Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

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jorikke
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Re: Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

Beitragvon jorikke » Do 13. Sep 2018, 16:08

zollagent hat geschrieben:(13 Sep 2018, 16:44)

Das ergäbe leider keine 30 Mrd. €. Und einfach nur "kreuziget sie" zu rufen, ohne eine Trendwende in der allgemeinen Unternehmensphilosophie einzuleiten, das ist Herumkurieren an Symptomen, während die Krankheit unbehandelt weitergeht.


Wie soll ein Zollagent, der hier die ganze Zeit das Lied der Kreuzigung hochhält, gleichzeitig eine Trendwende in der Unternehmensphilosophie einleiten?
Reicht dein Einfluss soweit in den Konzern oder überschätzt du dich "ein klein wenig?"
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Re: Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

Beitragvon zollagent » Do 13. Sep 2018, 16:24

jorikke hat geschrieben:(13 Sep 2018, 17:08)

Wie soll ein Zollagent, der hier die ganze Zeit das Lied der Kreuzigung hochhält, gleichzeitig eine Trendwende in der Unternehmensphilosophie einleiten?
Reicht dein Einfluss soweit in den Konzern oder überschätzt du dich "ein klein wenig?"

Ich kann nur dahin appellieren. Appelle sind nicht vom "Einfluß" abhängig. BTW, wen habe ich denn zu kreuzigen so gefordert?
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Re: Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

Beitragvon zollagent » Do 13. Sep 2018, 16:25

unity in diversity hat geschrieben:(13 Sep 2018, 17:01)

Keiner verläßt lebend die Firma, bevor seine Entscheidungen allgemeinwirksam werden!
Geht es so?

Versuch es. Vielleicht gibt's noch irgendwo günstig ein paar gebrauchte Selbstschußanlagen aus DDR-Altbeständen, die man in die Ausgänge einbauen kann.
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unity in diversity
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Re: Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

Beitragvon unity in diversity » Do 13. Sep 2018, 17:04

zollagent hat geschrieben:(13 Sep 2018, 17:25)

Versuch es. Vielleicht gibt's noch irgendwo günstig ein paar gebrauchte Selbstschußanlagen aus DDR-Altbeständen, die man in die Ausgänge einbauen kann.

Corporate Design gilt für alle Mitarbeiter deines Landes, oder würdest du dich ausschließen?
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
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Re: Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

Beitragvon zollagent » Do 13. Sep 2018, 17:12

unity in diversity hat geschrieben:(13 Sep 2018, 18:04)

Corporate Design gilt für alle Mitarbeiter deines Landes, oder würdest du dich ausschließen?

Ich arbeite nicht mit. Bin also kein Mitarbeiter. :D
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Re: Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

Beitragvon unity in diversity » Fr 14. Sep 2018, 06:00

zollagent hat geschrieben:(13 Sep 2018, 18:12)

Ich arbeite nicht mit. Bin also kein Mitarbeiter. :D

Nach deinen Beiträgen, warst du mal ein unübersehbares Rädchen in einem grösseren Getriebe.
Dann ist dir die Rolle des Quartalsberichtes bekannt.
Er soll die Anleger glücklich machen und ihren Glauben festigen, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Sie sollen nachordern, koste es was es wolle.
Gespart werden muss selbstverständlich auch, koste es was es wolle.
Das Ergebnis kann Vertrauen zerstören, wie man sieht.
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Re: Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

Beitragvon zollagent » Fr 14. Sep 2018, 11:23

unity in diversity hat geschrieben:(14 Sep 2018, 07:00)

Nach deinen Beiträgen, warst du mal ein unübersehbares Rädchen in einem grösseren Getriebe.
Dann ist dir die Rolle des Quartalsberichtes bekannt.
Er soll die Anleger glücklich machen und ihren Glauben festigen, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Sie sollen nachordern, koste es was es wolle.
Gespart werden muss selbstverständlich auch, koste es was es wolle.
Das Ergebnis kann Vertrauen zerstören, wie man sieht.

Die Schadensersatzforderungen basieren nicht auf Quartalsberichten, sondern auf Kursverlusten im Gefolge des Diesel-Skandals in den USA.
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Re: Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

Beitragvon unity in diversity » Fr 14. Sep 2018, 11:25

zollagent hat geschrieben:(14 Sep 2018, 12:23)

Die Schadensersatzforderungen basieren nicht auf Quartalsberichten, sondern auf Kursverlusten im Gefolge des Diesel-Skandals in den USA.

Welche von der Realität abweichenden Mogelberichte wären die Ursache gewesen?
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Re: Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

Beitragvon zollagent » Fr 14. Sep 2018, 11:31

unity in diversity hat geschrieben:(14 Sep 2018, 12:25)

Welche von der Realität abweichenden Mogelberichte wären die Ursache gewesen?

Daß deine Antwort auf meinen Beitrag nicht paßt, ist dir auch aufgefallen?
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Re: Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

Beitragvon unity in diversity » Fr 14. Sep 2018, 11:43

zollagent hat geschrieben:(14 Sep 2018, 12:31)

Daß deine Antwort auf meinen Beitrag nicht paßt, ist dir auch aufgefallen?

