frage war: Gibt es allgemeines mechanisches Verfahren, das im Prinzip alle Probleme der Mathematik eines nach dem anderen zu lösen vermag?

Um den Begriff des mechanischen Verfahrens in mathematischer Form zu fassen, versuchte sich Turing vorzustellen, wie der Begriff einer "Maschine" formalisiert werden könnte, indem man ihre Funktionsweise in elementare Ausdrücke zerlegt. Eine solche "Maschine" konnte das menschliche Gehirn sein, aber auch eine Gruppe menschlicher Mathematiker beim Bearbeiten eines Problems oder eine künstliche Maschinenintelligenz.

Turing ging von der Vorstellung aus, dass ein Verfahren algorithmisch sein muss, also mechanisch ausführbar. Er zeigte dann, wie man den Rechenvorgang in eine Folge kleinster und einfachster Schritte zerlegen kann und so ein detailliertes Modell für Berechnungsverfahren erhält. Das sich ergebende logische Gedankenmodell wird als "Turingmaschine" bezeichnet.

Abstrakt gesehen sind Turingmaschinen formale Modelle von Algorithmen. Der konkrete Aufbau dieser Maschine ist nicht von Bedeutung, sie verkörpert eine Methode mathematischen Denkens. Kein Berechnungsverfahren kann "algorithmisch" genannt werden, das nicht von einer Turingmaschine ausführbar ist. Eine Turingmaschine kann in einem genügend großen endlichen Zeitraum jede Berechnung durchführen, die ein noch so weit entwickelter moderner Digitalrechner bewältigt. Jeder Computer ist ein Abglanz jener Universalmaschine, den Alan Turing 1936 in dem Artikel "Über berechenbare Zahlen" beschrieb. Turing entwickelte darin die Idee einer "Universalmaschine", gewissermaßen das Urbild aller möglichen Rechenmaschinen.

Turings Maschine hatte einen Papierstreifen, dazu einen Mechanismus, der den Streifen jeweils eine Stelle in beiden Richtungen transportierte, einen Druckknopf, um Zeichen auf den Streifen zu drucken, und einen Abtaster, der Zeichen ablesen konnte. Diese Maschine konnte Aufgaben ausführen, etwa bestimmte Zeichenmuster erkennen und das Muster in einer "Verhaltenstabelle" nachschlagen, um festzustellen, was als nächstes zu tun war. Sie bearbeitete ihre Aufgaben mit rein mechanischen, algorithmischen Verfahren.

Letztlich arbeitet jeder Computer nach diesem Prinzip; Turing setzte einerseits die Grenzen, was berechenbar ist, zeigte andererseits aber, dass es möglich war, eine Maschine zu bauen, die jede beliebige Berechnung durchführen konnte.

Turings Ideen stehen in engem Zusammenhang mit der Simulation von Wirklichkeiten; schließlich können Realitäten durch eine Folge von Bitketten aus 0- und 1- Zuständen dargestellt werden. Turings Universalmaschine könnte ein ganzes virtuelles Universum produzieren und wäre somit ein Weltsimulator bzw. Realitätsgenerator."

Zunächst vielen Dank für diesen sehr informativen Beitrag

Wenn also ein Universum simuliert werden kann - mit Leben, Bewusstsein und dem Vermögen dieses Bewusstseins die Welt inklusive der Turing-Maschine zu verstehen, wie können wir ausschließen, dass nicht bereits diese Welt lediglich eine Simulation ist?

Und wären die intelligenten Schöpfer dieser Simulation - also damit auch unsere Schöpfer - nicht so etwas wie Götter?
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Re: Simulation des Multiversum

Beitragvon Sri Aurobindo » Di 23. Jul 2013, 08:35

Achim T. » So 21. Jul 2013, 00:01 hat geschrieben:
Unabhängig davon wie das Universum tatsächlich begann und was es auch ausserhalb unserer greifbaren Welt gibt, der Begriff Universum lässt nichts außerhalb zu, er umfasst und integriert Alles.

Ein "Multiversum" ist durch die Bedeutung des Begriffs "Universum" nicht möglich. Es handelt sich bei allem was existiert um bekannte oder unbekannte Aspekte des Universums aber nicht um etwas ausserhalb des Universums.

Was Du meinst ist vermutlich unser Weltbild.?

Bei der Begrifflichkeit bin ich auch bei Dir - doch das mit dem Multiversum kommt von der theoretischen Physik - das habe ja nicht ich erfunden!

