KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Sri Aurobindo » Fr 31. Mai 2013, 12:18

X3Q » Fr 31. Mai 2013, 12:59 hat geschrieben:Worin besteht diese Ähnlichkeit? Ich bezweifel es nämlich.

Bei beiden Prozessen nimmt die Komplexität der System zu.

Also das Gehirn des Menschen ist (im Augenblick) (nach unserem Kenntnisstand) das komplexesten System im Universum.

Durch Kultur entstehen nun aber Systeme, deren Geschwindigkeit des Zuwachses an Komplexität weit über das hinaus geht, was biologische Evolution hervorzubringen vermag.

Die Komplexität von Mikrochips nimmt exponentiell zu
(Verdoppelung innerhalb weniger Monate)

Die Komplexität unserer Gehirne nimmt allein durch die komplexere Umwelt zu - das reine Potential für Komplexität hat sich seit dem ersten Menschen kaum verändert

Beide Prozesse bewirken eine Zunahme an Komplexität.


Der eine Prozess wird durch den Umweltfaktor Mensch verursacht

Bei der biologische Evolution führt die Zunahme an Komplexität zu einem Überlebensvorteil
(sehende Wesen setzen sich besser durch, als blinde)
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Ponderosa » Fr 31. Mai 2013, 12:23

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 12:18 hat geschrieben:Die Komplexität von Mikrochips nimmt exponentiell zu
(Verdoppelung innerhalb weniger Monate)

Wann können wir mit der ersten allein durch Mikrochips gebauten Sixtinischen Kapelle rechnen? :)
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Sri Aurobindo » Fr 31. Mai 2013, 12:27

Ponderosa » Fr 31. Mai 2013, 13:23 hat geschrieben:Wann können wir mit der ersten allein durch Mikrochips gebauten Sixtinischen Kapelle rechnen? :)

Eine sixtinische Kapelle wird auch der Mensch so schnell nicht wieder bauen!
(wir schaffen es nicht einmal Bahnhöfe oder Flughäfen zu bauen -in keiner Demokratie könnte man den Bau einer Sixtinischen Kapelle rechtfertigen!

Aber natürlich wird Technologie bereits noch im 21. Jahrhundert zum selbständigen Bau eines solchen "Kunstwerks" befähigt sein
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Ponderosa » Fr 31. Mai 2013, 12:34

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 12:27 hat geschrieben:Eine sixtinische Kapelle wird auch der Mensch so schnell nicht wieder bauen!
(wir schaffen es nicht einmal Bahnhöfe oder Flughäfen zu bauen -in keiner Demokratie könnte man den Bau einer Sixtinischen Kapelle rechtfertigen!

Dann nimm eben irgendein anderes vom Menschen geschaffenes berühmtes Kunstwerk.

Aber natürlich wird Technologie bereits noch im 21. Jahrhundert zum selbständigen Bau eines solchen "Kunstwerks" befähigt sein

Woher nimmst Du diese Gewissheit? Wie soll ein emotionsloser Computer so etwas schaffen?
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Sri Aurobindo » Fr 31. Mai 2013, 12:38

Ponderosa » Fr 31. Mai 2013, 13:34 hat geschrieben:Dann nimm eben irgendein anderes vom Menschen geschaffenes berühmtes Kunstwerk.


Woher nimmst Du diese Gewissheit? Wie soll ein emotionsloser Computer so etwas schaffen?

Was hat das denn mit Emotion zu tun?

Du meinst jetzt keinen Nachbau?
oder was?
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Ponderosa » Fr 31. Mai 2013, 12:48

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 12:38 hat geschrieben:Was hat das denn mit Emotion zu tun?

Du meinst jetzt keinen Nachbau?
oder was?

Natürlich meine ich keinen Nachbau. Und was Kunst mit Emotionen zu tun hat, darfst Du Dir selber ergoogeln.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Sri Aurobindo » Fr 31. Mai 2013, 12:54

Ponderosa » Fr 31. Mai 2013, 13:48 hat geschrieben:Natürlich meine ich keinen Nachbau. Und was Kunst mit Emotionen zu tun hat, darfst Du Dir selber ergoogeln.

Gut - hier möchte ich gar nicht widersprechen.

