Demokratische Unternehmensführung - eure Meinung ?

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Tom Bombadil
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Re: Demokratische Unternehmensführung - Eure Meinung?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 3. Jul 2018, 14:37

Wenn das Unternehmen demokratisch gegründet wurde, kann es auch demokratisch geführt werden, das ist doch kein Problem :cool:
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Realist2014
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Re: Demokratische Unternehmensführung - Eure Meinung?

Beitragvon Realist2014 » Di 3. Jul 2018, 15:02

Tom Bombadil hat geschrieben:(03 Jul 2018, 15:37)

Wenn das Unternehmen demokratisch gegründet wurde, kann es auch demokratisch geführt werden, das ist doch kein Problem :cool:


das gibt es als Unternehmen mit mehreren EIGENTÜMERN....
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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franktoast
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Re: Demokratische Unternehmensführung - Eure Meinung?

Beitragvon franktoast » Di 3. Jul 2018, 15:17

Selina hat geschrieben:(03 Jul 2018, 13:16)

Mal abgesehen davon, dass ich garantiert nicht auf irgendeinen Umfrage-Link klicken werde, finde ich "demokratische Unternehmensführung und demokratische Unternehmenskultur" gut und überlegenswert.

Ich persönlich finde, dass es nicht gerade vorteilhaft wäre. Menschen sollten das tun, worin sie gut sind. Und die meisten in einem Unternehmen haben keine Ahnung von Unternehmensführung. Bei dem Herrschaftssystem in einer Gesellschaft mag das ein notwendiges Übel sein, dass auch die völlig Ahnungslosen genauso mitbestimmen dürfen, aber bei Unternehmen ist es unnötig.

Wobei es natürlich relativ wage ausgedrückt ist.
Unternehmen wollen ja, dass Arbeitnehmer für sie arbeiten. Wenn diese unzufrieden sind, arbeiten sie entweder nicht für einen, oder schlechter für einen, oder man muss es durch einen höheren Lohn ausgleichen. Es kommt auch drauf an. In einem IT-Unternehmen muss sich die Unternehmensleitung zwangsläufig nach den Wünschen der Belegschaft richten, denn diese bekommen den Marktlohn. Bei Unternehmen mit Mindestlöhnen warten logischerweise schon zig andere. Die müssen ihren Angestellten also keine andere Kompensation außer Geld bieten (wodurch der Marktlohn auf das Niveau des Mindestlohnes steigt*).

* Arbeitnehmer arbeiten für ein Paket, das aus Lohn, Sicherheit, Auftsiegsmöglichkeiten, Klimaanlage und sonstigen Annehmlichkeiten besteht. Ein Unternehmen kann zB. allen 20 Mitarbeitern 20€ mehr Lohn bezahlen, oder für 400€ einen Kickerkasten hinstellen. Was eben mehr Sinn macht. Wenn der Mindestlohn über den Marktlohn ist, wird der Arbeitgeber höhere Kompensationen natürlich nur als Lohn ausbezahlen.
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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odiug
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Demokratische Unternehmensführung - eure Meinung ?

Beitragvon odiug » Di 3. Jul 2018, 23:40

Anmerkung des MOD: Mit diesen geretteten Beiträgen wird der Strang neu eröffnet .
Der Strang wurde generalüberholt und nach den Regeln dieses Forums mit folgendem Eingangsbeitrag versehen.


Also wer Lust hat, dieses Thema ernsthaft zu diskutieren,findet hier einen Artikel über diesen neuen Ansatz der Unternehmensführung :

https://www.zeit.de/karriere/beruf/2016 ... uebersicht

Hier noch ein Denkanstoß :

http://www.premium-cola.de/downloads/wi ... t_Brey.pdf

Der mit dieser Anmerkung versehene Text ist vielleicht auch für die lesbar, die das Thema sonst nicht so brennend interessiert :
Anmerkung
In dieser Seminararbeit wird bei Personenbezeichnungen ausschließlich die männliche Form verwendet.
Dieses „generische Maskulinum“ ist stellvertretend als geschlechtsneutrale Form zu verstehen.
Der Schritt ist notwendig, da konsequentes Gendern die Lesbarkeit der Arbeit beeinträchtigen würde



Welche Formen von mehr Mitbestimmung haltet ihr sinnvoll, welchen Grad für nötig, was eher nicht so vorteilhaft ?
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Re: Demokratische Unternehmensführung - eure Meinung ?

Beitragvon Rote_Galaxie » Mi 4. Jul 2018, 00:26

Demokratie bedeutet nach Aristoteles, die Herrschaft des Pöbels.
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odiug
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Re: Demokratische Unternehmensführung - eure Meinung ?

Beitragvon odiug » Mi 4. Jul 2018, 00:49

Rote_Galaxie hat geschrieben:(04 Jul 2018, 01:26)

Demokratie bedeutet nach Aristoteles, die Herrschaft des Pöbels.

Und Pöbel leitet sich von Populi ab und dessen Stimme ist nach FJS die eines Rindviehs.
Jetzt wo das geklärt wäre, hast du noch was sinnvolles beizutragen, oder verbleiben wir bei Rindvieh :?
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Re: Demokratische Unternehmensführung - eure Meinung ?

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 4. Jul 2018, 08:53

Rote_Galaxie hat geschrieben:(04 Jul 2018, 01:26)

Demokratie bedeutet nach Aristoteles, die Herrschaft des Pöbels.

Das kann man vor allem in sozialistischen Staaten erleben .
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Re: Demokratische Unternehmensführung - eure Meinung ?

Beitragvon watisdatdenn? » Mi 4. Jul 2018, 11:38

"Lenkungskreise" gibt es in jeder grösseren Firma.
Wobei man das wohl eher als Oligarchie interpretieren kann.

Eine Aktiengesellschaft finde ich in der Grundlage schon demokratisch organisiert.

Ob jede wirtschaftliche Entscheidung rein demokratisch getroffen werden kann, wäre mal ein interessantes Experiment. Z.b. Mit Hilfe von liquid Feedback.
Vielleicht gibt es das auch schon?
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Re: Demokratische Unternehmensführung - eure Meinung ?

Beitragvon Wähler » Mi 4. Jul 2018, 15:15

watisdatdenn? hat geschrieben:(04 Jul 2018, 12:38)
Eine Aktiengesellschaft finde ich in der Grundlage schon demokratisch organisiert.

In einer Aktiengesellschaft gilt nicht das Prinzip, ein Anteilseigener eine Stimme, in einer Genossenschaft schon, unabhängig von der Menge der Anteile.
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