12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

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Re: 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

Beitragvon Ein Terraner » Sa 30. Jun 2018, 23:36

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(01 Jul 2018, 00:28)

Weil Überstunden 50% teurer sind.


Selbst das sollte sich Rechnen wenn die Kosten eines kompletten Arbeiters wegfallen, wenn es bei den Überstunden überhaupt zur Auszahlung kommt und diese nicht "Verfallen".

In Deutschland gibt es da einige Möglichkeiten für den Arbeitgeber sich um die Überstunden zu drücken, in Österreich hab ich allerdings keine Ahnung wie es da Rechtlich aussieht.
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3x schwarzer Kater
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Re: 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 30. Jun 2018, 23:39

Ein Terraner hat geschrieben:(01 Jul 2018, 00:36)

Selbst das sollte sich Rechnen wenn die Kosten eines kompletten Arbeiters wegfallen, wenn es bei den Überstunden überhaupt zur Auszahlung kommt und diese nicht "Verfallen".
.


Überstunden verfallen in Österreich nicht. Alternativ kannst man als Arbeitgeber jedoch Freizeitausgleich gewähren, allerdings auch mit einem Zuschlag von 50%.
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Re: 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

Beitragvon Ein Terraner » Sa 30. Jun 2018, 23:49

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(01 Jul 2018, 00:39)

Überstunden verfallen in Österreich nicht.

Also hier steht was von Verfallsfristen, https://www.arbeiterkammer.at/beratung/ ... unden.html


Alternativ kannst man als Arbeitgeber jedoch Freizeitausgleich gewähren, allerdings auch mit einem Zuschlag von 50%.

Ja das hab ich auch schon erlebt, 3 Monate Freizeit auf dem Überstundenkonto und jetzt erkläre mal deinem Chef das du die jetzt abfeiern willst. :thumbup:
Man hat ja immerhin die "Möglichkeit" pro Woche eine dreiviertel Woche Freizeit zu erarbeiten.

Na dann schauen wir einfach mal was in den nächsten Quartalen in Österreich so passieren wird.
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Re: 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

Beitragvon Gruwe » So 1. Jul 2018, 09:37

Ein Terraner hat geschrieben:(01 Jul 2018, 00:26)

Weil jetzt ganz offiziell 2 "freiwillige" den Job von 3 Arbeitern erledigen können. Was erschließt sich dir da nicht ?


Der grundlegende Denkfehler, dem diese Ansicht zugrunde liegt: Es gibt eine bestimmte Menge an Arbeit, die auf die Anzahl der Erwerbstätigen aufgeteilt wird. Die Menge an Arbeit ist hierbei eine konstante Größe! -> Diese Annahme ist ja grundlegend falsch! Die Arbeit macht ja nur Jemand, der ein zusätzliches Interesse an Einkommensgenerierung hat. Das geht einher mit zusätzlichen Konsumwünschen, die dann ja wieder Nachfrage nach Arbeit erzeugen. Wäre das nicht der Fall, würde es für die Arbeitgeber keinen Sinn machen, 3 "normalteure", produktive Arbeitnehmer durch 2 "teurere" (zusätzliche Arbeitskosten), weniger produktive (längere Arbeitszeit) zu substituieren.

Es arbeiten heute ja in Deutschland auch nur viele Menschen nur 35, 39 oder 40 Wochenstunden, obwohl ja mehr möglich wäre! Wie erklärst du dies?
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Re: 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

Beitragvon Gruwe » So 1. Jul 2018, 09:39

Ein Terraner hat geschrieben:(01 Jul 2018, 00:49)
Ja das hab ich auch schon erlebt, 3 Monate Freizeit auf dem Überstundenkonto und jetzt erkläre mal deinem Chef das du die jetzt abfeiern willst. :thumbup:
Man hat ja immerhin die "Möglichkeit" pro Woche eine dreiviertel Woche Freizeit zu erarbeiten.


