KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Sri Aurobindo » Sa 1. Jun 2013, 14:45

@ Dark Angel

Was wäre, wenn

1
Gott existiert

2
Ein naturwissenschaftlicher Beweis der Existenz eines intelligenten Weltenschöpfers erst mit dem Verständnis der Dunklen Energie möglich wird
... Also vielleicht mit den wissenschaftlichen Methoden des 25. Jahrhunderts

Kannst Du beweisen, dass das unmöglich ist?



Aber darum geht es gar nicht - ich sagte Dir bereits, dass ich es nicht Zweck nennen muss für meine Argumentation.

Mir reicht es zu sagen, dass sich bei hinreichend langer Zeit:

1
Mögliches entwickelt

2
Beständiges bleibt
(was dem allgegenwärtigen Zersetzungsdruck stand hält)





Und mehr Bewusstheit (Gewahren):

1
kann sich entwickeln - ist möglich
(und wird bei hinreichend Zeit entstehen)

2
ist beständig, weil sich dadurch Überlebensvorteile herausbilden

Die Sinne, das Denken - das alles sind Überlebensvorteile

es kann sich entwickeln und was sich entwickeln kann, entwickelt sich bei hinreichend langer Zeit und bleibt, wenn es zu bestehen vermag

Ich brauche keine Zusatzannahme, um zu belegen, dass es eine Tendenz zu mehr Bewusstsein gibt!
Dafür reicht Logik und Empirie!
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Dark Angel » Sa 1. Jun 2013, 17:52

Matthias Pochmann » Sa 1. Jun 2013, 14:45 hat geschrieben:@ Dark Angel

Was wäre, wenn

... ist unwissenschaftlich.

Matthias Pochmann » Sa 1. Jun 2013, 14:45 hat geschrieben:1
Gott existiert

Erklärungen, die die Naturwissenschaften liefern, kommen a) ohne Gott aus, machen b) die Existenz (eines) Gottes zunehmend unwahrscheinlich und lassen c) immer weniger Spielraum für godditit.

Matthias Pochmann » Sa 1. Jun 2013, 14:45 hat geschrieben:2
Ein naturwissenschaftlicher Beweis der Existenz eines intelligenten Weltenschöpfers erst mit dem Verständnis der Dunklen Energie möglich wird
... Also vielleicht mit den wissenschaftlichen Methoden des 25. Jahrhunderts

...werden sich die wissenschaftlichen Methoden des 25. Jh. nicht von den heutigen unterscheiden, nur dass die Möglichkeiten größer werden.
Das Verständnis der Dunklen Materie/Dunklen Energie wird kein anderes sein als das Verständnis bisher geklärter bzw erklärter Vorgänge und Prozesse. Also reines Wunschdenken ==> unwissenschaftlich.

Matthias Pochmann » Sa 1. Jun 2013, 14:45 hat geschrieben:Kannst Du beweisen, dass das unmöglich ist?

Das kann ich so wenig wie Du und umgekehrt. Aber im Gegensatz zu Dir halte ich mich an (natur)wissenschaftliche Erklärungen und interpretiere nichts hinein, was nicht da ist.

Matthias Pochmann » Sa 1. Jun 2013, 14:45 hat geschrieben:Aber darum geht es gar nicht - ich sagte Dir bereits, dass ich es nicht Zweck nennen muss für meine Argumentation.

Doch genau darum geht es. Das ist nämlich der Dreh- und Angelpunkt Deiner Argumentation. Ohne diesen Zweck bricht die in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Du brauchst diesen Zweck für Deine Argumentation, baust darauf auf.

Matthias Pochmann » Sa 1. Jun 2013, 14:45 hat geschrieben:Mir reicht es zu sagen, dass sich bei hinreichend langer Zeit:

1
Mögliches entwickelt

Du kannst ja nicht mal sagen WAS möglich ist und noch weniger kannst Du vorhersagen, in welche Richtung der Mensch die Entwicklung lenkt.
Und nicht alles was möglich ist entwickelt sich bzw wird vom Menschen entwickelt.

