Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

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Mari
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Mari » Fr 23. Feb 2018, 21:32

Offene Grenzen sind ein Auslaufmodell. Bündnisse werden stattdessen zunehmen.
LG Mari
Man kann ein ganzes Volk eine Zeit lang belügen, Teile eines Volkes dauernd betrügen, aber nicht das ganze Volk dauernd belügen und betrügen. (Abraham Lincoln)
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H2O
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon H2O » Fr 23. Feb 2018, 21:44

Mari hat geschrieben:(23 Feb 2018, 21:32)

Offene Grenzen sind ein Auslaufmodell. Bündnisse werden stattdessen zunehmen.

Die EU sieht die offenen Grenzen gemäß Schengener Abkommen als Errungenschaft an. Das wird aber Gezetere geben, wenn die Grenzen wieder dicht gemacht werden, weil wir ein Bündnis sein wollen. ;)
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unity in diversity
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon unity in diversity » Fr 23. Feb 2018, 22:13

H2O hat geschrieben:(23 Feb 2018, 21:44)

Die EU sieht die offenen Grenzen gemäß Schengener Abkommen als Errungenschaft an. Das wird aber Gezetere geben, wenn die Grenzen wieder dicht gemacht werden, weil wir ein Bündnis sein wollen. ;)

Die Umsätze von Toyota überschreiten das japanische BSP.
Sollte Japan dichtmachen?
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 23. Feb 2018, 22:55

H2O hat geschrieben:(23 Feb 2018, 21:44)

Die EU sieht die offenen Grenzen gemäß Schengener Abkommen als Errungenschaft an. Das wird aber Gezetere geben, wenn die Grenzen wieder dicht gemacht werden, weil wir ein Bündnis sein wollen. ;)



Treueverhältnis??? Mal abgesehen davon dass ich zwar einen Pass haben kann dennoch mich einem anderen Land ( durch Sprach,Kultur,Mentalität) näher fühlen kann besteht kein Treueverhältnis in irgendeine Form,dass ist keine Ehe und selbst da gilt meist: "Mehr bürgerlicher Schein als ehrliches Sein".
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Zunder » Sa 24. Feb 2018, 00:01

Alpha Centauri hat geschrieben:(23 Feb 2018, 22:55)

Treueverhältnis??? Mal abgesehen davon dass ich zwar einen Pass haben kann dennoch mich einem anderen Land ( durch Sprach,Kultur,Mentalität) näher fühlen kann besteht kein Treueverhältnis in irgendeine Form,dass ist keine Ehe und selbst da gilt meist: "Mehr bürgerlicher Schein als ehrliches Sein".

Es reicht ja auch, wenn der Staat sich loyal gegenüber den eigenen Bürgern verhält.

Was glaubst du, warum sich die Bundesregierung für Deniz Yücel eingesetzt hat?
Weil er Türke ist?
Oder weil er Deutscher ist?
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon TheManFromDownUnder » Sa 24. Feb 2018, 11:00

Ich bin fuer eine Welt ohne Grenzen, speziell in Europa! Wer heute wieder Schlagbaueme und Stacheldraht zwichen sich und seinem Nachbarn will ist fuermich ein Retro Nationalist der sich selber einsperrt.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Skeptiker » Sa 24. Feb 2018, 11:05

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(24 Feb 2018, 11:00)
Ich bin fuer eine Welt ohne Grenzen, speziell in Europa! Wer heute wieder Schlagbaueme und Stacheldraht zwichen sich und seinem Nachbarn will ist fuermich ein Retro Nationalist der sich selber einsperrt.

Ich wäre auch froh, wenn Europa so offen wäre wie Australien. Wir reden hier aber über die Außengrenzen, oder?
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Billie Holiday » Sa 24. Feb 2018, 11:13

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(24 Feb 2018, 11:00)

Ich bin fuer eine Welt ohne Grenzen, speziell in Europa! Wer heute wieder Schlagbaueme und Stacheldraht zwichen sich und seinem Nachbarn will ist fuermich ein Retro Nationalist der sich selber einsperrt.


