Terrorismus und Islam

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Jekyll
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Jekyll » So 6. Aug 2017, 06:56

schelm hat geschrieben:(06 Aug 2017, 07:43)

Sie müssen sich schon entscheiden, Hr. Jekyll, ob es " den " Islam gibt oder nicht, dessen Existenz nicht einfach immer davon abhängig machen, wenn es Ihnen und anderen passt. Da es also üblicherweise " den " Islam nicht gibt, steht sowohl der friedliche als auch der kopfabschneidende, handabhackende und steinigende Part für " Islam ".
Hier wird gerade die Reduzierung des Islams auf einen - vorwiegend negativen - Aspekt kritisiert, Herr schelm. Ihr Zwischenruf ist insofern deplaciert und ist auch von der Sache her nicht zutreffend.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon schelm » So 6. Aug 2017, 06:58

Nomen Nescio hat geschrieben:(06 Aug 2017, 07:43)

hör doch bitte auf mit dieser unwahrheit verkünden ob sie das evangelium ist. eine kuh ist ein tier, aber nicht jedes tier ist eine kuh.
ein islamist ist ein fanatischer muslim der in einer theokratie leben will. aber nicht jeder muslim denkt so.

Es geht nicht darum, ob jeder Bock hat Gewalt anzuwenden. Die meisten halbwegs zivilisierten Menschen haben das naturgemäß nicht. Es gibt keinen theologischen Islam, der sich von Gewalt distanziert, ganz im Gegenteil, der Koran ist randvoll mit Aufrufen zur Gewalt. Ihre Anwendung ist nicht weniger legitim als Barmherzigkeit.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Jekyll » So 6. Aug 2017, 07:00

schelm hat geschrieben:(06 Aug 2017, 07:43)
Der Gebrauch des - ismus ist hier eigentlich eine Verzerrung, die implizieren soll, der wahre, der reine Islam hätte mit Gewalt nichts zu tun, die Religion würde demzufolge nur missbraucht. Wird sie nicht. Sie ist ambivalent, Gewaltanwendung ist genauso legitim wie Barmherzigkeit. Also könnte letzteres genauso der " - ismus " sein.
Nein, es wird explizit darauf hingewiesen, dass der Islam als Weltreligion nicht auf einzelne Aspekte (von "Kritikern" mit Vorliebe auf negative) reduziert werden kann. Punkt, aus.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon schelm » So 6. Aug 2017, 07:02

Jekyll hat geschrieben:(06 Aug 2017, 07:56)

Hier wird gerade die Reduzierung des Islams auf einen - vorwiegend negativen - Aspekt kritisiert, Herr schelm. Ihr Zwischenruf ist insofern deplaciert und ist auch von der Sache her nicht zutreffend.

Mein Zwischenruf ist berechtigt, Ihre Bewertung hingegen falsch. Der User hat den Islam nicht auf Gewalt reduziert, sondern bestreitet die Leugnung der politisch korrekten Irreführer, den Islam von der legitimen Gewaltanwendung freizusprechen. Gewalt und Friedfertigkeit ermöglicht der Islam durch seine theologische Ambivalenz, er kennt kein abschließendes Paradigma seines Stifters, welches die Anwendung von Gewalt delegitimiert.
Zuletzt geändert von schelm am So 6. Aug 2017, 07:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Jekyll » So 6. Aug 2017, 07:03

schelm hat geschrieben:(06 Aug 2017, 07:58)

Es geht nicht darum, ob jeder Bock hat Gewalt anzuwenden. Die meisten halbwegs zivilisierten Menschen haben das naturgemäß nicht. Es gibt keinen theologischen Islam, der sich von Gewalt distanziert, ganz im Gegenteil, der Koran ist randvoll mit Aufrufen zur Gewalt. Ihre Anwendung ist nicht weniger legitim als Barmherzigkeit.
Sie haben die aktuell relevante Thematik in der Diskussion nicht realisiert, und wie Weltreligionen funktioniert haben Sie offenbar auch nicht verstanden (Gewalt gehört offensichtlich dazu, siehe insbesondere AT).
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon schelm » So 6. Aug 2017, 07:06

Jekyll hat geschrieben:(06 Aug 2017, 08:00)

Nein, es wird explizit darauf hingewiesen, dass der Islam als Weltreligion nicht auf einzelne Aspekte (von "Kritikern" mit Vorliebe auf negative) reduziert werden kann. Punkt, aus.

