Weiter Kämpfe in Libyen

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Re: Weiter Kämpfe in Libyen

Beitragvon Satori » Mo 18. Nov 2013, 20:47

DarkLightbringer » Mo 18. Nov 2013, 19:34 hat geschrieben:die Regierung demonstriert damit Stärke; gewillt, die Republik zu verteidigen.


So hats in Syrien auch angefangen.
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Re: Weiter Kämpfe in Libyen

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 18. Nov 2013, 21:17

Satori » Montag 18. November 2013, 20:47 hat geschrieben:
So hats in Syrien auch angefangen.

Ja, und alles ist gleich oder relativ. Ob links, ob rechts, positiv oder negativ. Yin und Yang halt, versteh schon.
;)
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Re: Weiter Kämpfe in Libyen

Beitragvon Tankist » Mo 18. Nov 2013, 23:31

DarkLightbringer » Mo 18. Nov 2013, 14:11 hat geschrieben:Das ist eben nur die halbe Wahrheit - wie der Generalstreik in Tripolis zeigt, stehen viele Libyer hinter der Republik und die Regierung natürlich auch. Das wird u. a. in dem bereits angesprochenen SPIEGEL-Artikel deutlich. http://www.spiegel.de/politik/ausland/s ... 34049.html

Nun mögen nicht alle Anhänger einer freien Republik sein, hier wie dort. Tatsache ist aber nunmal, die Gaddafi-Tyrannei ist gestürzt worden und nicht wenige halten die Errungenschaften der Revolution hoch. Daher macht eine Zeile aus der berühmten Marseillaise schon Sinn: "Zittert, Tyrannen und Ihr Niederträchtigen, Schande aller Parteien, Zittert!"
In Syrien darf Assad ja noch zittern, wenn´s denn ein Trost sein soll. Gaddafi aber wird nimmer wiederkehren.


Inhaltsleeres Gerede, was mit der Realität in Libyen nichts zu tun hat.
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Re: Weiter Kämpfe in Libyen

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 18. Nov 2013, 23:52

Tankist » Montag 18. November 2013, 23:31 hat geschrieben:
Inhaltsleeres Gerede, was mit der Realität in Libyen nichts zu tun hat.

Die Nachrichten sind uns alle bekannt. Der wesentliche Unterschied zwischen uns besteht wahrscheinlich darin, dass einer von uns Libyen das Beste wünscht und der andere möglichst schlechte Nachrichten braucht.
Zur Lage:
Nach schweren Gefechten mit der Armee haben sich die Milizen Regierungskreisen zufolge mittlerweile aus der libyschen Hauptstadt zurückgezogen. Die Milizionäre aus Misrata zögen in östliche Richtung ab und der Armee sei die Rückeroberung der besetzten Gebiete gelungen, teilte das Verteidigungsministerium mit.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2013 ... r-tripolis
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Re: Weiter Kämpfe in Libyen

Beitragvon Tankist » Di 19. Nov 2013, 00:26

DarkLightbringer » Di 19. Nov 2013, 00:52 hat geschrieben:Die Nachrichten sind uns alle bekannt. Der wesentliche Unterschied zwischen uns besteht wahrscheinlich darin, dass einer von uns Libyen das Beste wünscht und der andere möglichst schlechte Nachrichten braucht.
Zur Lage:
http://www.zeit.de/politik/ausland/2013 ... r-tripolis


Wer das beste wünscht ist noch die Frage. Weisst du, erst eine "Revolution" bejubeln und dann die "Revolutionäre" plötzlich zu "Konterrevolutionären" und "Extremiste"n zu erklären, obwohl sie noch vor kurzem "demokratische Widerstandskämpfer" waren, das ist ein Kunsstück.
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Re: Weiter Kämpfe in Libyen

Beitragvon DarkLightbringer » Di 19. Nov 2013, 00:44

Tankist » Dienstag 19. November 2013, 00:26 hat geschrieben:
Wer das beste wünscht ist noch die Frage. Weisst du, erst eine "Revolution" bejubeln und dann die "Revolutionäre" plötzlich zu "Konterrevolutionären" und "Extremiste"n zu erklären, obwohl sie noch vor kurzem "demokratische Widerstandskämpfer" waren, das ist ein Kunsstück.