Matthias Pochmann » Sa 1. Jun 2013, 14:45 hat geschrieben:2
Beständiges bleibt
(was dem allgegenwärtigen Zersetzungsdruck stand hält)

Ist auf Evolution bezogen falsch. Es gibt keinen "Zersetzungsdruck", nur die Notwendigkeit zur Anpassung.

Matthias Pochmann » Sa 1. Jun 2013, 14:45 hat geschrieben:Und mehr Bewusstheit (Gewahren):

1
kann sich entwickeln - ist möglich
(und wird bei hinreichend Zeit entstehen)

Das ist Quatsch. Bewusstsein ist ein Ober- bzw Sammelbegriff, für i.w.S. erlebbare mentale Zustände und Prozesse und für Sammel- bzw Oberbefriffe gibt es KEINE Steigerung.
Also es gibt/jemand oder etwas verfügt über Bewusstsein oder nicht. Es gibt kein mehr oder weniger.

Matthias Pochmann » Sa 1. Jun 2013, 14:45 hat geschrieben:2
ist beständig, weil sich dadurch Überlebensvorteile herausbilden

Bewusstsein, an sich, ist KEIN Überlebensvorteil, wenn keine Anpssungsfähigkeit damit verbunden ist. Die Anpassungsfähigkeit ist entscheidend.
Der Homo neanderthalensis verfügte über Bewusstsein, verfügte über Intelligenz und ist dennoch ausgestorben, weil er NICHT anpassungsfähig genug war.

Matthias Pochmann » Sa 1. Jun 2013, 14:45 hat geschrieben:Die Sinne, das Denken - das alles sind Überlebensvorteile

Nein, sind sie nicht! T.Rex verfügte über Sinne und ist ausgestorben. Homo erectus, Homo neanderthalensis verfügte über Sinne, konnte denken und ist dennoch ausgestorben. Entscheidend ist die Anpassungafähigkeit und die war halt NICHT gegeben.

Matthias Pochmann » Sa 1. Jun 2013, 14:45 hat geschrieben:es kann sich entwickeln und was sich entwickeln kann, entwickelt sich bei hinreichend langer Zeit und bleibt, wenn es zu Bestehen vermag

Falsch! Entscheidend sind Anpassungsfähigkeit, das Vorhandensein ökologischer Nischen und/oder das Fehlen natürlicher Feinde bzw entsprechende größe der jeweiligen Population.
Dinosaurier waren sehr erfolgreich, haben die Erde ca. 150 Mio Jahre dominiert und sind dennoch ausgestorben, weil sie sich letztendlich NICHT anpassen konnten.

Matthias Pochmann » Sa 1. Jun 2013, 14:45 hat geschrieben:Ich brauche keine Zusatzannahme, um zu belegen, dass es eine Tendenz zu mehr Bewusstsein gibt!
Dafür reicht Logik und Empirie!

Deine Argumentation lebt nur von Zusatzannahmen. Es gibt KEINE Tendenz zu mehr Bewusstsein, weil Bewusstsein ein Oberbegriff/Sammelbegriff ist. Entweder es ist vorhanden oder nicht, da gibt es kein mehr.
Auf Empirie (Daten aus Feldforschung) kannst Du definitiv nicht verweisen und sorry, mit Logik ist es nicht weit her.
Was Du hier vorbringst, sind Phantasiegebilde.
So langsam frage ich mich, für wen das zu kompliziert ist.

Übrigens Evolution(stheorie) ist ein Bereich der Naturwissenschaften, die können Antworten und Erklärungen liefern, NICHT die Philosophie. :D
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Achim T. » Sa 1. Jun 2013, 19:08

Dark Angel » Sa 1. Jun 2013, 11:09 hat geschrieben:Tscha nur haben Bewusstsein und gewahren nicht die gleiche Bedeutung.
Während Bewusstsein i.w.S. für erlebbare Existenz mentaler Zustände und Prozesse steht und darüber hinaus sehr unterschiedlich definiert wird (Neurowissenschaften, Kognitionswissenschaften, Psychologie etc), hat "gewahren" die Bedeutung von: auffallen, erspähen, erkennen, wahrnehmen, sehen, bemerken. Also sehr viel eingeschränkter als Bewusstsein und dabei spielt es keine Rolle ob man den Begriff nun als Verb oder substantiviertes Verb gebraucht.


