Entwicklung der Bürgerkriege in Syrien/Irak

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Sole.survivor@web.de
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Re: Entwicklung der Bürgerkriege in Syrien/Irak

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Fr 28. Jul 2017, 18:24

Nomen Nescio hat geschrieben:(28 Jul 2017, 19:19)

innere, d'accord. äußere... gilt das auch für die türkei ??? welche denn :?:

Ich betrachte IS als äußeren Feind.
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Adam Smith
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Re: Entwicklung der Bürgerkriege in Syrien/Irak

Beitragvon Adam Smith » Fr 28. Jul 2017, 18:55

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(28 Jul 2017, 19:24)

Ich betrachte IS als äußeren Feind.

Heute gab es doch wieder einen Angriff.
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Kardux
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Re: Entwicklung der Bürgerkriege in Syrien/Irak

Beitragvon Kardux » Fr 28. Jul 2017, 20:25

Audi hat geschrieben:(28 Jul 2017, 18:35)

Ja was kann Russland tun wenn die Türkei dort einmarschiert?

Zwist mit der NATO kann erdo ganz selbst ordentlich


Die Türkei kann nirgendwo einmarschieren, wenn Russland Soldaten dort stationiert, oder anderweitig ein Signal sendet, dass es Konsequenzen droht.
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Re: Entwicklung der Bürgerkriege in Syrien/Irak

Beitragvon Kardux » Fr 28. Jul 2017, 20:40

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(28 Jul 2017, 19:24)

Ich betrachte IS als äußeren Feind.


Netter Witz...

Die Türkei war und ist ein Terrorpate. Bis heute reisen islamistische Terroristen über Gaziantep gemütlich ein und aus. Jetzt, gerade, wo die Kurden die IS-Hauptstadt Raqqa mithilfe der USA erobern, bombardiert die Türkei etliche Ziele der Kurden, und plant darüber hinaus auch noch den Angriff auf ein kurdisches Kanton. Damit werden die Streitkräfte der Kurden gebunden - das sollte eine logische Schlussfolgerung sein. Genauso sollte man daraus schliessen, dass die Türkei nicht daran interessiert ist, dass Raqqa vom IS befreit wird.

Die Nebelkerzen sind absolut irrelevant. Immerhin ist die Türkei zu jedem erdenklichen false-flag-Angriff bereit. Da müsste man nur den großen Angriff in Ankara als Beispiel heranziehen oder den in Suruc. Ja, bis heute ist nicht einmal klar ob der Putsch nicht inszeniert war. Also mit Inszenierungen hat die Erdogan-Türkei reichlich Erfahrung...
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Re: Entwicklung der Bürgerkriege in Syrien/Irak

Beitragvon SirToby » So 30. Jul 2017, 09:11

Ich merke in letzter Zeit mal wieder, wie die Der-Westen-ist-an-allem-schuld-Kleinkind-Fraktion wieder mal die neuesten Unwahrheiten und Lügen verbreitet:

Das allerneueste, Mossul wäre angeblich ja so soviel stärker zerstört als Aleppo.

Nun, in Aleppo wurde 4 einhalb gekämpft, mit wechselnden Frontabschnitten, Mossul wurde in 9 Monaten erobert. Alleine das sollte schon klar machen, welche Stadt mehr gelitten hat, wenn man sich schon auf dieses Kindergartenniveau begibt.

Wie man es halt von dieser Fraktion gewohnt ist, wird nivelliert und relativiert, bis selbst Assads Giftgas zum Nasenspray verkommt.