Mir geht es vor allem um Pragmatik - also um die Frage, wie baut man eine Sixtinische Kapelle höchst effizient auf ... auch kann ein Computer die dafür nötigen Schritte planen und die Maschinen bedienen

Also Computer werden soetwas, wie die Sixtinische Kapelle nachbauen können.

Ob sie auch Ästhetik simulieren können, ist schwieriger zu entscheiden - aber grundsätzlich nicht unmöglich.
Ästhetik hat sehr viel mit Mathematik zu tun (Symmetrie) - hier gibt es sehr viele Regeln, die auch ein Computer erfassen kann

(Zudem kann ein solcher Computer auch Hirngewebe "anschließen" und dadurch bestimmte Reize auf ihren ästhetischen Wert hin bewerten)
Zuletzt geändert von Sri Aurobindo am Fr 31. Mai 2013, 13:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Dark Angel » Fr 31. Mai 2013, 12:54

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 10:20 hat geschrieben:Was ist denn daran religiös, wenn man eine Tatsache feststellt?

Natürlich entstand die erste Zelle - darüber gibt es keine Diskussion!

Es ist überhaupt für meine Ausführungen auch nicht wichtig zu wissen, wie die erste Zelle entstand - wichtig ist lediglich die Tatsache, dass sich daraus die Mannigfaltigkeit der Lebensformen durch Evolution entwickelte.

Ich kenne Darwins Evolutionstheorie sehr genau - sie beschreibt sehr gut, wie durch sp. Mutation und natürliche Selektion die Vielfalt der Lebensformen entsteht - dieser Gedanke ist in (Aurobindos) Evolutionsphilosophie integriert.

Nur hat hier dieses Treiben von sp. Mutation und nat. Selektion einen Zweck
... und dass im Laufe der Evolution immer komplexere Lebensformen entstehen und dass diese zunehmende Komplexität mit einer Zunahme an Bewusstheit einhergeht, ist ebenfalls eine Tatsache

Wenn Du die Evolution(stheorie) sehr gut kennen würdest, wüsstest Du, dass Evolution KEINEN Zweck verfolgt, Evolution KEIN Ziel hat.
Evolution hat NICHT den Zweck der Zunahme von Komplexität.
Zunahme von Komplexität ist lediglich das Ergebnis, der Anpassung an, sich verändernde, Bedingungen.
Evolution hat auch NICHT den Zweck oder das Ziel Bewusstheit/Bewusstsein hervorzubringen, auch das ist nur das Ergenis der Notwendigkeit zur Anpassung an, sich verändernde Bedingungen.
Mutationen entstehen zufällig durch Transscriptionsfehler bei der Rekombination der Gene, sie sind NICHT speziell und haben KEINEN Zweck und KEIN Ziel.
Natürliche Selektion bedeutet nichts weiter, als nur das ist überlebensfähig, was sich anpassen kann. Auch dahinter gibt es weder Zweck noch Ziel.

Die Vermutung/Annahme Evolution wäre gesteuert, würde einen Zweck haben und/oder ein Ziel verfolgen, IST religiöses Denken beinhaltet zumindest religiöse Aspekte. Ebenso beinhaltet "Evolutionsphilosophie" religiöse Aspekte.
Ist daher als Analogie für die Entwicklung der Computertechnologie unpassend.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Sri Aurobindo » Fr 31. Mai 2013, 12:59

Dark Angel » Fr 31. Mai 2013, 13:54 hat geschrieben:Wenn Du die Evolution(stheorie) sehr gut kennen würdest, wüsstest Du, dass Evolution KEINEN Zweck verfolgt, Evolution KEIN Ziel hat.
Evolution hat NICHT den Zweck der Zunahme von Komplexität.
Zunahme von Komplexität ist lediglich das Ergebnis, der Anpassung an, sich verändernde, Bedingungen.
Evolution hat auch NICHT den Zweck oder das Ziel Bewusstheit/Bewusstsein hervorzubringen, auch das ist nur das Ergenis der Notwendigkeit zur Anpassung an, sich verändernde Bedingungen.
Mutationen entstehen zufällig durch Transscriptionsfehler bei der Rekombination der Gene, sie sind NICHT speziell und haben KEINEN Zweck und KEIN Ziel.
Natürliche Selektion bedeutet nichts weiter, als nur das ist überlebensfähig, was sich anpassen kann. Auch dahinter gibt es weder Zweck noch Ziel.

