Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

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zollagent
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Re: Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

Beitragvon zollagent » Fr 10. Aug 2018, 09:20

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Aug 2018, 09:47)

Bisher immer zum Wohle des Landes der Mitarbeiter und der Millionen Autofahrer .


Betrug ist NICHT "zum Wohle des Landes der Mitarbeiter und der Millionen Autofahrer".

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Aug 2018, 09:47) Führungsetagen sind auf Zeit besetzt .


Was den organisierten Betrug, der offenbar über mehrere Manager"generationen" ging, wie relativiert?

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Aug 2018, 09:47)Führungskräfte haben nun mal die Aufgabe ein Unternehmen profitabel zu führen .


Dagegen spricht ja auch niemand. Ich bezweifle, daß organisierter Betrug zu den Methoden gehört, mit denen profitabel gewirtschaftet werden soll.


Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Aug 2018, 09:47)Nachgewiesene Fehler kosten
den Posten . Manger haben eine kürzere Überlebenschance als jeder andere Mitarbeiter.


Wer sich auf "Schleudersitze" setzt, muß damit rechnen, daß man die mal auslöst.

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Aug 2018, 09:47)Den Finanzchef oder Personalchef kann man nicht für Fehler von Ingenieuren verantwortlich machen .


Doch, man kann nicht nur, man muß sogar. Ein Chef, der seinen Laden nicht im Griff hat, ist ungeeignet für diesen Posten. Und nochmal, ein Betrug in dieser Größenordnung kann nicht auf untergeordnete Chargen abgewälzt werden. Es handelt sich hier um organisierten, konzernweiten Betrug am Kunden. Das kann nicht die Idee einzelner Ingenieure gewesen sein.

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Aug 2018, 09:47)Dein Einheitsbrei beruht allein auf Spekulationen .Oder hast du Beweise wer aus den Führungsetagen über von der EU
zugelassene Abgastest informiert war. ?


Das brauche ich nicht zu beweisen. Daß der Betrug stattgefunden hat, ist nachgewiesen. Die Verantwortlichkeit dafür liegt in der Führungsetage, beim Vorstand und beim Aufsichtsrat. Die haben das entweder - eine Ansicht, zu der ich neige - angeordnet und gesteuert, oder sie haben das geduldet. Gegen Letzteres spricht, daß die Angelegenheit nicht nur regional war. Nur diese Führungsetagen haben den Einfluß über den ganzen Konzern. Einzelne Ingenieure nicht. Dein Versuch, hier Bauernopfer zu konstruieren, scheitert. Hier ist schlichtweg ein branchenweiter Versuch, Gewinne durch Umgehung von gesetzlichen Vorschriften zu generieren, aufgeflogen.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 10. Aug 2018, 10:21

zollagent hat geschrieben:(10 Aug 2018, 10:20)

Betrug ist NICHT "zum Wohle des Landes der Mitarbeiter und der Millionen Autofahrer".



Was den organisierten Betrug, der offenbar über mehrere Manager"generationen" ging, wie relativiert?



Dagegen spricht ja auch niemand. Ich bezweifle, daß organisierter Betrug zu den Methoden gehört, mit denen profitabel gewirtschaftet werden soll.




Wer sich auf "Schleudersitze" setzt, muß damit rechnen, daß man die mal auslöst.



Doch, man kann nicht nur, man muß sogar. Ein Chef, der seinen Laden nicht im Griff hat, ist ungeeignet für diesen Posten. Und nochmal, ein Betrug in dieser Größenordnung kann nicht auf untergeordnete Chargen abgewälzt werden. Es handelt sich hier um organisierten, konzernweiten Betrug am Kunden. Das kann nicht die Idee einzelner Ingenieure gewesen sein.



Das brauche ich nicht zu beweisen. Daß der Betrug stattgefunden hat, ist nachgewiesen. Die Verantwortlichkeit dafür liegt in der Führungsetage, beim Vorstand und beim Aufsichtsrat. Die haben das entweder - eine Ansicht, zu der ich neige - angeordnet und gesteuert, oder sie haben das geduldet. Gegen Letzteres spricht, daß die Angelegenheit nicht nur regional war. Nur diese Führungsetagen haben den Einfluß über den ganzen Konzern. Einzelne Ingenieure nicht. Dein Versuch, hier Bauernopfer zu konstruieren, scheitert. Hier ist schlichtweg ein branchenweiter Versuch, Gewinne durch Umgehung von gesetzlichen Vorschriften zu generieren, aufgeflogen.

