Kriminelle Manager vor Gericht

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Tom Bombadil
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Re: Kriminelle Manager vor Gericht

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 16. Mai 2018, 14:59

Winterkorn hat jedenfalls frühzeitig vorgesorgt: https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... korns.html
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Realist2014
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Re: Kriminelle Manager vor Gericht

Beitragvon Realist2014 » Mi 16. Mai 2018, 19:17

zollagent hat geschrieben:(16 May 2018, 14:46)

Das ist mir vollkommen wurscht.



damit ist dein Argumentationsniveau nun endgültig unter Null.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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zollagent
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Re: Kriminelle Manager vor Gericht

Beitragvon zollagent » Mi 16. Mai 2018, 19:31

Realist2014 hat geschrieben:(16 May 2018, 20:17)

damit ist dein Argumentationsniveau nun endgültig unter Null.

Unter Null ist das Argumentationsniveau derer, die wissen, daß ein Betrug stattgefunden hat, aber für alles und jedes ablenkende und relativierende Ausreden suchen, ganz nach dem Motto derer, die für Diktatoren Leute umbringen und dann kreischen "Keine Beweise". Das Niveau ist das Gleiche.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Kriminelle Manager vor Gericht

Beitragvon Realist2014 » Mi 16. Mai 2018, 19:34

zollagent hat geschrieben:(16 May 2018, 20:31)

Unter Null ist das Argumentationsniveau derer, die wissen, daß ein Betrug stattgefunden hat, .


es ging um die Aktionäre...

WOHER hätten die das wissen sollen..
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Kriminelle Manager vor Gericht

Beitragvon zollagent » Mi 16. Mai 2018, 21:03

Realist2014 hat geschrieben:(16 May 2018, 20:34)

es ging um die Aktionäre...

WOHER hätten die das wissen sollen..

Tja, vielleicht würden sie dann mal daraus lernen, bei Hauptversammlungen auch mal kritische Fragen zu stellen.
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van Kessel
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Re: Kriminelle Manager vor Gericht

Beitragvon van Kessel » Mi 16. Mai 2018, 23:22

'vor Gericht' bedeuet nicht, dass der / die / das schuldig ist. Bekanntlich dort und auf hoher See, ist man in 'Gottes Hand'.
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Re: Kriminelle Manager vor Gericht

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 17. Mai 2018, 09:13

van Kessel hat geschrieben:'vor Gericht' bedeuet nicht, dass der / die / das schuldig ist. Bekanntlich dort und auf hoher See, ist man in 'Gottes Hand'.
Hoffentlich weiß Herr Gott das auch :p - ansonsten kommt ein Fall nur dann "vor Gericht", wenn die Beweislage für einen Prozess ausreichend ist. Um mit einer weiteren Plattitüde zu antworten "Wo Rauch ist, ist auch Feuer".

Und da ist ordentlich Rauch "Zuvor hatte Volkswagen – als Konzern – bereits seine Schuld vor einem Gericht in Kalifornien eingestanden und Strafzahlungen in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar akzeptiert. Dabei dürfte die frühere Klage für die gegenwärtige Klage den Boden bereitet haben" meint das Handelsblatt vom 04.05.2018.

Im selben Artikel :
Quelle hat geschrieben:Der Autokonzern wurde von der Nachricht auf der Hauptversammlung am Donnerstag überrascht. Das Unternehmen wollte sich zu dem Verfahren zunächst nicht äußern, sagte aber, es kooperiere „weiterhin vollumfänglich mit dem US-Justizministerium (DOJ) in Bezug auf Handlungen von Individuen.“

Auch für die Anwälte des Ex-VW-Chefs kam die jüngste Anklage offenbar überraschend. „Wir sind über die Anklage erstaunt. Die Anklageschrift nehmen wir zur Kenntnis. Das weitere Vorgehen werden wir klären“, sagte Winterkorn-Anwalt Felix Dörr dem Handelsblatt.


Nochmal das Handelsblatt (05.05.2018) :
BerlinDem früheren VW-Chef Martin Winterkorn drohen nach Einschätzung der SPD-Verkehrsexpertin Kirsten Lühmann nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland noch strafrechtlichen Folgen aus den Diesel-Abgasmanipulationen seines Konzerns. Als Winterkorn Anfang 2017 im Bundestags-Untersuchungsausschuss ausgesagt habe, von alledem nichts gewusst zu haben, habe ihm schon damals im Saal kaum einer geglaubt, sagte Lühmann im Deutschlandfunk am Samstag. „Aber wir konnten auch den Gegenbeweis nicht antreten“.

Dass nun in den USA Anklage erhoben und ein Haftbefehl gegen Winterkorn erlassen worden sei, in Deutschland aber bisher nicht, habe mit den unterschiedlichen Rechtssystemen in beiden Ländern zu tun. Sie gehe aber davon aus, dass auch die deutsche Justiz noch handeln werde, sobald sie alle Beweise zusammenhabe. Es sei aber richtig, wenn die deutsche Justiz lange prüfe, um sicher zu sein, dass es nicht nur für eine Anklage, sondern für eine Verurteilung reiche.

Nichts wäre nämlich peinlicher, als würde man jetzt unter dem Druck der Öffentlichkeit ein Verfahren eröffnen und dann reichten die Beweise nicht - mit der Konsequenz, dass das Verfahren eingestellt werde. Lühmann plädierte dafür, dass bei solchen Vorgängen wie dem Diesel-Abgasskandal die Manager stärker strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Wenn der CSU-Abgeordnete Georg Nüßlein derartiges fordere, habe er recht.

Diese Manager erhielten mit dem Argument, sie trügen eine hohe Verantwortung, sehr viel Geld. Wenn das so sei, dann müssten sie auch bei Fehlern dafür einstehen und bestraft werden. Lühmann geht davon aus, dass Winterkorn bei Volkswagen nicht der einzige war, der an der VW-Spitze von den Manipulationen wusste.
Na denn, schau mer mal....
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Re: Kriminelle Manager vor Gericht

Beitragvon zollagent » Do 17. Mai 2018, 11:15

Mir scheint, die Journalisten des Handelsblattes vertreten durchaus ähnliche Gedankengänge wie ich sie hier formuliert habe. :thumbup:
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