Die Vermutung/Annahme Evolution wäre gesteuert, würde einen Zweck haben und/oder ein Ziel verfolgen, IST religiöses Denken beinhaltet zumindest religiöse Aspekte. Ebenso beinhaltet "Evolutionsphilosophie" religiöse Aspekte.
Ist daher als Analogie für die Entwicklung der Computertechnologie unpassend.

Was Du hier behauptest kann Wissenschaft überhaupt nicht begründen!

Die Zunahme an Komplexität im Verlauf der Evolution ist logisch zu begründen und eine Tatsache.
Die Zunahme an Bewusstheit im Verlauf der Evolution ist logisch zu begründen und eine Tatsache.
--> Ich muss das nicht Zweck nennen (mach auch nicht ich - sondern Aurobindo) - aber es bleiben Tatsachen!

Höhere Komplexität ermöglicht mehr Bewusstsein und mehr Bewusstsein ist ein Überlebensvorteil!
... Nicht ohne Grund ist eben das Wesen mit der höchsten strukturellen Komplexität auch das Dominante im Überlebenskampf
Zuletzt geändert von Sri Aurobindo am Fr 31. Mai 2013, 12:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Ponderosa » Fr 31. Mai 2013, 13:11

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 12:59 hat geschrieben:Höhere Komplexität ermöglicht mehr Bewusstsein und mehr Bewusstsein ist ein Überlebensvorteil!
... Nicht ohne Grund ist eben das Wesen mit der höchsten strukturellen Komplexität auch das Dominante im Überlebenskampf

Bist Du da sicher?

Küchenschaben gibt es nicht erst, seitdem es Küchen gibt. Mehr als 300 Millionen Jahre existieren die Schaben schon auf unserer Erde. Das war die Zeit, als die Dinosaurier entstanden, die bereits vor 60 Millionen Jahren wieder ausstarben. ...
Die Kakerlake ist ein wahrer Überlebenskünstler. Versuche des Biologen Charlie Cockell haben gezeigt, dass sie sogar weltuntergangsähnliche Katastrophen überleben würden. Sauerstoffentzug und Explosionen machen den Schaben nichts aus. Auf den neu entdeckten Planeten Gliese 667Cc und Gliese 581d, wo Forscher Leben für möglich halten, wären sie deshalb die einzige Spezies, die zurechtkommen würde, meint Astrophysikerin Lisa Kaltenegger.

http://www.pm-magazin.de/r/natur/kannibalen-mit-herz-–-die-kakerlaken


:D
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Sri Aurobindo » Fr 31. Mai 2013, 13:14

Ponderosa » Fr 31. Mai 2013, 14:11 hat geschrieben:Bist Du da sicher?



:D

Ja und?

Küchenschaben dominieren aber nicht den Planeten!
(Der Mensch schon)

Und wenn der Mensch das will, dann könnte er alles Leben im Sonnensystem dauerhaft vernichten!
... Das kann sonst kein anderes Wesen im Sonnensystem!

Und überhaupt:
PM ist wohl nun wirklich keine Quelle in wissenschaftlichen Diskussionen!
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Ponderosa » Fr 31. Mai 2013, 13:32

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 13:14 hat geschrieben:Ja und?

Küchenschaben dominieren aber nicht den Planeten!
(Der Mensch schon)

Und wenn der Mensch das will, dann könnte er alles Leben im Sonnensystem dauerhaft vernichten!
... Das kann sonst kein anderes Wesen im Sonnensystem!

Der Mensch dominiert den Planeten, weil er gut zerstören kann?
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Sri Aurobindo » Fr 31. Mai 2013, 13:33

Ponderosa » Fr 31. Mai 2013, 14:32 hat geschrieben:Der Mensch dominiert den Planeten, weil er gut zerstören kann?

*seufz*

Nein weil der Mensch über große Macht verfügt, verfügt er auch über die Macht zu vernichten!
Zuletzt geändert von Sri Aurobindo am Fr 31. Mai 2013, 15:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Ponderosa » Fr 31. Mai 2013, 13:54

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 13:33 hat geschrieben:*seufz*

Nein weil der Mensch über große Macht verfügt, verfügt er auch über die Mach zu vernichten!

