Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 11. Apr 2018, 17:16

Kleinlok hat geschrieben:(08 Apr 2018, 11:16)

Ja ja, wieder einer der auf das Geschwätz unserer Staatspropgandisten reingefallen ist.
H-4 soll ein Grund zum Neid sein? :x

Mag sein, dass arme Scheine aus richtig armen Ländern, die auf die verlogene Rede der Schlepper reinfallen,
sich mit der Illusion behaftet auf den Weg machen, in Deutschland würden Milch und Honig aus dem Gully drängen.
Die erfahren dann aber ganz schnell, dass unser Sozialsystem für Millionen Menschen eine ziemlich große Scheiße geworden ist.
Es dürfte schon einen Grund haben, dass die sich ein paar von denen wie Sau in der Essener Tafel benommen haben.


Es hätte eine günstigere Lösung gegeben .Zurück ins heimatliche Schlaraffenland . Russland hat auch noch viel Platz .
Warum ausgerechnet nach Deutschland wo doch angeblich die Bürger verarmen und verhungern ?
Für die Kosten deines Smartphones oder PC kannst du dir viel zu essen kaufen .
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 11. Apr 2018, 17:25

Polibu hat geschrieben:(09 Apr 2018, 09:35)

Die Leistungsträger in dieser Gesellschaft ist die Mittelschicht, Und die haben sich ihre sogenannten Privilegien sehr wohl verdient. Die finanzieren das Sozialsystem zum größten Teil und sind die am meisten geschröpfte Schicht. Die haben nicht die Möglichkeit ihre Gelder ins Ausland zu bringen oder irgendwelche Steuertricks anzuwenden. Die Mittelschicht überzeugt durch Leistung und Qualifikation. Ist doch klar, dass die mehr bekommen müssen als unqualifizierte Arbeitnehmer.

Tun sie auch deshalb klappt unser Wirtschaft und Gesellschaftssystem ja auch so gut. Nie ging es der deutschen Bevölkerung
so gut wie heute .Das bezweifelt niemand ,außer einige Linke ,auf dieser Welt.
Glaubt wirklich jemand mehr als 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund sind freiwillig nach Deutschland gekommen
um hier zu verhungern ? Zum Glück ist die SED Nachfolgepartei nur ein Abfallprodukt der ehemaligen DDR.
In den alten BL bleibt ihnen lediglich der Kampf die 5 % Hürden zu überspringen .In 20 Jahren sind die Pegida Marschierer
ohnehin im Jenseits .Ihren Honnie dürfen sie weiter anbeten . Das erledigt sich von selbst.
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Odin1506 » Mi 11. Apr 2018, 19:17

Positiv Denkender hat geschrieben:(11 Apr 2018, 15:07)

Ich beschränke mich auf deine erste Frage . Alles hat sich verbessert . Schau aus dem Fenster ,schau bei schönem Wetter in
Biergärten und Ausflugslokale ,frage bei der Tourismusbranche nach ,erkundige dich über die Zuwächse bei Elektronik Artikeln .
Linke dürfen jammern . Solange nur die jammern haben die restlichen 90 % nichts zu jammern .


Was hat sich alles verbessert?
Sagen wir mal für eine Krankenschwester? Was hat sich für eine Krankenschwester verbessert? Sag jetzt bitte nicht ihr Lohn.
Oder für eine Altenpflegerin? Von Rentern ganz zu schweigen.
Die einzigen die profitieren sind die sogenannten oberen 10% der Bevölkerung.
Du schreibst über Biergärten und Ausflugslokale, die werde nur bei schönem Wetter besucht. Oder über die "Zuwächse bei eletronischen Aritkeln", da frage ich mich was das mit meinem Psting zu tun hat.
Und von welchen 90% schreibst du? 90% von den Beamten? Oder 90% von der Weltbevölkerung?
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon jorikke » Mi 11. Apr 2018, 19:43

