Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

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jorikke
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Re: Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

Beitragvon jorikke » Mo 3. Sep 2018, 09:16

Betrachter hat geschrieben:(03 Sep 2018, 09:14)

Das Problem ist die Produktion, nicht der Konsum. Also ist da anzusetzen, beim Zweck der Produktion. Sonst zäumt man das Pferd von hinten auf. So, wie Jebsen das macht- und wie es viele Konsumkritiker glauben.


So ist es.
Die Produktion gehört eingeschränkt.
Erst wenn Mangel herrscht, gleichmäßig verteilt, muss keine Überproduktion mehr entsorgt werden.
Deshalb waren die Menschen in der DDR glücklich und zufrieden.
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Re: Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

Beitragvon Betrachter » Mo 3. Sep 2018, 09:19

Alpha Centauri hat geschrieben:(03 Sep 2018, 10:15)

30 Stunden Woche und weniger Konsum das wäre richtig und gesünder für den Planeten, ein Mensch vertut den Großteil seiner Lebenszeit mit unnützen Dingen ( Konsum, Erwerbsarbeit) statt sich mit wirklich wichtigen Dingen zu beschäftigen,


Ist Konsum unnütz? Ist Erwerbsarbeit nicht nötig, um konsumieren zu können? Tatsächlich ist es ja möglich, nur sehr wenig zu arbeiten- und damit gut leben und konsumieren zu können. Die Effektivität moderner Produktion ließe das durchaus zu. Da muss man schon fragen, was der Zweck der Produktion ist, denn die steht vor dem Konsum.
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Re: Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

Beitragvon Alpha Centauri » Mo 3. Sep 2018, 09:26

Betrachter hat geschrieben:(03 Sep 2018, 10:19)

Ist Konsum unnütz? Ist Erwerbsarbeit nicht nötig, um konsumieren zu können? Tatsächlich ist es ja möglich, nur sehr wenig zu arbeiten- und damit gut leben und konsumieren zu können. Die Effektivität moderner Produktion ließe das durchaus zu. Da muss man schon fragen, was der Zweck der Produktion ist, denn die steht vor dem Konsum.


Erwerbsarbeit ist unnötig ( und vor dem Hintergrund der Digitalisierung wird sie es umso mehr werden) um konsumieren zu können braucht es auch nicht zwingend Erwerbsarbeit ( also Arbeitskraft gegen Geld) vor dem Geld im Tauschhandel gab es ja auch Konsum,
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Re: Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

Beitragvon Betrachter » Mo 3. Sep 2018, 09:31

Alpha Centauri hat geschrieben:(03 Sep 2018, 10:26)

Erwerbsarbeit ist unnötig ( und vor dem Hintergrund der Digitalisierung wird sie es umso mehr werden) um konsumieren zu können braucht es auch nicht zwingend Erwerbsarbeit ( also Arbeitskraft gegen Geld) vor dem Geld im Tauschhandel gab es ja auch Konsum,


Richtig. Arbeit ist nötig, objektiv betrachtet, um konsumieren zu können. Es ist jedoch ebenso objektiv richtig, dass überall auf der Welt Geld die Bedingung ist, um konsumieren zu können. Also bleibt den Eigentumslosen nichts anderes übrig, als ihre Arbeitskraft anzubieten, um leben zu können.
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Re: Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

Beitragvon Skull » Mo 3. Sep 2018, 09:44

Betrachter hat geschrieben:(03 Sep 2018, 09:14)

Das Problem ist die Produktion, nicht der Konsum. Also ist da anzusetzen, beim Zweck der Produktion.