Ich nutze deshalb gern zusätzlich den Begriff Kosmos - und definiere ihn als "alles, was es gibt" ... auch der Gedanke, der zu diesem Satz führte oder die Empfindungen beim Betrachten eines Kunstwerkes sind hier eingeschlossen. ... Beim Universum hingegen denkt man mehr an die Physik - die Sterne, die Erde usw - und meint damit weniger das Bewusssein IM Universum ;)
Zuletzt geändert von Sri Aurobindo am Di 23. Jul 2013, 08:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Simulation des Multiversum

Beitragvon firlefanz11 » Di 23. Jul 2013, 08:47

wie können wir ausschließen, dass nicht bereits diese Welt lediglich eine Simulation ist?

Mann KANN es nicht ausschliessen...
Operator - I need an exit. ;) :cool:

Und wären die intelligenten Schöpfer dieser Simulation - also damit auch unsere Schöpfer - nicht so etwas wie Götter?

Nein, sie wären einfach nur Wesen, die in einem grösseren bzw. uns übergeordneten Bezugssystem existieren.
Wenn ich Programmierer wäre (war ich sogar mal), und ein Adventure schreiben würde. Eine Geschichte in welcher der Protagonist vielleicht nicht nur durch die Welt sondern sogar durch das Universum reist um Quests zu lösen, die ihn der ultimativen Wahrheit näher bringen, habe ich zwar seine Welt/sein Bezugssystem u. ihn erschaffen, und ich könnte durch Umprogrammierungen den Eindruck erwecken, dass jemand oder etwas omnipotent u. omniescent das Schicksal leitet, aber ich wär trotzdem nur ein Programmierer u. kein Gott.
Zuletzt geändert von firlefanz11 am Di 23. Jul 2013, 09:05, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Simulation des Multiversum

Beitragvon Sri Aurobindo » Di 23. Jul 2013, 09:35

firlefanz11 » Di 23. Jul 2013, 09:47 hat geschrieben:Mann KANN es nicht ausschliessen...
Operator - I need an exit. ;) :cool:


Nein, sie wären einfach nur Wesen, die in einem grösseren bzw. uns übergeordneten Bezugssystem existieren.
Wenn ich Programmierer wäre (war ich sogar mal), und ein Adventure schreiben würde. Eine Geschichte in welcher der Protagonist vielleicht nicht nur durch die Welt sondern sogar durch das Universum reist um Quests zu lösen, die ihn der ultimativen Wahrheit näher bringen, habe ich zwar seine Welt/sein Bezugssystem u. ihn erschaffen, und ich könnte durch Umprogrammierungen den Eindruck erwecken, dass jemand oder etwas omnipotent u. omniescent das Schicksal leitet, aber ich wär trotzdem nur ein Programmierer u. kein Gott.

Also zunächst liegt es an der Definition von Gott, ob man solche Schöpfer Gott nennt oder nicht.

Aber, was ich eigentlich darstellen wollte, ist folgendes:
Wir leben in einer Welt in der es grundsätzlich nicht auszuschließen ist, dass sie durch eine überlegene Intelligenz geschaffen wurde.
Es kann ein Außen gebe - diese Möglichkeit eines Außen lässt genug Freiraum für einen intelligenten Schöpfer.

Eine Idee wäre sowas, wie der Traum eines absoluten Wesen, das die Welt bloß fantasiert.

Und wenn diese Welt so geschaffen sein könnte, dann wird Wissenschaft unwissenschaftlich, wenn sie etwas annimmt für das es keinen Anhaltspunkt gibt.
Die Annahme ist: Diese Welt wurde nicht durch eine überlegene Intelligenz geschaffen.
Die einzig korrekte wissenschaftliche Haltung zu Gott ist deshalb der Agnostizismus.
Zuletzt geändert von Sri Aurobindo am Di 23. Jul 2013, 17:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Simulation des Multiversum

Beitragvon X3Q » Di 23. Jul 2013, 11:21

Matthias Pochmann » Di 23. Jul 2013, 09:35 hat geschrieben:Also zunächst liegt es an der Definition von Gott, ob man solche Schöpfer Gott nennt oder nicht.

Aber, was ich eigentlich darstellen wollte, ist folgendes:
Wir leben in einer Welt in der es grundsätzlich nicht auszuschließen ist, dass sie durch eine überlegene Intelligenz geschaffen wurde.
Es kann ein Außen gebe - diese Möglichkeit eines Außen lässt genug Freiraum für einen intelligenten Schöpfer.

Eine Idee wäre sowas, wie der Traum eines absoluten Wesen, der die Welt bloß fantasiert.