Nein, die Situation der Eroberung Mossuls und Aleppos war und ist nicht vergleichbar, weder in ihrer Ausgangssituation, noch im Ausmaß ihrer Zerstörung.

https://sethfrantzman.com/2017/03/25/wh ... different/

Was wäre eigentlich die Alternative zur Eroberung Mossuls gewesen? Eine Millionenstadt in der Hand einer Terrorgruppe belassen?
Daniel Patrick Moynihan: "Sie haben ein Recht auf ihre eigene Meinung! Sie haben kein Recht auf ihre eigenen Fakten!"
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Kardux
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Re: Entwicklung der Bürgerkriege in Syrien/Irak

Beitragvon Kardux » So 30. Jul 2017, 13:51

SirToby hat geschrieben:(30 Jul 2017, 10:11)

Ich merke in letzter Zeit mal wieder, wie die Der-Westen-ist-an-allem-schuld-Kleinkind-Fraktion wieder mal die neuesten Unwahrheiten und Lügen verbreitet:

Das allerneueste, Mossul wäre angeblich ja so soviel stärker zerstört als Aleppo.

Nun, in Aleppo wurde 4 einhalb gekämpft, mit wechselnden Frontabschnitten, Mossul wurde in 9 Monaten erobert. Alleine das sollte schon klar machen, welche Stadt mehr gelitten hat, wenn man sich schon auf dieses Kindergartenniveau begibt.

Wie man es halt von dieser Fraktion gewohnt ist, wird nivelliert und relativiert, bis selbst Assads Giftgas zum Nasenspray verkommt.

Nein, die Situation der Eroberung Mossuls und Aleppos war und ist nicht vergleichbar, weder in ihrer Ausgangssituation, noch im Ausmaß ihrer Zerstörung.

https://sethfrantzman.com/2017/03/25/wh ... different/

Was wäre eigentlich die Alternative zur Eroberung Mossuls gewesen? Eine Millionenstadt in der Hand einer Terrorgruppe belassen?


Inwiefern unterscheiden Sie sich eigentlich vom User "Audi"? Sie spielen die Zerstörung Mosuls herunter, er/sie Aleppos. In Mosul sprechen Sie von Kollateralschäden, in Aleppo von einem Verbrechen. Ihr pro-russisches Pendant tut es umgekehrt.

Unterm Strich war die Befreiung beider Städte von den Extremisten notwendig, aber der Preis dafür hätte kaum höher sein können - in beiden Fällen. Die Frage die sich stellt ist, ob es hätte so weit kommen müssen aber auch wann beide Supermächte endlich Lösungen umsetzen. Denn Städte in Schutt und Asche bomben kann wohl nicht als beste Lösung bezeichnet werden...
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Offensive an drei Fronten

Beitragvon King Kong 2006 » Di 1. Aug 2017, 06:55

In Syrien und Irak wird maßgeblich an drei Fronten Druck gemacht. In Syrien gibt es eine Zangenbewegung die sich auf das Euphrat-Tal zubewegt. Im Süden auf as-Sukhnah und im Norden entlang des Highway Nummer 4 direkt auf das Euphrat-Tal zu. Das sind die letzten signifikanten urbanen Gebiete unter IS-Kontrolle im Osten Syriens. Die Gebietsgewinne der letzten Tage sind sehr groß. Zwischen den Zangenbewegungen bleibt es relativ ruhig. Vielleicht hofft man, daß die dortigen IS-Truppen einer Einkesselung entgehen wollen und sich zurückziehen. Im Irak wird offenbar nun die Offensive auf Tal Afar im Norden vorbereitet. Der letzten verbliebenen IS-Stellung im Nordkirak.

Rakka ist im Grunde genommen schon gegessen. Es ist unwahrscheinlich, daß da für den IS noch irgendetwas zu holen ist. Die Stadt ist von kurdisch dominierten Kräften eingeschlossen. Sie bindet die anderen Kräfte (Russland-Iran-Syrien-Irak-Hezbollah) in keinster Weise.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
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Re: Entwicklung der Bürgerkriege in Syrien/Irak

Beitragvon Audi » Di 1. Aug 2017, 15:14

SirToby hat geschrieben:(30 Jul 2017, 10:11)

Ich merke in letzter Zeit mal wieder, wie die Der-Westen-ist-an-allem-schuld-Kleinkind-Fraktion wieder mal die neuesten Unwahrheiten und Lügen verbreitet:

Das allerneueste, Mossul wäre angeblich ja so soviel stärker zerstört als Aleppo.

