Kommunistische WG als Beispiel

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Re: Kommunistische WG als Beispiel

Beitragvon Realist2014 » Sa 14. Jul 2018, 12:51

theoretiker hat geschrieben:(14 Jul 2018, 13:43)

S Was aber sichtbar überall erfolgreich möglich ist, sind zum Beispiel Genossenschaften, in denen inneres Leistungsprinzip und damit Ungleichheit möglich ist, ohne, dass es eine Ungerechtigkeit wäre. Neben ordentlicher Konstitution ist hierbei "einfach nur" ein gemeinschaftliches Eigentum notwendig, was gemeinsam verwaltet, geschützt und akkumuliert wird. Die genossenschaftliche Konstellation ist im Kapitalismus möglich, zu Hunderttausenden in der Welt vorhanden, meistens erfolgreich.
Genossenschaften sind zwar nicht der vollendete Kommunismus, aber die logische Konsequenz zu seiner Annäherung.


nun, es steht jedem frei, eine Genossenschaft zu gründen oder einer solchen beizutreten...

ich würde das nicht machen, wenn es um die Erzielung von Einkünften geht

wo ist das Problem?
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Re: Kommunistische WG als Beispiel

Beitragvon theoretiker » Sa 14. Jul 2018, 13:21

@Realist2014
Hallo!
Ich sehe keine echten Probleme bei Genossenschaftsmodellen und damit die Eingangsfrage des Threads teilweise beantwortet. Idealisten um kommunistische Lebensformen finden in Genossenschaften Rahmenbedingungen, die sich sehr annähern.
Das Gemeinschaftliche ist immer etwas komplizierter, bringt aber auch Vorteile, egal, ob es eine Studenten WG ist oder ein größeres Unternehmen, wie die größte Genossenschaft in Spanien, das weltweit operierende Unternehmen Mondragón Corporación Cooperativa mit 12,1 Milliarden Jahresumsatz.
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Re: Kommunistische WG als Beispiel

Beitragvon Realist2014 » Sa 14. Jul 2018, 13:27

theoretiker hat geschrieben:(14 Jul 2018, 14:21)


Das Gemeinschaftliche ist immer etwas komplizierter, bringt aber auch Vorteile, egal, ob es eine Studenten WG ist oder ein größeres Unternehmen, wie die größte Genossenschaft in Spanien, das weltweit operierende Unternehmen Mondragón Corporación Cooperativa mit 12,1 Milliarden Jahresumsatz.



99% der Unternehmen sind KEINE Genossenschaft
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Re: Kommunistische WG als Beispiel

Beitragvon theoretiker » Sa 14. Jul 2018, 13:46

Aus bloßer prozentuale Häufigkeit lassen sich keine Qualitätsmerkmale ableiten.
Unterschätzung der genossenschaftlichen Aktiviät wäre außerdem ein Fehler.
20 Mio Menschen in Deutschland sind Mitglied einer Genossenschaft. Weltweit gibt es über 900.000 Genossenschaften in mehr als 100 Ländern mit über 800 Millionen Mitgliedern. Das ist schon mal eine Hausnummer.
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Re: Kommunistische WG als Beispiel

Beitragvon Realist2014 » Sa 14. Jul 2018, 13:50

theoretiker hat geschrieben:(14 Jul 2018, 14:46)


20 Mio Menschen in Deutschland sind Mitglied einer Genossenschaft. .



ich habe von Unternehmen geschrieben

also die Organisationsformen mit Gewinnerzielungsabsicht...

und da ist es eben so, dass der, der mehr "Geld im Laden" hat- auch mehr zu bestimmen haben will...
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Re: Kommunistische WG als Beispiel

Beitragvon theoretiker » Sa 14. Jul 2018, 15:49

Der allgemeine Unternehmenensbegriff lautet etwa so:

Ein Unternehmen ist eine wirtschaftlich selbständige Organisationseinheit, die mit Hilfe von Planungs- und Entscheidungsinstrumenten Markt- und Kapitalrisiken eingeht und sich zur Verfolgung des Unternehmenszweckes und der Unternehmensziele eines oder mehrerer Betriebe bedient.
https://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen

Eine Gewinnerzielungsabsicht ist also nicht zwangsläufig damit verbunden, sehr wohl aber zwingend zumindest ein Unternehmensziel.
Blättert man tiefer bei Unternehmensziel werden ausdrücklich andere, als reine Gewinnabsicht, für möglich gehalten (z.B. soziale Kundenbeziehung)
https://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmensziel

Trotzdem ist Dein Hinweis nicht falsch. Im speziellen Unternehmensbegriff gibt es diverse Definitionen, die "Gewinn" zum Begriff des Unternehmen beilegen. Wie widersprüchlich solche Ansätze allerdings sind, kann an mehreren Überlegungen nachvollziehen.