Warum tut sich der mächtige Mensch dann so schwer im Umgang mit Neobiota?

Neobiota können schädliche Auswirkungen auf die Wirtschaft haben; die weltweiten jährlichen Verluste durch Neobiota schätzt Davis (2009) auf mehrere hundert Milliarden Dollar. Auch hier treten Neobiota als Vektoren für Pathogene auf, etwa von Nutzpflanzen-Krankheitserregern. In Südafrika hingegen senkten eingeschleppte Kiefern (Pinus), Eukalypten (Eucalyptus) und Akazien (Acacia) den Wassergehalt von Böden, wodurch die Landwirtschaft Schaden nahm. Auch können Neobiota selbst Schädlinge sein, wie z. B. der Forstschädling Blaue Fichtenholzwespe (Sirex noctilio).[31] In armen Regionen kann dies verheerend sein: Die Tabakmottenschildlaus (Bemisia tabaci) führte in armen Regionen Mexikos das Tomatenvirus TYLCV ein; die Bauern können sich Bekämpfungsmaßnahmen wie Pestizide nicht leisten, und die Ernte fällt oft nahezu total aus.

http://de.wikipedia.org/wiki/Neobiota#Auswirkungen

Wollhandkrabben – vor allem die weichen, sich in Häutung befindlichen Tiere – werden von Aalen, Barschen, Alanden und anderen Fischen gezielt gesucht und gefressen. Einzige Vogelart, die die Art gelegentlich in höheren Anteilen fängt, ist der Graureiher, bei dem er in einzelnen Kolonien bis zu 20 % der Nahrung ausmachen kann. Neben der sog. Brandfleckenkrankheit wird die Wollhandkrabbe auch vom Erreger der Krebspest befallen, der bei ihr aber nur geringe Schäden verursacht.

Im Jahr 1935 wurden in der Elbe 500 Tonnen der Art eingefangen; 1936 sammelten Menschen in ganz Norddeutschland per Hand über 20 Millionen junger Krabben ein. Fanganlagen für aufwandernde Jungkrebse an Wehren waren von den 1930er Jahren bis in die 1950er Jahre in Betrieb. Aber erst die rapide Gewässerverschmutzung in der Mitte des 20. Jahrhunderts führte etwa in der Elbe vorübergehend zu einem Zusammenbruch der Population. Gegen die inzwischen wieder anwachsende Zahl der Wollhandkrabben wurden spezielle Fanggeräte entwickelt, allerdings mit fraglichem Ergebnis. Während der Wanderungen der Krabben werden an Stauwehren und Schleusen, die als Barrieren wirken – beispielsweise die Fischtreppen an der Elbe-Staustufe bei Geesthacht –, mit Hilfe automatischer Fanganlagen tonnenweise Tiere eingesammelt und einer Verwertung zugeführt. Auch Angelvereine führen entsprechende Fangaktionen durch.

Zurzeit wird in Spanien versucht, eine Ansiedlung der Art in der Guadalqivir-Mündung zu verhindern, wo sie bisher eher vereinzelt beobachtet worden ist.[7] Der Erfolg bleibt abzuwarten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesische_Wollhandkrabbe
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Dark Angel » Fr 31. Mai 2013, 14:11

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 12:59 hat geschrieben:Was Du hier behauptest kann Wissenschaft überhaupt nicht begründen!

Ach kann nicht?
Na dann lies mal Manfred Eigen "Hyperzyklen", oder Heinrich K. Erben "Intelligenzen im Kosmos" oder Günther Wächtershäuser, "RNA-Welten" oder Christian Kummer "Selbstorganisation des Lebendigen" oder gar das alte Büchlein (1969) von Jaques Monod "Zufall und Notwendigkeit"
Da wirst Du sehen, wie "wenig" Wissenschaft begründen kann.

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 12:59 hat geschrieben:Die Zunahme an Komplexität im Verlauf der Evolution ist logisch zu begründen und eine Tatsache.