Wie in jedem Land gibt es auch hier unterschiedliche Personenkreise. Aus meiner Sicht ist jemand, der gegen die Verfassungsrepublik ist, ein Reaktionär. Das ist doch logisch. Natürlich kann auch jemand mal gegen Gaddafi gewesen sein, der noch nie für die Republik war und es später dann auch nicht ist.
Verstehe gar nicht, was daran so erklärungsbedürftig zu sein scheint. Ist jeder Kommunist auch Christdemokrat?
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Re: Weiter Kämpfe in Libyen

Beitragvon Satori » Di 19. Nov 2013, 01:19

DarkLightbringer » Di 19. Nov 2013, 00:44 hat geschrieben: Ist jeder Kommunist auch Christdemokrat?


Wie wärs einfach mal mit freiem Denken anstatt Leute auf irgendwas festzunageln:
Kommunist, Christdemokrat, Rechter, Linker, Diktator, Demokrat. usw usw

Sind doch einfach nur Schubladen, schnell auf und zumachen, fertig.

Libyen WAR eine ziemlich wohlhabende und seinen Bürgern über wohltuende Nation.
Eines der 'besseren Regime', die für gerechte Bildungsmöglichkeiten sorgte und Krankenhausbetten für alle. ;)

Schubladen zieh ich aber trotzdem auf: Denn die, die kamen, also Al Kaida und Genossen um aus getürkten Volksaufständen soviel Gewalt rausholten dass NATO Bomber einfliegen konnten, um den Rest zu machen ... da beginnt die organisierte Staatskriminalität. Da hörts auf mit lustig.
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Re: Weiter Kämpfe in Libyen

Beitragvon Satori » Di 19. Nov 2013, 01:21

Tankist » Di 19. Nov 2013, 00:26 hat geschrieben:Wer das beste wünscht ist noch die Frage. Weisst du, erst eine "Revolution" bejubeln und dann die "Revolutionäre" plötzlich zu "Konterrevolutionären" und "Extremiste"n zu erklären, obwohl sie noch vor kurzem "demokratische Widerstandskämpfer" waren, das ist ein Kunsstück.


Für ein Fähnchen im Wind ist das ganz normal. :D
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Re: Weiter Kämpfe in Libyen

Beitragvon Tankist » Di 19. Nov 2013, 10:36

DarkLightbringer » Di 19. Nov 2013, 01:44 hat geschrieben:Wie in jedem Land gibt es auch hier unterschiedliche Personenkreise. Aus meiner Sicht ist jemand, der gegen die Verfassungsrepublik ist, ein Reaktionär. Das ist doch logisch. Natürlich kann auch jemand mal gegen Gaddafi gewesen sein, der noch nie für die Republik war und es später dann auch nicht ist.
Verstehe gar nicht, was daran so erklärungsbedürftig zu sein scheint. Ist jeder Kommunist auch Christdemokrat?


Warum wurden dann die Rebellen vor zwei Jahren unterschiedlos zu Freiheitskämpfern ernannt und jetzt sind es kriminelle und terroristische Banden, die die Bevölkerung terrorisieren? Das konntest du mir noch nicht erklären.
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Re: Weiter Kämpfe in Libyen

Beitragvon DarkLightbringer » Di 19. Nov 2013, 13:28

Satori » Dienstag 19. November 2013, 01:19 hat geschrieben:
Wie wärs einfach mal mit freiem Denken anstatt Leute auf irgendwas festzunageln:
Kommunist, Christdemokrat, Rechter, Linker, Diktator, Demokrat. usw usw

Sind doch einfach nur Schubladen, schnell auf und zumachen, fertig.

Libyen WAR eine ziemlich wohlhabende und seinen Bürgern über wohltuende Nation.
Eines der 'besseren Regime', die für gerechte Bildungsmöglichkeiten sorgte und Krankenhausbetten für alle. ;)

Schubladen zieh ich aber trotzdem auf: Denn die, die kamen, also Al Kaida und Genossen um aus getürkten Volksaufständen soviel Gewalt rausholten dass NATO Bomber einfliegen konnten, um den Rest zu machen ... da beginnt die organisierte Staatskriminalität. Da hörts auf mit lustig.

