Produktionswege ohne Preise

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Winzer
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Winzer » Fr 21. Sep 2018, 14:41

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(21 Sep 2018, 11:35)

Fantastisch 1 Sandwich in 6 Monaten und das fuer $ 1500. Ich kann das fuer wesentlich weniger wenn ich in den Supermarkt gehe, alle Zutaten kaufe und mit weniger Zeitaufwand. Ich stelle das Sandwich fuer $ 2 her und Dank meiner secrety Mayo Sauce verkaufe ich es fuer $ 7,50.

Ich habe einen Fisch gefangen! Die Beach Worms kosteten mich $ 10

Der Fisch war gross genug fuer 2 Personen. Ein frischer Fisch zum Abendessen! Super! Kosten fuer den Fisch $ 10. Erlebnis unbezahlbar fuer alles andere Mastercard :D


und wie kommen die Zutaten in den Supermarkt? Kommt bei Dir auch der Strom aus der Steckdose?? Es ging doch darum die Ausgangsprodukte, Rohstoffe selber zu schaffen und nicht Halbzeuge zu kaufen
... denn wäre nicht der Bauer, so hättest Du kein Brot ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Riesenspielzeug

Nein, ich mag keine Besucher die erst die Tür eintreten und nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Skull » Fr 21. Sep 2018, 14:45

Guten Tag,

zwei (noch weiter wegführende) themenfremde Spam-Beiträge...entsorgt.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon TheManFromDownUnder » Sa 22. Sep 2018, 00:11

Winzer hat geschrieben:(21 Sep 2018, 15:41)

und wie kommen die Zutaten in den Supermarkt? Kommt bei Dir auch der Strom aus der Steckdose?? Es ging doch darum die Ausgangsprodukte, Rohstoffe selber zu schaffen und nicht Halbzeuge zu kaufen


Du hast mein Posting total falsch verstanden!

Es war ironisch gemeint in Bezug auf ein $1500 Sandwich.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Betrachter » Sa 22. Sep 2018, 08:54

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(21 Sep 2018, 02:21)

So ist es

Ein Bauer hat Produktionskosten. Er braucht Maschinen um Felder zu bestellen, Diesel fuer die Maschinen, Saatgut, Duengemittel, Pestizide usw genauso wie die Moebelfabrik offensichtlichProduktionskosten hat. Allein schon deshalb funktioniert keine Tauschwirtschaft.

Wieviel kg Kartoffeln ist ein Tisch wert? Wieviel Kartoffel muss nun die Moebelfabrik tauschen um Holz zum Tischbau zu ertauschen, Wieviel Tische braucht der Bauer um einen neuen Traktor zu ertauschen? Geht nicht! Unser Wert fuer Gueter und Dienstleistungen ist in Geld gemessen.

Lediglich isolierte, kleine Gesellschaften , wie Indios tief im Amzonas Dchungel haben Produktionswege ohne Preis da diese Produktionswege sich auf Jagen und Sammeln beschraenken. Es gibt keine Tischler die Tische herstellen! Es gibt keine Autohersteller die Autos herstellen und Lebensmittel werden nicht von einem Spezialisten (Landwirt) angebaut und von einem anderen Spezialisten (zB Baecker) verarbeitet. Die Maenner jagen, die Frauen und Kinder sammeln und alles kommt in einen Topf. Ich glaube kaum jemand kann auf die Idee kommen das dies bei uns auch nur annaehernd funktionieren koennte.