Ich denke eher Bauernopfer versuchst du zu konstruieren ,in dem du allen Führungskräfte eines Unternehmens unterstellst
von allen Vorgängen im Betrieb informiert zu sein . Von Firmenstrukturen hast du wenig Ahnung .
Der Finanzchef eines Unternehmens muss kein Techniker sein, der Personalchef kein Finanzexperte.
Übrigens das Land NS ist im Aufsichtsrat genau wie Gewerkschaftsvertreter vertreten .
Wenn du dir so sicher bist dass der gesamte Aufsichtsrat und alle Vorstandsmitglieder für angeblichen Betrug verantwortlich
sind warum werden nicht alle Mitglieder dieser Gremien angeklagt ? Du könntest das nachholen .
Betrug ist eine von dir unbewiesene Behauptung . Die EU hat lediglich Abgaswerte nach Laborwerten gefordert .
Daran haben sich die Autobauer dieser Welt orientiert . Kein Pferd springt höher als es muss .
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Re: Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

Beitragvon zollagent » Fr 10. Aug 2018, 10:59

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Aug 2018, 11:21)

Ich denke eher Bauernopfer versuchst du zu konstruieren ,in dem du allen Führungskräfte eines Unternehmens unterstellst
von allen Vorgängen im Betrieb informiert zu sein . Von Firmenstrukturen hast du wenig Ahnung .
Der Finanzchef eines Unternehmens muss kein Techniker sein, der Personalchef kein Finanzexperte.
Übrigens das Land NS ist im Aufsichtsrat genau wie Gewerkschaftsvertreter vertreten .
Wenn du dir so sicher bist dass der gesamte Aufsichtsrat und alle Vorstandsmitglieder für angeblichen Betrug verantwortlich
sind warum werden nicht alle Mitglieder dieser Gremien angeklagt ? Du könntest das nachholen .
Betrug ist eine von dir unbewiesene Behauptung . Die EU hat lediglich Abgaswerte nach Laborwerten gefordert .
Daran haben sich die Autobauer dieser Welt orientiert . Kein Pferd springt höher als es muss .

Nun, ich bin Betriebswirt mit jahrzehntelanger Erfahrung. Dein Vorwurf trifft also nicht zu. Im Übrigen würde jeder Richter sich kaputtlachen, wenn jemand mit einer Begründung käme "es wurden nur Laborwerte verlangt". Das ist offenkundiger Unfug. Natürlich wird dabei auch die Einhaltung dieser ermittelten Werte auf der Straße verlangt. Fakt ist, daß ein so groß organisierter Betrug nicht ohne Kenntnis der Firmenleitungen möglich war. Und man muß nicht Einzelpersonen anklagen, die betroffenen Betriebe sind juristische Personen und können deshalb auch juristisch belangt werden. Das mit der Unkenntnis solltest du dir auf die Brust nageln. Die USA belangen Automobilkonzerne derzeit und in unserem Land wird deswegen ermittelt. Nach Beendigung dieser Ermittlungen wird entweder ein Strafbefehl oder eine Anklage stehen.
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Re: Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 10. Aug 2018, 11:20

zollagent hat geschrieben:(10 Aug 2018, 11:59)

Nun, ich bin Betriebswirt mit jahrzehntelanger Erfahrung. Dein Vorwurf trifft also nicht zu. Im Übrigen würde jeder Richter sich kaputtlachen, wenn jemand mit einer Begründung käme "es wurden nur Laborwerte verlangt". Das ist offenkundiger Unfug. Natürlich wird dabei auch die Einhaltung dieser ermittelten Werte auf der Straße verlangt. Fakt ist, daß ein so groß organisierter Betrug nicht ohne Kenntnis der Firmenleitungen möglich war. Und man muß nicht Einzelpersonen anklagen, die betroffenen Betriebe sind juristische Personen und können deshalb auch juristisch belangt werden. Das mit der Unkenntnis solltest du dir auf die Brust nageln. Die USA belangen Automobilkonzerne derzeit und in unserem Land wird deswegen ermittelt. Nach Beendigung dieser Ermittlungen wird entweder ein Strafbefehl oder eine Anklage stehen.