Kein Problem!
Mein direkter Vorgesetzter geht ab Juli für 3 Monate Überzeit abfeiern...um mit seiner Frau eine Radtour rund um Deutschland zu machen! (die Frau hat auch so lange frei)

Man muss sich nicht immer die Arbeitsbedingungen beim letzten Krauter raussuchen, um diese als repräsentatives Abbild des gesamten Arbeitsmarktes in Deutschland ansehen zu wollen.
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Re: 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

Beitragvon Ein Terraner » So 1. Jul 2018, 09:54

Gruwe hat geschrieben:(01 Jul 2018, 10:37)

Der grundlegende Denkfehler, dem diese Ansicht zugrunde liegt: Es gibt eine bestimmte Menge an Arbeit, die auf die Anzahl der Erwerbstätigen aufgeteilt wird. Die Menge an Arbeit ist hierbei eine konstante Größe! -> Diese Annahme ist ja grundlegend falsch! Die Arbeit macht ja nur Jemand, der ein zusätzliches Interesse an Einkommensgenerierung hat.

Dir ist schon klar das die Ablehnung von Überstunden als Arbeitsverweigerung ausgelegt werden kann ?


Es arbeiten heute ja in Deutschland auch nur viele Menschen nur 35, 39 oder 40 Wochenstunden, obwohl ja mehr möglich wäre! Wie erklärst du dies?

Es soll sogar welche geben die gar nicht arbeiten, kennst du das ? https://www.zeit.de/wirtschaft/2016-07/ ... sforschung
Bei uns sind diese Stellen die jetzt in Österreich wegfallen werden schon längst weg.
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Re: 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

Beitragvon Günter V » So 1. Jul 2018, 10:21

Ja ja.
Der liebe Kapitalismus, über Lobby aufs Gesetz übertragen zum Wohle des Bürgers.
Naja.
Habe in 'Kapitalismuskritik' was gepostet, was interessant sein könnte.
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Re: 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

Beitragvon Gruwe » So 1. Jul 2018, 10:22

Ein Terraner hat geschrieben:(01 Jul 2018, 10:54)

Dir ist schon klar das die Ablehnung von Überstunden als Arbeitsverweigerung ausgelegt werden kann ?


Was hat das mit der zitierten Aussage zu tun?


Es soll sogar welche geben die gar nicht arbeiten, kennst du das ?


Auch hier die Frage: Was hat das mit dem Thema und der von Dir angenommenen konstanten Arbeitsmenge zu tun?
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Re: 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

Beitragvon H2O » So 1. Jul 2018, 10:26

Aus längst vergangenen Zeiten weiß ich, daß die Arbeitszeitbegrenzung auf 48 Stunden je Woche (hat da jemand 50 daraus gemacht?) von den Nazis eingeführt wurden, um die Arbeitnehmer vor übertriebener Belastung zu schützen. Zwischen dem Ende einer Arbeitsschicht bis zum Beginn einer neuen Schicht müssen 11 H Ruhezeit liegen, und nur in Ausnahmefällen (Vorhersehbarer großer wirtschaftlicher Schaden nach einem technischen Ausfall) sind Arbeitsschichten über 10 Stunden am Tag gestattet... die beim Gewerbeaufsichtsamt beantragt und bewilligt werden müssen, denen der Betriebsrat zuvor zugestimmt hat.

Dann greift noch eine Regel, daß im Jahresmittel die 48 (50?) Wochenstunden eingehalten werden müssen; daß heißt, daß neben von Gewerbeaufsichtsamt und Betriebsrat genehmigten und bezahlten Überstunden ein Freizeitausgleich für unbezahlte Überstunden geschaffen werden muß. Arbeit an Sonn- und Feiertagen muß mit mehr Freizeitstunden ausgeglichen werden.

Nur in Ausnahmefällen können sämtliche Überstunden über die 48-Stundenregel hinaus bezahlt werden ohne Freizeitausgleich.