Offenbar war mein Frage nach der Begriffsdefinition nicht ganz belanglos.

Nach meinem Verständnis ist der Begriff "Gewahren" wie auch hier beschrieben ein egher passiver, während "Bewusstsein" ein aktiver ist.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Achim T. » Sa 1. Jun 2013, 19:09

Matthias Pochmann » Sa 1. Jun 2013, 11:17 hat geschrieben:Denk Dir einfach "Gewahren" - es drückt sehr viel von dem aus, was ich mit Bewusstsein ausdrücken will.

Ich kann einen roten Apfel vor mir gewahren
Ich kann mir eines roten Apfel vor mir bewusst werden

... Ein Unterschied (so es einen gibt) ist nicht wirklich von Bedeutung


Der Unterschied ist - aus dem Bewußtsein, dass der Apfel rot ist folgen weitere Schritte (ich denke er ist reif, er ist süß, ich will ihn...). Aus dem Gewahren folgt nichts.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Achim T. » Sa 1. Jun 2013, 19:20

Dark Angel » Sa 1. Jun 2013, 17:52 hat geschrieben:...Erklärungen, die die Naturwissenschaften liefern, kommen a) ohne Gott aus, machen b) die Existenz (eines) Gottes zunehmend unwahrscheinlich und lassen c) immer weniger Spielraum für godditit...


Zu a) Korrekt!

Zu b) Im Gegenteil seit Isaac Newton feststellte actio = reactio gibt es keine irgendwie haltbare nachvollziehbare Erklärung wie das Universum ohne Anstoß von außen entstanden sein soll.

Zu c) Auch falsch - je mehr geforscht wird, desto mehr unbeantwortbare Fragen tauchen auf - unbeantwortete Fragen sind aber nun einmal der Aufenthaltsort Gottes.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Dark Angel » Sa 1. Jun 2013, 19:55

Achim T. » Sa 1. Jun 2013, 19:20 hat geschrieben:
Zu a) Korrekt!

Zu b) Im Gegenteil seit Isaac Newton feststellte actio = reactio gibt es keine irgendwie haltbare nachvollziehbare Erklärung wie das Universum ohne Anstoß von außen entstanden sein soll.

Es gibt noch keine nachvollziehbare Erklärung, jedoch ist die Urknalltheorie nicht mehr alternativlos.
Und Newton ist auch nicht mehr das Maß der Dinge, seit den RTn und der Quantenphysik.

Achim T. » Sa 1. Jun 2013, 19:20 hat geschrieben:Zu c) Auch falsch - je mehr geforscht wird, desto mehr unbeantwortbare Fragen tauchen auf - unbeantwortete Fragen sind aber nun einmal der Aufenthaltsort Gottes.

Nicht unbeantwortbare Fragen, sondern einfach nur Fragen und Fragen sind dazu da, eine Antwort zu finden.
Dass diese Antworten wieder Fragen aufwerfen, liegt in der Natur der Sache, aber mit jeder Antwort die wir finden wird der Spielraum für godditit kleiner.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Dark Angel » Sa 1. Jun 2013, 19:59

Achim T. » Sa 1. Jun 2013, 19:08 hat geschrieben:
Offenbar war mein Frage nach der Begriffsdefinition nicht ganz belanglos.

Nein, ganz und gar nicht. Es gibt nämlich keine eindeutige Definition.
auch wenn das der Threadersteller nicht wahrhaben will

Achim T. » Sa 1. Jun 2013, 19:08 hat geschrieben:Nach meinem Verständnis ist der Begriff "Gewahren" wie auch hier beschrieben ein egher passiver, während "Bewusstsein" ein aktiver ist.