Und wenn diese Welt so geschaffen sein könnte, dann wird Wissenschaft unwissenschaftlich, wenn sie etwas annimmt für das es keinen Anhaltspunkt gibt.
Die Annahme ist: Diese Welt wurde nicht durch eine überlegene Intelligenz geschaffen.
Die einzig korrekte wissenschaftliche Haltung zu Gott ist deshalb der Agnostizismus.

Wissenschaft muß davon aus gehen, dass es Gott nicht gibt.

--X
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Re: Simulation des Multiversum

Beitragvon Sri Aurobindo » Di 23. Jul 2013, 11:23

X3Q » Di 23. Jul 2013, 12:21 hat geschrieben:Wissenschaft muß davon aus gehen, dass es Gott nicht gibt.

--X
Wenn es Gott aber gibt und dieser sich mit der Technologie des 22.Jahrhunderts empirisch nachweisen lässt?
Zuletzt geändert von Sri Aurobindo am Di 23. Jul 2013, 11:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Simulation des Multiversum

Beitragvon X3Q » Di 23. Jul 2013, 11:25

Matthias Pochmann » Di 23. Jul 2013, 11:23 hat geschrieben: Wenn es Gott aber gibt und dieser sich mit der Technologie des 22.Jahrhunderts empirisch nachweisen lässt?

Für einen Nachweis muß Gott aber erstmal definiert werden. Aber davor drückt ihr euch ja.

--X
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Re: Simulation des Multiversum

Beitragvon Sri Aurobindo » Di 23. Jul 2013, 12:12

X3Q » Di 23. Jul 2013, 12:25 hat geschrieben:Für einen Nachweis muß Gott aber erstmal definiert werden. Aber davor drückt ihr euch ja.

--X
Wer ist "ihr"?

Ich nenne es ungern Gott - sondern 'das Brahman' - und das auch nur in der speziellen Konnotation von Aurobindo

  • Seine Kosmologie bettet Naturwissenschaft ein und gibt Leben und Evolution einen tieferen Sinn
  • für mich wichtigste Grundbedingung - die Kosmologie ist konsistent und liefert keinerlei Widersprüche zur Naturwissenschaft (bis auf unbeweisbare Grundannahmen - wie die Annahme eines fehlenden Telos der Evolution)
  • Mit seiner Kosmologie erscheint allerdings Wissenschaft in einem anderen Licht - sie erklärt nun auch die Warums

Es ist Philosophie - es geht um Gott - aber der Begriff Religion passt nicht
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Re: Simulation des Multiversum

Beitragvon X3Q » Di 23. Jul 2013, 14:57

Matthias Pochmann » Di 23. Jul 2013, 12:12 hat geschrieben:Wer ist "ihr"?

Ich nenne es ungern Gott - sondern 'das Brahman' - und das auch nur in der speziellen Konnotation von Aurobindo

  • Seine Kosmologie bettet Naturwissenschaft ein und gibt Leben und Evolution einen tieferen Sinn
  • für mich wichtigste Grundbedingung - die Kosmologie ist konsistent und liefert keinerlei Widersprüche zur Naturwissenschaft (bis auf unbeweisbare Grundannahmen - wie die Annahme eines fehlenden Telos der Evolution)
  • Mit seiner Kosmologie erscheint allerdings Wissenschaft in einem anderen Licht - sie erklärt nun auch die Warums

Es ist Philosophie - es geht um Gott - aber der Begriff Religion passt nicht

Mit diesen Allgemeinplätzen hast du dich ja sauber wegdefiniert ... :thumbup:

--X
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Re: Simulation des Multiversum

Beitragvon Achim T. » Di 23. Jul 2013, 19:25

Matthias Pochmann » Di 23. Jul 2013, 08:35 hat geschrieben:Bei der Begrifflichkeit bin ich auch bei Dir - doch das mit dem Multiversum kommt von der theoretischen Physik - das habe ja nicht ich erfunden!

Ich nutze deshalb gern zusätzlich den Begriff Kosmos - und definiere ihn als "alles, was es gibt" ... auch der Gedanke, der zu diesem Satz führte oder die Empfindungen beim Betrachten eines Kunstwerkes sind hier eingeschlossen. ... Beim Universum hingegen denkt man mehr an die Physik - die Sterne, die Erde usw - und meint damit weniger das Bewusssein IM Universum ;)


Na ja - wenn theoretische Physiker Begriffe benutzen, von welchen sie nicht verstehen was sie bedeuten dann gibt es generell Probleme.

Dann existiert aber nicht ein philosophisches Problem.