Gegen einzelne Personen oder gegen den Betrieb ?
Die Überprüfung der Abgaswerte war Aufgabe der staatlichen Zulassungsstellen . Diese hätten Übertretungen feststellen
müssen und die Zulassung der Autos verhindern müssen . Was Richter denken ist weniger interessant .Nach EU Vorgaben
waren halt nur Laborwerte gefordert . Das man diese Regelung nicht konkretisiert hat liegt an denen, die Regeln vorgeben .
Die Firmenleitung selbst stellt nur ein Bruchteil des Betriebes . Deshalb ist es irrsinnig allen Gremien allen Mitarbeitern,
Mitgliedern des Aufsichtsrates und des Vorstandes zu unterstellen technischen Details zu kennen .
USA belangen deutsche Unternehmen nur warum nur deutsche ?
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Re: Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

Beitragvon zollagent » Fr 10. Aug 2018, 12:37

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Aug 2018, 12:20)

Gegen einzelne Personen oder gegen den Betrieb ?
Die Überprüfung der Abgaswerte war Aufgabe der staatlichen Zulassungsstellen . Diese hätten Übertretungen feststellen
müssen und die Zulassung der Autos verhindern müssen . Was Richter denken ist weniger interessant .Nach EU Vorgaben
waren halt nur Laborwerte gefordert . Das man diese Regelung nicht konkretisiert hat liegt an denen, die Regeln vorgeben .
Die Firmenleitung selbst stellt nur ein Bruchteil des Betriebes . Deshalb ist es irrsinnig allen Gremien allen Mitarbeitern,
Mitgliedern des Aufsichtsrates und des Vorstandes zu unterstellen technischen Details zu kennen .
USA belangen deutsche Unternehmen nur warum nur deutsche ?

Natürlich gegen den jeweiligen Konzern. Deine Auffassung über die Überprüfung der Werte ist schlichtweg falsch. Es gibt Grenzwerte, die eingehalten werden müssen, und die werden eben nicht eingehalten. Und was Richter darüber denken, könnte sehr schnell sehr interessant werden. Du liegst mit deinem Rumreiten auf Laborwerten falsch.

Und wer leitende Funktionen in einem Unternehmen inne hat, an den sind einfach höhere Anforderungen zu stellen, als an andere, die solche Funktionen nicht haben. Des weiteren gibt es noch eine Verantwortung der Leitung von Konzernen für die Unternehmen.

Was die Unternehmen betrifft, die Deutschen wurden halt erwischt.
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Re: Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 10. Aug 2018, 13:03

zollagent hat geschrieben:(10 Aug 2018, 13:37)

Natürlich gegen den jeweiligen Konzern. Deine Auffassung über die Überprüfung der Werte ist schlichtweg falsch. Es gibt Grenzwerte, die eingehalten werden müssen, und die werden eben nicht eingehalten. Und was Richter darüber denken, könnte sehr schnell sehr interessant werden. Du liegst mit deinem Rumreiten auf Laborwerten falsch.

Und wer leitende Funktionen in einem Unternehmen inne hat, an den sind einfach höhere Anforderungen zu stellen, als an andere, die solche Funktionen nicht haben. Des weiteren gibt es noch eine Verantwortung der Leitung von Konzernen für die Unternehmen.

Was die Unternehmen betrifft, die Deutschen wurden halt erwischt.

Trotzdem bleibt Fakt das nicht das Unternehmen insgesamt für Fehler seiner Angestellten verantwortlich gemacht werden kann .
Es geht ums Unternehmen insgesamt .Das wird nun mal weiter bestehen und zwar mit neuem Management .
Bei Daimler auch mit dem alten . Ich reite nicht auf Laborwerten herum sondern es waren die Zulassungsbehörden
die sich an diese Laborwerte orientiert haben .Hätte man nicht wären diese Modelle nicht zugelassen worden .
Bedeutet hätte man besser überprüft hätten die Autobauer ihre Autos bevor sie zugelassen wurden umrüsten müssen .
Kunden und Unternehmen wäre dadurch viel erspart geblieben .Das man an leitende Angestellte höhere Anforderungen
stellt ist logisch . Bedeutet aber nicht das jeder leitendende Angestellte über alle Vorgänge im Unternehmen
bescheid wissen muss . Der Buchhalter im Handwerksbetrieb muss nicht zwangsläufig Ahnung von praktischer Ausführung
der Kollegen haben .
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Re: Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

Beitragvon zollagent » Fr 10. Aug 2018, 14:12

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Aug 2018, 14:03)

Trotzdem bleibt Fakt das nicht das Unternehmen insgesamt für Fehler seiner Angestellten verantwortlich gemacht werden kann .


Doch, genau das wird geschehen. Um so mehr, daß die Rechtsprechung wie ich davon ausgeht, daß die Anweisung für den Betrug vom Unternehmen ausging.

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Aug 2018, 14:03)Es geht ums Unternehmen insgesamt .Das wird nun mal weiter bestehen und zwar mit neuem Management .