Sehe ich ähnlich. "gewahren" muss ja nicht zwingend bewusst passieren.
Zuletzt geändert von Dark Angel am Sa 1. Jun 2013, 20:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Achim T. » Sa 1. Jun 2013, 20:03

Dark Angel » Sa 1. Jun 2013, 19:55 hat geschrieben:Es gibt noch keine nachvollziehbare Erklärung, jedoch ist die Urknalltheorie nicht mehr alternativlos.
Und Newton ist auch nicht mehr das Maß der Dinge, seit den RTn und der Quantenphysik.


Nicht unbeantwortbare Fragen, sondern einfach nur Fragen und Fragen sind dazu da, eine Antwort zu finden.
Dass diese Antworten wieder Fragen aufwerfen, liegt in der Natur der Sache, aber mit jeder Antwort die wir finden wird der Spielraum für godditit kleiner.


Zu Newton - natürlich ist er nicht das Maß aller Dinge. Aber ich wäre mir keines Ansatzes bewußt der seinem dritten Axiom auch nur andeutungsweise widerspricht.

Zu c): In Ordnung - ich korrigiere unbeantwortbar in unbeantwortet. Sicherlich eine relevante Richtigstellung. Aber an meiner Aussage ändert sich wenig - je mehr Antworten gefunden werden, desto mehr Fragen werden gefunden. Die meisten laufen auf die vorangstellte Frage nach dem Auslöser hinaus.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Sri Aurobindo » Sa 1. Jun 2013, 20:47

Achim T. » Sa 1. Jun 2013, 20:09 hat geschrieben:
Der Unterschied ist - aus dem Bewußtsein, dass der Apfel rot ist folgen weitere Schritte (ich denke er ist reif, er ist süß, ich will ihn...). Aus dem Gewahren folgt nichts.

1
Für mich ist Gewahren durchaus auch aktiv!

2
Was Du hier einführst ist Vorstellung
... ich stelle mir vor, er ist süß
... und ich stelle mir vor, dass es mir Befriedigung verschafft, wenn ich ihn esse.

Aber selbst in der Vorstellung gibt es ein Gewahren des Vorgestellten
... ich habe einen Hauch der Erfahrung, die ich hätte, wenn ich tatsächlich den Apfel essen würde
--> Dieses Hauchs werde ich mir bewusst
--> Dieses Hauchs werde ich gewahr
Zuletzt geändert von Sri Aurobindo am Sa 1. Jun 2013, 20:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Achim T. » Sa 1. Jun 2013, 20:56

Matthias Pochmann » Sa 1. Jun 2013, 20:47 hat geschrieben:1
Für mich ist Gewahren durchaus auch aktiv!

2
Was Du hier einführst ist Vorstellung
... ich stelle mir vor, er ist süß
... und ich stelle mir vor, dass es mir Befriedigung verschafft, wenn ich ihn esse.

Aber selbst in der Vorstellung gibt es ein Gewahren des Vorgestellten
... ich habe einen Hauch der Erfahrung, die ich hätte, wenn ich tatsächlich den Apfel essen würde
--> Dieses Hauchs werde ich mir bewusst
--> Dieses Hauchs werde ich gewahr


Zu 1. dann lass mich das mal enger definieren - Gewahren feststellen dass der Apfel rot ist (soweit noch aktiv - aber es geht nicht weiter) - Bewußtsein (ich habe festgestellt der Apfel ist rot und kann daher aus meinem Wissen folgern dass eine hohe Wahrscheinlichkei besteht dass er süß ist).

Somit zu 2. Jein - Es geht nicht nur um Vorstellung es geht auch um Erfahrung - also tatsächlich erlebtes und es geht um begriffenes also um Verstehen von Reaktionen.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Sri Aurobindo » Sa 1. Jun 2013, 21:07

Achim T. » Sa 1. Jun 2013, 21:56 hat geschrieben:
Zu 1. dann lass mich das mal enger definieren - Gewahren feststellen dass der Apfel rot ist (soweit noch aktiv - aber es geht nicht weiter) - Bewußtsein (ich habe festgestellt der Apfel ist rot und kann daher aus meinem Wissen folgern dass eine hohe Wahrscheinlichkei besteht dass er süß ist).