Nope. Islamismus = auch Islam. Warum ? Islamismus gibt es nicht. Was unter Islamismus verstanden und als Missbrauch der Religion verkauft wird, ist hingegen ein ebenso legitimer Bestandteil wie Barmherzigkeit.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Jekyll » So 6. Aug 2017, 07:10

schelm hat geschrieben:(06 Aug 2017, 08:02)

Mein Zwischenruf ist berechtigt, Ihre Bewertung hingegen falsch. Der User hat den Islam nicht auf Gewalt reduziert, sondern bestreitet die Leugnung der politisch korreten Irreführer, den Islam von der legitimen Gewaltanwendung freizusprechen. Gewalt und Friedfertigkeit ermöglicht der Islam durch seine theologische Ambivalenz, er kennt kein abschließendes Paradigma seines Stifters, welches die Anwendung von Gewalt delegitimiert.
Sprechen Sie für sich, Herr schelm. Die Formulierung "Islamismus ist Islam" stellt eine Gleichsetzung dar - die einer Unterkategorie mit einem Oberbegriff. Ihre frei interpretierten Schlüsse gehen an der gegenwärtigen Diskussion vorbei.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Jekyll » So 6. Aug 2017, 07:11

schelm hat geschrieben:(06 Aug 2017, 08:06)

Nope. Islamismus = auch Islam.
q.e.d.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon schelm » So 6. Aug 2017, 07:12

Jekyll hat geschrieben:(06 Aug 2017, 08:03)

Sie haben die aktuell relevante Thematik in der Diskussion nicht realisiert, und wie Weltreligionen funktioniert haben Sie offenbar auch nicht verstanden (Gewalt gehört offensichtlich dazu, siehe insbesondere AT).

Der Diskurs ist sinnbefreit. Natürlich wird von Ihrer Seite unermüdlich die gleiche Nebelkerze gezündet. Sie haben keinen Jesus, der Gewalt delegitimiert durch das Gebot der Feindesliebe und der fehlenden Sündenfreiheit aller Menschen, sie haben auch keine Glaubenskongregation, die Gewalt delegitimiert, aber sie haben Rechtsgelehrte, die nach Gutdünken gern eine Fatwa aussprechen und jemanden für Vogelfrei erklären können. Und, der Islam kennt nach wie vor die Todesstrafe für den Abfall vom Glauben.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon schelm » So 6. Aug 2017, 07:16

Jekyll hat geschrieben:(06 Aug 2017, 08:11)

q.e.d.

Das wahrlich schelmische daran ist, Sie benutzen die Aussage, der - ismus wäre auch Islam ja nicht als Beleg für die gleichberechtigte Anwendung von Barmherzigkeit UND Gewalt im Islam, sondern als Beleg, der - ismus sei quasi eine Abweichung von der reinen Lehre, ein Missbrauch der Religion. Ist er aber nicht. Punkt.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon schelm » So 6. Aug 2017, 07:29

Jekyll hat geschrieben:(06 Aug 2017, 08:10)

Sprechen Sie für sich, Herr schelm. Die Formulierung "Islamismus ist Islam" stellt eine Gleichsetzung dar - die einer Unterkategorie mit einem Oberbegriff. Ihre frei interpretierten Schlüsse gehen an der gegenwärtigen Diskussion vorbei.