1. Was ist denn zum Beispiel, wenn Tesla 4 Jahre keinen Gewinn realisiert? Ist es dann kein Unternehmen mehr?
2. Ist es nicht so, dass die meisten Genossenschaften wirtschaftlichen Hintergrund haben und Gewinne nur deshalb nicht erscheinen, weil sie längst "ausgezahlt" sind? Bei Wohnungsbaugenossenschaften liegen die Mieten für Genossenschafter teilweise 30% unter Marktpreis. Diese Ersparnis ist doch längst der "Gewinn". Aus dem Blickwinkel des jeweiligen Genossenschafters und Wirtschaftssubjekts würde man nur hilfsweise "Opportunitätskosten" dazu sagen.
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Re: Kommunistische WG als Beispiel

Beitragvon Realist2014 » Sa 14. Jul 2018, 16:27

theoretiker hat geschrieben:(14 Jul 2018, 16:49)

Eine Gewinnerzielungsabsicht ist also nicht zwangsläufig damit verbunden, n.


doch

In Deutschland schon. ( aus Sicht des Finanzamts...)

Nur war das nicht der Punkt.

Wer mehr investiert, will mehr zu "bestimmen" haben.

Daher ist es genau so wie von mir beschrieben
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Re: Kommunistische WG als Beispiel

Beitragvon theoretiker » Sa 14. Jul 2018, 16:51

Kommunen oder Genossenschaften haben eine andere Logik, als privates Kapital. Bei ihnen soll nicht gegen andere profitiert oder ausgebeutet werden, sondern das eingelegte Kapital einem gemeinschaftlichen Zweck dienen. Eigene Arbeit schafft meistens die Werte. Inwieweit also gleichanteilig oder unterschiedlich anteilig eingelegt wird, ist erst einmal egal, Hauptsache es reicht für den gemeinsamen gesellschaftlichen Zweck. Das Interessante an der Geschichte ist, dass manchmal trotz höherer Einlagen bestimmter Genossenschafter deren Ziele besser verwirklicht werden, als wenn sie als reine Privatunternehmer agieren würden.

Es mag sein, dass sich zur Zeit nicht die Mehrheit für Kommune- oder Genosenschaftsgedanken interessiert, aber 20 Millionen Menschen, die einer Genossenschaft in Deutschland angehören, sind schon eine bedeutende Anzahl.
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Re: Kommunistische WG als Beispiel

Beitragvon Skull » Sa 14. Jul 2018, 16:57

theoretiker hat geschrieben:(14 Jul 2018, 17:51)

Es mag sein, dass sich zur Zeit nicht die Mehrheit für Kommune- oder Genosenschaftsgedanken interessiert, aber 20 Millionen Menschen, die einer Genossenschaft in Deutschland angehören, sind schon eine bedeutende Anzahl.

Ich bin selbst zweimaliger Genosse.

Du solltest aber schon realistisch sein und bedenken, WARUM die meisten Menschen Genossenschaftsanteile haben.
Die meisten haben ja ihre Genossenschaftsanteile bei Genossenschaftsbanken...oder Wohnbaugenossenschaften. ;)

mfg
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Re: Kommunistische WG als Beispiel

Beitragvon Realist2014 » Sa 14. Jul 2018, 18:07

theoretiker hat geschrieben:(14 Jul 2018, 17:51)

Kommunen oder Genossenschaften haben eine andere Logik, als privates Kapital. Bei ihnen soll nicht gegen andere profitiert oder ausgebeutet werden,


war ja klar, dass es wieder auf "linke Hohlphrasen" hinausläuft...

sondern das eingelegte Kapital einem gemeinschaftlichen Zweck dienen.


das "eingelegte Kapital" dient dem Zweck des "Einlegers". Nennt sich Investition

Eigene Arbeit schafft meistens die Werte. I .


nein, die Produktivitätssteigerung durch Einsatz des Produktionsfaktors KAPITAL

außerdem heißt es WERTSCHÖPFUNG und hat nichts mit der "Schaffung von Werten" zu tun
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Re: Kommunistische WG als Beispiel

Beitragvon theoretiker » Sa 14. Jul 2018, 19:33

Lieber realist 2014,
wenn Du "linke Phrasden" umgehen möchtest, solltest Du keine Thematik besuchen, in denen eindeutig kommunistische Lebensweiseentwürfe diskutiert werden.
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Re: Kommunistische WG als Beispiel

Beitragvon Realist2014 » Sa 14. Jul 2018, 19:37

theoretiker hat geschrieben:(14 Jul 2018, 20:33)