Auf der Welt gibt es sehr viele unterschiedliche Kulturen, Religionen, Staatsformen. Wer soll sich wem anpassen?
Indien hat sein Kastensystem, in Pakistan wird eine Ehebrecherin gesteinigt.....willst du das bei dir in Australien haben?
Oder sollten Inder und Pakistanis sich anpassen, wenn die nach Australien kommen? Warum?
Die Gesetze wessen Landes sollen weltweit gelten? Oder gibt es dann keine mehr?
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon unity in diversity » Sa 24. Feb 2018, 11:28

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(24 Feb 2018, 11:00)

Ich bin fuer eine Welt ohne Grenzen, speziell in Europa! Wer heute wieder Schlagbaueme und Stacheldraht zwichen sich und seinem Nachbarn will ist fuermich ein Retro Nationalist der sich selber einsperrt.

Viele Europäer denken, daß Merkeldeutschland ein 4. Reich wäre.
Was Hitler nicht mit Panzern und Kanonen geschafft hat, erreicht man mit Schäubles Austeritätspolitik.
Gut, daß Schäuble rechtzeitig von Steinmeier abgedankt wurde.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon TheManFromDownUnder » Sa 24. Feb 2018, 12:00

Skeptiker hat geschrieben:(24 Feb 2018, 11:05)

Ich wäre auch froh, wenn Europa so offen wäre wie Australien. Wir reden hier aber über die Außengrenzen, oder?


Ja ich meinte die Aussengrenzen!
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon TheManFromDownUnder » Sa 24. Feb 2018, 12:05

Billie Holiday hat geschrieben:(24 Feb 2018, 11:13)

Auf der Welt gibt es sehr viele unterschiedliche Kulturen, Religionen, Staatsformen. Wer soll sich wem anpassen?
Indien hat sein Kastensystem, in Pakistan wird eine Ehebrecherin gesteinigt.....willst du das bei dir in Australien haben?
Oder sollten Inder und Pakistanis sich anpassen, wenn die nach Australien kommen? Warum?
Die Gesetze wessen Landes sollen weltweit gelten? Oder gibt es dann keine mehr?


Und was hat das alles mit Grenzen zu tun?

Nichts!

Insbesondere Europa! Willst du wieder Schlagbaueme zwichen Deutschland und Frankreich oder Belgien, Niederlande, Polen! Willst du dich abschotten? In einem deutsch voelkischem Kaefig leben?

Und bitte nicht immer diese Klischees ueber Kasten in Indien, Steinigungen in Parkistan und vielleicht Germanskis in einem afrikanischem Suppentopf :D

Unsere Welt ist sehr vielseitig. Wir sollten das suchen was uns vereint und nicht das was uns trennt ansonsten gehen irgendwann bald die Lichter aus
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 24. Feb 2018, 12:38

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(24 Feb 2018, 11:00)

Ich bin fuer eine Welt ohne Grenzen, speziell in Europa! Wer heute wieder Schlagbaueme und Stacheldraht zwichen sich und seinem Nachbarn will ist fuermich ein Retro Nationalist der sich selber einsperrt.



Das quasi sich einmauern als Symbol der Angst vor der Welt und dem Unbekannten,Ausdruck mangelnden Selbstbewusstsein und krankhafter Verlust Panik bei gleichzeitiger kitschig romantisierter Verklärung von Tradition und Vergangenheit.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Winzer » Sa 24. Feb 2018, 13:42