Richtig, Zunahme an Komplexität ist eine Tatsache und diese Tatsachen kann auch hinreichend erklärt werden. Nur mit Logik hat das wenig zu tun.
Und die Tatsache der Zunahme von Komplexität ändert auch nichts daran, dass es sich um das Ergebnis von Anpassung an, sich verändernde, Umweltbedingungen handelt und NICHT um den Zweck der Evolution.
Die bloße Tatsache zunehmender Komplexität bedeutet nichts weiter als das Komplexität zugenommen HAT und NICHT, dass diese Zunahme der Zweck von irgendetwas ist.

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 12:59 hat geschrieben:Die Zunahme an Bewusstheit im Verlauf der Evolution ist logisch zu begründen und eine Tatsache.

Nein das ist keine Tatsache. Tatsache ist lediglich, dass sich Bewusstsein entwickelt hat. Von einer Zunahme von Bewusstsein/Bewusstheit kein keine Rede sein und davon, dass es sich dabei um eine Tatsache handelt schon gar nicht.
Der Grund dafür ist, dass es KEINE einheitliche/eindeutige Definition von Bewusstsein gibt. In Neurowissenschaften, Kognitionswissenschaften, Psychologie oder Philosophie wird Bewusstsein ganz unterschiedlich definiert.


Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 12:59 hat geschrieben:--> Ich muss das nicht Zweck nennen (mach auch nicht ich - sondern Aurobindo) - aber es bleiben Tatsachen!

Aurobindo ist KEIN Evolutionsbiologe, sondern Philosoph - dessen Philosophie religiös begründet und motiviert ist.
Und nochmal: Die bloße Beschreibung von Tatsachen, sagt nichts über die Entstehung der Tatsache an sich aus, sagt nichts darüber aus, ob das Entstehen/die Entwicklung dieser Tatsache zufällig erfolgte oder einem Zweck dient.

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 12:59 hat geschrieben:Höhere Komplexität ermöglicht mehr Bewusstsein und mehr Bewusstsein ist ein Überlebensvorteil!

Das ist ein Trugschluss! 1. ist höhere Komplexität NICHT zwingend ein Überlebensvorteil, wie Thermophile und Extremophile beweisen, wie anhand der mehrfach aufgetretenen Massensterben belegbar ist und 2. hat höhere Komplexität nicht zwingend Bewusstsein zur Folge.
Verfügte T.Rex über Bewusstsein oder war das einfach nur eine Fressmaschine? Gleiches gilt für den Terrorvogel.
So lange Du nicht eindeutig definieren kannst, WAS Bewusstsein denn eigentlich ist, kannst Du nicht von Überlebensvorteil sprechen.
Und nochwas: Es gibt Bewusstsein bzw etwas/jemand verfügt über Bewusstsein oder eben nicht. Für Bewusstsein gibt es keine Steigerung - kein mehr. Man kann lediglich über mehr Wissen verfügen, aber NICHT über mehr Bewusstsein.

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 12:59 hat geschrieben:... Nicht ohne Grund ist eben das Wesen mit der höchsten strukturellen Komplexität auch das Dominante im Überlebenskampf

Auch falsch! Wesen mit der höchsten Komplexität sind NICHT die Dominante im Überlebenskampf, weil es "den" Überlebenskampf nicht gibt.
In einer Umgebung, in der sich Thermophile oder Extremophile vermehren können, in der sie überlebensfähig sind, sind komplexe Lebensformen NICHT überlebensfähig. Auch Wesen mit der höchsten "strukturellen" Komplexität sind NUR in der ökologischen Nische überlebensfähig, an die sie angepasst sind. Auch wenn der Mensch gegenwärtig die anpassungsfähigste Spezies ist, bedeutet das noch lange keinen allgemeinen Überlebensvorteil.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Dark Angel » Fr 31. Mai 2013, 14:14

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 13:14 hat geschrieben:Ja und?

Küchenschaben dominieren aber nicht den Planeten!
(Der Mensch schon)

Und wenn der Mensch das will, dann könnte er alles Leben im Sonnensystem dauerhaft vernichten!
... Das kann sonst kein anderes Wesen im Sonnensystem!

Und überhaupt:
PM ist wohl nun wirklich keine Quelle in wissenschaftlichen Diskussionen!

Welches andere (nachgewiesene) Wesen gibt es denn im Sonnensystem?
Wo gibt es denn (nachgewiesenes) Leben im Sonnensystem, außer auf der Erde?