Der Dieselskandal hat Ursachen.
Das Festhalten an veralteten Technologien.
Man kann jetzt Autos bauen, die mit einer Acculadung halb Deutschland durchqueren.
Bald ist es mit wenigen Handgriffen möglich, den standardisierten Accu an jeder Tankstelle auszuwechseln.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
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Re: Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

Beitragvon zollagent » Fr 14. Sep 2018, 12:08

unity in diversity hat geschrieben:(14 Sep 2018, 12:43)

Der Dieselskandal hat Ursachen.
Das Festhalten an veralteten Technologien.
Man kann jetzt Autos bauen, die mit einer Acculadung halb Deutschland durchqueren.
Bald ist es mit wenigen Handgriffen möglich, den standardisierten Accu an jeder Tankstelle auszuwechseln.

Der Dieselskandal hat vor allem EINE Ursache, nämlich ein Produkt, das die Anforderungen, die an es gestellt werden, nicht erfüllt und bei dem der Hersteller halt trickst, um diesen Anschein eben doch zu erwecken. Ob nun die Diesel-Technologie veraltet ist oder nicht, spielt dabei nicht wirklich eine Rolle. Nur die Absicht, etwas als besser darzustellen, als es wirklich ist. Früher nannte man das Rosstäuscherei, heute nennt man es Betrug.
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Re: Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

Beitragvon unity in diversity » Fr 14. Sep 2018, 13:15

zollagent hat geschrieben:(14 Sep 2018, 13:08)

Der Dieselskandal hat vor allem EINE Ursache, nämlich ein Produkt, das die Anforderungen, die an es gestellt werden, nicht erfüllt und bei dem der Hersteller halt trickst, um diesen Anschein eben doch zu erwecken. Ob nun die Diesel-Technologie veraltet ist oder nicht, spielt dabei nicht wirklich eine Rolle. Nur die Absicht, etwas als besser darzustellen, als es wirklich ist. Früher nannte man das Rosstäuscherei, heute nennt man es Betrug.

Besser hätte ich es nicht schreiben können.
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Re: Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

Beitragvon zollagent » Fr 14. Sep 2018, 14:40

unity in diversity hat geschrieben:(14 Sep 2018, 14:15)

Besser hätte ich es nicht schreiben können.

Danke!

Leider ist dieses Verhalten Teil der Wirtschaftsphilosophie bei uns geworden und beschränkt sich nicht ausschließlich auf VW. Aber das habe ich anderenorts schon mal geschrieben..... :mad2:
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Re: Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

Beitragvon Elser » Sa 15. Sep 2018, 07:54

odiug hat geschrieben:(10 Sep 2018, 13:21)

Wenn der Vorstand ein Arbeitsklima schafft, oder zulässt, in dem Betrug, Lügen und Intrigen Teil der Arbeitsumgebung sind, dann ist er auch für die Folgen als Vorstand dafür verantwortlich.



Kennt Ihr das auch, wenn in einer Stellenanzeige "Flexibilität" und "Belastbarkeit" gefordert wird? Flexibel sein heißt hier: Dinge zu verantworten, die man eigentlich nicht verantworten kann; und belastbar zu sein bedeutet: Ungerechtigkeiten und Rechtsbrüche zu ertragen-

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Re: Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

Beitragvon zollagent » Sa 15. Sep 2018, 07:59

Elser hat geschrieben:(15 Sep 2018, 08:54)

Kennt Ihr das auch, wenn in einer Stellenanzeige "Flexibilität" und "Belastbarkeit" gefordert wird? Flexibel sein heißt hier: Dinge zu verantworten, die man eigentlich nicht verantworten kann; und belastbar zu sein bedeutet: Ungerechtigkeiten und Rechtsbrüche zu ertragen-

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Gemeint ist eigentlich, sich auf wechselnde Aufgaben einstellen zu können und auch mal größere Arbeitsanfälle bewältigen zu können. Diese aussschließliche Sicht würde bedeuten, daß man bei einer kriminellen Vereinigung anheuert. Und das sehe ich nicht. Solche Betrugsmanöver werden auch innerhalb von Unternehmen nur in kleinen Kreisen betrieben, schon allein deshalb, weil "immer einer plappert". Wobei ich diese "kleinen Kreise" in den gehobenen Etagen sehe. Denn da sollen Erfolge vorgewiesen werden, und diese Erfolge werden am Umsatz und Gewinn gemessen. Niemand wird direkt für kriminelle Aktivitäten eingestellt. Da sollte man schon die Kirche im Dorf lassen.
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Re: Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

Beitragvon Elser » Sa 15. Sep 2018, 08:11

schokoschendrezki hat geschrieben:(11 Sep 2018, 10:18)

Ich möchte nur mal wissen, wie Unternehmen wie VW auch aktuell immer neue Rekordumsätze machen. Kann mir das jemand mal erklären. 9 Mrd sind auch für einen Weltkonzern kein Pappenstiel. Oder anders gefragt: Was wäre mit den Milliardenstrafen eigentlich passiert, wenn es keinerlei strafbare Vorfälle gegeben hätte?