...und belastet mit einer fühlbaren Strafe.

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Aug 2018, 14:03)Bei Daimler auch mit dem alten . Ich reite nicht auf Laborwerten herum sondern es waren die Zulassungsbehörden
die sich an diese Laborwerte orientiert haben .Hätte man nicht wären diese Modelle nicht zugelassen worden .
Bedeutet hätte man besser überprüft hätten die Autobauer ihre Autos bevor sie zugelassen wurden umrüsten müssen .
Kunden und Unternehmen wäre dadurch viel erspart geblieben .


Das ist völliger Quatsch. Kein Betrüger kann sich damit herausreden, daß er bisher ja nicht erwischt worden sei, "weil die Polizei so nachlässig war". Deine "Laborwerte" waren die Werte, die die Fahrzeuge auf der Straße hätten erfüllen sollen und es nicht tun. Wenn es wäre, wie du sagst, gäbe es die ganzen Ermittlungsverfahren nicht.

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Aug 2018, 14:03)Das man an leitende Angestellte höhere Anforderungen
stellt ist logisch . Bedeutet aber nicht das jeder leitendende Angestellte über alle Vorgänge im Unternehmen
bescheid wissen muss . Der Buchhalter im Handwerksbetrieb muss nicht zwangsläufig Ahnung von praktischer Ausführung
der Kollegen haben .


Nicht über alle. Aber über die, die von der Norm abweichen. Das zu korrigieren, ist die Aufgabe der Betriebsleitung.
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Re: Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

Beitragvon Teeernte » Fr 10. Aug 2018, 14:29

zollagent hat geschrieben:(10 Aug 2018, 15:12)

Doch, genau das wird geschehen. Um so mehr, daß die Rechtsprechung wie ich davon ausgeht, daß die Anweisung für den Betrug vom Unternehmen ausging.

...und belastet mit einer fühlbaren Strafe.


Das ist völliger Quatsch. Kein Betrüger kann sich damit herausreden, daß er bisher ja nicht erwischt worden sei, "weil die Polizei so nachlässig war". Deine "Laborwerte" waren die Werte, die die Fahrzeuge auf der Straße hätten erfüllen sollen und es nicht tun. Wenn es wäre, wie du sagst, gäbe es die ganzen Ermittlungsverfahren nicht.


Nicht über alle. Aber über die, die von der Norm abweichen. Das zu korrigieren, ist die Aufgabe der Betriebsleitung.


Ja - so ists. Vollhaftung der Firma , da die Tat Vorsätzlich (Anweisung) begangen wurde. ....erschwerend - weil man "Umsatz" damit gewacht hat...//es NUR um Profit ging... denn nun geht es ja auch.

Aufgabe der Behörde - der Nachweis und die Strafe. Blöd - dass die Politik in der Firmenleitung ...Aufsichtsrat sitzt.... Auch dieser ist zur Verantwortung zu ziehen.

....die AUFSICHT nicht richtig wahrgenommen...
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

Beitragvon zollagent » Fr 10. Aug 2018, 14:34

Teeernte hat geschrieben:(10 Aug 2018, 15:29)

Ja - so ists. Vollhaftung der Firma , da die Tat Vorsätzlich (Anweisung) begangen wurde. ....erschwerend - weil man "Umsatz" damit gewacht hat...//es NUR um Profit ging... denn nun geht es ja auch.

Aufgabe der Behörde - der Nachweis und die Strafe. Blöd - dass die Politik in der Firmenleitung ...Aufsichtsrat sitzt.... Auch dieser ist zur Verantwortung zu ziehen.

....die AUFSICHT nicht richtig wahrgenommen...

Genau diese Ansicht habe ich im "kriminelle Manager"-Strang auch vertreten. Lies mal nach, wie die Antworten waren. Köstlich war für mich "Der Aufsichtsrat muß ja eigentlich nicht Aufsicht führen". Ich frage mich, was dann?
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Re: Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 11. Aug 2018, 13:24

zollagent hat geschrieben:(10 Aug 2018, 15:12)

Doch, genau das wird geschehen. Um so mehr, daß die Rechtsprechung wie ich davon ausgeht, daß die Anweisung für den Betrug vom Unternehmen ausging.



...und belastet mit einer fühlbaren Strafe.



Das ist völliger Quatsch. Kein Betrüger kann sich damit herausreden, daß er bisher ja nicht erwischt worden sei, "weil die Polizei so nachlässig war". Deine "Laborwerte" waren die Werte, die die Fahrzeuge auf der Straße hätten erfüllen sollen und es nicht tun. Wenn es wäre, wie du sagst, gäbe es die ganzen Ermittlungsverfahren nicht.