In Geld kann man gar nichts objektiv bestimmen. Warum sollte etwa eine Arbeitsstunde als Bauer zehnmal weniger werte sein als die eines Grundeigentümers, der viel Land verpachtet und dadurch ein Einkommen erzielt, dass zehnmal größer ist wie das des Bauern? Der Grundeigentümer muss zwar den selben Preis für einen Tisch zahlen- aber was bedeuten für ihn die, sagen wir mal 200 €- im Vergleich damit, was dem Bauer diese Summe bedeutet?
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Occham » Sa 22. Sep 2018, 08:59

Betrachter hat geschrieben:(22 Sep 2018, 09:54)

In Geld kann man gar nichts objektiv bestimmen. Warum sollte etwa eine Arbeitsstunde als Bauer zehnmal weniger werte sein als die eines Grundeigentümers, der viel Land verpachtet und dadurch ein Einkommen erzielt, dass zehnmal größer ist wie das des Bauern? Der Grundeigentümer muss zwar den selben Preis für einen Tisch zahlen- aber was bedeuten für ihn die, sagen wir mal 200 €- im Vergleich damit, was dem Bauer diese Summe bedeutet?

Der Wert von Etwas misst sich daran, wieviel einen dieses Etwas wert ist.

Das ist mit Geld so und ohne Geld wäre das auch so.
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Realist2014 » Sa 22. Sep 2018, 09:32

Betrachter hat geschrieben:(22 Sep 2018, 09:54)

In Geld kann man gar nichts objektiv bestimmen.


Doch, denn es ist eine WERT-Einheit....

Warum sollte etwa eine Arbeitsstunde als Bauer zehnmal weniger werte sein als die eines Grundeigentümers, der viel Land verpachtet und dadurch ein Einkommen erzielt, dass zehnmal größer ist wie das des Bauern?


Pacht ist KEIN "Arbeitslohn". Sondern ein Nutzungsentgelt....
Damit ist die Frage SINNLOS


Der Grundeigentümer muss zwar den selben Preis für einen Tisch zahlen- aber was bedeuten für ihn die, sagen wir mal 200 €- im Vergleich damit, was dem Bauer diese Summe bedeutet?


was spielt das für eine Rolle?

Ungleichheit ist NATÜRLICH und NORMAL . Punkt

das betrifft auch Einkommen & Vermögen
Zuletzt geändert von Realist2014 am Sa 22. Sep 2018, 09:33, insgesamt 1-mal geändert.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Realist2014 » Sa 22. Sep 2018, 09:32

Occham hat geschrieben:(22 Sep 2018, 09:59)

Der Wert von Etwas misst sich daran, wieviel einen dieses Etwas wert ist.

Das ist mit Geld so und ohne Geld wäre das auch so.



Genau so schaut es aus

Es ist eine normierte Tauscheinheit
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon TheManFromDownUnder » Sa 22. Sep 2018, 10:30

Betrachter hat geschrieben:(22 Sep 2018, 09:54)

In Geld kann man gar nichts objektiv bestimmen. Warum sollte etwa eine Arbeitsstunde als Bauer zehnmal weniger werte sein als die eines Grundeigentümers, der viel Land verpachtet und dadurch ein Einkommen erzielt, dass zehnmal größer ist wie das des Bauern? Der Grundeigentümer muss zwar den selben Preis für einen Tisch zahlen- aber was bedeuten für ihn die, sagen wir mal 200 €- im Vergleich damit, was dem Bauer diese Summe bedeutet?


Das ist eine Milchmaedchenrechnung. Was bedeuten Euro 200 fuer Bill Gates? Was fuer Otto Normalverbraucher? Was fuer einen Bush Man in der Kalahari. Was fuer dich? Was fuer mich?

Der Grundeigentuemer hat zuerst mal den Grund erwerben muessen, dann muss er Grundsteuern zahlen usw. Der Bauer ist ein selbststaendige Unternehmer und im Normalfall kann die einfache Rechnung aufstellen" Produktionskosten + Betriebskosten (inkl Pacht) + % Gewinn = Verkaufspreis.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon BlueMonday » Sa 22. Sep 2018, 11:52