soso ... und wem nutzt es? Wer einen Pass hat kann quasi jede Grenze passieren. OK, für manche Grenzen braucht es ein Visum, welches in 99% der Fälle auch erteilt wird. Also wo ist das Problem? Wenn der Grenzübertritt nicht gewährt wird gibt es da meist auch einen Grund dafür. Auch der Warenverkehr ist im Prinzip kein Problem, es sei denn, das das Empfängerland durch seine Traditionen / Gesetze wie auch immer Vorbehalte gegen den Import bestehen oder darin n Sicherheitsrisiko sieht, dann sind entsprechende Genehmigungen oder Zölle fällig, also wo ist das Problem.
Den größten Nutzen haben kriminelle. Nach dem Einbruch schwups über die Grenze (ohne Kontrolle) und die Strafverfolgung schaut erstmal in die Röhre. Wolltest Du eine Welt ohne Grenzen, bräuchtest Du eine weltweite Legislative, Judikative und vor allem Exekutive. Da müsstest Du aber alle Religionen, Gebräuche, Sitten aller Völker unter einen Hut bringen, was niemals geschehen wird.
Versuch mal ne Flasche Schnaps vom Duty Free in Saudi Arabien über die Grenze zu bringen, da kannst Du erleben was unterschiedliche Kulturen für unterschiedliche Auffassungen von Rechten haben.

http://www.saudiarabien.de/magazin/alko ... i-arabien/

Das Reisen zwischen Ländern ist mit Schengen klaro einfacher, aber so schwierig war er vorher auch nicht. Wohne nahe der Grenze zu Frankreich und auch vor Schengen konnte man mit dem Perso recht zügig rüber zum Essen oder Einkaufen, kein Problem. Man musst an der Grenze nur mal abbremsen auf Schrittgeschwindigkeit und wenn man mal vom Grenzer gestoppt wurde eben den Perso zeigen, dann ging es aber schon zügig weiter.
... denn wäre nicht der Bauer, so hättest Du kein Brot ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Riesenspielzeug

Nein, ich mag keine Besucher die erst die Tür eintreten und nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Winzer » Sa 24. Feb 2018, 13:53

Zunder hat geschrieben:(24 Feb 2018, 00:01)

Es reicht ja auch, wenn der Staat sich loyal gegenüber den eigenen Bürgern verhält.

Was glaubst du, warum sich die Bundesregierung für Deniz Yücel eingesetzt hat?
Weil er Türke ist?
Oder weil er Deutscher ist?


Weil die 4. Macht im Staat Druck machte
... denn wäre nicht der Bauer, so hättest Du kein Brot ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Riesenspielzeug

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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Skeptiker » Sa 24. Feb 2018, 14:03

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(24 Feb 2018, 12:00)
Ja ich meinte die Aussengrenzen!

Aber hat Australien nicht ein sehr geregeltes Einwanderungsrecht? Ich kenne mich nicht so damit aus, aber Kanada und Australien werden immer wieder als Beispiele genannt die Immigration zu steuern. Genau da sehen viele ja bei Europa das Defizit.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Billie Holiday » Sa 24. Feb 2018, 14:04

Winzer hat geschrieben:(24 Feb 2018, 13:42)

soso ... und wem nutzt es? Wer einen Pass hat kann quasi jede Grenze passieren. OK, für manche Grenzen braucht es ein Visum, welches in 99% der Fälle auch erteilt wird. Also wo ist das Problem? Wenn der Grenzübertritt nicht gewährt wird gibt es da meist auch einen Grund dafür. Auch der Warenverkehr ist im Prinzip kein Problem, es sei denn, das das Empfängerland durch seine Traditionen / Gesetze wie auch immer Vorbehalte gegen den Import bestehen oder darin n Sicherheitsrisiko sieht, dann sind entsprechende Genehmigungen oder Zölle fällig, also wo ist das Problem.
Den größten Nutzen haben kriminelle. Nach dem Einbruch schwups über die Grenze (ohne Kontrolle) und die Strafverfolgung schaut erstmal in die Röhre. Wolltest Du eine Welt ohne Grenzen, bräuchtest Du eine weltweite Legislative, Judikative und vor allem Exekutive. Da müsstest Du aber alle Religionen, Gebräuche, Sitten aller Völker unter einen Hut bringen, was niemals geschehen wird.
Versuch mal ne Flasche Schnaps vom Duty Free in Saudi Arabien über die Grenze zu bringen, da kannst Du erleben was unterschiedliche Kulturen für unterschiedliche Auffassungen von Rechten haben.