Odin1506 hat geschrieben:(11 Apr 2018, 20:17)

Was hat sich alles verbessert?
Sagen wir mal für eine Krankenschwester? Was hat sich für eine Krankenschwester verbessert? Sag jetzt bitte nicht ihr Lohn.
Oder für eine Altenpflegerin? Von Rentern ganz zu schweigen.
Die einzigen die profitieren sind die sogenannten oberen 10% der Bevölkerung.
Du schreibst über Biergärten und Ausflugslokale, die werde nur bei schönem Wetter besucht. Oder über die "Zuwächse bei eletronischen Aritkeln", da frage ich mich was das mit meinem Psting zu tun hat.
Und von welchen 90% schreibst du? 90% von den Beamten? Oder 90% von der Weltbevölkerung?


Er schreibt wohl von den ganz überwiegend gut gestellten und zufriedenen Deutschen. Ob es nun wirklich 90 oder nur 85% sind, darüber kann man ja reden.
Du wohl nicht, verkehrst einfach in den falschen Kreisen.
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon zollagent » Mi 11. Apr 2018, 20:01

Odin1506 hat geschrieben:(10 Apr 2018, 21:38)

Das hat alles mit Lohndrückerei zu tun. Wenn den Arbeitnehmern immer wieder der soziale Abstieg mit Hatz4 droht, dann kann der AG schön den Lohn bis zum Mindestlohn drücken.

Das ist inhaltsloses Geschwätz. Wenn mein Arbeitgeber meinen Lohn senken will, kann er das nur auf dem Wege einer Änderungskündigung. Wer in Beschäftigung steht, bekommt erst mal im Falle einer Kündigung ALG 1. Und die Arbeitsgerichte legen strenge Maßstäbe bei solchen Änderungskündigungen an. Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt. Man kann das nämlich.
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Skull » Mi 11. Apr 2018, 20:12

Odin1506 hat geschrieben:(11 Apr 2018, 20:17)

Die einzigen die profitieren sind die sogenannten oberen 10% der Bevölkerung.

Auch wenn es provozieren soll. Solche Sätze sind einfach nur Blödsinn.

mfg
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon zollagent » Mi 11. Apr 2018, 20:21

Skull hat geschrieben:(11 Apr 2018, 21:12)

Auch wenn es provozieren soll. Solche Sätze sind einfach nur Blödsinn.

mfg

Es geht bei solchen Themen nicht um Sinnhaftigkeit, sondern nur darum, darzustellen, daß unsere Gesellschaft schlecht sei. Sonst nichts.
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Teeernte » Mi 11. Apr 2018, 20:22

Odin1506 hat geschrieben:(11 Apr 2018, 20:17)

Was hat sich alles verbessert?
Sagen wir mal für eine Krankenschwester? Was hat sich für eine Krankenschwester verbessert? Sag jetzt bitte nicht ihr Lohn.
Oder für eine Altenpflegerin? Von Rentern ganz zu schweigen.
Die einzigen die profitieren sind die sogenannten oberen 10% der Bevölkerung.
Du schreibst über Biergärten und Ausflugslokale, die werde nur bei schönem Wetter besucht. Oder über die "Zuwächse bei eletronischen Aritkeln", da frage ich mich was das mit meinem Psting zu tun hat.
Und von welchen 90% schreibst du? 90% von den Beamten? Oder 90% von der Weltbevölkerung?


Krankenschwester .......wo ? in Dunkel Deutschland hinterste Provinz ? Nicht.....richtig .

Man muss dem Geld entgegen gehen.

Verdienst Krankenschwester nach TVöD-B

Im Folgenden sehen wir die Gehaltstabelle des TVöD-B, gültig ab 01.02.2017 (monatlich in Euro). Hier wird die Krankenschwester in der Entgeldgruppe 7 eingeordnet und zum Berufseinstieg in Stufe 1 zugeordnet.

