Der Kampf der Kurden gegen den IS

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UncleSams_Berater
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Re: Der Kampf der Kurden gegen den IS

Beitragvon UncleSams_Berater » Di 1. Dez 2015, 16:13

Aufklärung » Di 1. Dez 2015, 16:12 hat geschrieben:
Welche denn?

Das fracking die Umwelt ruiniert und die Bevölkerung immer fetter wird?


Dass die Wirtschaft sehr schlecht läuft
USA: Größte Volkswirtschaft der Welt und stärkste Militär der Welt

Russland: Schwache Wirtschaft und ein erbärmliches Militär
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Re: Der Kampf der Kurden gegen den IS

Beitragvon Aufklärung » Di 1. Dez 2015, 16:16

Sagt Wer?

Rating Agentur Piss & Nelke?

Die russischen Staatsfinanzen sind stabil. Der derzeitige Kurs kann lnage fortgesetzt werden. Die Sanktionen treffen Russland nicht.

In Amerika wären längst die Lichter ausgegangen.

Deswegen macht Uncle Sam auch überall Randale und wird noch pampig, wenn man seine Kohle zurück will.
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garfield336
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Re: Der Kampf der Kurden gegen den IS

Beitragvon garfield336 » Di 1. Dez 2015, 16:51

@Uncle Sam

Ich bin natürlich kein Fan von Assad, aber ich erkenne, dass solange er von Putin geschützt wird, man kaum etwas gegen ihn unternehmen kann.
Ich glaube nicht mehr an seinen Sturz. Man mus sich daher irgendwie damit arrangieren.
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Kardux
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Re: Der Kampf der Kurden gegen den IS

Beitragvon Kardux » Di 1. Dez 2015, 21:01

garfield336 » Di 1. Dez 2015, 16:32 hat geschrieben:
Sie bekämpfen sich nicht.

Villeicht haben sie ein Waffenstillstand wegen dem IS.

Kardux weiss villeicht mehr.


Es kam laut meinen Informationen bisher nur einmal wirklich zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen der YPG und der syrischen Armee, nämlich in der Region rund um Heseke und auch Qamishlo. Ansonsten gehen sich beide eher aus dem Weg. Aber von einer wirklichen Kooperation kann ja nicht die Rede sein, eher ist es der Fall das die YPG in Zusammenarbeit mit der FSA (also Assad- Gegnern) den IS bekämpfen, andere Jihadisten wie die Nusra- Front hingegen nicht. Der Konflikt könnte kaum komplizierter sein. Das einfache Freund- Feind- Schema ist in Syrien absolut nicht gegeben.

Das Verhältnis zwischen dem Assad- Clan und den syrischen Kurden ist sehr kontrovers. Hafez Assad und seine Baath- Partei waren verantwortlich für die intensive Arabisierungspolitik in Nordsyrien. Die Kurden in Syrien waren und sind größtenteils Staatenlose und wurden wie Menschen zweiter Klasse behandelt.

Auf der anderen Seite war die syrische Baath- Partei ein großer Rivale der irakischen Baath- Partei und war bereit seine Brüder im Irak zu schwächen indem man die irakischen Kurden unterstützte und ihnen ein Standbein in Syrien gewährte, natürlich unter der Bedingung das die Kurden in Syrien ruhig bleiben (und das blieben sie). Syrien hatte besonders gute Beziehungen zum ehemaligen irakischen Präsidenten Jalal Talabani, der ab Mitte der 70er Jahre die kurdische Partei PUK anführte.

Die Beziehungen zwischen der Türkei und Syrien waren auch niemals wirklich gut, aufgrund der territorialen Streitigkeiten zwischen beiden Staaten die schon seit den 30er Jahren existierten. Nachdem in der Türkei die anti-imperialistische und sozialistische PKK entstand war klar das der syrische Staat diese Bewegung instrumentalisieren würde. Und das taten sie auch. Dementsprechend haben die Beziehungen zwischen der PKK und dem Assad- Clan schon eine lange Geschichte. Die PKK durfte bis in die 90er Jahre in Syrien frei agieren, dafür aber musste Abdullah Öcalan die Existenz der Kurden in Syrien leugnen und auch dafür garantieren das diese nicht revoltieren. Realpolitik auf Kosten der dortigen Kurden. Später wurde die PKK von Syrien fallen gelassen, als die Türkei mit Massnahmen drohte. Von da an emanzipierten sich die syrischen Kurden und gründeten viele Parteien (natürlich im Untergrund oder im Exil). Bashar Assad folgte dem harten Kurs seines Vaters und wollte diesen sogar noch übertrumpfen.