Nun, in Aleppo wurde 4 einhalb gekämpft, mit wechselnden Frontabschnitten, Mossul wurde in 9 Monaten erobert. Alleine das sollte schon klar machen, welche Stadt mehr gelitten hat, wenn man sich schon auf dieses Kindergartenniveau begibt.

Wie man es halt von dieser Fraktion gewohnt ist, wird nivelliert und relativiert, bis selbst Assads Giftgas zum Nasenspray verkommt.

Nein, die Situation der Eroberung Mossuls und Aleppos war und ist nicht vergleichbar, weder in ihrer Ausgangssituation, noch im Ausmaß ihrer Zerstörung.

https://sethfrantzman.com/2017/03/25/wh ... different/

Was wäre eigentlich die Alternative zur Eroberung Mossuls gewesen? Eine Millionenstadt in der Hand einer Terrorgruppe belassen?

Deine US Geschichten kannst du für dich behalten. Mal schauen was passiert wäre wenn Russland/Iran den IS mit Material versorgt hätte.

Hier deine " USA Bomben sind gut"
"Die US Angriffe haben andere Qualität"

http://www.heute.at/welt/news/story/Nac ... l-45972180

Schau die Bilder an und erzähl mir mal vom Unterschied.

Ost Aleppo war im Arsch wären die USA in 9 Monaten KOMPLETT Mossul nieder gebombt hat wie im 2 Weltkrieg. Alleine im Mai mehr Zivilisten als IS umgebracht :rolleyes:

Deine Pro US Propaganda zieht hier nicht
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Re: Entwicklung der Bürgerkriege in Syrien/Irak

Beitragvon Audi » Di 1. Aug 2017, 15:16

Kardux hat geschrieben:(30 Jul 2017, 14:51)

Inwiefern unterscheiden Sie sich eigentlich vom User "Audi"? Sie spielen die Zerstörung Mosuls herunter, er/sie Aleppos. In Mosul sprechen Sie von Kollateralschäden, in Aleppo von einem Verbrechen. Ihr pro-russisches Pendant tut es umgekehrt.

Unterm Strich war die Befreiung beider Städte von den Extremisten notwendig, aber der Preis dafür hätte kaum höher sein können - in beiden Fällen. Die Frage die sich stellt ist, ob es hätte so weit kommen müssen aber auch wann beide Supermächte endlich Lösungen umsetzen. Denn Städte in Schutt und Asche bomben kann wohl nicht als beste Lösung bezeichnet werden...

Ich spiele gar nichts herunter. Was in GANZ Syrien passiert grenzt an einer Katastrophe. Nur verkauft man hier ein Märchen ala Aleppo waren friedliche Oppositionelle und in Mossul böse Jung die man komplett nieder bomben muss. Es kotzt diese westliche Propaganda einfach nur an
So wie Erdogan+westen mit dieser Bana als Beispiel. Gibt es eine Bana in Mossul ? Bestimmt, nur juckt es keinen, da die US Bomben ja nicht schlimm sind.
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Re: Entwicklung der Bürgerkriege in Syrien/Irak

Beitragvon Kardux » Di 1. Aug 2017, 17:46

Audi hat geschrieben:Ich spiele gar nichts herunter. Was in GANZ Syrien passiert grenzt an einer Katastrophe. Nur verkauft man hier ein Märchen ala Aleppo waren friedliche Oppositionelle und in Mossul böse Jung die man komplett nieder bomben muss. Es kotzt diese westliche Propaganda einfach nur an
So wie Erdogan+westen mit dieser Bana als Beispiel. Gibt es eine Bana in Mossul ? Bestimmt, nur juckt es keinen, da die US Bomben ja nicht schlimm sind.