Entgeltgruppe Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Stufe 4 Stufe 5 Stufe 6
15 4380,63 4860,31 5038,90 5676,72 6161,47 6480,39
14 3967,32 4401,04 4656,17 5038,90 5625,72 5944,61
13 3657,34 4056,62 4273,50 4694,43 5281,25 5523,65
12 3279,57 3635,65 4145,91 4592,40 5166,46 5421,59
11 3168,10 3508,11 3763,23 4145,91 4700,83 4955,97
10 3056,61 3380,51 3635,65 3890,80 4375,54 4490,35
9 (a) 2711,10 2964,89 3143,33 3546,35 3636,31 3865,28
8 2543,89 2808,91 2932,80 3044,26 3168,10 3246,12
7 2387,86 2635,53 2796,54 2920,41 3013,29 3099,99
6 2343,24 2586,00 2709,84 2827,51 2908,02 2988,53
5 2249,11 2480,74 2598,39 2716,05 2802,74 2864,67
4 2142,59 2363,07 2511,69 2598,39 2685,09 2735,85
3 2109,19 2325,89 2387,86 2486,92 2561,25 2629,35
2 1953,10 2152,51 2214,44 2276,39 2412,58 2555,04
1 – 1751,25 1780,97 1818,14 1852,79 1941,97
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon DieBananeGrillt » Do 12. Apr 2018, 15:10

Polibu hat geschrieben:(09 Apr 2018, 10:59)

Das ist doch deren Problem. Das ist doch kein Grund qualifizierte Arbeitnehmer zu bestrafen. Wer nicht qualifiziert ist, der muss halt die Drecksarbeit machen.



Was ist denn eigentlich Drecksarbeit ?
Im Krankenhaus jemanden den Hintern zu säubern, als Zahnarzt die fauligen Essensreste zwischen den Zähnen zu entfernen oder im öffentlichen Dienst die Mülltonnen zu entleeren ?
Diese Arbeiten werden zumindest gut bezahlt.

Als Student die Regale im Supermarkt einräumen ist nicht schmutzig, wird aber gering bezahlt.

Das Problem ist : Wer nicht qualifiziert ist, macht gar nichts ? Und müssen sollen, dann noch weniger....
Stimmt auch nicht.

Um Drecksarbeiten bewältigen zu können bedarf es mehr an mentaler Stabilität.

Es kann natürlich sein, das mit Drecksarbeiten eben das gemeint ist, wo der Arbeitgeber es nicht so genau nimmt mit Arbeitsschutz und Einwirkungen von Schadstoffen bei der Arbeit.
Wer qualifiziert ist blickt meist auch durch, das er diese Tätigkeiten eigentlich nicht machen muß.
--Somit gibt es immer genug Nichtqualifizierte die dies dann machen.

Bei Arbeitslosen sieht es anders aus, sind qualifiziert und übersensibel gegenüber Drecksarbeiten....
Auf ein gesundes Mixverhältniss kommt es eben an eine Tätigkeit freiwillig anzunehmen.

Lohndrückerei dient dazu, die Arbeit anzupassen um auch Nichtqualifizierten die Chance geben zu können, auf derartige Arbeitsplätze einsteigen zu können.....
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 13. Apr 2018, 10:53

Odin1506 hat geschrieben:(11 Apr 2018, 20:17)

Was hat sich alles verbessert?
Sagen wir mal für eine Krankenschwester? Was hat sich für eine Krankenschwester verbessert? Sag jetzt bitte nicht ihr Lohn.
Oder für eine Altenpflegerin? Von Rentern ganz zu schweigen.
Die einzigen die profitieren sind die sogenannten oberen 10% der Bevölkerung.
Du schreibst über Biergärten und Ausflugslokale, die werde nur bei schönem Wetter besucht. Oder über die "Zuwächse bei eletronischen Aritkeln", da frage ich mich was das mit meinem Psting zu tun hat.
Und von welchen 90% schreibst du? 90% von den Beamten? Oder 90% von der Weltbevölkerung?