Was oftmals vergessen wird ist nämlich das die Unruhen in Syrien schon seit 2004 begannen, jedoch nur in den Kurdengebieten, welche jedoch nicht von der PKK organisiert wurden. Als der Konflikt in Syrien immer stärker eskalierte und die syrische Armee die Kontrolle über Homs und Hama verlor sahen die Kurden ihre Chance. Die kurdische PDK und PKK versuchten das Machtvakuum zu füllen - Letztere konnte sich dann in Nordsyrien durchsetzen und seinen Ableger die PYD und dann später den militärischen Arm die YPG etablieren. Der Hauptgrund für den Aufstieg der PKK in dieser Region ist die Tatsache das viele Kurden in Syrien ursprünglich aus der Türkei stammen, denselben Dialekt sprechen, und den Kurden in der Türkei ideologisch und kulturell näher stehen.

Die PKK hatte darauf eine Art "Nichtangriffspakt" mit dem Assad- Regime ausgemacht - dafür durften syrische Soldaten und Geheimdienstler in den YPG- Gebieten verweilen. Man vertritt aber trotzdem nicht dieselbe Meinung für die Gestaltung einer neuen Levante - es ist wohl eher eine Zweckfreundschaft. Der Iran konnte sich ebenfalls mit der PKK und seinem Ableger der PJAK vorzeitig einigen (ja, da blickt niemand mehr durch) und zählt zu den Unterstützern der PKK aber auch der PUK und Gorran im Nordirak. Die PDK im Nordirak hingegen zählt zu den Gegnern dieser Koalition und unterhalten engere Kontakte zum Westen aber auch zur Türkei - aber genau dieses Verhältnis wurde letztes Jahr empfindlich angekratzt, nachdem die Türkei bereit war Jihadisten gegen die PDK auszutauschen. Die USA hatten jedoch was dagegen. Erbil wurde nicht von den Islamisten erobert.

Derzeit gibt es einen Machtkampf (wird nicht mit Waffen ausgetragen) innerhalb der Kurden, eben zwischen dem Pro- Assad, Iran, Russland- Lager und dem Pro- Westlichen- Lager. Die PDK vesuchte zeitweise auch sich in Nordsyrien zu etablieren mithilfe der ENKS, die PKK unterbindet diese Entwicklung hingegen.
Im gleichen Atemzug möchte sich die PKK im Nordirak ein Standbein aufbauen und sich in Shingal einnisten. Auch das wurde unterbunden.

Aus meiner Sicht ist es legitim das die Kurden derzeit nicht gegen Assad vorgehen, dazu hat man nicht die Mittel, aber das könnte sich auch irgendwann einmal ändern.
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Re: Der Kampf der Kurden gegen den IS

Beitragvon Platon » Di 1. Dez 2015, 21:24

solange Assad nicht versucht die Kurdengebiete zurück zu erobern, gibt es auch keinen Grund sich gegenseitig zu bekämpfen
Die Frage ist im Moment eher ob sich die Kurden von Russen und Assad dazu instrumentalisieren lassen gegen bestimmte Rebellengruppen vorzugehen bzw. umgekehrt die Rebellen meinen gegen die Kurden vorgehen zu müssen. Die Rebellen haben ja in den letzten Tagen YPG-Gebiete in Aleppo und am bekannten Korridor angegriffen. Ein Konflikt der überflüssig ist ohne Ende, für alle Beteiligten.
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Re: Der Kampf der Kurden gegen den IS

Beitragvon Kardux » Di 1. Dez 2015, 21:34

Heavy Fighting Between Syrian Kurds and al-Nusra Front in Aleppo

15 Islamists and 8 Kurdish fighters dead

ALEPPO — Fierce clashes have erupted between Syrian Islamist groups and Kurdish fighters in Aleppo province, northern Syria. According to the Syrian Observatory for Human Rights over a dozen extremists, mostly from al-Qaeda affiliate al-Nusra Front, have been killed in a fight with Syrian Kurdish forces.
The confrontation took place in the A’zaz district, and eight Kurdish fighters have also been reported dead. Al-Nusra and allied groups first attacked the Syrian Democratic Forces (SDF), and the violence spread out to the northern Syrian town of Afrin and surrounding villages, Kurdish journalist Arin Sheikh Mous told AFP.
He added that the clashes have been taking place since last Thursday. BasNews has learned that People’s Protection Units (YPG) fighters are playing a key role in the fight.


http://www.basnews.com/index.php/en/reports/246221

Eine kurdische Quelle dazu:
Efrîn 9 şehîdên xwe biaxê spartin
Îro şer û pevçûn di navbera Hêzên Sûriyeya Demokratîk û Bereya Elnusra û Ehrar Elşam derket holê.

http://www.basnews.com/index.php/kr/news/kurdistan/246335

Laut dieser Quelle sind 9 kurdische Kämpfer gefallen, darüber hinaus wird auch noch erwähnt das die Kurden voran gekommen sind in der Region und nicht nur gegen die Nusra- Front sondern auch gegen Ahrar al Sham gekämpft haben.
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Re: Der Kampf der Kurden gegen den IS

Beitragvon UncleSams_Berater » Di 1. Dez 2015, 23:23

garfield336 » Di 1. Dez 2015, 16:51 hat geschrieben:@Uncle Sam

Ich bin natürlich kein Fan von Assad, aber ich erkenne, dass solange er von Putin geschützt wird, man kaum etwas gegen ihn unternehmen kann.
Ich glaube nicht mehr an seinen Sturz. Man mus sich daher irgendwie damit arrangieren.