Nicht über alle. Aber über die, die von der Norm abweichen. Das zu korrigieren, ist die Aufgabe der Betriebsleitung.

Voraussetzung die betreffende Person ist informiert . Dein Vergleich mit den Betrügern hinkt . Kein Betrugsfall wird
vorher von den betreffenden Behörden zur Kontrolle angemeldet . Autos müssen bevor die Betriebsgenehmigung erfolgt
abgenommen und getestet werden . Bei fachkundiger Überprüfung wäre der Betrug ,wie du es nennst, aufgeflogen
ohne dass je eines dieser Fahrzeuge hätte verkauft werden können . Man kann doch wohl davon ausgehen, dass diejenigen die
für die Zulassung von Modellen zuständig sind zumindest den gleichen Kenntnisstand haben wie die Ingenieure der Autobauer .
Im Nachhinein hat man doch die Abweichungen auch festgestellt . Warum nicht vorher ?
Du drehst dich im Kreis .Niemals habe ich bestritten dass es Ermittlungsverfahren gegen Autobauer gibt .
Es geht darum dass man deshalb nicht das gesamte Unternehmen mit all seinen zigtausenden Mitarbeitern beschuldigen
kann ,genauso wenig wie die Manager die das Unternehmen in den 70 Nachkriegsjahren vorher geführt haben .
Es mag dir ja ein Herzensanliegen sein der deutsche Automobilindustrie den Ruin zu wünschen ,weil einige wenige
sich falsch verhalten haben . Ich werde weiter VW fahren weil ich volles Vertrauen zu diesen Autos seit meinen ersten Käfer habe .
Fakt bleibt diese Autos sind für mich wie maßgeschneidert . Nur weil einige Dieselmodelle nicht die angegeben Abgaswerte
nicht erfüllt haben wäre dies kein Grund für mich keinen VW mehr zu kaufen ,zumal ich privat nur Benziner fahre.
Da bisher niemand moniert hat das die angegeben CO2 Werte stimmen kann ich die Aufregung gegen dieses Unternehmen
VW nicht teilen . Diejenigen denen man Schuld nachweisen kann werden sicher das Unternehmen verlassen müssen .
Nur deshalb bleibt es ein gutes Unternehmen .
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Re: Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

Beitragvon zollagent » Sa 11. Aug 2018, 15:35

Positiv Denkender hat geschrieben:(11 Aug 2018, 14:24)

Voraussetzung die betreffende Person ist informiert .


Sie hat informiert zu sein. Kein Vorstandsmitglied und kein Aufsichtsratsmitglied kann sich mit "nicht informiert" herausreden.

Positiv Denkender hat geschrieben:(11 Aug 2018, 14:24) Dein Vergleich mit den Betrügern hinkt . Kein Betrugsfall wird vorher von den betreffenden Behörden zur Kontrolle angemeldet . Autos müssen bevor die Betriebsgenehmigung erfolgt
abgenommen und getestet werden . Bei fachkundiger Überprüfung wäre der Betrug ,wie du es nennst, aufgeflogen
ohne dass je eines dieser Fahrzeuge hätte verkauft werden können . Man kann doch wohl davon ausgehen, dass diejenigen die
für die Zulassung von Modellen zuständig sind zumindest den gleichen Kenntnisstand haben wie die Ingenieure der Autobauer .
Im Nachhinein hat man doch die Abweichungen auch festgestellt . Warum nicht vorher ?



Das mag an dem Prüfverfahren liegen. Ändert aber nichts an dem Betrug, Erfüllungen von Abgasvorschriften zu vorzutäuschen, was sich dann schlicht als falsch herausstellt. Natürlich kann man solche Verfahren manipulieren. Es wird auch Niemand die Hauptuntersuchungen beim TÜV als unverbindlich darstellen wollen, nur weil es da auch mal Betrügereien gab. Strafbar ist das Eine wie das Andere. Kein Betrüger kann sich damit herausreden, daß seine Manipulationen ja gar nicht erkannt wurden.

Positiv Denkender hat geschrieben:(11 Aug 2018, 14:24)Du drehst dich im Kreis .Niemals habe ich bestritten dass es Ermittlungsverfahren gegen Autobauer gibt .



Eben. Das müßte dir doch schon sagen, daß Einiges an deiner Auffassung falsch ist, denn, wenn - wie du behauptest - die Behörden schuld wären, dann gäbe es keine Ermittlungsverfahren.