Nirgendwo ist dargestellt, dass wir Alles kennen das existiert. Daher gibt es auch keinerlei Hinweis darauf, dass das was wir als Urknall bezeichnen tatsächlich der erste seiner Art war. Vermutlich haben da die theoretischen Physiker wieder verwirrende Worte benutzt.

Sorry - wollte nicht gegen theoretische Physik hetzen - ich wollte für Klarheit der Sprache plädieren!
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Re: Simulation des Multiversum

Beitragvon Adam Smith » Di 23. Jul 2013, 19:33

Achim T. » Di 23. Jul 2013, 20:25 hat geschrieben:
Na ja - wenn theoretische Physiker Begriffe benutzen, von welchen sie nicht verstehen was sie bedeuten dann gibt es generell Probleme.

Dann existiert aber nicht ein philosophisches Problem.

Nirgendwo ist dargestellt, dass wir Alles kennen das existiert. Daher gibt es auch keinerlei Hinweis darauf, dass das was wir als Urknall bezeichnen tatsächlich der erste seiner Art war. Vermutlich haben da die theoretischen Physiker wieder verwirrende Worte benutzt.

Sorry - wollte nicht gegen theoretische Physik hetzen - ich wollte für Klarheit der Sprache plädieren!


Vor 14 Milliarden Jahren gab es noch nie etwas. Keinen Raum, keine Zeit und keine Energie. Erst seit 14 Milliarden Jahren gibt es den Raum, die Zeit und die Energie. Und das alles aus einer Quantenfluktuation, die es sogar sehr oft geben soll.
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Re: Simulation des Multiversum

Beitragvon Adam Smith » Di 23. Jul 2013, 19:36

Hier was zu diesen Quantenfluktuationen:

Als indirekte Hinweise auf Vakuumfluktuationen und Vakuumenergie werden der Casimir-Effekt (d. h., im Vakuum entstehen Kräfte auf nahe bei einander liegenden Metallplatten) und die Lamb-Verschiebung interpretiert.


http://de.wikipedia.org/wiki/Vakuumfluktuation

Die gibt es andauernd. Aber ein Universum entsteht daraus anscheinend nur sehr selten. Grund unbekannt.
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Re: Simulation des Multiversum

Beitragvon Achim T. » Di 23. Jul 2013, 19:47

Adam Smith » Di 23. Jul 2013, 19:33 hat geschrieben:
Vor 14 Milliarden Jahren gab es noch nie etwas. Keinen Raum, keine Zeit und keine Energie. Erst seit 14 Milliarden Jahren gibt es den Raum, die Zeit und die Energie. Und das alles aus einer Quantenfluktuation, die es sogar sehr oft geben soll.


Wie kommst Du darauf?

Was soll das denn vor 14 Milliarden Jahren ausgelöst haben und wie, wo und weshalb ohne Raum und Zeit?
Zuletzt geändert von Achim T. am Di 23. Jul 2013, 19:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Simulation des Multiversum

Beitragvon Adam Smith » Di 23. Jul 2013, 19:54

Achim T. » Di 23. Jul 2013, 20:47 hat geschrieben:
Wie kommst Du darauf?

Was soll das denn vor 14 Milliarden Jahren ausgelöst haben und wie, wo und weshalb ohne Raum und Zeit?


Das ist jetzt nicht meine Behauptung. Und nicht die Energie vergessen. Nicht die Energie vergessen. :thumbup:
Zuletzt geändert von Adam Smith am Di 23. Jul 2013, 20:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Simulation des Multiversum

Beitragvon Achim T. » Di 23. Jul 2013, 20:04

Adam Smith » Di 23. Jul 2013, 19:54 hat geschrieben:
Das ist jetzt nicht meine Behauptung.


Bin ja immer und generell verwirrt deshalb habe ich mal Deine Aussage kopiert:

Vor 14 Milliarden Jahren gab es noch nie etwas. Keinen Raum, keine Zeit und keine Energie.


Meine Frage sollte jetzt sein: Was ist dann passiert - wo und weshalb? Wenn es kein wo und kein weshalb gibt, dann wie?
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Re: Simulation des Multiversum

Beitragvon Adam Smith » Di 23. Jul 2013, 20:06

Achim T. » Di 23. Jul 2013, 21:04 hat geschrieben:
Bin ja immer und generell verwirrt deshalb habe ich mal Deine Aussage kopiert:



Meine Frage sollte jetzt sein: Was ist dann passiert - wo und weshalb? Wenn es kein wo und kein weshalb gibt, dann wie?


Es ist eine Quantenfluktuation des Vakuums passiert. Die es aber sehr häufig gibt.

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