Auch der Mensch dominiert NICHT den Planeten Erde.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Sri Aurobindo » Fr 31. Mai 2013, 14:21

@ Dark Angel

Wissenschaft kann nicht beweisen, dass es keinen Zweck in der Natur gibt!
... Das liegt jenseits ihres Entscheidungsbereichs!

Wissenschaft kann nur aufzeigen was ist
... und Zunahme von Komplexität erweitert das Funktionsspektrum

Nicht ohne Grund sind die komplexesten Strukturen Gehirne!

Und das komplexeste Gehirn hat der Mensch!

und wozu sollte diese hohe Komplexität sonst dienen als dem Bewusstsein?

Ohne Bewusstsein gäbe es keine Gehirne - und Bewusstsein ist ein Überlebensvorteil.
... Es ist von Vorteil, wenn man sowohl seine Feinde, als auch seine Nahrung wahrnehmen kann!

Es ist lediglich eine Annahme, das Treiben in der Evolution sei ungerichtet.

Nur ist dies unlogisch!

Aber warum das so ist,brauche ich Dir nicht zu erklären - weil das ist wirklich eine Spur zu kompliziert
(soviel weiß ich inzwischen)
Zuletzt geändert von Sri Aurobindo am Fr 31. Mai 2013, 16:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Sri Aurobindo » Fr 31. Mai 2013, 16:37

Ponderosa » Fr 31. Mai 2013, 14:54 hat geschrieben:Warum tut sich der mächtige Mensch dann so schwer im Umgang mit Neobiota?

Deine neobiota sind vielleicht lästig und sicher vor allem für Ökosysteme problematisch
... aber sie sind sicher keine Gefahr für die Kulturentwicklung des Menschen
Zuletzt geändert von Sri Aurobindo am Fr 31. Mai 2013, 16:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Belsazar » Fr 31. Mai 2013, 19:14

Wie soll denn bitte eine "KI" Selbstbewusstheit entwickeln, wenn sie nicht mal eine DNA aufweist?
Sobald irgendein Computer eine künstliche DNA eingebaut bekommt, können wir ja dann sehen, ob er Selbstbewusstheit besitzt oder ob das auch wieder nur ein weiterer Schritt in diese Richtung ist.
Aber ohne die grundlegenste Grundlage von Bewusstsein, die DNA, zu berücksichtigen ist so ein Geschwätz völlig indiskutabel.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Dark Angel » Fr 31. Mai 2013, 19:55

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 14:21 hat geschrieben:@ Dark Angel

Wissenschaft kann nicht beweisen, dass es keinen Zweck in der Natur gibt!
... Das liegt jenseits ihres Entscheidungsbereichs!

Doch kann sie, weil Natur ein deskriptiver Begriff ist. Natur ist kein Wesen, hat keinen Willen und kann daher KEINEN Zweck verfolgen und KEIN Ziel haben.

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 14:21 hat geschrieben:Wissenschaft kann nur aufzeigen was ist
... und Zunahme von Komplexität erweitert das Funktionsspektrum

Wissenschaft kann auch erklären WIE es zur Zunahme der Komplexität kam. Zunahme von komplexität erweitert NICHT zwingend das Funktionsspektrum. Vögel können sich mit Hilfe des Magnetfelds der Erde orientieren/navigieren. Menschen können das nicht. Fledermäuse hören Ultraschall, Menschen nicht. Zunahme der Komplexität hat etwas mit Anpassung an die ökologische Nische zu tun. Nicht mehr und nicht weniger.

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 14:21 hat geschrieben:Nicht ohne Grund sind die komplexesten Strukturen Gehirne!

Und was soll der Grund sein, wenn nicht die Verarbeitung von Sinneseindrücken, der Koordinierung von Verhaltensweisen und Informationsverarbeitung?
Allerdings führt nicht jede Information zur Entwicklung von Bewusstsein.

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 14:21 hat geschrieben:Und das komplexeste Gehirn hat der Mensch!

Ja und?

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 14:21 hat geschrieben:und wozu sollte diese hohe Komplexität sonst dienen als dem Bewusstsein?