Positiv Denkender hat geschrieben:(11 Aug 2018, 14:24)Es geht darum dass man deshalb nicht das gesamte Unternehmen mit all seinen zigtausenden Mitarbeitern beschuldigen



Das ist ein Popanz. Die Unternehmen sind juristische Personen und als Solche durchaus belangbar. Persönliche Verantwortlichkeiten sollten sich dann im Verlauf dieses Verfahrens herausstellen.

Positiv Denkender hat geschrieben:(11 Aug 2018, 14:24)kann ,genauso wenig wie die Manager die das Unternehmen in den 70 Nachkriegsjahren vorher geführt haben .



Vielleicht hatten die nur das "Glück" nicht erwischt worden zu sein. Fakt ist, daß es diese Abgasmanipulationen gab, Fakt ist, daß gegen die Autobauer, bei denen das festgestellt wurde, Ermittlungen laufen, Fakt ist ebenso, daß diese Manipulationssoftware gezielt so programmiert wurde, daß sie Prüfstandssituationen von normalem Verkehrsbetrieb unterscheiden kann und damit die Abgasbestimmungen umgangen wurden. Und daß es diese gezielte Programmierung gab, läßt durchaus die Annahme zu, daß das so gewollt war und das wiederum läßt den Verdacht des Betrugs aufkommen. Denn in KEINER Werbung der Autobauer kam der Hinweis vor, daß die Abgaswerte, die angegeben wurden, auf der Straße in normalem Verkehrsbetrieb nicht erreicht werden würden. Und ich denke schon, daß bei vielen Kunden diese Abgaswerte das Hauptkaufargument waren. Folglich wurde etwas vorgegaukelt, was nicht real war und damit dürfte der Tatbestand des Betruges erfüllt sein.

Positiv Denkender hat geschrieben:(11 Aug 2018, 14:24)Es mag dir ja ein Herzensanliegen sein der deutsche Automobilindustrie den Ruin zu wünschen ,weil einige wenige
sich falsch verhalten haben . Ich werde weiter VW fahren weil ich volles Vertrauen zu diesen Autos seit meinen ersten Käfer habe .



Ich wünsche niemandem "den Ruin", ich wünsche, daß sie ALLE bei ihren Angeboten bei der Wahrheit bleiben und nichts vorgaukeln, was letztlich nicht erfüllt wird.

Positiv Denkender hat geschrieben:(11 Aug 2018, 14:24)Fakt bleibt diese Autos sind für mich wie maßgeschneidert . Nur weil einige Dieselmodelle nicht die angegeben Abgaswerte
nicht erfüllt haben wäre dies kein Grund für mich keinen VW mehr zu kaufen ,zumal ich privat nur Benziner fahre.



Deine Motivation ist dir unbenommen. Andere Kunden denken anders darüber.

Positiv Denkender hat geschrieben:(11 Aug 2018, 14:24)Da bisher niemand moniert hat das die angegeben CO2 Werte stimmen kann ich die Aufregung gegen dieses Unternehmen
VW nicht teilen . Diejenigen denen man Schuld nachweisen kann werden sicher das Unternehmen verlassen müssen .
Nur deshalb bleibt es ein gutes Unternehmen .


Offenbar bist du nicht richtig informiert. Das wurde durchaus moniert.
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Re: Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 11. Aug 2018, 20:43

zollagent hat geschrieben:(11 Aug 2018, 16:35)

Sie hat informiert zu sein. Kein Vorstandsmitglied und kein Aufsichtsratsmitglied kann sich mit "nicht informiert" herausreden.




Das mag an dem Prüfverfahren liegen. Ändert aber nichts an dem Betrug, Erfüllungen von Abgasvorschriften zu vorzutäuschen, was sich dann schlicht als falsch herausstellt. Natürlich kann man solche Verfahren manipulieren. Es wird auch Niemand die Hauptuntersuchungen beim TÜV als unverbindlich darstellen wollen, nur weil es da auch mal Betrügereien gab. Strafbar ist das Eine wie das Andere. Kein Betrüger kann sich damit herausreden, daß seine Manipulationen ja gar nicht erkannt wurden.




Eben. Das müßte dir doch schon sagen, daß Einiges an deiner Auffassung falsch ist, denn, wenn - wie du behauptest - die Behörden schuld wären, dann gäbe es keine Ermittlungsverfahren.





Das ist ein Popanz. Die Unternehmen sind juristische Personen und als Solche durchaus belangbar. Persönliche Verantwortlichkeiten sollten sich dann im Verlauf dieses Verfahrens herausstellen.