Das bringt ihm nichts, nicht auf langer Zeit.
Auch Moskau wird ihn nicht ewig schützen, wie gesagt dass ist nur ein Frage der Zeit.
Im Moment glaube ich auch nicht daran weil man mit dem IS beschäftigt ist
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Re: Der Kampf der Kurden gegen den IS

Beitragvon garfield336 » Fr 4. Dez 2015, 12:25

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Re: Der Kampf der Kurden gegen den IS

Beitragvon Kardux » Fr 11. Dez 2015, 15:10

Laut Twittermeldungen haben die Russen heute Jarablus bombardiert. Falls diese Meldung stimmt, könnte es nun sehr spannend werden in Nordsyrien.

https://twitter.com/michaelh992/status/675241627485667328
Zuletzt geändert von Kardux am Fr 11. Dez 2015, 15:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Kampf der Kurden gegen den IS

Beitragvon Kardux » Do 17. Dez 2015, 21:17

Nachdem der IS in den letzten Tagen eine Großoffensive gegen die kurdischen Peshmerga an fast allen Fronten im PDk- Einflussgebiet starteten, kamen sehr viele Peshmerga ums Leben. Der IS hat die Kurden in den letzten Tagen schwer getroffen. Die lokalen Medien verheimlichen die wahren Opferzahlen um keine Angst zu schüren, aber es sieht so aus als ob der IS wieder erstarkt ist.

Und das natürlich nach der IS- Konferenz in Riad und dem Einmarsch türkischer "Hilfstruppen" in der Nähe von Mosul. Da wurde wohl jemand aufgepäppelt.
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Re: Der Kampf der Kurden gegen den IS

Beitragvon garfield336 » Mo 21. Dez 2015, 11:44

Der Tishrin Damm soll wohl jetzt angegriffen werden.


Wenn man das schafft, kann man wohl westlich des Euphrats weiter arbeiten, und ich denke so weit südlich wird die Türkei sich nicht einmischen. :)
Zuletzt geändert von garfield336 am Mo 21. Dez 2015, 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Kampf der Kurden gegen den IS

Beitragvon H2O » Mo 21. Dez 2015, 11:59

garfield336 » 2015-12-21, 11:44 hat geschrieben:Der Tishrin Damm soll wohl jetzt angegriffen werden.


Wenn man das schafft, kann man wohl westlich des Euphrats weiter arbeiten, und ich denke so weit südlich wird die Türkei sich nicht einmischen. :)


Ist ja wohl ein völlig nutzloses Bauwerk...
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Re: Der Kampf der Kurden gegen den IS

Beitragvon garfield336 » Mo 21. Dez 2015, 16:48

H2O » Mo 21. Dez 2015, 11:59 hat geschrieben:
Ist ja wohl ein völlig nutzloses Bauwerk...


Naja. Er ist eine der wenigen verbliebenen Verdindungsstrassen von Raqqa Richtung türkische Grenze. Sie könnten den IS dort von der aussenwelt abschneiden.

Das wird auch das Ziel sein. Den Euphrat überqueren und dem IS die Nachschubwege absperren.
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Re: Der Kampf der Kurden gegen den IS

Beitragvon Kardux » Mo 21. Dez 2015, 17:01

garfield336 » Mo 21. Dez 2015, 18:48 hat geschrieben:
Naja. Er ist eine der wenigen verbliebenen Verdindungsstrassen von Raqqa Richtung türkische Grenze. Sie könnten den IS dort von der aussenwelt abschneiden.

Das wird auch das Ziel sein. Den Euphrat überqueren und dem IS die Nachschubwege absperren.


Da bin ich Ihrer Meinung. Die Einnahme der Tishrin- Talsperre würde den IS erheblich einschränken. Es wäre auch ein weiterer Schritt für eine zukünftige Operation um Raqqa wirklich erfolgreich zu belagern und letztendlich vom IS zu befreien.
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Re: Der Kampf der Kurden gegen den IS

Beitragvon garfield336 » Mo 21. Dez 2015, 17:04

Kardux » Mo 21. Dez 2015, 17:01 hat geschrieben:
Da bin ich Ihrer Meinung. Die Einnahme der Tishrin- Talsperre würde den IS erheblich einschränken. Es wäre auch ein weiterer Schritt für eine zukünftige Operation um Raqqa wirklich erfolgreich zu belagern und letztendlich vom IS zu befreien.