Den Ausgangspunkt der modernen Wert- und Preislehre bildet die Erkenntnis, dass nicht Gleichheit der Wertung, sondern stets nur Ungleichheit der Wertung Tausch auszulösen vermag. Mit der Beseitigung der entgegenstehenden Auffassung, die schon Aristoteles irregeführt und noch die Bemühungen der klassischen Nationalökonomie zu Unfruchtbarkeit verdammt hatte, verschwinden aus der Nationalökonomie alle Vorstellungen, die sich an den Ausdruck «Wertmessung» knüpfen ließen. Dass zwei Güter ausgetauscht werden, ist nicht Folge des Umstandes, dass sie gleichgehalten werden, sondern im Gegenteil Folge des Umstandes, dass sie von den Tauschparteien verschieden bewertet werden. Dem Tausche geht nichts voran, worauf man den Ausdruck «Wertmessung» anwenden könnte. Man kann zwei Güter als gleich erachten; wo das eintritt, wird jedoch nicht gehandelt und wird nicht getauscht. Wenn man Güter verschieden schätzt, ist man nicht in der Lage, mehr darüber zu sagen als: das eine Gut wird höher und das andere wird weniger hoch geschätzt. Wertungen und Werte sind intensive und nicht extensive Größen. Sie können durch Operationen mit Kardinalzahlen nicht erfasst werden.

Ludwig v. Mises, Nationalöknomie


Das ist der Kern, der bei manchen oder vielen bis heute nicht angekommen ist.

Marx bspw. schrieb noch in klassischer Manier im Kapital :"Nehmen wir ferner zwei Waren, z.B. Weizen und Eisen. Welches immer ihr Austauschverhältnis, es ist stets darstellbar in einer Gleichung, worin ein gegebenes Quantum Weizen irgendeinem Quantum Eisen gleichgesetzt wird, z.B. 1 Quarter Weizen = a Ztr. Eisen. Was besagt diese Gleichung? daß ein Gemeinsames von derselben Größe in zwei verschiednen Dingen existiert, in 1 Quarter Weizen und ebenfalls in a Ztr. Eisen. Beide sind also gleich einem Dritten, das an und für sich weder das eine noch das andere ist. Jedes der beiden, soweit es Tauschwert, muß also auf dies Dritte reduzierbar sein."

Geht also unsinng vom Äquivalenztausch der Klassik aus und baut darauf sein falsches Gebäude.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Betrachter » Sa 22. Sep 2018, 13:03

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(22 Sep 2018, 11:30)

Das ist eine Milchmaedchenrechnung. Was bedeuten Euro 200 fuer Bill Gates? Was fuer Otto Normalverbraucher? Was fuer einen Bush Man in der Kalahari. Was fuer dich? Was fuer mich?

Der Grundeigentuemer hat zuerst mal den Grund erwerben muessen, dann muss er Grundsteuern zahlen usw. Der Bauer ist ein selbststaendige Unternehmer und im Normalfall kann die einfache Rechnung aufstellen" Produktionskosten + Betriebskosten (inkl Pacht) + % Gewinn = Verkaufspreis.


Wie ist der Grundeigentümer zu dem Kapital gekommen, das er für den Erwerb des Grundes brauchte? Alles selbst "erarbeitet"?
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Occham » Sa 22. Sep 2018, 13:10

Betrachter hat geschrieben:(22 Sep 2018, 14:03)

Wie ist der Grundeigentümer zu dem Kapital gekommen, das er für den Erwerb des Grundes brauchte? Alles selbst "erarbeitet"?

Mach doch mal Vorschläge, wie es ohne Preise abläuft. Dein gejammere nervt. Ohne funktionierende Idee setzt sich nichts durch.
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon zollagent » Sa 22. Sep 2018, 13:11

Betrachter hat geschrieben:(22 Sep 2018, 14:03)

Wie ist der Grundeigentümer zu dem Kapital gekommen, das er für den Erwerb des Grundes brauchte? Alles selbst "erarbeitet"?

Warum sollte er das nicht? Verbietet das deine Vorprogrammierung?
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Betrachter » Sa 22. Sep 2018, 13:23

Occham hat geschrieben:(22 Sep 2018, 14:10)

Mach doch mal Vorschläge, wie es ohne Preise abläuft. Dein gejammere nervt. Ohne funktionierende Idee setzt sich nichts durch.