Mir ist nicht bekannt, daß diese Regelung grundsätzlich abgeschafft wurde. Sie erlaubt ja auch sehr weit gehende Anpassung an Auftragslagen und Saisonbetrieb. Die meisten Mitarbeiter hatten ein gesteigertes Interesse an bezahlten Überstunden, so daß die Regel sie vor sich selbst schützen mußte. Man muß bedenken, daß übertriebene Mehrarbeit bei einem 30-jährigen vielleicht ganz gut weggesteckt werden kann, ein 60-jähriger dann oft schon "auf dem Zahnfleisch" läuft.

Ich fand diese alte Regelung ganz vernünftig, weil sie dauerhafte Überlast ausschließen will. Die Gewerbeaufsichtsämter überprüfen die Einhaltung der Regelung und machen auch "Stunk", wenn ein Betrieb sich erkennbar mutwillig nicht daran hält.

Ich verstehe überhaupt nicht, daß die geplante "österreichische Regelung" so unbedacht in die Welt gesetzt werden darf. Das bezahlen die Mitarbeiter und Betrieb mit erhöhten Krankenständen und Betriebsunfällen bei nachlassender Aufmerksamkeit. Eine Ausnahme für wenige Wochen in einem Saisonbetrieb kann ja ausgeglichen werden in der Vor- und Nachsaison.
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Re: 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

Beitragvon Ein Terraner » So 1. Jul 2018, 10:41

Gruwe hat geschrieben:(01 Jul 2018, 11:22)

Was hat das mit der zitierten Aussage zu tun?

Auch hier die Frage: Was hat das mit dem Thema und der von Dir angenommenen konstanten Arbeitsmenge zu tun?


Da kann ich dir jetzt auch nicht mehr helfen.
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Re: 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

Beitragvon DieBananeGrillt » So 1. Jul 2018, 10:44

Was steht an der Deutsch Österreichischen Grenze und hat ein IQ von 20?
Ein Österreicher mit 20 Deutschen Schäferhunden....

Eine Blondine macht Urlaub in Österreich. Sie sitzt in einem kleinen Kaffeehaus und ist ganz in die Frankfurter Allgemeine Zeitung vertieft. Da setzt sich ein Österreicher neben sie und spricht sie an: „Dua, die Frankfurter les I net. Lesen tu I di Kronenzeitung. Mit der Frankfurter wisch I mir den Arsch ab.“
Die Blondine liest unbeeindruckt weiter und zeigt nicht die geringste Reaktion. Der Österreicher ist durch dieses Verhalten etwas verunsichert, startet aber einen zweiten Versuch. Wieder mit ‚Du‘ und etwas energischer spricht er erneut die Blondine an: „Dua, die Frankfurter les I net. Lesen tu I di Kronenzeitung. Mit der Frankfurter wisch I mir den Arsch ab.“
Die Blondine hebt ihren Blick, schaut den Österreicher von oben bis unten an und antwortet ganz ruhig: „Ja, da wundert es mich nicht, wenn Sie am Arsch schlauer als im Kopf sind.“


Haha, lustig diese Österreicher.
12 Stunden Arbeitstage und dann am Besten bis 70 arbeiten, wie es die neuen Nationalsozialisten nicht nur dort, sondern auch anderswo in Europa fordern.
Die Maschinen müssen laufen, rund um die Uhr....

Tatsache ist, es gibt immer mehr Dienstleistungsarbeit und die Produktivität sinkt , wenn
deutlich,wenn die Leistungsgrenzen überschritten werden.
Macht auch keinen Sinn 12 Stunden im Betrieb anwesend zu sein und effektiv 6 Stunden arbeiten und mit zunehmenden Alter schon gar nicht.

Kosten bei Übertreibung entstehen dann anderswo.
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Re: 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

Beitragvon 3x schwarzer Kater » So 1. Jul 2018, 10:53

Ein Terraner hat geschrieben:(01 Jul 2018, 00:49)

Also hier steht was von Verfallsfristen, https://www.arbeiterkammer.at/beratung/ ... unden.html


Daher einfach auszahlen lassen, falls eine Frist vereinbart wurde.