Vielleicht hatten die nur das "Glück" nicht erwischt worden zu sein. Fakt ist, daß es diese Abgasmanipulationen gab, Fakt ist, daß gegen die Autobauer, bei denen das festgestellt wurde, Ermittlungen laufen, Fakt ist ebenso, daß diese Manipulationssoftware gezielt so programmiert wurde, daß sie Prüfstandssituationen von normalem Verkehrsbetrieb unterscheiden kann und damit die Abgasbestimmungen umgangen wurden. Und daß es diese gezielte Programmierung gab, läßt durchaus die Annahme zu, daß das so gewollt war und das wiederum läßt den Verdacht des Betrugs aufkommen. Denn in KEINER Werbung der Autobauer kam der Hinweis vor, daß die Abgaswerte, die angegeben wurden, auf der Straße in normalem Verkehrsbetrieb nicht erreicht werden würden. Und ich denke schon, daß bei vielen Kunden diese Abgaswerte das Hauptkaufargument waren. Folglich wurde etwas vorgegaukelt, was nicht real war und damit dürfte der Tatbestand des Betruges erfüllt sein.




Ich wünsche niemandem "den Ruin", ich wünsche, daß sie ALLE bei ihren Angeboten bei der Wahrheit bleiben und nichts vorgaukeln, was letztlich nicht erfüllt wird.




Deine Motivation ist dir unbenommen. Andere Kunden denken anders darüber.



Offenbar bist du nicht richtig informiert. Das wurde durchaus moniert.

Wäre es so hätte ich sicher eine Information des Autohauses bekommen .Das immer noch Millionen Kunden denken wie ich
zeigen die Absatzzahlen von VW . Wie erwähnt es bleibt dir unbenommen die deutschen Autobauer zu verunglimpfen .
damit ist unser Gespräch beendet . Mt Menschen die pauschal Belegschaften und Betriebe verurteilen oder verunglimpfen
kann ich nichts anfangen .
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Re: Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

Beitragvon zollagent » So 12. Aug 2018, 10:53

Positiv Denkender hat geschrieben:(11 Aug 2018, 21:43)

Wäre es so hätte ich sicher eine Information des Autohauses bekommen .Das immer noch Millionen Kunden denken wie ich
zeigen die Absatzzahlen von VW . Wie erwähnt es bleibt dir unbenommen die deutschen Autobauer zu verunglimpfen .
damit ist unser Gespräch beendet . Mt Menschen die pauschal Belegschaften und Betriebe verurteilen oder verunglimpfen
kann ich nichts anfangen .

Ich verurteile Handlungen. Das scheinst du nicht begreifen zu können. Und jemand, der betrogen hat, zu kritisieren, hat nichts mit "verunglimpfen" zu tun.
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Re: Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

Beitragvon Positiv Denkender » So 12. Aug 2018, 12:22

zollagent hat geschrieben:(12 Aug 2018, 11:53)

Ich verurteile Handlungen. Das scheinst du nicht begreifen zu können. Und jemand, der betrogen hat, zu kritisieren, hat nichts mit "verunglimpfen" zu tun.

Du verunglimpfst das Gesamtunternehmen mit allen Mitarbeitern . Nenne doch einfach Namen die angeblich betrogen haben .
Du könntest der Staatsanwaltschaft viel Arbeit abnehmen
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Re: Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

Beitragvon zollagent » Mo 13. Aug 2018, 07:09

Positiv Denkender hat geschrieben:(12 Aug 2018, 13:22)

Du verunglimpfst das Gesamtunternehmen mit allen Mitarbeitern . Nenne doch einfach Namen die angeblich betrogen haben .
Du könntest der Staatsanwaltschaft viel Arbeit abnehmen

Dieser "angebliche" Betrug ist sehr real. Und die Unternehmen sind juristische Personen, die auch dafür zur Verantwortung gezogen werden können. Für den Rest sind die Ermittler zuständig. "Verunglimpfen" die auch?
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Re: Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

Beitragvon Skull » Di 14. Aug 2018, 16:56

Guten Tag,

und wieder...Spam entfernt.
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
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Re: Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

Beitragvon Maltrino » Di 14. Aug 2018, 17:21

frems hat geschrieben:(25 Jul 2018, 11:05)

...Zum anderen die Zunahme des öffentlichen Dienstes...