Ich bin da eindeutig für (freie)ere Entscheidungen. Ich halte wenig bis gar nichts
(von wem auch immer) den Zweck der Produktion festzusetzen, geschweige denn, zu steuern.

mfg
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Re: Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

Beitragvon Betrachter » Mo 3. Sep 2018, 09:48

Skull hat geschrieben:(03 Sep 2018, 10:44)

Ich bin da eindeutig für (freie)ere Entscheidungen. Ich halte wenig bis gar nichts
(von wem auch immer) den Zweck der Produktion festzusetzen, geschweige denn, zu steuern.

mfg


Der zweck der Produktion ist doch klar: Wachstum des abstrakten Geldreichtums. Mit den bekannten Schäden für die Mehrheit der Leute, die über kein Eigentum verfügen. Das ist die gewährte Freiheit. Und die kann nur mit Gewalt durchgesetzt werden. Du hast auch die Freiheit, zu konsumieren, was du willst- wenn du zahlen kannst.
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Re: Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

Beitragvon Skull » Mo 3. Sep 2018, 10:30

Betrachter hat geschrieben:(03 Sep 2018, 10:48)

Der zweck der Produktion ist doch klar: Wachstum des abstrakten Geldreichtums.

Ist natürlich...kompletter Blödsinn.

So einfach...lässt nicht jeder provozieren.

Auf diesem NIveau...ist datt nix für das Wifo. :D

mfg
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Re: Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

Beitragvon Vongole » Mo 3. Sep 2018, 13:28

Betrachter hat geschrieben:(03 Sep 2018, 10:48)

Der zweck der Produktion ist doch klar: Wachstum des abstrakten Geldreichtums. Mit den bekannten Schäden für die Mehrheit der Leute, die über kein Eigentum verfügen. Das ist die gewährte Freiheit. Und die kann nur mit Gewalt durchgesetzt werden. Du hast auch die Freiheit, zu konsumieren, was du willst- wenn du zahlen kannst.


Oder wenn das Geld noch was wert ist.
Sie sollten sich endgültig von der Begeisterung für Planwirtschaft und Sozialismus verabschieden, das letzte Experiment scheitert gerade krachend in Venezuela,
mit allen negativen Folgen für die Bevölkerung.
Sie reiten ein totes Pferd, Betrachter, die Menschheit zieht eben doch die Freiheit, sprich Demokratie mit soz. Marktwitschaft, den sozialistischen Experimenten vor.
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Re: Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

Beitragvon Betrachter » Mo 3. Sep 2018, 13:37

Vongole hat geschrieben:(03 Sep 2018, 14:28)

Oder wenn das Geld noch was wert ist.
Sie sollten sich endgültig von der Begeisterung für Planwirtschaft und Sozialismus verabschieden, das letzte Experiment scheitert gerade krachend in Venezuela,
mit allen negativen Folgen für die Bevölkerung.
Sie reiten ein totes Pferd, Betrachter, die Menschheit zieht eben doch die Freiheit, sprich Demokratie mit soz. Marktwitschaft, den sozialistischen Experimenten vor.


Wozu die demokratisch gewährte, mit Gewalt durchgesetzte Freiheit führt, kann man überall sehen. Übrigens brauchte auch Kapitalismus sehr lange, um sich völlig durchzusetzen. 300 Jahre. Demgegenüber ist es schon recht schräg, sich über 100 Jahre sozialistischer "Experimente" zu mokieren, die weit mehr bekämpft wurden- und deren Fehler nicht zuletzt aus der heftigen Feindschaft von Kapital und dessen Staatsgewalten zu erklären sind.
Totgesagte leben länger.
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Re: Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

Beitragvon Skull » Mo 3. Sep 2018, 18:39

Guten Abend,

vier themenfremde Beiträge in die Ablage...entsorgt.

Edit: auf besonderen Wunsch...weitere drei Beiträge entsorgt.
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Re: Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

Beitragvon roadrunner » Mo 3. Sep 2018, 19:46

Skull hat geschrieben:(03 Sep 2018, 11:30)

Ist natürlich...kompletter Blödsinn.

So einfach...lässt nicht jeder provozieren.

Auf diesem NIveau...ist datt nix für das Wifo. :D

mfg


Danke und nochmals Dank, soviel Nonsens liest man selten :thumbup:
Es ist schlimm, wenn Sachkundige keine Entscheidungsbefugnis und Entscheidungsbefugte keine Sachkunde haben!
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Re: Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

Beitragvon BlueMonday » Mo 3. Sep 2018, 20:40

"Abstrakter Geldreichtum"? Was soll das sein? Also entweder hat man Geld, dann ist das kaum "abstrakt", sondern hat konkrete Kaufkraft oder man meint irgendwie in Geldeinheiten bewertetes Anlagevermögen, dann ist jenes wiederum alles andere als "abstrakt". Wobei einem die eher virtuelle Bewertung des Ganzen reichlich egal sein kann. Auch hier ist wieder entscheidend, ob und was einem konkrekt gezahlt wird für einen Anteil, für ein konkretes Aktienpaket... niemand will Geld nur des Geldes willen allein, abgesehen vielleicht von ein paar Numismatikern.