Es geht hier um Deutschland und deren Bevölkerung . Übrigens ich meine älteste Schwester war in den 50- 80 er Jahren Krankenschwester .
Alles hat sich für heutige Krankenschwester verbessert auch die Gehälter .Oder wolltest du erzählen eine examinierte Krankenschwester
verdient lediglich den Mindestlohn .Natürlich kann man die Gehälter aller Pflegekräfte anheben nur dann muss man halt die
Versicherungsbeiträge anheben . Da würde aber wieder diejenigen treffen die angeblich zu den Armutsgefährdeten gehören -
Man kann Gehälter immer erhöhen .Nur dann muss man halt in Kauf nehmen das Preise ansteigen .Oder woher soll das Geld kommen .
Schon heute liegen die Zuschüsse aus Steuermittel bei über 80 Mrd. Die größte Summe fließt in die RV .
Wenn die Menschen mehrheitlich arm sind wie du behauptest würden Biergärten auch bei schönem Wetter leer bleiben .
Vom heutigen Leben und von der finanziellen und materiellen Ausstattung hast du nicht den blassesten Schimmer .
Über 80 % der hier lebenden Bürger sind mit ihrem Lebensumständen mehr als zufrieden . Das spiegelt sich auch im Konsumverhalten
der Menschen wieder . Zuwächse sind höher als in allen andern Staaten dieser Welt.
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Skull » Fr 13. Apr 2018, 11:18

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Apr 2018, 11:53)

Es geht hier um Deutschland und deren Bevölkerung . Übrigens ich meine älteste Schwester war in den 50- 80 er Jahren Krankenschwester .
Alles hat sich für heutige Krankenschwester verbessert auch die Gehälter .Oder wolltest du erzählen ...

Ich weiss ja nicht wozu Deine Schwester aus dem letzten Jahrtausend herhalten soll...
...aber die Krankenschwestern, die ich kenne und auch noch heute arbeiten,
erzählen - mir - anderes.

Wieviele Krankenschwestern kennst Du denn, die gegenwärtig arbeiten und Deine "Phantasien" bestätigen können ?

mfg
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Odin1506 » Fr 13. Apr 2018, 11:41

Teeernte hat geschrieben:(11 Apr 2018, 21:22)

Krankenschwester .......wo ? in Dunkel Deutschland hinterste Provinz ? Nicht.....richtig .

Man muss dem Geld entgegen gehen.


Um mal deine tolle Tabellezu zitieren, die 2387,86€/Monat sind für die staatlichen KH´s mit Tariflohn.
Die privatangestellten (aussertariflichen) Krankenschwestern dürfen von diesem Bruttogehalt nur träumen.
Außertariflich unterbezahlt

In der Privatwirtschaft können die meisten Krankenschwestern von Gehältern über 2.000,00 € leider nur träumen. Gerade außertariflich kommt es häufig zu vergleichsweise sehr geringen Gehältern von 1.400,00 € bis 1.800,00 € monatlich wie man Gehaltsvergleichsseiten wie Gehaltsvergleich.com entnehmen kann. Auf dieser Seite gibt es eine Datenbasis von über 1.000 Gehaltsmeldungen von Krankenschwestern. Oftmals erhält man bei privaten Einrichtungen über 20 % weniger Gehalt als bei den tarifgebundenen Einrichtungen.

Bedingt ist dies auch durch die immer stärkere Bedeutung der Zeitarbeit in dem Bereich der Pflege. Die Arbeit in der Personalüberlassung wird oft wesentlich geringer vergütet, da das vermittelnde Unternehmen ebenfalls einen Teil des Tarifes für die Mitarbeiter für den Geschäftsbetrieb einbehält.