Somit zu 2. Jein - Es geht nicht nur um Vorstellung es geht auch um Erfahrung - also tatsächlich erlebtes und es geht um begriffenes also um Verstehen von Reaktionen.

Ok, dann verwende ich Gewahren anders - ich verwende Gewahren sowohl als passiv, als auch aktiv

Aber, was Du Bewusstsein nennst, ist nahe bei dem, was ich Bewusstsein nenne
(und halt auch Gewahren)

Gewahren nutze ich vor allem als Übersetzung von "awareness"
http://de.wikipedia.org/wiki/Awareness

als aktiven Prozess - das sich bewusst werden - also Gewahren dessen, was man sich bewusst wird
Zuletzt geändert von Sri Aurobindo am Sa 1. Jun 2013, 21:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Achim T. » Sa 1. Jun 2013, 21:18

[quote="Matthias Pochmann » Sa 1. Jun 2013, 21:07...als aktiven Prozess - das sich bewusst werden - also Gewahren dessen, was man sich bewusst wird[/quote]

Gut ich glaube hier sind wir uns weitgehend einig - ich ersetze einmal "aktiv" und "passiv" mit "aufnehmend" und "verarbeitend".

Gewahren bedeutet hier eben ich nehme in meine Denkstruktur auf dass dieser Apfel rot ist, Bewusstsein bedeutet für mich ich verarbeite was mich diese Färbung erwarten lässt.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Sri Aurobindo » Sa 1. Jun 2013, 21:30

Achim T. » Sa 1. Jun 2013, 22:18 hat geschrieben:Gewahren bedeutet hier eben ich nehme in meine Denkstruktur auf dass dieser Apfel rot ist, Bewusstsein bedeutet für mich ich verarbeite was mich diese Färbung erwarten lässt.

Für mich steht am Ende jedes dieser Prozesse ein Gewahren
;)

also, wenn ich mir vorstelle, was die Farbe des Apfels bedeutet - dann ist da immer ein Gewahren des Vorgestellten

Wenn ich etwas denke, dann ist immer auch ein Gewahren des Denkens

Also gewahrt man schließlich auch die Erwartung dessen, was dem Genuss des Apfels folgt.
...


Aber was genau, sollte daran ganz sicher keine Maschine simulieren können?
Wie kann man sich dessen sicher sein?

Vielleicht nicht bereits 2050 - aber tatsächlich nie?
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Achim T. » Sa 1. Jun 2013, 21:40

Matthias Pochmann » Sa 1. Jun 2013, 21:30 hat geschrieben:Für mich steht am Ende jedes dieser Prozesse ein Gewahren
;)

also, wenn ich mir vorstelle, was die Farbe des Apfels bedeutet - dann ist da immer ein Gewahren des Vorgestellten

Wenn ich etwas denke, dann ist immer auch ein Gewahren des Denkens

Also gewahrt man schließlich auch die Erwartung dessen, was dem Genuss des Apfels folgt.
...


Aber was genau, sollte daran ganz sicher keine Maschine simulieren können?
Wie kann man sich dessen sicher sein?

Vielleicht nicht bereits 2050 - aber tatsächlich nie?


Gut dann hast Du hier ein mehrstufiges Modell meiner Vorstellung - ist absolut in Ordnung.

Zur Maschine: Diese wird mit Sicherheit nicht simulieren können was ihr nicht vorgegeben ist.

Eine Maschine kann nicht von sich selbst aus entscheiden "Wenn ich fünf rote Äpfel gegessen habe und die waren süß, ist der sechste vermutlich auch süß - aber es besteht dennoch eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass dem nicht so ist!" - das wird immer ein ihr vorgegebener Prozessschritt sein. Vorgegeben ist aber eben nicht bewusst.
Zuletzt geändert von Achim T. am Sa 1. Jun 2013, 21:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Sri Aurobindo » Sa 1. Jun 2013, 21:49

Achim T. » Sa 1. Jun 2013, 22:40 hat geschrieben:
Gut dann hast Du hier ein mehrstufiges Modell meiner Vorstellung - ist absolut in Ordnung.