Zu funktionierenden Ideen kommen wir leicht, wenn wir uns in der Kritik der Realität einig sind. Geld steht zwischen deinem Bedürfnis und seiner Erfüllung.
Dabei ist genug von allem da. Endlos essen kannst du nicht. Doch endlos Geld sammeln, das geht. Stände also vor jeder Bedürfniserfüllung kein Preis, wären die wichtigsten Bedürfnisse rasch erfüllt.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Betrachter » Sa 22. Sep 2018, 13:26

zollagent hat geschrieben:(22 Sep 2018, 14:11)

Warum sollte er das nicht? Verbietet das deine Vorprogrammierung?


Der Grundeigentümer hat also selbst die Zäune um den Grund aufgestellt, den er dann auch selbst mit Gewalt verteidigt?
Er war Lohnarbeiter und konnte sich ein großes Vermögen zurücklegen, um den Grund zu kaufen?

"Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen »Dies gehört mir« und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wieviel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: »Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört«. (Rousseau)
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Occham » Sa 22. Sep 2018, 13:42

Betrachter hat geschrieben:(22 Sep 2018, 14:23)

Zu funktionierenden Ideen kommen wir leicht, wenn wir uns in der Kritik der Realität einig sind. Geld steht zwischen deinem Bedürfnis und seiner Erfüllung.
Dabei ist genug von allem da. Endlos essen kannst du nicht. Doch endlos Geld sammeln, das geht. Stände also vor jeder Bedürfniserfüllung kein Preis, wären die wichtigsten Bedürfnisse rasch erfüllt.

Endlos essen kann man in unserer Wohlstandsgesellschaft eben schon. Aber weil man das nicht geltend machen kann, gibt es eben das Tauschmittel Geld.

Also nächster Vorschlag, sonst wird es nichts mit preislos.
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Betrachter » Sa 22. Sep 2018, 13:48

Occham hat geschrieben:(22 Sep 2018, 14:42)

Endlos essen kann man in unserer Wohlstandsgesellschaft eben schon. Aber weil man das nicht geltend machen kann, gibt es eben das Tauschmittel Geld.

Also nächster Vorschlag, sonst wird es nichts mit preislos.


Okay, du kannst also endlos essen. Bist du ein Mensch? Warum wohl werben manche Kneipen mit "all you can eat"? Offenbar reicht das Geld bei vielen nicht, um sich satt zu essen. "Wohlstandsgesellschaft"?
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Skull » Sa 22. Sep 2018, 13:59

Guten Tag,

bitte...das Thema beachten.

Danke.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon zollagent » Sa 22. Sep 2018, 14:27

Betrachter hat geschrieben:(22 Sep 2018, 14:26)

Der Grundeigentümer hat also selbst die Zäune um den Grund aufgestellt, den er dann auch selbst mit Gewalt verteidigt?
Er war Lohnarbeiter und konnte sich ein großes Vermögen zurücklegen, um den Grund zu kaufen?

"Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen »Dies gehört mir« und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wieviel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: »Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört«. (Rousseau)

Hat er denn das alles? Oder wird hier wieder mal etwas zusammengesponnen, weil ein Philosoph Zustände sah, die es heute - zumindest bei uns - schlichtweg nicht mehr gibt. Ergo sind auch die Schlüsse den Veränderungen anzupassen.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Realist2014 » Sa 22. Sep 2018, 18:32

Betrachter hat geschrieben:(22 Sep 2018, 14:03)

Wie ist der Grundeigentümer zu dem Kapital gekommen, das er für den Erwerb des Grundes brauchte? Alles selbst "erarbeitet"?


Alles selbst erwirtschaftet..

oder geerbt
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Realist2014 » Sa 22. Sep 2018, 18:33

Betrachter hat geschrieben:(22 Sep 2018, 14:23)


Dabei ist genug von allem da.




alles , was besonders und damit teuer ist, ist knapp...
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