Irgendwo muss man auch mal Farbe bekennen - zwischen einem Hermann Müller und einem Adolf Hitler stehen nicht nur Schubladen, sondern ganze Regale.

Die Zeit der alten Despotien im Nahen Osten und in Nordafrika marschiert dem Sonnenuntergang entgegen. Für die Verklärung des Gaddafi-Regimes mag man die Erich-Honecker-Gedächtnis-Medaille gewinnen, nicht aber die Zukunft.
Der Krieg in Libyen konnte durch Unterstützung alliierter Luftverbände rasch beendet werden. Ein Modell, welches m. E. auch für Syrien geeignet wäre. Das libysche Volk als "Al Kaida" zu diskreditieren, ist verklärender Revanchismus der Gaddafi-Liebhaber. Libyen aber braucht die Unterstützung der Freunde der Republik.
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Re: Weiter Kämpfe in Libyen

Beitragvon DarkLightbringer » Di 19. Nov 2013, 13:40

Tankist » Dienstag 19. November 2013, 10:36 hat geschrieben:
Warum wurden dann die Rebellen vor zwei Jahren unterschiedlos zu Freiheitskämpfern ernannt und jetzt sind es kriminelle und terroristische Banden, die die Bevölkerung terrorisieren? Das konntest du mir noch nicht erklären.

Wer hat wen "ernannt"? Es gab eine Revolution (Volksaufstand), in dessen Verlauf das Regime stürzte. Nun ist Libyen eine Republik mit Verfassung und gewählter Regierung. Gibt es in D ausschließlich Demokraten? Wenn nein, braucht es dann einen Diktator?
Niemand ernennt jemanden zu irgendwas, aber wer auf unbewaffnete Demonstranten schießt, ist ein Feind der Republik. Würde hier in D eine Miliz auf Demonstranten schießen, würden wir das als Terrorismus bezeichnen, aber deshalb doch nicht nach Gaddafi oder Adolf schreien. Oder?
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Re: Weiter Kämpfe in Libyen

Beitragvon Satori » Di 19. Nov 2013, 13:58

Tankist » Di 19. Nov 2013, 10:36 hat geschrieben:Warum wurden dann die Rebellen vor zwei Jahren unterschiedlos zu Freiheitskämpfern ernannt und jetzt sind es kriminelle und terroristische Banden, die die Bevölkerung terrorisieren?


Auch die von den Amerikanern aufgebauten Mujaheddin, die in den 80er die Sowjets in Afghanistan bekämpften,
http://de.wikipedia.org/wiki/Mudschahid
wurden in unsere Presse als Freiheitskämpfer gelobt.
Waren sie ja auch - sie verteidigten ihr eigenes Land.

Das Konzept hatte sich bewährt und jetzt in der 2. und 3. Generation ballern sie für Geld und 'Glauben' überall.
3 Generation Brutalinskis. Wenn der Sold mal ausbleibt wird halt entführt und erpresst. :mad:
Von daher stimmt auch 'kriminell'.
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Re: Weiter Kämpfe in Libyen

Beitragvon Satori » Di 19. Nov 2013, 14:00

Ein ziemlicher Wahnsinn seit dem britisch-französich-amerikanischem-katarischem Co-Projekt 'Volksaufstand:

Code: Alles auswählen

08.10.2013
Die libysche Regierung ist verärgert über die Festnahme des Qaida-Kommandeurs Abu Anas al-Libi. US-Spezialkräfte hatten den Mann am vergangenen Samstag in Tripolis in ihre Gewalt gebracht. Nun fordert Ministerpräsident Ali Seidan die sofortige Auslieferung des libyschen Staatsbürgers. ..
http://www.spiegel.de/politik/ausland/libyen-verlangt-auslieferung-von-qaida-kommandeur-abu-anas-al-libi-a-926834.html