Ja das hab ich auch schon erlebt, 3 Monate Freizeit auf dem Überstundenkonto und jetzt erkläre mal deinem Chef das du die jetzt abfeiern willst. :thumbup:
Man hat ja immerhin die "Möglichkeit" pro Woche eine dreiviertel Woche Freizeit zu erarbeiten.


Wenn du nicht abfeiern kannst, dann müssen sie ausgezahlt werden.
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Re: 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

Beitragvon MoOderSo » So 1. Jul 2018, 10:59

DieBananeGrillt hat geschrieben:(01 Jul 2018, 11:44)
Macht auch keinen Sinn 12 Stunden im Betrieb anwesend zu sein und effektiv 6 Stunden arbeiten

Für mich schon, denn so kann ich die ganze Fussball-WM frei machen ohne auch nur einen einzigen Tag Urlaub zu beanspruchen. :D
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Re: 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

Beitragvon unity in diversity » So 1. Jul 2018, 11:23

MoOderSo hat geschrieben:(01 Jul 2018, 11:59)

Für mich schon, denn so kann ich die ganze Fussball-WM frei machen ohne auch nur einen einzigen Tag Urlaub zu beanspruchen. :D

Das Geheimnis der Kernarbeitszeit.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
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Re: 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

Beitragvon Ein Terraner » So 1. Jul 2018, 12:10

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(01 Jul 2018, 11:53)

Wenn du nicht abfeiern kannst, dann müssen sie ausgezahlt werden.

Wie gesagt, keine Ahnung wie das in Österreich Rechtlich aussieht, aber anscheinend kann man sich die Auszahlung erklagen.

https://today.hogapage.de/2018/03/26/50 ... usbezahlt/
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Re: 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

Beitragvon 3x schwarzer Kater » So 1. Jul 2018, 13:15

Ein Terraner hat geschrieben:(01 Jul 2018, 13:10)

Wie gesagt, keine Ahnung wie das in Österreich Rechtlich aussieht, aber anscheinend kann man sich die Auszahlung erklagen.

https://today.hogapage.de/2018/03/26/50 ... usbezahlt/


Sag ich doch.
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Re: 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

Beitragvon Misterfritz » So 1. Jul 2018, 20:24

H2O hat geschrieben:(01 Jul 2018, 11:26)Ich verstehe überhaupt nicht, daß die geplante "österreichische Regelung" so unbedacht in die Welt gesetzt werden darf. Das bezahlen die Mitarbeiter und Betrieb mit erhöhten Krankenständen und Betriebsunfällen bei nachlassender Aufmerksamkeit.

Das sehe ich allerdings auch als ein grosses Problem. Und das müssen ja nicht mal direkt Unfälle sein, es reicht, unkonzentriert Buchhaltung oder Korrespondenz mit Kunden zu machen. Oder Behandlungsfehler im Krankenhaus, etc.
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Re: 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

Beitragvon Ein Terraner » So 1. Jul 2018, 20:27

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(01 Jul 2018, 14:15)

Sag ich doch.

Was sagst du? Das man sich die Überstunden einklagen kann bevor man sich einen neuen Job suchen darf?
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Re: 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

Beitragvon Bielefeld09 » So 1. Jul 2018, 20:33

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(01 Jul 2018, 00:28)

Weil Überstunden 50% teurer sind.

Aber nur , wenn Arbeitsstunden am Arbeitsplatz auch so bewertet werden.
Dann müssen sie auch so bezahlt werden.
Das kann Österreich so tun!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche in Östereich

Beitragvon 3x schwarzer Kater » So 1. Jul 2018, 20:36

Ein Terraner hat geschrieben:(01 Jul 2018, 21:27)

Was sagst du? Das man sich die Überstunden einklagen kann bevor man sich einen neuen Job suchen darf?


Nö, dass sie ausgezahlt werden müssen.
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)

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