Zur Maschine: Diese wird mit Sicherheit nicht simulieren können was ihr nicht vorgegeben ist.

Eine Maschine kann nicht von sich selbst aus entscheiden "Wenn ich fünf rote Äpfel gegessen habe und die waren süß, ist der sechste vermutlich auch süß - aber es besteht dennoch eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass dem nicht so ist!" - das wird immer ein ihr vorgegebener Prozessschritt sein. Vorgegeben ist aber eben nicht bewusst.

Hm - aber die Fortschritte im Bereich simulierter semantik sind doch beeindruckend
http://de.wikipedia.org/wiki/Watson_(K%C3%BCnstliche_Intelligenz)
Ziel des Projekts ist es letztlich, eine hochwertige Semantische Suchmaschine zu schaffen. Diese soll den Sinn einer in natürlicher Sprache gestellten Frage erfassen und in einer großen Datenbank, die ebenfalls Texte in natürlicher Sprache umfasst, innerhalb kurzer Zeit die relevanten Passagen und Fakten auffinden. Eine derartige Software könnte in vielen Bereichen, etwa der medizinischen Diagnostik, komplexe Entscheidungen unterstützen, insbesondere wenn diese unter Zeitdruck getroffen werden müssen.

Watson besiegt jeden menschlichen Gegner im Finden von Fragen auf gegebene Anworten (Jeopardy)
Schließlich trat Watson bei Jeopardy in drei Sendungen, die zwischen dem 14. und 16. Februar 2011 ausgestrahlt wurden, gegen die früheren Champions Ken Jennings und Brad Rutter an, welche in der Show zuvor Rekordsummen gewonnen hatten. Nachdem das System Watson und der Kandidat Rutter nach der ersten Runde noch gleichauf lagen, ging Watson aus den beiden anderen als klarer Sieger hervor.


Aus Watson soll ein Dr. Watson werden
Watson implementiert Algorithmen der Natürlichen Sprachverarbeitung und des Information Retrieval, aufbauend auf Methoden des Maschinellen Lernens, der Wissensrepräsentation und der automatischen Inferenz.[5] Das System enthält Softwaremodule zur Erstellung von Hypothesen, ihrer Analyse und Bewertung. Es greift dabei auf eine Aussagensammlung und umfangreiche Textbestände zurück, ist jedoch nicht mit dem Internet verbunden. Anfragen an Watson werden bislang in Textform gestellt. Anders als aktuelle Systeme wie z.B. Wolfram Alpha benötigt es jedoch keine formale Abfragesprache. Seit Februar 2011 arbeitet IBM mit der Firma Nuance zusammen, einem führenden Hersteller von Software zur Spracherkennung. Die geplante Fähigkeit, auch gesprochene Fragen zu bearbeiten, soll den Einsatz einer spezialisierten Version Watsons im Gesundheitswesen erleichtern.[6]

IBM plant, auf Watson basierende Systeme im Laufe der nächsten Jahre kommerziell zu vermarkten. Der Leiter des zuständigen Forschungslabors geht davon aus, dass die Kosten des Gesamtsystems zunächst mehrere Millionen US-Dollar betragen könnten, da bereits die notwendige Hardware mindestens eine Million Dollar kostet.[7] Im Rahmen von Pilotstudien wurde das System bislang unter anderem dazu verwendet, Vorhersagen zu treffen, welche Arzneistoffe gegen bestimmte Krankheiten wirksam sein könnten; durch Integration zahlreicher Sensordaten und Informationen zu Umwelteinflüssen vorherzusagen, welche Bauteile komplexer Industriemaschinen Gefahr laufen vorzeitig auszufallen und daher gewartet werden sollten; aber auch dazu, innovative Kombinationen von Zutaten für schmackhafte Kochrezepte vorzuschlagen.[8]
Zuletzt geändert von Sri Aurobindo am Sa 1. Jun 2013, 21:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Achim T. » Sa 1. Jun 2013, 22:04