Du meinst die "zunehmende Beliebtheit" von Jobs beim Staat? Ja das ist auch kein Wunder bei der Wirtschafts- und vor allem Sozialpolitik der letzten Jahrzehnte die dazu führte, dass irgendwelche Leute die in der Behörde arbeiten sagen können "Ich habe einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz" und andere Leute die zum Beispiel Smartphones reparieren und versuchen damit Geld zu verdienen von diesen Leuten zu hören bekommen "Soso, sie spielen als Hobby mit Handys?"

Markt ist riskant, jemand der sich auf dem freien Markt versucht, der gerät immer Gefahr in die Hartzer Hölle abzustürzen. Den jungen Leuten wird aber gesagt, dass sie es unbedingt, zu 100% vermeiden müssen Hartzer zu werden. 100% Sicherheit gibt es aber nicht auf dem freien Markt. Aber beim Staat...

Und damit wäre wohl auch klar wie man die deutsche Automobilindustrie retten und wieder beliebt machen kann: Der Staat kauft Volkswagen, der Name passt ja schon, pumpt Milliarden rein, lässt irgendeine veraltete Motorenart mit allerlei Filtern aufrüsten und propagiert dies dann als "deutsche Wertarbeit" und als Konkurenz zu E-Mobilen. und diese Autos kann man dann beim Staat bestellen und muss 5 Jahre auf Auslieferung warten, und man denkt sich noch einen lustigen Namen aus, vielleicht "Merkant" oder "Hartzburg" oder so, und dann will jeder dort arbeiten, weil der Staat garantiert ja sicherheit... Das die Zukunft in Deutschland.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

Beitragvon Alpha Centauri » Mi 29. Aug 2018, 10:17

zollagent hat geschrieben:(13 Aug 2018, 08:09)

Dieser "angebliche" Betrug ist sehr real. Und die Unternehmen sind juristische Personen, die auch dafür zur Verantwortung gezogen werden können. Für den Rest sind die Ermittler zuständig. "Verunglimpfen" die auch?


Der Betrug bei den Abgaswerten ist längst bewiesen. Das ist halt sie Konsequenzen einer Mentalität die Profit und Gewinnmaximierung über Gesetzestreue stellt. Die Gesinnung von Kriminellen und Gesetzesbrechern eben.
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zollagent
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Re: Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

Beitragvon zollagent » Mi 29. Aug 2018, 18:00

Alpha Centauri hat geschrieben:(29 Aug 2018, 11:17)

Der Betrug bei den Abgaswerten ist längst bewiesen. Das ist halt sie Konsequenzen einer Mentalität die Profit und Gewinnmaximierung über Gesetzestreue stellt. Die Gesinnung von Kriminellen und Gesetzesbrechern eben.

Das ist leider ziemlich wirtschaftsübergreifend. Wo immer du hinschaust, bekommst du Mogelpackungen untergeschoben, Dinge, die vorgeben, etwas zu sein, was sie nicht sind. Das beginnt bei Möbeln, geht weiter bei Nahrungsmitteln und endet längst noch nicht bei Körperpflegemitteln.
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Re: Autoindustrie als Arbeitgeber verliert an Attraktivität

Beitragvon Alpha Centauri » Mi 29. Aug 2018, 18:15

zollagent hat geschrieben:(29 Aug 2018, 19:00)

Das ist leider ziemlich wirtschaftsübergreifend. Wo immer du hinschaust, bekommst du Mogelpackungen untergeschoben, Dinge, die vorgeben, etwas zu sein, was sie nicht sind. Das beginnt bei Möbeln, geht weiter bei Nahrungsmitteln und endet längst noch nicht bei Körperpflegemitteln.


Naja das Wirtschaftssystem verleitet ja dazu kriminell und betrügerisch zu agieren, wenn halt Gesetze hinderlich sind zur Gewinnmaximierung und dem stets wachsenden Profitstreben im.Weg stehen ,dann wird halt gelogen und betrogen nach allen Regeln der Kunst ( und politisch negativ dass heißt zum Nachteil der Allgemeinheit beeinflusst) und man erfindet ( gestützt von pseudowissenschaftlichen Studien die man freilich selbst kräftig finanziert) seine eigenen Wahrheiten, dass Musterbeispiel gegeben hier die Märchenerzählungen der Tabak- und Zuckerindustrie ab die weil Rauchen und erhöhter Zuckerkonsum ja so ungefährlich seien für die Gesundheit, nicht anders handelt man in anderen Branchen ( auch in der Automobilindustrie.

Im Krieg und Kommerz stirbt eines immer zu erst: DIE WAHRHEIT,
Zuletzt geändert von Alpha Centauri am Do 30. Aug 2018, 10:19, insgesamt 1-mal geändert.

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