Nope, tut sie nicht. Ich erklär Ihnen das gern, aber nur im Ansatz. " Streicheln ist Liebe " brächte niemanden auf den Gedanken, Streicheln als vollumfängliche Beschreibung von Liebe zu verstehen, sondern als ein Ausdruck, ein Teilaspekt, der zweifellos zur Liebe gehört. Bei solchen Formulierungen wird grundsätzlich ein " auch " weggelassen, denken Sie selbstständig und mal scharf nach, warum !
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Nomen Nescio » So 6. Aug 2017, 09:11

schelm hat geschrieben:(06 Aug 2017, 08:06)

Nope. Islamismus = auch Islam. Warum ? Islamismus gibt es nicht. Was unter Islamismus verstanden und als Missbrauch der Religion verkauft wird, ist hingegen ein ebenso legitimer Bestandteil wie Barmherzigkeit.

auch in der christlichen lehre kennt man äußersten. denk mal an den vielen »kriegen» im AT. begann das nicht schon bei josua, oder war das noch früher?

christen könnten auch jetzt noch zur waffe grifen um ihre religion zu verteidigen. ich habe jedenfalls von einem gehört. er ist nicht einmal bigott, sondern ein überzeugter gegner der islamischen zwang. und kämpfte an der seite der kurden mit.
bigotte gläubigen können aber auch sehr barmherzig sein. eine freundin meiner mutter war so. die zwei eigenschaften schließen einander also nicht aus. aber auch hier gilt »nicht alle barmherzige gläubigen sind auch bigott«. oder aber fundamentale muslims.

dein argument ist also null und nichtig.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon gödelchen » So 6. Aug 2017, 09:34

Nomen Nescio hat geschrieben:(06 Aug 2017, 10:11)

auch in der christlichen lehre kennt man äußersten. denk mal an den vielen »kriegen» im AT. begann das nicht schon bei josua, oder war das noch früher?


ja, ja, äähh ja ohhh und jetzt ? was gibt es da neues im NT und was gibt es da neues sei Ende Wk II ? Merkst du noch was oder sollen wir noch mal das durchgehen so Schrittchen für Schrittchen ?

Nomen Nescio hat geschrieben:(06 Aug 2017, 10:11)christen könnten auch jetzt noch zur waffe grifen um ihre religion zu verteidigen. ich habe jedenfalls von einem gehört. er ist nicht einmal bigott, sondern ein überzeugter gegner der islamischen zwang. und kämpfte an der seite der kurden mit.
bigotte gläubigen können aber auch sehr barmherzig sein. eine freundin meiner mutter war so. die zwei eigenschaften schließen einander also nicht aus. aber auch hier gilt »nicht alle barmherzige gläubigen sind auch bigott«. oder aber fundamentale muslims..


ja ja ääh, ohhhhh ja und jetzt ? Verrate mir mal ne Ideologie, die nicht das MG im Büchlein hat ? Der mit dem größten MG, was er ja selber nutzte um ...war doch der Kaufmann und Nichtschreibenkönner aus der Stadt auf der arabischen Halbinsel. Eine Ideologie, die einen Durchbruch zur "Welt"ideologie ohne MG vollbringen will, zeigst du mir noch. Aus der zutreffenden geschichtlichen Betrachtung heraus und aus der Systematik des ideologischen Denkens heraus ist deine Sicht ein sog. wahrer Schotte.

Nomen Nescio hat geschrieben:(06 Aug 2017, 10:11)dein argument ist also null und nichtig.


Ich denke jetzt.... ja..äähhh ooooh......... eher sind es deine.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon schelm » So 6. Aug 2017, 12:05

Nomen Nescio hat geschrieben:(06 Aug 2017, 10:11)

auch in der christlichen lehre kennt man äußersten. denk mal an den vielen »kriegen» im AT. begann das nicht schon bei josua, oder war das noch früher?

christen könnten auch jetzt noch zur waffe grifen um ihre religion zu verteidigen. ich habe jedenfalls von einem gehört. er ist nicht einmal bigott, sondern ein überzeugter gegner der islamischen zwang. und kämpfte an der seite der kurden mit.
bigotte gläubigen können aber auch sehr barmherzig sein. eine freundin meiner mutter war so. die zwei eigenschaften schließen einander also nicht aus. aber auch hier gilt »nicht alle barmherzige gläubigen sind auch bigott«. oder aber fundamentale muslims.

dein argument ist also null und nichtig.

Der Koran besitzt im Selbstverständnis des Islam einen anderen Stellenwert. Er gilt als wortwörtliche, unveränderbare und letzte Offenbarung Gottes, er ist kein Sammelsurium historischer Ereignisse und Mythen. Die Anwendung von Gewalt delegitimiert sich im Christentum selber aus dem NT heraus und dem, wie dieses Sammelsurium durch seine Rechtsnachfolgeschaft, beginnend bei Petrus, verstanden wird ( Glaubenskongregation ).