Festzuhalten ist also, dass die Unterschiede beim Verdienst zwischen öffentlichen Arbeitgebern, die dem Tarifvertrag unterliegen und kirchlichen oder privaten Einrichtungen bei der Berufswahl eine sehr große Rolle spielen und das Krankenschwester-Gehalt in den Tarifverträgen vergleichsweise attraktiv ist.

Quelle:https://www.praktischarzt.de/blog/krankenschwester-gehalt/
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 13. Apr 2018, 15:05

Skull hat geschrieben:(13 Apr 2018, 12:18)

Ich weiss ja nicht wozu Deine Schwester aus dem letzten Jahrtausend herhalten soll...
...aber die Krankenschwestern, die ich kenne und auch noch heute arbeiten,
erzählen - mir - anderes.

Wieviele Krankenschwestern kennst Du denn, die gegenwärtig arbeiten und Deine "Phantasien" bestätigen können ?

mfg

Meine Fantasien musst niemand bestätigen .Ich kenne auch heutige examinierte Krankenschwestern . Deren Verdienst
liegt weit über den Mindestlohn . Übrigens viele der heutigen Krankenschwestern leisten sich ein Auto. War früher weniger der
Fall .Meine Schwester soll für niemanden herhalten genauso wenig wie heutige Krankenschwestern .
Mir wäre es egal ob Krankenschwestern 3000 oder 5000 oder mehr € verdienen .Voraussetzung dafür, du verrätst ,wer das bezahlt.
Es geht nur über Mehreinnahmen, die von den Versicherten bezahlt werden muss .Krankenschwestern leiden darunter dass zu wenige
Menschen bereit sind diesen Beruf zu ergreifen ,nicht an der zu geringen Bezahlung .
Das gleiche gilt für Betreuer in für Kitas und Krippen . Du kannst denen mehr zahlen als Lehrer trotzdem werden sich nicht genügend
Menschen für diesen Beruf entscheiden . Wer Betreuer in Kitas höher bezahlen will ,muss halt auch bereit sein höhere Gebühren zu zahlen .
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Skull » Fr 13. Apr 2018, 15:26

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Apr 2018, 16:05)

Wer Betreuer in Kitas höher bezahlen will ,muss halt auch bereit sein höhere Gebühren zu zahlen .

Natürlich, was denn auch sonst ?

mfg
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Bobo » Fr 13. Apr 2018, 15:29

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Apr 2018, 11:53)

Es geht hier um Deutschland und deren Bevölkerung . Übrigens ich meine älteste Schwester war in den 50- 80 er Jahren Krankenschwester .
Alles hat sich für heutige Krankenschwester verbessert auch die Gehälter .Oder wolltest du erzählen eine examinierte Krankenschwester
verdient lediglich den Mindestlohn .Natürlich kann man die Gehälter aller Pflegekräfte anheben nur dann muss man halt die
Versicherungsbeiträge anheben . Da würde aber wieder diejenigen treffen die angeblich zu den Armutsgefährdeten gehören -
Man kann Gehälter immer erhöhen .Nur dann muss man halt in Kauf nehmen das Preise ansteigen .Oder woher soll das Geld kommen .
Schon heute liegen die Zuschüsse aus Steuermittel bei über 80 Mrd. Die größte Summe fließt in die RV .
Wenn die Menschen mehrheitlich arm sind wie du behauptest würden Biergärten auch bei schönem Wetter leer bleiben .
Vom heutigen Leben und von der finanziellen und materiellen Ausstattung hast du nicht den blassesten Schimmer .
Über 80 % der hier lebenden Bürger sind mit ihrem Lebensumständen mehr als zufrieden . Das spiegelt sich auch im Konsumverhalten
der Menschen wieder . Zuwächse sind höher als in allen andern Staaten dieser Welt.