Die nördlichen Brücken über den Euphrat sind die noch intakt oder wurden sie gesprengt ?

Die Koalition könnte den Kurden amphibische Fahrzeuge übergeben, die haben leider nicht genug Material.
Zuletzt geändert von garfield336 am Mo 21. Dez 2015, 17:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Kampf der Kurden gegen den IS

Beitragvon H2O » Mo 21. Dez 2015, 18:33

garfield336 » 2015-12-21, 16:48 hat geschrieben:
Naja. Er ist eine der wenigen verbliebenen Verdindungsstrassen von Raqqa Richtung türkische Grenze. Sie könnten den IS dort von der aussenwelt abschneiden.

Das wird auch das Ziel sein. Den Euphrat überqueren und dem IS die Nachschubwege absperren.


Ja, das hatte ich in den falschen Hals bekommen!
Bei Staudamm denke ich immer gleich an Spreng-
ladung und die Mühe, den Damm wieder auf zu bauen.

Jetzt verstehe ich, daß also Kurden oder andere
Truppen den Damm als Verkehrsweg erobern wollen,
weil der IS westlich davon Nachschubwege geschaffen
hat.

Hoffen wir einmal, daß die Angegriffenen gerade keine
passende Sprengladung im Gepäck haben.
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Re: Der Kampf der Kurden gegen den IS

Beitragvon Kardux » Mo 21. Dez 2015, 19:01

garfield336 hat geschrieben:Die nördlichen Brücken über den Euphrat sind die noch intakt oder wurden sie gesprengt ?


Darüber bin ich noch nicht informiert. Aber ich hatte noch keine Meldung darüber gelesen das sie gesprengt wurden. Das könnte sich bei einem Vormarsch der Kurden aber schnell ändern.

garfield336 hat geschrieben:Die Koalition könnte den Kurden amphibische Fahrzeuge übergeben, die haben leider nicht genug Material.


Theoretisch schon, aber derzeit erhalten die syrischen Kurden kaum Waffen, wieso auch immer.
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Re: Der Kampf der Kurden gegen den IS

Beitragvon garfield336 » Di 22. Dez 2015, 10:21

Kardux » Mo 21. Dez 2015, 19:01 hat geschrieben:
Darüber bin ich noch nicht informiert. Aber ich hatte noch keine Meldung darüber gelesen das sie gesprengt wurden. Das könnte sich bei einem Vormarsch der Kurden aber schnell ändern.



Theoretisch schon, aber derzeit erhalten die syrischen Kurden kaum Waffen, wieso auch immer.


http://www.petercliffordonline.com/wp-c ... ridge.jpeg
Die scheint gesprengt worden zu sein, dass ist die Brücke an der M4. nördlich von Sarrin.
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Re: Der Kampf der Kurden gegen den IS

Beitragvon Kardux » Di 22. Dez 2015, 21:03

garfield336 » Di 22. Dez 2015, 12:21 hat geschrieben:
http://www.petercliffordonline.com/wp-c ... ridge.jpeg
Die scheint gesprengt worden zu sein, dass ist die Brücke an der M4. nördlich von Sarrin.


Da wird es schon Lösungen geben. Da wurde ja nur ein kleiner Abschnitt der Brücke gesprengt. Es scheint so als ob der IS nach Neujahr große Verluste erleben wird, sowohl im Irak als auch in Syrien. Ramadi wird nach 6 Monaten wohl bald eingenommen werden, was einen weiteren Vormarsch schiitischer Truppen zur Folge haben wird. In Syrien hat sich Assads Armee wohl wieder stabilisiert (was mir aber auch irgendwie Bauchschmerzen bereit) und die YPG bereit sich wie beschrieben auf einen Vormarsch auf Raqqa vor. Da nützt es nicht wenn der IS Brücken sprengt, das wird den Vormarsch nur ein wenig verzögern aber nicht verhindern. Wichtig ist wohl eher wie die Türkei auf solche eine Entwicklung reagieren wird.
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Re: Der Kampf der Kurden gegen den IS

Beitragvon Ultra-tifosi » Sa 26. Dez 2015, 21:39

Der strategisch wichtige Tishrin Damm ist gefallen. Für den IS eine Katastrophe, jetzt ist die kürzeste Verbindung in ihre westlichen Gebiete unterbrochen. Zur Stunde Rücken YPG/SDF über den Euphraat. Die Türkei hat den Euphraat als rote Linie bezeichnet, die die Kurden unter keinen Umständen überqueren dürfen...

Interessant, was jetzt passieren wird..

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