Das Christentum konnte nur deshalb durch die Periode der Aufklärung erfolgreich domestiziert werden, weil es auf diese dafür vorhandenen theologischen Grundlagen festgenagelt wurde. Der vergleichbare Versuch beim Islam ist nicht nur eine Frage der zeitlichen Entwicklungsdifferenz zwischen beiden Religionen, sondern demzufolge eine theologisch weit schwierigere, da die Aufgabe des Anspruch der Wortwörtlichkeit der Offenbarung kaum denkbar auf den Koran übertragen werden kann.

Zwar kann das Sammelsurium an Hadithen in seiner Authentizität angezweifelt bzw. interpretiert werden, jedoch lauert auch hier erneut eine hohe Hürde : Die Sunna des Propheten und der Koran dürfen nicht im Widerspruch zueinander stehen.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Nomen Nescio » So 6. Aug 2017, 12:16

in der zeit der abbasiden, aber auch später, war die islam weniger dogmatisch wie heute.

ich vermute, oder bin da eigentlich sicher, daß die viele öldollars da eine nicht geringe rolle spielen. iran und saudiarabien sind beide sehr streng in der lehre.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon ThorsHamar » So 6. Aug 2017, 18:15

Jekyll hat geschrieben:(06 Aug 2017, 07:17)

"eigentlich" war das entscheidende Wort (was auf die spekulative Natur des Gesagten hinweist, sowohl bei mir als auch bei euch besorgt-kritischen Mitbürgern). Islamismus ist nicht Islam, das erkennt man schon an der offenkundigen Tatsache der begrifflichen Unterscheidung. Der Islam ist eine Religion, -ismus dagegen nur ein Aspekt davon. Einer von vielen.


Nochmal: Islamismus IST IMMER Islam.
Islam ist nicht immer Islamismus.
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon ThorsHamar » So 6. Aug 2017, 18:18

Nomen Nescio hat geschrieben:(06 Aug 2017, 07:43)

hör doch bitte auf mit dieser unwahrheit verkünden ob sie das evangelium ist. eine kuh ist ein tier, aber nicht jedes tier ist eine kuh.
ein islamist ist ein fanatischer muslim der in einer theokratie leben will. aber nicht jeder muslim denkt so.


Vielleicht reichen Deine Deutschkenntnisse nicht aus, um den Informationsgehalt von "Dass Islamismus Islam ist, ist ein Fakt." zu begreifen.
Das heisst nämlich nicht, dass jeder Moslem ein Islamist ist, sondern dass jeder Islamist definitiv und IMMER Moslem ist.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Adam Smith » So 6. Aug 2017, 18:26

ThorsHamar hat geschrieben:(06 Aug 2017, 19:18)
Das heisst nämlich nicht, dass jeder Moslem ein Islamist ist, sondern dass jeder Islamist definitiv und IMMER Moslem ist.

Und zwar in der Regel ein Moslem der sich gut mit dem Islam auskennt.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Nomen Nescio » So 6. Aug 2017, 18:44

ThorsHamar hat geschrieben:(06 Aug 2017, 19:18)

Das heisst nämlich nicht, dass jeder Moslem ein Islamist ist, sondern dass jeder Islamist definitiv und IMMER Moslem ist.

aha, du meinst das denken SIE.

frage mal shiiten was sunniten sind und umgekehrt. ketzer, teufels, usw. jedenfalls NICHT muslim.
bah, das ich heute schon zum zweiten mal darauf weisen muß daß man in diskussionen den äußersten sorgfalt betrachten muß.
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Re: Terrorismus und Islam

Beitragvon Nomen Nescio » So 6. Aug 2017, 18:46

ThorsHamar hat geschrieben:(06 Aug 2017, 19:15)

Nochmal: Islamismus IST IMMER Islam.
Islam ist nicht immer Islamismus.

eine kuh ist IMMER ein tier.
ein tier ist nicht immer eine kuh.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
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