Da wird aber mit Zahlen hantiert. Die Pensionen der Postbeamten verschlingen mehr als 145 Milliarden, die Pensionen der anderen Beamten verschlangen schon 2012 465 Milliarden jährlich. Hm. Da erscheinen Zuschüsse von 80 Milliarden irgendwie bescheiden, oder? Wo davon doch noch ein Teil in die RV fließt.
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Wähler » Fr 13. Apr 2018, 15:30

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Apr 2018, 16:05)
Du kannst denen mehr zahlen als Lehrer trotzdem werden sich nicht genügend Menschen für diesen Beruf entscheiden . Wer Betreuer in Kitas höher bezahlen will ,muss halt auch bereit sein höhere Gebühren zu zahlen .

Welche empirische Studie belegt den ersten Satz? Die deutsche Gesellschaft kann sich auch dafür entscheiden, durch Umschichtung in den öffentlichen Haushalten Kitas stärker über Steuern zu finanzieren. Es gibt also politische Alternativen.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Skull » Fr 13. Apr 2018, 15:37

Bobo hat geschrieben:(13 Apr 2018, 16:29)

Da wird aber mit Zahlen hantiert.
Die Pensionen der Postbeamten verschlingen mehr als 145 Milliarden,
die Pensionen der anderen Beamten verschlangen schon 2012 465 Milliarden jährlich.

Könntest Du diese Zahl(en) mal bitte verifizieren.


:D

mfg
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Bobo » Fr 13. Apr 2018, 15:52

Skull hat geschrieben:(13 Apr 2018, 16:37)

Könntest Du diese Zahl(en) mal bitte verifizieren.


:D

mfg


Das hättest du besser selbst mal nachgeschlagen, bevor du dich über schlappe 80 Milliarden erschreckst. Übrigens hab ich sogar noch abgerundet. Was sind schon schlappe 23 Milliarden für ein Land, in dem über achtzig Prozent sowas von zufrieden sind und eifrig konsumieren. Und sei es aus dem Mülleimer.

guckst du hier: https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/starker-gestiegen-pensionen-fuer-bundesbeamte-kosten-487-1-milliarden-euro_id_4072125.html
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Skull » Fr 13. Apr 2018, 16:54

Bobo hat geschrieben:(13 Apr 2018, 16:52)

Das hättest du besser selbst mal nachgeschlagen, bevor du dich über schlappe 80 Milliarden erschreckst.
Übrigens hab ich sogar noch abgerundet. Was sind schon schlappe 23 Milliarden für ein Land,
in dem über achtzig Prozent sowas von zufrieden sind und eifrig konsumieren. Und sei es aus dem Mülleimer.

guckst du hier: https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/starker-gestiegen-pensionen-fuer-bundesbeamte-kosten-487-1-milliarden-euro_id_4072125.html

Ich habe mich nicht erschrocken.
Ich wollte Dich nur auf Deinen Fehler aufmerksam machen. :)

Hast Du aber immer noch nicht erkannt...und auch nicht begriffen. :D

DU solltest besser mal nachschlagen und nachdenken, was Deine grosse Zahl ... ist.

mfg
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 13. Apr 2018, 17:06

Bobo hat geschrieben:(13 Apr 2018, 16:29)

Da wird aber mit Zahlen hantiert. Die Pensionen der Postbeamten verschlingen mehr als 145 Milliarden, die Pensionen der anderen Beamten verschlangen schon 2012 465 Milliarden jährlich. Hm. Da erscheinen Zuschüsse von 80 Milliarden irgendwie bescheiden, oder? Wo davon doch noch ein Teil in die RV fließt.

Dafür hat der Staat auch nicht einen Cent für die RV eingezahlt . Rechne den AG Anteil pro Person eines Arbeitslebens
und nehme den mal der Pensionsberechtigten . Diesen Anteil hat der Staat gespart. Nun gibt er lediglich einen Teil davon aus
was er über Jahrzehnte als AG Anteil gespart hat .Hinzu kommen die Einsparungen bei den Gehältern .

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