Nun kann man wild und abseitig behaupten, die aktuelle Kapitalstruktur würde vorbei an den Bedürfnissen der Menschen errichtet. Da hat man offenbar den Realsozialismus völlig verschlafen, um eine Anschauung für ein wirkliches Vorbei zu haben.
Wenn man nun meint, den Menschen bieten zu können, was sie "wirklich brauchen" -vermeintlich im Gegensatz zu allen anderen Anbietern und Marktteilnehmern - dann möge man damit endlich beginnen und die Welt beglücken. Tätig sein. Tun, woran man glaubt. "Man wird um so geneigter sein, zu glauben, je tätiger man ist." (Guyau)

Ansonsten hat ein gewisser Say ja schon das Wesentliche dazu gesagt: Jeder, der etwas anbietet, tut dies, weil er selbst nachfragt. Natürlich muss der Produzent, der Unternehmer immer den Schritt zuerst tun und nicht der Konsument. Produktion geht immer dem Konsum voraus. Wer mit der restlichen Welt gar nicht in Interaktion treten will, muss es eben mit Autarkie probieren und selbst und gerade dort muss erst gesät werden bevor geerntet werden kann.
But who would build the roads?
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Re: Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

Beitragvon Occham » Mo 3. Sep 2018, 22:21

BlueMonday hat geschrieben:(03 Sep 2018, 21:40)
Jeder, der etwas anbietet, tut dies, weil er selbst nachfragt.

Warum gibt es dann Omas, die ihren Enkeln eine mühselig gestrickte Mütze schenken? Die Antwort ist einfach, es macht ihr Spaß. Da das aber nicht jeder Oma Spaß macht, würde so eine Oma vermutlich eine Gegenleistung haben wollen.

Du kommst also nicht umhin zwischen Spaß und kein Spaß zu differenzieren, was Systeme anbelangt die funktionieren und nicht funktionieren.
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.
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Re: Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 4. Sep 2018, 06:34

Betrachter hat geschrieben:(03 Sep 2018, 14:37)

Wozu die demokratisch gewährte, mit Gewalt durchgesetzte Freiheit führt, kann man überall sehen. Übrigens brauchte auch Kapitalismus sehr lange, um sich völlig durchzusetzen. 300 Jahre. Demgegenüber ist es schon recht schräg, sich über 100 Jahre sozialistischer "Experimente" zu mokieren, die weit mehr bekämpft wurden- und deren Fehler nicht zuletzt aus der heftigen Feindschaft von Kapital und dessen Staatsgewalten zu erklären sind.
Totgesagte leben länger.

Unfug. Venezuela oder Nicaragua zeigen dass die Probleme hausgemacht sind.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

Beitragvon jorikke » Di 4. Sep 2018, 07:47

Betrachter hat geschrieben:(03 Sep 2018, 14:37)

Wozu die demokratisch gewährte, mit Gewalt durchgesetzte Freiheit führt, kann man überall sehen. Übrigens brauchte auch Kapitalismus sehr lange, um sich völlig durchzusetzen. 300 Jahre. Demgegenüber ist es schon recht schräg, sich über 100 Jahre sozialistischer "Experimente" zu mokieren, die weit mehr bekämpft wurden- und deren Fehler nicht zuletzt aus der heftigen Feindschaft von Kapital und dessen Staatsgewalten zu erklären sind.
Totgesagte leben länger.