Lieber realist 2014,
wenn Du "linke Phrasden" umgehen möchtest, solltest Du keine Thematik besuchen, in denen eindeutig kommunistische Lebensweiseentwürfe diskutiert werden.


die "Thematik" hier dient zum "Entzaubern" dieser idiotischen und menschenverachtenden Ideologie

lies nochmal die Texte des Theat-Eröffners

[Mod: editiert]

wir sicher spaßig...
Zuletzt geändert von Skull am Sa 14. Jul 2018, 22:35, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: ad personam Spam entfernt
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Re: Kommunistische WG als Beispiel

Beitragvon theoretiker » Sa 14. Jul 2018, 19:58

Wenns Dir darum geht, solltest Du Dich in der Kritik nicht auf die gewöhnlichen Formen gemeinschaftlichen Zusammenlebens und Wirtschaftens, wie eben Kommunen und Genossenschaften stürzen. Die sind auch in unserem Staat kompatible mit sonstigen gesellschaftlichen Interessen und schaden niemanden.
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Re: Kommunistische WG als Beispiel

Beitragvon Realist2014 » Sa 14. Jul 2018, 20:04

theoretiker hat geschrieben:(14 Jul 2018, 20:58)

Wenns Dir darum geht, solltest Du Dich in der Kritik nicht auf die gewöhnlichen Formen gemeinschaftlichen Zusammenlebens und Wirtschaftens, wie eben Kommunen und Genossenschaften stürzen.


wo habe ich das "kritisiert"? Das kann doch jeder machen wie er will..

Die sind auch in unserem Staat kompatible mit sonstigen gesellschaftlichen Interessen und schaden niemanden.


sicher

nur völlig bedeutungslos als Unternehmensform- DAS war meine Aussage

da wollen diejenigen, die MEHR investiert haben, auch MEHR Stimmrechte haben

was ja völlig normal ist
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Re: Kommunistische WG als Beispiel

Beitragvon theoretiker » Sa 14. Jul 2018, 20:53

Ich finde nicht, dass Genossenschaften unbedeutend sind, weder als Gemeinschaftsmodelle, noch als Unternehmen. Ich bin zwar selbst nur in einer, aber die garantiert mir pro Jahr Ersparnisse in Höhe von jährlich ca. 5.000 €. Das ist für mich der anfassbare, reale, nachzählbare Beweis der Alternative zu herkömmlichen Privatunternehmungen.
Ähnlich ideologiefrei sehen es bestimmt auch die anderen 20 Millionen Genossenschafter in unserem Land mit ihren kleineren oder größeren Beteiligungen, sonst würden sie das ja nicht machen.
Mir gefällt obendrein die Stabilität von Genossenschaften, obwohl oder gerade weil die Schwarmintelligenz bei Entscheidungen meist konservativ bleibt.

Ich kann mir durchaus die erfolgreiche Existenz einer Gesamtgesellschaft, ein ganzes Volkes, auf erheblicher, vielleicht sogar mehrheitlicher Basis gemeinschaftswirtschaftlicher Modelle vorstellen. Die schaden ja niemanden.
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Re: Kommunistische WG als Beispiel

Beitragvon Realist2014 » Sa 14. Jul 2018, 21:02

theoretiker hat geschrieben:(14 Jul 2018, 21:53)

Ich finde nicht, dass Genossenschaften unbedeutend sind, weder als Gemeinschaftsmodelle, noch als Unternehmen.


doch sind sie. Das ist FAKT.


Ähnlich ideologiefrei sehen es bestimmt auch die anderen 20 Millionen Genossenschafter in unserem Land mit ihren kleineren oder größeren Beteiligungen, sonst würden sie das ja nicht machen.


Wohnungsbau und Volksbanken. KEINE Unternehmen...


Ich kann mir durchaus die erfolgreiche Existenz einer Gesamtgesellschaft, ein ganzes Volkes, auf erheblicher, vielleicht sogar mehrheitlicher Basis gemeinschaftswirtschaftlicher Modelle vorstellen. Die schaden ja niemanden.


das kannst DU dir gerne "Vorstellen"

diejenigen, welche als Unternehmer tätig sind, aber NICHT...

daher wählen die Unternehmensformen wie AG, GmbH, GmbH & Co KG, KG usw...