Matthias Pochmann » Sa 1. Jun 2013, 21:49 hat geschrieben:Hm - aber die Fortschritte im Bereich simulierter semantik sind doch beeindruckend
http://de.wikipedia.org/wiki/Watson_(K%C3%BCnstliche_Intelligenz)

Watson besiegt jeden menschlichen Gegner im Finden von Fragen auf gegebene Anworten (Jeopardy)


Aus Watson soll ein Dr. Watson werden


Das ist Effizienz - die habe ich nie angezweifelt. Im Gegenteil - könnte der Mensch das Bewusstsein abschalten, so könnte er schneller und zielgerichteter Ergebnisse ermitteln als es ihm im "Istzustand" möglich ist - Ob diese für das Leben tauglich wären ist eine andere Frage.

Da sind wir dann genau an dem Punkt den ich "künstlicher Intelligenz" abspreche - diese hat ein vorgegebenes Ziel und vorgegebene Reaktionsmuster. Spontan auftretende Probleme oder Gegebenheiten können nur eingeschränkt verarbeitet werden - zweifelsohne wird auch dieses Thema immer weiter gedehnt werden, aber eben immer nur als Vorgabe, nie als Eigenentscheidung.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Sri Aurobindo » Sa 1. Jun 2013, 23:23

Achim T. » Sa 1. Jun 2013, 23:04 hat geschrieben:
Das ist Effizienz - die habe ich nie angezweifelt. Im Gegenteil - könnte der Mensch das Bewusstsein abschalten, so könnte er schneller und zielgerichteter Ergebnisse ermitteln als es ihm im "Istzustand" möglich ist - Ob diese für das Leben tauglich wären ist eine andere Frage.

Da sind wir dann genau an dem Punkt den ich "künstlicher Intelligenz" abspreche - diese hat ein vorgegebenes Ziel und vorgegebene Reaktionsmuster. Spontan auftretende Probleme oder Gegebenheiten können nur eingeschränkt verarbeitet werden - zweifelsohne wird auch dieses Thema immer weiter gedehnt werden, aber eben immer nur als Vorgabe, nie als Eigenentscheidung.


(...)doch der Tag wird folgen, an dem eine uns überlegene Bewusstheit ihre eigene Entwicklung selbst zu gestalten beginnt. Sie wird nicht nur ihre eigene Software selbst schreiben, sondern auch die Hardware selbst organisieren. Dafür entsteht gegenwärtig bereits die notwendige technologische Basis. Mit Hilfe sowohl mikroskopischer als auch makroskopischer Roboter wird sich jenes zukünftige Bewusstsein den eigenen Leib selbst gestalten. Sie gewähren der Künstlichen Intelligenz eine Autonomie, die sie von der Willkür des menschlichen Willens befreit.

Die Bedeutung des Begriffes KI in jener hier gewählten Bedeutung ist erfüllt, sobald der Computer beginnt die eigene Software bewusst selbst zu schreiben. Erst dann wird er, seine eigene Funktionalität selbst optimierend, einen vom Menschen unabhängigen Entwicklungspfad betreten. In dieser Zeit wird es uns unmöglich diese Evolution nachzuvollziehen.(...)

Wenn es heute so etwas, wie Watson gibt, dann werden morgen schon vergleichbare Weiterentwicklungen sich selbstoptimierende Softwareprozesse erstellen.