Keine Sorge - das "Dicke Ende" kommt schon noch. Ich habe den Eindruck, dass uns hier nur Unbekümmerheit vorgespielt wird, damit wir, als Verbraucher, nicht das Vertrauen in die VW-Marken nicht verlieren. Ich kann mich auch dess Eindrucks nicht erwehren, dass Politik und Presse hier mitspielen.

VW ist ein riesiger deutscher Konzern mit sehr vielen Arbeitplätzen und vielen Sesselfurzer-Jobs für die Politschranzen. Wenn der wackelt, wackelt vieles andere mit. Im Moment wird versucht ihn gesund zu beten, aber das wird nicht gelingen. Die Strafen, Folgekosten und Verluste sind zu hoch. Das geht in die Hose, oder der Steuerzahlen muss, wieder einmal, 'rann.

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Re: Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

Beitragvon Elser » Sa 15. Sep 2018, 08:14

zollagent hat geschrieben:(15 Sep 2018, 08:59)

Gemeint ist eigentlich, sich auf wechselnde Aufgaben einstellen zu können und auch mal größere Arbeitsanfälle bewältigen zu können. Diese aussschließliche Sicht würde bedeuten, daß man bei einer kriminellen Vereinigung anheuert. Und das sehe ich nicht. Solche Betrugsmanöver werden auch innerhalb von Unternehmen nur in kleinen Kreisen betrieben, schon allein deshalb, weil "immer einer plappert". Wobei ich diese "kleinen Kreise" in den gehobenen Etagen sehe. Denn da sollen Erfolge vorgewiesen werden, und diese Erfolge werden am Umsatz und Gewinn gemessen. Niemand wird direkt für kriminelle Aktivitäten eingestellt. Da sollte man schon die Kirche im Dorf lassen.



Achtung!!! Das entlarvende Wort ist hier: "plappert"
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Re: Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

Beitragvon Elser » Sa 15. Sep 2018, 08:29

Übrigens - finde ich es als völlig absurd, wenn VW-Aktionäre Ihren eigenen Konzern verklagen. Sind sie doch Mitbesitzer und auch Mitschuldner (ökonomisch nicht rechtlich). Eine solche Mitschuld drückt sich nun einmal in sinkenden Aktienkursen und fehlender, oder geringer, Dividende aus. Klagen könnten Sie, meiner Meinung nach, bestenfalls gegen Vorstand und Aufsichtsrat. Aber - wer hat die bestellt und ihnen die Haftungseinschränkungen gegeben? Solange die Aktien gut abwarfen, haben sich die Aktionärte einen Scheissdreck um ein anständiges, rechtmässiges, umweltgerechtes und sozieles Verhalten ihres Konzerns gekümmert. Also - Augen auf beim Aktienkauf und nicht immer nur auf die Dividende schauen.

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Zuletzt geändert von Elser am Sa 15. Sep 2018, 08:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

Beitragvon H2O » Sa 15. Sep 2018, 08:36

Nun geht dieser Aufreger in die 3. Woche; da wir es aber allmählich Zeit, auch die übrigen Dieselsünder zur Rechenschaft zu ziehen. VW ist sicher mit großem Abstand der größte Sünder von der Zahl der durch Rosstäuscherei verkauften Fahrzeuge her. Aber bitteschön, alle anderen Roßtäuscher haben es ganz wunderbar verstanden, sich hinter dem Riesen VW zu verstecken. Und dabei sind deren Fahrzeuge noch einmal einen ganz großen Schnaps teurer als die biederen VWs!

Oder bringen diese Edelmarken es ganz still und leise fertig, ihre Kunden durch wirksame Nachrüstungen glücklich zu machen? Wer weiß dazu etwas?
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Re: Der VW-Konzern wird wieder mal verklagt

Beitragvon Elser » Sa 15. Sep 2018, 08:39

unity in diversity hat geschrieben:(14 Sep 2018, 12:43)

Der Dieselskandal hat Ursachen.
Das Festhalten an veralteten Technologien.
Man kann jetzt Autos bauen, die mit einer Acculadung halb Deutschland durchqueren.
Bald ist es mit wenigen Handgriffen möglich, den standardisierten Accu an jeder Tankstelle auszuwechseln.



Was wir aber wirklich bräuchten ist ein elektrisch betriebener Kleinstwagen (2 Sitze, 300 l-Kofferraum) für kleines Geld (€ 8000), den man zu Hause wieder aufladen kann. Aber genau den, wollen unsere Autokonzerne nicht bauen, weil seine Existens den schönen Hype um das "heilige Blech" kaputt machen würde. Also müsste die Politik dafür sorgen; schon aus Umweltschutzgründen. Aber auch hier wird satt am Autowahn mitverdient. Seht es endlich ein - es geht darum, dass wir einen möglichst hohen Anteil unserer Einkommen für's Auto ausgeben. Nur darum geht's!

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