Sie schrieben doch in diesem Strang:

Naja, Aleppo ist nicht komplett in Schutt und Asche, während Mossul komplett eine Ruine ist.


Natürlich wurde Mosul mehr beschädigt, aber das ändert nichts daran, dass man die Situation in Aleppo nicht auch als "Schutt und Asche" bezeichnen kann. Wer den Finger auf Mosul zeigt, spielt nunmal die Zerstörung Aleppos herunter.

Ansonsten gäbe ich Ihnen Recht. Ja, die westliche Propaganda verkauft sunnitische Extremisten als friedliche Oppositionelle. Genauso wie die russische Propaganda, schiitische Extremisten als Befreier verkauft, oder Bashar als legitimen Führer über ganz Syrien...
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Re: Entwicklung der Bürgerkriege in Syrien/Irak

Beitragvon Adam Smith » So 13. Aug 2017, 22:47

Während so gut wie alle ausländischen Kämpfer des IS über die Türkei in den Islamischen Staat gelangt sind, wurden diese Personen aufgehalten.

Noch einige Wochen soll sie ihre Route durch Griechenland führen, bevor sie planmäßig die Grenze zur Türkei und dann zu Syrien überqueren. Doch genau darin liegt das Problem.

Die Lage in der Türkei ist schwierig

„Die Situation in der Türkei hat sich verschlechtert. Demonstrationen sind problematisch.


http://www.tagesspiegel.de/berlin/zu-fu ... 73344.html

Schließlich fiel eine Entscheidung, als die Behörden in Ankara Namen ihrer türkischen Unterstützer hören wollten. „Wir prangern niemanden an, der dann Schwierigkeiten kriegt.“ Ausnahmsweise flog die Gruppe von Lesbos nach Beirut, um den Marsch im Libanon fortzusetzen. Es ging endlich weiter. Doch Anna Alboth ließ ein Stück von ihrem Glauben zurück, alles Unbekannte ganz sicher meistern zu können.


http://www.berliner-zeitung.de/berlin/c ... n-28155390

12 Protestler haben ihr Ziel erreicht. Von etwa mindestens 160 Teilnehmern. Die Flüchtlinge sind übrigens nicht von Beirut nach Lesbos geflogen.

Heidenau. Der Friedensmarsch für Aleppo ist am Samstag in Heidenau angekommen. Rund 160 Menschen hatten von Dresden aus die rund 15 Kilometer lange Tagesetappe in Angriff genommen, sagte ein Sprecher. Am Nachmittag kam der Zug in der sächsischen Kleinstadt an und umrundete zum Abschluss der Tagestour das Rathaus. Wie der Sprecher weiter sagte, verlief der Marsch störungsfrei.


https://www.morgenpost.de/berlin/articl ... denau.html
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Territorialer Zusammenbruch des IS?

Beitragvon King Kong 2006 » Di 15. Aug 2017, 07:01

Offenbar werden die Kämpfer des ISIS in den noch westlich verbliebenen Teilen Syriens, die sie kontrollieren eingekesselt. Damit wird dieser Teil von dem Euphrat-Tal abgeschnitten, in das sich viele Kämpfer des ISIS und mutmaßlich die Führung zurückgezogen hat.
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Re: Territorialer Zusammenbruch des IS?

Beitragvon Adam Smith » Di 15. Aug 2017, 09:23

King Kong 2006 hat geschrieben:(15 Aug 2017, 08:01)

Offenbar werden die Kämpfer des ISIS in den noch westlich verbliebenen Teilen Syriens, die sie kontrollieren eingekesselt. Damit wird dieser Teil von dem Euphrat-Tal abgeschnitten, in das sich viele Kämpfer des ISIS und mutmaßlich die Führung zurückgezogen hat.

Im Moment gelingt der syrischen Armee in Bezug auf den IS alles. Und das manchmal sogar noch ohne eigene Verluste.
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Re: Territorialer Zusammenbruch des IS?