http://www.saudiarabien.de/magazin/alko ... i-arabien/

Das Reisen zwischen Ländern ist mit Schengen klaro einfacher, aber so schwierig war er vorher auch nicht. Wohne nahe der Grenze zu Frankreich und auch vor Schengen konnte man mit dem Perso recht zügig rüber zum Essen oder Einkaufen, kein Problem. Man musst an der Grenze nur mal abbremsen auf Schrittgeschwindigkeit und wenn man mal vom Grenzer gestoppt wurde eben den Perso zeigen, dann ging es aber schon zügig weiter.


Wenn Sinn für Realität auf Träumereien trifft.....
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Hyde » Sa 24. Feb 2018, 14:27

Alpha Centauri hat geschrieben:(20 Feb 2018, 18:39)
Zudem sagt Gasse existiert schlicht kein Grundrecht darauf Menschen am überschreiten künstlich und willkürlich gezogener und von Menschen erdachter Grenzen zu hindern ( erst recht nicht mit Waffengewalt, dann ist es ein vollzogenes Unrecht),Gasse weiter: AUS DER EXISTENZ VON STAATENGEBILDEN UND DERER WILLKÜRLICHER UMGRENZUNG FOLGT NICHT DASS EBEN DIESE GEBILDE EIN NATÜRLICHES RECHT HABEN, MENSCHEN ( ZU MAL MIT UNMENSCHLICHEN METHODEN) AN DER ÜBERQUERUNG DIESER UMGRENZUNG ZU HINDERN, VIEL MEHR NEHMEN SICH DIESE STAATENGEBILDE DIESE RECHT WAS KEINES IST EINFACH HERAUS..


Das mag zwar in der Theorie so sein, praktisch gesehen brauchen aber menschliche Gesellschaften ein Mindestmaß an Ordnung und Strukturen, damit sie funktionieren können. Alles andere führt in chaotische Zustände, die niemandem dienlich sind.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Ein Terraner » Sa 24. Feb 2018, 14:52

Teile und Herrsche, sonst ist die Menschheit zum Untergang verurteilt. Ich finde es immer wieder faszinierend das Menschen nur lange genug einer Situation ausgesetzt sein müssen bis sie zu dem Ergebnis kommen das etwas anderes nicht möglich ist und der aktuelle Zustand der ultimativ beste ist.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Rob Schuberth » Sa 24. Feb 2018, 16:53

Dampflok94 hat geschrieben:(23 Feb 2018, 15:40)

Das kommt darauf an, was man mit Grenzen meint. Es gibt ja auch in D eine Grenze z. B. zwischen Berlin und Brandenburg. Und innerhalb Berlins zwischen den einzelnen Bezirken. Derartige Grenzen wird es wohl immer geben. Ob es aber immer Staatsgrenzen geben wird, wage ich nicht zu behaupten. Vielleicht kommt sie ja, die Star-Trek Erde. Wenn auch ohne Vulkanier. ;)



Sorry, aber wenn jetzt der Begriff "Grenzen" (klar definiert in seinem eindeutigen Kontext zu Nationalstaaten) infrage gestellt und "ausgelegt" wird, dann erreichen wir m. E. das Niveau von Studenten...die sich einfach nur aus Fun die Köpfe heiß reden...aber nur um des Redens wegen.

Da klinke ich mich dann aber aus...die Zeiten sind vorbei und das ist auch gut so.
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Re: Eine Welt ohne Grenzen, der Nationalstaat am Ende?

Beitragvon Troh.Klaus » Sa 24. Feb 2018, 16:55

Wenn eine "Welt ohne Grenzen, insbesondere ohne Nationalstaaten" einen evolutionären Vorteil bietet, wird sich ein solcher Zustand schon noch einstellen.
Bei der rapide steigenden Humanbevölkerung muss sich die Evolution derzeit aber wohl um andere Probleme kümmern.

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