Was waren das noch für Zeiten, die Ruhe und die Freiheit damals mit dem alten Regime. ;)
Auch die schwarz afrikanischen Gastarbeiter in Libyen. Sie waren sicher. :thumbup:
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Re: Weiter Kämpfe in Libyen

Beitragvon DarkLightbringer » Di 19. Nov 2013, 17:15

Die Solidarität gilt dem libyschen Volk und nicht der ehemaligen Machthaber-Familie.
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Re: Weiter Kämpfe in Libyen

Beitragvon Satori » Di 19. Nov 2013, 18:00

100% einverstanden.
Und der inszenierte Umsturz galt der Ablösung des bisherigen sozialistischen Systems, in 1. Linie aber dem sehr hochwertigen Öl.
Auch meine Solidarität gilt dem libyschen Volk. :thumbup:
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Re: Weiter Kämpfe in Libyen

Beitragvon DarkLightbringer » Di 19. Nov 2013, 18:35

Die Libyer sind auf das Abschütteln des Jochs und auf die Revolution stolz. Libyen befindet sich nicht mehr im Privatbesitz der Gaddafi-Familie.
Wie sagt unsere "Linke" so schön? Solidarität mit den Unterdrückten, nicht mit den Unterdrückern. ;)
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Re: Weiter Kämpfe in Libyen

Beitragvon ToughDaddy » Di 19. Nov 2013, 18:38

DarkLightbringer » Di 19. Nov 2013, 18:35 hat geschrieben:Die Libyer sind auf das Abschütteln des Jochs und auf die Revolution stolz. Libyen befindet sich nicht mehr im Privatbesitz der Gaddafi-Familie.
Wie sagt unsere "Linke" so schön? Solidarität mit den Unterdrückten, nicht mit den Unterdrückern. ;)


Nur blöd, dass es den meisten jetzt beschissener geht. Aber stört natürlich nicht, solange man solche tollen Sprüche klopfen kann.
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Re: Weiter Kämpfe in Libyen

Beitragvon DarkLightbringer » Di 19. Nov 2013, 19:08

ToughDaddy » Dienstag 19. November 2013, 18:38 hat geschrieben:
Nur blöd, dass es den meisten jetzt beschissener geht. Aber stört natürlich nicht, solange man solche tollen Sprüche klopfen kann.

Libyen hat die Freiheit gewählt, es ist nicht unsere Sache oder die von Frau Merkel, die Knochen von Gaddafi auszubuddeln und erneut zu inthronisieren. Wer die Diktatur für Libyen will, sollte es den Libyern mitteilen.
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Re: Weiter Kämpfe in Libyen

Beitragvon sylvester » Di 19. Nov 2013, 19:19

DarkLightbringer » Di 19. Nov 2013, 13:40 hat geschrieben:Wer hat wen "ernannt"? Es gab eine Revolution (Volksaufstand), in dessen Verlauf das Regime stürzte. Nun ist Libyen eine Republik mit Verfassung und gewählter Regierung. Gibt es in D ausschließlich Demokraten? Wenn nein, braucht es dann einen Diktator?
Niemand ernennt jemanden zu irgendwas, aber wer auf unbewaffnete Demonstranten schießt, ist ein Feind der Republik. Würde hier in D eine Miliz auf Demonstranten schießen, würden wir das als Terrorismus bezeichnen, aber deshalb doch nicht nach Gaddafi oder Adolf schreien. Oder?




Es gab in Libyen weder eine Revolution noch einen Volksaufstand, ebenso wie es diese in Ägypten und in Syrien nicht gab bzw. nicht gibt.

Der sog. arabische Frühling ist nichts als strohdummes Mediengeschwätz.
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Re: Weiter Kämpfe in Libyen

Beitragvon DarkLightbringer » Di 19. Nov 2013, 19:27

sylvester » Dienstag 19. November 2013, 19:19 hat geschrieben:


Es gab in Libyen weder eine Revolution noch einen Volksaufstand, ebenso wie es diese in Ägypten und in Syrien nicht gab bzw. nicht gibt.

Der sog. arabische Frühling ist nichts als strohdummes Mediengeschwätz.

Das ist die Meinung politischer Sekten, die keine einzige Partei des demokratischen Spektrums teilt.
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