Siehe oben - in erster Linie, der Verarbitung von Sinneseindrücken und der Koordinierung von Verhaltensweisen, wie bei jedem anderen Wirbeltier auch. Dass der Mensch das komplexester Gehirn hat, ist Zufall, dass sich der Mensch überhaupt entwickelt hat ist Zufall, dass der Mensch Intelligenz /Bewusstsein entwickelt hat, ebenfalls.
Der Mensch ist es auch, der in seine Entstehung/Entwicklung einen Grund/Sinn/Zweck hineininterpretiert. Der "Natur" ist es vollkommen wurscht, ob Mensch überlebt. So wie es ihr wurscht war ob er sich überhaupt entwickelt.

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 14:21 hat geschrieben:Ohne Bewusstsein gäbe es keine Gehirne - und Bewusstsein ist ein Überlebensvorteil.
... Es ist von Vorteil, wenn man sowohl seine Feinde, als auch seine Nahrung wahrnehmen kann!

Quatsch! Umgekehrt wird ein Schuh draus. Ohne Gehirn hätte sich kein Bewusstsein entwickeln können.
Bewusstsein ist KEIN Überlebensvorteil. Nur die Anpassungsfähigkeit an die Umweltbedingungen bringt einen Überlebensvorteil und dazu ist kein Bewusstsein notwendig.
Wäre dem so, könnte keine andere Art auf der Erde überleben und/oder hätte jemals überleben können.
Ich widerhole meine Frage: Hatte T.Rex ein Bewusstsein? Hatte der Terrorvogel ein B
ewusstsein?

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 14:21 hat geschrieben:Es ist lediglich eine Annahme, das Treiben in der Evolution sei ungerichtet.

Nein ist es NICHT. Evolution ist Chaos!
Es gibt kein Treiben der Evolution, weil Evolution auch nur beschreibt und zwar die Stammesgeschichte der Arten auf der Erde.
Evolution ist KEIN Wesen, hat keinen Willen und kann daher NICHT gerichtet sein.
Das ist ja gerade der Kardinalsfehler, Evolution als etwas zu betrachten, was einen eigenen Willen hat.
Das ist teleologische Sicht, aber NICHT wissenschaftliche.
Die teleologische Grundannahme, dass Evolution zielgerichtet wäre und einen Zweck verfolgt, ist religiöse Sicht und wird von Theologen, NICHT aber von Biologen vertreten.

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 14:21 hat geschrieben:Nur ist dies unlogisch!

Unlogisch ist allerdings Dein Einbringen von Transzendenz in die Evolutionstheorie.
Unlogisch ist Deine Wortwahl "Treiben der Evolution". "Treiben" kann nur ein Wesen mit eigenem Willen, ein Wesen das seinerseits über Intelligenz verfügt.
Das ist aber bei Evolution nicht der Fall.

Matthias Pochmann » Fr 31. Mai 2013, 14:21 hat geschrieben:Aber warum das so ist,brauche ich Dir nicht zu erklären - weil das ist wirklich eine Spur zu kompliziert
(soviel weiß ich inzwischen)

Sagen wir es mal so: Du kannst NICHT erklären, wieso Evolution eine Zweck verfolgen sollte.
Da hätten wir nämlich noch Occams razor, welches alle Deine Zusatzannahmen, die Du hier so mir reinschwurbelst, wegschnippelt.
Diese Zusatzannahmen brauchst Du nämlich, um der Evolution Ziel und zweck unterzujubeln. Ich hingegen komme ohne aus.
Liegt wahrscheinlich daran, dass für mich nur Fakten zählen. Bin ich von meiner Arbeit her so gewöhnt. Da gibt/gab es kein hätte, wäre, wenn und könnte ja sein. Wahrscheinlichkeiten ja, aber die lassen sich nur aus Fakten ableiten.

Nix für ungut, aber es gibt zu viele philosophische Richtungen, die sich teilweise gegenseitig widersprechen, als dass auch nur eine von ihnen Voraussagen für die Zukunft machen könnte. Und das ist bei Deiner fernöstlichen Philosophie nicht anders.

Wie bereits gesagt es gibt weder eindeutige Definitionen für Bewusstsein noch für Intelligenz, wir wissen NICHT wie menschliche Denkprozesse ablaufen und dann kommst Du daher und erzählst was von "Offenbarung" des Bewusstseins, von Erweiterung/Zunahme des Bewusstseins
und meinst das Geschwurbel wäre zu kompliziert für mich.
Nä mein Guter. :D
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen

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