Das Eintreten von unvorhersehbaren Möglichkeiten wird dadurch immer unwahrscheinlicher

"Spontan" ist hier relativ zu sehen - das System wird sicher Probleme schneller erkennen und analysieren können und auch schneller eine Lösung liefern, als es der Mensch je könnte.
(mit hinreichend viel Zeit für die Entwicklung des Systems)
Zuletzt geändert von Sri Aurobindo am Sa 1. Jun 2013, 23:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Dark Angel » So 2. Jun 2013, 08:55

Achim T. » Sa 1. Jun 2013, 20:03 hat geschrieben:
Zu Newton - natürlich ist er nicht das Maß aller Dinge. Aber ich wäre mir keines Ansatzes bewußt der seinem dritten Axiom auch nur andeutungsweise widerspricht.

Zu c): In Ordnung - ich korrigiere unbeantwortbar in unbeantwortet. Sicherlich eine relevante Richtigstellung. Aber an meiner Aussage ändert sich wenig - je mehr Antworten gefunden werden, desto mehr Fragen werden gefunden. Die meisten laufen auf die vorangstellte Frage nach dem Auslöser hinaus.

Die meisten Fragen laufen auf das "wie" hinaus. Auf dieses "wie" werden die Wissenschaften irgendwann auch hinreichend genaue Erklärungen/Antworten finden. Wobei auch "wie"-Fragen durchaus nach dem Auslöser/der Ursache fragen, was aber nicht zwingend bedeutet, dass dieser Auslöser/diese Ursache auf eine "höhere Macht" hindeutet. Wirklich unbeantwortbar sind die "Warum"-Fragen. Viele der "Wie"-Fragen beinhalten das "warum" bereits und auch die Antwort darauf, jedoch zieht jede Antwort auf eine "warum"-Frage eine neue Frage nach den "warum" nach sich und das wird irgendwann (leider) grotesk.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Achim T. » So 2. Jun 2013, 23:22

Matthias Pochmann » Sa 1. Jun 2013, 23:23 hat geschrieben:

Wenn es heute so etwas, wie Watson gibt, dann werden morgen schon vergleichbare Weiterentwicklungen sich selbstoptimierende Softwareprozesse erstellen.

Das Eintreten von unvorhersehbaren Möglichkeiten wird dadurch immer unwahrscheinlicher

"Spontan" ist hier relativ zu sehen - das System wird sicher Probleme schneller erkennen und analysieren können und auch schneller eine Lösung liefern, als es der Mensch je könnte.
(mit hinreichend viel Zeit für die Entwicklung des Systems)


Ja Probleme werden erkannt, Lösungen werden gefunden - wie gesagt Effizienz ist vorhanden. Bewusstheit - das Befinden weshalb eine Lösung die bessere ist als eine andere ist jedoch nicht vorhanden. Das ist bei künstlicher Intelligenz generell vorgegeben.
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Achim T.
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Re: KI - Das Erwachen einer neuen Form der Selbstbewusstheit

Beitragvon Achim T. » So 2. Jun 2013, 23:31

Dark Angel » So 2. Jun 2013, 08:55 hat geschrieben:Die meisten Fragen laufen auf das "wie" hinaus. Auf dieses "wie" werden die Wissenschaften irgendwann auch hinreichend genaue Erklärungen/Antworten finden. Wobei auch "wie"-Fragen durchaus nach dem Auslöser/der Ursache fragen, was aber nicht zwingend bedeutet, dass dieser Auslöser/diese Ursache auf eine "höhere Macht" hindeutet. Wirklich unbeantwortbar sind die "Warum"-Fragen. Viele der "Wie"-Fragen beinhalten das "warum" bereits und auch die Antwort darauf, jedoch zieht jede Antwort auf eine "warum"-Frage eine neue Frage nach den "warum" nach sich und das wird irgendwann (leider) grotesk.


Na ja - eine "warum" Frage ist eine Frage nach dem Auslöser.

Aber ist es bereits grotesk wenn ich frage warum fand der Urknall statt?

Warum war da irgendwo ein Energiepotential aus welchem sich das Universum entwickelte?

Warum konnte diese Entwicklung beginnen bevor es eine Zeit gab in welcher der Beginn begründet werden kann?

Warum gab es dieses Energiepotential wenn es keinen Ort gab an welchem es sich befand (der Raum entstand auch erst nach dem Urknall)?

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