Selbst 100 Jahre einer Schnapsidee nachzurennen ist schon zu viel. Denkende Betrachter hören den Knall früher.
...Übrigens, deine Sozialismus/Kommunismus Monstranz ist tot, nicht totgesagt.
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Re: Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

Beitragvon schokoschendrezki » Di 4. Sep 2018, 08:08

Auch Hervorbringungen, die nicht mit Geldpreisen sondern mit lebenswertlichen Gewinnen (Distinktion zum Beispiel) gehandelt werden, werden totgemacht, wenn sie irgendwie zentral geregelt werden. Zu diesen Zentralisierungen gehört selbstverständlich auch die Tendenz zur Monopolisierung im globalen Kapitalismus. Der Essay "Die Kathedrale und der Basar" 1997 gehört zu den wichtigsten Quellen der Open Source Bewegung. Eine global marktbeherrschende Firma wie Microsoft nahm darin die Stelle der sozialistischen Planwirtschaftsdiktatur ein. Es gibt ein Leben mit Konsumkritik und ohne Sozialismusnostalgie.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
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Re: Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

Beitragvon Gruwe » Di 4. Sep 2018, 08:20

Alpha Centauri hat geschrieben:(03 Sep 2018, 10:15)

30 Stunden Woche und weniger Konsum das wäre richtig und gesünder für den Planeten, ein Mensch vertut den Großteil seiner Lebenszeit mit unnützen Dingen ( Konsum, Erwerbsarbeit) statt sich mit wirklich wichtigen Dingen zu beschäftigen,


War ja klar...

Mal wieder eine typische Phrase der Möchtegern-Weltverbesserer, die mal wieder zu glauben scheinen, sie wüssten besser, was für den Einzelnen gut ist! :rolleyes:

Muss man nicht ernst nehmen...
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Re: Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

Beitragvon Gruwe » Di 4. Sep 2018, 08:23

Betrachter hat geschrieben:(03 Sep 2018, 10:19)

Ist Konsum unnütz? Ist Erwerbsarbeit nicht nötig, um konsumieren zu können? Tatsächlich ist es ja möglich, nur sehr wenig zu arbeiten- und damit gut leben und konsumieren zu können. Die Effektivität moderner Produktion ließe das durchaus zu. Da muss man schon fragen, was der Zweck der Produktion ist, denn die steht vor dem Konsum.


Der Zweck der Produktion ist dem Konsumenten die Produkte zur Verfügung zu stellen, welche er konsumieren möchte und für die er eine entsprechende Gegenleistung (Bezahlung) in der Lage ist zu erbringen.
Es gibt keinen weiteren Zweck!

Und wenn Jemand der Ansicht ist, er brauche eben hunderte an "Dingen" die er mit seiner Erwerbsarbeit bereit ist zu verdienen, dann ist das ja rein dessen Entscheidung.
Und wer eben mit wenig auskommen will, weil ihm die Freizeit eben wichtiger ist, dem sei auch hier seine freie Entscheidung gegönnt.

Wo ist nun das Problem?
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Re: Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

Beitragvon Gruwe » Di 4. Sep 2018, 08:25

Alpha Centauri hat geschrieben:(03 Sep 2018, 10:26)

Erwerbsarbeit ist unnötig ( und vor dem Hintergrund der Digitalisierung wird sie es umso mehr werden) um konsumieren zu können braucht es auch nicht zwingend Erwerbsarbeit ( also Arbeitskraft gegen Geld) vor dem Geld im Tauschhandel gab es ja auch Konsum,


So lange derjenige, der die Konsumgüter herstellt, eine Gegenleistung haben möchte (und das wird sicherlich auch weiterhin so sein), wird man diese Gegenleistung also hauptsächlich in Form von Erwerbsarbeit erbringen müssen!
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Re: Die Ohnmacht der Konsumenten und das Ende der Welt

Beitragvon Betrachter » Di 4. Sep 2018, 10:55

Gruwe hat geschrieben:(04 Sep 2018, 09:23)

Der Zweck der Produktion ist dem Konsumenten die Produkte zur Verfügung zu stellen, welche er konsumieren möchte und für die er eine entsprechende Gegenleistung (Bezahlung) in der Lage ist zu erbringen.
Es gibt keinen weiteren Zweck!


Viele Konsumenten brauchen gesunde Lebensmittel, können sich die aber nicht leisten. Sie greifen zum Billgfrass mit jeder Menge Gift drin. Haben sie sich das bestellt?

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