übrigens ist deine "Vorstellung" auf deutschem Boden 1989 untergegangen- oder gegen die eigenen Mauern gekracht

Daher wird es das zu 100% nicht wieder geben
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Re: Kommunistische WG als Beispiel

Beitragvon theoretiker » Sa 14. Jul 2018, 21:43

Sehr befremdlich und unnötig, Deine antikommunistische Mission. Kaum schreibt man einen Beitrag, da fliegt blitzschnell Dein undurchdachter Kommentar ein, als hättest Du Amgst, eine Kommune könnte sich zwischenzeitlich gründen. :-)
Doch im ernst, ich kann nicht nachvollziehen, warum Du die realen Gemeinschaftsprojekte wirtschaftlicher Art auf gleicher Anteils- und Einbringungsbasis ignorierst. Gibts bestimmt seit 100 Jahren in Deutschland und immer erfolgreich. Sowohl bei uns, als auch in den untergegangen Sozialismus-Experimenten der Welt. Dort waren sie übrigens die erfolgreichsten Modelle und haben die "VEB" (vorgetäuschtes Eigentum angeblicher Arbeiterhand und Staatseigentum) überlebt.

Genossenschaften sind ehrliche, gute Modelle, die in jeder Gesellschaft ihren Platz haben und verteidigen.
Eine Garantie bieten sie natürlich nicht. Auch in ihnen müssen "unternehmeriscvhes Blut" in irgendeiner Weise wallen und Risiken bedacht werden. Scheinbar klappt das aber besser, als in reinen privatkapitalistischen Unternehmen. Nehmen wir doch das bereits erwähnte Musterbeispiel, die Milliarden-Umsatz-Genossenschaft Mondragon. Während hunderte Unternehmen gleicher Größenordnung echte Turbulenzen im letzten Krisenjahrzehnt durchlitten und einige ausschieden, surfte Mondragon elegant durch. Weil es eben nicht kurzfristige Gewinnmaximierung als Ziel hat, sondern Bestand und Interessenssicherung der arbeitenden Miteigentümer.
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Re: Kommunistische WG als Beispiel

Beitragvon Realist2014 » Sa 14. Jul 2018, 21:52

theoretiker hat geschrieben:(14 Jul 2018, 22:43)


Doch im ernst, ich kann nicht nachvollziehen, warum Du die realen Gemeinschaftsprojekte wirtschaftlicher Art auf gleicher Anteils- und Einbringungsbasis ignorierst.


Genossenschaften sind als Unternehmensform in D bedeutungslos . Hier wird der Ertrag gemäß dem eingebrachten Kapital "verteilt" und die Stimmen ebenso


Genossenschaften sind ehrliche, gute Modelle, die in jeder Gesellschaft ihren Platz haben und verteidigen.


sicher, als Nische für Wohnen & Volksbanken

Eine Garantie bieten sie natürlich nicht. Auch in ihnen müssen "unternehmeriscvhes Blut" in irgendeiner Weise wallen und Risiken bedacht werden. Scheinbar klappt das aber besser, als in reinen privatkapitalistischen Unternehmen. Nehmen wir doch das bereits erwähnte Musterbeispiel, die Milliarden-Umsatz-Genossenschaft Mondragon.


nein, nehmen wir einfach mal ein Beispiel aus DEUTSCHLAND . Da kannst DU doch sicher eines nennen...
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Re: Kommunistische WG als Beispiel

Beitragvon theoretiker » Sa 14. Jul 2018, 22:18

Realist2014 hat geschrieben:Genossenschaften sind als Unternehmensform in D bedeutungslos .

Lieber realist2014,
das ist leider nur die Wiederholung Deiner Fehleinschätzung. Es wird langweilig, Dich zu lesen. Deine sonstige Art und Weise der Diskussionsbeteiligung, diese Tutor-mäßige Satzsezierung, diese geierartige missionierungsähnliche Rechthaberei auf der Basis geringer BWL-Standards ist mir zu wenig für ein Gespräch um Optionen und Realitäten gemeinschaftstypischer Lebens- und Wirtschaftseinheiten. Ich suche in diesem Forum zwar ausdrücklich eher Unterhaltung, als akademische Debatte, aber Dein Niveau? Oh, je ..
Trotzdem alles Gute und Danke fürs Gespräch. Vielleicht treffen wir uns ja mal bei anderen Themen, wo Du substanzieller auftrumpfen kannst. Ich freue mich darauf!
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Re: Kommunistische WG als Beispiel

Beitragvon Skull » Sa 14. Jul 2018, 22:40

Realist2014 hat geschrieben:(14 Jul 2018, 22:52)

Genossenschaften sind als Unternehmensform in D bedeutungslos .

Nein. Das kann man so nicht stehen lassen.

Genossenschaftsbanken haben im Finanzmarkt/Kreditbereich einen ungefähren Marktanteil von 15 - 20 Prozent.
Im Wohnungsmietmarkt sollte der Marktanteil der Genossenschaften bei etwa 10 Prozent liegen.
Dann gibt es auch noch die BBAG eG's. Die sind auch präsent und sichtbar.

Das ist DEFINITIV keine Bedeutungslosigkeit. ;)

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