Beitragvon King Kong 2006 » Di 15. Aug 2017, 09:40

Adam Smith hat geschrieben:(15 Aug 2017, 10:23)

Im Moment gelingt der syrischen Armee in Bezug auf den IS alles. Und das manchmal sogar noch ohne eigene Verluste.


Abzüglich der US gefuehrten Koalition, der Russland-Iran-Syrien-Irak + Hezbollah Koalition, die mit Feuerkraft, Rat und Tat dabei sind, kann man das sagen. ;)
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Offensive im Nordirak

Beitragvon King Kong 2006 » Di 15. Aug 2017, 19:12

Operationen gegen die letzte große IS-Bastion im Nordirak bei Tal Afar stehen offenbar kurz bevor. Dazu stehen 40 000 Kämpfer des Joint Command bereit. Einheiten der PMF beginnen bereits mit Sondierungseinsätzen.

Iraqi forces have already surrounded Tal Afar, and the JOC declared the army has been carrying out strikes and targeting IS “headquarters, gatherings, weapons depots, and booby traps.”
“The strikes are based on intelligence information gathered by the Iraqi Air Force and have been going on for some time,” the statement included.

Early stages of the operation against IS in Tal Afar have been underway as security forces began liberating surrounding areas last week. Iraqi security officials have said nearly 40,000 soldiers will be involved in the offensive to free the city. The Iranian-backed Hashd al-Shaabi, also known as the Popular Mobilization Forces (PMF), has already begun targeting militant positions in and around the city, and “will actively engage in the battle.”

http://www.kurdistan24.net/en/news/03b5 ... 328d7ced96
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Re: Territorialer Zusammenbruch des IS?

Beitragvon Adam Smith » Fr 18. Aug 2017, 17:47

King Kong 2006 hat geschrieben:(15 Aug 2017, 08:01)

Offenbar werden die Kämpfer des ISIS in den noch westlich verbliebenen Teilen Syriens, die sie kontrollieren eingekesselt. Damit wird dieser Teil von dem Euphrat-Tal abgeschnitten, in das sich viele Kämpfer des ISIS und mutmaßlich die Führung zurückgezogen hat.

Und das ist jetzt auch passiert.
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Re: Entwicklung der Bürgerkriege in Syrien/Irak

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 18. Aug 2017, 17:58

Es gibt schon lange kein Staaten Syrien mehr, die meisten Staaten des Nahen Osten und Afrikas sind nur Schein Gebilde.
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Re: Entwicklung der Bürgerkriege in Syrien/Irak

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 18. Aug 2017, 18:06

hat es was zu bedeuten daß eine neue banknote in syrien ausgebracht wurde mit darauf der konterfei von assad ?
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
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Business as usual?

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 18. Aug 2017, 20:51

Damaskus versucht gute Laune zu verbreiten. Es findet wieder eine Handelsmesse statt, nicht nur mit den üblichen Verdächtigen aus Russland, China, Iran oder Weißrussland. Auch Firmen aus Frankreich, Großbritannien oder Deutschland sind dabei. Insgesamt über 40 Staaten.

Syria boasts business ‘comeback’ with international trade fair in Damascus

https://www.japantimes.co.jp/news/2017/ ... ZdDpq35z5Y
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Re: Entwicklung der Bürgerkriege in Syrien/Irak

Beitragvon Platon » So 20. Aug 2017, 18:25

Es gibt offenbar eine Einigung der Türkei mit Russland und dem Iran über eine weitere türkische Militärintervention in der Region Idlib um die jüngste Machtübernahme von al Nusra rückgängig zu machen und das kurdische Gebiet um Afrin zu isolieren und zu belagern, was dann darauf hinausläuft die Rebellen in Idlib unter direkte türkische Aufsicht zu stellen und das Gebiet wieder mit den pro-türkischen Rebellengebiet nordöstlich von Aleppo zu verbinden.

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